NEWSARCHIV
August 2008



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29.08.08Das fehlende taktische Foul und ein „Sonntagsschuss“ von Nico Kanitz
Eine sehr spannende Regionalligapartie endete für beide Teams zufrieden stellend 1:1-Unentschieden | Das taktisch inkonsequente HFC-Abwehrverhalten in der Schlussphase und ein Traumtor des „Dicken“ bescherte beiden Teams einen verdienten Punktgewinn
Zur Halbzeit stand es nach verteiltem Spiel noch torlos Unentschieden. In einer temposcharfen Partie besaß der Gastgeber in der ersten Hälfte vor knapp 2.300 Zuschauern seine besten Möglichkeiten durch Ronny Hebestreit (15.) und Thomas Neubert (42.), die Gäste wurden zumeist nach Standardsituationen gefährlich. Dabei verfehlte der SVW-Spielführer Waldemar Kowalczyk bei zwei Freistößen (13./20.) nur knapp das HFC-Tor.
Mit Wiederanpfiff - beide Trainer schickten ihre Mannschaften unverändert aufs Feld - begann der HFC, die Wilhelmshavener in ihre Hälfte zu drücken. In der 64. Minute lag der Ball bereits im Gästegehäuse, aber der Schiedsrichter gab den Treffer von Kevin Kittler wegen dessen angeblicher Abseitsstellung nicht. Der HFC hatte zwei weitere, sogenannte „Riesen“. Doch nach einem schnellen Gegenzug, eingeleitet von Christian Kamalla, der auf Nico Kanitz passte, setzte Thomas Neubert dessen gut getimte Flanke per Kopf knapp über den Querbalken (52.). In der 76. Minute hatte Nico Kanitz die Führung auf dem Fuß, doch seinen Schuss aus 8 m konnte, der ausgezeichnet haltende, Amir Halilovic per Fußparade noch zur Ecke klären.
Fünf Minuten vor Ultimo tanzte der Kanadier Marcus Storey zuerst Christian Kamalla an der Seitenlinie und dann die gesamte HFC-Abwehr aus, bevor er unhaltbar für Darko Horvat zum 0:1 vollendete. Eine Situation, die ein taktisches Foul der HFC-Abwehr verlangte, wie sich nach dem Abpfiff fast alle einig waren. Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt, doch mit unbändigem Kampfgeist konnten die Gastgeber nochmals zurückschlagen und durch einen tollen Treffer des „Dicken“ aus 16 m in den Winkel zumindest noch den hochverdienten Ausgleich erzielen. Beide Trainer waren am Ende mit dem Ergebnis natürlich zufrieden. Allerdings mit völlig anderen Vorzeichen. Während SVW-Trainer Predrag Uzelac das Ergebnis als unglücklich betrachtete, meinte HFC-Chefcoach Sven Köhler: „Mit viel Willen haben wir noch den verdienten Ausgleich erzielt“. Eigentlich hätte der HFC mit einer effektiveren Chancenverwertung einen Dreier einfahren müssen, denn die Gäste waren bei der stark aufspielenden halleschen Abwehr lange Zeit gut aufgehoben, nur eben in dieser 85. Minute nicht...
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
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29.08.08Vielen Dank, „Shubi“!
Der sympathische Georgier wechselt nach Zwickau
Unser bisheriger Mittelfeldspieler Khvicha Shubitidze verlässt unseren Verein und wechselt mit sofortiger Wirkung zum FSV Zwickau. „Shubi“ kam im Juli 2007 vom FC St. Pauli zum HFC und bestritt in der letzten Saison 27 Punktspiele, in denen ihm drei Tore gelangen.
Manager Ralph Kühne dazu: „Der Cheftrainer und ich haben schon vor einiger Zeit mit Khvicha gesprochen und ihm erläutert, dass seine Einsatzchancen in der Regionalliga sehr gering sind. Somit ist sein Wechsel an seine alte Wirkungsstätte in Zwickau folgerichtig. Sein Vertrag beim HFC wurde heute im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst.“
Der CHEMIKER online bedankt sich bei dem sympathischen Georgier für seine Einsätze im rot-weißen HFC-Trikot und wünscht ihm für seine sportliche und persönliche Zukunft alles erdenklich Gute!
JS | RK | Ro-Heb | Foto: Uwe Köhn



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29.08.08Interesse am Fußball und am HFC?
Schulen und Kinderheimen wird die Durchführung eines Projekttages angeboten
Die Premiere fand am 30. Juli statt. Auf Initiative von Peter Patan (HFC-Fanbeauftragter) und René Siebert (HFC-Sicherheitsbeauftragter) fand an diesem Tage eine zweistündige Führung mit exklusiver Autogrammstunde für eine Kindergruppe aus dem Hort der Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft“ (Huttenschule) mit deren Erzieherinnen im KWS statt. Im Namen der überglücklichen Kinder bedankten sich damals die beiden Erzieherinnen Conny Frantzen und Julia Otto beim Club: „In den zwei Stunden durften wir uns nicht nur das Stadion, sondern auch eine Traingseinheit der Regionalligamannschaft, anschauen. Als besonderen Höhepunkt konnten wir sogar ein paar Torschüsse üben. Es war echt super, und wir kommen gern wieder!“
Diese Aktion gefiel nicht nur den Kindern, sondern auch den Spielern und Trainern unserer Mannschaft. So entstand die Idee, daraus ein Angebot für die Durchführung eines Projekttages zu entwickeln. Unser ehemaliger Kapitän und leider weiterhin verletzte Spieler David Bergner entwarf folgenden Brief, der heute mit der Post versendet wird:
 
An die Grundschulen und Kinderbe-
treuungseinrichtungen der Stadt Halle

Halle (Saale), 29.08.2008

Interesse am Fußball und am HFC?
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
unser hallescher Traditionsverein möchte sich Ihnen sowie Ihren Schülern und Schülerinnen (vielleicht im Rahmen eines Projekttages?) vorstellen.
Die erste Männermannschaft unseres HFC stieg in der abgelaufenen Saison in die Regionalliga auf, gewann vor 14.000 Zuschauern den Landespokalwettbewerb Sachsen-Anhalts im Finale gegen den 1. FC Magdeburg und qualifizierte sich damit für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gegen den Bundesligisten Hannover 96.
Vielleicht ist es ja einmal eine interessante Abwechslung, beim Training unseres Regionalligateams dabei zu sein, die Spieler und Trainer aus der Nähe zu beobachten, im Anschluss den „Wissensdurst“ rund um das Thema Fußball zu stillen und an einer kleinen Führung durch unser altehrwürdiges Kurt-Wabbel-Stadion teilzunehmen.
Wir Spieler und Trainer der 1. Männermannschaft des HFC würden uns über Ihr Interesse freuen und bitten Sie, mit uns bezüglich einer zeitnahen Terminabsprache in in Kontakt zu treten. Das Training findet in der Regel von Montag bis Freitag um 10.00 Uhr und um 15.00 Uhr im „EVH-Zentrum der HFC-Fußballjugend“ auf dem Sandanger statt.
Als Spieler der 1. Männermannschaft können Sie mich dazu gern unter

Hallescher FC e. V. | Herrn David Bergner | PF 20 01 38 | 06002 Halle (Saale) | E-Mail: marketing@HallescherFC.de

kontaktieren. In Erwartung Ihrer Rückantwort verbleiben wir
mit „rot-weißem Gruß“
Ihr Hallescher FC e. V.
David Bergner (Spieler der 1. Männermannschaft)
JS | Ro-Heb | Fotos: Agentur ROWIS und Uwe Köhn
P. S.: Auch René Siebert und Peter Patan sagten wieder ihre Unterstützung für diese Aktion zu. Dafür recht herzlichen Dank!



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28.08.08Unser morgiger Kontrahent
Der HFC spielt erstmals gegen den SV Wilhelmshaven
Beim Registergericht im Amtsgericht Wilhelmshaven ist der Verein aktuell als: SV Wilhelmshaven - TSV Germania/ Wilhelmshaven 05 eingetragen. Das neue Fußballstadion im Sportforum, das am 1. August 1999 seine Pforten öffnete,
ist seitdem die Heimat der SVWer. Das „Schmuckstück“ bietet, bei einer Gesamtkapazität von 7.500, mit 6.000 überdachten Plätzen, 170 Logen sowie einer UEFA-Cup-tauglichen Flutlichtanlage einzigartige Möglichkeiten. In Wilhelmshaven träumte man von der 2. Liga, in der einst der Ortsrivale Olympia spielte. Verpflichtungen, wie die des ehemaligen HSV-Stars Valdas Ivanauskas, machten deutlich, wo der Weg hinführen sollte. Die Verpflichtung des litauischen Nationalspielers löste einen neuerlichen Fußballboom aus, zumal der SVW in der neuen Heimstatt bevorzugt freitagabends unter Flutlicht antrat.
In der Saison 2002/03 stand mit Wolfgang „Maxe“ Steinbach beim SVW ein Trainer an der Seitenlinie, der zu seiner aktiven Zeit Nationalspieler in der DDR war und der es in der Folgezeit verstand, immer wieder eine Mannschaft zu formen, die um den Titel mitspielen konnte. Ehemalige Profis wie Dirk Schuster, Peter Quallo und Manni Bender trugen das gelb-rote Trikot, und auch in der Spielzeit 2005/06 liefen mit Andreas Mayer und Leonardo Manzi bekannte Fußballer für den SVW auf.
Wenn man in den vergangenen Jahren immer wieder einem anderen Team den Aufstieg überlassen musste, so gelang 2006 endlich die Rückkehr in die Regionalliga. Hier absolvierte der SVW bisher acht Spielserien, bestritt insgesamt 277 Begegnungen (99 S - 69 U - 109 N) und holte bei 397:419 Toren insgesamt 366 Punkte. Damit belegt er in der „ewigen Tabelle“ der aktuell in dieser Spielklasse vertretenen Mannschaften den 6. Rang. Beim Saisonauftakt in Kiel gewannen die Jadestädter völlig überraschend mit 2:0, das für das letzte Wochenende geplante Heimspiel gegen den SV Babelsberg 03 fiel den sintflutartigen Regenfällen an der Küste zum Opfer (Nachholetermin: 03.09.2008).
Für unsere Jungs wäre mit einem Dreier zumindest für einen Tag der Sprung an die Tabellenspitze möglich...
Ro-Heb | JS | Foto: SV Wilhelmshaven



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28.08.08„Neuzugang“ beim HFC
47jähriger Leipziger verstärkt die Abteilung Marketing
Lutz Fuge (siehe Foto) wird ab sofort seine Tätigkeit als zusätzlicher Außendienstmitarbeiter der Abteilung Marketing beim HFC beginnen und für unseren Verein auf ausschließlicher Provisionsbasis arbeiten. Seine Schwerpunktaufgaben sollen die bessere Vermarktung der HFC-Nachwuchsabteilung sowie der Aufbau und die Koordination einer stärkeren Zusammenarbeit mit Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Halle sein. Als persönliches Ziel gibt er an: „Ich möchte mich immer selbst weiterentwickeln, mit meinem Wirken für den HFC die finanzielle Basis des Vereins stärken und dafür bestehende geschäftliche Kontakte im Raum Leipzig mit einbringen.“
Der 47jährige Sachse wird Euch im nachfolgenden Kurzporträt etwas näher vorgestellt.
Herzlich Willkommen beim HFC, Lutz!
 
