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Veränderte Vorzeichen

Vor fast exakt einem halben Jahr beim jüngsten Duell zwischen dem Halleschen FC und dem Chemnitzer FC waren die Rollen klar verteilt. Der Gastgeber in Rot-Weiß empfing den sieglosen Gegner am vierten Spieltag mit breiter Brust und gewann souverän mit 3:1. Vor dem Rückspiel sind die Vorzeichen gänzlich andere.

Der CFC gewann am vergangenen Wochenende in letzter Minute in Meppen, holte aus den letzten fünf Ligaspielen jahresübergreifend acht Punkte und befindet sich unstrittig im Aufwind. Dem HFC hingegen gelang im gleichen Zeitraum nur ein Remis gegen Uerdingen, wartet noch auf den ersten Zähler 2020.

Auch personell sind die Teams im Vergleich zur Hinrunden-Partie andere. Aus der Startelf des HFC vom 4. August 2019 gegen Chemnitz fehlen am Sonntag mit Baxter Bahn, Niklas Landgraf, Björn Jopek, Patrick Göbel und Tobias Schilk fünf Leistungsträger. An jenem Tag zog sich Tobias Schilk die folgenschwere Hüftverletzung zu, die ihn seitdem außer Gefecht setzt. Wie auch der CFC haben die Saalestädter in der zurückliegenden Transferperiode drei Neuzugänge verpflichtet. Wie viele davon am Sonntag im direkten Duell auf dem Rasen stehen werden, ist noch Spekulation.

Es ist ordentlich Druck auf dem Kessel in diesem Ostderby an der Gellertstraße. Chemnitz will vor heimischem Publikum weiter Boden gut machen im Kampf um den Klassenerhalt, der HFC braucht Zählbares für die Trendwende. Die Vorzeichen spielen am Sonntag um 14 Uhr bei Anpfiff aber nur noch eine Nebenrolle.