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Aggressivität trifft Spielkultur

Neues Spiel, neues Glück. Das gilt am Freitagabend um 19 Uhr zwar für beide Teams. Aber Gastgeber Hallescher FC ist im ersten Heimspiel 2020 fest entschlossen, den ersten Sieg einzufahren. Mit Wucht, Überzeugung und der nötigen Aggressivität.

„Viktoria hat eine gute Mannschaft mit toller Spielkultur, individueller Klasse auf den Außen und ganz viel Erfahrung im offensiven Zentrum“, weiß HFC-Trainer Torsten Ziegner um die Stärken der Kölner. Klar ist aber auch: Der Aufsteiger ist verwundbar, kommt nicht mit Schwung und breiter Brust in den ERDGAS Sportpark. Stattdessen zollt Viktoria der Anfangseuphorie Tribut, zittert nun einen Zähler vor den Abstiegsrängen um den Klassenerhalt und braucht ein Erfolgserlebnis.

Das aber wollen sich die Saalestädter nach der Auftaktniederlage in Rostock erarbeiten. Mit Wut im Bauch und dem Leistungsprinzip nach nochmals angekurbeltem Konkurrenzkampf auf den einzelnen Positionen. Zwar pausierten am Dienstag einige leicht angeschlagene Spieler wie Kai Eisele, Niklas Kastenhofer, Björn Jopek und Jannes Vollert. Doch lediglich bei Niklas Landgraf könnte es eng werden mit der Einsatzfähigkeit am Freitag, alle anderen kehren bis auf die Langzeitverletzten Tobias Schilk, Nick Galle und Erik Henschel in den Kader zurück. Dort will auch Neuzugang Marcel Hilßner dazugehören. „Wir schauen uns in den verbleibenden Einheiten bis zu Spieltag an, welchen Eindruck er macht“, erklärt Torsten Ziegner. Nur wer sicht- und spürbar bereit ist für das erste Heimspiel 2020, wird zum 18-köpfigen Aufgebot gehören – wenn Aggressivität auf Spielkultur trifft.