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11.02.2019

HFC-OLDIES FÜR INKLUSION

Dabei sein ist alles: Der olympische Gedanke stand am Sonntag im Mittelpunkt der vierten Auflage des  Inklusionscups des Fußball-Landsverbandes Sachsen-Anhalts in Merseburg. Bei diesem Wettstreit bilden Fußballer mit Behinderungen gemeinsam mit Spielern ohne Handicap ein Team. Mittendrin: Die HFC-Oldies.

Zu den 16 Vertretungen, die das Futsal-Turnier in der Rischmühlenhalle bestritten, gehörte auch die Traditionsmannschaft des HFC. Die Oldies der Rot-Weißen hatten sich mit dem Team der Behindertenwerkstatt aus Halle zusammengetan. „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir das Anliegen des Inklusionscups unterstützen“, so Ulrich Rothe. Er verstärkte zusammen mit Hartmut Meinert, Detlef Robitzsch und Dieter Ilgner die Hallesche Behinderten-Mannschaft. Diese vier Spieler haben früher insgesamt 557 Spiele für den HFC in der DDR-Oberliga und der Liga absolviert. „Solche geballte Erfahrung können wir gut gebrauchen“, meinte David Oelke, einer der Betreuer des gemeinsamen Teams. Für seine Schützlinge war das Zusammentreffen mit den Oldies des Traditionsvereins ein besonderes Erlebnis. „Schließlich sind fast alle HFC-Fans“, sagte der 41-jährige. „Stimmt, uns hat es viel Spaß gemacht“, bestätigte einer der sieben jungen Fußballer aus der Behinderten-Werkstatt. Sie bestreiten jedes Jahr bis zu sechs Turniere.

Schon vor zwei Jahren hatten sich Oldies des Drittligisten und die fußballbegeisterten Mitarbeiter der Behindertenwerkstatt erstmals zusammengefunden. Damals ging ein ähnliches Turnier mitten auf dem Marktplatz in Halle mit großem Zuspruch über die Bühne. Seither halten die HFC-Oldies den Kontakt zu der Behinderten-Einrichtung in Heide-Nord. Die Werkstätten liegen nicht weit weg von Lettin. Von dorther stammte HFC-Ikone Werner Lehrmann, früher einer der besten Stürmer des Vereins.  Er hat sich immer für die Schwachen stark gemacht. „Auch ihm zuliebe unterstützen wir die Behindertenwerkstatt“, so Dieter Ilgner, mit 74 der Älteste im Inklusions-Team des HFC.   

Die Delegation des Halleschen FC am Sonntag in Merseburg war aber noch wesentlich größer. Toni Lindenhahn und Niklas Kastenhofer schrieben fleißig Autogramme, Maskottchen Hallotri sorgte für gute Laune und Hallensprecher Udo Becker fungierte einmal mehr als Botschafter des Clubs.

Von: WB

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