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Gelebte Solidarität

Gewaltige 20 Meter Länge reichten am Sonnabend vor dem Heimspiel des Halleschen FC gegen den SV Meppen nicht aus, um allen versammelten Sportlern im ERDGAS Sportpark einen Zipfel des Banners zu überlassen. Gelebte Solidarität als Abschluss der gemeinsamen Aktion von Saale Bulls, Lions, Wildcats und HFC gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus.

Es war die vierte und letzte Station dieser einmaligen Maßnahme der Halleschen Sportvereine, die zwei Tage nach dem Anschlag am 9. Oktober im Eisdom begann und in der ERDGAS Arena bei den Basketballerinnen und den Handballerinnen ihre Fortsetzung fand. Am Sonnabend nun waren sie nochmals vereint. In der Sache. Und sorgten für ein nie dagewesenes Wir-Gefühl, sportartenübergreifend.

Ein vorläufiges Ende fand auch die Spendenaktion zugunsten der Hinterbliebenen, denen das Geld zu Gute kommt. Die anwesenden Präsidenten der beteiligten Clubs hielten symbolisch einen Scheck über 12.874 Euro in die Höhe. Eine stolze Summe, die noch erweitert wird um die Einnahmen aus der Sammelaktion der HFC-Fans am Spieltag und den Erlös der Versteigerungsaktion mit den eigens angefertigten Sondertrikots. Der Slogan „Zusammen gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus“ prangte am Sonnabend auf den schwarzen Puma-Trikots der HFC-Mannschaft mit aufgedrucktem Datum des verheerenden Anlassen: #Hal0910.

Schweigeminute, Trauerflor und eine bewegende Ansprache des Stadionsprechers rundeten das gemeinsame Gedenken der knapp 8500 Besucher im Stadion ab. Ein Moment der Mahnung, der Erinnerung, des Appells an ein friedliches Miteinander. Sportartenübergreifend.