

30.06.10 – HFC mit einem Dutzend gegen eine überforderte Saalekreis-Auswahl
Angelo Hauk, Nico Kanitz und Thomas Neubert mit Doppelpack | Neuzugänge konnten überzeugen | Testkandidaten mit Reserven
Nach dem Trainingsauftakt am vergangenen Montag im KWS und den gestrigen ersten Balleinheiten bestritt unsere Regionalligamannschaft am heutigen Abend das erste Testspiel der Vorbereitungsphase auf die neue Serie. Die kleine Saalekreisgemeinde Ziegelroda, zwischen Artern und Querfurt gelegen, hatte sich gut für das „Spiel des Jahres“ vorbereitet und konnte 300 zahlende Zuschauer dafür mobilisieren. Auch wenn weit über die Hälfte davon aus der Saalestadt angereist waren, ist diese Zahl der knapp 1.000 Einwohner zählenden Gemeinde weitaus höher, als zu manchem Regionalligaspiel. Sogar ein separater Gästeeingang war vorhanden, und die Bratwurst (für 1,00 EURO zu haben) „erspielte“ sich mindestens Drittliganiveau. Der gastgebende TuS Ziegelroda (2. Kreisklasse/12. Liga) hatte sich mit einigen Spielern aus der Umgebung (u. a. aus Schraplau und Farnstädt) verstärkt. Darunter waren einige Akteure, die seit Jahren in der HFC-Fankurve ihren festen Platz haben und sich nun gegen ihre Lieblinge selbst versuchten. HFC-Coach Sven Köhler entschied sich von Beginn an für zwei Mannschaften, die jeweils eine Halbzeit agierten - darunter mit Max Welzmüller (FSV Frankfurt) und Faton Popova (Alemannia Aachen II) zwei Testkandidaten. Beide agierten recht unauffällig, wobei Popova bei seinem Vorjahrestest in Halle weitaus spielfreudiger wirkte. Bei fast tropischen Temperaturen und auf einer ausgezeichnet hergerichteten Rasenfläche übernahm der HFC sofort das Kommando und führte nach knapp 20 Minuten bereits mit 5:0. Angelo Hauk und Nico Kanitz besorgten diesen Zwischenstand fast im Alleingang. Beide erzielten jeweils zwei Tore und lieferten ebenso viele Vorlagen. ...
> Kompletter Spielbericht und Statistik
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS


28.06.10 – DFB-Pokal: 1. Hauptrunde terminiert
Die Partie gegen den 1. FC Union Berlin wurde am Sonntag angesetzt
Wie der Deutsche Fußball-Bund am heutigen Nachmittag mitteilte, wurden die Begegnungen der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal angesetzt. Demnach trifft unsere Regionalligamannschaft nunmehr am Sonntag, den 15.08.2010 auf den 1. FC Union Berlin. Das Traditionsduell gegen den Zweitbundesligisten wird um 17.30 Uhr im Leipziger Zentralstadion angepfiffen (das nächstliegende Spiel des ZFC Meuselwitz gegen den 1. FC Köln beginnt ebenfalls am Sonntag um 14.30 Uhr).
Insgesamt finden sechs Partien am Freitag, 13 Partien am Samstag und elf Partien am Sonntag statt. Als Live-Spiele wurden die Begegnungen zwischen Germania Windeck und dem FC Bayern München sowie zwischen dem VfR Aalen gegen den FC Schalke 04 ausgewählt, welche am Montag um 18.00 Uhr bzw. um 20.30 Uhr beginnen.
JS | Ro-Heb | Quelle: www.dfb.de | Foto: Agentur ROWIS
> Alle Termine der 1. Hauptrunde


28.06.10 – Nochmals alles erdenklich Gute, liebe Margot!
Auch Spieler Selim Aydemir war mit seiner Freundin bei der Geburtstagsfeier
Seit Jahrzehnten fehlt unser „Edelfan“ - oftmals im rot-weißen Kostüm oder mit Schal - bei fast keinem Heim- oder Auswärtsspiel „ihrer Jungs“ und kann auch bei den anderen HFC-Mannschaften auf eine beachtliche Anzahl von „Stadionpunkten“ verweisen. Unsere rüstige Margot wurde am 19. Juni stolze 87 Jahre „jung“ (auch an dieser Stelle nochmals nachträglich Herzlichen Glückwunsch an unsere „Grande Dame“!) und hatte am Samstag zu einer kleinen Feier bei Kaffee und Kuchen ins Fanhaus eingeladen. Beim Auspusten der Kerzen auf der Geburtstagstorte bewies unser Ehrenmitglied übrigens, dass es noch topfit ist und sich gut auf die neue Serie vorbereitet hat! Neben vielen Mitstreitern ihres Fanclubs Edelfans waren vom HFC auch Spieler Selim Aydemir mit seiner Freundin sowie Julia und Jörg Sitte gern der Einladung gefolgt und beantworteten u. a. Fragen zur neuen Saison und zum Ersatzneubau des KWS. Selim meinte zu seiner noch offenen Vertragssituation: „Ich möchte definitiv weiter das HFC-Trikot tragen und fühle mich in Halle pudelwohl. Bis gestern war ich noch im Urlaub zuhause in Kiel, so dass ich bisher den neuen Kontrakt einfach noch nicht unterschreiben konnte.“
JS | Ro-Heb | Fotos: HFC-Fanclub Edelfans


28.06.10 – Terminänderung
Test in Aschersleben beginnt früher
Die Freude war nach dem gestrigen 4:1-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen England groß. Da das WM-Viertelfinale gegen Argentinien am Samstag, den 03.07.2010 um 16.00 Uhr angepfiffen wird, hätte sich dieser Termin mit dem zweiten Testspiel unserer Regionalligamannschaft überschnitten. Damit möglichst viele Anhänger beide Partien verfolgen können, einigte man sich heute darauf, die Begegnung im Rahmen der Landesgartenschau beim 1. FC Aschersleben nunmehr bereits um 12.30 Uhr anzuträllern.
JS | Ro-Heb
> Die Testpieltermine


25.06.10 – HFC mit dritter Neuverpflichtung
Ein „Hamburger Jung“ kommt von den „Störchen“ zum Club
Marco Stier unterzeichnete heute einen Zweijahresvertrag bis zum 30.06.2012 (plus ein Jahr Option) und ist damit der dritte Neuzugang für die kommende Saison. HFC-Manager Ralph Kühne dazu: „Wir identifizierten Marco schon lange als unseren Wunschspieler. Dieser Transfer erforderte einige Vorbereitungszeit, weshalb wir uns nun um so mehr freuen, dass er sich am Ende für unseren Verein entschied. Marco möchte ein echter Hallenser werden, was er auch durch den geplanten Umzug mit seiner Familie in unsere Saalestadt zum Ausdruck bringt. Wir sind davon überzeugt, dass er zukünftig mit seinen Qualitäten unser Offensivspiel belebt.“
Der 26jährige, beidfüßige Mittelfeldakteur wird Euch im nachfolgenden Kurzporträt etwas näher vorgestellt.
Herzlich Willkommen beim HFC, „El Toro“!
VISITENKARTE
MARCO STIER (offensives Mittelfeld):
Marco Stier wurde am 26.03.1984 in Hamburg geboren und erlernte beim dortigen SV St. Georg (ab 07/1989) sowie beim SC Concordia (07/1991 bis 06/1997) das Fußball-ABC. Danach schloss er sich dem FC St. Pauli an, bevor er im Sommer 1999 zum SV Werder Bremen wechselte und dessen Nachwuchsabteilung bis in den Männerbereich durchlief. Mit der Bremer Landesauswahl holte er im Jahre 2000 in Duisburg den Meistertitel. Zudem bestritt Marco insgesamt 48 Länderspiele von der U16- bis U20-Auswahl des DFB, wobei ihm 28 Tore gelangen. In der Serie 2003/04 gehörte er zum Kader des SV Werder und darf sich so mit den Titeln des Deutschen Meisters und des DFB-Pokalsiegers (3:2 gegen Alemannia Aaachen) schmücken, auch wenn er hier, ebenso wie in der Folgesaison in der Champions-League, nicht zum Einsatz in der Lizenzspielermannschaft kam. Im Juli 2006 wechselte Marco in die U23 des FC Bayern München und im Januar 2009 zu Holstein Kiel. Für die „Störche“ lief er in der Partie am 03.05.2009 gegen unseren HFC auf und war beim damaligen „Gänsehautsieg“ unserer Jungs einer der agilsten Spieler auf Seiten des Gastgebers, der später in die 3. Liga aufstieg und in der kommenden Serie wieder unser Gegner sein wird. Insgesamt brachte es Marco bisher auf 25 Spiele (davon 11 für Holstein Kiel und 14 für den FC Bayern München II) in der 3. Liga. In der Regionalliga absolvierte er schon 66 Partien, wobei ihm neun Treffer gelangen (50 Sp./6 To. für den SV Werder Bremen II und 16 Sp./3 To. für Holstein Kiel). Nach internen Unstimmigkeiten setzten ihn die Kieler in der Rückrunde 2009/10 nur noch in deren zweiter Mannschaft in der Schleswig-Holstein-Liga ein (12 Sp./4 To.).
Der 1,80 Meter große und 78 kg schwere offensive Mittelfeldspieler (Schuhgröße 42), der am liebsten auf der linken Außenbahn aufläuft, ist mit seiner Julia verheiratet und Vater zweier Töchter (Lina, 6 und Miley, fünf Monate). Seine Freizeit verbringt er am liebsten im Kreise der Familie oder schwingt gern einmal den Golfschläger.
„El Toro“ gibt David Beckham als sein sportliches Vorbild und den FC Bayern München als weltweiten Lieblingsverein an. Der Neuzugang meint: „Ich bin hierher gekommen, um Erfolg zu haben und mit dem HFC spätestens im neuen Stadion aufzusteigen.“ Er isst am liebsten bayerische Weißwurst. Zu Halle fielen ihm spontan „die Super-Fans des HFC, welche mich in der letzten Saison beim Auftritt ihrer Mannschaft in Kiel mit der Choreografie des ´erlegten Storches´ beeindruckten“ ein. Marco Stier hat sich nach seinem Realschulabschluss ausschließlich dem Fußball gewidmet und interessiert sich daneben noch für Tennis und Golf.
JS | Ro-Heb | Foto: www.kicker.de


25.06.10 – Terminänderungen in der Vorbereitung
Trainingslager verschiebt sich wegen Teilnahme am Wernesgrüner-Cup | Halle-Neustadt heißt den HFC Willkommen | Jens Prinzing: „Wir setzen mit diesem Spiel ein positives Signal.“
Zusätzlich zu den bisher vereinbarten Testspielen wird unsere Regionalligamannschaft am 10. Juli ab 14.00 Uhr am Wernesgrüner-Cup des VfB Auerbach teilnehmen und dabei neben dem Gastgeber bereits zum erstenmal auf den FC Erzgebirge Aue treffen, bevor es am 30.07.2010 in Reichenbach nochmals gegen die „Veilchen“ geht. Aus diesem Grund verschiebt sich das Trainingslager in Pockau um einen Tag, und die Abreise ins Camp erfolgt nunmehr erst am 5. Juli.
Im Rahmen des diesjährigen Sommercups des FSV 67 Halle heißt Halle-Neustadt unsere Mannschaft mit der Partie einer Stadtteilauswahl, welche aus Spielern des FSV 67, des FC Halle-Neustadt und der SG Buna Halle bestehen wird, Willkommen. FSV-Präsident Jens Prinzing (siehe Foto), der zugleich mit seinem Unternehmen PRINZING Gerüstbau GmbH als treuer HFC-Sponsor fungiert, meint dazu: „Wir haben als ein in unserem Stadtteil sehr engagierter Verein zusammen mit dem Club dieses Spiel organisiert und möchten damit ein positives Signal setzen, zumal der HFC ja in der kommenden Saison die meisten seiner Heimspiele in Neustadt austrägt. Deshalb denken wir, dass die Einbeziehung von zwei Nachbarvereinen dieses auch symbolisch dokumentiert. Als FSV 67 Halle pflegen wir übrigens eine langjährige Partnerschaft zu unserem Leistungszentrum. So sind wir beispielsweise gern der Bitte des HFC gefolgt, ihm zur Absicherung des Trainings- und Spielbetriebs seiner Mädchenabteilung entsprechende Plätze unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Am 17. Juli nimmt zudem die U23-Mannschaft des Clubs an unserem Sommercup teil. Nähere Infos hierzu gibt es auch auf unserer Seite unter www.fsv67.de.“
JS | Ro-Heb | Foto: privat
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25.06.10 – Statistische Auswertung der Regionalligasaison 2009/10 Teil VI: Die Torjäger
Daniel Frahn Torschützenkönig | Markus Müller mit einzig „echtem“ Hattrick und vier „Jokertoren“
Seit 1994/95 gab es 19 verschiedene Torjäger. Hakan Cengiz (1995/96 für den SV Atlas Delmenhorst, 1996/97 für den VfL Hasetal Herzlake), Rainer Wiedemann (1997/98 und 1998/99 jeweils für den FSV Lok Stendal) und Daniel Bärwolf (1998/99 und 1999/200 jeweils für den VfB Lübeck) schafften es zweimal, und dies sogar hintereinander, die Torjägerkrone zu erobern. Daniel Teixeira wurde 2000/01 mit 32 Treffern in 32 Spielen der beste Torschütze. Allerdings kam er für zwei Vereine zum Einsatz (1. FC Union Berlin 16 Spiele/18 Tore und KFC Uerdingen 16/14). Mit einer Quote von 1,0 wiederholte er den Bestwert von Markus Erdmann (Arminia Hannover), der jedoch in der Saison 1997/98 noch zwei Tore mehr erzielte (34 Spiele). Nur 16 Tore genügten Hendryk Lau (SV Babelsberg 03) in der Saison 1999/00 um sich die Torjägerkrone zu sichern. Die meisten Tore insgesamt erzielte Daniel Bärwolf. Der geborene Thüringer traf in 218 Spielen 104mal. 86 Tore bescherte er dem VfB Lübeck und 18 Tore dem FC Rot-Weiß Erfurt.
In dieser Saison war Daniel Frahn von Babelsberg 03 das Non-Plus-Ultra aller Torschützen. Dem Ex-Herthaner gelangen in 32 Spielen 29 „Buden“. Das stellt 53% aller Treffer dar, welche die Filmstädter markierten. Er war damit die „Lebens- und Aufstiegsversicherung“ des diesjährigen Drittligaaufsteigers. Im Spiel seiner Mannschaft beim Hamburger SV II (Endstand: 6:1 für Babelsberg) gelangen ihm nicht nur ein Hattrick (wenn auch ein „unechter“), sondern sogar vier Tore in einer Partie. Gleich sechsmal traf er für sein Team in einem Spiel doppelt. Fünf seiner 29 Tore waren verwandelte Elfmeter. Wie schon in der vergangenen Saison war Nico Kanitz mit 10 Toren der beste HFC-Schütze. Zweimal traf der „Dicke“ vom Elfmeterpunkt. Markus Müller gehört zu den vier Spielern der Liga, denen in einem Spiel drei Tore gelangen. Während Radovan Vujanovic (1. FCM), Daniel Frahn (Babelsberg 03) und Stefan Winkel (St. Pauli II) nur jeweils ein „unechter“ gelang, schaffte „Mülli“ beim 4:0-Sieg gegen den VfB Lübeck den einzigen „echten“ Hattrick (drei Tore in Folge in einer Halbzeit). 72 Schützen erzielten insgesamt 107 „Jokertore“ (Torerzielung nach Einwechslung). Auch da war Markus Müller ganz vorn mit dabei. Nach Dennis Rommel (Hertha BSC II), der auf fünf solcher Treffer kam, erzielte Markus nach seinen Einwechslungen insgesamt vier Tore.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS


