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Sonderausstellung zum 60. Vereinsjubiläum

Sonderausstellung zum 60. Vereinsjubiläum

Während sich unsere Mannschaft und der Staff in die Weihnachtspause verabschiedet haben, wirft ein wichtiges Ereignis unseres Vereins seine Schatten voraus. Dabei handelt es sich um die neue Ausstellung zum Jubiläum des HFC. Die Geburtsstunde unseres Traditionsvereins schlug bekanntlich am 26. Januar 1966 im damaligen Interhotel „Stadt Halle“, dem heutigen Maritim-Hotel, das inzwischen leer steht. In dieser Sonderausstellung zum 60. Vereinsjubiläum blicken wir auf sechs Jahrzehnte der wechselvollen Geschichte unseres Vereins, der aus der Fußball-Abteilung des SC Chemie Halle hervorging und 1966 als HFC Chemie aus der Taufe gehoben wurde. Mit der Gründung des neuen Fußballvereins als Leistungszentrum wurde aus den Vereinsfarben Grün-Weiß das bis heute gültige Rot-Weiß. Die neue Rückschau auf die Entwicklung unseres Vereins, die im Businessbereich des LEUNA-CHEMIE-STADIONS zu sehen sein wird, läuft vom 19. bis zum 29. Januar nächsten Jahres. Es wird auch wieder einen Verkaufsstand für Bücher geben. Neu an Bord wird diesmal auch unser HFC-Fanshop mit einigen ausgewählten Artikeln sein.  

In der Sonderausstellung werden die wichtigsten Phasen der Historie des HFC beleuchtet, angefangen von der Gründungsveranstaltung, den Höhepunkten und den besonderen Herausforderungen nach dem Mauerfall bis hin zum Jubiläumsjahr, in dem der HFC in der Regionalliga Nordost spielt. Dabei werden zahlreiche Exponate und Raritäten aus der Geschichte des Vereins, darunter seltene Trikots und Devotionalien, gezeigt. Zur Eröffnung am Montag, dem 19. Januar, wird es zu einem historischen Wiedersehen kommen. Erstmals nach 50 Jahren gibt es ein Stelldichein unseres legendären Angriffstrios aus den 1970er und 1980er Jahren Holger Krostitz, Werner Peter und Manfred Vogel, dem einzigen Torschützenkönig des HFC in der DDR-Oberliga. Diesen Termin sollten sich vor allem die Autogrammsammler vormerken. Solch eine Gelegenheit, die Unterschriften der drei Stürmer-Legenden unseres Vereins einzufangen, kommt vermutlich nicht wieder. Wir erwarten als Gesprächspartner zu unserer Ausstellung natürlich noch andere ehemalige und heutige HFC-Fußballer, Fans und Wegbegleiter, darunter Gründungsmitglieder, Zweitliga- und Europapokal-Teilnehmer sowie Spieler, Anhänger und Mitglieder, die den HFC auch in schwierige Zeiten nicht im Stich ließen, so wie die „Clubretter“-Mannschaft von 1995.

Ein kurzer Rückblick: Der Halleschen FC spielte in seinem Gründungsjahr in der DDR-Oberliga. In der Saison 1970/71 erreichte der Verein als Tabellendritter seine beste Platzierung in der höchsten ostdeutschen Spielklasse. Zugleich schaffte der HFC Chemie damit den Sprung in den Europa-Pokal. Das gelang unserem Verein erst 20 Jahre später noch einmal, als der Club nach dem Mauerfall im vereinten Deutschland auch die Qualifikation für die 2. Bundesliga bejubeln konnte. Leider musste der HFC nach nur einem Jahr diese Profiliga wieder verblasst. Es folgte eine schwierige Zeit, in der die Rot-Weißen fast am Abgrund einer Insolvenz standen, nach Erfolgen immer wieder zurückgeworfen wurden und schließlich nach einer Pause von 20 Jahren am 19. Mai 2012 mit dem Aufstieg in die dritte Liga die Rückkehr in den Profifußball feierten. Im Jahr zuvor konnte eine neue, moderne Spielstätte eingeweiht werden. Unsere Arena trägt heute den Namen LEUNA-CHEMIE-STADION, der an die Ursprünge unseres Traditionsvereins anknüpft.