VISITENKARTE
LUTZ FUGE (Außendienstmitarbeiter der Abteilung Marketing):
Lutz Fuge wurde am 24.05.1961 in Leipzig geboren. Nach seiner Ausbildung zum Betonwerker (1978) legte er hier vier Jahre später seinen Meisterbrief ab. Nach der Wende war er als Außendienstmitarbeiter im Einzelhandel tätig und machte sich 1997 mit einer eigenen Handels- und Marketingagentur selbständig. Seit 2005 ist er für die Leipziger Löwen Security tätig und bearbeitet hier seit 2007 den Marketingbereich im Raum Halle.
Der 1,83 Meter große und - laut eigener Aussage - „mit 91 kg zu schwere“ Sachse (Schuhgröße 43) ist mit seiner Grit zusammen, Vater zweier Kinder, die aber nicht mehr im Haushalt leben. In seiner wenigen Freizeit hört er am liebsten Musik (Rock).
„LuFu“ benennt Fabian Barthez als seinen Lieblingsfußballer und „die beiden Chemie-Mannschaften aus Halle und Leipzig“ als seine Lieblingsvereine. Der „Neuzugang“ isst am liebsten „alles, was schmeckt“. Zu Halle fielen ihm spontan „natürlich der HFC und die Hallorenkugeln“ ein.
Wir wünschen Lutz Fuge viel Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit für unseren HFC und geben auch diesem sympathischen Leipziger einen kleinen Tip mit auf den Weg: „CHEMIE IST ROT-WEISS!“.
JS | Ro-Heb | Foto: privat



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28.08.08Schnappschüsse der letzten Partien
In der Galerie sind 80 Fotos von der siegreich bestrittenen Regenschlacht in Lübeck neu eingestellt. Auch unsere U23-Mannschaft absolvierte einen erfolgreichen Saisonauftakt, gewann in der 1. Hauptrunde des FSA-Pokals beim SV Eintracht Elster mit 7:1 (16 Fotos) und spielte in der ersten Begegnung der Verbandsliga Sachsen-Anhalt gegen den ehemaligen Oberligisten TSV Völpke 3:3-Unentschieden (20 Fotos).
Vielen Dank an die fleißigen Fotografen Sven und Roland Hebestreit sowie Thomas Theumer und Olaf Fiedler! Viel Spaß beim Anschauen der Schnappschüsse wünscht Euch Euer CHEMIKER online.
JS



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28.08.08Der CHEMIKER, Ausgabe 3
Zu dem am morgigen Freitag um 18.00 Uhr im KWS stattfindenden Regionalligapunktspiel gegen den SV Wilhelmshaven erscheint die dritte Ausgabe des HFC-Clubmagazins der Spielserie 2008/09. Der CHEMIKER beinhaltet diesmal u. a.:

  • Grußwort: Wilfried Klose - Für Fairness auf dem Platz und den Zuschauerrängen,
  • Unser Gast: Neuformiertes Team mit starkem Auftakt,
  • In eigener Sache: Erklärung der HFC-Führungsgremien,
  • Vorschau: Zurück an die Stätte des Landespokalsieges,
  • Statistik: Alle Spieler im Porträt mit Einsätzen und Karten,
  • Die U23: Gut in die Saison gekommen,
  • Rückblicke: Gegen den FC Sachsen hielt Darko Horvat den Punkt fest - Geschlossene Mannschaftsleistung in Lübeck,
  • Termine: Alle HFC-Spiele im September,
  • Sammelposter: Philip Schubert,
  • Chronik: 1978/79 - Teil 3: Die Partien beim BFC Dynamo und gegen den 1. FCM.

Der CHEMIKER kostet EUR 1,50, ist vor den Bereichen ´Fankurve´ und ´Badkurve´ sowie an den Stadionkassen zum Spiel erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS | Ro-Heb | Layout: Agentur ROWIS



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27.08.08HFC spricht weitere Stadionverbote aus
Ermittlungen von Chaoten des DFB-Pokalspiels werden fortgesetzt
In der weiteren Auswertung der Vorkommnisse im Rahmen des letzten Testspiels beim FSV Frankfurt wurden am gestrigen Tage insgesamt neun Personen zu einer Anhörung im Beisein des Stadionverbotsbeauftragten des HFC, des Sicherheitsbeauftragten des HFC, des Fanbeauftragten des HFC, des Fanprojektleiters der Stadt Halle und eines Vertreters der Polizei geladen, von denen sieben erschienen (zwei fehlten entschuldigt). Im Ergebnis dieser Anhörung wurden drei bundesweite Stadionverbote (Geltungsdauer: 1 Jahr) und zwei regionale Stadionverbote (Geltungsdauer: 3 Monate) ausgesprochen. Bei zwei Personen wurden regionale Stadionverbote zur Bewährung ausgesetzt (Bewährungszeit: 3 Monate). Zwei Personen konnten glaubhaft nachweisen, nicht in die Vorkommnisse in und rund um die Commerzbank-Arena involviert gewesen zu sein.
Im Rahmen der Ermittlungen zu den Vorfällen während des DFB-Pokalspiels gegen Hannover 96 wurden seitens der Sicherheitsinstitutionen bisher 14 Personen ermittelt, von denen acht dem Umfeld des Halleschen FC und sechs dem Umfeld des 1. FC Lok Leipzig zuzuordnen sind. Aus diesem Kreis wird gegen Personen, die entsprechend der Ermittlungsakten der Polizei als eindeutige Täter identifiziert wurden, Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet, was jeweils die Aussprache eines sofortigen bundesweiten Stadionverbots nach sich zieht. Personen ohne laufendes Ermittlungsverfahren erhalten gemäß den DFB-Richtlinien Ladungen zu mündlichen Anhörungen. Weitere Ermittlungen zur Täteridentifizierung laufen seitens der Polizeidienststellen in Leipzig und Halle.
AS | JS | RK | MW



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27.08.08Faninformation
Zum nächsten Punktspiel gegen den SV Wilhelmshaven
Das nächste Regionalligaheimspiel findet am kommenden Freitag um 18.00 Uhr (die ursprünglich vom DFB festgelegte Anstoßzeit 18.30 Uhr musste aufgrund der defekten Flutlichtanlage um 30 Minuten vorverlegt werden) im KWS statt. In Vorbereitung dieser Begegnung wurden auf der Sicherheitsberatung mit den dafür zuständigen Vertretern des Vereins, der Polizei sowie dem gewerblichen Wachschutz folgende Festlegungen getroffen:

  • Die Kassen öffnen ab 17.00 Uhr.
  • Der Bereich GEGENTRIBÜNE bleibt gesperrt, für HFC-Anhänger werden die Bereiche HAUPTTRIBÜNE, BADKURVE und HFC-FANKURVE geöffnet.
  • Der Erwerb von Tageseintrittskarten ist für alle Interessenten möglich, sofern gegen Sie kein Stadionverbot verhängt wurde oder sie vom Ordnungsamt der Stadt Halle mit Platzverweisen und/oder Meldeauflagen belegt sind.
  • Personen, die unter Alkoholeinfluss stehen, erhalten keinen Zutritt zum KWS.
  • Das Anbringen von Zaunfahnen ist bis zu einer Höhe von 1,60 m gestattet.
  • Das Mitführen von Schwenkfahnen sowie einer Trommel und eines Megaphons wird genehmigt, das Präsentieren von Choreografien hingegen nicht.
  • Ebenfalls nicht genehmigt wird das Mitführen von Doppelhaltern (da deren Haltestangen im Spiel gegen Hannover 96 als Wurfgegenstände missbraucht wurden).
  • Spruchbänder werden am Einlass kontrolliert und dürfen, sofern sie keine beleidigenden, gewaltverherrlichenden, extremistischen, rassistischen oder antisemitischen Inhalte aufweisen, mit ins Stadion genommen werden.
  • Die Stadionordnung ist unbedingt einzuhalten, Verstöße gegen diese werden nach Anhörung der betreffenden Personen ggf. mit sofortigem, bundesweitem Stadionverbot geahndet.
  • Bestehende Stadionverbote werden konsequent umgesetzt, eine Anreise für Personen mit Stadionverbot ist sinnlos.
  • Das Mitführen bzw. Zünden jeglicher pyrotechnischer Erzeugnisse ist strengstens untersagt.
  • Der gewerbliche Wachschutz sowie der HFC-Ordnungsdienst werden intensive Personenkontrollen durchführen, so dass um rechtzeitiges Erscheinen gebeten wird.

Der Hallesche FC ruft seine Anhänger zur unbedingten Einhaltung der Stadionordnung sowie der Regeln der Fairness und des sportlichen Anstandes auf!
RS | PP | JS | RK | MW



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26.08.08Alles Gute zum Geburtstag und viel Glück für die OP, „Jeny!“
Anpfiff der Partie gegen den SV Wilhelmshaven auf 18.00 Uhr vorgezogen
Am heutigen Dienstag wird unser Stürmer Milan Janecek 29 Jahre jung. Dazu wünschen Dir, lieber „Jeny“, der Vorstand, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle sowie die treuen Anhänger alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit. Der sympathische Tscheche wechselte zur Saison 2007/08 vom VfB 1906 Sangerhausen zu unserem HFC und kam in der damaligen Hinrunde zu 13 Punktspieleinsätzen, wobei ihm sechs Treffer gelangen. Im sich anschließenden Wintertrainingslager begann seine lange Leidenszeit, als er sich dort das Knie verdrehte und das Kreuzband anriss. Nun muss er seinen heutigen Ehrentag leider sogar auf dem OP-Tisch von Mannschaftsarzt Dr. Bartels verbringen und fällt definitiv für den Rest der aktuellen Spielserie aus. Halt die Ohren steif, Milan und werde erstmal wieder gesund, damit wir Dich nochmals im rot-weißen Trikot sehen können!
Aufgrund der bei schlechter Witterung schon relativ frühzeitig einsetzenden Dämmerung und der nicht funktionstüchtigen Flutlichtanlage im KWS haben sich beide Vereine verständigt, dass das nächste RL-Spiel gegen den SV Wilhelmshaven am kommenden Freitag bereits um 18.00 Uhr angepfiffen wird.
JS | RK | Ro-Heb | Foto: Uwe Köhn



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25.08.08„Der HFC muss einen Imagewandel herbeiführen!“
Interview mit Herrn Dr. Bernd Wiegand, Beigeordneter der Stadt Halle (Saale)
Nach den verurteilenswerten Vorkommnissen zum Testspiel beim FSV Frankfurt sowie zum DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 gab es zwischenzeitlich mehrere Arbeitsberatungen zwischen Herrn Dr. Bernd Wiegand als Beigeordnetem der Stadt Halle (Saale) für Sicherheit, Gesundheit und Sport sowie Vertretern der HFC-Führungsgremien. Dabei sicherte Herr Dr. Wiegand seitens der Stadt die vollumfängliche Unterstützung unseres Vereins bei seinen Bemühungen um einen schnellstmöglichen Imagewandel zu und stand dem CHEMIKER online für nachfolgendes Kurzinterview zur Verfügung:
Herr Dr. Wiegand, die mehr als unschönen Begleiterscheinungen in den letzten Wochen rund um unseren HFC gingen auch an Ihnen sicher nicht spurlos vorbei?
Dr. Wiegand: Das ist richtig. Einige wenige Personen schafften es, nicht nur die ehrlichen Bestrebungen aller beim HFC haupt- und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Misskredit zu bringen, sondern auch das bundesweite Image unserer Stadt und Region Halle (Saale) zu beschädigen. Dies ist umso bedauerlicher, da uns als kommunalen Vertretern die verantwortungsvolle Wahrnehmung seiner sozialen Verantwortung durch den Verein HFC bewusst ist und in naher Zukunft richtungsweisende Entscheidungen hinsichtlich eines Stadionneubaus in unserer Stadt bevorstehen.
Wie empfanden Sie persönlich die eingeleiteten Schritte seitens des HFC-Verwaltungsrates und -Vorstandes, und wie waren Ihre Eindrücke der kürzlichen Zusammenkünfte?
Dr. Wiegand: Zuerst sei mir an dieser Stelle erlaubt, dass ich auch aus eigener Erfahrung einschätzen kann, wie viel Herzblut und Engagement dazu gehört, im Ehrenamt für einen Verein die Verantwortung zu übernehmen. Bei unseren Arbeitstreffen konnte ich mich davon überzeugen, dass die für den HFC handelnden Personen fachkompetent und zeitnah reagierten und sich der im Umfeld des Vereins bestehenden Probleme vollumfänglich bewusst sind. Gleiches gilt für die Polizei. Als Vertreter der Stadtverwaltung und auch für den Sport zuständiger Beigeordneter begrüße ich die kurzfristig eingeleiteten und teilweise sehr drastischen Schritte ausdrücklich. Die Stadt hat nun ebenfalls erste Maßnahmen angeordnet bzw. empfohlen, um den HFC entsprechend zu unterstützen.
Welche Schritte sind dies konkret?
Dr. Wiegand: Als Eigentümer der Immobilie Kurt-Wabbel-Stadion unterstützt die Stadt den Verein bei der Wahrnehmung des Hausrechtes und wird die verhängten bundesweiten Stadionverbote, welche ja an sich nur für HFC-Veranstaltungen gelten würden, auch selbst für die darüber hinausgehenden Zeiträume erweitern. Für zukünftige Heimspiele im Kurt-Wabbel-Stadion wurden unsererseits folgende erste Maßnahmen veranlasst: Das Fanhaus im Sportdreieck bleibt bis auf Weiteres an den Spieltagen geschlossen. Weiterhin werden dort ab sofort keinerlei alkoholischen Getränke mehr ausgeschenkt. Die bestehende Stadionordnung wird zeitnah überarbeitet. Kurzfristig haben wir in Abstimmung mit dem HFC verfügt, dass zu den Heimspielen im Stadion selbst keine unter Alkoholeinfluss stehenden Personen mehr eingelassen werden dürfen. Bis auf Widerruf soll auch der Bereich ´Gegentribüne´ geschlossen bleiben, um zwischen den einzelnen Fanblöcken die größtmöglichen Pufferzonen zu schaffen. Über eine Schließung des Bereichs ´HFC-Fankurve´ wird ebenfalls intensiv nachgedacht. Hier beobachten wir das Verhalten der HFC-Anhänger in den nächsten Partien sehr genau. Weiterhin werden wir im Stadion selbst zu den Heimspielen keine sogenannten Choreografien und Doppelhalter sowie Megaphone mehr zulassen und das Bekunden von Meinungsäußerungen auf Spruchbändern und Transparenten untersagen. Schwenkfahnen sollen die HFC-Anhänger bis auf Widerruf noch mit ins Stadion nehmen und sogenannte Zaunfahnen nur noch bis zu einer Höhe von 1,60 m aufhängen dürfen, sofern damit keine Werbebanden verdeckt werden. In diesem Kontext weisen wir darauf hin, dass bestehende Stadionverbote konsequent umgesetzt werden müssen! Eine personalisierte Kartenvergabe ist bedauerlicherweise aufgrund eines im Kurt-Wabbel-Stadion nicht vorhandenen Ticketsystems derzeitig nicht umsetzbar. Wenn alle diese Maßnahmen nichts fruchten, denkt die Stadt aber darüber nach, dem Verein zukünftig den ausschließlichen Verkauf von Eintrittskarten nur noch an Vereinsmitglieder zu empfehlen. Ebenfalls empfehlen wir dem HFC, zu den Heimspielen nur noch sogenanntes „Light-Bier“ auszuschenken.
Was wünschen Sie sich für die nahe Zukunft in Bezug auf den HFC?
Dr. Wiegand: Ich selbst bin sehr sportbegeistert und werde mir, sofern es mein Terminkalender zulässt, viele Heimspiele im Kurt-Wabbel-Stadion anschauen, um mir in jedem Einzelfall ein persönliches Bild zu verschaffen. Da mir ebenso bewusst ist, welch positives Image und welch großen Werbeeffekt ein erfolgreicher Fußballverein für unsere Stadt und Region erzielen kann, werden wir unseren HFC bei seinen Bestrebungen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Es kann und darf einfach nicht sein, dass wenige Personen die langjährigen Bemühungen der Vereinsführung zerstören und die sich endlich einstellenden sportlichen Erfolge zunichte machen! Kurz: Der HFC muss sich für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt öffnen. So könnte beispielsweise für Familien mit freiem Eintritt für die Kinder ein positives Signal gesetzt werden. Wir dürfen das Stadion nicht den Chaoten überlassen. In diesem Sinne bitte ich alle ehrlichen Anhänger des HFC, ihren und unseren Verein bei einem schnellstmöglichen Imagewandel positiv zu unterstützen!
Herr Dr. Wiegand, wir danken Ihnen für das offene Gespräch.
JS | Ro-Heb | Foto: www.halle.de



