Spielbericht
10.11.2018

HFC HOLT PUNKT IN UNTERZAHL

Der Hallesche FC hat am 15. Spieltag der Saison 2018/19 beim TSV 1860 München ein 1:1 erzielt, spielte 70 Minuten in Unterzahl und gab die Pausenführung vor fast 2000 mitgereisten Fans lediglich wegen eines unberechtigten Elfmeters aus der Hand.

Die Saalestädter begannen an der Grünwalder Straße exakt in der gleichen Formation wie in der Woche zuvor gegen Meppen und damit sehr offensiv ausgerichtet mit drei Spitzen. Die Partie war vor ausverkauftem Haus von Beginn an umkämpft und hektisch. 1860 probierte es meist mit langen Bällen auf die bulligen Stürmer Grimaldi und Mölders, der HFC war gut darauf eingestellt und ließ wenig zu. In einer Begegnung ohne nennenswerte Torraumszenen wurden die Karten nach 20 Minuten dann völlig neu gemischt. Im eigenen Strafraum zog Toni Lindenhahn im Zweikampf den Hünen Grimaldi leicht am Arm, der fiel allzu dankbar und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter und Rot für den HFC-Kicker. Sascha Mölders trat an, Kai Eisele parierte den Strafstoß und jan Washausen kratzte den Ball auf der Torlinie vor dem einschussbereiten 60-Stürmer aus der Gefahrenzone. In Unterzahl stellte der Hallesche von Dreier- auf Viererkette um, opferte mit Mathias Fetsch einen Stürmer und zog Sebastian Mai in die Abwehr zurück. Kurz vor der Pause wurden die Gäste für ihre Top-Einstellung. Braydon Manu wurde beim Dribbling von den Beinen geholt, der Referee zeigte auf den Punkt und Bentley Baxter Bahn verwandelte aus elf Metern sicher zum 0:1 (40). Glück hatten die Saalestädter dann kurz vor dem Seitenwechsel, als der TSV einen Treffer aus vermeintlicher Abseitsposition verwehrt bekam.

Nach der Pause setzte der HFC auf eine stabile und kompromisslose Defensive, verteidigte konzentriert und setzte immer wieder Nadelstiche über die schnellen Außenbahnspieler Braydon Manu und Marvin Ajani. Beinahe hätte Pascal Sohm am langen Pfosten nach Ajani-Flanke dessen Einsatz belohnt, dann drang Braydon Manu zweimal in den Strafraum ein und fand keinen  Abnehmer in der Mitte. Und schließlich wurde Baxter Bahn im Strafraum gehalten, der Elfmeterpfiff blieb aus. 1860 fiel in dieser Phase kaum etwas ein gegen die kluge Hallenser Hintermannschaft, in der Tobias Schilk sich nach Einwechslung an ehemaliger Wirkungsstätte nahtlos einreihte. Erst ein schier unglaublicher Pfiff sorgte für die Ausgleichschance für die Löwen, als HFC-Keeper Kai Eisele einen hohen Flugball abfing und damit den ungestümen TSV-Angreifer abräumte – Gelb für den Torwart und Strafstoß für München war die Konsequenz, obwohl es Freistoß´für Halle hätte geben müssen. Diese zweite Gelegenheit aus elf Metern  ließ sich Steinhart nicht entgehen und traf zum 1:1 (66.). In der Schlussphase wollte der TSV den Sieg, der HFC behauptete den  Punkt leidenschaftlich und überstand auch die letzten Minuten ohne den auf die Tribüne verbannten Trainer Torsten Ziegner ohne Gegentor. Die Mannschaft sich und die lautstarken Fans mit einem Auswärtspunkt und großer Moral.

TSV: Hiller – Weber, Wein, Lorenz, Weeger (56. Willsch), Moll (46. Lex), Bekiroglu, Steinhardt, Karger, Mölders, Grimaldi

HFC: Eisele – Lindenhahn, Heyer, Landgraf, Ajani (79. Jopek), Washausen, Bahn, Manu, Sohm (87, Arkenberg), Fetsch (32. Schilk), Mai

Schiedsrichter: Justus Zorn

Gelb: Lorenz, Willsch, Kindsvater – Washausen, Bahn, Eisele, Landgraf, Schilk

Rot: Lindenhahn

Zuschauer: 15.000

Von: LT

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