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Auf dem Zahnfleisch ins Endspiel

Am Ende ging den HFC-Kickern schlicht und ergreifend die Kraft aus. Nach Turniersieg am Vortag in Markranstädt und Laktattest am Montagmorgen schleppten sich die „Gastgeber“ beim Halplus-Cup 2020 nach souveränem Start bis ins Endspiel, das schließlich Rot-Weiß Erfurt mit 2:0 gewann.

Die geringfügig veränderte Hallenmannschaft des HFC knüpfte bei bester Stimmung in der ERDGAS Arena zunächst an die Top-Leistung vom Sonntag an. Mit 4:0 gegen Nietleben, 4:1 gegen Lok Leipzig und 2:0 gegen Meuselwitz wurde der Drittligist seiner Favoritenrolle gerecht, ließ auch beim 5:1 im Viertelfinale gegen Lieskau und beim 4:0 im Halbfinale gegen Lok Leipzig keinen Zweifel daran, dass Platz eins und damit der Titel-Hattrick das Ziel dieser hungrigen Mannschaft ist. Doch die Beine wurden zunehmend schwer nach den Strapazen des Vormittags, als bei der ersten Einheit Leistungsdiagnostik nebst Stufentest auf dem Laufband auf dem Programm gestanden hatte. Erfurt profitierte mit junger und ausgeruhter Mannschaft davon, nutzte zwei HFC-Fehler und entschied das Endspiel schließlich für sich. Das tat der tollen Atmosphäre keinen Abbruch, die Fans feierten ihr Team und Pascal Sohm holte als bester Spieler des Turniers dann doch noch eine Trophäe „nach Hause“.

Die Traditionsmannschaft des Halleschen FC bot der wesentlich jüngeren Konkurrenz in der Vorrunde Paroli, schied jedoch am Viertelfinale gegen Lok Leipzig aus.

HFC: Müller – Bahn, Guttau, Sohm, Kastenhofer, Vollert, Nietfeld, Galle, Schubert-Abubakari