Hallotri
01.10.2018

15 JAHRE HALLOTRI

Der Monat September brachte beim Halleschen FC schon große Katastrophen mit sich. Das Fallschirmunglück jährte sich 2018 zum 21. Mal, der Hotelbrand in Eindhoven liegt sogar 47 Jahre zurück und ist in HFC-Kreisen einer der Auslöser für den Begriff „Schwarzer September“. Aber es gab auch Erfreuliches im neunten Monat des Jahres. Die Geburtsstunde von Hallotri zum Beispiel.

Im September 2003 wird das HFC-Maskottchen aus der Taufe gehoben. Doch erst nach einer Schönheitskur vor fünf Jahren avancierte „Hallotri“ zum Liebling vor allem der jüngsten Fans. Es war nur eine kleine Notiz, doch sie kündigte die Geburtsstunde von „Hallotri“ an: Vor 15 Jahren gab der Hallesche FC bei einem Presselunch im Stadion bekannt, dass ein Biber das neue Vereinsmaskottchen werden sollte. Der damalige Marketingchef Eckbert Brauer und der Klubvorsitzende Dr. Michael Schädlich präsentierten damals im September 2003 ein kleines Plüschtier-Exemplar des Maskottchens, für das noch ein passender Name gesucht wurde. Bei einer Internet-Abstimmung entschied sich eine Mehrheit der Fans für die Bezeichnung „Hallotri“. Der Name soll die Dreieinigkeit von Hallensern, Halloren und Hal(l)unken verkörpern: Diese ironisch gemeinte Einteilung der Bewohner der Saalestadt geht vermutlich auf den Dichter Heinrich Heine zurück.

Wenig später, im Dezember 2003, zeigte sich der Biber bei einem Heimspiel erstmals in Lebensgröße im altehrwürdigen Kurt-Wabbel-Stadion. Was sich die Verantwortlichen des Halleschen FC bei seiner Premiere nur wünschen konnten, ist inzwischen eingetreten: Der „Hallotri“ hat sich zu einem Markenzeichen des Drittligisten gemausert. Und zu einem Liebling vor allem der jüngsten Anhänger des Traditionsvereins. Das geschah allerdings erst, nachdem der Figur eine Schönheitskur samt Face-Lifting verpasst wurde. Seit Beginn der Saison 2013/14 tritt der „Hallotri“ in seiner heutigen Gestalt nicht nur bei den Punktspielen im ERDGAS Sportpark auf.

Es gibt kaum ein wichtiges Ereignis mit den Anhängern der Rot-Weißen, bei dem nicht auch der „Hallotri“ dabei ist. Beim inzwischen schon traditionellen weil jährlichen Hallotri-Kinderfest im Juni konnte das immer gut gelaunte Maskottchen mehr als 3000 Mädchen und Jungen begrüßen. Er selbst sprüht bei seinen Auftritten vor Lebensfreude und Optimismus. Mittlerweile hat der „Hallotri“ sogar einen eigenen Fanclub, in den sich mehr als 650 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren eingeschrieben haben. Dank vieler Sponsoren, allen voran die Stadtwerke Halle und die Volksbank, kommen die Mitglieder des Hallotri-Fanclubs auch in den Genuss von Gutscheinen, Rabatten und anderen Vergünstigungen.

Mit der Wahl eines Bibers zum Maskottchen ging beim HFC eine schwierige Suche nach einem passenden Aushängeschild für den Fußballklub zu Ende. Schon lange zuvor gab es erste Ideen und Vorschläge für ein Maskottchen. Auf einer Mitgliederversammlung im Jahre 1995 wurde beispielsweise der Name „Hallesche Hirsche“ ins Spiel gebracht. Angesichts der sportlichen Talfahrt, die der HFC damals als Verbandsligist erlebte, geriet das Vorhaben aber ins Hintertreffen.

Erst ab 2002 ging es wieder aufwärts. Ein Aufruf wurde gestartet und bei einem Preisausschreiben erhielt der Biber den Zuschlag.  Das war ungewöhnlich, denn damals gab es keine solchen Nagetiere mehr an der Saale. Allerdings erwies sich diese Wahl - wie sich später herausstellen sollte - als prophetische Entscheidung. Die Biber kehrten nach der Jahrtausendwende an den Fluss zurück. Zuerst kamen die Nutrias, die heute an vielen Stellen anzutreffen sind. 2015 wurden nach 70 Jahren auf der Peißnitz wieder Bissspuren von Bibern entdeckt. Das glich einer Sensation. Ein Jahr später gelangen einer 15-jährigen Schülerin mehrere Aufnahmen von zwei Elbe-Bibern auf der Peißnitz. Sie knabberten seelenruhig an einer Ulme, die Wochen später umgestürzt war. Mittlerweile sind den Experten neun Biberreviere in Halle bekannt. Nicht mitgerechnet den ERDGAS Sportpark, wo garantiert auch zum nächsten Heimspiel wieder ein ganz spezielles Exemplar des Castor fiber albicus auftaucht. Hallotri höchstpersönlich.

Von: WB / LT

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