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07.01.2019

TRAININGSLAGER-TAGEBUCH: MONTAG

Das Trainingslager-Tagebuch hat sich bewährt. Im Sommer aus Bad Blankenburg. War ein gutes Omen für eine dann erfolgreiche Hinrunde. Deshalb gibt es auch aus dem gar nicht so winterlichen Belek tägliche Berichte aus Spieler-Sicht. Wieder namenlos. Sicherheitshalber.

Die ersten Mahlzeiten im Kaya Belek sind absolviert. Ein erstes Fazit ist erstaunlich einfach: Es schmeckt. Und die Auswahl ist reichlich. Zwar lässt uns der Trainer gewähren, doch er appelliert auch an unsere Verantwortung. Und schon kommt das schlechte Gewissen und wir gehen lieber an der Pizza vorbei Richtung Nudel-Büffet. Wir sollen auch nicht zwei Liter Cola am Abend trinken, das süße Gelumpe. Zum Glück führt der Lebensmittelshop im Untergeschoss auch Ein-Liter-Flaschen … :)
Das Einschlafen viel schwer am ersten Abend, obwohl der Anreisetag lang war. Doch als Nachruhe befohlen war um 23 Uhr da war es in Deutschland erst abends um neun. Nennt man sowas schon Jetlag? Keine Ahnung. Als der Wecker um 6.30 Uhr klingelte waren wir allerdings froh, beizeiten in der Koje gewesen zu sein. Trotzdem merkwürdig mit der Zeitverschiebung. Um 8.30 Uhr Hallescher Zeit hatten wir bereits einen morgendlichen Lauf und eine 90-minütige Einheit in den Knochen. Die hatte es in sich mit Spielformen Sechs gegen Sechs. Der stürmende Neuzugang Maxim Pronitchev hat gleich mal die ersten beiden Tore des Tages erzielt und seine Qualitäten angedeutet.

Nun sind wir erst etwas mehr als 24 Stunden in Belek und haben schon vier Einheiten hinter uns. Und was für welche! Die sportliche Leitung hat darauf hingewiesen, dass wir nur drei Wochen Zeit haben zur Vorbereitung auf das erste Punktspiel 2019. Entsprechend fokussiert und konzentriert sind alle bei der Sache. Mir scheint, die Karten werden nochmals neu gemischt und alle Spieler wittern ihre Chance. Das kann uns nur gut tun. Und jeder weiß, dass die Cola am Abend eher kontraproduktiv ist. Wasser und Kaffee tun es auch. Bis morgen, jetzt geht’s vor dem Abendessen noch zur Nachbereitung in die Sauna.

Euer Berichterstatter in kurzen Hosen

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