NEWSARCHIV
November 2006


30.11.06 - Danke und alles Gute, Lutz!
Am heutigen Donnerstag gibt der sportliche Berater Lutz Lindemann nach fast dreijähriger Tätigkeit für unseren Club seinen „Ausstand“. Wer „Linde“, der auch als Manager und Trainer für den HFC tätig war, persönlich kennenlernte, schätzt seine absolut ehrliche Art. Auf der PK nach dem Plauen-Spiel machte der ehemalige DDR-Nationalspieler aus seinem Herzen keine Mödergrube und schätzte seine Entscheidung mit zittriger Stimme ein: „Es war eine logische Entwicklung. Man muss sein Leben planen - und dies in meinem Alter besonders. Wir haben den von mir geplanten Regionalligaaufstieg nicht geschafft. Wir konnten keine Konstanz im sportlichen Bereich erzielen. In meiner Zeit sind wir dreimal in Folge nur Vierter geworden. Ich habe einiges unterschätzt, einiges hat auch nicht gepasst. Ich habe hier viele Freunde gefunden. Dennoch habe ich mich anders entschieden. Ab 01.12.2006 werde ich eine Tätigkeit als Chefscout beim Zweitligisten FC Carl Zeiss JENA übernehmen. Glauben Sie mir: Es ist so etwas, wie wieder nach Hause zu kommen. Ich wünsche dem HFC zukünftig viel Erfolg. Lasst den Trainer Detlef Schößler ruhig mit den jungen Leuten arbeiten.“
Auch wenn ihm in der Übergangsfunktion als Trainer z. B. der Einzug ins Landespokalfinale 2005 nicht gelang, war er hier der Punktbeste, wie die nachfolgende Statistik verdeutlicht:
Die HFC-Trainer in der NOFV-OL seit 2000:
62 Spiele | 25 - 13 - 24 | 87:81 Tore | 088 Punkte | 1,41 Punkte/Spiel: Reinhard Häfner
57 Spiele | 28 - 21 - 08 | 91:47 Tore | 105 Punkte | 1,84 Punkte/Spiel: Dirk Mankowski
21 Spiele | 10 - 03 - 08 | 41:34 Tore | 033 Punkte | 1,57 Punkte/Spiel: Hermann Andreev
21 Spiele | 11 - 07 - 03 | 46:21 Tore | 040 Punkte | 1,90 Punkte/Spiel: Lutz Lindemann
07 Spiele | 02 - 01 - 04 | 07:05 Tore | 007 Punkte | 1,00 Punkte/Spiel: Dieter Strozniak´
´Dieter Strozniak war zweimal Interimstrainer
Lieber Lutz: Wir sagen Danke und wünschen Dir für Deine persönliche Zukunft alles erdenklich Gute, öfters ein etwas glücklicheres Händchen bei Deiner neuen Tätigkeit und privat Gesundheit sowie viele schöne Stunden mit Deiner Monika und im Kreise der Familie in Bermsgrün - dem „St. Moritz des Ostens“!
Die HFC-Internetredaktion
JS | RoHeb

29.11.06 - Der CHEMIKER, Ausgabe 10
Zum Oberligapunktspiel am Sonntag, den 03.12.2006 um 13.00 Uhr im KWS gegen den FSV Budissa Bautzen erscheint die zehnte Ausgabe des HFC-Clubmagazins der Spielserie 2006/07.
Der CHEMIKER beinhaltet diesmal u. a.:

* Grußwort: Pro HFC - Pro Dr. Michael Schädlich!,
* Rückblick: Die Spiele gegen Plauen und in Zwickau,
* Gästeporträt: FSV Budissa Bautzen,
* Im Gespräch: Benedikt Seipel,
* Sammelposter: Volkan Kiral,
* Chronik: Vor 30 Jahren - Die HFC-Saison 1976/77, Teil 7: Die Spiele gegen den FC Karl-Marx-Stadt und beim FC Vorwärts Frankfurt/Oder.

Der CHEMIKER kostet EUR 1,50 (inklusiv EUR 0,50 für die Nachwuchsförderung), ist an den Stadionkassen zum Spiel erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS
P. S.: In der Galerie sind 29 Bilder vom Auswärtsspiel in Zwickau neu eingestellt.



29.11.06 - Einladung zum 2. Fanprojekt-Fußballturnier für HFC-Fanclubmannschaften
Hiermit möchten wir Euch recht herzlich zu unserem 2. Fanprojekt-Fußballturnier einladen. Veranstalter sind der Hallesche FC und das Streetwork-Fanprojekt Halle.
Am Samstag, den 06.01.2007 wird von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr (Einlass ab 09.00 Uhr) in der Sporthalle Brandberge, Kreuzvorwerk 30, 06120 Halle gespielt. Die Mannschaftsstärke beträgt 5 Feldspieler, 1 Torwart und 4 Auswechselspieler. Die Startgebühr in Höhe von 20,00 Euro ist bis zum 18.12.2006 auf Kontonummer: 387 301 070, BLZ: 800 537 62 bei der Stadt- und Saalkreissparkasse Halle, Kontoinhaber: Hallescher FC e. V., Verwendungszweck: Mannschaftsname - 2. Fanprojekt-Fußballturnier einzuzahlen.
Die Anmeldung zum Turnier kann ebenfalls bis zum 18.12.2006 unter der Adresse Streetwork Fanprojekt c/o Hallescher FC, Herrn Steffen Kluge, Kantstraße, 06110 Halle (S.) oder per Telefon: (0163) 380 11 63, per Telefax: (0345) 444 16 16 oder per E-Mail an fanprojekt-halle@gmx.de erfolgen.
Der Turnierplan wird nach Meldeschluss und Auslosung bekanntgegeben. Bitte meldet Euch rechtzeitig an, denn die Anzahl der Teilnehmer ist aus organisatorischen Gründen auf 15 Teams begrenzt (entscheidend ist der Termin der Einzahlung des Startgeldes).
Euer Streetwork-Fanprojekt Halle, Steffen Kluge
JS

28.11.06 - Limitierte Auflage von Programmen FSV Zwickau - HFC zu ersteigern
Am heutigen Tage erreichte uns nachfolgende Mail, welche wir gern für die Sammler von Programmheften veröffentlichen:
„Hallo, ich bin seit vielen Jahren leidenschaftlicher Sammler von Stadionheften, u. a. auch meiner „Jugendliebe“, des Halleschen FC. Auch vom 2. Geisterspiel des HFC, diesmal auswärts beim FSV Zwickau, gab es keine offiziellen Stadionhefte. Das Stadionheft wurde normal geplant, als Datei erstellt und letztlich aus Kostengründen nicht produziert. Nach einigen Telefonaten und meiner Zusage, die Druckkosten zu übernehmen, druckte mir die Druckerei, welche die Hefte immer produziert, im Digital-Druck-Verfahren in besserer Qualität eine exclusive Serie von 20 Exemplaren. Hiermit stelle ich 15 Hefte für Sammler beider Vereine zur Verfügung, die ich meistbietend abgeben werde. Nach Abzug meiner Kosten werde ich den Gewinn hälftig dem FSV Zwickau und dem Halleschen FC spenden.
Gebote bitte an HFrank2001@aol.com. Ich betone ausdrücklich, das ich die Hefte nicht bei ebay anbieten werde und wünsche auch nicht, dass die Hefte dort weiter veräußert werden. Ich bitte die Webmaster, diese Anzeige zu veröffentlichen und Fragen an mich weiterzuleiten.
Danke und Gruß, Frank Heidenreich aus Rodgau, HFC-Mitglied Nr. 773“
JS

28.11.06 - MIDEWA-CUP des 1. FC Zeitz am 17.12.2006 mit unseren ´Fohlen´
Am Sonntag, den 17.12.2006 findet von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Berufsschulzentrum an der Alten Werkstraße 1 in Zeitz der MIDEWA-CUP des 1. FC Zeitz statt. Die ´Männer´ von Trainer Dieter Strozniak spielen in der Vorrundengruppe B gegen den SV Naumburg 05, den 1. FC Lok Leipzig und den 1. FC Gera 03.
Neben dem Gastgeber 1. FC Zeitz nehmen noch die SG Union Sandersdorf und die zweiten Vertretungen des ZFC Meuselwitz und des Chemnitzer FC an diesem Turnier teil.
Die Spielzeit beträgt jeweils 1 x 12 Minuten ohne Seitenwechsel.
JS


27.11.06 - Fan-Weihnachtsfeier am 02.12.2006
Am 02.12.2006 findet ab 19.00 Uhr im Kino 188 am Böllberger Weg die diesjährige HFC-Fan-Weihnachtsfeier statt. Ein DJ wird an diesem Abend für Unterhaltung sorgen, dazu gibt es kulinarische Köstlichkeiten aus der Gaststätte „Zur Spätschicht“, eine Tombola mit tollen HFC-Souvenirs und einige Überraschungsgäste.
Wir denken, dass für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt sein wird. Die letzten Wochen haben bei allen HFC-Anhängern Spuren hinterlassen. Es wird mal wieder Zeit zu Feiern.
Eine Teilnahme lohnt sich also auf jeden Fall! Karten zum Preis von 10,00 Euro gibt es zu den Heimspielen am Fanhaus oder bei Thurid Galinsky (Tel.: 0163 - 638 36 00) und Steffen Kluge (Tel.: 0163 - 380 11 63).
Wir bedanken uns für die tolle Unterstützung bei der Gaststätte „Zur Spätschicht“ und beim WOSZ Fan-Shop.
Euer Streetwork Fanprojekt
JS