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25.08.08FSA-Pokal 2008/09
Der Titelverteidiger gastiert am 3. September beim VfB IMO Merseburg
Am vergangenen Freitag wurde die 2. Hauptrunde des Landespokals ausgelost und brachte für unsere beiden Männermannschaften lösbare Aufgaben. Die U23 gastiert voraussichtlich am Samstag, den 06.09.2008 beim SSV Samswegen.
Bereits terminiert wurde die Begegnung unserer Regionalligamannschaft als Titelverteidiger beim Kooperationspartner VfB IMO Merseburg. Beide Vereine einigten sich heute darauf, dass dieses Spiel am Mittwoch, den 03.09.2008 um 17.30 Uhr im „Stadion am Ulmenweg“ angepfiffen werden soll.
JS | RK | Ro-Heb



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23.08.08Der HFC gewann sein Regionalliga-Auswärtsdebüt an der „Lohmühle“ verdient mit 1:0
Ein verwandelter Foulelfmeter von Thorsten Görke brachte den ersten Dreier in der Regionalliga ein | Maik Kunze und Kevin Kittler vergaben gute Chancen zum klareren Sieg!
Eine weite Reise in den Norden Deutschlands wurde belohnt. Vor 2.058 Zuschauern, darunter etwa 100 HFC-Fans, bestritt unsere Mannschaft ihr erstes Auswärtsspiel in der Regionalliga und gastierte zugleich erstmals an der „Lohmühle“ in Lübeck. Kurz vor dem Halbzeitpfiff (44.) sorgte Thorsten Görke mit einem verwandelten Foulstrafstoß für das Tor des Tages. Der Lübecker Dennis Wehrendt hatte Pavel David (erstmals in der Anfangsformation) regelwidrig im VfB-Strafraum von den Füßen geholt. Schiedsrichter Florian Steuer zeigte sofort auf den Punkt. Obwohl die Norddeutschen in der zweiten Halbzeit alles auf eine Karte setzten, blieb die HFC-Abwehr, mit einem überragenden Christian Kamalla, unüberwindbar. Die größte Chance für die Lübecker vergab Marcel Gebes (59.), als er, am langen Pfosten stehend, per Kopf nur knapp das Tor der Hallenser verfehlte. Allerdings nutzten die Köhler-Schützlinge ihre Konterchancen (80. Maik Kunze und 84. Kevin Kittler) nicht und verpassten es, mit dem 2:0 das Spiel am Ende klarer für sich zu entscheiden. HFC-Coach Sven Köhler sah dies nicht anders, war aber mit dem Auswärtsdreier äußerst zufrieden. VfB-Trainer Peter Schubert haderte mit der Schiedsrichter ob seiner Elfmeterentscheidung. Neben dem bereits erwähnten Christian Kamalla, gehörten Torhüter Darko Horvat, Rechtsaußen Pavel David und Mittelfeldspieler Ronny Hebestreit zu den besten Akteuren einer sehr kompakt spielenden HFC-Mannschaft. Nun ist unser Team auch in der Regionalliga angekommen und steht zumindest bis morgen auf dem 2. Tabellenplatz. Zudem konnten die Rot-Weißen ihre erfolgreiche Auswärtsbilanz aus der vorjährigen Oberligasaison fortsetzen und sind seit der 1:2-Niederlage im November 2007 beim VfB Germania Halberstadt in fremden Gefilden weiter ungeschlagen. In zehn Spielen gab es 10 Siege. Eine stolze Bilanz, die aber auch im heimischen KWS endlich einmal aufgebaut werden sollte. Die Leistung am heutigen Spieltag gibt dazu einige Hoffnung.
Ro-Heb | JS | Foto: Sv-Heb
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22.08.08Die erste weite Reise führt nach Lübeck
Der HFC gastiert zum erstenmal an der „Lohmühle“
Seit den 90er Jahren konnte der VfB nach zwei Aufstiegen insgesamt vier Jahre in der 2. Fußball-Bundesliga spielen.
In der Regionalliga Nord gehören die Lübecker zu den traditionsreichsten Vereinen. Hier absolvierten sie bisher 14 Spielserien, bestritten insgesamt 351 Begegnungen (181 S - 72 U - 97 N) und holten bei 629:418 Toren insgesamt 615 Punkte. Damit belegen sie in der „ewigen Tabelle“ der aktuell in dieser Spielklasse vertretenen Mannschaften den 1. Rang.
Nach verpasstem Aufstieg in den Jahren 2006 und 2007 blieb in der Saison 2007/08 der sportliche Erfolg aus. Der Geschäftsführer des VfB, Jürgen Springer, erklärte am 18. Dezember 2007, dass es zuletzt einen „drastischen Zuschauereinbruch“ gegeben habe und derzeit geprüft werde, ob der Verein ab der kommenden Saison nur noch in der Verbandsliga Schleswig-Holstein spielen soll. Am Ende schafften die Lübecker mit stark dezimiertem Kader in der Regionalliga Nord den 16. Platz. „Wir wollen uns erst einmal im gesicherten Mittelfeld etablieren und können dann unser Saisonziel noch gegebenenfalls korrigieren“, umriss VfB-Trainer Peter Schubert die Zielsetzung der Lübecker. Das Debüt am letzten Spieltag ging allerdings daneben, verloren doch seine Schützlinge ihre Auftaktpartie beim SV Babelsberg 03 mit 0:1. Zudem musste Fabian Kolodzick nach einer gelb-roten Karte wegen wiederholten Foulspiels noch vorzeitig unter die Dusche, so dass der 20jährige Stürmer für die morgige Begegnung gesperrt ist.

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Aus unserer Mannschaft, die bereits heute die weite Reise antritt und zum ersten Mal in der „Stadt des Holstentores und des Marzipans“ aufläuft, trug einst Maik Kunze das grün-schwarze Trikot. In der Saison 2002/03 bestritt „Horst“ in der 2. Bundesliga insgesamt 20 Begegnungen für den VfB, wobei ihm ein Tor gelang.
Die Heimspielstätte unseres morgigen Gastgebers, das Stadion an der Lohmühle, ist ein reines Fußballstadion in Lübeck und mit genau 17.869 Zuschauern Fassungsvermögen das größte in Schleswig-Holstein. Die „Lohmühle“ befindet sich im Nordwesten Lübecks. Autofahrer nutzen die A1 (Hamburg - Lübeck), Abfahrt Lübeck Zentrum (an der Ampel links einordnen). Danach geht es geradeaus auf die Auffahrt der A1 und auf dieser selbst rechts in die Zufahrt P&R-Parkplätze. Weitere Parkplätze befinden sich unmittelbar am Stadion. Zugfahrer steigen am Lübecker Hauptbahnhof aus, verlassen den Bahnsteig über die Treppe (rechter Hand befindet sich der Hauptausgang). Danach geht es über zwei Straßen geradeaus zum ZOB (ca. 50 m). Die Buslinie 31 fährt direkt zum Stadion.
Ro-Heb | JS | Fotos: www.vfb-luebeck.de



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21.08.08Fotos der letzten zwei Heimspiele
In der Galerie sind 88 Fotos vom DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 und 70 Fotos vom mitteldeutschen Derby gegen den FC Sachsen Leipzig neu eingestellt.
Vielen Dank an die fleißigen Fotografen Roland und Sven Hebestreit sowie Olaf Fiedler! Viel Spaß beim Anschauen der Schnappschüsse wünscht Euch Euer CHEMIKER online.
JS



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21.08.08Faninformation
Nächstes Punktspiel in Lübeck
Die nächste Begegnung führt unsere Regionalligamannschaft nach Schleswig-Holstein in die Hansestadt Lübeck. In Vorbereitung der Auswärtsbegegnung am kommenden Samstag um 14.00 Uhr im „Stadion Lohmühle“ beim dortigen VfB wurden auf der Sicherheitsberatung seitens des Gastgebers folgende Festlegungen getroffen:

  • Das Anbringen von Zaunfahnen ist nur an den Wellenbrechern und keinesfalls am Sicherheitszaun erlaubt.
  • Das Mitführen von Schwenkfahnen sowie einer Trommel und eines Megaphons wird genehmigt, Doppelhalter hingegen nicht.
  • Spruchbänder werden am Einlass kontrolliert und dürfen, sofern sie keine gewaltverherrlichenden, beleidigenden, extremistischen, rassistischen oder antisemitischen Inhalte aufweisen, mit ins Stadion genommen werden.
  • Personen, die unter Alkoholeinfluss stehen, wird der Zutritt zum Stadion verwehrt.
  • Die Stadionordnung ist unbedingt einzuhalten, Verstöße gegen diese werden mit sofortigem, bundesweiten Stadionverbot geahndet.
  • Bestehende Stadionverbote werden konsequent umgesetzt, eine Anreise für Personen mit Stadionverbot ist sinnlos.
  • Das Mitführen bzw. Zünden jeglicher pyrotechnischer Erzeugnisse ist strengstens untersagt.
  • Gemäß präzisierter Information (22.08.08) seitens Herrn Florian Möller vom VfB Lübeck betragen die Eintrittspreise EUR 7,00 für Vollzahler sowie EUR 5,00 für Studenten und EUR 4,00 für Schüler, Schwerbehinderte und Rentner gegen Vorlage des jeweils gültigen Nachweises.
  • Pkw-Fahrer benutzen bitte den „Parkplatz an der Schule“ (direkt neben dem Stadion).