24.06.10 – Trauer um Jörg Berger
Der 65jährige Trainer erlag einem Krebsleiden
Er hat seinen langen Kampf gegen den Krebs verloren. Am gestrigen Mittwoch verstarb Jörg Berger, bei dem im Jahr 2002 ein Darmtumor diagnostiziert wurde, im Alter von 65 Jahren.
Jörg Berger begann seine Karriere bei DDR-Oberligist 1. FC Lok Leipzig, musste seine Spieler-Laufbahn jedoch verletzungsbedingt früh beenden. Danach arbeitete er als Trainer u. a. auch von 1974 bis 1976 (im Nachwuchs und als Co-Trainer) bei unserem HFC, übernahm später die Nachwuchs-Auswahl der DDR und nutzte 1979 ein Spiel in Jugoslawien, um in den Westen zu flüchten. Dort trat Jörg Berger seine erste Cheftrainerstelle bei Darmstadt 98 in der 2. Bundesliga an. Im letzten Jahr betreute der als Trainer sehr beliebte „Feuerwehrmann“ nochmals Arminia Bielefeld für ein Spiel, konnte aber den Abstieg nicht mehr verhindern. Dies gelang ihm jedoch zuvor mehrfach, und seine größten Erfolge feierte der Motivationskünstler 1990 mit Eintracht Frankfurt und 1996 mit dem FC Schalke 04, mit denen er jeweils den dritten Platz in der Bundesliga erreichte.
Unsere Trauer und unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen von Jörg Berger, der am 27. Januar 2006 als Ehrengast die Laudatio bei der Feier anlässlich der 40jährigen Gründung des HFC im MARITIM-Hotel Halle hielt (siehe Foto).
Präsidium und Verwaltungsrat des HFC | Foto: Agentur ROWIS


24.06.10 – Aufsteiger 2010/11: Der TSV Havelse
Gegründet als „FC Pelikan“ | Auch Volker Finke saß schon auf der Trainerbank | Einst wie der HFC in der 2. Bundesliga
Als der Redakteur dieser Zeilen sich beim letzten Auswärtsspiel unserer Regionalligamannschaft in Lübeck über die (damals noch potenziellen) Aufsteiger für die neue Serie mit einem befreundeten Journalisten von Nord-Sport unterhielt, meinte dieser: „Ich würde mich freuen, wenn es der TSV Havelse als Traditionsverein schafft.“ Der TSV Havelse ein Traditionsverein? Ob dies auch aus mitteldeutscher Sicht so gesehen werden kann, erfahrt ihr im nachfolgenden Porträt des Staffelneulings.
Das Hinterland:
Havelse ist ein Ortsteil der Stadt Garbsen und grenzt nach Osten hin an Hannovers Stadtteil Marienwerder an. Die mit 63.000 Einwohnern nach der niedersächsischen Landeshauptstadt größte Gemeinde in der Region Hannover entstand 1968 aus dem Zusammenschluss der selbständigen Gemeinden Havelse und Garbsen und trägt in ihrem Wappen einen Habicht im Eichenlaub. Bundesweite Bekanntheit erwarb sich Havelse zu Beginn der 90er Jahre durch das Gastspiel des TSV Havelse in der 2. Bundesliga. Doch dazu später etwas mehr...
Die Historie des Vereins:
Die Gründung des „Turn- und Sportvereins Havelse 1912 e. V.“ erfolgte am 5. August 1912 unter dem Namen FC Pelikan Havelse, da der erste Ball die Aufschrift „Pelikan“ trug. Trotz des 1. Weltkriegs konnte der Spielbetrieb immerhin bis 1916 aufrecht erhalten werden. Nach der Auflösung 1923 ging es erst zehn Jahre später mit dem Fußball im 1929 gegründeten TV Havelse weiter, der sich später in TSV umbenannte und von 1947 bis 1952 als TSV Havelse-Marienwerder antrat. Heute bietet der Verein, dessen Farben Rot-Weiß ihn schon allein sympathisch erscheinen lassen, seinen 932 Mitgliedern neben dem Fußball noch die Sportarten Tennis, Tischtennis, Turnen und Ballett an.
Der sportliche Werdegang:
Die Fußballer ließen 1955 erstmals aufhorchen, als sie die Aufstiegsrunde zur damals erstklassigen Oberliga erreichten. 1975 verpflichtete Wilhelm Langrehr den ehemaligen Nationalspieler Hans Siemensmeyer als neuen Trainer, der den TSV Havelse innerhalb von zehn Jahren von der Bezirksliga bis in Oberliga Nord führte. Die Rot-Weißen sorgten 1984 erstmals für Aufsehen, als sie am DFB-Pokal teilnahmen und gegen den VfL Bochum zuhause ein 2:2 nach Verlängerung erkämpften. ...
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JS | Ro-Heb | Foto: www.fussball-landschaft.de


24.06.10 – Statistische Auswertung der Regionalligasaison 2009/10 Teil V: Torstatistik
845 Tore in 306 Spielen | Die meisten Treffer in der Schlussminute
Seit 1994/95 wurden bislang 15 Serien in der Regionalliga Nord gespielt. Von 1994/95 bis 1999/2000 gab es jeweils eine Staffel NORD und eine Staffel NORDOST. Die Meister beider Gruppen spielten in einer Relegationsrunde einen Aufsteiger in die 2. Bundesliga aus. Ab der Saison 2000/01 wurden beide Gruppen in eine Staffel vereint. Ab 2008/09 wurde eine 3. Liga gebildet, und die Regionalliga NORD war fortan in der DFB-Leistungspyramide nur noch viertklassig. Im o. g. Zeitraum fanden insgesamt (NORD und NORDOST) 6.606 Spiele statt. Dabei fielen 18.770 Tore, was einem Durchschnitt von 2,84 Toren/Spiel entspricht. Von den 18.770 Treffern waren insgesamt 292 Eigentore (1,55%). Die meisten fielen mit 1.044 in der Saison 1997/98 (NORDSTAFFEL). Dies entsprach einem Durchschnitt von 3,41. Meister der NORDSTAFFEL in dieser Saison wurde Hannover 96. Durchschnittlich waren 233 verschiedene Schützen pro Saison über alle Serien für die Tore verantwortlich. In der abgelaufenen Serie fielen in den 306 Spielen insgesamt 845 Tore (davon 12 Eigentore). Dies entspricht einem Durchschnitt von 2,76 Toren/Spiel. Diese Quote liegt leicht unter dem Wert der letzten 15 Jahre. In der ersten Halbzeit wurden 350 und in der 2. Halbzeit 495 Treffer erzielt. Mit 180 Toren ist die Viertelstunde zwischen der 60. und 75. Minute die trächtigste. In der 90. Minute fielen mit 37 Treffern die meisten. Dem SV Babelsberg 03 gelangen da sieben Tore (HFC: zwei), wovon drei davon auch spielentscheidend waren. Unsere Mannschaft war in der 66./67. Minute am erfolgreichsten (sechs Tore). In den Spielen des HFC fielen in dieser Saison 2,11 Tore pro Spiel. Im Vorjahr waren es nur 1,85. Mit sieben Treffern ergaben die Partien gegen Hertha BSC II (3:2 und 1:1) die höchste HFC-Torquote von 3,5.
Ro-Heb | JS | Foto: Sv-Heb


23.06.10 – HFC-Fans sozial
Fast EUR 750,00 an den Verein zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) e. V. übergeben
Am gestrigen Dienstag übergaben Vertreter der Stadt Halle (Saale) und des HFC-Fanszene e. V. dem Verein zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) e. V. einen Spendenscheck in Höhe von EUR 743,50. Diesen Betrag spendeten HFC-Anhänger bei den 6. Kinder- und Jugendfestspielen des Amtes für Kinder, Jugend und Familie. Zur KWS-Abschiedsparty am 05.06.2010 wurden 25 Haupttribünensitze und abgepackte Stücke des „heiligen Rasens“ versteigert.
Carsten Böhme meint als Vorsitzender des HFC-Fanszene e. V. dazu: „Wir wollen mit dieser Spende zeigen, dass HFC-Fans über den Fußball hinaus gesellschaftlich engagiert sind und einen Beitrag zur Unterstützung und Heilung der kranken Kinder leisten. Darüber hinaus möchten wir auch ein Stück Öffentlichkeit für die Kinderkrebshilfe erzielen und somit noch mehr Menschen für dieses Thema sensibilisieren.“
JS | Ro-Heb | Foto: Fanprojekt Halle (Saale)
P. S.: Auf dem Foto sind (von links) zu sehen: Herr Kluge (Leiter Fanprojekt Halle), Herr Kogge (Beigeordneter der Stadt Halle für Soziales), Frau Arndt (Verein zur Förderung krebskranker Kinder), Frau Brederlow (Jugendamtsleiterin), Herr Striesenow (Mitarbeiter des Fanprojekts Halle) und Herr Böhme (Vorsitzender des HFC-Fanszene e. V.).


23.06.10 – Herzlichen Glückwunsch, „Ralle“!
Der HFC-Manager feiert heute seinen 43. Geburtstag
Er ist neben dem „Zusammenhalten“ der HFC-Finanzen auch gemeinsam mit unserem Cheftrainer Sven Köhler für den sportlichen Bereich unseres Vereins verantwortlich und besitzt damit einen großen Anteil an der positiven Entwicklung in den letzten Jahren. Heute feiert unser Präsidiumsmitglied und Manager Ralph Kühne seinen 43. Geburtstag. Dazu gratulieren Dir, lieber „Ralle“, Deine beiden Präsidiumskollegen, der Verwaltungsrat, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die Trainer und Sportler sowie die Ehrenamtlichen - und nicht zuletzt natürlich auch die Redaktion des CHEMIKERs online und die Jungs vom LIVE-TICKER - ganz herzlich!
Neben allen guten Wünschen zu Deinem persönlichen und beruflichen Wohlergehen drücken wir Dir nicht ganz uneigennützig ;o) die Daumen, dass Du bei den Neuverpflichtungen wieder ein glückliches Händchen besitzt und Dir vor allem unsere Regionalligamannschaft auch in der nächsten Saison viel Freude bereitet.
JS | Ro-Heb | Foto: Sv-Heb