27.11.06 - Genesungswünsche vom MSV Börde für Patrick Borchmann
Hallo HFC-er,
am Samstag hatte der HFC ein Auswärtsspiel beim MSV Börde. In dieser Begegnung verletzte sich Euer Spieler Patrick Borchmann 12 Minuten nach seiner Einwechslung ohne gegnerische Einwirkung schwer. Er wurde noch gestern in Magdeburg operiert. Die A-Jugend des MSV Börde wünscht gute Besserung, und wir hoffen, dass er Euch bald wieder zur Verfügung steht.
H. Blenk, Mannschaftsleiter der A-Jugend des MSV Börde 1949
Diesen Genesungswünschen schließen wir uns gern an!
JS


27.11.06 - HFC-Frauen belegen 3. Platz bei der Sportlerumfrage und verlieren beim LFC Berlin mit 0:5
Beim ´Ball des Sports´ im MARITIM-Hotel Halle wurde unsere Frauenmannschaft für den 3. Platz bei der diesjährigen Sportlerumfrage - zu der sie aufgrund ihres Landespokalsiegs nominiert wurde - geehrt.
Dazu gratulieren wir den Noack-Mädels recht herzlich!
Im gestrigen Punktspiel beim Lichterfelder FC Berlin 1892 verlor unsere Mannschaft mit 0:5 (0:2). Damit kassierte sie die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen und belegt aktuell mit 18 Punkten den 6. Platz in der NOFV-Regionalliga.
JS




26.11.06 - Gerechte Nullnummer im Zwickauer Geisterspiel
Am Nachmittag trennten sich der gastgebende FSV Zwickau und unser HFC vor einer „Geisterkulisse“ bei herrlichstem Sonnenschein im Westsachsenstadion leistungsgerecht 0:0-Unentschieden. Während der HFC, abgesehen von den ersten zehn Spielminuten, in der ersten Halbzeit die Partie weitestgehend bestimmte, waren die Gastgeber dann in Halbzeit zwei bis zur 70. Minute die bessere Mannschaft. In der Schlussphase vergaben der sehr agile Maik Kunze (70.) und Robert Pietsch (85.) zwei gute Möglichkeiten zum HFC-Siegestor. Am Ende blieb es auf sehr schwerem Boden, in einer kampfbetonten, aber jederzeit fairen Partie, beim 0:0-Unentschieden. HFC-Coach Detlef Schößler haderte natürlich mit dem Ergebnis, wollte unbedingt die drei Punkte und sah dafür durchaus auch Chancen. „Allerdings war das Spiel eher ein Kniehebelauf, als dass auf dem schlammigen Geläuf ein technisch orientierter Fußball möglich war.“ Vor dem Spiel präsentierten beide Mannschaften ein Transparent mit den Emblemen beider Vereine und der Aufschrift: „Der FSV Zwickau ist gegen Gewalt und Rassismus!“


Die erste Halbzeit begann mit einer starken Offensive der Zwickauer. Der wuselige FSV-Linksaußen Sebastian Meyer hatte schon in der 3. Minute eine erste Chance, als er völlig frei an der linken Strafraumbegrenzung zum Schuss kam, aber den Ball am langen Pfosten des HFC-Tores vorbei zog. Beide Seiten agierten äußerst nervös. Ungewöhnlich: Fast jeder Wortlaut, der sich immer wieder anfeuernden Spieler auf beiden Seiten, hallte durch das leere Westsachsenstadion, als würde er über die nicht eingeschalteten Stadionlautsprecher verstärkt. Aus diesen „Fußball-Dialogen“ war deutlich heraus zu hören, dass sich beide Teams für diese Partie viel vorgenommen hatten und immer wieder nach vorn peitschten. Aber der äußerst schwere Boden ließ keinen geordneten Spielaufbau zu, es blieb somit bis Ende ein von vielen kämpferischen Elementen geprägtes Spiel, bei dem beide Abwehrreihen dominierten und kaum Fehler machten. Auch wenn der HFC nach ca. zehn Minuten nun endlich im Spiel war und es bis zur Pause vollends an sich riss, die echten Höhepunkte in den Strafräumen blieben aus. In einem Punkt waren sich auch beide Trainer am Ende völlig einig: Ein Spiel vor den „erwarteten über 2.000 Zuschauern“ (O-Ton FSV-Coach Uwe Ferl) hätte so manch spannende Strafraumszene heraufbeschworen, auf die die etwa 50 Offiziellen und Pressevertreter sehnlichst warteten. Während die Hausherren mit einem 20 m–Freistoß von Marcus Jazwinski (klar neben das Tor) ihrerseits die wenigen verheißungsvollen Szenen schon nach zehn Minuten abgeschlossen hatten, kam der HFC durch einen schönen Seitfallzieher von Maik Kunze (27.) und wenig später eine knapp von Robert Römer verpasste Eingabe des Ex-Jenensers (neben Pawel Wojtala der beste HFC-Spieler in den ersten 45 Minuten) auch noch zu zwei Auftritten in des Gegners „Heiligtum“, doch ein Tor gelang keinem Team.
Die Zwickauer kamen etwas ausgeschlafener aus der Halbzeitpause und konnten, begünstigt durch das noch nicht wieder funktionierende und fehlende Pressing der HFC-Offensive, das Spiel zunächst an sich reißen. Als dann Sebastian Arzt in der 54. Minute aus etwa 25 m einen Fernschuss zutraute, fand er im ausgezeichnet reagierenden Matthias Küfner seinen Meister.


Auch wenn der HFC in der Anfangsphase der zweiten Hälfte nur noch reagierte und kaum selbst Akzente setzen konnte, machten die Einheimischen aus ihrer optischen Überlegenheit einfach zu wenig. Mit einem wieder erstarkten Pawel Wojtala (war in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit untergetaucht) riss der HFC in den letzten 25 Minuten wieder das Spiel an sich. Der erfahrenen Pole, unterstützt vom weiter deutlich Form verbesserten Philipp Wanski, brachte das HFC-Spiel wieder in Fahrt. In der 67. Minute verpasste dann Maik Kunze mit zwei Möglichkeiten in Folge die nun verdiente Führung. Zunächst strich ein 15 m-Schuss (Vorlage Sebastian Wille) nur knapp am FSV-Tor vorbei und ein Kopfball aus 6 m Entfernung (Eingabe Benedikt Seipel) segelte nur haarscharf über den Querbalken. Jetzt konterten die Zwickauer, hatten aber nur in der 73. Minute, erneut durch Sebastian Arzt, eine Torchance, die wiederum „Küfi“ meisterhaft entschärfte. Sechs Minuten vor dem Abpfiff legte dann Pawel Wojtala seinem Mitspieler Robert Pietsch an der Strafraumgrenze den Ball maßgerecht auf den Fuß, aber der 16 m–Hammer von „Pietscher“ strich um Zentimeter am FSV-Gehäuse vorbei. So blieb es am Ende beim insgesamt leistungsgerechten 0:0, dem ersten Unentschieden unserer Mannschaft in dieser Saison. In Anbetracht der aktuellen Tabellensituation wäre natürlich ein Dreier beim Aufsteiger sehr wichtig gewesen. Die Schößler-Schützlinge boten kämpferisch alles, aber des Quäntchen Glück war ihnen nicht hold. Vielleicht wäre da mit Unterstützung des HFC-Anhanges noch einiges gegangen, doch der blieb wegen maßloser Überschreitungen einiger FSV-Fans im Spiel gegen Chemnitz ausgesperrt. Dennoch ein großes Dankeschön an unsere Fans, von denen etwa 50 nach Spielschluss vor dem Westsachsenstadion in friedlicher Manier ihre Mannschaft feierten und ein lautstarkes „CHEMIE HALLE“ über die Halde schallen ließen.
Ro-Heb


26.11.06 - STATISTIK: FSV Zwickau - HFC 0:0
FSV (rot-rot): Soukup – Kubik, Werner, Trehkopf, Moses – Pfoh (74. Balg), Strobel, Troche (75. Glaubitz), Jazwinski (87. Zdrazil) – Arzt, Meyer. Trainer: Uwe Ferl.
HFC (grün-weiß): Küfner – Pietsch, Gleis, Gröger – Seipel, Wanski, Wojtala, Kamalla – Kunze (74. Döring), Wille, Römer (78. Endres). Trainer: Detlef Schößler.
Ecken: 5:5 (2:2). Chancen: 4:5 (2:2). Gelbe Karten: Moses, Jazwinski – Gleis, Wanski.
Schiedsrichter: Tino Wenkel (Mühlhausen). SRA: Michael Wilske, Swen Eichler. Zuschauer: 0 - unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Westsachsenstadion Zwickau.
Äußere Bedingungen: Temperaturen um die 11 Grad plus, sonnig, sehr schwer bespielbarer, nasser, aufgeweichter, sehr unebener Rasen.
Ro-Heb | JS



26.11.06 - AUS DER PRESSEKONFERENZ: FSV Zwickau - HFC
Detlef Schößler (Trainer des HFC):
Aus unserer Sicht möchte ich sagen, dass wir weitaus mehr Ballbesitz als die Zwickauer hatten. Wir wollten durchaus die drei Punkte heute mitnehmen. Aber wir haben zwei Möglichkeiten nicht genutzt, die durchaus ein Tor Wert gewesen wären. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sicherlich hätte unser Offensivspiel in der einen oder anderen Phase besser sein können. Wir müssen mit dem einen Punkt leben, hätten aber gern drei mitgenommen.
Zum „Geisterspiel“ ohne Zuschauer:
Natürlich ist das nicht gut. Fußball lebt von Emotionen und wenn ich den Gegner einmal festbinden möchte, dann brauche ich dazu einfach Zuschauer. Das steht völlig außer Frage. Ich bin mir sicher, wir hätten heute sehr viele HFC-Fans dabei gehabt.






