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Aus im Viertelfinale

Die schwarze Spielkleidung passte beim Halleschen FC zur Stimmung bei Abpfiff des Pokal-Viertelfinals bei Regionalligist Germania Halberstadt. Der Titelverteidiger schied mit 1:2 nach Verlängerung aus dem Wettbewerb aus.

Beim HFC gab Neuzugang Janek Sternberg links in der Dreierkette sein Debüt, Florian Hansch rückte rechts in Mittelfeld und Jan Washausen bildete mit Anthony Syhre die „Doppel-Sechs“ im Mittelfeld. Mathias Fetsch stürmte an der Seite von Terrence Boyd. Verzichten mussten die Saalestädter in diesem Landespokalspiel auf die angeschlagenen Patrick Göbel, Pascal Sohm, Baxter Bahn, Niklas Landgraf sowie die verletzten Tobias Schilk, Erik Henschel und Nick Galle.

Erwartungsgemäß übernahm der favorisierte Drittligist die Initiative, ohne durchschlagende Wirkung gegen tief stehende und leidenschaftlich kämpfende Halberstädter zu erzielen. Zwar kam vor allem Florian Hansch auf der rechten Seite mehrfach zum Flanken, doch die Eingaben fanden im Zentrum keinen Abnehmer. Lediglich Mathias Fetsch wurde nach 18 Minuten gefährlich, sein Kopfball im Fallen strich über das Tor. Auf der Gegenseite blieb Tom Müller im HFC-Tor cool, als Germanias Korsch allein auf ihn zulief und aus spitzem Winkel schoss (20.). Nach etwas mehr als einer halben Stunde schien der höherklassige Gast auf die Siegerstraße einzubiegen, als Anthony Syhre den Ball durchs Mittelfeld trieb und klug auf Mathias Fetsch durchsteckte, der sicher zum 0:1 verwandelte (33.). Terrence Boyd hätte kurz vor dem Wechsel erhöhen können, scheiterte jedoch aus Nahdistanz nach Eckball (43.).

Nach der Pause hatte zunächst der HFC die besseren Szenen bei optischer Überlegenheit, doch Jan Washausen, Mathias Fetsch und Marcel Hißner fehlten jeweils einige Zentimeter beim Abschluss. Halberstadt wurde nach 70 Minuten mutiger, erarbeitete sich mehrere Eckbälle in Serie und glich schließlich nach fahrlässiger Verteidigung der Hallenser zum 1:1 aus. Löder drückte den Ball nach 77 Minuten über die Linie. Der HFC erhöhte danach nochmal das Tempo, kam in der regulären Spielzeit aber nicht mehr zum Erfolg. Terrence Boyd traf in der 90. Minute nur den Außenpfosten.

In der Verlängerung spielte der Gast Powerplay, ohne sich zwingende Möglichkeiten zur erneuten Führung zu erspielen. Nachdem zum zweiten Mal die Seiten gewechselt wurden und Terrence Boyd bei strömendem Regen die Chance zum 1:2 liegen ließ, belohnte sich Halberstadt erneut durch Löder für eine couragierte Leistung mit dem Siegtreffer (113.). Der Hallesche FC fand keine Mittel mehr, die Niederlage noch abzuwenden. Die unzähligen Eingaben führten kaum zu Torgefahr. Letztlich blieb es beim Erfolg der Hausherren nach 120 Minuten, weil HFC die scheinbare Dominanz nicht nutzte und inkonsequent verteidigte. Das bittere Aus im Landespokal war die logische Folge.

HFC: Müller – Lindenhahn, Mai, Sternberg, Hansch (70. Nietfeld), Syhre, Washausen (100. Papadopoulos), Drinkuth (46. Guttau), Hilßner (65. Shcherbakovski), Fetsch, Boyd.