21.06.10 – Regionalliga aktuell
DFB gibt Staffeleinteilungen 2010/11 bekannt
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf Antrag des DFB-Spielausschusses die Einteilung der drei Regionalligen für die Spielzeit 2010/11 verabschiedet und dabei weitestgehend auch die Wünsche der Vereine berücksichtigen können. Für die Staffel NORD bedeutet dies, dass mit Drittligaabsteiger Holstein Kiel und Wiederaufsteiger FC Energie Cottbus II zwei bekannte sowie mit den Neulingen RasenBallsport Leipzig, TSV Havelse und Eintracht Braunschweig II drei bis dato unbekannte Kontrahenten auf unsere Mannschaft warten. Mit nur sechs Zweitvertretungen (West: 10, Süd: 9) kam unsere Staffel zudem noch relativ gut weg...
Die Regionalligen NORD, WEST und SÜD in der kommenden Saison:
NORD: Holstein Kiel, VfL Wolfsburg II, Chemnitzer FC, Hallescher FC, Hamburger SV II, 1. FC Magdeburg, VFC Plauen, Hannover 96 II, VfB Lübeck, ZFC Meuselwitz, Hertha BSC Berlin II, Türkiyemspor Berlin, SV Wilhelmshaven, FC Oberneuland, FC Energie Cottbus II, RasenBallsport Leipzig, TSV Havelse, Eintracht Braunschweig II.
WEST: Borussia Dortmund II, Wuppertaler SV Borussia, Sportfreunde Lotte, VfL Bochum II, 1. FC Köln II, Preußen Münster, SV Elversberg, 1. FC Kaiserslautern II, SC Verl, Fortuna Düsseldorf II, FC Schalke 04 II, Bayer 04 Leverkusen II, 1. FSV Mainz 05 II, Borussia Mönchengladbach II, Eintracht Trier, SC Wiedenbrück, Arminia Bielefeld II, FC 08 Homburg/Saar.
SÜD: 1. FC Nürnberg II, SC Freiburg II, KSV Hessen Kassel, Karlsruher SC II, SSV Ulm 1846, TSV München 1860 II, Eintracht Frankfurt II, SV Stuttgarter Kickers, SpVgg Weiden, SpVgg Greuther Fürth II, SG Sonnenhof Großaspach, SC Pfullendorf, SV Darmstadt 98, SV Wehen Wiesbaden II, Wormatia Worms, FC Memmingen, 1899 Hoffenheim II, FSV Frankfurt II.
JS | Ro-Heb | Quelle: www.dfb.de


19.06.10 – Vertragsverlängerung mit Nico
Der Kapitän bleibt weitere zwei Jahre an Bord
Gestern abend unterzeichnete Nico Kanitz (30), der vor kurzem eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann erfolgreich abschloss, einen neuen Zweijahresvertrag bis zum 30.06.2012. Manager Ralph Kühne dazu: „Wir denken, dass unser Kapitän gerade in den wichtigen Partien seine Leistungen abrufen konnte. Zudem war er in den letzten Jahren unser torgefährlichster Spieler. Nico wurde weiterhin eine längerfristige berufliche Perspektive im Sponsorenumfeld unseres Vereins angeboten.“
Der „Dicke“ trägt seit dem 1. Juli 2007 unser rot-weißes Trikot und brachte es bisher auf 94 Punktspieleinsätze, wobei ihm 28 Treffer gelangen (2009/10: 33/10, 2008/09: 32/7 und 2007/08: 29/11). Erwähnt werden sollte sicherlich noch, dass der linke Flügelflitzer dabei seine Kollegen zusätzlich mit vielen Vorlagen füttert. So legte er in dieser Saison neunmal für einen Treffer auf, 2008/09 waren es sechs und 2007/08 sieben Vorlagen.
Wir wünschen unserem Kät´n Nico weiterhin viele Erfolgserlebnisse an Bord des HFC-Schiffes!
JS | Ro-Heb | Foto: Uwe Köhn


17.06.10 – HFC mit zweiter Neuverpflichtung
Der 22jährige Portugiese erzielte bereits einen Treffer gegen unseren Club
Telmo Teixeira-Rebelo (sprich: Tejschera-Rebelo, Foto von www.eintracht-frankfurt.de) unterzeichnete heute einen Zweijahresvertrag bis zum 30.06.2012 und ist damit der zweite Neuzugang für die kommende Saison. Er spielte bereits im Test gegen Eintracht Frankfurt II (damaliger Spitzenreiter in der Regionalliga Süd) am 05.02.2009 ab der 46. Minute gegen den HFC und erzielte das zwischenzeitliche 1:2 (Endstand: 1:3). HFC-Manager Ralph Kühne dazu: „Seit der Partie im damaligen Trainingslager in Antalya stand Telmo unter unserer Beobachtung. Da er ursprünglich ein gelernter Spielmacher ist, wollen wir durch seinen Einsatz im Defensivbereich zukünftig unsere Möglichkeiten in der Spieleröffnung verbessern.“
Der 22jährige Rechtsfuß wird Euch im nachfolgenden Kurzporträt etwas näher vorgestellt.
Herzlich Willkommen beim HFC, Telmo!
VISITENKARTE
TELMO TEIXEIRA-REBELO (Abwehr):
Telmo Teixeira-Rebelo wurde am 18.02.1988 (Achtung: Sowohl die Schreibweise seines Nachnamens als auch das Geburtsdatum sind z. B. bei www.transfermarkt.de oder auch bei www.eintracht-frankfurt.de bisher falsch angegeben) in Reutlingen geboren und erlernte beim dortigen SSV das Fußball-ABC (07/1992 bis 06/2003). Danach schloss er sich dem VfB Stuttgart an und durchlief bis Dezember 2006 dessen Nachwuchsabteilung. Mit der U17 der Schwaben wurde er 2004 Deutscher B-Jugendmeister (2:1 im Finale gegen den FC Energie Cottbus). Im Januar 2007 wechselte er zum 1. FC Nürnberg und ein Jahr darauf zu Eintracht Frankfurt. Für die Schwarz-Roten absolvierte er im Männerbereich 47 Spiele (drei Tore) in der Regionalliga Süd sowie 13 Partien (ein Tor) in der Oberliga Hessen.
Der 1,80 Meter große und 74 kg schwere Verteidiger (Schuhgröße 42,5), der aber ggf. auch im zentralen offensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, ist noch ledig, bei Freundin Madeleine (19) jedoch in festen Händen. In seiner Freizeit spielt er gern Tennis.
„Rebell“ gibt Luis Figo als sein sportliches Vorbild und den FC Porto als weltweiten Lieblingsverein an. Der Neuzugang, der „am besten sofort aufsteigen“ möchte, isst am liebsten Schnitzel mit Spätzle. Zu Halle fiel ihm spontan „der HFC als ein Verein, von dem ich in den letzten zwei Jahren nur positives gehört habe“ ein. Telmo Teixeira-Rebelo hat sich nach seinem Realschulabschluss ausschließlich dem Fußball gewidmet und interessiert sich daneben noch für Leichtathletik und Tennis.
JS | Ro-Heb | Foto: www.eintracht-frankfurt.de


17.06.10 – Terminänderung
Testspiel gegen die U23 des FC Erzgebirge Aue abgesagt | Dafür geht es am 30. Juli gegen die Profimannschaft der „Veilchen“
Schneller, als erwartet, könnte es ein Wiedersehen mit Adli Lachheb geben. Für das bisher noch freie Wochenende vor dem Punktspielstart wurde heute ein Test gegen die Zweitbundesligamannschaft des FC Erzgebirge Aue vereinbart. Die Partie findet am 30.07.2010 in Reichenbach/Vogtland statt, der Anpfiff erfolgt um 18.00 Uhr. Aus diesem Grund musste die ursprünglich für den 16. Juli geplante Begegnung gegen die U23 der „Veilchen“ abgesagt werden, weshalb nun ein neuer Gegner für das Spiel auf dem Platz des FSV 67 Halle gesucht wird.
JS | Ro-Heb
> Die Testpieltermine


16.06.10 – „Ich bin selbst auf die Vorschläge der HFC-Anhänger gespannt!“
Das Interview mit dem Geschäftsführer der GP Papenburg Hochbau GmbH
Nachdem in der vergangenen Woche endlich der Bauvertrag zwischen der Stadt Halle/S. und der Bietergemeinschaft der Firmen GP Papenburg und Beton & Rohrbau unterzeichnet wurde, erreichten uns viele Anfragen, wie es denn nun konkret mit der Errichtung des neuen „Schmuckkästchens“ weitergeht. Dazu stellte sich heute Herr Frank Heinze, der als Geschäftsführer der GP Papenburg Hochbau GmbH den sprichwörtlichen „Hut“ für das Gesamtprojekt aufhat, den Lesern des CHEMIKERs online für das folgende Interview zur Verfügung.
Herr Heinze, bitte stellen Sie sich unseren Lesern zuerst einmal kurz vor.
„Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und wohne in Freyburg/Unstrut. Mein Studium in Leipzig schloss ich als Diplom-Bauingenieur ab, bin seit 2002 als Geschäftsführer der GP Papenburg Hochbau GmbH tätig und natürlich ein Anhänger des HFC. Dessen Heimspiele verfolge ich, so oft es mein eng bemessener Terminkalender zulässt. Übrigens: Unser Unternehmen unterstützt - neben vielen weiteren Vereinen und sozialen Projekten in unserer Region - als langjähriger Co-Sponsor den `Fußballclub der Stadt Halle´ in erheblichem Umfang.“
Für welche Projekte waren Sie in den letzten Jahren verantwortlich?
„Hier fallen mir stellvertretend für die vielen verwirklichten Bauvorhaben zuerst der Neubau des Marktcarrées mit der Galeria Kaufhof Halle, der Diakonie Halle in der Merseburger Straße, das PPP-Projekt Schulen in Halle, das Stadtarchiv Halle, die KSB-Versuchshalle oder auch eine Vielzahl an Sanierungen von Wohnungen der HWG ein. Überregional begleitete ich zum Beispiel die Errichtung der neuen Testhalle für den Airbus A380 in Dresden oder der Umbau des Schlosses Osterstein in Zwickau. Wer sich über unsere realisierten Vorhaben etwas näher informieren möchte, kann dazu gern auf unserer Seite die entsprechende Referenzliste einsehen.“
Kommen wir nun zum Ersatzneubau des KWS. Wie sehen die weiteren Schritte nach der Unterzeichnung des Bauvertrages aus?
„Aktuell sind wir gemeinsam mit unserem Partner, der Firma Beton & Rohrbau, intensiv mit der Fertigstellung der Bauentwurfsplanung beschäftigt, um den Bauantrag Mitte August einreichen zu können. ...
> Das gesamte Interview
JS | Ro-Heb | Foto und Grafik: GP Papenburg


15.06.10 – Termine +++ Termine +++ Termine
Fast alle Testspiele zur Vorbereitung auf die neue Serie stehen fest
Manager Ralph Kühne „bastelte“ in den letzten Tagen noch fleißig am Testprogramm unserer Regionalligamannschaft. Nunmehr stehen alle Partien (bis auf die am letzten Wochenende vor dem Punktspielstart) fest. Hier gestaltet sich die Suche nach einem Kontrahenten etwas schwieriger, da die Drittligisten zu diesem Zeitpunkt bereits wieder im Spielbetrieb stehen. Bei den Testpartnern sind sicherlich der polnische Erstligist Slask Breslau (Wroclaw), der in der abgelaufenen Saison in der Ekstraklasa den 10. Platz belegte, der „Bayern-Los-Zieher“ TSV Germania Windeck (2009/10: Platz 3 in der NRW-Liga) und der KSV Hessen Kassel (2009/10: Platz 3 in der Regionalliga Süd) als Traditionsverein die interessantesten Gegner für unsere Jungs.
Hier die bisher feststehenden Termine:
| - Mo., | 28.06.2010: | Beginn: 10.00 Uhr | Einkleidung und Trainingsauftakt | (in Halle/S.), | |
| - Mi., | 30.06.2010: | Anpfiff: 18.00 Uhr | Auswahl Ziegelroda/Querfurt - HFC | (in Ziegelroda), | |
| - Sa., | 03.07.2010: | Anpfiff: 15.00 Uhr | 1. FC Aschersleben - HFC | (in Aschersleben), | |
| - So., | 04.07.2010: | Abfahrt ins Trainingslager | in Pockau | (Erzgebirge), | |
| - Mi., | 07.07.2010: | Anpfiff: 18.00 Uhr | WKS Slask Breslau (Wroclaw/PL) - HFC | (im TL in Pockau), | |
| - Fr., | 09.07.2010: | Rückfahrt aus Trainingslager | in Pockau | (Erzgebirge), | |
| - Fr., | 16.07.2010: | Anpfiff: 18.30 Uhr | HFC - FC Erzgebirge Aue U23 | (beim FSV 67 Halle), | |
| - Mi., | 21.07.2010: | Anpfiff: 18.00 Uhr | TSV Germania Windeck - HFC | (beim TSV Leuna 1919), | |
| - Sa., | 24.07.2010: | Anpfiff: 15.30 Uhr | KSV Hessen Kassel - HFC | (in Wolfhagen bei Kassel), | |
| - Sa., | 31.07.2010: | Anpfiff: noch offen | Gegner noch offen | (Spielort noch offen). | |
Ein großes Dankeschön sagen möchte der HFC in diesem Zusammenhang an den FSV 67 Halle sowie an den TSV Leuna 1919. Diese beiden Vereine stellen ihre Plätze für die Partien gegen die U23 des FC Erzgebirge Aue sowie gegen Germania Windeck zur Verfügung und ermöglichen es unseren Fans, ihre Mannschaft auch im Raum Halle/S. in der Sommerpause zu sehen. Weitere Informationen zu den Testspielen folgen zeitnah hier bei Euerm CHEMIKER online.
JS | Ro-Heb
> Die Testpieltermine