26.11.06 - AUS DER PRESSEKONFERENZ: FSV Zwickau - HFC
Uwe Ferl (Trainer des FSV Zwickau):
Ich sehe dies etwas anders. Ich denke, dass wir die Mannschaft mit mehr Spielanteilen waren. Zunächst bin ich froh, dass die Null gestanden hat. Es gab nur eine Großchance für den Gegner, und das war der Kopfball von Kunze. In den ersten zwanzig Minuten haben wir einen sehr guten Fußball gespielt. Leider ist aber einfach der finale Pass nicht gekommen. Sonst hätten wir in Führung gehen können. Es war einfach ein Spiel: Wer in Führung geht gewinnt. Es war ein relativ chancenloses, aber dennoch besseres 0:0-Spiel. Letztendlich geht das Ergebnis schon in Ordnung. Ich bin aber auch der Meinung: Wenn wir ein Tor gemacht hätten, dann wäre unser Sieg auch verdient gewesen.
Zum „Geisterspiel“ ohne Zuschauer:
Ich glaube nach unserer Leistung hier zu Hause gegen Chemnitz und beim Unentschieden in Leipzig hätten wir heute mit Sicherheit über 2.000 Zuschauer im Stadion gehabt. Die haben uns natürlich schon ein wenig gefehlt. Aber wir hatten uns seit Wochenbeginn auf diese Sache vorbereitet. Aber wir haben auch zwei, drei sehr junge Spieler, wie z. B. Maik Strobel, der in der zweiten Halbzeit eine Top-Leistung gebracht hat, vielleicht auch eben ohne Zuschauer etwas befreiter gespielt hat. Ich möchte aber so etwas nicht wieder mitmachen, denn ich bin ein sehr emotionaler Typ und brauche die Zuschauer. Das wird hoffentlich im nächsten Heimspiel, in der Rückrunde, gegen Cottbus auch wieder so sein. Dazu brauchen wir für die Rückrunde eine gute Vorbereitung. Leider haben wir jetzt in diesem Jahr nur noch zwei Auswärtsspiele, das hätte ich mir auch anders gewünscht. Wir haben gute Ergebnisse erzielt, und wenn mir vor Saisonbeginn einer gesagt hätte, dass wir in Plauen gewinnen und gegen Leipzig, Chemnitz und Halle einen Punkt holen, dann wäre ich mehr als zufrieden gewesen, dies auch zu erreichen. Wir sind auf einem guten Weg, der aber auch Zeit braucht. Dennoch haben wir auf dem Weg bis hierher viel zu viele Punkte verschenkt und einfach liegen gelassen. Mit dem heutigen Punktgewinn können wir leben.

24.11.06 - BILD HALLE: Baulöwe Hellmich – Baut er in Halle das neue Stadion?
von Michael Nowack
„So ein Stadion hat die Welt noch nicht gesehen“, jubelte Joseph Blatter (70).
Der FIFA-Boss meinte die Veltins-Arena auf Schalke, gebaut von der Hellmich Unternehmensgruppe aus Duisburg. Und die will auch das neue Stadion in Halle bauen.
Logisch, dass HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich (52) wissen möchte, wie das aussehen könnte. Also schlägt er heute mit Berater Lutz Lindemann (57) bei Baulöwe Walter Georg Hellmich (62) auf. Der führt die Hallenser durch sein zweites Vorzeigeobjekt, die MSV Arena in Duisburg.
14 Bieter haben sich an der Ausschreibung um den Bau des Stadions in Halle beworben. Zwei sind noch in der engeren Wahl. Einer davon ist Hellmich. Er sagt: „Wir stehen Gewehr bei Fuß. Ich gehe davon aus, dass unser Konzept die Hallenser überzeugt hat. Und wir hoffen, dass nach der OB-Wahl mehr Bewegung in die Angelegenheit kommt.“
Hellmich über die Bauzeit: „Wir warten auf den Startschuss. Von der Grundsteinlegung bis zur Einweihung wird etwas mehr als ein Jahr vergehen. Das Stadion hat eine Kapazität von 15.000 Plätzen, ist aber bei Bedarf ausbaufähig.“ Hellmich übers Betreiberkonzept: „Die Stadt Halle legt Wert darauf, dass die Investoren auch Betreiber sind. Wir würden als Herzstück aber ganz stark den HFC einbeziehen. Präsident Schädlich ist ein Mann mit Weitblick. Er ist ein ganz wichtiger Partner für uns.“
Allerdings: Die Hoffnung, dass der Präsident nach dem 14.12. weitermacht, schwindet immer mehr. Vor der Abreise nach Duisburg sagte er: „Ich bitte, dass man meine Entscheidung, das Amt niederzulegen, respektiert.“ Der Auftritt an der Wedau dürfte wohl eine der letzten Amtshandlungen gewesen sein...
Ro-Heb



22.11.06 - René Stark im Probetraining +++ 3 Spieler langfristig verletzt +++ Berufung des FSV Zwickau vom NOFV-Sportgericht abgelehnt
René Stark absolviert derzeitig ein Probetraining beim HFC. Der rechte, offensive Mittelfeldspieler trug bis zur Saison 2002/03 schon einmal das rot-weiße Trikot und bestritt insgesamt 61 Punktspiele für unsere 1. Mannschaft (5 Tore). Danach spielte er für den FC Sachsen Leipzig und den Chemnitzer FC in der Regionalliga, bevor er sich zu Beginn dieser Spielserie dem FSV Grün-Weiß Wimmelburg anschloss. Sofern er Cheftrainer Detlef Schößler sportlich überzeugt, werden die entsprechenden Vertragsmodalitäten mit dem 26-jährigen gelernten Gerüstbauer geklärt.
Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Spiel gegen den VFC Plauen diagnostizierte Mannschaftsarzt Dr. Bartels bei Christian Fährmann einen erneuten Armbruch. Er wurde bereits operiert und fällt, wie auch Volkan Kiral und Michel Petrick, bis zum Rückrundenstart im Frühjahr 2007 aus.
Die vom FSV Zwickau eingelegte Berufung gegen die einstweilige Verfügung des NOFV-Sportgerichts wurde am gestrigen Abend abgelehnt, so dass das Auswärtsspiel unserer Oberligamannschaft am 26.11.2006 im ´Westsachsenstadion´ definitiv unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss.
JS

21.11.06 - Rückrundenauftakt gegen den SV Dessau 05 vorverlegt
Wie der NOFV soeben informierte, wurden einige Oberligaspiele - darunter auch der Rückrundenauftakt der Schößler-Jungs gegen den SV Dessau 05 - vorverlegt. Im entsprechenden Telefax heißt es: „Entsprechend des bestehenden Vertrages zwischen dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV), beantragt der MDR mit Nachdruck die folgenden Spielverlegungen:
Spiel 114: FC Eilenburg – VFC Plauen vom 03.12.2006 auf den 02.12.2006 (13.00 Uhr),
Spiel 122: Chemnitzer FC – FC Rot-Weiß Erfurt II vom 10.12.2006 auf den 09.12.2006 (14.00 Uhr),
Spiel 123: FC Sachsen Leipzig – Germania Halberstadt vom 10.12.2006 auf den 09.12.2006 (13.00 Uhr) und
Spiel 124: Hallescher FC – SV Dessau 05 vom 10.12.2006 auf den 09.12.2006 (13.00 Uhr).
Für die Maßgabe der Gleichbehandlung sind Ausnahmen ausgeschlossen. ...“
JS

20.11.06 - Einstweilige Verfügung des NOFV-Sportgerichts gegen den FSV Zwickau beschert unserem HFC das nächste „Geisterspiel“
Soeben erreichte die Geschäftsstelle des HFC ein Telefax, in welchem der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) mitteilt, dass das Sportgericht des NOFV in seiner Verhandlung vom 18.11.2006 folgendes entschieden hat (nachfolgend der Text aus dem Fax in Auszügen):
„Beschluss-Nr.: 66-2006/2007
Einstweilige Verfügung des Vorsitzenden des Sportgerichts nach § 27 Ziffern 1. und 3. der RuVO

1. Der FSV Zwickau e. V. hat das für den 26.11.2006, 13.30 Uhr angesetzte Meisterschaftsspiel der OL Staffel Süd Nr. 110 gegen den Halleschen FC gemäß § 30 Ziffer 1.i) der RuVO unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen.“
In der Begründung heißt es u. a.:
„Beim Meisterschaftsspiel der OL Staffel Süd Nr. 94, FSV Zwickau - Chemnitzer FC am 11.11.2006 kam es nach Berichten von Schiedsrichter und Spielbeobachter zu erheblichen Verstößen gegen den § 16 Ziffer 8. der Spielordnung, für die die beteiligten Vereine die Verantwortung tragen. ...
...Zur Zeit sind offensichtlich Sicherheit und Ordnung auf dem Platz des FSV Zwickau nicht gewährleistet. Am Spiel beteiligte Aktive sind wie Zuschauer von Heim- und Gastmannschaft erheblich gefährdet, ausländische Spieler dem Fremdenhass ausgesetzt. Zudem ist der FSV Zwickau Wiederholungstäter im Sinne des § 30 Ziffer 2. der RuVO. ...
...Auf die Verfahrenseröffnung des Sportgerichts vom 13.11.2006 haben der FSV Zwickau und der Chemnitzer FC mit Schriftsätzen vom 15.11.2006 bzw. 17.11.2006 reagiert. Ihr Inhalt erlaubt zur Zeit noch keine sachgerechte Entscheidung, so dass der Vorsitzende des Sportgerichts eine mündliche Verhandlung bestimmt hat. Diese ist zeitnah, das heißt, in notwendiger Entfernung zum nächsten Heimspiel des FSV Zwickau nicht zu realisieren. Letzteres ohne Einschränkungen durchführen zu lassen, ist nicht zu verantworten. Aus diesen Gründen erfolgt zur Aufrechterhaltung der sportlichen Disziplin die Anordnung des Spielens unter Ausschluss der Öffentlichkeit für das den Ereignissen des 11.11.2006 folgende Heimspiel des FSV Zwickau."
Wir werden hier im Netz aktuell über die weitere Entwicklung in diesem Fall informieren.
JS

