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Puntkgewinn im Ostderby

„Für uns war das Remis ein Punktgewinn“, resümierte Trainer Torsten Ziegner nach dem 1:1 im Heimspiel gegen den FSV Zwickau und bezog sich dabei auf den Spielverlauf und die Leistung des Teams. Bentley Baxter Bahn glich nach 82 Minuten den Rückstand des Halleschen FC aus.

Für den verletzten Sebastian Mai rückte Jan Washausen in die Startelf des HFC, ansonsten blieb das „Personal“ im Vergleich zur Vorwoche beim Spiel in Braunschweig unverändert. Die Zwickauer attackierten die Hausherren mutig und früh, ließen den Rot-Weißen wie erwartet kaum Luft zum Atmen. Zwar war genau auf diese Vorgehensweise der Gäste hingewiesen worden, doch die Gastgeber fanden zunächst nicht die sich daraus zwangsläufig ergebenden Räume. Der FSV wirkte entschlossener und zielstrebiger, während der HFC von der vor allem körperlichen Gegenwehr erst einmal beeindruckt zu sein schien. Zwickau gab nach 17 Minuten durch Jensen den ersten Schuss auf das Tor ab, die Saalestädter fanden nach 30 Minuten erstmals den Weg in die Gefahrenzone. Dann brannte es auch gleich lichterloh im FSV-Strafraum, als Björn Jopek mit feinem Zuspiel Felix Drinkuth fand und dessen Direktablage keinen Abnehmer im Zentrum fand (30.). Als der HFC dann die Deutungshoheit zu erlangen schien und Jonas Nietfeld die mögliche Führung mit der Fußspitze des FSV genommen wurde (34.), führte plötzlich Zwickau mitten in die bis dahin beste Phase der Hallenser. König setzte sich links im Strafraum durch und passte flach nach innen, Schröter traf halbrechts fulminant ins lange Eck zum 0:1 (36.).

Nach dem Seitenwechsel stellte der HFC von Vierer- auf Dreierkette um, mit Toni Lindenhahn und Antonios Papadopoulos kamen zwei neue Spieler auf den Rasen. Nun zeigten die Hausherren ein anderes Gesicht. Während Zwickau nach der Pause kaum noch offensive Akzente setzte und lediglich eine Kopfballchance durch Huth hatte (73.), näherten sich wütend anrennende Gastgeber immer mehr dem gegnerischen Tor. Antonios Papadopoulos zielte mit links zu hoch (48.), ein Kopfball von Terrence Boyd rauschte am Tor vorbei (68.) und ein Aufsetzer von Baxter Bahn zwang den FSV-Keeper zum Nachfassen (72.). Nach 82 Minuten war es dann soweit. Erst wurde Patrick Göbel beim Torschuss geblockt, dann stand Baxter Bahn goldrichtig im Zentrum und beförderte den Ball leicht abgefälscht zum Ausgleich über die Linie. In den Schlussminuten drängten die Hallenser noch auf den Siegtreffer, letztlich blieb es jedoch beim insgesamt verdienten Remis.

HFC: Eisele – Göbel, Washausen (46.Papadopoulos), Vollert, Landgraf, Bahn, Jopek, Drinkuth (46. Lindenhahn), Nietfeld, Sohm (62. Guttau), Boyd.