Der Hallesche FC ruft seine Anhänger zur unbedingten Einhaltung der Stadionordnung sowie der Regeln der Fairness und des sportlichen Anstandes auf!
RS | PP | JS | Foto: www.schleswig-holstein.de



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20.08.08Erklärung der HFC-Führungsgremien
Der finanzielle und ideelle Schaden aus den Vorkommnissen beim DFB-Pokalspiel ist immens
Die HFC-Führungsgremien werteten das heutige Urteil des DFB-Sportgerichtes aus. Zuvorderst wird Wert auf die Feststellung gelegt, dass die Verfahrensweise bei den Ermittlungen der tatsächlichen Begleitumstände seitens der beteiligten DFB-Vertreter und seitens des DFB-Kontrollausschusses überaus korrekt und sachlich erfolgte.
Der gesamte und direkt aus den im Kontext mit den traurigen Vorkommnissen beim DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 abzuleitende finanzielle Schaden für unseren Verein beläuft sich auf weit über EUR 100.000 und resultiert zum einen aus der Geldstrafe an sich sowie den entgangenen Zuschauereinnahmen aus der RL-Begegnung gegen den FC Sachsen Leipzig. Weiterhin ist aus dem nicht bezifferbaren Imageverlust für unseren Verein sowie für die Stadt und Region Halle (Saale) von weniger Zuschauern und damit weiteren Einnahmeverlusten im Verlaufe der gerade erst begonnenen Spielserie auszugehen. Ebenfalls in diese Kalkulation einzubeziehen sind nochmals erhöhte Aufwendungen für den gewerblichen Wachschutz zum vorbezeichneten RL-Spiel sowie zu den weiteren Heimbegegnungen im KWS. Nach Bekanntwerden der gesteigerten Fernseheinnahmen aus dem DFB-Pokalspiel, welche aus dem erst nach der Regionalligazulassung erfolgten Vertragsabschluss des DFB mit Premiere resultierten, wurde die zwischenzeitlich aus der ursprünglichen Etatplanung gestrichene Stelle eines zweiten hauptamtlichen Trainers für den Nachwuchsbereich mit der Festeinstellung von Herrn Gilbert Hernandez (neuer Coach der B-Jugend-Regionalligamannschaft) neu besetzt. Auch einzelne, neu akquirierte Sponsoren signalisierten, aufgrund der verurteilenswürdigen Krawalle beim DFB-Pokalspiel nunmehr von bereits vorverhandelten Werbeverträgen Abstand zu nehmen.
Es liegt nun an uns allen, den Beweis anzutreten, dass unser Hallescher FC sich seiner sozialen und gesamtgesellschaftlichen Verantwortung sehr wohl bewusst ist und dies zukünftig mit fairem und sportkameradschaftlichem Verhalten auch außerhalb des Spielfeldes zu dokumentieren.
GEMEINSAM FÜR DIE ZUKUNFT EINES SAUBEREN UND EHRLICHEN FUßBALLSPORTS IN HALLE!
GEMEINSAM GEGEN GEWALT, RASSISMUS UND ANTISEMITISMUS!
Dr. Michael Schädlich, Jörg Sitte, Ralph Kühne und Matthias Wienig für den Verwaltungsrat und den Vorstand sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle des Halleschen FC e. V.



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20.08.08DFB-Sportgerichtsbarkeit
10.000 Euro Geldstrafe für den Halleschen FC
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Regionalligisten Hallescher FC nach den Vorkommnissen beim DFB-Pokal-Heimspiel gegen Hannover 96 am 9. August 2008 im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
Das Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal 2008/2009 gegen den Bundesligisten Hannover 96 in Halle musste in der 80. Minute von Schiedsrichter Lutz Wagner (Kriftel) für knapp zehn Minuten unterbrochen werden, nachdem es unmittelbar zuvor zu Ausschreitungen im Zuschauerbereich gekommen war. Dabei waren mehrere Dutzend Hallenser Zuschauer über einen Zaun geklettert und auf Hannoveraner Zuschauer zugestürmt, worauf wechselseitig Gegenstände wie Stangen, Sitzschalen und Leuchtkörper flogen. Schon vor den Ausschreitungen waren in beiden Fanblöcken Rauchbomben beziehungsweise Knallkörper gezündet worden.
Bei der Strafzumessung fiel erschwerend ins Gewicht, dass der Hallesche FC in der vergangenen Saison bereits mehrfach vom Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes bestraft werden musste und zumindest ein Hannoveraner Zuschauer bei den Ausschreitungen verletzt wurde. Strafmildernd wurde berücksichtigt, dass Vorstandsmitglieder des Halleschen FC während der Ausschreitungen vor die Zuschauerblöcke gingen, um beruhigend auf die Anhänger einzuwirken. Zudem nahm der Verein beim darauffolgenden Regionalliga-Heimspiel gegen den FC Sachsen Leipzig eine Selbstbeschränkung der Zuschauerzahl vor, was praktisch einem Teilausschluss der Öffentlichkeit gleichkam.
Das DFB-Sportgericht hat dem Halleschen FC in seinem Urteil bei einem erneuten gravierenden Vorfall ausdrücklich eine Platzsperre, einen Teilausschluss der Öffentlichkeit oder eine Spielansetzung unter Ausschluss angedroht.
Quelle: www.dfb.de
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17.08.08Starke Sicherheitsvorkehrungen beim Derby
Darko Horvat sicherte beim emotionslosen 0:0 einen Punkt
Als Schiedsrichter Felix Zwayer aus Berlin am heutigen Sonntag das 60. mitteldeutsche Derby zwischen unserem HFC und dem FC Sachsen Leipzig anpfiff, war vieles anders, als gewohnt. Zum einen stand die Premiere in der neuen DFB-Regionalliga auf dem Programm. Zum anderen hatte der Gastgeber - mit dankenswerter Unterstützung der Leutzscher - aufgrund der Ausschreitungen zum DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 die Sicherheitsvorkehrungen im und rund um das KWS nochmals drastisch verschärft und sich zusätzlich mit einer Selbstbeschränkung bei der Zuschauerkapazität für diese Begegnung belegt (allein der finanzielle Schaden daraus bewegt sich für den HFC im mittleren fünfstelligen Bereich). Die Karten für die lediglich geöffneten Bereiche HAUPTTRIBÜNE, BADKURVE (für HFC-Mitglieder und Dauerkartenbesitzer) und GÄSTEBLOCK waren ausschließlich im Vorverkauf erhältlich. Mit diesen Vorkehrungen wurden die Pufferzonen im KWS auf das größtmögliche Maß erweitert. Zudem öffneten keine Tageskassen, so dass eine Anreise ohne gültiges Ticket sinnlos war. Beide Vereine richteten im Vorfeld des Derbys mehrere Aufrufe an ihre Anhänger, auch bei diesem Spiel die eigentlich selbstverständliche Fairness walten zu lassen und auf friedlichem Wege zu klären, ob die „wahre Chemie“ nun rot-weiße oder grün-weiße Farben trägt.
In der ersten Halbzeit blieben echte Torchancen auf beiden Seiten Magelware, so dass es folgerichtig noch torlos unentschieden stand. Nach Wiederanpfiff hielt Darko Horvat in einem emotionslosen Derby den Punkt für die Gastgeber fest. Zuerst parierte er einen Foulelfmeter von Salvatore Rogoli (52., verursacht vom Philip Schubert), und auch einen tollen Direktschuss von Timo Breitkopf entschärfte er mit einer Glanzparade (63.). Auf Seiten der Gastgeber waren zwar die Bemühungen zu erkennen, letztendlich jedoch das Angriffsspiel kaum von Durchschlagskraft gekennzeichnet. Erst mit der Einwechslung von Pavel David kamen etwas Gefährlichkeit auf und die Hausherren zu einigen Möglichkeiten. In und rund um das KWS blieb es nach ersten Erkenntnissen ruhig. Beide Trainer waren am Ende mit der Punkteteilung zufrieden. Während Sachsen-Coach Dirk Heyne vor dem Elfmeter mit drei Punkten liebäugelte, hoffte sein HFC-Kollege Sven Köhler nach dem gehaltenen Foulelfmeter von Darko Horvat seinerseits auf einen Dreier, wofür seine Mannschaft die durchaus vorhandenen Chancen aber nicht konsequent genug nutzte.
JS | Ro-Heb | Foto: Sv-Heb
> Zum ausführlichen Spielbericht



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16.08.08Unser morgiger Gast
Beide Mannschaften stehen sich im 60. Derby gegenüber
Schneller als gedacht und eben irgendwie unverhofft, treffen beide Teams in dieser Saison wieder aufeinander. Während unsere Mannschaft schon relativ frühzeitig als Aufsteiger in die neue Regionalliga feststand, mussten die Leutzscher lange Zeit zweigleisig planen und hatten zudem große finanzielle Sorgen. Doch das junge Team gab sich bis zum Schluss nicht auf. Unter Interimstrainer Michael Breitkopf (Vater der beiden FCS-Angreifer Timo und Nico) gelang, nach schwacher Hinrunde (Platz 8), in der Endphase der Meisterschaft noch der Sprung auf den 4. Rang, was die Qualifikation für die Relegationsrunde um einen Aufstiegsplatz gegen den Nord-Vierten Greifswalder SV 04 bedeutete. In dieser setzten sich die Pleißestädter nach zwei Spielen überraschend klar durch (2:2, 4:2).
In das Abenteuer starten die Sachsen unter einem neuen Trainer, der die Liga besser kennt, als jeder andere. Der in Magdeburg geschasste Dirk Heyne (50) sitzt jetzt auf der Bank der Grün-Weißen und weiß um die Schwere seiner Aufgabe, den Klassenerhalt zu sichern und ein zukunftsträchtiges neues Team zu formen. Insgesamt 12 Zugängen stehen 9 Abgänge entgegen. Dabei haben einige „Spitzenverdiener“ der letzten Jahre, wie Catalin Racanel (1. FC Magdeburg), Marcel Rozgonyi (1. FC Saarbrücken), Karsten Oswald (ZFC Meuselwitz), Jens Möckel und Tino Semmer (beide FC Rot-Weiß Erfurt) die Leutzscher verlassen. Die Neuzugänge kommen fast geschlossen aus den Oberligavereinen FC Eilenburg (5) und SSV Markranstädt (3).
Beide Mannschaften treffen morgen im 60. Derby aufeinander. Bislang gab es 19 HFC-Siege, 23 FCS-Siege und 17 Unentschieden.
Ro-Heb | JS | Foto: FC Sachsen Leipzig



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15.08.08Der CHEMIKER, Ausgabe 2
Zu dem am Sonntag, den 17.08.2008 um 14.00 Uhr im KWS stattfindenden Punktspielauftakt in der Regionalliga gegen den FC Sachsen Leipzig erscheint die zweite Ausgabe des HFC-Clubmagazins der Spielserie 2008/09. Der CHEMIKER beinhaltet diesmal u. a.:

  • Grußwort: Dr. Michael Schädlich - Auf Bewährung in der Regionalliga,
  • Ewige RL-Tabelle: Unser HFC in völlig neuer Liga noch ohne Wertung,
  • Unser Gast: Die Sachsen kommen unverhofft,
  • In eigener Sache: Erklärung des Verwaltungsrates und des Vorstandes,
  • Vorschau: Die erste weite Reise steht nach Lübeck an,
  • Die U23: Weiter verjüngtes Team will oben dabei sein,
  • Rückblick: DFB-Pokal - Der Bundesligist gewann standesgemäß,
  • Im Gespräch: David Bergner - Es gibt langsam kleine Fortschritte,
  • Sammelposter: Ronny Hebestreit,
  • Chronik: 1978/79 - Teil 2: Der Spitze nicht näher gekommen.

Der CHEMIKER kostet EUR 1,50, ist vor dem Bereich ´Badkurve´ sowie in den geöffneten Eingangsbereichen zum Spiel erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS | Ro-Heb | Layout: Agentur ROWIS



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14.08.08Info zum nächsten Heimspiel
Stehplatzbereich in der BADKURVE wird für Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglieder geöffnet
Der Verwaltungsrat und der Vorstand des HFC entschieden nach intensiver Beratung und nach nochmals erfolgter Abstimmung mit den Sicherheitsinstitutionen, dem Antrag unseres Vereinsmitgliedes René Stötzel zur beschränkten Öffnung des Stehplatzbereiches BADKURVE zum nächsten Heimspiel gegen den FC Sachsen Leipzig in der bereits auf der Sicherheitsberatung am 12.08.2008 vorbesprochenen Variante wie folgt stattzugeben:

  • Vereinsmitglieder des Halleschen FC, die hinsichtlich ihrer zu leistenden Mitgliedsbeiträge keine Rückstände aufweisen und gegen die zwischenzeitlich keine Stadionverbote ausgesprochen resp. der Vereinsauschluss beschlossen wurden, können gegen Vorlage ihres Personal- sowie Mitgliedsausweises zu den unten angegebenen Vorverkaufsmöglichkeiten eine personenbezogene Stehplatzkarte für den Bereich BADKURVE erwerben. Dabei wird dafür Sorge getragen, dass je Mitglied über dessen Mitgliedsnummer nur ein Ticket erhältlich sein wird.
  • HFC-Mitglieder bis zum Alter von 14 Jahren erhalten unter Vorlage ihres Mitgliedsausweises am Spieltag, wie für die übrige Saison auch, kostenfreien Eintritt zu dieser Begegnung.
  • Die Saisondauerkarten für die Stehplatzbereiche BADKURVE und FANKURVE gelten für dieses Spiel, sofern deren Inhaber nicht zwischenzeitlich mit Stadionverbot wegen der Vorkommnisse beim Testspiel gegen den FSV Frankfurt belegt resp. wegen der Vorkommnisse zum DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 identifiziert wurden, für den Bereich BADKURVE. Der Bereich FANKURVE bleibt, ebenso wie der Bereich GEGENTRIBÜNE definitiv geschlossen.
  • Die Beschränkungen hinsichtlich der Mitnahme von großen Taschen, Rucksäcken sowie diversen Fanutensilien laut Meldung vom 11.08.2008 gilt im vollen Umfange auch für den Bereich BADKURVE.