18.11.06 - HFC schoss die breite Plauener Brust schnell ganz schmal
Am heutigen Nachmittag gewann unsere Oberligamannschaft im KWS vor rund 1.000 Zuschauern das Spitzenspiel des 13. Spieltages gegen den bisherigen Tabellenvierten vom VFC Plauen völlig verdient mit 4:1.
Damit gab der seit knapp zehn Tagen im Amt des neuen Cheftrainers tätige Detlef Schößler mit seiner Mannschaft ein erfolgreiches Heimdebüt. Nach vier Niederlagen in Folge überzeugten die Rot-Weißen mit Fußball vom Feinsten und hätten am Ende auch noch klarer gewinnen können. Schon nach 22 Sekunden schlug das Leder erstmals im Plauener Gehäuse ein, als Christian Fährmann eine perfekte Eingabe von Benedikt Seipel zum 1:0 verwandelte. Der endlich wieder auf der Position eines Spielmachers fungierende HFC-Zehner war in den nächsten zwanzig Minuten der beste Spieler auf dem Platz und Ausgangspunkt zum 2:0 (9.). Sein tiefer Pass zu Benedikt Seipel erreichte über Christian Kamalla (mit ganz starker Partie) nach einem Zweikampf mit dem VFC-Abwehrspieler Hujdurovic den zentral postierten Maik Kunze. Der Schuss des Ex-Jenensers wurde noch von einem VFC-Abwehrspieler abgefälscht und senkte sich unhaltbar ins Netz. Damit waren die mit breiter Brust angereisten Plauener schon fast aus dem Spiel. Das sah auch der VFC-Coach Stefan Persigehl so: „Wir waren erst nach zehn Minuten auf dem Platz und lagen da schon mit 0:2 hinten.“ Der HFC spielte weiter überlegen, doch in der 20. Minute ereilte ihn ein neues Missgeschick, als Christian Fährmann auf den verletzten Arm gefallen war und fünf Minuten später ausgewechselt werden musste. Zwischenzeitlich erreichte der VFC zwar ein spielerisches Gleichgewicht, hatte aber lediglich bei einem Schuss von Zapyshnyi (25.) eine gute Chance. Dagegen wurde ein Kopfball von Alex Gröger (16.) durch Risch von der Linie geschlagen. Mit einem weiteren Zaubertor wurden die „Plauener-Spitzen“ nun endgültig schmalbrüstig geschossen. Pawel Wojtala erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und netzte nach einen Doppelpass mit Maik Kunze selbst ein.
Auch nach der Pause blieb der HFC die bessere Mannschaft. Die Plauener hatten sich nun doch schon aufgegeben. Der eingewechselte Robert Römer verspielte zunächst zwei klare Chancen (57./66.) und hatte dann nach einer herrlichen Kombination zwischen Alex Gleis und Maik Kunze kein Problem, das 4:0 (73.) zu erzielen. In der Schlussviertelstunde kamen dann die Vogtländer doch noch etwas besser ins Spiel. Aber die letztendlich verdiente Ergeniskosmetik vollzogen die Hallenser auch noch selbst, als Alex Gleis (80.) eine Flanke von Gregor Berger unhaltbar in den Winkel abfälschte. So endete eine schlimme HFC-Serie mit einer überzeugenden Leistung und sehenswerten Toren.
Nach dem Spiel verkündete HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich eine Personalentscheidung: Mit Wirkung vom 01.12.2006 wird der bisherige sportliche Berater des HFC, Lutz Lindemann, die Funktion eines Chef-Scouts beim Zweitligisten FC Carl Zeiss JENA übernehmen. Wir bedanken uns bei ihm für seinen Einsatz für unseren HFC und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit in der 2. Bundesliga. Alles Gute, Lutz!
Ro-Heb | Foto: Sv-Heb

18.11.06 - STATISTIK: HFC - VFC Plauen 4:1 (3:0)
HFC
(rot-weiß): Küfner – Pietsch, Gleis, Gröger, KamallaSeipel, Fährmann (28. Römer), Wojtala, Wanski (65. Georg) – Kunze (87. Endres), Wille. Trainer: Detlef Schößler.
VFC (gelb-schwarz): Okrucky – Fahrenholz, Hujdurovic, Noll, Gillert (55. Berger) – Risch (82. Persigehl), Stiefel, Hölzel, Schulze – Reimann, Zapyshnyi. Trainer: Stefan Persigehl.
Tore: 1:0 Fährmann (1. – Vorlage Seipel), 2:0 Kunze (9. – Vorlage Seipel), 3:0 Wojtala (32. – Vorlage Kunze), 4:0 Römer (73. – Vorlage Kunze), 4:1 Gleis (80. – Eigentor). Freistöße: 18:14 (11:11). Ecken: 2:2 (1:1). Chancen: 8:6 (4:2). Abseits: 6:0 (1:0). Schiedsrichter: Matthias Klatte (Wildau). SRA: Jan Arndt, Thomas Förster. Verwarnungen: Wille (33.), Kamalla (54.) – Stiefel (36.), Risch (51.), Schulze (68.), alle wegen Foulspiel. Zuschauer: 1.017 im KWS.
Äußere Bedingungen: ca. 12 Grad, sonnig, nasser, schwer bespielbarer Rasen.
Anmerkungen: Beim HFC standen seit Wochen Christian Fährmann und Philipp Wanski in der Startformation.
Die weiteren Ergebnisse: Erfurt II - Jena II 1:3; Dresden Nord - Pößneck 3:0, Meuselwitz - Halberstadt 2:1, Chemnitz - Bautzen 2:0, Auerbach - Dessau 2:4, Sachsen Leipzig - Zwickau 1:1, Eilenburg - Cottbus II 1:1.
Ro-Heb | Sv-Heb | AT



17.11.06 - Persigehls Truppe jetzt voll auf Kurs
Mit dem VFC Plauen stellt sich die „Mannschaft der Stunde“ in Halle vor. Die Schützlinge von Neu-Trainer Stefan Persigehl haben zuletzt geschlagen, was sich ihnen an prominenter Konkurrenz in den Weg stellte: Meuselwitz (6:1/A), Chemnitz (2:1/A) und Leipzig (1:0). „Gegen die Sachsen hatten wir dabei auch das Glück, das uns zu Beginn der Saison gefehlt hat“, gesteht der 44 Jahre alte Coach, der im Sommer als Co-Trainer von Tino Vogel begonnen hatte und nach der 2:3-Auftaktpleite gegen Cottbus II dessen Nachfolger geworden war.
Persigehl ist in den ostdeutschen Fußballarenen alles andere als ein Unbekannter. Als Aktiver stürmte er in der DDR-Oberliga für den FC Karl-Marx-Stadt (1981 - 89) sowie Wismut Aue (1989 - 91). Danach bestritt er von 1991 bis 1994 über 100 Erst- und Zweitligaspiele für Hansa Rostock. Bis zum Ende der vergangenen Saison war der Mann mit zwei gleichrangigen Jobs - eine Versicherungsagentur ist sein „zweites Standbein“ - noch Spielertrainer in Schreiersgrün, das er von der Kreis- bis in die Bezirksklasse nach oben gebracht hat.
Inzwischen spielt der VFC in der Oberliga jedenfalls wieder die Rolle, die ihm Experten von Anfang an zugedacht hatten. Unruhe nach der Trainerentlassung und Unsicherheiten durch die Systemumstellung nennt Persigehl u. a. als Gründe, weshalb es bis zum achten Spieltag (Tabellenplatz 10!) längst nicht wie erhofft lief. Als Knackpunkt, mit dem die Elf in die Erfolgsspur zurückfand, bezeichnet er den 4:0-Pokal-sieg beim Landesliga-Ersten Markranstädt. „Da hat das System zum ersten Mal richtig gut funktioniert“, findet der Trainer, der mit seiner Truppe auswärts noch ungeschlagen ist. Aufkommende Euphorie rund um das Vogtlandstadion dämpft er mit dem Hinweis, auf seinen Zwei-Jahres-Plan, erst an dessen Ende der Aufstieg zur Debatte stehe. „Wir brauchen noch Zeit bei der Umstellung“, betont der Coach, „mehr zu erwarten, wäre nicht zuletzt unfair gegen die Mannschaft und auch mich“.
Plauens Trumpfasse stehen mit Reimann (26 Jahre) und Zapyshniy (34) im Angriff. Dem Duo, das derzeit die Torschützenliste anführt, machen intern vor allem der aus Pößneck gekommene Zimmermann und der gerade 20 Jahre gewordene Trainersohn Ricardo, der vorher zusammen mit seinem Vater (!) in Schreiersgrün gespielt hat, ordentlichen Druck. In punkto Erfahrung noch mehr einzubringen hat die routinierte Abwehr mit dem 36-jährigen Hujdurovic, einst Erstligaspieler in Cottbus, den Ex-Leipzigern Berger (30) und Noll (30), dem zum „Sechser“ um-funktionierten Kapitän Hölzel (34) und Torhüter-Neuzugang Okrucky (30). In die Reihe der „Dreißiger“ gehört auch noch Verteidiger Dashi (31), der derzeit einen Kreuzbandriss auskuriert. Außerdem fehlen aus dem engeren Kader noch die verletzten Paulick (25/Kreuzband) und Pannach (28/Seitenband).
„Für mich gibt es keine jungen und alten Spieler, sondern nur gute und weniger gute“, so Persigehl mit Blick auf das höhere Durchschnittsalter vor allem in seiner Defensivabteilung. „Natürlich bin ich mir aber im Klaren, dass wir uns perspektivisch verjüngen und noch verstärken müssen“, sagt der Verantwortliche auf der VFC-Bank, der durch die Schule namhafter Trainervorbilder gegangen ist: bei Reinders, Rutemöller, Hrubesch und Pagelsdorf in Rostock, bei Toppmöller in Aue oder Meyer in seinem letzten Karl-Marx-Städter Jahr. „Und von allen habe ich etwas gelernt!“
KB | Ro-Heb

