

30.04.10 – Unser nächster Gegner
Jadestädter mit bewegter Historie
Die Wurzeln des SV Wilhelmshaven reichen bis 1905 zurück. Gegründet als FC Comet von 1905 benannte man sich angeblich noch im selben Jahr in FC Deutschland Wilhelmshaven um. Sieben Jahre später schloss sich der Heppenser BSV an. Dieser Verein ging dann 1924 mit dem VfB Wilhelmshaven (hervorgegangen aus dem Marinesportclub) zum Wilhelmshavener SV 1906 zusammen. Größere Erfolge stellten sich aber erst ein, als man sich 1939 mit dem VfL 1905 aus Rüstringen zur SpVgg. 1905 Wilhelmshaven zusammenschloss. Wilhelmshaven 05 spielte in der Gauliga Niedersachsen (Nord) und erreichte 1942/43 sogar das Achtelfinale der Meisterschaftsendrunde, verlor dieses jedoch mit 1:4 gegen den FC Schalke 04.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein 1945 aufgelöst und erst 1952 erfolgte die Wiedergründung, wobei der bisherige Name beibehalten wurde. 1972 erfolgte eine Fusion der SpVgg 05 Wilhelmshaven mit dem TSV Germania Wilhelmshaven 1896 zum SV Wilhelmshaven. In jener Zeit dominierte allerdings der TSR Olympia Wilhelmshaven den Fußball in der Jadestadt und konnte sich sogar zwischenzeitlich in der Regionalliga (damals die zweithöchste deutsche Spielklasse) etablieren. 1992 legten der SV Wilhelmshaven und Olympia ihre Fußballmannschaften aus wirtschaftlichen Gründen zusammen. Spitzenfußball wurde nunmehr in Wilhelmshaven unter dem Namen des SVW betrieben, während Olympia seine erste Mannschaft in die 1. Kreisklasse zurückzog. Mit Beginn der Saison 1999/2000 zog der SV Wilhelmshaven vom Stadion an der Friedenstraße in das neu erbaute städtische Jadestadion um. Im Jahr 2000 scheiterte eine von SV Wilhelmshaven und Olympia Wilhelmshaven bereits abgesegnete Fusion der Fußballabteilungen zum SV Olympia Wilhelmshaven am Einspruch des Verbandes. Diese Fusion hätte den hoch verschuldeten (geschätzte EUR 750.000) SVW saniert und ein gemeinsames Regionalligateam erbracht. In der Saison 2000/01 stieg der SVW aus der Regionalliga Nord ab, weil man im Lizenzierungsverfahren des DFB eine vorhandene Bürgschaft nicht fristgemäß, sondern wenige Minuten zu spät vorgelegt hatte. Das Faxgerät wurde für schuldig befunden und Fortuna Düsseldorf nahm den freigewordenen Platz ein. Seit jenem Fauxpas hatte sich der Verein in der Fußball-Oberliga Nord festgesetzt. Nach der Saison 2005/06 stieg der SV Wilhelmshaven als Meister in die Regionalliga auf, aber als Tabellenletzter postwendend wieder ab. Am 17. Mai 2008 konnte sich die Mannschaft durch einen Auswärtssieg beim SV Lurup in Hamburg frühzeitig die Qualifikation zur neuen dreigleisigen Regionalliga sichern, in der sie die letzte Saison auf Platz 11 abschloss. Unter den bekanntesten Spielern, welche in jüngerer Zeit das Trikot des SVW trugen, befinden sich solch klangvolle Namen wie Manfred Bender, Valdas Ivanauskas, Heiko Bonan oder Mike Barten. Aktuell belegt die Truppe des in Sachsen-Anhalt bestens bekannten Trainers Wolfgang „Maxe“ Steinbach allerdings mit 28 Zählern nur den vorletzten Tabellenrang, wenngleich sie noch ein Spiel weniger als die direkten Abstiegskonkurrenten aufweist. Am Mittwoch unterlag man in einer Nachholpartie trotz zwischenzeitlicher Führung dem 1. FC Magdeburg noch mit 1:2.
JS | Ro-Heb | Foto: www.echo.ec.funpic.de


29.04.10 – Der CHEMIKER, Ausgabe 16
Die bisher gute Heimbilanz weiter ausbauen!
Am Sonntag trifft unsere Regionalligamannschaft im Punktspiel der 31. Runde auf den SV Wilhelmshaven. Ab 17.30 Uhr gilt es, sich gegen die „Jadestädter“ mit einem vollen Erfolg auf das Halbfinale im Landespokal am kommenden Mittwoch beim 1. FC Lok Stendal einzustimmen. Die 16. Ausgabe Eures CHEMIKERs der Spielserie 2009/10 beinhaltet diesmal u. a.:
- Grußwort: „Eine Ära geht zu Ende“,
- Die Liga: Spannungsmomente in der unteren Hälfte,
- Der Gast: Der SVW kämpft verbissen um die Klasse!,
- Zum Spiel: Die gute Heimbilanz weiter ausbauen!,
- Rückblicke: Erfolgreicher HFC-Auftritt am Jadebusen | 4:0: Für offensive Spielweise belohnt | Am Ende waren´s nur noch acht Feldspieler,
- Vorschau: Volle Konzentration auf das Pokalhalbfinale!,
- Die U19: Im Wechselbad der Gefühle,
- Die U23: In der Rückrunde weiter unbesiegt!,
- Historie: Aus der Geschichte des KWS (Teil 2),
- Fanszene: Rückblick auf die Serie 2009/10,
- Rückrunde: Mittwochspieltag ohne Überraschungen,
- Chronik: DDR-OL-Saison 1979/80 (Teil 15) - Nach der Niederlage beim FC Carl Zeiss JENA und dem Sieg gegen Sachsenring Zwickau bestanden noch Hoffnungen auf das Erreichen des UEFA-Cups.
Der CHEMIKER kostet EUR 1,50, ist in den Bereichen ´Badkurve´ und ´Fankurve´ sowie an den Kassen erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS | Ro-Heb | Layout: Agentur ROWIS
P. S.: Am 5. Juni erscheint eine umfangreiche Sonderausgabe Eures CHEMIKERs, welche sich ausschließlich der bewegenden Historie des KWS widmet!


29.04.10 – Neue Herausforderung für die „Zaubermaus“
Dariusz Wosz übernimmt das Traineramt beim VfL Bochum
Er ist einer der besten Spieler, die unser Club je hervorbrachte. Dariusz Wosz (41) spielte ab 1984 in der Nachwuchsabteilung beim HFC Chemie und brachte es in der 1. Mannschaft auf 93 Einsätze (14 Tore) in der DDR-Oberliga und auf 22 Spiele (5 Tore) in der 2. Bundesliga. Seine weiteren Stationen lauteten VfL Bochum (ab der Winterpause 1991/92), Hertha BSC (ab 1998/99) und wiederum VfL Bochum (ab 2001/02), bevor er beim Revierklub nach der Saison 2006/07 seine Töppen an den berühmten Nagel hängte. Hier traf er in seinem letzten von insgesamt 324 Bundesligaspielen (39 Tore) nochmals in der 82. Minute gegen Borussia Mönchengladbach. Übrigens war Dariusz der erste Bochumer Spieler, der vom VfL ein offizielles Abschiedsspiel bekam. International trug die „Zaubermaus“ siebenmal das Trikot der DDR-Nationalmannschaft und 17mal das der DFB-Auswahl. Eigentlich die U19 der Blau-Weißen trainierend, nahm er im September 2009 nach der Entlassung vom Marcel Koller schon einmal als Co-Trainer an der Seite von Interimscoach Frank Heinemann auf der Trainerbank Platz. Am heutigen Donnerstag trennte sich der abstiegsbedrohte Traditionsverein von Heiko Herrlich und übertrug Dariusz die Verantwortung an der Seitenlinie. Wir wünschen „Darek“, der - so oft es seine Zeit zulässt - auch weiterhin bei „seinem HFC“ im KWS zu Gast ist, viel Erfolg und das Erreichen des Klassenerhalts mit dem VfL Bochum!
JS | Ro-Heb | Fotos: www.vfl-bochum.de und HFC-Archiv


28.04.10 – HFC schleicht sich mit einem Sonntagsschuss ins Halbfinale
Nico Kanitz sorgte mit einem Tor kurz vor dem Pausenpfiff für die Entscheidung | Kaum ein Zweiklassenunterschied zu erkennen | Darko hielt den Kasten rein | Erneuter Feldverweis für den HFC
Die rührigen Gastgeber hatten alles getan, um das heutige Viertelfinalspiel im Landespokal in ihrem 100. Gründungsjahr zu einem Höhepunkt zu machen. BSV-Allroundmanager Lutz Schülbe ließ nichts unbedacht und gestaltete mit seinem Team dieses Spiel in seinem Umfeld zu einem echten Höhepunkt für den Verbandsligisten. Der unerwartet große Zuschauerandrang, am Ende waren es fast 2.000, ließ das Stadtderby erst zehn Minuten später beginnen. Einträchtig in rot-weiß, den Vereinsfarben beider Mannschaften, war das Stadion der Waggonbauer in den halleschen Stadtfarben geschmückt. Auch das Wetter stimmte. Herrlicher Sonnenschein und ein gepflegter Rasen boten beste Voraussetzungen für eine spannende Landespokalpartie. Dass am Ende der Regionalligist, in Bestbesetzung auflaufend, mit einem 1:0-Erfolg ins Halbfinale einzog, konnte man erwarten. Für das Tor des Tages sorgte Kapitän Nico Kanitz kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem schönen Distanzschuss ins Dreiangel (43.). Doch die momentane Nr. 1 in Sachsen-Anhalt war weit weg vom Prädikat: überzeugend. Im Halbfinale trifft unsere Mannschaft am kommenden Mittwoch in Stendal beim 1. FC Lok auf einen weiteren Verbandsligisten. Der Sieger dieser Begegnung trifft am 16. Mai 2010 (Spielort noch offen) auf den Oberligisten VfB Germania Halberstadt.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
> Ausführlicher Spielbericht und Statistik


