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Bitterer Abend in Potsdam

Bitterer Abend in Potsdam

Der Hallesche FC hat am 32. Spieltag einen Rückschlag hinnehmen müssen. Vor 3400 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam unterlagen die Rot-Weißen dem SV Babelsberg 03 mit 1:4 (1:2). Nach einem frühen Gegentor fand der HFC nur phasenweise in die Partie und ließ insgesamt zu viel Durchschlagskraft vermissen - begleitet von einem nicht gegebenen Treffer, der dem Spiel früh eine andere Richtung hätte geben können.

Kaltstart bringt Halle ins Hintertreffen

Die Begegnung begann mit rund 15 Minuten Verzögerung – auf dem Platz waren es dann jedoch die Gastgeber, die sofort auf Betriebstemperatur kamen. Bereits in der Anfangsphase nutzte Babelsberg eine Unachtsamkeit in der HFC-Defensive zur Führung. Der frühe Rückstand zwang die Gäste direkt in eine reaktive Rolle. Halle benötigte einige Minuten, um Zugriff auf das Spiel zu bekommen, steigerte sich im Anschluss jedoch merklich. Bitter: Ein Treffer von Polat fand keine Anerkennung, obwohl der Ball klar die Linie überschritten hatte. Statt des möglichen Ausgleichs blieb es beim Rückstand.

Becker antwortet – Babelsberg kontert eiskalt

Trotz dieses Rückschlags ließ sich der HFC nicht hängen und arbeitete sich zunehmend in die Partie. Der verdiente Lohn folgte nach gut einer halben Stunde: Nach einer gelungenen Kombination kam Becker aus zentraler Position zum Abschluss und traf wuchtig zum 1:1. Doch die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nutzte Babelsberg eine Standardsituation konsequent und stellte die Führung wieder her. Ein Distanzschuss in den Winkel sorgte dafür, dass Halle mit einem erneuten Rückstand in die Kabine ging.

Zu wenig Durchschlagskraft nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel bemühte sich der HFC um Spielkontrolle, fand offensiv jedoch kaum klare Lösungen. Einzelne Aktionen nach hohen Bällen brachten zwar situativ Gefahr, echte Zwangsläufigkeit entwickelte sich daraus jedoch nicht. Effizienter agierten die Hausherren: Mit einem zielstrebig ausgespielten Angriff erhöhten sie Mitte der zweiten Hälfte auf 3:1. Die Partie war damit zunehmend in Richtung der Potsdamer gekippt, während Halle Schwierigkeiten hatte, noch einmal entscheidend zurückzukommen. Erst in der Schlussphase bot sich eine nennenswerte Gelegenheit, den Anschluss herzustellen, doch auch diese blieb ungenutzt. In der Nachspielzeit nutzte Babelsberg schließlich einen Konter und setzte mit dem 4:1 den Schlusspunkt unter eine enttäuschende Auswärtspartie.

Fazit & Ausblick

Unter dem Strich steht eine Niederlage, die auch durch den frühen Spielverlauf aber vorallem durch die mangelnde Konsequenz im Strafraum geprägt war. Nun wartet das letzte Liga-Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena, ehe mit dem Landespokalfinale der entscheidende Höhepunkt der Spielzeit folgt.