Die Karten für HFC-Vereinsmitglieder können zu folgenden Terminen an der Sonderkasse 1 (Gesundbrunnen) des Kurt-Wabbel-Stadions erworben werden:

  • Do., 14.08.2008: von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr,
  • Fr.,  15.08.2008: von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr und
  • Sa., 16.08.2008: von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Sollte es während des Vorverkaufs zu Zwischenfällen kommen, wird dieser sofort gestoppt. Am Spieltag selbst öffnet keine Tageskasse, eine Anreise ohne gültige Eintrittskarte ist sinnlos.
Der Hallesche FC und der FC Sachsen Leipzig rufen alle Zuschauer zur unbedingten Einhaltung der Stadionordnung sowie der Regeln des Anstandes und der Fairness beim mitteldeutschen Derby auf!
MS | JS | RK



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14.08.08Stellungnahme der HFC-Fans
Zu den letzten Ausschreitungen und den Reaktionen seitens Verein und Mannschaft
Wir, die Fans des Halleschen FC, distanzieren uns entschieden von den negativen Vorkommnissen der letzten Zeit, insbesondere den Ausschreitungen beim DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96.
Bei einer außerordentlichen Zusammenkunft der Fanszene des Halleschen FC, im Fanhaus des Streetwork Fanprojekts, am gestrigen Abend, wurde von Vertretern der 22 anwesenden Fanclubs über die zukünftige Reaktion der Fans bei derartigen Vorkommnissen diskutiert. In reger Debatte wurden die negativen Ereignisse der jüngsten Vergangenheit kritisch analysiert.
Wir unterstützen ein konsequentes Vorgehen gegen diese Unbelehrbaren, welche unserem Verein enormen Schaden zufügen. Krawall, Rassismus, und Politik haben in unserem Stadion nichts zu suchen, damit die leidenschaftliche Atmosphäre wieder Einzug halten kann.
Allerdings verwahren wir uns gegen eine pauschale Verurteilung unserer Fanszene und ihrer positiven Fankultur!
Diese wurde durch den, unserer Meinung nach, teilweise unglücklich formulierten, offenen Brief der Mannschaft noch gefördert. Dieser ist wahrscheinlich in einer Situation der Ratlosigkeit und Wut entstanden.
Um ein positives Zeichen unsererseits zu setzen, werden wir unsere Mannschaft auch weiterhin fair und lautstark unterstützen.
Und nur das ist uns wichtig! Und nicht wir!
Aufruf an alle wahren HFC Fans:
Nehmt positiven Einfluss auf euer Umfeld im und außerhalb des Stadions!
Die Fans des Halleschen Fußballclubs
JS | Ro-Heb



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12.08.08David Bergner zum DFB-Pokalspiel
Als Co-Moderator war und bin ich immernoch mehr als nur erschrocken!
Als ehemaliger Kapitän und als aktuelles Mitglied des Mannschaftsrates war ich, wie Euch sicherlich bekannt ist, zum DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 verletzungsbedingt der Co-Moderator des Stadionsprechers und konnte - nein musste - das traurige Geschehen aus der Sprecherkabine auf der Haupttribüne beobachten. Ich bin immernoch tief erschüttert, dass der Ausgangspunkt der Randale, die zur völlig berechtigten Spielunterbrechung durch den Schiedsrichter führte, eindeutig in unserem Fanblock lag. Auch wenn die Hannoveraner Anhänger vorher zweimal mit sogenannten ´Rauchbomben´ provozierten, hat keiner von denen seinen Block verlassen, während Teile unserer ´Fans´ zumindest zwei Sicherheitszäune ´überwanden´.
Kein ´Fan´ und kein Zuschauer hat das Recht, Selbstjustiz im Stadion oder wo auch immer zu üben! Und Fakt ist auch eines: Während der Spielunterbrechung war unser Fanblock ruhig, es kamen nicht einmal Missfallensbekundungen, und den kriminellen Chaoten wurde anschließend sogar noch Anonymität in der Masse gewährt.
Alle Spieler der 1. Männermannschaft und ich persönlich unterstützen unseren offenen Brief, den Nico Kanitz in unser aller Namen als Kapitän unterzeichnete, in sämtlichen Inhalten und Aussagen. Denn eine andere Sprache versteht ihr anscheinend nicht! Deshalb wurde dieses Schreiben auch so drastisch formuliert, weil es direkt um die Existenz unseres Vereins HFC und damit indirekt nicht nur um unsere Arbeitsplätze, sondern auch um die der Trainer und Betreuer (einschließlich der im Frauen- und Nachwuchsbereich tätigen) sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle geht.
Ich möchte hier einmal einen Satz zitieren, der mir schon seit längerem tief im Gedächtnis haften geblieben ist: NICHTS IST GRÖßER, ALS DER VEREIN - KEIN SPIELER, KEIN TRAINER, KEIN VORSTAND - ABER AUCH KEIN FAN!
Lasst den „Dicken“ in Frieden. Der soll sich, wie das gesamte Team, auf seinen Job am kommenden Sonntag gegen den FC Sachsen Leipzig konzentrieren und hat als Kapitän definitiv die Meinung der gesamten 1. Männermannschaft unterschrieben.
Ihr und Euer David Bergner
ehemaliger Kapitän und Mitglied des Mannschaftsrates



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12.08.08Weitere Chaoten werden ermittelt
Auch der Präsident des 1. FC Lok sagt seine Unterstützung zu
Hinsichtlich der schlimmen Vorkommnisse zum DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 werden schnellstmöglich durch den HFC in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsinstitutionen weitere Krawallmacher ermittelt und mit den höchstmöglichen Stadionverboten belegt. Falls sich herausstellt, dass ermittelte Personen auch bisher Mitglieder des HFC waren, werden diese mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen. Auch der Präsident des 1. FC Lokomotive Leipzig, Herr Steffen Kubald, bat seine aktive Unterstützung an: „Wir haben auf diversen Fotos eindeutig Personen erkannt, die dem Umfeld des 1. FC Lok zuzuordnen sind und werden selbstverständlich den HFC bei deren Identifizierung unterstützen. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass solche Dinge in Zukunft in unseren Stadien nicht mehr vorkommen!“, meinte er gegenüber dem CHEMIKER online.
MS | JS | Ro-Heb



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11.08.08HFC spricht erste Stadionverbote aus
Weitere Festlegungen zum Spiel gegen den FC Sachsen Leipzig
In Auswertung der Vorkommnisse im Rahmen des letzten Testspiels beim FSV Frankfurt wird der Hallesche FC gegen insgesamt 18 Personen, die in der und um die Commerzbank-Arena durch die Sicherheitsinstitutionen bisher ermittelt werden konnten, die höchstmöglichen Stadionverbote aussprechen. Darunter befinden sich laut Angaben der Ermittlungsbehörden 13 dem Umfeld des HFC zuzuordnende, drei dem Umfeld des FC Rot-Weiß Erfurt zuzuordnende und zwei dem Umfeld des 1. FC Lok Leipzig zuzuordnende Personen. Die Stadionverbote werden am morgigen Dienstag durch den Stadionverbotsbeauftragten des HFC ausgesprochen, den Betreffenden zugestellt und gelten ab sofort.
Parallel dazu laufen die Ermittlungen zu den Krawallmachern, die beim DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 für eine fast zehnminütige Spielunterbrechung sorgten. Diese sollen laut Angaben der dafür zuständigen Stellen bis spätestens Mitte nächster Woche abgeschlossen sein, danach werden durch den Stadionverbotsbeauftragten des Halleschen FC ebenfalls die höchstmöglichen Stadionverbote gegen die ermittelten Personen ausgesprochen.
Hinsichtlich des am kommenden Sonntag stattfindenden Regionalligaspiels gegen den FC Sachsen Leipzig trägt die Vereinsführung unsere Gäste die Selbstbeschränkung bei der Zuschauerzahl vollumfänglich mit. FC Sachsen-Geschäftsführer Lars Schauer: „Unser Club unterstützt die Hallenser bei allen Maßnahmen, die zu einer höheren Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit führen und das angeschlagene Image des Ostfußballs verbessern helfen.“
Weiterhin wurden auf der heutigen Sicherheitsberatung folgende Festlegungen getroffen:

  • Die Einlassbereiche im Gästeblock öffnen ab 12.00 Uhr, die im Bereich ´Badkurve´ für die halleschen Zuschauer auf der Haupttribüne ab 13.00 Uhr,
  • Die Tageskassen öffnen an diesem Spieltag nicht, eine Anreise ohne im Vorverkauf erworbene Karten ist sinnlos,
  • Das Mitführen von Trommeln, Megafonen, Doppelhaltern, Zaun- und Schwenkfahnen sowie das Aufführen von sogenannten Choreografien ist für beide Fanlager untersagt,
  • Ebenfalls verboten sind das Mitführen von Gürteltaschen, anderen großen Taschen und Behältnissen sowie von Rucksäcken und das Mitführen bzw. Zünden jeglicher pyrotechnischer Erzeugnisse.
  • Bestehende Stadionverbote werden konsequent umgesetzt.

Der Hallesche FC und der FC Sachsen Leipzig rufen ihre Anhänger zur unbedingten Einhaltung der Stadionordnung sowie der Regeln der Fairness auf!
MS | JS | RK | LS



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11.08.08Aus dem heutigen kicker
Gesucht: Ein Ausweg aus der Ausweglosigkeit
von kicker-Redakteur MICHAEL RICHTER
"Wieder einmal sind Krawalle ein Thema, wieder einmal ist der Hallesche FC involviert. Aufs Neue konterkariert wurde dort mit der Eskalation im Pokal gegen Hannover die Arbeit der vielen Vereinsvertreter und das friedliche Mitfiebern tausender Fußballfans. Ihnen ist nun zu wünschen, dass sie ihren Schock und ihre Wut, die die HFC-Spieler sogar im offenen Brief zum Ausdruck brachten, überwinden, dass sie abermals Lehren ziehen und sich trotz allem weiter präventiv engagieren, auch wenn diese Arbeit nach den frischen Eindrücken anmutet wie die Suche nach einem Ausweg aus der Ausweglosigkeit. Hilfe von allen Seiten ist hier unabdingbar. Verbessert werden muss auch die Kooperation mit den Sicherheitskräften, im Stadion selbst ließ diese am Samstag zu wünschen übrig.
Nun drohen wieder Sanktionen. Die sind wohl unabdingbar, aber: Würden hier die Daumenschrauben einmal so angezogen, dass sie Klubs in ihrer Existenz gefährden, wäre der Kniefall vor der Gewalt perfekt. Dann sind die betroffenen Vereine irgendwann tot - während die Chaoten sich munter weiter tummeln."
JS | Ro-Heb
P. S.: Auch der Kommentar in der heutigen MZ zum Thema ist lesenswert.



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10.08.08Offener Brief der 1. Männermannschaft an die HFC-Fans
Uns reicht´s: Lernt Euch endlich Benehmen, wie ordentliche Menschen!
„Auf diesem Wege möchte sich die 1. Männermannschaft zu den verurteilenswürdigen Vorkommnissen am Rande des gestrigen DFB-Pokalspiels äußern. Wir schreiben hier mit Absicht ´die´ und nicht mehr ´Eure´, denn mit Teilen unserer Fanszene möchten wir auch nicht ansatzweise in Verbindung gebracht werden. Uns reicht es! War schon die letzte Saison mit dem Punktabzug nach dem Spiel gegen Jena II für uns ernüchternd, folgten nun als ´Höhepunkte´ die Auftritte in Frankfurt und zum Heimspiel gegen Hannover 96. Wir tragen mit Stolz die rot-weißen Farben und das Emblem unseres HFC. Wir schämen uns jedoch für die kriminellen Chaoten, die bisher noch unsere Spiele mitverfolgen durften. Wir sagen es hier in aller Deutlichkeit: Angefeuert werden ist schön und kann sicherlich noch das letzte Prozent mehr Leistungsfähigkeit aus einem herauskitzeln. Doch die Fans beim HFC nehmen sich selbst im allgemeinen sowieso viel zu wichtig. Uns als Spieler interessiert Euer ganzer ´Ultra-Quatsch´ nicht die Bohne. Gründet doch, wie bei Chemie Leipzig geschehen, Euren eigenen Verein und feuert diesen im wahrsten Sinne des Wortes an, bis ihr auch dort gefeuert werdet... Lasst aber unseren HFC in Ruhe und haut ab! Ihr zerstört alles, was die Vereinsführung in mühevoller Kleinarbeit und wir Sportler mit unseren Leistungen aufgebaut haben.