28.04.10 – Hagen Schmidt bleibt ein HFCer
Vertrag mit dem Nachwuchsleiter und Bundesligatrainer wurde verlängert
Hagen Schmidt (40) kam vom FC Sachsen Leipzig zu unserem HFC, bestritt beim FC Rot-Weiß Erfurt, beim SV Wacker Nordhausen, beim FC Erzgebirge Aue und beim FC Sachsen über 300 Spiele in der dritten Liga und ist seit dem 01.09.2005 in unserem Verein im Nachwuchsbereich als Trainer tätig. Seit dem 01.07.2006 fungiert er als dessen Leiter, und seitdem ging es mit der HFC-Talenteschmiede stetig aufwärts. Stellvertretend für viele errungene Titel und Berufungen junger hallescher Kicker in DFB-Auswahlteams seien hier der Wiederaufstieg unserer U19 in die Regionalliga (2005/06) und der Aufstieg in die Bundesliga NORD/NORDOST in der letzten Saison genannt, für welche Hagen jeweils als Trainer dieser Mannschaften verantwortlich zeichnete.
Am heutigen Tage unterschrieb er einen neuen Zweijahresvertrag, der bis zum 30.06.2012 Gültigkeit besitzt. Das HFC-Präsidium freut sich über diese Entscheidung Hagens für unseren Verein, welche die Stabilität in der guten Entwicklung der Nachwuchsarbeit weiterhin gewährleisten soll und drückt unserer U19 ganz fest die Daumen für den Klassenerhalt in der Bundesliga NORD/NORDOST!
JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS


27.04.10 – Unser nächster Gegner
Ein „Bruderduell“ im halleschen Süden
Am morgigen Mittwoch kommt es im Stadion der Waggonbauer ab 18.00 Uhr zu einem halleschen Derby im Viertelfinale des Landespokals. Von einem Gegner kann man beim gastgebenden BSV Halle-Ammendorf eigentlich nicht sprechen, vielmehr charakterisiert der Begriff „Bruderduell“ diese Partie wohl treffender. Doch bevor wir etwas näher auf die bestehenden „Familienbande“ eingehen, wollen wir Euch zunächst den BSV Halle-Ammendorf etwas näher vorstellen.
Die Historie:
Gegründet wurde der BSV als Ammendorfer FC von 1910. Der Club spielte bis 1945 im Saale-Gau, eine Teilnahme an der Gauliga Mitte gelang allerdings nicht. 1947 als ZSG Industrie Ammendorf neu gegründet, vollzog man nach dem Einstieg des VEB Waggonbau Ammendorf als Trägerbetrieb im Jahre 1950 eine neuerliche Namensänderung, kickte nunmehr als BSG Motor Ammendorf und wurde 1952 nach einem 3:0 im Entscheidungsspiel gegen Chemie Buna Schkopau Gründungsmitglied der drittklassigen Bezirksliga Halle. Hier belegte man durchgängig gesicherte Mittelfeldplätze, ehe im Jahre 1960 mit knappem Vorsprung auf Motor Köthen der erstmalige Gewinn des Bezirksmeistertitels gelang, welcher den Aufstieg in die II. DDR-Liga bedeutete. In dieser Spielklasse war man bis 1964 vertreten, wurde dann jedoch aufgrund derer Auflösung wieder in die hallesche Bezirksliga zurückgestuft. Aus dieser stieg man 1982 in die Bezirksklasse ab, und bis 1989 gelang keine Rückkehr. Nach der Wende benannte sich der Verein zunächst in BSV Waggonbau Ammendorf (1991) um und gab sich dann zwei Jahre später den jetzigen Namen BSV Halle-Ammendorf 1910. Der Aufstieg in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt gelang in der Saison 2002/03. Nach einem zwischenzeitlichen Abstieg spielt man in dieser wieder seit der Serie 2007/08.
Der Präsident:
Lutz Schülbe (48, im Foto am 28.11.1990 in der Partie FC Sachsen Leipzig - HFC mit René Müller) ist vielen halleschen Fußballanhängern noch aus seiner aktiven Zeit beim HFC Chemie als drangvoller Stürmer in guter Erinnerung. ... Hier geht´s weiter.
JS | Ro-Heb | Foto: www.wikipedia.de (Wolfgang Kluge)


26.04.10 – Fan- und Presseinformation
Selim Aydemir erhält Sperre für zwei Punktspiele
Nach seiner gestrigen roten Karte in der Regionalligapartie beim VFC Plauen fällte das Sportgericht des DFB bereits heute im schriftlichen Verfahren folgendes Urteil:
„1. Vertragsspieler Selim Aydemir (Hallescher FC) wird wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner gemäß § 8 Nr. 1.b) der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Regionalliga belegt.
2. Darüber hinaus ist der Spieler bis zum Ablauf der Sperre nach Ziffer 1. für alle anderen Meisterschaftsspiele seines jeweiligen Vereins bzw. seiner Tochtergesellschaft gesperrt. ...
Der Antrag stützt sich auf den in Kopie beigefügten Sonderbericht des Schiedsrichters Matthias Zacher.“
Der HFC hat diesem Urteil zugestimmt, so dass unser Mittelfeldakteur in der Liga - ebenso wie Stürmer Markus Müller - frühestens wieder zum letzten Spiel im KWS am 22.05.2010 gegen Hannover 96 II zum Einsatz kommen kann.
JS | Ro-Heb


25.04.10 – Misslungener Auftritt mit umgestellter Formation
Im Vogtland setzte es die bisher höchste Niederlage in der Regionalliga
Heute traten unsere Jungs bei herrlichem Sonnenschein vor knapp 1.200 Besuchern gegen den VFC Plauen an. Dabei durfte man vor dem Anpfiff darauf gespannt sein, wie unser Cheftrainer Sven Köhler die durch Verletzungen bzw. Sperren freigewordenen Positionen im Kader besetzte. In der Viererkette begannen erwartungsgemäß Christian Kamalla und David Sieber für die gesperrten Patrick Mouaya und Jan Benes. Ronny Hebestreit rückte auf die Sechserposition und Selim Aydemir ins zentrale Mittelfeld.
In einer etwas zerfahrenen Anfangsviertelstunde kamen die Gäste zunächst besser ins Spiel. Gleich zwei gute Möglichkeiten von Angelo Hauk wurden aber zunichte gemacht, indem sich jeweils noch ein VFC-Abwehrspieler dazwischen warf (17. und 18.). Auf der Gegenseite zog Daniel Rupf aus 18 m ab, bereitete damit jedoch Darko Horvat keine Probleme (28.). Ein Versuch von Kai Zimmermann von der Strafraumgrenze ging dann runde zwei Meter neben das rechte Dreiangel (35.). Dann köpfte Marcus Hoffmann einen VFC-Freistoß aufs HFC-Gehäuse und zwang den halleschen Keeper zu einer Glanzparade. Die nachfolgende Ecke landete, noch von Steve Finke unfreiwillig per Kopf verlängert, beim allein stehenden Steven Sonnenberg, der zur Führung vollendete (37.). Nur vier Minuten später reagierte der kroatische Teufelskerl wiederum glänzend und kratzte einen Schuss von Robert Böhme aus Nahdistanz gerade noch aus dem rechten unteren Toreck. Danach war eine erste Halbzeit, die sich in drei völlig verschiedene Viertelstunden gliederte, zu Ende.
Aus den Kabinen kamen beide Mannschaften unverändert zurück. Nach einem Freistoß senkte sich ein Kopfball von Steven Sonnenberg noch gefährlich aufs Tornetz (48.). Fünf Minuten später wurde dieser dann von Selim Aydemir noch in der Plauener Hälfte gefoult, wofür er vom Schiri (nach Studium der Fernsehbilder berechtigt) den roten Karton sah. ...
JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS
> Kompletter Spielbericht, Statistik und Trainerstimmen


25.04.10 – Unser Torwarttrainer feiert heute
Der „letzte Nationalspieler der DDR“ wird 45!
Nach der Regionalligapartie beim VFC Plauen kann wenigstens ein verdienstvoller HFCer heute etwas feiern. Jens Adler, der den stolzen Titel „Letzter Nationalspieler der DDR“ für sich verbucht (er wurde beim historischen Länderspiel, dass mit 2:0 in Belgien gewonnen wurde, in der 89. Minute eingewechselt) ist eigentlich ein „HFC-Urgestein“. „Adel“ hütete in 198 Oberligaspielen das Tor für den HFC Chemie. Seine zwischenzeitlichen Abstecher zu Stahl Brandenburg, in die Bundesliga zu Hertha BSC sowie zum VfL Halle 96 seien ihm, der sich am 1. Juli 2001 wieder unserem Verein anschloss, nicht nur am heutigen Tage verziehen... ;o)
Die Spieler, Trainer und Betreuer der Regionalligamannschaft, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle sowie die Anhänger und das Präsidium gratulieren Dir, lieber Jens, recht herzlich zu Deinem heutigen 45. Geburtstag, wünschen Dir alles erdenklich Gute und vor allem noch viele Erfolgserlebnisse mit dem HFC!
JS | Ro-Heb | Foto: Uwe Köhn


23.04.10 – Unser nächster Gegner
Der VFC hat das Abstiegsgespenst noch nicht ganz verjagt
Im Vogtlandstadion kommt es am Sonntag zum 22. Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Der VFC ist eine ganz harte Nuss, die es zu knacken gilt. Bislang gelangen unseren Rot-Weißen in 21 Spielen erst fünf Siege. Neunmal, davon sechsmal im KWS, waren die „Spitzenstädter“ erfolgreich. In sieben Partien gab es ein Unentschieden. Die beiden letzten Aufeinandertreffen waren dabei jeweils richtungsweisende. Am letzen Spieltag der vergangenen Saison entführten die Gelb-Schwarzen durch einen 1:0-Sieg nicht nur die drei Punkte aus Halle, sondern sicherten sich damit auf der Zielgeraden den Klassenerhalt. Zudem zerstörten sie die Aufstiegshoffnungen unserer Jungs, die bis zur 87. Minute der Partie zwischen Holstein Kiel und dem VfB Lübeck noch real vorhanden waren. Im Hinspiel dieser Serie vereitelte der „VFC Person“ gleich zehn HFC-Großchancen, so dass die Partie trotz drückender Überlegenheit des Clubs am Ende torlos Unentschieden endete.
Ähnlich geht es den Sachsen im heimischen Vogtlandstadion. In den letzten 13 Heimpartien trafen sie nur neunmal ins gegnerische Gehäuse (4S-2U-7N). Da sind die Gelb-Schwarzen auf fremden Terrain weitaus torgefährlicher. Hier stehen immerhin 23 Treffer und 21 Punkte zu Buche, zuletzt holte man bei Hannover 96 II ein 1:1. Dennoch sind die Spitzenstädter immer ein äußerst unangenehmer Gegner, der sich vorzüglich auf das Konterspiel versteht. Zwei Ex-HFCer, Christian Person und Michel Petrick (siehe Foto), spielen seit dieser Saison beim VFC (letzterer seit der Winterpause). Sie werden gemeinsam mit ihren Mannschaftskameraden ihrem Ex-Verein das Leben so schwer wie möglich machen wollen. Gespannt sein darf man auch darauf, wie die Starke/Färber-Schützlinge das kräftezehrende Viertelfinale im Sachsenpokal verdauten. Am Mittwoch musste man sich Drittligist Dynamo Dresden erst nach dem Elfmeterschießen mit 5:6 geschlagen geben. Thomas Boden war der Unglücksrabe, welcher den entscheidenden Strafstoß versemmelte. Zurück im Ligaalltag plagen die Plauener noch einige Sorgen. Zum einen haben sie das Abstiegsgespenst noch nicht gänzlich aus dem Vogtland verbannt, und zum anderen sind Falk Schindler (bisher sechs Tore) und Pardis Fardjad Azad noch angeschlagen. Doch auch bei unseren Jungs ist die Personaldecke nach den Sperren für Markus Müller, Patrick Mouaya und Jan Benes sowie den Verletzungen von Pavel David, René Stark und Marco Hartmann äußerst angespannt. Nun können sich die sogenannten „Anschlusskader“ bewähren...
JS | Ro-Heb | Foto: Sv-Heb


