Profimannschaft
09.09.2018

SOHM UND PAGLIUCA DREIFACH

Der Hallesche FC hat die Hürde Turbine Halle im Landespokal letztlich souverän übersprungen. Mit 8:0 (3:0) behielt der Favorit beim gastgebenden Landesklassenvertreter vor 1421 Zuschauern die Oberhand, die Stürmer Pascal Sohm und Kilian Pagliuca trafen dreifach.

Die Gastgeber hatten nicht zu viel versprochen und den „Felsen“ perfekt hergerichtet für dieses Ortsderby mit Pflichtspielcharakter. Auch das Wetter passte, so dass einem Fußballfest nichts im Wege stand. Der Hallesche FC hatte wie angekündigt eine Mischung aus jüngster Stammelf und jenen Spielern auf den Rasen geschickt, die nah dran sind und sich einen Einsatz verdient hatten. Mit Jan Washausen, Mathias Fetsch, Marvin Ajani und Braydon Manu pausierte ein Quartett und mischte sich unter die Zuschauer.

Erwartungsgemäß übernahm das Profiteam beim Landesklassenvertreter (8.Liga) von Beginn an die Initiative, verlegte das Spielgeschehen weit in den Gegners Hälfte. Tief stehend, engmaschig und taktisch gut organisiert hielt das Turbine-Bollwerk fast 30 Minuten, bis Pascal Sohm mit seinem Treffer zum 0:1 den Bann brach (26.). Der aufmerksame Toni Lindenhahn vereitelte die einzige nennenswerte Chance der Hausherren am langen Pfosten und auch Torwart Tom Müller machte mit weitem Herauslaufen Konterchancen der Turbine-Elf schon im Ansatz zunichte. Noch vor der Pause erhöhten Kilian Pagliuca nach Brustannahme und Volleyschuss auf 0:2 (43.) und schließlich erneut Pascal Sohm auf 0:3 (45.).

Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf und am Kräfteverhältnis wenig. Die tapferen und fairen Gastgeber zollten ihrem immensen Laufaufwand Tribut, die Kräfte ließen nach und der Hallesche FC kam zu fünf weiteren Treffern. Kilian Paglica (2), Pascal Sohm, Julian Guttau und Martin Ludwig schraubten das Ergebnis in die Höhe, 0:8 hieß es nach 90 Minuten und Turbine Halle hatte sein selbst erklärtes Ziel erreicht: Alles aus sich heraus zu holen und mit erhobenem Haupt vom Platz gehen. Beim Lattenschuss von Turbine nach zu kurzem Rückpass lag auch der Ehrentreffer in der Luft (80.). Die Stimmung auf den Rängen war klasse und das Pflichtspiel der zweiten FSA-Pokalrunde endete dann doch noch mit Freudnschaftsspielcharakter.

HFC: Müller – Lindenhahn, Mai, Arkenberg, Schilk, Jopek, Bahn (55. Henschel), Fiedler (46. Guttau), Heyer, Sohm (55. Ludwig), Pagliuca

Von: LT

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3. SV W. Wiesbaden 24 47:33 42
4. Hallescher FC 24 26:19 42
5. KFC Uerdingen 05 e.V. 24 31:33 38
6. SpVgg Unterhaching 22 43:24 35
7. Preußen Münster 24 30:30 34
8. FC Würzburger Kickers 24 35:29 33
9. FC Hansa Rostock 24 31:34 33
10. 1. FC Kaiserslautern 24 26:32 32
11. SV Meppen 1912 24 34:34 31
12. Sportfreunde Lotte 24 23:26 31
13. FSV Zwickau 24 28:26 29
14. TSV 1860 München 23 33:27 28
15. SG So. Großaspach 24 21:25 27
16. S.C. Fortuna Köln 24 23:42 26
17. FC Carl Zeiss Jena e.V. 24 28:40 24
18. FC Energie Cottbus 23 28:39 23
19. Eintracht Braunschweig 24 29:43 23
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