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Serie endet in Meuselwitz

Serie endet in Meuselwitz

Am 28. Spieltag der Regionalliga Nordost musste sich der Hallesche FC vor 1.148 Zuschauern beim ZFC Meuselwitz mit 2:3 (2:1) geschlagen geben. Nach zuvor acht Liga-Siegen in Serie reißt damit die Erfolgsserie der Rot-Weißen.

Blitzstart als perfekte Grundlage

Der HFC benötigte zunächst ein wenig Anlaufzeit, übernahm dann aber mit einer starken Einzelaktion die Kontrolle. Fabrice Hartmann setzte sich auf der linken Seite durch und traf sehenswert zur Führung (15.). Kaum war der Jubel verklungen, legten die Hallenser nach: Nach Vorarbeit von Marius Hauptmann erhöhte Bocar Baro nur Sekunden später auf 2:0 (16.). In dieser Phase präsentierte sich der HFC dominant, spielfreudig und zielstrebig. Die Saalestädter erspielten sich weitere Möglichkeiten, verpasste es jedoch, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Anschluss bringt Bruch ins Spiel

Mit zunehmender Spieldauer fand Meuselwitz besser in die Partie und nutzte eine seiner ersten gefährlichen Aktionen konsequent. Florian Hansch verkürzte nach einer Flanke per Kopf auf 1:2 (38.). Der Treffer zeigte Wirkung: Die bis dahin souveräne Spielkontrolle ging verloren, die Partie wurde offener. Der HFC nahm die knappe Führung mit in die Halbzeit, ohne jedoch an die dominante Anfangsphase anknüpfen zu können.

Spiel kippt nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Spielgeschehen deutlich. Meuselwitz trat nun aktiver auf, während der HFC den Zugriff verlor. Der Ausgleich fiel in der 56. Minute, als Hansch aus der Distanz abschloss und der Ball unglücklich über die Hände von Sven Müller ins Tor rutschte. Die Gastgeber blieben dran und nutzten in der 71. Minute ihre Chance zur Führung: Nach einem Foul von verwandelte erneut Hansch den fälligen Strafstoß sicher zum 3:2.

Zu wenig Durchschlagskraft in der Schlussphase

In der verbleibenden Spielzeit bemühte sich der HFC um eine Reaktion, fand jedoch nur selten klare Lösungen im letzten Drittel. Die beste Möglichkeit vereitelte Meuselwitzs Schlussmann Lukas Sedlak, der einen Abschluss stark parierte. Auf der Gegenseite hätte Hansch beinahe noch nachgelegt, doch diesmal blieb Müller Sieger im direkten Duell. Am Ende blieb es beim knappen Rückstand.

Ein Dämpfer – aber kein Bruch

Nach einer starken Serie ist diese Niederlage ein Rückschlag, der vor allem aufgrund des Spielverlaufs schmerzt. Gleichzeitig ändert sie nichts daran, dass sich der HFC in den vergangenen Wochen stabil und formstark präsentiert hat. Die Gelegenheit zur direkten Reaktion bietet sich bereits in der englischen Woche: Am Dienstag gastiert der HFC in Luckenwalde, ehe am Freitagabend die VSG Altglienicke im LEUNA-CHEMIE-STADION erwartet wird.