15.06.10 – Zur Regionalligasaison 2010/11
HFC erhält Unterstützung für die Spiele im Leipziger Zentralstadion
Durch den erfolgenden Ersatzneubau des Kurt-Wabbel-Stadions ergeben sich für unseren Verein in der kommenden Spielserie einige neue organisatorische Herausforderungen. Nachdem die Geschäftsstelle bereits in das Pressehaus unseres Medienpartners Mitteldeutsche Zeitung umzog, wird der Großteil der Heimbegegnungen im Stadion Halle-Neustadt stattfinden. Doch bereits die DFB-Pokalpartie gegen den 1. FC Union Berlin sowie einige sicherheitsrelevante Punktspiele müssen im Zentralstadion in Leipzig bestritten werden. Am gestrigen Abend beschloss das Präsidium, sich für die Organisation dieser Partien externe Hilfe „an Bord“ zu holen. Unserem Veranstaltungsleiter Matthias Wienig wird dabei Lars Schauer auf Honorarbasis zur Seite stehen. Der 33jährige Diplom-Kaufmann arbeitete nach seinem Studium bereits als Assistent von H.-J. Watzke bei Borussia Dortmund sowie als Geschäftsführer beim FC Carl Zeiss Jena, beim FC Energie Cottbus und zuletzt beim FC Sachsen Leipzig. Der seit September 2009 selbständige Unternehmensberater für Fußballvereine meint: „Ich freue mich auf die Aufgabe und danke den Verantwortlichen des HFC für das entgegengebrachte Vertrauen. Herrn Wienig möchte ich dabei unterstützen, dass der HFC im Zentralstadion richtige HEIM-Spiele hat und sich die Fans dort trotz des Umzugs wohlfühlen.“
JS | Ro-Heb | Foto: LS


15.06.10 – Vertrag mit Marco Hartmann wurde verlängert
Auch Thomas Neubert spielt in der kommenden Saison beim HFC
Marco Hartmann (22) wechselte im Juli 2006 vom SC Leinefelde 1912 in die A-Jugend unseres Vereins. Aufgrund vieler zwischenzeitlicher Verletzungen konnte er bisher erst 22 Partien in der 1. Männermannschaft bestreiten. Gestern unterschrieb der Student für Mathematik und Sport einen neuen Einjahresvertrag bis zum 30.06.2011. Manager Ralph Kühne meint: „Marco bewies bei seinen Einsätzen nachhaltig, dass er sich zu einem wertvollen Spieler entwickeln kann. Wir wünschen uns, dass er endlich einmal eine Saison verletzungsfrei absolvieren und sein zweifelsohne vorhandenes Potenzial nachweisen kann. Zu den weiteren Personalien: Thomas Neuberts Kontrakt verlängerte sich aufgrund seiner gezeigten Leistungen um ein weiteres Jahr. Bei Selim Aydemir und Nico Kanitz gehen wir davon aus, dass die noch offenen Detailfragen zeitnah geklärt werden.“
Wir wünschen „Harti“ und „Neubi“ noch viele erfolgreiche Spiele im rot-weißen Trikot!
JS | Ro-Heb | Fotos: Uwe Köhn


15.06.10 – Fan- und Presseinformation
DFB erteilt die Zulassung zur Regionalliga 2010/11
Frohe Kunde aus Frankfurt am Main: Am heutigen Tage erhielt unser Verein ein Schreiben des Deutschen Fußball-Bundes, aus dessen Inhalt wir nachfolgend gern auszugsweise zitieren:
„14. Juni 2010
Zulassungsverfahren Regionalliga 2010/2011
Erteilung der Zulassung
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Zulassungsbeschwerdeausschuss hat zuständigkeitshalber über die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen Ihres Vereins/Ihrer Kapitalgesellschaft beraten und einstimmig entschieden, dass die wirtschaftliche und technisch-organisatorische/sicherheitstechnische Leistungsfähigkeit zur Regionalliga 2010/2011 gegeben sind.
Der DFB-Spielausschuss hat somit einstimmig entschieden, dass dem Bewerber die Zulassung zur Regionalliga 2010/2011 erteilt wird. ...
Wir wünschen Ihnen schon heute viel Erfolg für die kommende Spielzeit in der Regionalliga. ...“
In diesem Zusammenhang bedankt sich das HFC-Präsidium bei allen Sponsoren und Unterstützern unseres Vereins, welche uns halfen, die finanziellen und materiell-technischen Zulassungskriterien wiederum zu erfüllen.
JS | Ro-Heb


14.06.10 – Umfrage „Bester HFC-Spieler der Saison“
Toni Lindenhahn führt klar | Dahinter liegt Patrick Mouaya
Eine große Resonanz verzeichnet die seit dem 31. Mai hier im Netz laufende Umfrage. Bei der Abstimmung nach dem „Besten HFC-Spieler der Saison 2009/10“ liegen nach bisher 2.563 abgegebenen Votings (heute, 16.00 Uhr) auf den ersten fünf Rängen:
- Platz 1: 724 Stimmen = 28,2%: Toni Lindenhahn,
- Platz 2: 366 Stimmen = 14,3%: Patrick Mouaya,
- Platz 3: 275 Stimmen = 10,7%: Darko Horvat,
- Platz 4: 244 Stimmen = 9,5%: Adli Lachheb,
- Platz 5: 220 Stimmen = 8,6%: Thomas Neubert.
Damit genießt unser „Eigengewächs“ und Schütze des entscheidenden Treffers beim FSA-Pokalsieg wohl einen gewissen Heimvorteil, und auch die tolle Serie von Patrick Mouaya findet bei den Fans ihren Widerhall. Spannend ist aber dennoch, wer den letzten Platz auf dem Podium belegen wird. Hier ist noch keine Vorentscheidung gefallen. Stimmt deshalb bitte weiter kräftig bis zum 15.07.2010 ab!
JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS


13.06.10 – U19 schafft in Erfurt den Bundesligaklassenerhalt
Dennis Mast mit Hattrick | 3:1-Sieg reicht am Ende sogar noch zum Sprung auf Platz 9
Am letzten Spieltag der DFB-Bundesliga NORD/NORDOST sicherten sich unsere A-Junioren, die vor dieser Saison in diese Spielklasse aufgestiegen waren, durch einen 3:1-Auswärtserfolg beim Tabellenletzten und schon lange Zeit als Absteiger feststehenden FC Rot-Weiß Erfurt für ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Beletage des deutschen Nachwuchsfußballs. Dennis Mast sorgte mit drei Toren hintereinander (und damit einem Hattrick) für den verdienten Sieg. Der Anschlusstreffer der Erfurter durch Griebel (87.) war nur noch Makulatur und konnte den Dreier für die Saalestädter in diesem rot-weißen Duell nicht mehr verhindern. Unsere Mannschaft verbesserte sich damit sogar noch auf einen einstelligen Tabellenplatz und wurde in der Endabrechnung Neunter, da der 1. FC Union Berlin im Heimspiel gegen Hannover 96 nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus kam und Holstein Kiel in Jena mit 0:2 verlor. Dennoch muss der FC Carl Zeiss neben dem Thüringer Erzrivalen aus Erfurt und Tennis Borussia Berlin die Bundesliga verlassen. Staffelsieger wurde der F.C. Hansa Rostock.
Herzlichen Glückwunsch an die Jungs von Nachwuchsleiter und Trainer Hagen Schmidt zu diesem tollen Erfolg!
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS

STATISTIK: FC Rot-Weiß Erfurt U19 - Hallescher FC U19 1:3 (0:1)
RWE: Kühl - Griebel, Knopp, Paradies, Akbulut, Knezevic (74. Bischoff), Langner, Odenwald, Gajic (46. Hempel), Fischer, Kind. Trainer: Christian Preußer.
U19: Tretropp - Hovhannisyan, Haider Kamm Al-Azzawe, Fiebiger, Röder - Hermann, Müller (63. Hanetzog), Wagner - Siefkes - Pekdemir (23. Mirza, 80. Hecht), Mast (87. Brandt). Trainer: Hagen Schmidt.
Tore: 0:1 - Mast (31.), 0:2 - Mast (60.), 0:3 - Mast (79.), 1:3 - Griebel (87.). Schiedsrichter: Christian Dietz. SRA: Felix Hoffmann, Max Burlein.
Zuschauer: 156 im Stadion Cyriaksbreite in Erfurt.
Die weiteren Ergebnisse: VfL Osnabrück - Werder Bremen 2:1 | F.C. Hansa Rostock - FC Energie Cottbus 0:0 | FC Carl Zeiss Jena - Holstein Kiel 2:0 | 1. FC Union Berlin - Hannover 96 1:1 | VfL Wolfsburg - Tennis Borussia Berlin 5:3 | Hamburger SV - Hertha BSC Berlin 4:1.
Statistik: Ro-Heb | JS


12.06.10 – Überzeugender Saisonabschluss unserer U23
5:0-Erfolg gegen Preußen Magdeburg | Fünf verschiedene Torschützen | Sechs Spieler verabschiedet | FSA überreichte die Silbermedaillen für den „Vizetitel“
Dieser Vizemeister war zwar kein richtiger Titel für den Vereinskopfbogen, aber zum Feiern reichte er allemal. Unsere U23 wurde im letzten Saisonspiel der Verbandsliga Sachsen-Anhalt ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann bei regnerischem Wetter sowie zu bester WM-TV-Zeit vor knapp 60 Zuschauern im Stadion am Böllberger Weg gegen den MSV Preußen aus Magdeburg völlig verdient mit 5:0. Schon vor dem Anpfiff des später sehr gut amtierenden Schiedsrichters Torsten Junghof aus Neukirchen wurden sechs Spieler aus unserem Verein verabschiedet. HFC-Nachwuchsleiter Hagen Schmidt nahm diesen letzten Handschlag persönlich vor und bedankte sich bei André Gehmlich, Vincent Mustapha, Christoph Schulz, Tommy Parthier, Sebastian Schneider und Patrick Rosenau. Bis auf letzteren standen die „Abgänger“ auch in der Startformation. Die Gäste aus der Landeshauptstadt waren nur mit 12 Spielern angereist, so dass MSV-Trainer und Ex-HFCer Dirk Hannemann sich selbst auf das Feld schicken musste. Der fast 40jährige hatte dann viel zu kommentieren und zeigte mit so manchem Zuckerpass seine durchaus noch vorhandenen technischen Fähigkeiten. Diesbezüglich waren auch seine Mitspieler nicht schlecht bestückt. Über die gesamten 90 Minuten besaßen die Preußen optische Vorteile und eine leichte Feldüberlegenheit, doch für ein Tor reichte es nicht. Unsere Jungs waren taktisch klug eingestellt, überließen den Magdeburgern weitestgehend das Mittelfeld und warteten auf die Preußen-Fehler, die dann auch passierten. In der ersten 20 Minuten hätten die Gäste durch Steve Röhl durchaus in Führung gehen können (3., 18.). Dabei spielten sie zwischen der 7. und 12. Minute sogar unfreiwillig in Unterzahl, weil sich Rechtsaußen Kevin Knöfler am Kopf verletzt hatte, aber nach einer Konsultation mit den Sanitätern von Spielertrainer „Hanne“ wieder zurück aufs Feld beordert wurde. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Angriffe des HFC immer gefährlicher. In der 28. Minute köpfte dann Innenverteidiger Sebastian Dräger einen Freistoß von Sebastian Schneider unhaltbar ins MSV-Gehäuse. Und die Preußen machten vor der Pause noch einen schweren Fehler, den Tommy Parthier (36.) zur 2:0-Führung nutzte. ...
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
> Kompletter Spielbericht und Statistik
> Vorabgalerie zum Spiel unter: www.agentur-rowis.de


11.06.10 – Die Wochenendvorschau: U23 und U19 mit ihren letzten Punktspielen
HFC-Fans reisen mit einem Bus zum Saison-Halali unserer A-Junioren-Bundesligamannschaft nach Erfurt | U23 wird für den „Vize“ geehrt
Während unserer Regionalligamannschaft bereits ihren verdienten Urlaub genießt und in reichlich zwei Wochen zur Vorbereitung in die neue Saison startet, müssen unsere Nachwuchsvertretungen noch einmal ran. Dabei bestreitet die U19 noch eine ganz wichtige Partie in der Bundesliga. Beim Tabellenletzten in Erfurt könnte ein Punktgewinn bereits zum Klassenerhalt genügen. Doch um ganz sicher zu gehen, wäre ein Sieg sicherlich besser. Letztmalig für unsere Rot-Weißen wird in der Blumenstadt Christoph Siefkes dabei sein. Der momentane zweitbeste Ligatorschütze (18 Treffer) wechselt in der kommende Serie zu Bayer Leverkusen in das Regionalligateam des Bundesligisten. Gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung äußerte der 19jährige sein Kampfziel: „Wir wollen unbedingt die Klasse halten. Ich gebe noch einmal richtig Gas.“ Dies tat er bereits am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den Hamburger SV und erzielte das wichtige Tor zum 1:1-Endstand. Ein, zwei Chancen ließ er aber auch liegen, so dass es zum für den vorfristigen Klassenerhalt notwendigen Dreier nicht reichte. Die HFC-Fans um „Busorganisator“ Jürgen Böhm haben noch einmal ihre Jungs mobilisiert und werden die letzte Saisonfahrt nach Erfurt bestreiten. Da dürfte für die Schützlingen um Hagen Schmidt aus der Auswärtspartie ein Heimspiel werden und der Klassenerhalt zu sichern sein. Los geht´s am Sonntag in der Landeshauptstadt Thüringens um 11.00 Uhr im Stadion Cyriaksgebreite.
Weitaus entspannter wird die U23 in ihre letzte Begegnung der Verbandsligaserie gehen. Da kann gegen die Preussen aus Magdeburg sogar passieren was will, gefeiert wird trotzdem. Auch wenn es zum Landesmeistertitel nach einer tollen Rückrunde nicht mehr reichte, ist der „Vize“ bereits gesichert und damit die bislang beste Platzierung seit der Zugehörigkeit zu Sachsen-Anhalts höchster Spielklasse. Anstoß im Stadion am Böllberger Weg ist am Samstag um 15.00 Uhr. „Nach dem Spiel wird unsere Mannschaft durch den FSA für den 2. Platz geehrt“, informierte U23-Mannschaftsleiter Klaus Lorenz unsere Redaktion. Da sollte die „WM-Glotze“ doch einmal ausbleiben und einige mehr als sonst den Weg zum „Bölli“ finden. Wir werden auf alle Fälle dabei sein.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS


