Stelldichein der Legenden zur HFC-Sonderausstellung
Die Zeit des Wartens ist vorbei. Ab heute kann die neue Sonderausstellung zum 60-jährigen Bestehen des HFC im LEUNA-CHEMIE-STADION in Augenschein genommen werden. Schon vor der offiziellen Eröffnung um 17 Uhr durch unseren Vereinspräsidenten Dr. Jürgen Fox ist der erste Eindruck überwältigend: Was HFC-Chronist Thomas Böttcher und seine Mitstreiter für diese Jubiläumsschau zusammengetragen und aufgebaut haben, stellt alles in den Schatten, was bisher zur Geschichte des Halleschen Traditionsvereins zu sehen war. Bei einem Rundgang erhält der Besucher in Wort und Bild einen umfassenden Überblick über sechs Jahrzehnte des wechselvollen Schicksals unseres Vereins, der am 26. Januar 1966 im damaligen Interhotel „Stadt Halle“ (heute „Maritim“) aus der Taufe gehoben wurde. Zu sehen sind eine kaum überschaubare Zahl an Exponaten, darunter originale Trikots aus nahezu allen Spielzeiten des HFC, signierte Fußbälle von denkwürdigen Partien des HFC sowie ein Dutzend Pokale, viele seltene Medaillen, Plakate und andere Erinnerungsstücke aus der Geschichte des Halleschen Fußballs. Zu den Novitäten in der Ausstellung gehört auch ein prächtiger Glaspokal von Gornik Zabrze, den die polnische Meistermannschaft am 5. Oktober 1969 zur Einweihung des Flutlichtes im Kurt-Wabbel-Stadion den Rot-Weißen überreichte. Der Gastgeber gewann diese Begegnung gegen den Dauerrivalen bei Freundschaftsspielen aus unserem Nachbarland mit 3:2-Toren. Den Siegtreffer erzielte Ulrich Rothe, der auch die feierliche Gründungsveranstaltung des HFC Chemie miterlebte. Seine Eindrücke und Erinnerungen daran wird er am 26. Januar bei der Ausstellung schildern.
Bereits zur Eröffnung am Montag, dem 19. Januar, werden zahlreiche HFC-Legenden erwartet, die vor allem die ersten beiden Jahrzehnte nach der Gründung unseres Vereins geprägt haben. Die Besucher können sich dabei auf ein Wiedersehen mit ehemaligen Spielern aus der „Goldenen Generation der 1970er Jahre“ wie Wolfgang Schmidt, Hartmut Meinert, Dieter Strozniak, Peter Klemm, Werner Peter, Holger Krostitz, Detlef Robitzsch, Roland Wawrzyniak und Erhard Mosert freuen. Sie werden sich nicht nur die Ausstellung anschauen, sondern bei einer Talk-Runde aus dem Nähkästchen plaudern. Eine einmalige Gelegenheit, nicht nur für Autogrammsammler.
Zur Sonderausstellung im Businessbereich des Stadions gibt es wieder ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. Außerdem kann man verschiedene Poster zur Klubgeschichte kaufen. Auch ein kleiner Bücherstand ist eingerichtet, an dem man unter anderem die Biografie von Norbert Nachtweih erwerben kann. Im Rahmen der Jubiläumsschau startet auch die Versteigerung von zwei Sondertrikots der „Clubretter-Mannschaft“, die alle Spieler aus der Truppe von 1994/95, die damals trotz großer Schwierigkeiten nicht aufgegeben haben, unterschrieben haben. Und jeder Besucher erhält kostenlos eine symbolische Eintrittskarte zur Erinnerung an die Sonderschau.
Die Ausstellung im Businessbereich des Stadions ist an folgenden Tagen geöffnet:
Montag, 19. Januar: 16 bis 21 Uhr
Dienstag, 20. Januar, bis Freitag, 23. Januar: 16 bis 20 Uhr
Samstag, 24. Januar: 14 bis 18 Uhr
Sonntag, 25. Januar: Geschlossen
Montag, 26. Januar, bis Donnerstag, 29. Januar: 16 bis 20 Uhr
Hinweis: Die Ausstellung kostet keinen Eintritt. Auch die Parkplätze am Funktionsgebäude des Stadions können kostenlos genutzt werden. Für Besucher mit körperlichen Beeinträchtigungen steht ein Fahrstuhl im Funktionsgebäude zur Verfügung (Bitte bis 2. Etage fahren).