16.11.06 - Hallesche Sportlerumfrage 2006: Abstimmung für unsere Mädels noch bis Montag im Netz möglich
Die populärsten Sportler aus der Regiona Halle stehen bei der traditionellen Umfrage von Stadtsportbund und MZ zur Wahl. Gesucht werden die Nachfolger von Tina Strüver (Speedskating), Stefan Pfannmöller (Kanuslalom) und den Drachenboot-Fahrern des HKC 54.
Bei den Mannschaften startet ein Quartett, wobei unsere HFC-Frauen als Landespokalsiegerinnen 2006 nominiert wurden.
Gebt Euer Voting bis Montag, 20.11.2006 unter MZ-Sportlerwahl ab, damit die Noack-Mädels beim Ball des Sports am 25.11.2006 im MARITIM-Hotel so gut wie möglich platziert sind!
Schriftlich können die Stimmen ebefalls bis kommenden Montag bei der MZ eingereicht werden.
JS | Foto: Ro-Heb



15.11.06 - Podiumsdiskussion am 17.11.2006 ´Am Saalehafen´
Am Freitag, den 17.11.2006 findet ab 19.00 Uhr Am Saalehafen 1 in 06118 Halle-Trotha (Gebäude unmittelbar links an der Hafeneinfahrt) eine Podiumsdiskussion statt, welche die HFC-Fanclubs „Die Web-H@llunken“, „69“ und „Leuna-Löwen“ initiierten. Dabei wird es hauptsächlich um das NOFV-Urteil vom 10.10.2006 und dessen Folgen für unseren Verein gehen. Als Gäste haben der DFB-Vizepräsident und Präsident des NOFV, Herr Dr. Hans-Georg Moldenhauer, und der Präsident unseres HFC, Herr Dr. Michael Schädlich, ihre Teilnahme zugesichert. Alle an diesem Thema interessierten HFC-Fans sind herzlich eingeladen und werden um eine konstruktive und sachliche Diskussion gebeten.
JB | JS


15.11.06 - Der CHEMIKER, Ausgabe 9
Zum Oberligapunktspiel am Samstag, den 18.11.2006 um 13.30 Uhr im KWS gegen den VFC Plauen erscheint die neunte Ausgabe des HFC-Clubmagazins der Spielserie 2006/07. Der CHEMIKER beinhaltet diesmal u. a.:

* Grußwort von Wilfried Klose: Wirtschaftsbeirat unterstützt den HFC mit seinem Präsidenten Dr. Michael Schädlich!
* Gästeporträt: VFC Plauen,
* Im Gespräch: Der neue Cheftrainer Detlef Schößler,
* Chronologie: Der Monat November 2006,
* Fohlen, Nachwuchs und Frauen: Die Spiele und Tabellen,
* Sammelposter: Lars Georg,
* Chronik: Vor 30 Jahren - Die HFC-Saison 1976/77, Teil 6: Die Spiele beim BFC und in Jena.

Der CHEMIKER kostet EUR 1,50 (inklusiv EUR 0,50 für die Nachwuchsförderung), ist an den Stadionkassen zum Spiel erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS




14.11.06 - Neues vom VFC Plauen, unserem Gast am kommenden Samstag
VFC distanziert sich von Aussagen Ogungbures auf das deutlichste und übergibt Sonderbericht an NOFV
„Die Wellen schlugen gestern noch hoch in den Geschäftsträumen und in der Führungsetage des VFC Plauen. Nach dem hektischen Spiel in der Oberliga am Freitag Abend zwischen dem VFC Plauen und dem FC Sachsen Leipzig und den anschließenden unschönen Szenen mit den Spielern des FC Sachsen Leipzig, allen voran des Spielers Adebowale Ogungbure, berichteten einige Medien (u. a. der MDR Sport), dass Ogungbure, der nach dem Spiel gegen Zapyhsnyi tätlich wurde und auch sonst seinen Beschimpfungen gegenüber Zuschauern und Spielern freien Lauf ließ, erneut Opfer von rassistischen Angriffen geworden sei. Nach diesen Berichten reagierte die Vereinsführung und entschloss sich, gegen diese Berichterstattung und diese Vorwürfe durch den Spieler Ogungbure vorzugehen. Der VFC Plauen e. V. distanziert sich mit aller Macht von diesen Vorwürfen und übersandte gestern noch einen Sonderbericht an den NOFV und erklärte darin ausdrücklich, dass weder von Zuschauern, noch vom Spieler Zapyhsnyi oder irgendeinem anderen Spieler rassistische Äußerungen gegen den Spieler Ogungbure getätigt wurden. Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Spielern Zapyhsnyi, Reimann, Kapitän Hölzel sowie Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes und der Geschäftsstelle des VFC Plauen, die die Vorfälle beobachtet haben, wurden die Szenen noch einmal rekonstruiert und ein Bericht mit Tatsachen der Vorfälle an den NOFV übergeben. Noch vor dem Spiel und der Tatsache, das dieses Thema Ausländerfeindlichkeit in den letzten Wochen erneut in einigen Stadien präsent war, hatte der VFC Plauen e. V. ohne Aufforderung durch irgendeinen Verband seine Zuschauer zu Fairneß aufgefordert. Während des gesamten Spiels gab es nicht einen rassistischen Ruf von Seiten der VFC-Anhänger, die sich als ein faires und weltoffenes Publikum präsentierten. Aus Sicht des VFC Plauen e. V. ist es nicht mehr hinnehmbar, dass der Spieler Adebowale Ogungbure ganz offensichtlich versucht, eigenes Fehlverhalten durch Inszenierung einer vermeintlichen Märtyrerrolle zu rechtfertigen. Und der VFC Plauen wird mit aller Entschlossenheit dagegen vorgehen, um Schaden vom Verein, den wir nicht zu verantworten haben, fern zu halten!“
Quelle: Internetseite des VFC Plauen
JS

14.11.06 - MIDEWA-CUP am 13.12.2006 mit unserer Mannschaft
Am Mittwoch, den 13.12.2006 findet ab 18.00 Uhr in der Merseburger ´Rischmühlen-Halle´ der MIDEWA-CUP statt. Die Jungs von Cheftrainer Detlef Schößler spielen in der Vorrundengruppe B gegen
>den VfB IMO Merseburg (18.40 Uhr),
>die SG Union Sandersdorf (20.20 Uhr) und
>den VfB 1906 Sangerhausen (21.40).
Neben dem Gastgeber SV Merseburg 99 - aktueller Aufsteiger in die Landesliga Süd - nehmen noch der 1. FC Lok Leipzig, der FSV Hettstedt und Oberligist SV Dessau 05 an diesem Turnier teil.
Die Eintrittspreise betragen EUR 6,00 für Vollzahler und EUR 3,00 für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren. Der Vorverkauf beginnt ab 20.11.2006 in der Geschäftsstelle des SV Merseburg 99.
Kartenreservierungen sind telefonisch unter (03461) 21 35 15 möglich.
JS



13.11.06 - Nachlese Regionalliga A-Junioren: HFC - FSV Bentwisch 4:2
HFC-Junioren festigen positiven Tabellenplatz
Die A-Junioren des Halleschen FC konnten zu Hause gegen den FSV Bentwisch durch einen 4:2-Erfolg drei weiter wichtige Punkte einfahren und blieben damit zu Hause ungeschlagen. Mit diesem Sieg sind die Hallenser auf den 3. Tabellenplatz geklettert. Sehr druckvoll gestalteten die Saalestädter, unter Leitung von Trainer Hagen Schmidt, die 1. Halbzeit. Aus einer kompakten Abwehr heraus, erspielte man sich einige gute Tormöglichkeiten. In der 17. Spielminute erzielte Martin Sitte die verdiente Führung. Der HFC blieb weiter am Drücker und kam durch Gerry Dietrich und Martin Wehlert zu guten Chancen, die Führung auszubauen. Die einzige Tormöglichkeit des FSV Bentwisch ergab sich nach einem von André Waldau verursachten Foulstrafstoß, den André Gehmlich jedoch überragend hielt. Im Gegenzug schoss Sebastian Schneider, nach guter Vorlage von Gerry Dietrich, das 2:0. Mit dieser Führung ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeit traten die Gäste agiler auf und kamen zu einigen Möglichkeiten. In dieser Phase erzielten die Rostocker den Anschlusstreffer, dem ein Torwartfehler vorausging. Kurz darauf verlängerte Chris Pfeifer einen Flankenball zum überraschenden Ausgleich. Doch die Saalestädter bewiesen große Moral und gingen durch eine gute Einzelaktion von Sebastian Schneider wiederum in Führung. Nach einem Feldverweis der Gäste und dem 2. Tor von Martin Sitte war die Begegnung entschieden. Insgesamt boten die HFC-Junioren eine spielerisch starke Leistung.
HFC: Gehmlich - Schulz, Krug, Waldau, Hempowicz – Zacke (Schwager), Horn, Wehlert, Schneider (Schößler) – Dietrich (Lindenhahn), Sitte (Barabasch).
Torschützen: Sitte (2), Schneider (2)
Marco Hartmann | Ro-Heb