10.06.10 – Statistische Auswertung der Regionalligasaison 2009/10 Teil IV: Marktwerte und beste Kicker
Mit 2,37 Mio. Euro (geschätzter Wert) liegt der HFC im vorderen Mittelfeld
Legt man die Marktwerte der einzelnen Mannschaften des Internetportales www.transfermarkt.de zugrunde (geschätzte Werte), so liegt in dieser Kategorie der VfL Wolfsburg II mit rund 3,2 Mio. Euro ganz vorn. Es folgen der 1. FC Magdeburg (3,15) und die zweite Mannschaft des Bundesligaaufsteigers FC St. Pauli II (3,07). Mit 2,37 Mio. Euro befindet sich der HFC im vorderen Mittelfeld. Am Ende postierten sich der ZFC Meuselwitz (1,62) und Tennis Borussia Berlin (1,55). Den Topwert der Liga besitzen zwei Spieler des Absteigers FC St. Pauli II. Davidson Drobo-Ampen (22/Abwehrspieler/8 Spiele) und Jan-Philipp Kalla (23/Abwehrspieler/17 Spiele) werden mit 450.000 Euro Marktwert dotiert. Auch der 21jährige Hannoveraner Mittelfeldspieler Manuel Schmiedebach (14 Spiele) kommt auf diesen Spitzenwert. HFC-Kapitän Nico Kanitz (30/offensiver Mittelfeldspieler/33 Spiele) befindet sich mit einer Quote von 200.000 Euro unter den Top 20 auf Platz 16. Positionsbezogen ergeben sich für den HFC folgende weitere Platzierungen: Torhüter – Darko Horvat 125.000 (6.); Abwehrspieler – Adli Lachheb 175.000 (5.); Stürmer – Markus Müller 150.00 (7.). Der Ligagesamtwert der Nordstaffel steht bei rund 41,4 Mio. Euro (RL WEST = 39,4, RL SÜD = 37,4). Zum Vergleich die Werte der 1. bis 3. Liga: 1. Bundesliga = 1.712 Mio. Euro, 2. Bundesliga = 302 Mio. Euro, 3. Liga = 113,0 Mio. Euro.
Aus der unten stehenden Tabelle (Vergleich Marktwert und Nennungen als bester Spieler im kicker SPORTMAGAZIN) wird deutlich, dass die Aktiven mit dem höchsten Marktwert nicht zwangsläufig auch die Besten ihrer jeweiligen Teams sind. Mit jeweils 15 Nennungen sind Ali Moslehe (SV Wilhelmshaven) und der Liga-Torschützenkönig Daniel Frahn (SV Babelsberg 03) die besten Spieler der Liga. Während sich Moslehe (in Wilhelmshaven zum Besten Spieler der Saison geehrt) aus der Jadestadt verabschieden wird, ist Daniel Frahn zwar heiß begehrt, besitzt aber bis 2011 noch einen gültigen Vertrag bei den „Nulldreiern“. Schon auf Platz 3 folgt mit Adli Lachheb ein HFCer. Unter den TOP 20-Spielern der Regionalliga NORD befinden sich mit Darko Horvat und Patrick Mouaya (jeweils 10) zwei weitere Spieler aus der Saalestadt. Darko ist zugleich, neben dem punktgleichen Oberneuländer Keeper Ceglarek, erneut der beste Keeper in der Nordstaffel, und Adli Lachheb der beste Innenverteidiger.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS


10.06.10 – Statistische Auswertung der Regionalligasaison 2009/10 Teil III: Spieleralter
HFC und ZFC Meuselwitz verfügten über die erfahrensten Kader
Seit der Reform der Regionalligen vor der letzten Saison (Durchschnittsalter = 24,19) ist der Altersdurchschnitt der Spieler mit 23,86 Jahren weiterhin erheblich gesunken (2007/08 = 25,24). Das jüngste Team der Regionalliga NORD stellte die Mannschaft von Hertha BSC II (20,5), gefolgt von den zweiten Mannschaften der Bundesligisten Hamburger SV (21,1) und Hannover 96 (21,5). Der HFC und der ZFC Meuselwitz verfügten mit einem Durchschnittsalter von je 26,6 Jahren über die ältesten und erfahrensten Kader. Der Ausländeranteil der gesamten Liga betrug 18,4%. 186 Aktive (35%) waren bis zu 20 Jahre alt. Dem stehen neun Spieler gegenüber, die mehr als 35 Jahre zählten. Fünf Akteure brachten es bei ihrem ersten Einsatz gerade einmal auf 17 „Lenze“. Der Jüngste eingesetzte Spieler ist Abu-B. Kargbo (Hertha BSC II). Ebenfalls als noch 17jährige spielten Kevin Schulze (VfL Wolfsburg II), Heung-M. Son (Hamburger SV II), Kevin Pannewitz (F.C. Hansa Rostock II) und Fanel Perdedaj (Hertha BSC II). Mit jeweils 18 Jahren bei ihren ersten Saisoneinsätzen waren Toni Lindenhahn und Selim Aydemir beim HFC die Jüngsten. Ältester Regionalligaspieler ist der Ex-HFCer Almedin Civa (SV Babelsberg 03) mit 38. Der defensive Mittelfeldakteur der Filmstädter war in immerhin 32 Spielen dabei und gehörte über die gesamte Saison zu den Leistungsträgern des Drittligaaufsteigers. Es folgen weitere acht Spieler der „Ü35“: Farai Mbidzo (37/7/FC St. Pauli II), Darko Horvat (37/33/HFC), Sebastian Preuß (37/1/TeBe), Jörg Emmerich (36/28/CFC), Björn Laars (35/32/Babelsberg), Luc-A. Diamesso (35/28/Wilhelmshaven), Ronny Hebestreit (35/31/HFC) und Ales Pikl (35/24/ZFC).
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS


10.06.10 – Statistische Auswertung der Regionalligasaison 2009/10 Teil II: Die Zuschauerzahlen
Der Krösus war Rot-Weiß Essen | HFC belegt unter allen 54 Regionalligisten Rang 9
Die 306 Regionalligaspiele der Saison 2009/10 verfolgten in den Stadien der Staffel NORD insgesamt 374.160 Fußballfreunde, was einen Schnitt von 1.223 Besuchern je Partie ergibt. Die Zuschauerstatistik sieht hier unseren HFC mit 49.246 Fans auf Platz 3, wobei durchschnittlich 2.897 Zahlende die Kassen des KWS passierten. Insgesamt betrachtet bedeutet dies einen Rückgang um 2.774 Ticketerwerber (im Durchschnitt: 163 je Partie), wobei man aber nicht unberücksichtigt lassen darf, dass zum Heimspiel gegen Türkiyemspor Berlin nur 2.000 Männlein oder Weiblein vom DFB zugelassen waren und die Nachholpartie gegen den Chemnitzer FC zu einem mehr als ungünstigen Zeitpunkt angesetzt wurde.
Im Vergleich aller drei Regionalligastaffeln belegen die Hallenser den neunten Platz. Hier ist der unangefochtene Krösus Rot-Weiß Essen. 101.245 Besucher verzeichnete der Traditionsverein - welcher leider keine Lizenz für die kommende Saison erhielt - insgesamt, was einem Schnitt von 5.956 Kiebitzen je Spiel entspricht. Die bestbesuchteste Partie fand übrigens auch mit Beteiligung von RWE statt - 16.495 verfolgten deren Auswärtsauftritt beim Ruhrpott-Derby gegen den FC Schalke 04 II.
JS | Ro-Heb | Foto: Sv-Heb


09.06.10 – Die KWS-Zukunft
Zwei Ansichten zum Herunterladen | Eine Webcam soll den Baufortschritt dokumentieren
Nachdem am gestrigen Dienstag endlich der lang ersehnte Vertrag für den Ersatzneubau des Kurt-Wabbel-Stadions unterzeichnet wurde, stellte uns die HYDER CONSULTING GmbH aus ihren Unterlagen eine Außenansicht sowie eine Innenansicht vom neuen Schmuckkästchen zur Verfügung, welche man sich gern als neuen Hintergrund für seinen Bildschirm herunterladen kann. Herzlichen Dank dafür an Herrn Frank Ackmann. Übrigens: Detailfragen, wie z. B. die Anordnung der Mundlöcher, sollen in diesen Ansichten noch nicht in ihrer endgültigen Form dargestellt sein. Wie geht es nun weiter? Der Geschäftsführer der GP Papenburg Hochbau GmbH, Herr Frank Heinze, meinte auf Nachfrage Eures CHEMIKERs online: „Das erste Hauptaugenmerk liegt jetzt auf der Erstellung des Bauantrages, um so schnell wie möglich die Baugenehmigung zu erwirken. Danach wollen wir die Baustelle einrichten und voraussichtlich Ende Juli mit den Abbrucharbeiten beginnen.“ Diese sollen schon von einer Webcam dokumentiert werden, welche unser Medienpartner Mitteldeutsche Zeitung installiert. Deren Fotos kann man dann unter www.mz-web.de bzw. hier beim CHEMIKER online einsehen und es erfolgt eine Archivierung.
JS | Ro-Heb | Fotos: Günter Papenburg AG/HYDER CONSULTING GmbH


09.06.10 – Kurt-Wabbel-Stadion: Vertrag unterschrieben
Offizielle Mitteilung der Pressestelle der Stadt Halle (Saale)
„Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (siehe Foto) und die Günter Papenburg AG haben gestern, am 8. Juni 2010, den Vertrag über den insgesamt 17,5 Millionen Euro teuren Umbau des Kurt-Wabbel-Stadions unterschrieben. Die für die Förderung zuständige Investitionsbank hat die Zuwendungen des Landes in Höhe von rund sechs Millionen Euro freigegeben. Damit können die Neubauarbeiten am Kurt-Wabbel-Stadion in Halle planmäßig beginnen. Bis zum Beginn der Spielzeit 2011/2012 soll die Sanierung abgeschlossen sein, so dass der Hallesche Fußballclub (HFC) planmäßig sein neues Domizil beziehen kann.“
Unsere Oberbürgermeisterin sagte dazu noch in der MZ: „Alle Hürden sind nun aus dem Weg geräumt.“, und HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich meint: „Wir sind heute einfach nur froh. Das Präsidium und der Verwaltungsrat unseres Vereins bedanken sich ausdrücklich bei all denen, die sich in den letzten Jahren für den Ersatzneubau einsetzten. Hierbei möchten wir nochmals insbesondere das vielfältige Engagement der Politiker auf Kommunal- und Landesebene, der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der zuständigen Verwaltungen und nicht zuletzt unserer Anhänger, die den Prozess unermüdlich unterstützen, hervorheben!“
JS | Ro-Heb | Foto: www.halle.de


08.06.10 – Das KWS im US-Fernsehen
Unser „altes Haus“ schaffte es sogar über´n „großen Teich“
Unser treuer Anhänger Nils J. saß am gestrigen Abend neben seiner Gattin und sah mit ihr die Fernsehserie „Flash Forward“. Dabei traute er zwischenzeitlich kaum seinen Augen, flimmerte doch unser altehrwürdiges Kurt-Wabbel-Stadion als Hintergrund in deren 14. Episode über den Bildschirm. Die US-Produzenten hatten es dabei sogar „vergessen“, den Schriftzug HALLESCHER FC herauszukopieren. Wer es nicht glaubt, kann sich den Beweis dafür gern hier oder auch hier selbst anschauen.
Nun hat es unser „altes Haus“ kurz nach seinem verdienten Ruhestand sogar noch „über´n großen Teich“ geschafft. Ob unserem HFC aber aus der „Verletzung von Namens- bzw. Urheberrechten“ für die nächste Saison ein „Knipser mit eingebauter Torgarantie“ finanziert werden kann, darf man sicherlich ernsthaft bezweifeln... ;o)
JS | Ro-Heb | Foto: zur Verfügung gestellt von Stefan M.

