Die Entscheidung ist gefallen und wurde der Mannschaft vor dem letzten Testspiel gegen Braunschweig mitgeteilt. Jonas Nietfeld ist der neue Kapitän des Halleschen FC, Toni Lindenhahn und Terrence Boyd seine „Vize“. Den Mannschaftsrat komplettieren Niklas Landgraf, Marcel Titsch Rivero und Julian Derstroff.

Die sechs benannten Vertreter des Teams standen am Sonnabend allesamt in der Startformation und tragen nun noch mehr Verantwortung. Für die sportliche Leistung, für die Darstellung nach Außen, für die Disziplin innerhalb der Kabine und für Belange rund um die Mannschaft. Dazu gehören natürlich auch Absprachen mit der sportlichen Leitung oder der Clubführung.

Das Amt des Kapitäns war vakant geworden, nachdem mit Jan Washausen und Sebastian Mai beide etatmäßige Spielführer des Vorjahres den Verein verlassen hatten. Mit Björn Jopek verabschiedete sich ein weiteres Mitglied des Spielerrates. Mit Marcel Titsch Rivero und Julian Derstroff rückten nun zwei Neuzugänge in dieses Gremium auf, Niklas Landgraf war bereits im Vorjahr darin vertreten.

Nach dem 1:3 gegen den Zweitligisten aus Braunschweig war die erste Amtshandlung von Jonas Nietfeld als neuer Kapitän, klare Worte zu finden in der Analyse. Das tat er schonungslos selbstkritisch. „„Uns unterliefen zu leichte Fehler, wir haben es uns selbst schwer gemacht“, so der Führungsspieler. Der Dämpfer erfolgte seines Erachtens zur rechten Zeit – nämlich eine Woche vor dem scharfen Start. Eine Niederlage, die die Sinne schärft und aufzeigte, woran der HFC vor dem Punktspielauftakt dringend arbeiten muss.

Jonas Nietfeld ist mit seiner direkten Art, seiner neuen Rolle auf dem Platz, seiner Einsatzbereitschaft und seiner Erfahrung von verschiedenen Stationen in seinem zweiten Jahr beim HFC prädestiniert für die Rolle als Anführer im besten Alter von 26 Jahren, hat mit Urgestein Toni Lindenhahn und Terrence Boyd zudem einflussreiche Unterstützer an der Seite. Sie werden voran gehen und Verantwortung übernehmen. Genau das wird von Kapitänen erwartet.