Profimannschaft
08.10.2018

KEINE ZEIT ZUM WUNDENLECKEN

Nach viel zu langer Zwangspause wegen zweier ausgefallener Spiele geht es für den Halleschen FC nun Schlag auf Schlag. Gut so. Denn nach dem Frust von Wiesbaden gibt es kaum Zeit zum Wundenlecken. Am Mittwoch um 19 Uhr steht das Ostderby in Cottbus auf dem Programm.

Das Team des HFC ist genervt. Eher von sich selbst als von misslichen Begleitumständen. Denn wie schon in Duisburg gegen Uerdingen gab es Lob ob der gezeigten Leistung und Moral, aber eben keine Punkte. Die junge Mannschaft ist bei aller Mentalität des niemals Aufgebens noch zu selten in der Lage, eiskalt zu sein. Und sich so zu belohnen für den wieder immensen Aufwand.

Viele Chancen hatte der Hallesche FC in den 90 Minuten zu Wiesbaden nicht, auch weil 55 davon in Unterzahl zu absolvieren waren. Doch die wenigen Gelegenheiten waren Top-Chancen – und müssen reichen für einen eigenen Treffer, der sehr wahrscheinlich zu einem Auswärtspunkte gereicht hätte. Der Kopfball von Moritz Heyer war solch eine hochkarätige Möglichkeit, ebenso die Direktabnahme von Mathias Fetsch nach dem wohl besten HFC-Angriff mit Eingabe von Marvin Ajani kurz vor dem Ende.

Das Spiel hat Kraft gekostet. Es bleiben nur zwei volle Tage zur Erholung nach später Rückkehr am Sonntagabend, ehe am Mittwoch die nächste Energie-Leistung gefordert und vonnöten ist. Denn der gastgebende Aufsteiger aus Cottbus hat rechtzeitig vor dem Nachhol-Derby in die Erfolgsspur zurückgefunden, den FSV Zwickau nach Rückstand mit 2:1 bezwungen. Der Hallesche FC hat keine Zeit, darüber nachzudenken.

Von: LT

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