Profimannschaft
13.11.2018

FLEXIBILITÄT ALS TRUMPF

Die Umstellung war notwendig, gravierend und in wenigen Handzeichen umgesetzt. Der Hallesche FC begann an der Grünwalder Straße mit der gewohnten Dreierabwehrkette und verteidigte in Unterzahl dann zu Viert. Kein Problem für das taktisch flexible Team in Rot-Weiß.

Im Mittelpunkt des Geschehens: Sebastian Mai. Der größte Spieler des HFC startete gegen den TSV 1860 München erneut als Stürmer, ehe er nach etwas mehr als 20 Minuten nach ganz hinten beordert wurde. Fortan erledigte er seinen gewohnten Job als Innenverteidiger zuverlässig und einsatzstark, hatte dabei aufmerksame Kollegen an der Seite. Moritz Heyer agierte zweikampfstark und unaufgeregt wie eh und je im Zentrum, Tobias Schilk beackerte nach Einwechslung die rechte Abwehrseite und Niklas Landgraf schien kurz nach seiner Vertragsverlängerung nochmal ein bisschen besser zu spielen links hinten. Die Viererkette vor Kai Eisele allein kann gegnerischen Angriffen aber nicht dauerhaft standhalten. Kapitän Jan Washausen warf sich wie immer in die Bresche, kratzte den Ball beim gehaltenen Elfmeter vor dem einschussbereiten Sascha Mölders von der Tornlinie. Baxter Bahn spulte erneut ein riesiges Laufpensum ab, Pascal Sohm beschäftigte die gegnerischen Abwehrspieler, Marvin Ajani und Braydon Manu sorgten mit ihren Sprints für Entlastung.

Wichtiger als das System, als die Grundordnung ist und bleibt jedoch die Einstellung. Kein Spieler in Rot-Weiß schonte sich, niemand ging einem Zweikampf aus dem Weg, es wurden Meter gemacht auch als es weh tat in Unterzahl. Lohn war ein Auswärtspunkt, den das HFC-Team den Fans widmeten. Denn die fast 2000 mitgereisten Anhänger in knallrot standen wie eine Wand hinter der Mannschaft. Sie waren der 11. Mann. Mit Flexibilität als Trumpf.

Von: LT

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Tabelle 3. Liga

Pos Mannschaft Spiele Tore Pkt
1. VfL Osnabrück 29 42:21 58
2. Karlsruher SC 29 46:29 54
3. SV W. Wiesbaden 29 53:39 49
4. Hallescher FC 29 34:25 49
5. FC Würzburger Kickers 29 42:34 41
6. 1. FC Kaiserslautern 29 35:36 41
7. FC Hansa Rostock 29 35:38 41
8. TSV 1860 München 29 41:33 40
9. KFC Uerdingen 05 e.V. 29 33:43 40
10. SpVgg Unterhaching 28 45:31 39
11. SV Meppen 1912 29 39:38 39
12. Preußen Münster 29 34:36 38
13. Sportfreunde Lotte 29 27:31 36
14. S.C. Fortuna Köln 29 29:46 35
15. FSV Zwickau 29 32:33 34
16. Eintracht Braunschweig 29 34:45 32
17. SG So. Großaspach 29 24:29 31
18. FC Energie Cottbus 28 35:45 30
19. FC Carl Zeiss Jena e.V. 29 31:49 26
20. VfR Aalen 29 36:46 25

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