23.04.10 – Faninformationen
Zum nächsten Auswärtsspiel in Plauen
Am Sonntag gastiert unsere Regionalligamannschaft ab 13.30 Uhr im Vogtlandstadion beim VFC Plauen. Nachfolgend einige Informationen zu den Festlegungen des Gastgebers und der Polizei für diese Begegnung:
- Die Gästefans nutzen bitte den rechten Parkplatz am Gästeblock bzw. die Fanbusse den Fahrschulübungsplatz (Parkplatz P1, hintere Ecke).
- Die Stadiontore am Gästeblock öffnen wegen der zeitigen Ankunft des Zuges um 11.08 Uhr am Oberen Bahnhof bereits früher.
- Genehmigt sind diesmal alle üblichen Fanuntensilien, wie z. B. Schwenkfahnen, das Aufhängen von Zaunfahnen und Fanclubbannern, das Mitführen eines Megaphons, von Doppelhaltern, von Trommeln (einseitig offen) und das Präsentieren einer Block(Überzieh-)Fahne.
- Die Stadionordnung wird konsequent umgesetzt. Bei Verstößen dagegen erfolgt sofortiges Hausverbot.
- Personen, bei denen bei den intensiven Einlasskontrollen Alkohol- oder Drogeneinfluss oder das Mitführen von Pyrotechnik festgestellt werden, erhalten keinen Zutritt.
- Bestehende bundesweite Stadionverbote werden konsequent umgesetzt, eine Anreise für Personen mit einem ausgesprochenen Stadionverbot ist zwecklos.
- Das Mitführen bzw. Zünden jeglicher pyrotechnischer Erzeugnisse ist strengstens untersagt und wird für die betreffenden Personen sofort mit einem Stadionverbot nach Anhörung und - sofern HFC-Mitglied - mit sofortigem Vereinsausschluss geahndet.
Der Hallesche FC ruft seine Anhänger zur unbedingten Einhaltung der Stadionordnung sowie der Regeln der Fairness und des sportlichen Anstandes auf. Jede Form von Pyrotechnik hat bei HFC-Spielen nichts verloren und wird in keinster Weise toleriert!
MW | JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS


23.04.10 – Engagement mit Pavel David wurde verlängert
Patrick Mouaya liegt ein verbessertes Angebot für weitere zwei Jahre vor
Er ist seit dem Heimspiel gegen den Chemnitzer FC leider verletzt (Handbruch), gehört jedoch zu den Leistungsträgern in unserer Regionalligamannschaft. Am heutigen Freitag unterzeichnete Pavel David einen neuen Einjahresvertrag bis zum 30.06.2011 beim Club. Der 31jährige tschechische Offensivakteur wechselte im Juli 2008 von Dynamo Dresden an die Saale und bestritt seitdem 46 Spiele im rot-weißen Trikot, in denen ihm zwölf Treffer gelangen (2009/10: 20 Spiele, 5 Tore und 5 Vorlagen). Wir wünschen „Bronco“ erst einmal eine schnellstmögliche Genesung und weiterhin viel Erfolg mit unserem HFC!
Ob Patrick Mouaya (25) weiterhin als Innenverteidiger in der Viererkette aufläuft, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Manager Ralph Kühne dazu: „Wir würden Patrick natürlich gern weiterverpflichten und haben ihm ein nachgebessertes Angebot für einen neuen Zweijahresvertrag unterbreitet. Dabei sind wir bis an die für unseren Verein mögliche Schmerzgrenze gegangen. Nun liegt es an ihm und seinem Berater, sich zeitnah für oder gegen uns zu entscheiden.“
JS | Ro-Heb | Foto: Sv-Heb
P. S.: Lieber „Asamoah“: Du bist in Halle ein absoluter Publikumsliebling geworden und hast Dir diesen Status auch mit sehr guten Leistungen redlich verdient. Setz´ einfach Deine Unterschrift unter den neuen Kontrakt!


22.04.10 – Fan- und Presseinformation
Markus Müller erhält Sperre für drei Punktspiele
Nach seiner gestrigen roten Karte in der Regionalligapartie beim Goslarer SC 08 fällte das Sportgericht des DFB bereits heute im schriftlichen Verfahren folgendes Urteil:
„1. Vertragsspieler Markus Müller (Hallescher FC) wird wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall gemäß § 8 Nr. 1.c), 2. Halbsatz der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen der Regionalliga belegt.
2. Darüber hinaus ist der Spieler bis zum Ablauf der Sperre nach Ziffer 1. für alle anderen Meisterschaftsspiele seines jeweiligen Vereins bzw. seiner Tochtergesellschaft gesperrt. ...“
Der HFC hat diesem Urteil zugestimmt, so dass unser Stürmer in der Liga frühestens wieder zum letzten Spiel im KWS am 22.05.2010 gegen Hannover 96 II zum Einsatz kommen kann. An diesem Tag feiert „Mülli“ übrigens seinen 22. Geburtstag...
JS | Ro-Heb


21.04.10 – Mit neun Mann noch ein Unentschieden erkämpft
Patrick Mouaya flog mit gelb-roter und Markus Müller mit roter Karte runter
Am heutigen Abend gastierte unsere Regionalligamannschaft vor 630 Zuschauern beim Goslarer SC 08. Den Trainer der Kaiserstädter, Manfred Wölpper, plagten vor dem Anpfiff arge Besetzungssorgen. Aber nicht nur aufgrund dessen eingeschränkter Personalsituation waren unsere Jungs beim Schlusslicht im Osterfeldstadion der Favorit. „Das ist schon ein anderes Kaliber als Türkiyemspor, was das Tempo und die spielerischen Qualitäten anbelangt“, schätzte Manfred Wölpper, der den Club im Vorfeld zweimal beobachtete, ein.
Nach gutem HFC-Beginn mit Möglichkeiten für Jan Benes und Nico Kanitz kamen die Gastgeber zu drei Chancen, welche allesamt Darko Horvat mit guten Paraden vereitelte. Die Absender hießen Tezcan Karabulut (19., 26.) und Raik Dähling (20.). Erst zum Ende der ersten Hälfte erarbeiteten sich die Saalestädter wieder einige eigene verheißungsvolle Szenen, doch Toni Lindenhahn (35.), Ronny Hebestreit (39.) und der völlig freigespielte Thomas Neubert (43.) nutzten diese nicht, so dass es torlos in die Kabinen ging. Kurz nach Wiederbeginn sah Patrick Mouaya nach einem Allerweltsfoul in Höhe der Mittellinie die gelb-rote Karte (48.). Danach passierte erst einmal für runde zwanzig Minuten kaum etwas, und die Partie bewegte sich zumeist zwischen den Strafräumen. Viele kleine Fouls und daraus resultierende Freistöße (am Ende waren es 19:26!) ließen keinen Spielfluss aufkommen. Erst nach einer Kopfballablage von Ronny Hebestreit auf Adli Lachheb zwang dieser Nico Lauenstein im GSC-Gehäuse zu einer Glanzparade (70.). Ab der 81. Minute agierte der HFC dann nur noch zu neunt. ...
JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS
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20.04.10 – Unser nächster Gegner
HFC-Premiere im Goslarer Osterfeldstadion
Beim Goslarer Sportclub von 1908 e. V. ist die Fußballabteilung das Aushängeschild des Vereins, in dem noch die Sportarten Hockey, Leichtathletik und Bogenschießen betrieben werden. Der Niedersachsenmeister 2009 war erst im Jahr zuvor aus der Bezirksoberliga in die Oberliga Niedersachsen Ost aufgestiegen und schaffte somit den Durchmarsch. Doch aktuell plant der absolute Regionalliganeuling wohl schon wieder für die 5. Liga. Kurz vor Ultimo ist nun endlich auch das heimische Osterfeldstadion viertligatauglich. Nach vielem Hin und Her sind die erforderlichen Sicherheitsbestimmungen umgesetzt worden, und die Abnahme durch den DFB erfolgte. Somit wird das Nachholspiel des GSC gegen unsere Mannschaft nun nicht in Braunschweig, sondern in der Westharzstadt angepfiffen. Einen kleinen Testlauf gab es schon am Samstag in der Partie gegen Türkiyemspor Berlin, welche die Kaiserstadtkicker vor 784 Zuschauern mit 4:2 für sich entscheiden konnten. „Im Spiel gegen Halle steckt sicherlich mehr Brisanz“, meinte Polizeieinsatzleiter Hans-Gerd Topka gegenüber der Goslarer Zeitung. Rein sportlich gesehen wird es für die Saalestädter allerdings nicht minder brisant. Auch wenn das Hinspiel deutlich mit 3:0 (Torschützen: 2 x Pavel David und Thomas Neubert) gewonnen werden konnte, ist der Spielausgang beim Tabellenletzten, bei dem im Januar Manfred Wölpper den beliebten Goran Barjaktarevic auf dem Trainerstuhl beerbte, sicherlich nicht so klar vorgezeichnet. Der GSC stand in den letzten Partien, in denen oftmals eine 1:0-Führung noch verspielt wurde, häufig vor einem Sieg, ließ aber in den Schlussphasen die nötige Cleverness vermissen, um zu gewinnen. Unsere Jungs dürften nach dem überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen den F.C. Hansa Rostock II genug Selbstvertrauen getankt haben, um ihrer Favoritenrolle in Goslar gerecht zu werden.
JS | Ro-Heb | Foto: www.wikipedia.de


