Pokal-Premiere des HFC gegen Reppichau
Nach einer Serie von drei erfolgreichen Spielen in der Regionalliga Nordost startet unser Hallesche FC nun in den Landespokal der Saison 2026/27. Zum Auftakt trifft unsere Mannschaft in der 2. Hauptrunde dieses Wettbewerbs auf die SG 1948 Reppichau aus dem Osternienburger Land. Der ambitionierte Verein aus der Verbandsliga hat sich in der 1. Hauptrunde mit 2:1 bei der TSG Grün-Weiss Möser aus der Landesliga Nord durchgesetzt. Die Begegnung unserer Rot-Weißen gegen Reppichau wird am Freitag, den 2. Oktober, um 19 Uhr, im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau angepfiffen.
Für unseren Verein ist die SG Reppichau mit seinen 321 Mitgliedern, davon 113 Jugendlichen, ein unbeschriebenes Blatt. Der HFC hat bisher noch keine Begegnung gegen die Grün-Weißen bestritten. Das Pokalspiel wird also eine Premiere in unserer Vereinsgeschichte sein. In der Verbandsliga liegt Reppichau mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle. Zuletzt unterlag unser Pokal-Kontrahent, der von David Ritze betreut wird, beim Spitzenreiter vom BSV Halle-Ammendorf mit 1:3 Toren.
Der Ort Reppichau mit seinen 435 Einwohnern hat einen berühmten Vorfahren. Dabei handelt es sich um Eike von Repgow. Er gilt als Verfasser des „Sachsenspiegels“, dem ersten deutschen Rechtsbuch, das zwischen 1220 und 1230 entstand und prägend für die deutsche Rechtsgeschichte ist. Reppichau bezeichnet sich daher als „Eike von Repgow-Dorf“.
Unser HFC ist Titelverteidiger im Sachsen-Anhalt-Pokal. Am 23. Mai dieses Jahres gewann unsere Elf im LEUNA-CHEMIE-STADION im Finale mit 4:0 gegen Germania Halberstadt. Die Rot-Weißen haben damit zum 13. Mal die begehrte Trophäe geholt. Und natürlich will unsere Mannschaft mit Trainer Robert Schröder auch in dieser Saison den Landespokal gewinnen. Dazu müssen wir freilich gegen Reppichau den Sprung ins Achtelfinale schaffen.
Bisher haben sich neben Halberstadt unter anderem auch Fortuna Magdeburg, Einheit Wernigerode, der 1. FC Bitterfeld-Wolfen, der SSC Weißenfels, Dessau 05, der 1. FC Lok Stendal, der VfB Merseburg, Eintracht Emseloh und der VfL Halle für die Runde der letzten 16 Mannschaften im Sachsen-Anhalt-Pokal qualifiziert.