HFC rettet in letzter Minute einen Punkt
Der Hallesche FC hat sich am Sonntag in einem dramatischen Spiel gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig einen Punkt gesichert. Im Leuna-Chemie-Stadion trennten sich beide Mannschaften mit 2:2 (1:0). Nach zwischenzeitlichem Rückstand und einer Roten Karte für Niklas Landgraf bewies der HFC Moral und kam in der Nachspielzeit durch Fabrice Hartmann noch zum Ausgleich.
Zu Beginn entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten. Sowohl Halle als auch Leipzig erspielten sich Torchancen, doch zunächst fehlte die nötige Konsequenz im Abschluss. Kurz vor der Halbzeitpause schlug der HFC zu: Nach einem Angriff über die Außenbahn kam der Ball zu Soufian Benyamina, der in der 44. Minute zur 1:0-Führung traf. Mit diesem Vorsprung ging Halle in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Lok Leipzig den Druck und wurde dafür belohnt. In der 61. Minute erzielte Jonas Arcalean den 1:1-Ausgleich. Die Gäste blieben am Drücker und drehten die Partie neun Minuten später endgültig zu ihren Gunsten – zumindest vorerst: Artur Mergel traf in der 70. Minute zum 2:1 für Leipzig.
Der HFC war nun gefordert und warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn. Die Partie wurde zunehmend hektischer. Besonders bitter: Niklas Landgraf sah kurz vor dem Ende die Rote Karte. Ausgerechnet in seinem 300. Spiel für den Halleschen FC musste der Verteidiger vorzeitig vom Platz.
Doch auch in Unterzahl gab sich Halle nicht geschlagen. In der Nachspielzeit bot sich dem HFC nach einem Freistoß aus aussichtsreicher Position die letzte große Chance. Fabrice Hartmann übernahm die Verantwortung und nutzte sie: Mit seinem Treffer zum 2:2 rettete er den Gastgebern in letzter Minute einen Punkt.
Kurz darauf war Schluss. Während sich der späte Ausgleich für den HFC wie ein kleiner Sieg anfühlen dürfte, verpasste Lok Leipzig einen bereits greifbar nahen Auswärtserfolg. So endete eine umkämpfte Begegnung mit einer späten Wendung und einer Punkteteilung.