19.04.10 – Die Bundesliganachlese
Gute Leistung brachte Punktgewinn gegen den Spitzenreiter
Bei herrlichen äußeren Bedingungen entwickelte sich am gestrigen Sonntag gegen den Tabellenführer F.C. Hansa Rostock von Beginn an eine gute Bundesligapartie. Trotz sommerlicher Temperaturen schlugen beide Mannschaften ein hohes Tempo an. Unser HFC agierte selbstbewusst und konnte in der ersten Halbzeit leichte Feldvorteile für sich verbuchen. Gefährliche Torchancen blieben auf beiden Seiten jedoch Mangelware, weil sowohl die Abwehr der Ostseestädter, als auch die der Rot-Weißen, nichts zuließ. Die einzige torgefährliche Aktion im ersten Abschnitt besaß der Gastgeber, als Christoph Siefkes aus halbrechter Position nur die Latte traf. Nach dem Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Das Tempo blieb hoch, und taktisch agierten beide Vertretungen weiter sehr dizipliniert, so dass es auch in der Folgezeit nur wenige nennenswerte Möglichkeiten gab. Unsere Jungs versuchten immer wieder, mit schnellen Angriffen den möglichen Siegtreffer zu erzielen, blieben aber entweder an der guten Hansa-Defensive hängen oder der finale Pass kam zu ungenau. So blieb es bis zum Ende bei der gerechten Punkteteilung. Mit dieser guten Leistung konnte unsere U19 ihren 8. Platz in der Tabelle verteidigen und ist dem Ziel Klassenerhalt einen weiteren Schritt näher gekommen.
HS | JS | Ro-Heb | Fotos: Thomas Böttcher


18.04.10 – U23 gleicht 0:2-Rückstand noch aus
Gegen die starke Gästeabwehr war kaum ein Durchkommen
Unsere U23 konnte am heutigen Nachmittag den 2:0-Sieg im letzten Heimspiel gegen den Tabellenführer 1. FC Magdeburg II leider nicht veredeln. Der FC Einheit Wernigerode präsentierte sich in einer starken Verfassung und trotzte den, über weite Strecken total überlegenen, Hallensern ein letztendlich doch verdientes 2:2-Unentschieden ab. Hoch motiviert und sehr zweikampfstark kaufte der Tabellenvorletzte unseren Jungs besonders in der Defensive immer wieder den Schneid ab. Beide Innenverteidiger der Gästeelf, die insgesamt nicht wie ein Absteiger agierte, ließen lange Zeit in ihrem Strafraum nichts anbrennen. Mit zwei gut herausgespielten Konterchancen lagen die „Hasseröder“ zur Pause sogar überraschend mit 2:0 in Führung. Unsere Mannschaft ließ sich jedoch nicht unterbuttern, kämpfte nach dem Wiederanpfiff um jeden Ball und um eine Resultatsverbesserung. Doch die immer wieder von den Flügeln hoch hereingespielten Bälle waren ein gefundenes Fressen für die Gästeabwehr. Der HFC drückte weiter und kam in der 61. Minute durch einen Flachschuss von Tommy Parthier zum längst überfälligen Anschlusstreffer. Es folgten im Minutenakt weitere gefährliche Torszenen im Gästestrafraum. Schließlich schaffte der eingewechselte Benjamin Knaack, mit Unterstützung der Gästeabwehr, sieben Minuten vor dem Abpfiff den Ausgleichstreffer. Zu mehr reichte es aber, trotz drückender Überlegenheit, gegen die nun clever das Unentschieden über die Zeit bringenden Wernigeröder nicht mehr.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
> Spielbericht und Statistik


17.04.10 – Ein klarer 4:0-Sieg für das Selbstvertrauen
Toni Lindenhahn und Patrick Mouaya mit ihren ersten Regionalligatoren für den HFC | Darko Horvat verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr!
Nach dem gestrigen 2:0-Heimsieg des souveränen Tabellenführers SV Babelsberg 03 gegen den abstiegsbedrohten SV Wilhelmshaven war schon vor dem Anpfiff bei bestem Fußballwetter klar, dass unsere Mannschaft mit dem Aufstieg wohl endgültig nichts mehr zu tun hat. So konnten die Rot-Weißen befreit aufspielen und den leider nur knapp 1.500 Zuschauern ein schönes, vor allem aber erfolgreiches Spiel bieten. Dies taten sie dann auch, denn am Ende stand es 4:0. Nach drei großen Chancen für die Ostseestädter, die Darko Horvat mit tollen Paraden vereitelte, eröffnete der neunzehjährige Toni Lindenhahn in der 17. Minute den Torreigen. Fast mit dem Pausenpfiff vollendete Jan Benes einen gelungenen Angriff zum 2:0 (45.). Das spielentscheidende 3:0 markierte dann kurz nach dem Wiederbeginn Patrick Mouaya (49.). Danach traf Rechtsverteidiger Philip Schubert leider nur den Pfosten. Die Rostocker kamen in der zweiten Halbzeit kaum noch zu einer Torchance. Für den Endstand sorgte Thomas Neubert mit einem geschickten Kopfballheber ins lange Eck (66.). Ein sehr zufriedener Cheftrainer Sven Köhler kommentierte nach dem Spiel: „Wir haben in der Anfangsphase für die Rostocker einige Male Chancen aufgelegt. Da konnten wir uns bei Darko Horvat bedanken. Danach haben wir viel nach vorn investiert und wurden dafür belohnt.“
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
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16.04.10 – Unser nächster Gegner
Starke Rückrunde für den Klassenerhalt
Wie unsere U19-Mannschaft trifft auch das Regionalligateam an diesem Wochenende auf den F.C. Hansa Rostock. Dessen U23-Trainer Axel Rietentiet prophezeite dem Vorjahresaufsteiger (10. Platz) im zweiten Regionalligajahr eine schwierige Saison. Im Interview mit dem kicker-SPORTMAGAZIN legte er den Finger auch gleich auf die Wunde: „Die fehlende Erfahrung spiegelt sich vor allem im Abwehrbereich wider. Wir hatten die zweitmeisten Gegentore kassiert!“ Um diese Schwäche zu kompensieren wurde der Ex-Bundesligaspieler Uwe Ehlers in der Innenverteidigung eingebaut, doch nach einer schweren Verletzung musste er seine Karriere frühzeitig beenden. Das Saisonziel war mit dem Erreichen des Klassenerhaltes deutlich formuliert. Diesbezüglich war sich Rietentiet sicher: „Deshalb wollen wir möglichst schnell viele Punkte sammeln, damit wir nicht wieder bis zum letzten Spieltag zittern müssen.“ Dieser Wunsch des Trainers erfüllte sich zunächst auch, denn nach zwei Auftaktsiegen belegten die Rostocker immerhin den zweiten Tabellenplatz. Danach gerieten die Ostseestädter jedoch in eine dicke Krise. Von den folgenden acht Spielen gingen sieben verloren, und nur beim überraschenden 2:2-Auwärtsunentschieden in Magdeburg gab es einen Punktgewinn. Erst am 15. Spieltag folgte mit dem 3:2-Erfolg bei Hertha BSC II der dritte Saisonerfolg. Es wollte aber einfach keine positive Serie gelingen, denn das nächste Heimspiel (0:5 gegen den CFC) bescherte den Rostockern die nächste Pleite. Mit 15 Punkten und den meisten Gegentreffern (40) der Liga belegte die U23 des F.C. Hansa nach Abschluss der Hinrunde den vorletzten Platz und fand sich damit genau dort ein, wo man eigentlich nicht stehen wollte. Momentan läuft es aber richtig gut. Die Nachwuchscrew der Ostseestädter gehört zu den besten Rückrundenmannschaften der Liga. Nach fünf Siegen in Folge gab es erst in den beiden Partien vor dem letzten 1:1 gegen Hannover 96 II wieder zwei Niederlagen (0:3 beim HSV II und 0:2 beim Spitzenreiter in Babelsberg). Mit 33 Punkten ist der Klassenerhalt zwar noch nicht perfekt - allerdings spricht das Restprogramm der Rostocker für das Erreichen ihrer Saisonzielstellung.
Ro-Heb | JS | Foto: www.sail.de


16.04.10 – Faninformation
Gewinnt im Halbzeitspiel ein Training bei Sven Köhler!
Seit über einem Jahr organisiert der HFC-Fanszene e. V. das beliebte Halbzeitspiel und hat sich nun hierfür einige Neuigkeiten einfallen lassen. Ab sofort erhält jeder Mitspieler die Chance, einen separaten Hauptpreis zu gewinnen! Diesen sichert sich, wer er es schafft, den liegenden Ball aus dem Anstoßkreis ins Tor zu schießen, ohne dass das Leder vorher den Boden berührt. Der Hauptpreis wird solange ausgespielt, bis es einen Gewinner gibt. Weiterhin warten als kleines Dankeschön für die Teilnehmer der Gewinn von diversen Veranstaltungskarten, eines Pakets von Tickets für die Pyrogames sowie die Teilnahme an einer hoffentlich schweißtreibenden Trainingseinheit mit der wohl besten Fußballmannschaft der Welt - also unserem HFC-Männerteam.
Andreas Wolf vom HFC-Fanszene e. V. meint dazu: „Wer bei unserem Halbzeitspielchen teilnehmen möchte, kann uns auch immer noch kurzfristig vor der jeweiligen Partie am Fanhaus ansprechen. Ein Training unter der Leitung von Sven Köhler ist sicherlich ein schöner Anreiz, um schon einmal heimlich zu üben, das Tor vom Mittelkreis zu treffen.“
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16.04.10 – Die Bundesligavorschau
U19 empfängt den Tabellenführer von der Küste
Am 21. Spieltag der A-Junioren-Bundesliga NORD/NORDOST empfängt unsere U19 am kommenden Sonntag den Tabellenführer F.C. Hansa Rostock. Der Anstoß der Begegnung erfolgt um 13.00 Uhr im EVH-Zentrum der HFC-Fussballjugend am Sandanger. Schiedsrichter der Begegnung ist Martin Bärmann aus Leipzig, ihm assistieren an den Seitenlinien Matthias Lämmchen und Eugen Ostrin. Der Spitzenreiter aus Rostock baut bisher auf seine starke Heimbilanz von acht Siegen und nur einer Niederlage. Dass man die Kogge von der Ostsee zum Kentern bringen kann, beweist ihre mittelmäßige Auswärtsbilanz. In den letzten fünf Partien in der Fremde kam man nur zu drei Unentschieden und verlor zwei Partien. Vor allem die 3:6-Niederlage am 9. Spieltag bei Hertha BSC war deftig. Im Hinspiel kamen die Hanseaten zu einem schmeichelhaften 2:1-Erfolg gegen die Jungs von Trainer Hagen Schmidt. Nach dem überragenden 5:0-Sieg gegen den SV Werder Bremen lieferte unsere U19 am vergangenen Wochenende beim Mitkonkurrenten VfL Osnabrück ihre nach Aussage des Trainers „schwächste Leistung in der Saison“ ab und verlor völlig verdient mit 0:1. Jetzt heißt es, aus den restlichen sechs Begegnungen noch mindestens sechs Punkte zu holen, um den Klassenerhalt zu sichern!
TB | JS | Ro-Heb | Foto: www.fc-hansa.de