08.06.10 – Jahresringe-Fußballpokal „50+ ran ans (Fußball-)Leder“
Der HFC, die ARGE und der FSV 67 Halle mit tollem Fußballprojekt | Schirmherr Dr. Michael Schädlich und Hausherr Jens Prinzing (Präsident des FSV 67) eröffneten gemeinsam mit der Geschäftsführerin der ARGE SGB II Sylvia Tempel ein professionell organisiertes Fußballfreizeitturnier auf den Sportanlagen des FSV 67 in Halle-Neustadt | Ex-HFC-Nationalspieler betreuten die Teams




In einer knapp vierstündigen Veranstaltung gab es am gestrigen späten Nachmittag auf dem FSV-Sportgelände am Kinderdorf ein kurzweiliges Fußballturnier des Projektes „Jahresringe - Perspektive 50plus Beschäftigungspakte in den Regionen“, was vom HFC unterstützt und mit organisiert wurde. Trotz einer erst in der vergangenen Nacht zu Ende gegangenen geschäftlichen China-Reise, ließ es sich unser Vereinspräsident Dr. Michael Schädlich nicht nehmen, dieses bei bestem Fußballwetter und auf einer ausgezeichnet präparierten Sportanlage stattfindende Freizeitturnier als Schirmherr zu eröffnen. Weil der Name des Siegers eigentlich unbedeutend war und Spaßfußball pur im Mittelpunkt stand, starteten die fünf Mannschaften einfach als Team Rot, Blau, Schwarz, Gelb und Grün. Völlig Fußball untypisch war auch die Zusammenstellung der einzelnen Teams. Jeder Spieler zog ein Los und damit die Farbe sowie die Rückennummer seiner Mannschaft. Absolut fair, eine Wettbewerbsverzerrung war damit völlig ausgeschlossen. Keiner der so zusammen gelosten Spieler eines Teams kannte sich. Der HFC-Fanbeauftragte Peter Patan zog gelb und die Nummer 7. Damit stellte er sich ins Tor und wurde schlussendlich zum besten Keeper des Turniers gewählt. Schon vor dem ersten Spiel hatte er auch einen Taktikvorschlag parat, der sich auszahlen sollte. „Jungs, die schnellsten müssen in der Abwehr spielen, denn die Wege sind lang“, legte Peter fest. Und er hatte richtig entschieden. Nur einmal musste Peter während des gesamten Turniers hinter sich greifen. Mit klugen Kommentaren dirigierte er seine Mitspieler und hielt somit das Leder fast immer jenseits seines Kleinfeldtores. Leider reichte es für das Team Gelb, betreut von Dieter Strozniak, am Ende nicht zum Turniersieg. Den holte sich die rote Mannschaft (betreut vom Gastgeber Jens Prinzing mit seinem Filius in der Mannschaft) vor den Grünen (das Team von Werner Peter). ARGE-Chefin Sylvia Tempel war ganz stolz auf das ihr anvertraute blaue Team. „Jungs, das war ganz große Klasse“, meinte sie bei der Siegerehrung. Für den 4. Platz gab es leider keinen Pokal. „Vielleicht holt ihr euch dann im nächsten Jahr einen“, schob sie nach. Nur der letzte Platz blieb dem Team von Bernd Bransch (schwarz), doch das war eigentlich nicht weiter schlimm, denn Marlies Otto (einzige Frau unter den fußballspielenden Männern) wurde als fairster Spieler geehrt und René Papst (Cheftrainer des Verbandsligisten BSV Ammendorf) machte für die Turnierleitung den fittesten Eindruck. Als bester Spieler wurde Christian Pulst ausgezeichnet, während Michael Sprung die „Torjägerkanone“ davon trug. Am Ende waren irgendwie alle Beteiligten die Sieger. Auch Eckbert Bauer (Organisation) und Klaus Lorenz (Turnierleitung) gehörten unbedingt dazu. Für die notwendige Sicherheit sorgte das HFC-Ordnerteam unter der Leitung von René Siebert. Rundum eine gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr unbedingt eine Fortsetzung finden sollte.
Ro-Heb | JS | Fotos: Agentur ROWIS| Galerie unter: agentur rowis


07.06.10 – Die KWS-Historie
Präsentation von der Abschiedsfeier zum Herunterladen
Als am Samstag die Stadt Halle/S. eine ihrer traditionsreichsten Sportstätten in den Ruhestand schickte, flimmerte auch eine 131seitige Präsentation unseres „Club-Historicus“ Roland Hebestreit über die Leinwand vor der Haupttribüne. Diese steht nunmehr als PDF-Datei zur Verfügung (ca. 13,2 MB) und kann hier für das private Archiv heruntergeladen werden.
Und sofern sich einige Anhänger unseres DFB-Pokalgegners 1. FC Union Berlin hierher „verirren“: Auch Euer FDGB-Pokalsieg gegen den FC Carl Zeiss Jena aus dem Jahre 1968 ist darin versteckt... ;o)
JS | Ro-Heb | Layout: Agentur ROWIS
P. S.: Auf der Seite des Fanprojekts Halle steht jetzt ebenfalls ein Artikel zur Abschiedsfeier online.


07.06.10 – Pokalsieg Nummer 4
Starke Schlussviertelstunde bringt unserer U11 den Pott!
Nach dem Gewinn der D-Jugend-Stadtmeisterschaft kam es nun zum letzten Pflichtspiel unserer U11 in dieser Saison. Und es war mit dem Landespokalfinale zugleich deren Höhepunkt! Der Kontrahent war für unsere Jungs bis dato ein Unbekannter, denn Nordgermersleben hatte wohl vor der Saison keiner auf der Rechnung. Die Eintracht erwies sich als schwieriger Gegner, denn nicht nur das Team spielte stark, sondern auch die zahlreichen Zuschauer (über 100) unterstützen es kräftig. Der HFC begann wie erwartet mit Dauerdruck. Über die rechte Außenbahn setzte sich der schnelle Erik Körmer mustergültig durch, und seine Hereingabe verlängerte Daniel Aliev stark auf den völlig freistehenden Danny Weske, der dann vollendete. Doch anschließend gab sich der Gastgeber natürlich nicht auf und kämpfte aufopferungsvoll um jeden Ball. Die Hallenser blieben zwar überlegen, doch in der Offensive haperte es deutlich und die Torszenen wurden rarer. In dieser Phase nutzte Nordgermersleben einen wirklich starken Angriff über die rechte Außenbahn zum sehenswerten Ausgleichstreffer, so dass es mit einem 1:1 in die Halbzeitpause ging. In der Kabine fielen klare Worte der Trainer Alexander Wagner und Mario Beyer, die eine kalre Leistungssteigerung im zweiten Durchgang forderten. Doch getragen von ihren lautstraken Anhängern puschte sich die Eintracht nach Wiederbeginn in die Offensive. Innerhalb von zehn Minuten markierte man zwei Treffer. In einem solchen Finale auf des Gegners Heimplatz würden nun sicher viele E-Jugend-Mannschaften untergehen - doch nicht die in den rot-weißen Farben! Schon mehrfach konnten in dieser Saison „schlimme“ Rückschläge wettgemacht werden - so auch in Nordgermersleben. Die Schlussviertelstunde stellte dann eine Lehrvorführung der Hallenser dar. Kampf und Zielstrebigkeit kehrten wieder ein, was dann auch mit vier tollen Toren Belohunh fand. Das 2:3 markierte Bendix Rumpf mit einem Distanzschuss unter die Latte. Nur drei Minuten später glich Halle durch Dustin Jurkiewicz aus und die ansonsten lautstarken 100 Heimfans verstummten. Es wurde sehr ruhig auf der Platzanlage, denn der HFC marschierte nun unaufhaltsam Richtung Eintracht-Tor. Danny Weske setzte sich in einer 1:1-Situation durch und schob zum 4:3 ein. Wenige Minuten vor Schluss scheiterte wiederum Danny Weske zunächst noch am guten Keeper der Hausherren, der Nachschuss durch Luca Hannig lag dann aber endgültig im Kasten und bedeutete endgültig den Pokalsieg! Vom Staffelleiter Heinz Körner gab es die Medaillen und natürlich den Siegerpokal überreicht!
Den Titel holten: Gregor Schmidt, Niklas Kastenhofer, Danny Karami, Dustin Jurkiewicz, Erik Körmer, Bendix Rumpf, Daniel Aliev, Danny Weske, Luca Hannig, Max Krause, Tobias Cieselski, Fabian Schulter.
Glückwunsch an unsere U11 zum vierten Pokaltriumph in dieser Saison!
MB | JS | Ro-Heb | Foto: Marco Bendix


06.06.10 – Wichtiger Punktgewinn unserer U19 gegen den HSV
Das 1:1 gegen den bisherigen Tabellendritten lässt weiter auf den Klassenerhalt hoffen | Mit dem Pausenpfiff schaffte Christoph Siefkes den verdienten Ausgleich | Jetzt muss noch ein Punkt beim Tabellenletzten in Erfurt her
Etwa 200 Zuschauer sahen bei erneutem Kaiserwetter und auf einer hervorragend präparierten Rasenfläche am Sandanger von Beginn an eine hart umkämpfte Bundesligapartie zwischen den U19-Vertretungen unseres HFC und des Hamburger SV. Schon in der ersten Minute hätten die Schützlinge von Hagen Schmidt in Führung gehen müssen, aber Christoph Siefkes konnte sein starkes Solo nicht erfolgreich abschließen. Die Hamburger kamen dann zunächst besser ins Spiel und gingen in der 9. Minute durch einen, von George Sebastian Kelbel sicher verwandelten, Foulelfmeter in Führung. In der Folge wogte die Begegnung hin und her, mit guten Chancen auf beiden Seiten. HSV-Mittelstürmer Kelbel hatte in der 18. Minute das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden HFC-Keeper David Tretropp. Zwei Minuten zuvor entschärfte sein Gegenüber einen 18 m-Schuss von Christoph Siefkes. Fast im Gegenzug verpasste Dennis Mast nur knapp eine scharfe Eingabe des HFC-Kapitäns. Nach rund einer halben Stunde war der HFC die klar bessere Mannschaft. Horry-Man Bukuru war nicht eigensinnig genug, als er im HSV-Strafraum völlig freistehend auf Christoph Siefkes ablegte, der jedoch nur aus einer Abseitsposition ins Tor traf. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff köpfte dann Dennis Mast aus 15 m Entfernung nur knapp vorbei. Bereits in der 28. Minute sah der HFC-Coach Hagen Schmidt auf der rechten Außenbahn akuten Handlungsbedarf und brachte für Adel Mirza Frunsik Hovhannisyan ins Spiel. Frunsik war es dann auch, der den nun überfälligen Ausgleich vorbereitete. Seinen Freistoß versenkte Christoph Siefkes im Nachsetzen ins Hamburger Tor.
Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Gastgeber sofort wieder die Initiative und bestimmten über weite Strecken mit ernormem Kampfgeist die Begegnung. Allerdings gelang es ihnen nicht, sich in der torgefährlichen Zone klare Chancen zu erarbeiten. Diese hatten die technisch besser wirkenden Hansestädter. David Tretropp blieb aber gegen Kelbel (49.), Graudenz (68.) und Min Son (70.) stets der Sieger und hielt bis zum Schlusspfiff seinen Kasten sauber. Beide Mannschaften spielten bis zum Ende der Partie voll auf Sieg und schenkten sich nichts. Es blieb beim leistungsgerechten 1:1, womit der Klassenerhalt für unsere Jungs noch nicht gesichert ist. Doch sie haben es nun selbst in der Hand, auch in der kommenden Saison in der Bundesliga zu spielen. Aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses gegenüber den FC Carl Zeiss Jena und gegen TeBe Berlin bei jeweils zwei Zählern Vorsprung dürfte ein Punktgewinn am letzten Spieltag beim abgeschlagenen Tabellenletzten in Erfurt (das Hinspiel gewann der HFC mit 7:0) reichen. Mit der heute gezeigten kämpferischen Einstellung sollte das Vorhaben gelingen.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
P. S.: Unsere B-Junioren sicherten sich durch einen 2:0-Auswärtssieg beim Schlusslicht in Schwerin einen Spieltag vor dem Saisonende den Klassenerhalt in der Regionalliga. Dazu herzlichen Glückwunsch!

STATISTIK: Hallescher FC - Hamburger SV 1:1 (1:1)
U19 (weiß-rot): Tretropp - Röder (74. Pekdemir), Haider Kamm Al-Azzawe, Schulze - Mirza (28. Hovhannisyan), Bukuru, Herrmann (61. Müller), Wagner - Siefkes, Mast. Trainer: Hagen Schmidt.
HSV (blau-blau/schwarz): Dehmelt - Bahn (46. Graudenz), Nagy (73. Ofosu), Nyarko (57. Schröder), Kelbel, Isitan, Min Son, Schlüter (46. Sternberg), Hinze, Besic. Trainer: Soner Uysal.
Tore: 0:1 - Kelbel (9.), 1:1 - Siefkes (45.). Schiedsrichter: Martin Hofmann (Dachwig). SRA: Marcus Schierbaum, Marco Bünger. Zuschauer: 200 im EVH-Zentrum der HFC-Fußballjugend am Sandanger.
Statistik: Ro-Heb | JS