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Da Eure Randale in Euren Augen ja nur ´Kinderkram´ ist, machen wir es jetzt eben mit Euch, wie es kleine Kinder nicht anders verdient haben: Wir nehmen Euch Euer Spielzeug einfach weg! Die Vereinsführung mit Stadionverboten und Zuschauerbeschränkungen und wir selbst mit dem Verlassen des Platzes, sobald auch nur ansatzweise wieder aus unserem Fanblock gezündelt wird, rassistische Sprüche ertönen oder Gewalt droht!
Ihr habt es vielleicht gestern nicht mitbekommen: Nach dem Abpfiff kam ein kleiner hallescher Junge, der sehr schwer sehbehindert ist, auf das Spielfeld zu seinem Idol Robert Enke. Der übergab ihm seine Torwarthandschuhe und unterschrieb sie noch. Ihr hättet mal in die Augen des Kleinen sehen sollen...
Genau dies, aber auch die Achtung vor dem sportlichen Kontrahenten, der gestern Hannover hieß und nächste Woche Sachsen Leipzig heißt, macht den Fußballsport aus. Ihr jedoch macht ihn kaputt. Und kommt uns bitte nicht wieder mit irgendwelchen Sammlungen für ein Abendessen der Mannschaft! Wir werden jedenfalls die nächsten Spiele nicht mehr in die Fankurve gehen. Erkämpft Euch unsere Achtung mit fairem Verhalten in und um die Stadien, in welchen unser HFC auftritt, erstmal zurück!
Mit diesem Brief richten wir uns ausdrücklich an die Chaoten und nicht an unsere treuen Anhänger, die uns fair und ordentlich unterstützen!“
Nico Kanitz im Namen der gesamten 1. Männermannschaft des HFC
Fotos: Uwe Köhn und Jens Schumann



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10.08.08HFC legt sich Selbstbeschränkung auf
Keine Stehplätze auf hallescher Seite zum Derby gegen den FC Sachsen | Gäste erhalten ein Kontingent von 500 Karten | Vorverkauf ansonsten gestoppt
Nach dem gestrigen DFB-Pokalspiel mit seinen kriminellen Randerscheinungen greift der HFC jetzt durch und belegt sich mit einer Selbstbeschränkung hinsichtlich der Zuschauerzahl zum mitteldeutschen Derby gegen den FC Sachsen Lepzig am kommenden Sonntag. Für die Begegnung werden keine Stehplätze in den Bereichen FANKURVE und BADKURVE angeboten. Diese Bereiche bleiben definitiv geschlossen. Auch die GEGENTRIBÜNE wird nicht geöffnet. Für die halleschen Zuschauer gibt es ausschließlich die Möglichkeit, diese Partie von der HAUPTTRIBÜNE zu verfolgen. Für diese läuft der Kartenvorverkauf weiter, solange der Vorrat reicht. Wer bereits eine Stehplatzkarte erworben hat, kann diese in den Vorverkaufsstellen zurückgeben oder über die Zahlung des Aufpreises in eine Karte für die Haupttribüne umtauschen. Für Inhaber von Dauerkarten gilt folgende Regelung: für die Haupttribüne bleibt alles beim alten, für den Bereich BADKURVE kann ggf. in den Bereich HAUPTTRIBÜNE gewechselt werden (näheres dazu später). Dauerkarten der Kategorie FANKURVE verlieren zu diesem Spiel definitiv ihre Gültigkeit. Ein ´Schadenersatz´ dafür erfolgt nicht. Für den GÄSTEBLOCK wird ein beschränktes Kontingent von 500 Tickets zur Verfügung gestellt, welches über die Vorverkaufsstellen in Leipzig weiter bezogen werden kann.
MS | JS | RK | Foto (Agentur ROWIS): Während der Spielunterbrechung legen DFB-Spielbeobachter Ulrich Wolter, HFC-Vorstandsmitglied Jörg Sitte und Stadionsprecher Maik Scholkowsky (oben, von links) die nächsten, deeskalierenden Lautsprecherdurchsagen fest, die laufend erfolgten.



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09.08.08Erklärung des Verwaltungsrates und des Vorstandes des HFC
Die Führungsgremien und die 1. Männermannschaft nehmen Stellung zu den heutigen Vorkommnissen
Nach dem heutigen DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 fand eine sofort einberaumte Sondersitzung des HFC-Verwaltungsrates und -Vorstandes statt. In Auswertung der in keinster Weise zu tolerierenden Vorkommnisse distanzieren sich die HFC-Führungsgremien, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle sowie die gesamte 1. Männermannschaft einschließlich der Trainer und Betreuer auf das entschiedenste von den unverbesserlichen Krawallmachern und Randalierern, die am heutigen Nachmittag ein 80-minütiges Fußballfest durch ihre in vollstem Maße zu verurteilenden Provokationen in die Nähe eines Spielabbruchs brachten.
Die Führungsgremien des Halleschen FC e. V. werden in Abstimmung mit den Sicherheitsinstitutionen zur schnellstmöglichen Aufklärung dieser Vorfälle sorgen und mit den dem Verein möglichen Sanktionen (z. B.: Stadionverbote) in aller Härte gegen die Randalierer vorgehen.
Es ist die unerschütterliche Meinung der halleschen Fußballgemeinde, dass diese dem Fußballsport fremden Auswüchse mit aller Entschiedenheit zu bekämpfen sind.
In diesem Zusammenhang fordern wir alle ehrlichen Fußballanhänger auf, uns bei unseren diesbezüglichen Bemühungen in jedweder Art und Weise zu unterstützen!
Alle Personen, die dem Ansehen unseres Vereins und unserer Stadt und Region Halle (Saale) in irgendeiner Form schaden, sind ab sofort von allen im Zusammenhang mit unserem HFC stehenden Veranstaltungen - seien es Spiele, Fanforen oder ähnliches - ausgeschlossen.
GEMEINSAM FÜR DIE ZUKUNFT EINES SAUBEREN UND EHRLICHEN FUßBALLSPORTS IN HALLE!
GEMEINSAM GEGEN GEWALT, RASSISMUS UND ANTISEMITISMUS!
Dr. Michael Schädlich, Jörg Sitte und Ralph Kühne für den Verwaltungsrat und den Vorstand des Halleschen FC e. V.
Foto: Agentur ROWIS



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09.08.08Der Bundesligist gewann am Ende standesgemäß
80 Minuten war es ein Fußballfest | Dann regierte die Dummheit im KWS | HFC verschärft nochmals die Maßnahmen gegen Randalierer und distanziert sich von diesen Personen
Am heutigen Samstag spielte unsere Regionalligamannschaft in der 1. Hauptrunde des DFB-Vereinspokals gegen den Bundesligisten Hannover 96. Vor 9.857 Zuschauern war im altehrwürdigen KWS für beste Fußballstimmung gesorgt, die auch 80 Minuten anhielt. Doch dazu später...
Die Niedersachsen begannen druckvoll und gingen, nach einem Fehler von Christian Kamalla, in der 10. Minute durch Jan Schlaudraff in Führung. Danach erreichte der Gastgeber zeitweise Gleichwertigkeit und kam durch Nico Kanitz, dessen Schuss aus 18 m Robert Enke parierte, zu seiner ersten Möglichkeit (29.). Die nächste Chance für die Rot-Weißen ergab sich nur zwei Minuten später, als wiederum der Gästekeeper einen Schuss von Steve Finke im 5 m-Raum halten konnte. So stand es zur Halbzeit 0:1, was auf einen spannenden Verlauf in der zweiten Hälfte hoffen ließ.
Doch nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff machten die Hannoveraner relativ schnell alles klar, als Hanno Balitsch, obwohl zwei HFC-Verteidiger bei ihm waren, das Leder an Darko Horvat zum 2:0 in die Maschen spitzelte. Jetzt fielen die Treffer, wie reife Früchte. Zweimal Arnold Bruggink (68. und 86.) sowie Mike Hanke mit dem schönsten Tor des Tages (ein abgezockter Heber) stellten den zum Schluss standesgemäßen Endstand für den Erstligisten her. Die Partie verlief insgesamt fair, Schiedsrichter Lutz Wagner aus Kriftel kam ohne Karten aus. Dazu im Gegensatz stand das Geschehen auf den Rängen. Während im Gästeblock zweimal Rauch aufstieg, eskalierte die Situation in der 80. Minute, als einige HFC-Anhänger die Sicherheitssperren überwanden und Sitzschalen aus der Gegentribüne rissen, um damit die gegnerischen Anhänger zu bewerfen. Die Begegnung war dann für ca. 10 Minuten unterbrochen, was auch viele Fernsehzuschauer live bei Premiere verfolgen „durften“. HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich äußerte sich dazu im Namen des gesamten Vorstandes und des Verwaltungsrates in der Pressekonferenz: „Beide Vereine haben im Vorfeld gemeinsam mit den Sicherheitsorganen alles versucht, um dieses Spiel zu einem Fußballfest für unsere Stadt und Region Halle (Saale) werden zu lassen. Unterm Strich stehen wiederum negative Begleiterscheinungen, die in unseren Fußballstadien absolut nichts verloren haben und die in keinster Weise toleriert werden dürfen. Damit wird der unermüdliche Einsatz bei der Vorbereitung dieses Spiels zunichte gemacht und das Ansehen unseres Vereins in den Schmutz gezogen. Der HFC wird diese Personen, für die sich der Begriff ´Fan´ schon von allein verbietet, gnadenlos aus seinen Reihen verbannen und schnellstens die höchstmöglichen Stadionverbote aussprechen.“
Beide Trainer pflichteten ihm vollumfänglich bei, so dass unter dem Strich zu konstatieren bleibt: „VIELEN DANK“ FÜR NICHTS - IHR SCHWACHKÖPFE!
Aufgrund der heutigen schlimmen Vorkomnisse erfolgt kein ausführlicher Spielbericht. Wir sind es einfach leid, unsere Freizeit, unsere Arbeitskraft, unsere Nerven, unser Geld und unser „Herz für Chemie“ von Chaoten, welche die Existenz unseres geliebten HFC aufs Spiel setzen, weiterhin ausnutzen zu lassen!
Die Redaktion Eures CHEMIKERs online
JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS



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STATISTIK: Hallescher FC - Hannover 96 0:5 (0:1)
HFC (rot/weiß-rot): Horvat - Benes, Lachheb, Kamalla, Schubert - Kunze (73. Re. Stark), Görke (73. Kittler), Finke, Kanitz - Hebestreit (64. David) - Neubert. Trainer: Sven Köhler.
H96 (schwarz-schwarz): Enke - Cherundolo, Ismael, Vinicius, C. Schulz - Lala (81. B. Schulz) - Balitsch, Huszti (73. Rosenthal) - Bruggink - Hanke, Schlaudraff (73. Forssell). Trainer: Dieter Hecking.
Tore: 0:1 - Schlaudraff (10.), 0:2 - Balitsch (47.), 0:3, 0:5 - Bruggink (68., 86.), 0:4 - Hanke (76.). Ecken: 0:3 (0:1). Chancen: 2:8 (2:3). Freistöße: 15:14 (12:7). Abseits: 5:2 (2:1). Gelbe Karten: keine. Schiedsrichter: Lutz Wagner (Kriftel). SRA: Tobias Stieler, Nikolaus Athanassiadis.
Zuschauer: 9.857 (darunter ca. 1.400 Gästefans) im Kurt-Wabbel-Stadion in Halle (Saale).
Äußere Bedingungen: ca. 23 Grad, leicht bewölkt und gut bespielbarer Rasen.
Anmerkungen: Die Partie wurde bei PREMIERE live und in der ARD in Ausschnitten übertragen.
Im Fanblock von Hannover 96 wurden zweimal sogenannte "Rauchbomben" gezündet. Die Partie war ab der 80. Minute wegen krimineller Chaoten, die dem HFC zuzuordnen sind und die Sitzbänke von der Gegentribüne herausrissen und mit diesen sowie Fahnenstangen Hannoveraner Anhänger bewarfen, völlig berechtigt für ca. 7 bis 8 Minuten unterbrochen.
JS | Ro-Heb | AT | Foto (Agentur ROWIS): HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich, Fanprojektleiter Steffen Kluge und Vorstandsmitglied Ralph Kühne beraten die nächsten, deeskalierenden Schritte vor der HFC-Fankurve.