15.04.10 – U23 gewinnt das kleine Landesderby
Marco Likos und Christoph Siefkes treffen zum verdienten 2:0
Fast schien die Landesmeisterschaft schon entschieden. Doch unsere U23 wollte mit einem Heimsieg gegen den momentanen Spitzenreiter 1. FC Magdeburg II noch für Aufschub sorgen. Nur 163 zahlende Zuschauer verloren sich am heutigen Nachmittag im KWS und sahen besonders in der zweiten Halbzeit eine gutklassige Partie. Hilfe von oben kam beiden Reservemannschaften nur bedingt zugute. Beim HFC wirkten Torhüter Jürgen Rittenauer und David Sieber mit, die U23 der Blau-Weißen hatten sich mit Hendrik Großöhmichen und Marko Verkic aus dem Regionalligakader verstärkt. In der ersten Viertelstunde verlief die Begegnung ausgeglichen und spielte sich im Wesentlichen zwischen beiden Strafräumen ab. Die erste große Möglichkeit besaßen die Gäste durch Christof Köhne (16.), als er aus 7 m Entfernung per Kopf nur knapp das HFC-Tor verfehlte. Auf der Gegenseite scheiterte Christoph Siefkes aus Nahdistanz am FCM-Keeper (21.). In der ersten Hälfte gab es dann nur noch zwei torgefährliche Szenen, in denen der HFC-Torhüter Jürgen Rittenauer seine Klasse unter Beweis stellte. Dabei blieb er zweimal gegen den Magdeburger Regionalligastürmer Marko Verkic souveräner Sieger. Zunächst wehrte „Ritte“ einen 10 m-Hammer mit einer Klasseparade ab (22.) und schließlich parierte er auch dessen Foulstrafstoß (42.), den Sebastian Dräger am Elfmeterschützen verursacht hatte. ...
Ro-Heb | JS | Fotos: Agentur ROWIS
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15.04.10 – Der CHEMIKER, Ausgabe 15
Neunter Heimsieg für´s Selbstvertrauen
Übermorgen trifft unsere Regionalligamannschaft im Punktspiel der 29. Runde auf den F.C. Hansa Rostock II. Ab 13.30 Uhr gilt es, gegen die jungen „Nordlichter“ möglichst einen vollen Erfolg zu erkämpfen und damit die Hansekogge zu entern. Die 15. Ausgabe Eures CHEMIKERs der Spielserie 2009/10 beinhaltet diesmal u. a.:
- Grußwort: RoHeb - „Mit breiter Brust ins Saisonfinale!“,
- Die Liga: „Nulldrei“ mit beeindruckender Serie,
- Der Gast: Starke Rückrunde für den Klassenerhalt,
- Zum Spiel: Neunter Heimsieg für´s Selbstvertrauen,
- Rückblicke: Souveräne Leistung an der Ostseeküste | Dem Hamburger Superpressing unterlegen | Wieder ohne Dreier in der Hauptstadt | In der „Wolfshöhle“ knapp am Sieg vorbei,
- Vorschau: HFC-Premiere im Goslarer Osterfeldstadion?,
- Die U19: 6-Punkte-Spiel in Osnabrück vergeigt,
- Historie: Aus der Geschichte des KWS,
- Fanszene: Polizei dankt Fußballfans | Geplante Aktion „Wir pflanzen Zukunft!“,
- Nachwuchs: SOCCER-CAMP und Schnuppertraining,
- Chronik: DDR-OL-Saison 1979/80 (Teil 14) - Niederlagen beim BFC Dynamo und gegen den FC Vorwärts Frankfurt/Oder.
Der CHEMIKER kostet EUR 1,50, ist in den Bereichen ´Badkurve´ und ´Fankurve´ sowie an den Kassen erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS | Ro-Heb | Layout: Agentur ROWIS


14.04.10 – Verdientes 1:1 nach Leistungssteigerung
Frühe Führung für die „Jung-Wölfe“ durch Sefa Yilmaz | HFC gleicht durch Benes-Hammer aus
Am heutigen Abend gastierte unsere Regionalligamannschaft im Nachholspiel der 22. Runde bei der U23 des amtierenden Deutschen Fußballmeisters. Ursprünglich hatten viele hallesche Anhänger gehofft, dass diese Partie eine richtungsweisende im Aufstiegsrennen wäre. Das war sie auch, allerdings nur noch für den Gastgeber, da unsere Jungs in den letzten drei Spielen zuviele Punkte verschenkten, um noch einmal ernsthaft an die Spitze schielen zu können.
Beim HFC begannen diesmal Marco Hartmann und Steve Finke im defensiven Mittelfeld, Toni Lindenhahn bediente die rechte Außenbahn und Ronny Hebestreit spielte für Selim Aydemir hinter den Spitzen. Der Sekundenzeiger hatte vor 250 Besuchern noch keine volle Umdrehung absolviert, als der VfL in Führung ging. Philipp Kreuels passte auf den alleingelassenen Sefa Yilmaz, der aus halbrechter Position flach ins lange Eck vollendete (1.). Es dauerte dann zwanzig Minuten, bevor der HFC erstmals so etwas wie eine kleine Chance verzeichnen konnte. Nach einem Freistoß von Nico Kanitz erwischte Ronny Hebestreit allerdings das Leder per Kopf nicht richtig und bereitete Marwin Hitz im Wolfsburger Gehäuse keine Mühe. Danach passierte erst einmal nichts erwähnenswertes mehr, bis sich Toni Lindenhahn ein Herz fasste und aus 18 m einfach einmal draufhielt. Sein Schuss ging jedoch knapp über den Querbalken (39.). Kurz darauf war eine erste Hälfte, in der sich die Kontrahenten (bis auf eben jene erste Spielminute) egalisierten, zu Ende. ...
JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS
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13.04.10 – Mit Köstritzer zum HFC
Abschied vom KWS: Jubelt mit dem HFC beim letzten Heimspiel am 22.05.2010!
Köstritzer hat das, was Mann in Halle zum Glücklichsein braucht: Spiel, Spaß und Genuss - oder anders gesagt: Mit jedem Kauf von zwei Kästen Köstritzer Edel Pils gibt es ein Ticket für das letzte Heimspiel des HFC am 22. Mai gegen Hannover 96 II gratis dazu.
Einfach in den Hallenser Supermärkten sowie Getränkemärkten des Vertrauens die Augen offen halten, den Plakaten folgen und am 22. Mai noch einmal die Lieblingself zum Abschluss der Saison 2009/10 und zum letzten Spiel im altehrwürdigen Kurt-Wabbel-Stadion live genießen!
Text und Layout: Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH
JS | Ro-Heb


13.04.10 – Unser nächster Gegner
Die „Jung-Wölfe“ sind nun der einzige Verfolger von Babelsberg
Am morgigen Mittwoch muss unsere Regionalligamannschaft erneut auf Reisen gehen. Das Nachholspiel bei der Bundesligareserve des amtierenden Deutschen Fußballmeisters wurde bereits zweimal verlegt und findet nun im VfL-Stadion am Elsterweg statt. Die VW-Städter verloren in der Rückrunde bereits zwei Spiele (0:3 bei Hannover 96 II und 0:1 zu Hause gegen den CFC), sind aber noch immer im Aufstiegsrennen dabei. Bis zur Niederlage gegen die Chemnitzer blieben die Wolfsburger zu Hause immerhin zehn Heimspiele ohne Gegentor. Dies unterstreicht die absolute Heimstärke der Niedersachsen. Für unsere Mannschaft wird es eine sehr schwere Aufgabe, denn die Gastgeber müssen unbedingt gewinnen, um dem SV Babelsberg 03 als nunmehr einziger ernsthafter Verfolger weiterhin auf den Fersen zu bleiben. Im vergangenen Jahr konnte unser HFC die Partie nach zwei Treffern von René Stark souverän mit 2:0 für sich entscheiden. Auch in der Hinrunde waren die „Jung-Wölfe“ schon fast erlegt, doch in der Schlussminute gelang ihnen noch der schmeichelhafte 2:2-Ausgleich.
In einem Spiel gegen einen Gegner, der seine beiden letzten Partien eindrucksvoll beim VfB Lübeck (5:1) und beim FC Oberneuland (5:0) gewann, müssen die Köhler-Schützlinge für ein erfolgreiches Abschneiden alles geben.
JS | Ro-Heb | Foto: www.vfl-wolfsburg.de


13.04.10 – Faninformationen
Am Donnerstag „kleines Sachsen-Anhalt-Derby“ im KWS | Vorverkauf für Pokalspiel in Ammendorf hat begonnen
Am Donnerstag findet in der Verbandsliga das „kleine Sachsen-Anhalt-Derby“ zwischen unserer U23 und dem 1. FC Magdeburg II statt. Die Partie, zu der die Eintrittspreise EUR 4,00 für Normalzahler und EUR 3,00 für Ermäßigungsberechtigte (Kinder bis 14 Jahre und Schwerbehinderte) betragen und zu der auch eine Ausgabe Eures Nachwuchs-CHEMIKERs erscheint, wird um 16.00 Uhr im Kurt-Wabbel-Stadion angepfiffen.
Das nächste Derby ist dann ein hallesches: Im Viertelfinale des Landespokals empfängt der BSV Halle-Ammendorf am Mittwoch, den 28.04.2010 ab 18.00 Uhr unsere Regionalligamannschaft. Wie die Ammendorfer mitteilten, hat heute der Vorverkauf für dieses Spiel begonnen. Die Stehplatzkarten zum Preis von EUR 7,00 für Normalzahler und EUR 5,00 für Ermäßigungsberechtigte (Kinder bis 14 Jahre) können ab sofort im WOSZ Fan-Shop am Rannischen Platz erworben werden (an den Tageskassen sind die Tickets jeweils EUR 1,00 teurer).
JS | Ro-Heb


