Stierlin und Hartmann sichern verdienten Dreier
Am 23. Spieltag durfte der Hallesche FC den nächsten Heimsieg bejubeln. Vor 5.200 Zuschauern im LEUNA-CHEMIE-STADION setzten sich die Saalestädter mit 2:0 gegen den Greifswalder FC durch. Ein konzentrierter und über weite Strecken dominanter Auftritt wurde am Ende mit einem verdienten Heimsieg belohnt.
Spielkontrolle ohne Ertrag
Der HFC übernahm vom Anpfiff weg die Initiative. Niklas Landgraf setzte mit einem wuchtigen Abschluss in der 5. Minute das erste Signal, wenig später prüfte er Greifswalds Schlussmann erneut. Die Gastgeber bestimmten Ball und Tempo, ließen den Gegner kaum zur Entfaltung kommen und suchten immer wieder den Weg über die Außenbahnen. Allein die Präzision im letzten Drittel fehlte zunächst. Malek Fakhro kam in der 27. Minute per Kopf zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch knapp. Greifswald beschränkte sich fast ausschließlich auf die Defensive, leistete sich im Spielaufbau einige Ungenauigkeiten und kam nur einmal gefährlich vor das Hallenser Tor: Richardson zog nach einer Einzelaktion ab, setzte den Ball aber deutlich über den Kasten (35.). So ging es trotz klarer Feldvorteile torlos in die Pause.
Stierlin bricht den Bann
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der HFC den Druck nochmals spürbar. Die Rot-Weißen schnürten die Gäste phasenweise am eigenen Strafraum ein, gewannen zweite Bälle und verlagerten das Spiel konsequent. Fakhro scheiterte zunächst noch per Kopf (51.), ehe die Überlegenheit auch im Ergebnis sichtbar wurde. In der 57. Minute war es Niclas Stierlin, der nach präziser Vorlage von Fakhro mit einem wuchtigen Kopfball ins rechte Eck traf. Die Führung war die logische Konsequenz einer dominanten Spielphase und gab dem HFC zusätzliche Sicherheit. Greifswald blieb weiterhin harmlos, fand kaum Mittel gegen das strukturierte Pressing der Hausherren und kam offensiv praktisch nicht mehr zur Geltung. Halle hingegen blieb geduldig, suchte die Entscheidung und ließ Ball und Gegner laufen.
Hartmann sorgt für Klarheit
Bis zur endgültigen Entscheidung dauerte es dennoch bis in die Schlussphase. In der 86. Minute nahm sich Fabrice Hartmann aus rund 17 Metern ein Herz und setzte einen präzisen Flachschuss ins rechte Eck. Das 2:0 beseitigte letzte Zweifel und spiegelte die Kräfteverhältnisse an diesem Nachmittag wider. Der HFC kontrollierte das Geschehen über weite Strecken, ließ defensiv kaum etwas zu und hätte bei konsequenterer Chancenverwertung sogar höher gewinnen können.