12.11.06 - Oberliga: HFC-Torhoffnung an der Pößnecker Warte vom Winde verweht
Am heutigen Nachmittag verlor unsere Oberligamannschaft vor 494 Zuschauern (darunter ca. 200 HFC-Fans) im Stadion an der Warte gegen den VfB Pößneck mit 0:1. Trotz teilweise drückender Überlegenheit gelang den Hallensern unter ihrem neuen Trainer Detlef Schößler kein Treffer. Nun schon 363 Minuten trafen die Rot-Weißen nicht mehr ins generische Tor und verloren bereits das vierte Spiel in Folge ohne einen eigenen Torerfolg. Gegen die insgesamt harmlosen Thüringer, die allerdings in der Abwehr kaum einen Fehler machten, erspielte sich der HFC zu wenig Möglichkeiten, um das Spiel, bei starkem Wind und sehr kalten Temperaturen, für sich zu entscheiden.
Der HFC begann sehr selbstbewusst und couragiert. Sofort befolgte er das Kommando seines neuen Chefcoaches, dass dieser schon nach der ersten Ballumdrehung lauthals über den Platz brüllte: „Nach vorn!“. Nach nur zwei Minuten ergab sich dann auch die erste und wohl klarste Möglichkeit im gesamten Spielverlauf für die Gäste, aber Manuel Endres kam aus 11 m Entfernung unter Bedrängnis nicht richtig hinter den Ball und vergab somit das frühzeitige 1:0. Es folgte Angriff auf Angriff des HFC, doch den finalen Pässen fehlte einfach die Präzision. So blieben weitere klare Chancen in der ersten Halbzeit Mangelware. Der VfB überließ den Hallensern zwar fast kampflos das Mittelfeld, hatte aber mit kräftiger Windunterstützung durch David Mydlo (7.) und zwei Distanzschüsse des auffällig agierenden Thomas Hurt am Ende der ersten Halbzeit sogar Chancenvorteile. Dennoch hätte der HFC durchaus mit einer 1:0-Führung in die Pause gehen können, aber ein von Manuel Endres abgefälschter Kunze-Freistoß (13.) ging zwar ins VfB-Tor, fand aber wegen einer angeblichen Torwartbehinderung keine Anerkennung.



Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte Detlef Schößler, für den unglücklich agierenden Sebastian Wille, Sven Döring ins Spiel. Am Spielverlauf änderte sich kaum etwas. Der HFC blieb optisch überlegen, doch am Strafraum des VfB war zumeist Endstation. Die Pößnecker beherzigten die klare taktische Linie ihres Trainers, der anwies: „Alles, was sich vor dem Tor bewegt, wird weggehauen.“ Die Gastgeber machten dies konsequent und ohne Fehler. Den machten aber dann die Hallenser, als nach einem verunglückten Kühnast-Einwurf die Pößnecker Post einmal nach vorn ging, Lars Georg den entscheidenden Zweikampf gegen den Ex-Zwickauer Daniel Kögl verlor und der den Polen Andrzej Sawicki (57.) bediente, welcher HFC-Keeper Matthias Küfner keine Chance ließ und mit seinem dritten Saisontreffer das Tor des Tages erzielte. Der HFC blieb zwar weiterhin spielbestimmend, hatte aber nur nach drei Standards (alle von Torsten Kühnast vorbereitet) Tormöglichkeiten. Doch die Kopfbälle von Pawel Wojtala (siehe Foto rechts), Alex Gröger und Manuel Endres näherten sich zwar immer mehr dem VfB-Tor, ins Netz gingen sie allerdings alle nicht. So blieb es beim 1:0 der Pößnecker, denen es im fünften Anlauf erstmals gelang, den HFC auf heimischen Boden zu bezwingen. Damit haben sich die Thüringer drei wichtige und nicht erwartete Punkte gegen den Abstieg gesichert. Der Abstand zum HFC beträgt nur noch zwei winzige Zähler. Auch dies konnte so nach 12 Spieltagen aus der Sicht des VfB nicht erwartet werden.




Fazit: Der HFC enttäuschte seine Fans (welche die Mannschaft unermüdlich anfeuerten und in Pößneck unter dem Motto: „Back to the roots – alles für den Club!“ einen ausgezeichneten Support lieferten) erneut. Jetzt ist es Zeit, dass die Spieler sich in der Tat den A.... aufreißen, um aus der sportlichen Krise selbst herauszukommen. Mit nur 6 Siegen und schon 6 Niederlagen, bei einem mäßigen Torverhältnis von 12:11, ist der HFC im bedeutungslosen Mittelfeld auf Platz 7 angelangt. Jungs: Ruft euer Potenzial ab und zeigt, was ihr könnt. Es genügt im Fußball nicht, eine optische Überlegenheit zu erzielen (Punkte gibt es dafür evt. nur im Eiskunstlauf, Wasserspringen, Kunstturnen oder Boxen). Es müssen Tore her! Die drei letzten Spiele der Hinrunde müssen gewonnen werden, nur dann bleibt ein wenig Hoffnung, weiter oben dran zu bleiben, so wie es eure eigene Zielstellung zu Saisonbeginn war. Lebt Fußball – die absolute Mehrzahl eurer Fans tun dies auch. „Gemeinsam sind wird stark!“
Ro-Heb

12.11.06 - STATISTIK: VfB Pößneck - HFC 1:0 (0:0)
HFC
(rot-rot): Küfner – Pietsch, Gleis, Gröger – Seipel, Georg (66. Fährmann), Wojtala, Kühnast – Kunze (78. Römer), Endres, Wille (46. Döring). Trainer: Detlef Schößler.
VfB (hellblau-weiß): Renner – Sawetzki – Mees, Hartmann, Markow (58. Weichert), Wolter – Hurt, Kögl (71. Karch), Ziermann – Mydlo (80. Trübger), Sawicki. Trainer: Jörn Schwinkendorf.
Tor: 1:0 Sawicki (57.). Freistöße: 19:16 (11:10). Ecken: 7:8 (6:1). Chancen: 3:4 (2:1). Gelbe Karten: Kunze (13. - Freistoßverzögerung), Wojtala (76. – Foul), Pietsch (78. – Foul) – Hurt (32. Foul). Schiedsrichter: Marcel Böhmer. SRA: Torsten Junghof, Jens Breidel. Zuschauer: 494 im Sportpark an der Warte in Pößneck.
Äußere Bedingungen: Temperaturen um die 5 Grad plus (hohes Kälteempfinden), schwer bespielbarer, nasser und aufgeweichter Rasen. Sehr windig. In der ersten Halbzeit teilweise sonnig, später Regen.
Ergebnisse: VFC - Sachsen 1:0, Zwickau - Chemnitz 1:1, Halberstadt - Erfurt II 2:0, Bautzen - Auerbach 2:0, Dessau - Meuselwitz 1:3, Cottbus II - Dresden Nord 3:2, Eilenburg - Jena II 1:0.
Ro-Heb | AT




12.11.06 - AUS DER PRESSEKONFERENZ: VfB Pößneck - HFC
Jörn Schwinkendorf (Trainer des VfB Pößneck):
„Ein großes Kompliment meiner Mannschaft. Wie schon gegen Meuselwitz, Auerbach und den FC Sachsen Leipzig, wo wir insgesamt nur einen Punkt holten, haben wir heute mit einer geschlossenen Kollektivleistung verdient gepunktet. Mit viel Kampf, gepaart mit gutem Deckungsverhalten, haben wir Halle in die Knie gezwungen. Uns war vor dem Spiel völlig klar, dass es bei diesen Windverhältnissen nur über den Kampf gehen wird. Deshalb habe ich den Jungs gesagt, dass sie alles, was sich vor dem Tor bewegt, weghauen sollen. Uns fehlte im Mittelfeld das spielerische Moment, diesbezüglich gab es in der Halbzeitpause auch einige harte Worte. Das mussten meine Spieler schon verstehen, ansonsten können sie sich beim Federball anmelden. Nach der ersten Halbzeit wollten wir den Punkt. Das Tor war dann topp, und wir haben uns gegen die eigentlich körperlich überlegenen Hallenser erfolgreich entgegengestemmt.“
Detlef Schößler (Trainer des HFC):
„Wir besaßen schon nach drei Minuten eine Chance und ein Treffer wurde wegen Torwartbehinderung nicht gegeben. Die Abwehr der Pößnecker stand sicher. Es war eine Kampfpartie bei starkem Wind. Ein Fehler unsererseits führte durch einen Konter zum 1:0. Wer kein Tor schießt, kann nicht gewinnen. Ich bin enttäuscht."