13.04.10 – Gute Besserung, Dennis!
Unser Sturmtalent erlitt im Training einen Kreuzbandriss
Dennis Wegner, der vor zwei Jahren vom Greifswalder SV 04 zu unserem HFC wechselte, aktuell in unserer U19 in der Bundesliga NORD/NORDOST spielt und dort in dieser Saison bislang 12mal (darunter viermal beim 5:0-Sieg am vorletzten Spieltag gegen den SV Werder Bremen!) traf, erlitt in der vergangenen Woche im Training einen Kreuzbandriss.
Der 19jährige Stürmer durfte bereits mit in das Winter-Trainingslager unserer Regionalligamannschaft in die Türkei reisen und debütierte in dieser beim FSA-Pokalspiel beim SV Eintracht Elster.
Wir wünschen Dennis, der als eines der größten Talente unseres Nachwuchsleistungszentrums gilt, auch auf diesem Wege eine schnellstmögliche Genesung!
JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS


12.04.10 – Aus unserer Nachwuchsabteilung
120 fußballbegeisterte Jungen und Mädchen erlebten in Halle und Meuschau drei tolle Soccercamp-Tage! | HFC führt wieder „Schnuppertraining“ durch
Insgesamt 120 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren nahmen im März und nach Ostern an den zwei ersten HFC-Camps der neuen Saison teil. Die Eröffnung fand, wie schon 2009 und 2008, Ende März im EVH-Zentrum der HFC-Fußballjugend am Sandanger statt, und 70 junge Kicker nahmen daran teil. Gleich nach Ostern kam es beim SV Merseburg-Meuschau zu einer Premiere, denn die HFC-Fußballschule gastierte erstmalig auswärts. Hier erlebten 50 angehende Fußballer bei besten Bedingungen drei tolle Tage. Die Teilnehmer wurden täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr von erfahrenen Nachwuchstrainern des HFC betreut. Täglich wurde im Stationsbetrieb trainiert, dazu kam noch eine Meisterschaft (u. a. HSC-Weltmeisterschaft). In den Einzelwettbewerben (Penalty-WM, Geschwindigkeitsschießen und Tore-König) konnten sich alle Kinder beweisen und um Pokale und Urkunden kämpfen. Jeder Teilnehmer wurde (je nach Altersklasse) in eine Nationalmannschaft eingeteilt und erhielt bei der Anmeldung das entsprechende Nationaltrikot, dazu noch einen Trainingsball und eine Trinkflasche. Die Ergebnisse der Wettbewerbe (Einzel- und Teamwertungen) können auf der offiziellen Homepage der HFC-Fußballschule nachgelesen werden. Natürlich wurden auch Fotos online gestellt. Im Mai gastiert die Fußballschule dann beim SV Blau-Weiß Zorbau und im Juni kommt es zum beliebten Sommercamp am Sandanger, welches bereits jetzt gut gebucht ist. Im Herbst wartet auf die Teilnehmer noch ein Highlight, denn die Weltmeisterschaft wird dann an einem Tag unter Flutlicht nachgespielt.
Also: Schnell unter www.hfc-fussballschule.de für ein Camp anmelden und das Drei-Tage-Soccererlebnis im Süden Sachsen-Anhalts genießen!
Weiterhin führt die HFC-Nachwuchsabteilung für junge Kicker der Jahrgänge 2003 und 2004 am 20.04.2010, am 27.04.2010, am 03.05.2010 und am 11.05.2010 wieder ab jeweils 15.45 Uhr ein „Schnuppertraining“ an der Sporthalle Sportdreieck in der Max-Lademann-Straße durch. Das dazugehörige Anmeldeformular können sich interessierte Eltern hier bzw. über die KLICKTIPPS herunterladen.
MB | HS | JS | Ro-Heb | Fotos: MB


11.04.10 – Drittes Remis in Berlin
Zwei gute Viertelstunden reichten am Ende nicht | HFC mit veränderter Startformation | Der Gastgeber mit den klareren Chancen | Am Ende ein gerechtes Unentschieden
Der Spielplan bzw. der Wettergott wollten es so, dass unsere Jungs und ihre Anhänger innerhalb eines Monats gleich dreimal die deutsche Bundeshauptstadt besuchen durften. Die ersten zwei Begegnungen verliefen dabei aus hallescher Sicht bedauerlicherweise von der Torfolge fast identisch. Beide Male brachte Nico Kanitz seine Mannen in Front, bevor die Gastgeber Tennis Borussia und Hertha BSC II jeweils noch kurz vor Schluss den Ausgleich markierten. So wurden in Berlin vier wichtige Punkte liegengelassen, und die letzte Möglichkeit für einen hauptstädtischen Dreier in der Saison 2009/10 bot sich heute bei Türkiyemspor.
Beim HFC gab es im Anfangsaufgebot drei Änderungen gegenüber der letzten Partie. Für den gelbgesperrten Steve Finke lief Marco Hartmann auf, im Mittelfeld ersetzte Thorsten Görke diesmal Ronny Hebestreit (muskuläre Probleme) und im Angriffszentrum stand Markus Müller anstelle von Thomas Neubert. Am Ende reichte es für unsere Mannschaft wieder nicht zu einem Dreier. Trotz insgesamt deutlich mehr Spielanteilen, konnten die Köhler-Schützlinge in einer nur durchschnittlichen Regionalligapartie nach vorn kaum Akzente setzen. Zunächst hatten die Rot-Weißen einige gute Möglichkeiten, bis zur Pause ergaben sich für die Gastgeber vor knapp 320 Zuschauern im Berliner Jahnsportpark jedoch die deutlich besseren. In der Schlussphase waren unsere Jungs dem 1:0 sehr nahe, doch Markus Müller köpfte in aussichtsreicher Position den Ball nur knapp über das Gehäuse der Berliner. So blieb es beim insgesamt leistungsgerechten torlosen Unentschieden, und der HFC weiter ohne Sieg und Niederlage in der deutschen Hauptstadt.
Ro-Heb | JS | Foto: Sv-Heb
> Ausführlicher Spielbericht, Statistik und Trainerstimmen


10.04.10 – Vor dem Anpfiff
Mach´s noch einmal, Darko! | HFC-Fanszene e. V. möchte wieder mit dem Präsidium von Türkiyemspor ins Gespräch kommen
Die Kreuzberger stehen noch voll im Abstiegskampf und konnten sich auch am letzten Wochenende (2:2 bei Hannover 96 II) sowie im Nachholspiel am vergangenen Mittwoch gegen den VfB Lübeck (1:1) nicht entscheidend von der Konkurrenz absetzen. In der vergangenen Serie entgingen sie dem Sturz in die Oberliga nur durch den Rückzug des insolventen Drittligisten Kickers Emden in selbige. Türkiyemspor startete durchwachsen in die neue Regionalligasaison und sorgte vor allem im „heimischen“ Jahn-Sportpark für so manche Überraschung. So bezwangen sie am dritten Spieltag den damaligen Aufstiegsfavoriten 1. FC Magdeburg mit 1:0, und gegen die U23 des F.C. Hansa Rostock gelang sogar ein 5:1-Erfolg. Bislang stehen die Berliner bei insgesamt fünf Heimsiegen. Der 23jährige Stürmer Abdenour Amachaibou brachte es als bester Schütze (ebenso wie Nico Kanitz als bester HFCer) auf bislang zehn Tore.
Unvergessen ist sicherlich noch allen Augenzeugen die Auswärtsbegegnung unserer Mannschaft am 29. März des vergangegen Jahres, als das Spiel mit 1:2 schon fast verloren schien, aber Darko Horvat (siehe Foto) in der Schlussminute per Kopfball noch den Ausgleich erzielte und es mit diesem Treffer sogar in die Wahl zum „Tor des Monats“ bei der ARD-Sportschau schaffte. Weniger spektakulär verlief das Hinspiel im KWS. Türkiyemspor spielte lange Zeit einen guten Ball und bemühte sich um eine erfolgreiche Offensive. Das jedoch beherrschten unsere Rot-Weißen am Ende weitaus perfekter und schickten die Berliner mit einer 6:0-Packung zurück in die Hauptstadt. So einfach wird es morgen wohl nicht werden.
Übrigens: Schon vor dem Hinspiel trafen sich hallesche Fans mit Offiziellen und Anhängern von Türkiyemspor bei Kaffee und Kuchen im Fanhaus, und auch der Präsident von Türkiyemspor, Celal Bingöl, äußerte sich nach dem Abpfiff sehr anerkennend über „die wohltuende und faire Athmospäre“ im KWS. Nun schrieb der HFC-Fanszene e. V. im Vorfeld der Partie einen Brief an die Verantwortlichen der Kreuzberger, um mit diesen wieder ins Gespräch zu kommen.
JS | Ro-Heb | Foto: Sv-Heb


09.04.10 – Fan- und Presseinformation
„Kleines Landesderby“ wurde neu terminiert
Ursprünglich sollte das „kleine Landesderby“ zwischen den U23-Mannschaften unseres HFC und des 1. FCM am 31. März stattfinden. Es fiel jedoch wegen der Unbespielbarkeit des Platzes aus.
Heute hat der FSA diese Partie des 26. Spieltages in der Verbandsliga Sachsen-Anhalt neu angesetzt. Der Anpfiff erfolgt am Donnerstag, den 15.04.2010 um 16.00 Uhr im Kurt-Wabbel-Stadion.
JS | Ro-Heb