05.06.10 – DFB-Pokal 2010/11
Es geht gegen die „Eisernen“ aus der Wuhlheide
Am heutigen Samstagabend wurde im ZDF-Sportstudio die erste Hauptrunde im DFB-Pokal 2010/11 ausgelost. Gegen 22.45 Uhr holte die deutsche Nationalspielerin Kim Kulig vom Hamburger SV die Kugel unserer Mannschaft aus der zweigeteilten Lostrommel und überreichte sie Simon Rolfes von Bayer Leverkusen. Der 21fache Nationalspieler musste aus gesundheitlichen Gründen vor wenigen Wochen seine WM-Teilnahme absagen und fungierte als Kugelöffner und Ansetzungsverkünder. Genau eine Paarung zuvor war der Traumgegner FC Bayern München schon weg. Der deutsche Rekordmeister und -pokalsieger wurde dem Fünftligisten TSV Germania Windeck zugelost. Doch es blieb noch die Hoffnung auf einige andere „Knaller“. Es wurde dann aber ein im ersten Moment eher nüchtern zu betrachtender Gegner. In einem Traditionsderby trifft unsere Regionalligamannschaft auf den 1. FC Union Berlin. Nicht unbedingt der erwartete große Geldbringer, doch vielleicht ein Kontrahent, der zwar zwei Klassen höher spielt, aber durchaus bezwingbar scheint. Der „David“ trifft auf einen „Goliath“, da ist alles möglich und die eigenwilligen Pokalgesetzte warten auf ihre Bestätigung. Soll heißen: Ist unsere Mannschaft im Kopf klar und erwischt zudem einen guten Tag - und bei den „Eisernen“ ist es genau umgekehrt - dann ist ein Spiel auf Augenhöhe möglich und vielleicht die nächste Pokalrunde erreichbar. Sicherlich wird die Partie zwischen dem 13. bis 15. August im Leipziger Zentralstadion stattfinden. Aufgrund des kurzen Anfahrtweges sind mehr als 5.000 Berliner Fans aus der Wuhlheide zu erwarten, womit sich die Zuschauerzahl im guten fünfstelligen Bereich bewegen sollte. Im letzten DFB-Pokalwettbewerb schied der damalige Zweitligaaufsteiger in der 1. Hauptrunde übrigens gegen den späteren Finalisten SV Werder Bremen mit einem 0:5 aus. Mit dem gleichen Ergebnis endete 2008 unser letzter DFB-Pokalauftritt gegen den Bundesligisten Hannover 96 im KWS. In der ersten Reihe im ZDF-Sportstudio waren der Präsident des ZFC Meuselwitz, Hubert Wolf und sein Cheftrainer Damian Halata auszumachen. Beide freuten sich riesig, denn mit dem 1. FC Köln bekamen die Thüringer einen Bundesligisten „zugeteilt“. Auch der CFC empfängt einen Vertreter aus der deutschen Fußball-Beletage, den Erstligaaufsteiger FC St. Pauli.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS (ZDF)
> Die 32 Spielpaarungen der 1. DFB-Pokalhauptrunde


05.06.10 – Abschiedsparty im KURT-WABBEL-STADION
Am heutigen Samstag nahm die Stadt endgültig Abschied vom ´alten Haus´
Hunderte Hallenser suchten die einst über 30.000 Zuschauer fassende Arena auf und genossen bei Kaiserwetter das vielfältige Angebot des Veranstalters. Die 1923 erschaffene und 1936 unter dem Namen „Kampfbahn der Stadt Halle“ vollendete größte Sportstätte unserer Saalestadt erlebte in ihrer jetzigen Bauausführung unter würdigen Bedingungen ihre letzen Stunden. Im Rahmen der 6. Kinder- und Jugendfestspielen fand u. a. ein Fußballturnier mit Jugendfreizeitmannschaften und vieles andere mehr statt. In einem Einladungsspiel trafen die HFC-Oldies (mit Ulli Rothe, Hartmut Meinert, Thilo Zscheile, Olaf Leja und Turmsprung-Olympiasieger Falk Hoffmann) auf eine Fanauswahl. HFC-Co-Trainer Dieter Strozniak hatte sich gestern Abend bei einem Spiel der Oldies eine Zerrung zugezogen und konnte nicht dabei sein, schickte aber seinen Filius aufs Feld, der das HFC-Tor hütete. Gemeinsam mit der HFC-Legende Bernd Bransch coachte „Stroze“ seine alten Kollegen an der Seitenlinie. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Band „Two Riders“ mit vielen hörenswerten „Oldies“. Zudem bestand die Möglichkeit, ein Stück des „heiligen Rasens“ auszustechen oder den „eigenen Sitzplatz“ zu ersteigern. Mit etwas Geduld bei der Angebotsabgabe, war die Plastiksitzschale für EUR 25,00 zu haben. Zum Abschluss moderierten DJ Frank Wedler und Fanradiosprecher Christian einen Rückblick auf über 80 Jahre Sportgeschichte im KWS. Nun ist auch das „GOOD BYE KWS“ selbst Geschichte. In naher Zukunft werden die Bagger anrollen und ihre Arbeit verrichten. Ein Wiedersehen an alter Stelle, aber in völlig neuem Ambiente, gibt es dann im August 2011 in der Kantstraße. Bei You Tube könnt ihr ein kleines Video dazu anschauen.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS


04.06.10 – Alles erdenklich Gute, „Banne“!
Der HFC-Chefscout feiert heute sein 70. Wiegenfest
Es gibt nur wenige Spieler, die den HFC Chemie permanent positiv in die Schlagzeilen brachten. Klaus Urbanczyk, der heute 70 Jahre jung wird, gehört zweifelsohne dazu. Der perfekte Meister des Tacklings war immer ein fairer Sportsmann und später ein erfolgreicher Trainer. „Banne“ spielte mit Ausnahme des Torwarts auf allen Positionen. Er begann 1948 bei Turbine Halle als Stürmer. Als er 1961 in die Nationalmannschaft kam, war er Läufer und wurde von Trainer Karoly Soos als Verteidiger ausprobiert. Daraufhin setzte man ihn auch beim Club als Rechtsverteidiger ein, und dabei blieb es. Klaus, der ab 1954 für den SC Chemie Halle auflief und 1962 mit dieser Mannschaft den FDGB-Pokal gewann, bestritt zwischen 1961 und 1969 insgesamt 34 Länderspiele. Er war eine Säule der Olympiaauswahl und holte mit dieser 1964 die Bronzemedaille in Tokio. Der olympische Pechvogel (er erlitt im Semifinale einen Bänderriss im Knie) besaß das Mitgefühl der Massen, was sich spätestens bei seiner Wahl zum „DDR-Sportler des Jahres“ bewies. „Banne“ war noch bis 1971 aktiv und wurde dann Trainer beim HFC Chemie (1973 bis 1975), beim FC Rot-Weiß Erfurt (1975/76) und beim 1. FC Magdeburg, mit dem er 1979 und 1981 den FDGB-Pokal gewann sowie 1977/78 das Viertelfinale im UEFA-Cup erreichte. Es folgten der HFC (1982 bis 1984) und Chemie Wolfen (1984/85). Von 1985 bis 1990 war Klaus Urbanczyk TZ-Trainer in Halle-Neustadt und schließlich außerordentlich erfolgreich beim FSV Lok Altmark Stendal tätig. Seit Januar 2007 ist das hallesche Fußballurgestein als erfolgreicher Chefscout endlich wieder für seinen HFC aktiv.
Also „Banne“: Herzlichen Glückwunsch zu Deinem heutigen Jubiläum, eine weiterhin stabile Gesundheit und noch viele gemeinsame Erfolgserlebnisse mit „Chemie“ wünschen Dir von ganzem Herzen der Verwaltungsrat, das Präsidium, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Sportler und Trainer des HFC und natürlich auch unsere treuen Fans!
JS | Ro-Heb | Fotomontage: Agentur ROWIS


04.06.10 – Und noch´n Pokal...
Auch die U15 holt nach Finalerfolg gegen den FCM den Pott!
Am Mittwochabend stieg im EVH-Zentrum der HFC-Fußbaljugend am Sandanger das Landespokalfinale der C-Junioren zwischen unserem Club und der zweiten Mannschaft des 1. FC Magdeburg, welche bereits im Viertelfinale die eigene erste Vertretung ausschaltete. Aufgrund der Regengüsse der letzten Tage fand die Partie auf Kunstrasen statt, was den Gästen zunächst aufgrund der geringen Platzgröße in die Karten spielte. In den ersten zehn Minuten wollten unsere Jungs gleich zeigen, dass sie das Finale unbedingt gewinnen wollten. Drei sehr gute Chancen von Dennis Rothenstein (2) und Alexander Koch blieben aber ungenutzt. Das war das Signal für die Blau-Weißen, die bis auf einen Spieler komplett mit dem 96er Jahrgang antraten, dass hier aufgrund der vergebenen HFC-Großchancen etwas gehen könnte. Sie spielten ein sehr tiefes und gutes Pressing und verstanden es, den engen Raum durch gute Kombinationen zu nutzen, ohne sich aber eigene Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Nach einer tollen Einzelaktion von Dennis Rothenstein fiel dann das 1:0 (18.). Unsere Rot-Weißen blieben spielbestimmend, agierten aber in dieser Phase etwas zu verhalten und drängten nicht konsequent genug auf den zweiten Treffer. Zudem verloren sie noch verletzungsbedingt Kapitän Lucas Einenkel. Dies nutzten die Landeshauptstädter mit ihrer einzigen Chance in der ersten Hälfte zum 1:1, welches bis dato nicht einmal unverdient war. Der HFC ließ sich jedoch vom Ausgleich nicht beeindrucken und begann die zweite Halbzeit wieder ähnlich druckvoll. Eine der vielen Ecken verwandelte der kleinste hallesche Spieler Alexander Schmitt am langen Pfosten lauernd zur 2:1-Führung. Damit war die Begegnung aber noch keineswegs entschieden, denn die Gäste spielten weiterhin gut mit und kamen auch noch zu einer richtig guten Chance, welche Eric Käding bravourös zur Ecke klärte. Unsere Jungs waren weiterhin die Mannschaft mit mehr Ballbesitz, doch die Entscheidung wollte trotz einiger guter Möglichkeiten einfach noch nicht fallen. Somit eröffnete sich bis kurz vor Schluss die Chance für Magdeburg, vielleicht noch den Ausgleich zu erzielen, doch wirklich gefährlich wurde es vor unserem Gehäuse nicht mehr. Im Gegenteil: Einen schnellen Angriff über Dennis Rothenstein schloss der eingewechselte Marc Eckert kurz vor Ultimo zum 3:1 ab und jubelte danach „wie ein Großer“. Dies war die Entscheidung in einem ordentlichen Pokalfinale, in welchem der HFC zwar aufgrund eines guten Kontrahenten vielleicht nicht sein bestes Spiel zeigte, am Ende aber doch verdient Landespokalsieger wurde. Herzlichen Glückwunsch an unsere C1-Jugend!
GH | JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS
P. S.: Den nächsten Pokalsieg für unsere Farben könnte morgen die E1-Jugendmannschaft einfahren, welche ab 10.30 Uhr bei Eintracht Nordgermersleben ihr Finale bestreitet. Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg!


03.06.10 – „Good Bye KWS“
Eine Stadt schickt ihr Stadion „in Rente“
Am Samstag verabschiedet sich die Stadt Halle/S. unter der Schirmherrschaft ihrer Oberbürgermeisterin, Frau Dagmar Szabados, von einer ihrer traditionsreichsten Sportstätten, dem altehrwürdigen Kurt-Wabbel-Stadion. 1936 als „Kampfbahn der Stadt Halle“ eingeweiht, fanden in ihm neben unzähligen Fußballspielen einst auch Wettkämpfe im Radfahren, im Boxen und in der Leichtathletik statt. Seit 1960 wurde die Sportstätte vorrangig für die Austragung der Heimspiele des Halleschen Fußballclubs genutzt.
Die Streetworker der Stadt Halle empfangen mit Jugendeinrichtungen und Vereinen aus dem Stadtgebiet die Hallenser ab 10.00 Uhr zu den 6. Kinder- und Jugendfestspielen mit Sport- und Spielangeboten für die Kleinen und einem Fußballturnier mit 18 Jugendfreizeitmannschaften. Ab 16.00 Uhr sorgt die Band „Two Riders“ schon mal für Partystimmung, bevor eine halbe Stunde später eine HFC-Traditionself mit alten Haudegen wie: Bernd Bransch, Hartmut Meinert, Ulrich Rothe, Dieter Strozniak und Turmsprungolympiasieger Falk Hoffmann gegen eine Fanauswahl zum allerletzten Fußballspiel im Kurt-Wabbel-Stadion die Töppen schnürt. Ab 19.00 Uhr moderieren DJ Frank Wedler und Stadionsprecher Markus Hein einen Rückblick auf 74 Jahre Sportgeschichte im KWS und präsentieren den brandaktuellen, 84seitigen Sonder-CHEMIKER „Aus der Geschichte des KWS“, welchen man natürlich bereits den ganzen Tag über erwerben kann (siehe unten). Zudem besteht die Möglichkeit, ein Stück des „heiligen Rasens“ auszustechen oder den „eigenen Sitzplatz“ zu ersteigern.
Wir möchten uns bei nachfolgenden Partnern für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung an dieser Stelle schon einmal vorab recht herzlich bedanken:
Mitteldeutsche Zeitung | Saalesparkasse | WOSZ Fan-Shop | Fleischerei Vorrath | Firma Caparol | Hallescher Fußballclub e. V. | AWO Begegnungsstätte Dornröschen | SSB - Stadtsportbund Halle e. V. | Humanistischer Regionalverband Halle (Saale) e. V. | HFC-Fanszene e. V. | Saalefront Ultras | Kinder- und Jugendhaus e. V. | Familiencafe „Völkchen“.
Die Streetworker der Stadt Halle/S.
Amt für Kinder, Jugend und Familie
JS | Ro-Heb | Layout: JS | Foto: HFC-Archiv


