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Bankgeheimnis

Der Hallesche FC ist mit dem festen Vorsatz in die Saison gestartet, seinen Kader qualitativ breiter aufzustellen und den Konkurrenzkampf zu erhöhen. Betrachtet man die Ersatzbank am vierten Spieltag gegen den Chemnitzer FC, dann könnte 2019/20 das Erfolgs- ein Bankgeheimnis sein.

Sie las sich namhaft, die HFC-Reserve gegen den CFC und hat diese Bezeichnung eigentlich gar nicht verdient. Denn mit Toni Lindenhahn, Felix Drinkuth und Florian Hansch nahmen dort drei Spieler Platz, die noch am Mittwoch zuvor beim Auswärtssieg in Köln zur Startformation gehörten. Nick Galle rotierte nach seinem sehr ordentlichen Debüt als Vertretung des gesperrten Niklas Landgraf sogar vom Rasen auf die Tribüne. Trainer Torsten Ziegner zog bei seinen Überlegungen mit vier Änderungen ganz sicher in Betracht, dass am Ende einer kräftezehrenden englischen Woche frische Spieler nützlich sein können. Doch damit nicht genug. Der Hallesche FC konnte sich sogar den „Luxus“ erlauben, einen Spieler vom Format eines Terrence Boyd nach Flugstrapazen und nur einem Mannschaftstraining zunächst außen vor zu lassen. Komplettiert wurde die Bank vom drittligaerfahrenen Torhüter Tom Müller, von Niklas Kastenhofer als Startelfspieler eine Woche zuvor und von Antonios Papadopoulos, der ganz nah dran ist an seinem ersten Einsatz im HFC-Trikot.

Weil nur einhundert Prozent belastbare Kicker überhaupt nominiert werden für die Punktspiele der 3.Liga, waren mit Jan Washausen und Mathias Fetsch sogar noch zwei etablierte Kräfte in Zivil im Stadion. Auch sie wollen schnell wieder mitmischen. Fynn Arkenberg und Davud Tuma, im Vorjahr mit 17 und 15 Einsätzen regelmäßig auf dem Spielfeld, kamen 2019/20 noch gar nicht zum Zug. Allein das spricht dafür, dass die Kaderbreite enorm zugelegt haben. Das ist auch nötig, wie sich angesichts der Verletzung von Tobias Schilk schmerzhaft zeigt. Für den Platz hinten rechts kommen nun mit Toni Lindenhahn, Patrick Göbel, Niklas Kastenhofer, Jannes Vollert und Fynn Arkenberg gleich mehrere HFC-Kicker in Frage. Der neue Konkurrenzkampf wird auch in Zukunft toben, nicht nur auf dieser Position. Genau das war das Ziel bei der Zusammenstellung des Aufgebots 2019/20. Die verschiedenen Optionen und Alternativen sind offenbar doch kein Bankgeheimnis, sondern geplante Potentialerhöhung.