09.04.10 – Unser nächster Gegner
Türkiyemspor einst fast in der 2. Bundesliga
Im ehemaligen Westberlin mit seinem besonderen politischen und sozialen Standort entstand im sozialen Brennpunkt der eingemauerten Halbstadt, dem Bezirk Kreuzberg, der Vorläufer des heutigen Türkiyemspor Berlin. Der Verein ging 1978 aus der losen Spielervereinigung „Kreuzberg Gencler Birligi“ (Kreuzberger Junge Union) hervor, die sich bis dahin dem Hobbyfußball verschrieben hatte. Da keinerlei Erfahrungen mit der Führung eines solchen Vereins vorhanden waren, wurde zunächst in der bürokratisch weniger aufwendigen Freizeitliga mit dem Spielbetrieb begonnen. In der Saison 1983/84 änderte sich dies. Man trat als BFC Izmirspor in der C-Klasse der Berliner Amateurliga an und wurde auf Anhieb Meister. Dies wiederholte sich später mehrfach. Im Laufe des sportlichen Aufstiegs erspielte sich der Verein eine große Anhängerschaft und wurde im Januar 1987 in „Türkiyemspor Berlin e. V.“ umbenannt. Somit war auch für die Anhänger ein neuer Name geboren, von nun an wurde der Verein kurz „Türkiyem“ (türk.: meine Türkei) genannt. Türkiyem schaffte weiter Jahr für Jahr einen Aufstieg und spielte gegen Ende der achtziger Jahre mehrmals um die West-Berliner Meisterschaft, mit der Chance zum Aufstieg in die zweite Fußballbundesliga.
1994 erreichte Türkiyemspor den Aufstieg in die neu eingeführte Regionalliga, schaffte es aber nicht, die Klasse zu halten und stieg 1995 in die Oberliga und drei Jahre später sogar in die Berliner Verbandsliga ab. In der Saison 1999/2000 wurde Türkiyemspor souveräner Meister der Berliner Verbandsliga (144:31 Tore, 97 Punkte) und spielte bis 2008 in der NOFV-Oberliga Staffel Nord, bevor sie als Tabellen-Dritter den Einzug in die Regionalliga schafften. Dort gelang in der letzten Saison nur aufgrund des Rückzugs von Kickers Emden aus der 3. Liga der Kassenerhalt, und auch in dieser Serie stehen die Kreuzberger noch voll im Abstiegskampf.
JS | Ro-Heb | Foto: www.sites.google.com/site/tuerkiyemsporfemale
Die bisherige Bilanz in der Amateuroberliga-Mitte (Serien 1992/93 und 1993/94, damals dritthöchste Spielklasse), aus der Abstiegsrelegation in der NOFV-Oberliga (Saison 1997/98) sowie in der DFB-Regionalliga aus HFC-Sicht (Heimspiele fett):
1992/93 - 0:0, 3:0 | 1993/94 - 1:1, 1:1 | 1997/98 - 1:1, 0:0 | 2008/09 - 1:1, 2:2 | 2009/10 - 6:0.
| | Sp. | G | U | V | Pkt. | Tore | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| Heim: | 5 | 2 | 3 | 0 | 9 | 11:2 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| Auswärts: | 4 | 0 | 4 | 0 | 4 | 4:4 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| Gesamt: | 9 | 2 | 7 | 0 | 13 | 15:6 | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |


08.04.10 – Landespokal
FSA terminiert die Halbfinals
Nach den Wetterkapriolen des vergangenen Winters wird nun auch der Landespokalwettbewerb endlich wieder übersichtlich. Am Ostermontag setzten sich im Viertelfinale der 1. FC Lok Stendal mit 1:0 gegen den VfL Halle 96 und der VfB Germania Halberstadt (ebenfalls mit 1:0) beim 1. FC Romonta Amsdorf durch. Am gestrigen Mittwoch fand die letzte Partie des Achtelfinals statt, in welcher der 1. FC Magdeburg einen klaren 6:1-Sieg beim FC Grün-Weiß Wolfen erzielte. Demnach ergeben sich nun folgende weitere Paarungen, wobei die Halbfinals nach dem letztgenannten Spiel ausgelost wurden:
| RU | Tag | Datum | Anpfiff | Begegnung |
| VF | Mittwoch | 14.04.2010 | 18.00 Uhr | SG Union Sandersdorf - 1. FC Magdeburg |
| VF | Mittwoch | 28.04.2010 | 18.00 Uhr | BSV Halle-Ammendorf - Hallescher FC |
| HF | Mittwoch | 21.04.2010 | 17.30 Uhr | Sieger aus SG Union Sandersdorf/ 1. FC Magdeburg - VfB Germania Halberstadt |
| HF | Mittwoch | 05.05.2010 | 17.30 Uhr | 1. FC Lok Stendal - Sieger aus BSV Halle-Ammendorf/ Hallescher FC |
Ggf. wird noch das erste Halbfinale in Abhängigkeit des Ausgangs des Viertelfinals vom 14.04.2010 gedreht, da die unterklassige Mannschaft Heimvorteil genießt.
JS | Ro-Heb


08.04.10 – Faninformationen
Zum nächsten Auswärtsspiel bei Türkiyemspor
Am Sonntag gastiert unsere Regionalligamannschaft ab 13.30 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark bei Türkiyemspor Berlin. Nachfolgend einige Informationen zu den Festlegungen des Gastgebers und der Polizei für diese Begegnung:
- Die Gästefans nutzen bitte den Eingang Süd. Von dort gelangen sie zu ihrem Block G. Bei schlechtem Wetter werden die Blöcke H und J (überdacht) zusätzlich geöffnet.
- Bei Ankunft des Fanbusses werden die mit diesem Reisenden am Haupttor bei den Kassen aussteigen, der Bus wird dann zum vorgesehenen Parkplatz begleitet.
- Genehmigt sind Schwenkfahnen bis zu einer maximalen Stablänge von 1,5 m und mit einem Stabdurchmesser von bis zu 3 cm sowie das Aufhängen von Zaunfahnen und Fanclubbannern bis zu einer Höhe von 1,6 m, sofern keine Werbebanden verdeckt werden. Weiterhin erlaubt sind das Mitführen eines Megaphons (personenbezogen und mit bekannten Personalien des Inhabers) sowie einer unbegrenzten Anzahl an Trommeln (einseitig offen).
- Nicht genehmigt sind Doppelhalter, das Präsentieren einer Block(Überzieh-)Fahne sowie die Mitnahme von Flaschen (auch nicht Pet - zugelassen sind hier nur Tetras bis 0,5 l).
- Die Stadionordnung wird konsequent umgesetzt. Bei Verstößen dagegen erfolgt sofortiges Hausverbot.
- Personen, bei denen bei den intensiven Einlasskontrollen Alkohol- oder Drogeneinfluss festgestellt werden, erhalten keinen Zutritt.
- Bestehende bundesweite Stadionverbote werden konsequent umgesetzt, eine Anreise für Personen mit einem ausgesprochenen Stadionverbot ist zwecklos.
- Das Mitführen bzw. Zünden jeglicher pyrotechnischer Erzeugnisse ist strengstens untersagt und wird für die betreffenden Personen sofort mit einem Stadionverbot nach Anhörung und - sofern HFC-Mitglied - mit sofortigem Vereinsausschluss geahndet.
Der Hallesche FC ruft seine Anhänger zur unbedingten Einhaltung der Stadionordnung sowie der Regeln der Fairness und des sportlichen Anstandes auf. Jede Form von Pyrotechnik hat bei HFC-Spielen nichts verloren und wird in keinster Weise toleriert!
MW | JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS


07.04.10 – Auf nach Berlin und Wolfsburg!
„jb-Tours“ präsentiert die nächsten beiden „Fan-Expresse“
In den kommenden Tagen geht unsere Regionalligamannschaft gleich zweimal auf Reisen. Am Sonntag ist sie bei Türkiyemspor Berlin zu Gast (Anpfiff: 13.30 Uhr), und am kommenden Mittwoch findet endlich die Nachholpartie beim VfL Wolfsburg II statt (Anpiff: 19.00 Uhr). „jb-Tours“ beabsichtigt, für beide Spiele jeweils einen „Fan-Express“ einzusetzen, der nach Berlin um 10.00 Uhr und in die VW-Stadt um 15.30 Uhr am KWS startet. Der Preis für die Hin- und Rückfahrt (ohne Eintrittskarten für die Spiele) beträgt jeweils EUR 15,00 (für Kinder bis 14 Jahre: EUR 9,00/1. Kind und EUR 6,00/2. Kind). Jürgen bittet darum, die verbindlichen Bestellungen mit Angabe des Namens, der Fahrtkategorie (Vollzahler oder Kind), einer Telefonnummer sowie einer Mail-Adresse an juergenhfc@yahoo.de aufzugeben. Weiterhin verweist er nochmals darauf, dass mit der Bestellung die Reisebedingungen (einzusehen über die Verknüpfung unten bzw. über die KLICKTIPPS) anerkannt werden. Und denkt bitte daran, die Fahrkarten aufzuheben. Zum Saisonende gibt es wieder für den/die Mitfahrer mit den meisten nachgewiesenen Busreisen eine Überraschung!
JS | Ro-Heb | Fotos: www.antenne.com, Firma Reinking und Agentur ROWIS
> Alle Infos zu den HFC-Fanbussen


04.04.10 – Herzlichen Glückwunsch, „Steffen“!
Eine „treue Seele“ des HFC feiert heute ihr Jubiläum
Unser fleißiges Bienchen Steffen Vogelsberg feiert heute seinen 40. Geburtstag. Seit vielen Jahren fehlt „Ordner 2“ bei keinem Spiel seines HFC. Ob bei den Partien der Regionalligamannschaft, der U23 oder der Nachwuchsteams, immer ist Steffen pünktlich, freundlich und zuverlässig im Einsatz und zudem auch ansonsten stets zur Stelle, wenn eine helfende Hand benötigt wird.
Dafür, lieber Steffen, möchten wir Dir auch an dieser Stelle unseren Respekt und ein ganz großes Dankeschön aussprechen!
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle, Deine Ordnerkollegen, das Präsidium sowie die Spieler und Trainer der Regionalligamannschaft gratulieren Dir ganz herzlich Du einem heutigen Jubiläum, wünschen Dir alles erdenklich Gute und vor allem noch viele Erfolgserlebnisse mit Deinem HFC!
JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS
P. S.: Ebenfalls am heutigen Ostersonntag feiert Marketingmitarbeiterin Anika Fiedler ihren 23. Geburtstag - Herzlichen Glückwunsch!