03.06.10 – Der CHEMIKER, (Sonder-)Ausgabe 18
Aus der Geschichte des KWS - Mach´s gut, „altes Haus“!
Am Samstag fällt der definitiv letzte Vorhang in der Historie des Kurt-Wabbel-Stadions. Ab 10.00 Uhr steigt die große Feier, mit welcher sich die Stadt Halle/S. von ihrer traditionsreichen Sportstätte verabschiedet. Pünktlich zum Schließen des Geschichtsbuches unseres „alten Hauses“ erscheint ein selbiges. Die letzte (Sonder-)Ausgabe Eures CHEMIKERs der Spielserie 2009/10, an welcher vor allem „Club-Historicus“ Roland Hebestreit in den letzten Wochen unermüdlich ackerte, beinhaltet u. a.:
- Grußwort: Steffen Forker und Jörg Sitte - „Mach´s gut, altes Haus!“,
- Dokumente: Abdrucke und Entwürfe aus den Jahren 1925 bis 1945,
- 1952: Jugendförderungsplan stellte Stadion in Frage,
- 1960: Das Stadion war nicht normgerecht,
- 1969: Das KWS erhält eine Flutlichanlage,
- Umfeld: Sportdreieck und Gesundbrunnenbad,
- Boxen: Freilichtbühne und Arena für die Profis,
- Neben Fußball: Leichathletik, Feldhandball und Bahnradsport im weiten Rund,
- Friedensfahrt: Dreimal war man Etappenziel,
- FDGB-Pokal: Die Endspiele in Halle/S.,
- Europapokal: Die Spiele gegen den OFK Belgrad, die PSV Eindhoven und Torpedo Moskau,
- Zukunft: Die Stadt braucht ein neues Stadion,
- Zeittafel: Auf 26 Seiten erfahrt ihr wirklich (fast) alles vom 9. Mai 1920 bis zum letzten Tag.
Dieser 84seitige CHEMIKER kostet nur EUR 5,00, ist während der Abschlussfeier sowie ab kommenden Dienstag, den 8. Juni im WOSZ Fan-Shop, bei den MZ-Servicecentern in Halle (Markt 2, 06108 Halle/S. und im Pressehaus, Delitzscher Straße 65, 06112 Halle/S.) sowie über den Stadtsportbund erhältlich und wird diesmal nicht zeitversetzt im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS | Ro-Heb | Layout: Agentur ROWIS


02.06.10 – Gelungener Saisonabschluss in Wettin
Darko Horvat auch als Feldspieler überzeugend | Bei Physiotherapeut Jens Neumann wechselten Licht und Schatten
Am gestrigen Abend gastierte unsere Regionalligamannschaft anlässlich dessen 90-Jahrfeier beim Wettiner SV 1920 und feierte mit dem 15:2-Erfolg einen gelungenen Saisonabschluss. Trotz Dauerregens hatten sich rund 300 Zuschauer aufgemacht, um beim „Spiel des Jahres“ - wie die Gastgeber die Partie im Vorfeld ankündigten - dabeizusein. Sven Köhler schickte seine stärkste Anfangsformation auf das Spielfeld der gut gepflegten Sportanlage, brachte danach aber später mit vielen Ein- und Auswechslungen sowie taktischen Umstellungen die Statistiker ganz schön ins Schwitzen. Nachdem Ronny Hebestreit, Thomas Neubert (2), Selim Aydemir, Benjamin Knaack, Markus Müller und Nico Kanitz einen beruhigenden 7:0-Halbzeitstand herausgeschossen oder -geköpft hatten, überraschte der HFC-Cheftrainer mit einigen Tests, welche ihm im Hinblick auf die neue Spielserie gewisse neue Variationsmöglichkeiten bieten sollen. ;o) So trug beispielsweise Darko „Horvat - unser Torwart“ nach Wiederanpfiff die Rückennummer 9, fügte sich auch nahtlos in den halleschen Angriffswirbel ein und erzielte einen Treffer. Beim ebenfalls in die Partie gekommenen und seinen ersten Einsatz im rot-weißen Trikot bestreitenden Physiotherapeuten Jens Neumann wechselten sich dagegen Licht und Schatten ab. Nach einer bilderbuchreifen Aufwärmeinheit im Sturmzentrum agierend, musste Jens schon mehrmals von seinen Kollegen bedient werden, bis er endlich das „Runde ins Eckige“ bugsiert hatte. Im weiteren Spielverlauf scheiterte unsere „Sprungfeder“ oftmals an seiner Schnelligkeit, die ihn gleich fünfmal in die Abseitsfalle der Hausherren tappen ließ. Und zuguterletzt sah er auch noch den einzigen gelben Karton wegen Ballwegschlagens (85.). Ansonsten wäre noch hervorzuheben, dass der Wettiner SV 1920 dieses Spiel sehr gut organisierte und sich auf dem Rasen nie aufgab. Den Treffer zum 1:11 erzielte Friedrich Leefhelm mit einem technisch hervorragenden Schuss (75.), und der eingewechselte Matthias Hoffmann verkürzte zwei Minuten vor Ultimo sogar noch zum 2:15. Zwischenzeitlich gelangen dem in der Liga bisher erfolglosen Angelo Hauk in Hälfte zwo vier Tore, wobei er einen lupenreinen Hattrick markierte. WSV-Präsident Jens Franke meinte: „Unser Verein bedankt sich von ganzem Herzen, dass der HFC als Sachsen-Anhalts bestes Team bei unserem Jubiläum dabei war. Einige Spieler unserer Mannschaft konnten die letzte Nacht vor ihrem Einsatz kaum schlafen und freuen sich nun, dass der Club sie zu einem Regionalligaspiel in der kommenden Saison einlud.“ Abschließend sollte man sicherlich noch die witzige Moderation von Stadionsprecher Holger und „DJ Frosch“ erwähnen, die den gelungenen Abend mit folgenden Worten ausklingen ließen: „Wir wünschen beiden Vereinen für die nächsten Jahre viel Erfolg, damit die Begegnung Wettiner SV gegen den HFC vielleicht einmal in der 1. Bundesliga ihre Wiederholung findet!“
JS | Ro-Heb | Fotos: Thomas Böttcher
P. S.: Schnappschüsse vom Spiel könnt ihr in der Galerie Wettiner SV - HFC einsehen.


STATISTIK: Wettiner SV 1920 - Hallescher FC 2:15 (0:7)
WSV (blau/weiß-blau): Apel (53. Naumann) - Deparade, Hirschfeld (46. Phillip), Bierende, Mohr (46. Buschner) - Leefhelm, Möller (46. Fahrig), Höhne - Sämisch, C. Müller (60. Hajek), Drese (75. Hoffmann). Trainer: Silvano Härzer.
HFC (weiß-rot): Horvat (46. Rittenauer) - Benes (26. Stark), Lachheb (60. Lindenhahn), Butzmann (67. Benes), Knaack (46. Horvat) - Schubert (26. Finke, 67. Schubert), Hebestreit - Lindenhahn (46. Aydemir), Aydemir (26. Hauk), Kanitz (46. Neumann) - Neubert (26. M. Müller). Trainer: Sven Köhler.
Tore: 0:1 - Hebestreit (3.), 0:2, 0:3 - Neubert (7., 13.), 0:4 - Aydemir (19.), 0:5 - Knaack (27.), 0:6 - M. Müller (33.), 0:7 - Kanitz (42.), 0:8 - Horvat (50.), 0:9 - Neumann (62.), 0:10 - Lindenhahn (66.), 0:11 - Hauk (72.), 1:11 - Leefhelm (75.), 1:12 - Benes (77.), 1:13, 1:14, 1:15 - Hauk (79., 82., 87.), 2:15 - Hoffmann (88.). Ecken: 3:14 (1:8). Gelbe Karte: Neumann (85., Ball wegschlagen). Schiedsrichter: Peter Kos. SRA: Toni Winkler, Christian Dawal.
Zuschauer: 300 (darunter ca. 200 HFCer) auf dem Sportplatz Wettin.
Äußere Bedingungen: 11° Grad und Dauerregen, tiefer aber gut bespielbarer Platz.
Anmerkungen: Beim HFC spielte erstmals Darko Horvat im Feld. Zu seinem ersten Einsatz und Tor kam Physiotherapeut Jens Neumann, der zudem in der zweiten Halbzeit als Kapitän fungierte.
Statistik: JS | Ro-Heb | Fotos: Thomas Böttcher


01.06.10 – Statistische Auswertung der Regionalligasaison 2009/10 Teil I - Die Spielereinsätze
Adli Lachheb fehlte keine Minute / Pavel David punktete am meisten / Marco Hartmann ohne Niederlage
In den 306 Regionalligaspielen der Saison 2009/10 kamen insgesamt 530 Spieler zum Einsatz. Mit jeweils 39 Spielern, also drei kompletten Teams inklusiv Ersatzleuten, hatten Hertha BSC II und der FC St. Pauli II den größten Kader. Nur 21 Spieler setzte der Aufsteiger ZFC Meuselwitz ein, wovon nur 15 Akteure zumindest 50% der Spiele bestritten. Der HFC (24/14), der SV Babelsberg 03 (24/15) und der VFC Plauen (22/15) blieben ebenfalls unter dem Ligadurchschnitt (29,4).
Volle 34 Partien mit je 90 Spielminuten (3.060) absolvierten nur fünf Aktive. Allesamt waren Abwehrspieler. Darunter befinden sich mit Matthias Tischer (1. FC Magdeburg) und Christian Person (VFC Plauen) zwei Torhüter. Tim Hofmann (Hannover 96), Daniel Reiche (VfB Wolfsburg II) und Adli Lachheb (HFC) spielten durchweg in der Innenverteidigung. Demgegenüber waren drei Spieler weniger als fünf Minuten auf dem Platz. Marten Niemeyer (19, Mittelfeldspieler) vom SV Wilhelmshaven am 4. Spieltag und Alpha-Oumar Bah (24, Stürmer) von Tennis Borussia Berlin am letzten Spieltag durften genau 60 Sekunden versuchen, zu einem Ballkontakt zu kommen. Auf 180 Sekunden brachte es der 36jährige Sebastian Preuß (Stürmer/TeBe) am 31. Spieltag.
Aus unserer Mannschaft stand Benedikt Seipel in zwei Begegnungen genau 11 Minuten im Einsatz und A-Junior Christoph Siefkes (1 Spiel) genau 13 Minuten. Der erfolgreichste HFC-Spieler war Pavel David. Bei seinen 20 Einsätzen verlor er mit der Mannschaft nur einmal. Damit erzielte er eine persönliche Punktquote von 2,05 pro Spiel.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
P. S.: Hier könnt ihr die komplette HFC-Einsatzstatistik nach Minuten und Punkten einsehen.


01.06.10 – Etwas Zahlensalat
„Ein Spiel dauert eben wirklich 90 Minuten“
„Schon wieder der Daniel Frahn kurz vor Schluss...“, so lautete eine oftmals gehörte Bemerkung, als sich unser HFC noch in Schlagdistanz zum Drittligaaufsteiger SV Babelsberg 03 befand und der Blick nach dem Abpfiff der jeweiligen Begegnung sofort in Richtung Videotext ging. Doch ist dem wirklich so? Haben sich die Filmstädter nur aufgrund ihrer starken Schlussphasen am Ende durchgesetzt oder täuscht hier das Gefühl über die Wirklichkeit hinweg?
Die Antwort ist am Ende relativ einfach. Wir haben uns einmal die Mühe gemacht und die jeweiligen Zwischenstände der vier Erstplatzierten zur Halbzeit, nach 80 Minuten und nach 85 Minuten in entsprechende Endtabellen umgerechnet. Daraus ergibt sich, dass unser HFC in den jeweils letzten zehn Spielminuten noch sieben Punkte bzw. bezogen auf die letzten fünf Minuten sogar noch acht Punkte verschenkte. Die Babelsberger hingegen holten in diesen Zeiträumen noch sage und schreibe 13 Punkte bzw. neun Punkte heraus. Also stimmt die alte Fußballweisheit von Altbundestrainer Sepp Herberger (siehe Foto von www.faz.net): „Ein Spiel dauert 90 Minuten!“ für die abgelaufene Regionalligasaison vollumfänglich. Denn sonst wäre der VfL Wolfsburg II aufgestiegen, und der HFC hätte noch bis zum letzten Spieltag im Kampf um den Sprung in Liga 3 mitgemischt...
Hier die dazugehörige Zahlenspielerei:
| Tab. 1. Halbz. | Tore | Pkt. | | | Tab. b. 80. Min. | Tore | Pkt. | | | Tab. b. 85. Min. | Tore | Pkt. | | | Endtabelle | Tore | Pkt. |
| Chemnitz | 32:7 | 63 | | | Wolfsburg II | 50:18 | 66 | | | Wolfsburg II | 55:20 | 69 | | | Babelsberg | 54:18 | 77 |
| Babelsberg | 23:7 | 55 | | | Babelsberg | 41:18 | 64 | | | Babelsberg | 45:18 | 68 | | | Wolfsburg II | 60:20 | 70 |
| HFC | 20:8 | 55 | | | HFC | 41:20 | 63 | | | HFC | 44:21 | 64 | | | Chemnitz | 58:34 | 61 |
| Wolfsburg II | 14:8 | 48 | | | Chemnitz | 53:27 | 62 | | | Chemnitz | 58:31 | 62 | | | HFC | 47:25 | 56 |
Übrigens belegt der HFC in den Spielen der ersten vier Mannschaften gegeneinander mit 4:6 Toren und 4 Punkten nur den letzten Rang (1. Babelsberg 5:2, 11 | 2. Chemnitz 5:5, 9 | 3. Wolfsburg II 4:5, 5).
Also Jungs: In der nächsten Saison heißt es, sich möglichst immer bis zum Schlusspfiff zu konzentrieren!
JS | Ro-Heb | Foto: www.faz.net
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