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08.08.08Morgen heißt es wieder: „David“ gegen „Goliath“
Der HFC bestreitet sein sechstes DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 | Sind gegen die Niedersachsen aller guten Dinge drei?
Erstmals startete unser Verein in der Saison 1991/92 im DFB-Pokal. Nach einem 3:1-Vorrundensieg in Neunkirchen schied der HFC in der 2. Runde durch ein enttäuschendes 0:1 bei den Amateuren des Hamburger SV aus. Im folgenden Jahr war in der 1. Hauptrunde Borussia Dortmund im KWS zu Gast. Vor knapp 15.000 Zuschauern gab es mit der 1:4-Niederlage ein achtbares Ergebnis. Nur 2.500 Besucher erlebten 1994 eine 1:4-Niederlage gegen Bayer Uerdingen. Der HFC stand damals vor dem Konkurs, die Krefelder halfen und verzichteten auf ihre üblichen Anteile aus den Zuschauereinnahmen. Letztmalig spielte der HFC 2002 im DFB-Pokal und verlor vor 5.500 Zuschauern gegen den SC Freiburg mit 1:3.
Eine Pokalsensation erhoffen sich am morgigen Samstag sicherlich die unter den erwarteten 10.000 Besuchern anwesenden halleschen Anhänger, wenn es für unseren Verein zum sechsten mal im DFB-Pokal „David“ gegen „Goliath“ heißt. Auch wenn der Bundesligist als klarer Favorit in die Begegnung geht, verfügt der Pokal bekanntlich über seine eigenen Gesetze. In den bisherigen beiden Testspielen beider Kontrahenten gewann der HFC übrigens im Februar 1990 im KWS mit 4:1 und in der Winterpause 1991/92 in Hannover mit 4:0...
JS | Ro-Heb | Fotos: Uwe Köhn und www.hannover96.de



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08.08.08Unser morgiger Gast
Ensemble von Nationalspielern in gutem Mix
Dieter Hecking (43), ein Hannoveraner Urgestein, einst auch im mitteldeutschen Fußball (VfB Leipzig) aktiv, kommt mit einer sehr jungen, aber dennoch äußerst erfahrenen Mannschaft in die Saalestadt. Der 27-Mann-Kader ist eine tolle Mischung zwischen jung und alt, mit einem Altersdurchschnitt von 26,7 Jahren. In der vergangenen Saison belegten die „Roten“ einen guten 8. Tabellenplatz in der 1. Bundesliga. Doch das Thema: „40 Punkte = Klassenerhalt“, ist für Hecking abgehakt. Jetzt wollen die Norddeutschen in das internationale Geschäft. „UEFA-Cup - diese Aussage steht“, stellt der Cheftrainer offensiv die Weichen für die neue Saison. Mit einigen hochkarätigen Neuzugängen (Ex-Bayer Schlaudraff und der Finne Forsell) haben die 96iger insgesamt an Klasse gewonnen. Allerdings meinen einige Fußballexperten, dass der Kader die Gefahr der Offensivlastigkeit hat. Hecking sieht dies aber ganz gelassen. Im kicker-Sonderheft „Bundesliga 2008/09“ antwortete er auf die Frage: Warum ist Ihre Mannschaft stärker als in der vergangenen Saison, welche Defizite sind vorhanden? „56 Gegentore waren eindeutig zu viel. Diese Anzahl zu verringern, würde bedeuten, dass wir den einen oder anderen Punkt mehr holen. In unserer Ausrichtung werden wir noch variabler. Ob eine, zwei oder drei Spitzen, künftig wollen wir in der Lage sein, problemlos während des Spiels umzustellen, nicht erst in der Halbzeit.“
Mit dem Schweizer Nationalspieler und ursprünglich zum Kader für die EURO-08 gehörige Mario Eggimann (27), kam vom Bundesligakontrahenten Karlsruher SC, in der Abwehr und den bereits erwähnten Mikael Forsell (Birmingham City) sowie Jan Schlaudraff sieht er seine Mannschaft richtig verstärkt. Immerhin stehen im Bundesligakader von Hannover 96 insgesamt 16 ehemalige bzw. noch aktuelle Nationalspieler (301 Länderspiele/30 Länderspieltore). Der Erfahrenste ist Mittelfeldspieler Altin Lala (Albanien), der 62 Länderspiele bestritt und dabei 3 Tore erzielte. 2.355 Bundesligaspiele und 211 Tore weist der Kader von Hannover 96 auf. Michael Tarnat (kam 2003 von Manchester City, zuvor Bayern München) hat mit 356 Kappen die meisten Bundesligaspiele in den Füßen. In Halle wird der fast 39jährige Abwehrspieler aber mit Sicherheit fehlen, da er sich eine langwierige Fußverletzung zuzog. Dennoch werden die 96iger morgen in der bestmöglichen Besetzung antreten, denn Heckings Spruch: „Wir sind da, wenn andere, höher angesiedelte Klubs schwächeln“ bezieht sich natürlich auch auf den DFB-Pokal, dessen Sieger automatisch im UEFA-Cup startet.
Ro-Heb | JS | Foto: Hannover 96



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08.08.08Zum Regionalligaauftakt
Kartenvorverkauf für mitteldeutsches Derby hat heute begonnen
Auch wenn sich derzeitig alles auf den morgigen DFB-Pokalhit gegen Hannover 96 konzentriert, wirft der Saisonbeginn in der Regionalliga bereits seine Schatten voraus. Am heutigen Freitag begann der Vorverkauf für das mitteldeutsche Derby gegen den FC Sachsen Leipzig am Sonntag, den 17.08.2008 (Anpfiff: 14.00 Uhr im KWS).
Die Karten sind in den weiter unten aufgeführten Vorverkaufsstellen in Halle (Saale) und Leipzig sowie im Internet in folgenden Kategorien erhältlich:


Vorverkauf:Tageskasse:
- SITZPLATZ HAUPTTRIBÜNE:EUR 10,00EUR 11,00
- SITZPLATZ HAUPTTRIBÜNE ermäßigt*:EUR   8,00EUR   9,00
- SITZPLATZ GEGENTRIBÜNE:EUR   8,00EUR   9,00
- SITZPLATZ GEGENTRIBÜNE ermäßigt*:EUR   6,00EUR   7,00
- STEHPLATZ (auch Gästekurve):EUR   7,00EUR   8,00
- STEHPLATZ (auch Gästekurve) ermäßigt*:EUR   5,00EUR   6,00
- HFC-FAMILIENKARTE, HAUPTTRIBÜNE, BLOCK "F"
   (Vati und Mutti zahlen, 1 Kind bis 14 Jahre hat freien Eintritt):EUR 20,00EUR 22,00
- V.I.P.-TAGESKARTE (inkl. Parkschein):EUR 50,00zzgl. 19% MwSt.

*Ermäßigungsberechtigt sind ausschließlich Kinder bis zum Alter von 14 Jahren.
In Halle (Saale) werden die Karten ab sofort in folgenden Vorverkaufsstellen angeboten:
WOSZ Fan-Shop (am Rannischen Platz), TIM-Ticket (in der Galeria Kaufhof am Markt), MDR-Ticket-Galerie im Stadtcenter „Rolltreppe“), Halle-Ticket (im WHÖRL) und in allen Service-Centern der Mitteldeutschen Zeitung.
Im Internet können diese ab heute nachmittag (die Freischaltung wird gerade bearbeitet) unter www.eventim.de geordert werden.
Tickets für den Gästeblock sind ab dem morgigen Samstag ausschließlich in Leipzig bei:
ARENA LEIPZIG (Am Sportforum), Ticket-Galerie (Hainstraße 1), LVZ (Peterssteinweg), Konzertkasse Hugendubel (Petersstraße 12 - 14) und Leipziger Tourismus- und Marketing GmbH (Richard-Wagner-Straße 1) erhältlich.
In alle Preise wurden die Ticketgebühr, die Vorverkaufsprovision, die DFB-Abgabe und (außer bei den V.I.P.-Tageskarten) 19% Mehrwertsteuer einkalkuliert. Bei Bestellungen über das Internet kommt noch die Versandgebühr hinzu.
Tages-V.I.P.-Karten zum Preis von EUR 50,00 zzgl. MwSt. (brutto: EUR 59,50) können ab Montag über die HFC-Geschäftsstelle (Tel.: 0345-444 12 93) erworben werden (die Geschäftsstelle ist ansonsten keine Vorverkaufsstelle!).
JS | Ro-Heb



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07.08.08Nur noch 2.729 Tickets für DFB-Pokalhit verfügbar
Kartenvorverkauf für mitteldeutsches Derby startet morgen
Aktuell sind für den DFB-Pokalhit am kommenden Samstag ab 15.30 Uhr gegen Hannover 96 nur noch 2.729 Karten verfügbar (aufgrund des Gästeblocks mit 3.000 Zuschauern Fassungsvermögen). Die Haupttribüne ist bereits seit längerem ausverkauft. Ansonsten wurden bisher, abzüglich diverser Freikarten für den DFB und die Gastmannschaft sowie für diverse Verlosungen, genau 7.763 an den Mann oder die Frau gebracht.
Der Vorverkauf für das mitteldeutsche Derby gegen den FC Sachsen Leipzig am 17.08.2008 beginnt ab morgen vormittag. Die halleschen Zuschauer können diese in den schon vom DFB-Pokalspiel bekannten Vorverkaufsstellen beziehen, für die Gästefans werden diese vorab in Leipzig erhältlich sein. Nähere Informationen dazu folgen am morgigen Freitag hier bei Euerm CHEMIKER online.
JS | Ro-Heb
P. S.: Zum DFB-Pokalspiel ist es nicht gestattet, Zaunfahnen vor den Sitzplätzen auf der Haupt- und Gegentribüne anzubringen!



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07.08.08Der CHEMIKER, Ausgabe 1
Zu dem am Samstag, den 09.08.2008 um 15.30 Uhr im KWS stattfindenden DFB-Pokalhit gegen Hannover 96 erscheint die erste Ausgabe des HFC-Clubmagazins der Spielserie 2008/09. Der CHEMIKER beinhaltet diesmal u. a.:

  • Grußwort: Günter Papenburg - „Mit System bauen für den Erfolg in der Stadt und Region Halle“,
  • Unser Gast 1: Der DFB-Pokalsieger von 1992 im KWS,
  • Unser Gast 2: Ensemble von Nationalspielern in gutem Mix,
  • Finale 1992: Jörg Sievers - Der Hexer im Olympiastadion,
  • Das Team: Das Regionalligaaufgebot des HFC,
  • Der HFC im DFB-Pokal: Alle bisherigen fünf Spiele,
  • HFC-Vorbereitung: „Hebestreit - Ein Papa für die Jungspunde!“,
  • Vorschau: Regionalligastart mit Traditionsderby,
  • Rückblick: Der HFC triumphierte im Finale beim Erzrivalen,
  • Sammelposter: Das HFC-Team 2008/09,
  • Chronik: 1991/92 - HFC gewann Testspiel bei Hannover 96 klar mit 4:0.

Der CHEMIKER kostet EUR 1,50, ist vor den Bereichen ´Fankurve´ und ´Badkurve´ sowie an den Stadionkassen zum Spiel erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS | Ro-Heb | Layout: Agentur ROWIS



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06.08.08Maik „Scholle“ Scholkowsky steht am Samstag am Mikro
David Bergner ist beim DFB-Pokalhit gegen Hannover 96 Co-Moderator
Da unser Stadionsprecher Markus Hein am kommenden Samstag beruflich (er ist Spielerberater bei der Firma Rogon Sportmanagement) noch in Brasilien verweilen muss, wird Maik „Scholle“ Scholkowsky von der Landeswelle Thüringen (vielen Hörern sicherlich auch noch von unserem Medienpartner radio SAW bekannt) den DFB-Pokalhit gegen Hannover 96 am Mikrofon begleiten. Ihm steht unser derzeitig leider noch verletzter Leistungsträger David Bergner als Co-Moderator zur Seite. Der „Lange“, dem wir weiterhin einen guten Heilungsverlauf wünschen, meint: „Ich bin schon etwas aufgeregt, freue mich jedoch sehr auf diesen ´Job´ und hoffe, dass mir nicht allzuviele ´sprachliche Stolperer´ vor der großen Kulisse unterlaufen.“
JS | Ro-Heb | Fotos: www.landeswelle.de und Sv-Heb



