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Mentalität statt Grundordnung

Mit welcher Grundordnung, mit welchem „System“ empfängt der Hallesche FC im ersten Saisonheimspiel am Sonnabend um 14 Uhr den F.C. Hansa Rostock? Im 4-3-3 wie in der Vorwoche in Uerdingen oder im 3-5-2 wie in weiten Teilen der vergangenen Spielzeit?

„Das System ist zweitrangig“, sagt Torsten Ziegner dafür. Denn viel wichtiger als die theoretische Grundformation sind Tugenden wie Bereitschaft, Laufaufwand, Zweikampfverhalten, Teamgeist und Entschlossenheit in den Aktionen. Vorne und hinten. Der Trainer des Halleschen FC weiß um die Akribie seines Kollegen Jens Härtel aus Rostock, der seine Mannschaft optimal auf den Gegner einzustellen versucht. „Wir wollen und müssen aber vor allem auf uns schauen, unsere Stärken in die Waagschale werfen und im Idealfall unser Spiel durchdrücken“, so Torsten Ziegner.

Natürlich hat der HFC-Coach das erste Saisonspiel des nächsten Kontrahenten angeschaut. In voller Länge mit dem gesamten Team im Bus während der Anreise nach Düsseldorf. Doch weder die starke erste Halbzeit des F.C. Hansa gegen Viktoria Köln noch der Ausgleich in Halbzeit zwei nach 3:0-Führung haben den Trainer sonderlich beeindruckt. „Es ist erst ein Spiel absolviert. Da kann man nicht von einem Trend sprechen. Ich kenne Jens Härtel gut genug um zu wissen, dass er seit Abpfiff der ersten Partie an den Fehlern arbeitet und sie abzustellen versucht“, erklärt Torsten Ziegner. Eine Herangehensweise, die er teilt.

Beim HFC fehlen am Samstag nach wie vor Mathias Fetsch und Erik Henschel im Kader, beide stehen aber wieder im Mannschaftstraining. Für Jan Washausen kommt die Begegnung wohl noch etwas zu früh, obwohl seine lädierte Wade nach gründlichem Medizincheck auf dem Weg der Besserung ist. Interessant wird sein, ob Neuzugang Felix Drinkuth nach nur zwei Einheiten mit seiner neuen Mannschaft bereits einen Platz im 18-köpfigen Aufgebot erhält.