Profimannschaft
06.07.2018

HERRLICHE TREFFER BEIM 3:0

Der Hallesche FC hat das einzige Heim-Testspiel der Saisonvorbereitung souverän gewonnen. Mit 3:0 setzten sich die Rot-Weißen gegen den dänischen Zweitligisten FC Fredericia durch und erzielten vor 999 Zuschauern sehenswerte Tore.

Angesichts des Umstands, dass innerhalb von vier Tagen drei Spiele stattfinden, rotierte HFC-Trainer Torsten Ziegner in Partie mächtig durch. Zudem standen mehrere angeschlagene Kicker wie Martin Ludwig und Niclas Fiedler nicht zur Verfügung. Im Vergleich zum Test gegen Nordhausen stellten die Saalestädter auch ihre Grundordnung um, agierten diesmal im klassischen 4-4-2-System.

Von Beginn entwickelte sich eine interessante Begegnung, beide Teams spielten nach vorn und bemühten sich um gelungene Ballstaffetten. Zielstrebiger waren die Aktionen der Gastgeber. Bereits nach drei Minuten hatte Mathias Fetsch eine Kopfballchance, nach fünf Minuten schloss der Torjäger einen sauberen Angriff zum 1:0 ab. Moritz Heyer leitete ein, Eric Henschel flankte scharf nach innen und Mathias Fetsch war aus Nahdistanz zur Stelle. Das abwechslungsreiche Testspiel blieb weiterhin munter mit deutlichen Vorteilen für den Halleschen FC. Mathias Fetsch verzog mit links (10.), Julian Guttau erwischte einen Abpraller nur mit dem schwächeren rechten Fuß (15.) und Fynn Arkenberg prüfte den dänischen Keeper mit einem satten Schuss (21.). Die beste Chance der Gäste resultierte aus einer Ecke mit Konfusion in der HFC-Abwehr. Als die Hausherren kurz vor der Pause wegen Verletzung von Niklas Landgraf in Unterzahl agierten, stemmte sich der HFC einsatzfreudig gegen die einzige Druckphase des FC Fredericia.

Nach dem Wechsel standen mit Daniel Bohl, Sebastian Mai und Niklas Kastenhofer zunächst nur drei neue Hallenser auf dem Rasen, erst nach 65 Minuten kamen weitere sechs frische Spieler auf den Rasen. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 2:0, weil Toni Lindenhahn aus dem Halbfeld mustergültig flankte und sich Mathias Fetsch im Zentrum wuchtig durchsetzte. Per Flugkopfball erzielte er den zweiten Treffer in diesem Spiel. Jan Washausen und Braydon Manu hatten in der Schlussphase weitere HFC-Treffer auf dem Fuß, den Schlusspunkte setzte jedoch Marvin Ajani. Der dynamische Offensivspieler setzte sich rechts durch und traf aus spitzem Winkel fulminant unter die Latte zum 3:0 (83.). Ein weiterer guter Test für den Halleschen FC mit Unterhaltungswert und Szenenapplaus für Tacklings und Balleroberungen.

HFC: Eisele – Henschel (Schilk), Heyer (Mai), Starostzik (Kastenhofer), Landgraf (Bohl), Lindenhahn (Ajani), Arkenberg, Jopek (Washausen), Tuma (Manu), Guttau ( Bahn), Fetsch (Sohm)

Von: LT

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