03.04.10 – Dem Pressing der Gäste zu wenig entgegengesetzt
Maximilian Beister legte dem HFC ein Ei ins Netz und besiegelte damit die erste Niederlage in diesem Jahr
Gegen die auswärtsstarken Hamburger (bislang erst sieben Gegentore auf des Gegners Plätzen und eine Niederlage) sollte eine effektive Chancenverwertung unserer Jungs ein springender Punkt sein, um gegen das Pressing der jungen „Rothosen“ Erfolg zu haben. Am Ostersamstag traf vor knapp 2.100 Zuschauern die bislang beste Heimmannschaft auf das zweitbeste Auswärtsteam. Warum die Bilanz des HSV II auf fremden Terrain so gut ist, bewies das Cardoso-Team in der heutigen Partie eindrucksvoll. Die Hamburger agierten von Beginn an mit einem starken Pressing. Sie ließen den HFC kaum zur Spielentfaltung kommen und sicherten sich selbst die größeren Spielanteile. Darko Horvat musste sich sogar in der 40. Minute ganz groß machen, um gegen den frei vor ihm auftauchenden Maximilian Beister noch den torlosen Pausenstand zu sichern (40.). Bis dahin neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend und kamen nur zu wenigen Chancen. Die klarste für den HFC bot sich für Angelo Hauk, als er in der 32. Minute von Steve Finke schön freigespielt wurde, aber von der Strafraumgrenze das Leder über den Balken drosch. Wie schon gegen Herthas Bubis wirkten unsere Jungs nicht frisch genug, auch wenn sie sich in jeden Zweikampf hinein knieten. Nahezu wirkungslos blieb Selim Aydemir, der sich kaum durchsetzen konnte. HSV-Coach Rodolfo Esteban Cardoso hatte somit schon in der ersten Halbzeit „...ein gutes Gefühl. Meine Jungs zeigten, dass sie gut Fußballspielen können.“ Insgesamt besaß die Partie nur ein durchschnittliches Niveau und riss die Zuschauer nicht von den Sitzen. ...
JS | Ro-Heb | Foto: Sv-Heb
> Kompletter Spielbericht, Statistik und Trainerstimmen


02.04.10 – Unser nächster Gegner
Der HSV will junge Spieler an die Profis heranführen
Die Mannschaften der jungen „Rothosen“ des Hamburger SV spielen schon seit 1994/95 in der Regionalliga. Fast zwei HSV-Fußballgenerationen durchliefen die „alte“ Regionalliga, die bis zur Saison 2007/08 im deutschen Fußball drittklassig war. In dieser entscheidenden Serie wurde die U23 der Hansestädter nur Tabellenvorletzter und verpasste damit die Qualifikation für die neugeschaffene 3. Liga. In der vergangenen Saison war die HSV-Bundesligareserve lange Zeit abstiegsgefährdet, belegte aber nach der Amtsübernahme ihres jetzigen Trainers Rodolfo Esteban Cardoso am Ende den 13. Tabellenplatz. In der aktuellen Saison stehen die Youngster des Bundesligisten auf dem 7. Rang. Die Mannschaft verfügt über ein enormes Potenzial und einen riesigen Kader. Insgesamt 12 Nachwuchsauswahlspieler aus vier Ländern präsentiert die Hamburger Talenteschau.
Die Hamburger spielten bislang eine sehr durchwachsene Saison. Den schwachen Heimauftritten steht eine äußerst passable Auswärtsbilanz gegenüber, die U23 ist das zweitbeste Auswärtsteam der Liga. Erst im Nachholspiel des 18. Spieltages am 17. März 2010 kassierten die Cardoso-Schützlinge beim 1:2 in Meuselwitz ihre erste Saisonniederlage auf fremden Platz. Im Jahr 2010 feierte der HSV II seinen erstenSieg am Mittwoch gegen den F.C. Hansa Rostock II (3:0) und kam nach der Niederlage beim ZFC zu drei Unentschieden. Beachtenswert war dabei das 0:0 beim Spitzenreiter in Babelsberg. Im Hinspiel gegen unsere Mannschaft standen Marcell Jansen, Robert Tesche und der Holländer Romeo Castelen auf dem Platz. Inwieweit im morgigen Spiel eine Verstärkung von oben kommt, ist nicht bekannt...
Ro-Heb | JS | Foto: www.hsv.de


02.04.10 – Ein frohes Osterfest!
Der HFC wünscht allen Chemikern schöne Feiertage
Frohe Osterfeiertage wünschen allen Mitgliedern, Fans, Sponsoren und Freunden unseres Traditionsvereins sowie den Sportlern und Sportlerinnen, haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, Trainern und Übungsleitern der Verwaltungsrat, der Wirtschaftsbeirat und das Präsidium des HFC.
Den Wünschen schließen sich die Redaktion Eures CHEMIKERs online einschließlich des LIVE-Tickers und Jürgen Böhm von „j.b.-Tours“ gern an.
Unseren Jungs von Cheftrainer Sven Köhler wünschen wir natürlich, dass sie dem Hamburger SV II am Samstag einige „rot-weiße Eier“ ins Nest legen...
JS | Ro-Heb


01.04.10 – Faninformation
Polizei dankt Fußballfans!
Am heutigen Donnerstag erreichte uns ein Brief der Polizei Magdeburg, den wir Euch nachfolgend gern zur Kenntnis geben.
„Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
Sternstraße 12
39104 Magdeburg
Magdeburg, 31. März 2010
An die Fans des Halleschen FC!
Am 28. März fand das Derby 1. FC Magdeburg – Hallescher FC vor über 11.000 Zuschauern in der Magdeburger MDCC-Arena statt. Trotz einer entsprechenden Risiko-Einstufung durch den DFB und daraus resultierenden polizeilichen Einsatzmaßnahmen, trug der überwiegende Teil der Fans beider Vereine zu einem relativ friedlichen Verlauf bei und somit zu einem grundsätzlich gelungenen Derby. Diese individuellen Beiträge waren Grundlage dafür, dass der sportliche Wettstreit im Fokus der Berichterstattung lag und sich unschöne Bilder aus der Vergangenheit nicht wiederholten. Dafür möchte die Polizei allen daran Beteiligten ihren Dank aussprechen! Störversuche durch Anhänger des 1. FC Magdeburg, insbesondere vor dem Spiel im Bereich des Universitätsplatzes in Magdeburg sowie in der Nachspielphase gegen den Rückmarsch der halleschen Fans, konnten der Veranstaltung ihren friedlichen Charakter nicht nehmen. Jeder der sich an gewalttätigen Aktionen beteiligt, muss mit einem konsequenten Einschreiten der Polizei und mit der Verhängung von langjährigen Stadionverboten rechnen.
Ihre Polizei aus Magdeburg“
JS | Ro-Heb
P. S.: Das HFC-Präsidium schließt sich diesem Schreiben an und bedankt sich bei allen mitgereisten halleschen Anhängern für ihr besonnenes Verhalten beim Landesderby!


01.04.10 – Der CHEMIKER, Ausgabe 14
Trotzreaktion gegen die jungen „Rothosen“
Am Ostersamstag trifft unsere Regionalligamannschaft im Punktspiel der 27. Runde auf den Hamburger SV II. Ab 13.30 Uhr gilt es, gegen die jungen „Rothosen“ möglichst einen vollen Erfolg zu erkämpfen, damit die richtige Trotzreaktion auf den unglücklichen Ausgleichstreffer des gestrigen Spiels zu zeigen und damit weiterhin Druck auf den Spitzenreiter SV Babelsberg 03 auszuüben. Die 14. Ausgabe Eures CHEMIKERs der Spielserie 2009/10 beinhaltet diesmal u. a.:
- Grußwort: Wilfried Klose - „Für eine weiterhin erfolgreiche HFC-Zukunft!“,
- Die Liga: HFC mit momentan bester Heimbilanz,
- Der Gast: Junge Spieler an die Profis heran führen,
- Porträt: Gästetrainer Rodolfo Esteban Cardoso,
- Zum Spiel: Dem Pressing der Gäste zur Wehr setzen,
- Rückblicke: Verstärkte U23 des HSV nicht unterschätzt | Beide Abwehrreihen dominierten das Spiel | HFC-Traumtor und Zauberfußball im Derby,
- Vorschau: Zwei Auswärtspartien in Berlin und Wolfsburg,
- Die U19: HFC lehrt den Favoriten das Fürchten,
- Fanszene: Toooor - das HFC-Fanradio stellt sich vor,
- Statistik: HFC und Babelsberg in der Rückrunde noch ohne Niederlage | Die Spiele HFC - HSV II aus der letzten Saison,
- Chronik: DDR-OL-Saison 1979/80 (Teil 13) - Im Rückwärtsgang war in MD nichts zu gewinnen | Viele Chancen, doch späte Entscheidung gegen Chemie Leipzig
Der CHEMIKER kostet EUR 1,50, ist in den Bereichen ´Badkurve´ und ´Fankurve´ sowie an den Kassen erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS | Ro-Heb | Layout: Agentur ROWIS


01.04.10 – Alles Gute und viel Kraft, „Stroze“!
Das „Urgestein“ steht unserem HFC vorerst nicht zur Verfügung
Der Ausgleichstreffer in der letzten Spielsekunde der gestrigen Nachholpartie bei Hertha BSC II war für einen HFCer doppelt bitter, denn unser Co-Trainer Dieter Strozniak (55) stand in diesem Spiel vorerst das letztemal an der Seitenlinie. Dieter war als Spieler für den HFC Chemie, die BSG Chemie Buna Schkopau, den SV Merseburg 99 und nochmals als Routinier in den schwersten Stunden unseres Vereins für den HFC aktiv, brachte es dabei auf 330 Einsätze in der DDR-Oberliga (26 Tore) für den HFC Chemie, 6 Einsätze in der DDR-Nationalmannschaft und 11 Einsätze in der DDR-Olympiaauswahl. Doch was viele nicht wussten, wird für „Stroze“ nun leider traurige Gewissheit. Die „treue Seele“ unseres Vereins verkraftete den im Sommer nur knapp verpassten Aufstieg in die 3. Liga nicht. Für ihn war es eine zu schwere Bürde, die er mit der Einnahme „diverser Substanzen“ bekämpfen wollte. Er wird sich deshalb nun leider für ca. ein halbes Jahr in eine Präventionsklinik begeben, um sich dort einer Therapie zu unterziehen. Die Spieler, Trainer und Betreuer der Regionalligamannschaft, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle sowie das Präsidium und sicher auch unsere Anhänger wünschen unserem bescheidenen und sympatischen „Stroze“ viel Kraft auf diesem schweren Weg und würden sich sehr freuen, ihn ab Oktober wieder auf der HFC-Trainerbank zu sehen.
JS | Ro-Heb | Foto: Uwe Köhn
P. S.: Die Aufgaben des Co-Trainers übernehmen in diesem Zeitraum Mannschaftsleiter Norbert Ciornei und Torwarttrainer Jens Adler zusätzlich. ;o)
Ein Dankeschön an Dieter Strozniak dafür, dass er sich als wirklich untadeliger Sportsmann und verdienstvoller HFCer - nach vorher erfolgter Abstimmung - für unseren kleinen Aprilscherz zur Verfügung stellte. ;o)
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