10.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! – Patrick Falkenstein aus Seoul schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr.Schädlich,
aus dem fernen Seoul musste ich aus dem Internet erfahren, dass ein Wahrzeichen der Stadt Halle - sein geliebter Fußballclub H F C - wahrscheinlich bald vor dem finanziellen und sportlichen Abgrund stehen wird. Dies darf niemals passieren, Herr Dr. Schädlich! Nur Sie und der Wirtschaftsbeirat können und müssen dies verhindern! Deshalb müssen Sie auch unbedingt weiter unser Präsident bleiben! Aber Sie brauchen auch die volle Unterstützung von allen, denen unser HFC am Herzen liegt. So sollte sich die Stadt Halle im Jubiläumsjahr doch mal die Frage stellen, ob Ihre Unterstützung als angemessen bezeichnet werden kann? Also, werte Frau Szabados, nicht nur zu Heimspielen neben dem Präsidenten sitzen, sondern auch mal ranklotzen und sich für zweckgebundene Landesmittel stark machen (Sie wollen doch OB werden!!). Was so kleine Städte wie Aue, Jena oder Cottbus geschafft haben, müssen wir alle gemeinsam doch auch schaffen! Also liebe Fans: Lasst uns bald den Aufstieg in die Regionalliga mit unserem Präsidenten Herrn Dr. Schädlich und allen unseren namhaften Sponsoren feiern und uns auf Gegner wie Union Berlin, Rot-Weiß-Erfurt oder VfB Lübeck freuen.
Gruß vom HFC-Fan Patrick aus Asien!

10.11.06 - Interview mit Bürgermeisterin Dagmar Szabados
Ich will ein neues Stadion für Halle ...und Dr. Schädlich muss HFC-Präsident bleiben
Von MICHAEL NOWACK
Der HFC auf Messers Schneide! Wenn Präsident Dr. Michael Schädlich am 14. Dezember sein Amt niederlegt, droht der wirtschaftliche und sportliche Kollaps. Ein Grund für seinen Rücktritt: Er fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. Könnte sich ändern. Denn jetzt spricht Halles Bürgermeisterin Dagmar Szabados (58, SPD). BILD fragte nach: Können Sie die Vorurteile des Präsidenten entkräften? Der Stadtrat hat den Neubau beschlossen, die Ausschreibung ist seit Monaten durch, aber nichts tut sich... Ja, da dümpelt was vor sich hin. Es kann nicht sein, dass demokratisch gefasste Beschlüsse bürokratisch blockiert, ja sogar umgekippt werden. Und Sie kippen auch nach der OB-Wahl am Sonntag definitiv nicht um? Auf keinen Fall. Wenn ich zur Oberbürgermeisterin gewählt werde, würde ich die Angelegenheit sehr schnell auf meinen Tisch ziehen, zielführende und konstruktive Gespräche mit den Investoren führen. Der Beifall der HFC-Fans ist Ihnen sicher. Aber es gibt auch viele Stadiongegner. Das Argument: Halle hätte andere Dinge nötiger... Ja, Halle braucht nicht nur ein Stadion. Aber es ist großer Quatsch zu behaupten, dass durch den Stadionbau Geldmittel für andere Projekte verloren gehen. Korrekt ist, dass die Finanzierung durch zweckgebundene Fördermittel des Landes und durch private Investoren erfolgt. Das nächste Argument ist die Unterhaltung des neuen Stadions... Wir geben jetzt auch ca. 400.000 Euro pro Jahr für die Unterhaltung des Wabbel-Stadions aus. Und die Kosten werden, wie das Gutachten über die Flutlichtanlage zeigt, steigen. Das Wabbel-Stadion ist jetzt schon ein Fass ohne Boden. Perspektivisch ist die Unterhaltung des Neubaus sogar billiger. Was wird dann aus dem „Wabbel“? Das Grundstück am Gesundbrunnen ist eine wertvolle innerstädtische Immobilie in exklusiver Wohnlage und für Investoren sehr interessant. Die Stadt kann viele Weichen stellen. Taucht das nächste Problem auf: Halle hätte ein neues Stadion, aber keinen Fußballclub mit Zukunft... Ohne einen Dr. Michael Schädlich würden wir heute nicht über ein Stadion reden. Er hat das als HFC-Präsident auf den Weg gebracht, ist Garant für einen solide geführten HFC. Die Stadt möchte natürlich Gewissheit, dass das so bleibt. Weil ein Stadion ohne den dazu passenden Fußball wirklich keinen Sinn macht. Ich bin voller Hoffnung, der Präsident überdenkt noch mal seine Rücktrittserklärung...
JS

10.11.06 - Artikel der Mitteldeutschen Zeitung
Die MZ berichtet heute umfassend über die vorgestrige Berufungsverhandlung gegen das NOFV-Urteil vom 10.10.2006. Der sachliche Kommentar TRIBÜNE - Notwendige Sachlichkeit lautet wie folgt: Halle/MZ. Rassismus und Gewalt gehören nicht in die Fußball-Stadien, da sind sich alle einig. Exemplarische Urteile gegen ehrenamtlich geführte Vereine sind aber nur dann ein taugliches Mittel, wenn die Sportrichter auch die tatsächliche Sachlage mit beurteilen. Das hat das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) bei seinem Urteil gegen den Halleschen FC vergessen. Denn kein Verein ist in der Lage, ein gesellschaftliches Problem zu lösen.
Der Spruch der Berufungsinstanz des NOFV, der das drakonische Urteil des Sportgerichtes deutlich abmildert, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Er bringt die notwendige Sachlichkeit in die Debatte um Rassismus und Gewalt. Nur im engen Zusammenwirken von Fußball-Vereinen, ihren Verbänden und den zuständigen staatlichen Stellen ist dem Problem beizukommen. Bundesweit anerkannte Stadionverbote für Randalierer aus den Amateurligen sind ein Mittel zum Zweck. Höhere Sicherheits-Standards wie in Profiligen ein weiteres.
Aber auch die Funktionäre in den Fußballverbänden dürfen nicht nur nach der Staatsmacht rufen. Sie müssen selbst zeigen, dass sie auf der Höhe der Zeit sind. Dazu gehört zwingend die Diskussion mit den Sportrichtern, ihre Schulung und Qualifizierung. Damit solche überzogenen Urteile wie gegen den HFC der Vergangenheit angehören und nicht mehrere Instanzen beschäftigen.
Die weiteren Artikel Teilerfolg für Halleschen FC und Berufung vom Halleschen FC war erfolgreich könnt ihr auf www.mz-web.de nachlesen.
JS

08.11.06 - Zur heutigen Berufungsverhandlung gegen das NOFV-Urteil vom 10.10.2006: Umstrittene Auflage ersatzlos gestrichen +++ Geldstrafe und anteilige Verfahrenskosten des HFC reduziert
Am heutigen Abend fand in der Geschäftsstelle des Berliner Fußballverbandes die Berufungsverhandlung wegen des vom HFC eingelegten Widerspruchs gegen das NOFV-Urteil-Nr. 38/39-2006/2007, Punkt 2 und 3 vom 10.10.2006 statt.
Von unserem Verein waren der Präsident Dr. Michael Schädlich, der Vizepräsident Rüdiger Sachse und der Fanbeauftragte Peter Patan geladen. Juristischen Beistand gab Rechtsanwalt Denis Häder.
Unser Präsident fasste das erzielte Verhandlungsergebnis telefonisch wie folgt zusammen: „Insgesamt gesehen kann man mit dem heute erreichten Sachstand aus Sicht des HFC zufrieden sein. Das Urteil vom 10.10.2006 wurde aufgehoben und ein neues Urteil gefällt. Demzufolge wurde die ursprüngliche Auflage gemäß Punkt 3 (Anmerkung: ´Der Hallesche FC e. V. wird weiter auf der Grundlage des § 30 Ziffer 2. der RuVO des NOFV beauflagt, ab sofort jeglicher Bekundungen seiner Anhänger, die geeignet sind, fremdenfeindliche und rassistische Assoziationen im Zusammenhang mit der Austragung von Fußballspielen zu erzeugen bzw. zu schüren oder als solche gedeutet werden können zu unterbinden.´) komplett aufgehoben. Die neue Auflage beinhaltet sinngemäß, dass das bestehende Sicherheitskonzept des HFC gemeinsam mit dem Sicherheitsbeauftragten/Sicherheitsausschuss des NOFV bis zum Beginn der Rückrunde 2006/07 zu überarbeiten und durch unseren Verein einzuhalten ist. Weiterhin wurden die Geldstrafe von 2.000 Euro auf 1.100 Euro und die durch den HFC zu tragenden Verfahrenskosten von 4/5 auf 1/2 reduziert.
Das ´Geisterspiel´ gegen den FC Carl Zeiss JENA II war aufgrund des damals verordneten Sofortvollzugs nicht mehr Bestandteil dieses Verfahrens. Das Präsidium und die Geschäftsleitung bedanken sich nochmals ganz herzlich bei allen HFC-Fans und -Sympathisanten, welche die unserem Verein durch das NOFV-Urteil entstandenen finanziellen Nachteile (ca. 15.000 Euro) durch ihre Spendenaktion mit einem Erlös von über 5.000 Euro minimieren halfen und uns damit auch ideell sehr unterstützten!
JS