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06.08.08Eindeutiges Bekenntnis für eine „faire Kurve“!
Vom gestrigen HFC-Fanforum im Restaurant Bischoff
Am gestrigen Abend fand im Restaurant Bischoff das Fanforum vor Beginn der Regionalligasaison statt. Neben den Offiziellen und Trainern waren auch fünf Neuzugänge dabei (Pavel David weilte bereits mittags beim Presselunch) und ernteten für ihre sympathischen Vorstellungen den entsprechenden Beifall. Cheftrainer Sven Köhler ließ die Saisonvorbereitung noch einmal Revue passieren und stellte fest, „dass der Konkurrenzkampf im Kader nunmehr sehr viel größer geworden ist. Dieter Strozniak und ich haben bis auf zwei Positionen auch schon die Aufstellung für den DFB-Pokalhit gegen Hannover 96 im Hinterkopf, werden diese aber verständlicherweise noch nicht verraten...“
Manager Ralph Kühne erläuterte nochmals das Zulassungsverfahren zur Regionalliga und verwies darauf, dass der HFC jetzt die Spielberechtigung ohne Auflagen erhalten hat.
Still wurde es dann bei den Ausführungen von Dr. Michael Schädlich. Der Präsident ging im Namen des Vorstandes und des Verwaltungsrates noch einmal auf die verachtenswürdigen Vorkommnisse rund um das letzte Testspiel beim FSV Frankfurt ein: „Wer sich so, wie Teile unserer Anhängerschaft, in der Commerzbank-Arena verhält, hat die Bezeichnung ´Fan´ auch nicht ansatzweise verdient. Diese Personen haben das Ansehen unseres Vereins zum wiederholten Male in den Schmutz gezogen. Auch für den letzten, der dies bisher noch nicht begriffen hat, gilt: Jetzt ist ´Schluss mit lustig´! Alles Reden der vergangenen Monate hat nichts eingebracht. Wer nicht hören kann, muss eben fühlen und die Konsequenzen für sein Tun in Kauf nehmen. Der HFC wird sich die nervenaufreibende Arbeit der letzten Jahre und den Erfolg der letzten Saison von diesen Wirrköpfen in keinster Weise kaputtmachen lassen und nunmehr zu restiktiven Maßnahmen greifen, wie es sie bisher in Halle noch nicht gab. Das Sicherheitskonzept wird nochmals verschärft und die gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitsorganen weiter intensiviert. Im rechtsstaatlichen Rahmen werden diese Personen mit allen dem Verein zur Verfügung stehenden Mitteln zur Verantwortung gezogen und die höchstmöglichen Stadionverbote verhängt bekommen. Dafür verantworlich zeichnet der neue Stadionverbotsbeauftragte, ein Strafrichter am Amtsgericht Bernburg, in enger Abstimmung mit der Vereinsführung. Wenn sich dann wieder vielleicht 100 Leute mit diesen Personen solidarisch erklären und die Spiele boykottieren, ist uns dies auch egal. Zum Fanhaus gehen meine Vorstandskollegen oder ich wegen solcher oder ähnlicher Vorfälle jedenfalls nicht mehr. Die Existenz unseres Vereins, der sich sehr stark sozial engagiert und bei dem neben einer bestehenden Frauenabteilung auch fast 300 Nachwuchskicker spielen, lassen wir keinesfalls von solchen Personen aufs Spiel setzen!“
Noch drastischer drückte es ein langjähriger HFC-Anhänger aus: „Ich zahle auch gern zwei Euro mehr Eintritt, aber wir müssen dafür sorgen, dass wir zu allen Spielen eine faire Fankurve haben und Leute, die in der Regionalliga nichts verloren haben und es nicht einmal wert sind, sich Kreisklassespiele anzusehen, endlich von unserem HFC ferngehalten werden!“
Im Anschluss gab es in vielen Einzelgesprächen mit den Spielern, Trainer und Offiziellen ausschließlich Sympathiebekundungen für die angekündigten Schritte.
JS | Ro-Heb | Fotos: Jens Schumann



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05.08.08Vom heutigen HFC-Presselunch
Vorfreude auf den DFB-Pokalhit mit Präsentator GP | Neuer Caterer unterzeichnet Vertrag | Krawallmacher haben beim HFC nichts verloren!
Am heutigen Nachmittag fand im Dorint Hotel Charlottenhof der schon traditionelle HFC-Presselunch zur Eröffnung der Saison 2008/09 statt. Neben der Vorfreude auf den DFB-Pokalhit am kommenden Samstag gegen Hannover 96 (bisher wurden über 6.500 Karten im Vorverkauf abgesetzt, darunter fast 1.000 in Hannover) ging HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich nochmals auf die mehr als unschönen und verurteilenswerten Begleitumstände beim letzten Testspiel in und um die Frankfurter Commerzbank-Arena ein: „Für das Verhalten einiger Unverbesserlicher können sich alle ehrlichen Fans und natürlich auch der Vorstand und der Verwaltungsrat nur schämen und möchten sich dafür beim rührigen Gastgeber FSV Frankfurt sowie den betroffenen Polizeibeamten aufrichtig entschuldigen. Nunmehr ist ein Punkt erreicht, wo unser Verein mit noch mehr Härte gegen idendifizierte Personen vorgehen wird. Durch den neuen Stadionverbotsbeauftragten des HFC, einen Strafrichter aus Bernburg, werden in Abstimmung mit der Vereinsführung die höchstmöglichen Stadionverbote ausgesprochen. Es kann nicht sein, dass durch vielleicht 20 bis 25 Mann das Wirken aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des HFC in Misskredit gebracht und schlussendlich sogar die Existenz des Vereins aufs Spiel gesetzt wird. Solche Anhänger brauchen und wollen wir nicht!“, meinte der Präsident tief betroffen und enttäuscht.
Auch Angela Papenburg, Geschäftsführerin innerhalb der Papenburg-Gruppe, die den DFB-Pokalhit als Spielpräsentator und Trikot-Ärmelsponsor nicht unerheblich unterstützt, führte aus, „dass solche traurigen Begleiterscheinungen in keinster Weise im Interesse eines in Hannover und Halle beheimateten Unternehmens sein können, das sich vor allem auch die Förderung des Nachwuchses und des Frauenfußballs auf die Fahnen geschrieben hat.“ Auf die Frage, für welchen Verein am Samstag ihr Herz schlägt, meinte sie: „Natürlich für den HFC!“
Manager Ralph Kühne und Cheftrainer Sven Köhler analysierten nochmals die Saisonvorbereitung und gingen auf die einzelnen Neuzugänge ein, bevor sich Neu-Kapitän Nico Kanitz und Pavel David den anwesenden Medienvertretern vorstellten.
Die Unterzeichnung des Vertrages mit der Elysee Catering GmbH als neuem Versorgungsunternehmen im Kurt-Wabbel-Stadion soll dazu beitragen, dass das „Event HFC“ zu den Heimspielen noch besser für alle Zuschauer und Zuschauerinnen, aber auch für die Sponsoren und Förderer unseres HFC organisiert wird.
JS | Ro-Heb | Foto: Uwe Köhn



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02.08.08DFB-Pokalkarten gelten auch für die HAVAG
Bereits mehr als 5.500 Karten im Vorverkauf abgesetzt
Der Kartenvorverkauf für den DFB-Pokalhit gegen Hannover 96 läuft weiter auf Hochtouren. Bis gestern wurden bereits weitaus mehr als 5.500 Tickets an den Mann oder die Frau gebracht. Mit einem besonderen Service unterstützt die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) den HFC: Gemäß einer abgeschlossenen Sondervereinbarung berechtigen die Eintrittskarten für diese Begegnung deren Inhaber zwei Stunden vor und nach dem Spiel zu kostenlosen Fahrten mit den Verkehrsmitteln des MDV in der Zone 210 Halle. Der HFC bedankt sich ganz herzlich bei der HAVAG!
Tickets für diesen Höhepunkt zur Eröffnung der neuen Saison 2008/09 können weiterhin in folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden:

  • WOSZ Fan-Shop (am Rannischen Platz),
  • TIM-Ticket (in der Galeria Kaufhof am Markt),
  • MDR-Ticketgalerie (im Stadtcenter „Rolltreppe“),
  • Halle-Ticket (im WHÖRL),
  • alle Service-Center der Mitteldeutschen Zeitung.

Die Geschäftsstelle des HFC ist ausdrücklich keine Vorverkaufsstelle. Hier können aber V.I.P.-Tickets zum Preis von EUR 80,00 (zzgl. 19% MwSt. und inkl. Parkschein) unter Telefon: (0345) 444 12 93 bestellt werden.
Im Internet sind die Karten unter www.eventim.de erhältlich. Für die Gästefans sind Vorverkaufsstellen von Hannover 96 eingebunden.
Auch die Aktion des WOSZ Fan-Shops geht weiter: Jeder fünfte Erwerber erhält ein kleines Präsent aus der Sonderkollektion zum DFB-Pokalspiel. Vielen Dank dafür insbesondere an dessen Geschäftsführer Dirk „Baby“ Neubert!
JS | Ro-Heb



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01.08.08Gelungene DFB-Pokal-Generalprobe in der WM-Schüssel
Die Köhler-Jungs waren über weite Strecken dem Zweitligisten ebenbürdig, nutzten aber ihre Chancen nicht konsequent und verloren mit 1:2
Die letzte Generalprobe vor dem DFB-Pokalhit gegen Hannover 96 bestritten die Köhler-Jungs heute in der Frankfurter Commerzbank-Arena beim gastgebenden Zweitligaaufsteiger FSV.
Nicht nur die Begegnung in der WM-Schüssel war dabei für beide Mannschaften eine Premiere, sondern auch der auf hallescher Seite erstmalige Einsatz der neuen, rot-weiß gestreiften Trikots für die Saison 2008/09. Das Spiel begann 20 Minuten später, da der Schiedsrichter im Stau stand. In der 9. Minute ging der Zweitligist wie aus heiterem Himmel in Führung, denn bis dahin beherrschten unsere Rot-Weißen die Szenerie. Das Tor für den FSV erzielte Angelo Barletta. Eine gute Kopfballchance vergab Maik Kunze (12.), nach einem Eckball von Thorsten Görke. Die Partie blieb weitestgehend ausgeglichen. Auch in der 18. Minute verpasste Maik Kunze einen Treffer, der Ball ging nur knapp am Tor vorbei. Der FSV bekam nun etwas Oberwasser und stand in der 20. Minute vor dem 2:0, das dann drei Minuten später Matias Esteban Censi aus 15 m Entfernung erzielte. Vorangegangen war ein derber Schnitzer von Adli Lachheb, der das Leder vertändelte. Die über 100 Hallenser verbreiteten im weiten Rund von Beginn an eine tolle Stimmung. Offiziell 570 Zuschauer verfolgten das Spiel, zu hören waren jedoch nur die Gästefans. Das, für den FSV auch nicht verdiente, 3:0 verhinderte Darko Horvat mit einer Glanzparade (29.). Der Tunesier Adli Lachheb wollte in der 38. Spielminute seinen Patzer, der zum 0:2 führte, wieder gut machen, verfehlte aber nach Vorlage von „Görks“ das Frankfurter Gehäuse um einen knappen Meter. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhielt die Halle-Fraktion noch Verstärkung. Weitere 25 Anhänger waren mit Verspätung in der Commerzbank-Arena eingetroffen. Die FSV-Führung war zu diesem Zeitpunkt glücklich und resultierte aus zwei krassen Abwehrfehlern der Gäste (Kamalla, Lachheb), die der Zweitligist abgezockt nutzte.
Zur Pause wechselte HFC-Coach Sven Köhler zweimal. Beide Außenverteidiger (Jens Werner und Robert Stark) wurden durch Jan Benes und Philip Schubert ersetzt. Nach nur vier Minuten brannte es schon wieder vor dem FSV-Tor. Einen Kopfball von Lachheb (nach Ecke von Görke) musste ein Frankfurter auf der Linie (49.) klären. Der FSV vergab in der 60. Minute (attraktiver Fallrückzieher) eine gute Möglichkeit. Maik Kunze provozierte dann endlich den HFC-Torschrei, aber der Ball ging aus 20 m Entfernung nur an das Außennetz. Der Regionalligist war in der Startviertelstunde der 2. Halbzeit ebenbürdig und besaß sogar Chancenvorteile. Ab der 62. Minute kam Pavel David ins Spiel und feierte sein Debüt beim HFC. Die Partie besaß jetzt kaum noch Höhepunkte. Zehn Minuten vor dem Ende wechselten die Gäste noch einmal im Vierer-Pack. In der Schlussphase kamen die Rot-Weißen noch zu zwei klaren Möglichkeiten. Christian Beck (86.) schoss zunächst nur knapp am Tor vorbei. Mit dem Schlusspfiff zappelte der Ball dann endlich im FSV-Tor. Pavel David legte von rechts auf, Christian Beck verwandelte, am langen Pfosten stehend, per Kopf zum verdienten Ehrentreffer.
HFC-Coach Sven Köhler sah in der ersten Hälfte eine bessere Frankfurter Mannschaft. „In der zweiten Halbzeit agierten wir mutiger und wurden dafür belohnt. Insgesamt bin ich mit diesem Test recht zufrieden.“
Aus der Commerzbank-Arena berichteten Steffen Arzt und Chris Brauer. Vielen Dank Steffen und Chris!
Ro-Heb | Ste-Ar | Foto: Chris Brauer



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STATISTIK: FSV Frankfurt - Hallescher FC 2:1 (2:0)
FSV (blau/schwarz-schwarz): Klandt - Weißenfeldt, Barletta, Hainault (65. Hagner), Hillebrand - Mikolajczak (70. Shapourzadeh, 89. Gallego), Spilacek, Mehic, Kreuz (75. Sobotzik) - Cenci (78. Bencik), Ulm (57. Theodoridis). Teamchef: Tomas Oral.
HFC (rot/weiß-rot): Horvat - Werner (46. Schubert), Lachheb, Kamalla (81. Hartmann), Ro. Stark (46. Benes) - Kittler (62. Re. Stark), Görke (62. Finke), Kunze (62. David), Kanitz (81. Seipel) - Hebestreit (81. Shubiditze) - Neubert (81. Beck). Trainer: Sven Köhler.
Tore: 1:0 - Barletta (9.), 2:0 - Censi (23.), 2:1 - Beck (90., Vorarbeit David). Ecken: 6:3 (1:1). Fouls: 11:12 (4:10).
Zuschauer: 570 (darunter etwa 130 HFCer) in der Commerzbank-Arena in Frankfurt / Main.
Äußere Bedingungen: ca. 30 Grad, schwülwarm und erstklassiger Rasen.
Anmerkung: Beim HFC gab Neuzugang Pavel David sein Debüt.
CB | NC | JS | Foto: Chris Brauer