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Fakhro entscheidet Jubiläumsduell

Fakhro entscheidet Jubiläumsduell

Der Hallesche FC hat das Jubiläumsspiel gegen Rot-Weiß Erfurt für sich entschieden. Vor 8.900 Zuschauern im LEUNA-CHEMIE-STADION setzte sich der HFC am 21. Spieltag der Regionalliga Nordost mit 1:0 (0:0) durch. In einer intensiven und phasenweise kampfbetonten Partie erzielte Malek Fakhro kurz nach der Pause den Treffer des Tages und belohnte damit einen über weite Strecken reifen und konzentrierten Auftritt der Heimelf.

Überraschungen in der Startelf – HFC übernimmt sofort das Kommando

Trainer Robert Schröder setzte zum Pflichtspielauftakt nach der Winterpause auf einige Überraschungen in seiner Anfangsformation. Jan Löhmannsröben agierte auf der rechten Seite, Schmedemann begann links – personelle Anpassungen, die der Grundordnung jedoch keinen Abbruch taten. Von Beginn an übernahm der HFC die Kontrolle. Mit hohem Pressing, klaren Abläufen und guter Aggressivität gegen den Ball drückten die Hallenser den Gegner phasenweise tief in dessen eigene Hälfte. Immer wieder entstanden aus Ballgewinnen im Mittelfeld gefährliche Umschaltmomente, während Erfurt kaum Zeit fand, sein Spiel aufzuziehen.

Chancenplus ohne Ertrag – Fakhro kaum zu kontrollieren

Trotz der spielerischen Überlegenheit verpasste es der HFC zunächst, sich für den dominanten Auftritt zu belohnen. Besonders Malek Fakhro stellte die Erfurter Defensive immer wieder vor Probleme, entzog sich geschickt der Bewachung und kam mehrfach aussichtsreich zum Abschluss. Allein die Effizienz fehlte noch, um frühzeitig in Führung zu gehen. Erfurt tat sich schwer, gegen die engmaschige und gut organisierte Defensive der Gastgeber ein Mittel zu finden. Zwar zog sich der HFC im weiteren Spielverlauf bewusst etwas zurück, überließ dem Gegner situativ den Ball und lauerte auf Fehler – doch auch in diesen Momenten blieb der HFC stabil und ließ kaum klare Abschlüsse zu. So ging es trotz zahlreicher Möglichkeiten torlos in die Pause.

Erfurter Druckphase – Halle bleibt geduldig

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste zunächst frischer. Vor allem Ugondu kam zu guten Möglichkeiten und sorgte für Gefahr. In dieser Phase musste der HFC einige kritische Situationen überstehen, ohne jedoch die Ordnung zu verlieren. Nach rund zehn Minuten fand Halle wieder besser in die Partie und schlug eiskalt zu.

Löhmansröben flankt, Fakhro vollendet

Der Führungstreffer fiel sinnbildlich für den Hallenser Auftritt: Nach einer präzisen Flanke von Jan Löhmannsröben aus dem Halbfeld setzte sich Fakhro im Zentrum entschlossen durch, ging vor seinen Gegenspielern in den Ball und köpfte platziert zum 1:0 ein. Die verdiente Belohnung für einen extrem aktiven, agilen Auftritt des Angreifers. In der Folge wirkte der HFC körperlich und mental frischer. Im ersten Pflichtspiel nach fast zwei Monaten Pause erspielte sich die Mannschaft weitere gute Gelegenheiten, verpasste jedoch mehrfach die Vorentscheidung. Hinzu kam eine klare Szene im Strafraum: Ein Foul an Halili blieb ungeahndet – der mögliche Elfmeter wurde nicht gegeben.

Bis tief in die Nachspielzeit gefordert

Erfurt warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn. Der HFC verteidigte die knappe Führung mit großer Disziplin und Einsatzbereitschaft, blieb bei Kontern gefährlich und ließ sich auch durch die lange Nachspielzeit von fünf Minuten nicht aus der Ruhe bringen. Die letzten Ausgleichschancen der Gäste blieben ungenutzt, sodass Halle den ersten Dreier des Jahres letztlich souverän über die Zeit brachte.

Nächster Halt Luckenwalde

Mit dem gelungenen Start ins Pflichtspieljahr im Rücken, reist der Hallesche FC am kommenden Wochenende zum Auswärtsspiel nach Luckenwalde. Dort gilt es, die gezeigte Intensität zu bestätigen und den Auftakt weiter zu vergolden.