08.11.06 - Trainingsauftakt mit Detlef Schößler auf dem Sandanger
Am heutigen Nachmittag gab es den Trainingsauftakt mit unserem neuen Cheftrainer Detlef Schößler. In den letzten beiden Tagen gaben sich die Medienvertreter auf dem Sandanger nacheinander die Hand und hatten eigentlich nur ein Zielobjekt: Detlef Schößler. Wer die Fußballauffassung von „Kurti“ kennt - und diese bei den bisherigen A-Junioren-Regionalligaspielen verfolgen konnte - der weiß: Es geht um eine kontrollierte OFFENSIVE. Immer wieder forderte der Coach seine „neuen“ Jungs zum schnellen Abspiel nach vorn auf und unterbrach das Training, wenn er es für notwendig hielt. Die Mannschaft wirkte sehr konzentriert und entschlossen. Detlef Schößler ist im siebenten Oberligajahr unseres HFC nun der fünfte Trainer, wenn man von den zwei Interimscoach-Zeiten von „Stroze“ einmal absieht. Nach Reinhard Häfner, Lutz Lindemann und René Müller ist Detlef Schößler der vierte Ex-DDR-Nationalspieler, der den HFC nach oben führen möchte. Mit Dirk Mankowski und Hermann Andreev waren zwei weitere gestandene Profifußballer schon Trainer bei den ROT-WEISSEN. Für „Kurti“ ist alles offen. Das einzige, was ihm fehlt - und da ging es seinen Vorgängern nicht anders - ist ausreichende Zeit, um das Team zu formieren und taktisch auszurichten. Um sich einige zahlenmäßige Fixpunkte zu schaffen - und vielleicht einen statistischen Vergleich zu wagen - hier die „OBERLIGAZAHLEN“ seiner Vorgänger:
Reinhard Häfner (2000-2002) – 62 Spiele, 25 Siege, 13 Remis, 24 Niederlagen, 87:81 Tore, 88 Punkte (1,41 Punkte pro Spiel); Dirk Mankowski (2002-2004) – 57 Spiele, 28|21|8, 91:47 Tore, 106 Punkte (1,85 Punkte pro Spiel); Hermann Andreev (2004) – 21 Spiele, 10|3|8, 41:34 Tore, 33 Punkte (1,57 Punkte pro Spiel); Lutz Lindemann (2004-2005) – 21 Spiele, 11|7|3, 46:21 Tore, 40 Punkte (1,90 Punkte pro Spiel); René Müller (2005-2006) – 41 Spiele, 20|11|10, 58:36 Tore, 71 Punkte (1,73 pro Spiel).
Also „Kurti“: Viel Erfolg für den „Rest“ der laufenden Oberligasaison! Drei Punkte in Pößneck und Detlef Schößler hat die beste Punktquote aller Trainer seit dem Oberligaaufstieg. Das ist doch machbar - oder?
Ro-Heb

08.11.06 - DFB-Präsident kommt am 07.12.2006 nach Halle
Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Herr Dr. Theo Zwanziger (im Foto bei seinem letzten Besuch am 02.11.2005), sicherte unserem Präsidenten Dr. Michael Schädlich in einem heutigen Telefonat zu, am Donnerstag, den 07.12.2006 nach Halle zu kommen. Das HFC-Ehrenmitglied möchte sich an diesem Tage mit der Situation vor Ort befassen und mit den durch das NOFV-Urteil vom 10.10.2006 direkt Betroffenen sprechen. Als Begründung nannte er gegenüber unserem Präsidenten u. a., dass die vielen Briefe und Mails, die ihn nach dem NOFV-Urteil aus Halle erreichten, ihm die Wichtigkeit eines Vor-Ort-Termins verdeutlichten.
Kommentar: Die HFC-Mitglieder und -Fans hoffen, dass Herr Dr. Zwanziger an diesem Tage praktikable Wege und Lösungsansätze für den Umgang von Fußballvereinen mit Auswirkungen gesamtgesellschaftlich bestehender Probleme aufzeigen kann und er damit vielleicht auch einen aktiven Beitrag zur erneuten Kandidatur unseres Präsidenten Dr. Michael Schädlich auf der Mitgliederversammlung am 14.12.2006 leistet.
JS | Foto: Ro-Heb



08.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! – Yves Lebovics aus Australien schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
mit grossem Erstaunen verfolge ich von der anderen Erdhalbkugel aus das Geschehen in Halle. Ich gehöre zu denen, die man mit drei Jahren auf den Schultern ins Stadion getragen hat und der auch heute noch, 33 Jahre später, wie ein Kind durch die Gegend hüpft, hat sein Verein gewonnen.
Da sind zum Einen die Ultras, bei denen man sich immer wieder fragt, wie diese Jungs doch Woche für Woche die netten Liebesbeweise für ihren Verein auf die Beine stellen, herbeigebastelt in mühevoller Fleißarbeit. Da ist der DFB, welcher einen gesamten Verein für ein paar ewiggestrige Schreihälse abstraft. Da ist das olle, marode Stadion und ... da sind Sie, der aus Frustration schlichtweg die Nase voll hat und nicht mehr als Präsident zu kandidieren gedenkt. Doch Frustration ist nicht Ihr Job! Für mich ist Ihre Entscheidung nicht nachvollziebar!
1. Der DFB kann ja niemals beeinflussen, ob Sie diesen Verein weiterführen wollen oder nicht!
2. Die Ultras sind nun mal keine Freunde von Kreisliga-Sportplatz-Stimmung und wenn Sie ehrlich sind, Sie ja auch nicht!
3. Das Stadion ist, wie es ist. Da ist Halle keine Ausnahme!
Sie, lieber Herr Schädlich, Sie sind der Präsident, der nicht auf halbem Wege davonlaufen sollte. DAS kann jeder; Und aus dem guten Leumund, den Sie jetzt haben, wird schnell der Satz: „...Ja, aber vernünftig zu Ende gebracht hat er´s nicht!“ Wollen Sie die letzten Jahre umsonst gearbeitet haben? Ich für meinen Teil kann akzeptieren zu verlieren. Aber ich kann nicht akzeptieren, etwas umsonst getan zu haben! Wie ist es mit Ihnen, Herr Schädlich? Es wird Zeit für Sie, eindeutig Stellung zu beziehen, all diese unsäglichen Diskussionen und Betteleien zu stoppen. Packen Sie die Dinge an, und lassen Sie niemals zu, dass man Ihnen den Mut nimmt! Man braucht Sie in Halle und sei´s auch nur zum Weiterträumen!
Mit freundlichen Gruessen, Yves Lebovics

08.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! – Marcus Lüdicke schreibt:
Hallo Dr. Schädlich,
ich als ehemaliger Spieler verfolge den Lauf des HFC noch sehr genau, ohne noch mit dem ganz großen Herzen daran zu hängen. Deswegen hab ich sicherlich auch eine etwas mehr distanziertere Meinung zu ihrer angekündigten Nicht-Kandidatur. Ich bin eigentlich immer der Meinung, dass jeder Mensch (jetzt mal Familie, Verwandte, Freunde etc. ausgeschlossen...) zu ersetzen ist und es immer auch eine Ära danach gibt. Bei der Sache mit Ihrer Nicht-Kandidatur sehe ich die Dinge viel skeptischer! Der HFC ist ein Traditionsverein und wird definitiv auch nicht so schnell untergehen. Aber ob er jemals wieder die Möglichkeit bekommt, mindestens Regionalliga-Luft zu schnuppern (Ihr großes Ziel?!), bezweifle ich! Sie haben mit ihrem Team einen sehr guten Weg begonnen und das der dazu auch noch sehr steinig war/ist, steigert Ihre Wertschätzung. Aber bringen sie diesen Weg (solange Sie mit dem Herzen am halleschen Fußball - insbesondere am HFC - hängen, was Sie auch zweifelsohne tun...) auch zu Ende!
Es ist Ihre Entscheidung und - egal wie sie ausgeht - sie verdient Respekt und die gleich hohe Anerkennung für Ihre aufopferungsvolle Arbeit in den letzten Jahren! Ich wünsche Ihnen viel Glück und ein gutes Gefühl für die Zukunft.
Freundlicher Gruß, Ihr Marcus Lüdicke

08.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! – Thomas Schmidt schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
zuerst einmal Danke für Ihre bisherige Arbeit, die dem HFC mehr als gut getan hat. Ich besuche fast regelmäßig die Spiele des HFC mit meinem Sohn (so, wie ich es auch von meinen Eltern und Großeltern erfahren habe). Ich möchte auch an dieser Stelle zum Ausdruck bringen, dass Rassismus in Fußballstadien nichts zu suchen hat. Die Entscheidungen des NOFV haben Sie emotional hochgeschaukelt. So ist Politik eben. Ich hatte geglaubt, Sie kennen dies. Aber ich möchte Ihnen auch – ich hätte in Ihrer Lage wahrscheinlich ähnlich gehandelt – sagen: Treffen SIE JETZT eine Entscheidung. Als Sportler weiß ich, wie Unsicherheit einen Verein auch SPORTLICH runterbringt. Ich weiß, dass Sie das nicht gewollt haben, aber irgendwo hat – die Art außen vor – Rene Müller recht. Also lassen Sie sich keine Zeit, die dem NOFV nur ins Spiel passt und sehen Sie auch die HFC-Fans , wie sie sind (oder hat sich seit 20 Jahren etwas im Fußball geändert?).
In der Hoffnung auf einen bald wieder in der Öffentlichkeit vernünftig erscheinenden H F C verbleibe ich
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Schmidt, Dölbau

07.11.06 - Hallesche Sportlerumfrage 2006 - HFC-Mädels nominiert
MZ: 19 Kanditaten auf der Liste
Auch das Halbzeit-Jahr zwischen den Olympischen Spiele in Athen und Peking hat für den halleschen Sport Erfolge bei Welt-und Europameisterschaften sowie nationalen Titelkämpfen gebracht. Die populärsten Sportler stehen bei der traditionellen Umfrage von Stadtsportbund und MZ zur Wahl. Gesucht werden die Nachfolger von Tina Strüver (Speedskating), Stefan Pfannmöller (Kanuslalom) und den Drachenboot-Fahrern des HKC 54. Bei den Mannschaften startet ein Quartett, wobei unsere HFC-Frauen als Landespokalsiegerinnen 2006 nominiert wurden.
Gebt Euer Voting bis zum 17. November unter MZ-Sportlerwahl ab, damit die Noack-Mädels beim Ball des Sports am 25.11.2006 im MARITIM-Hotel so gut wie möglich platziert sind!
JS | Foto: Ro-Heb
P. S.: Der Link zum Online-Voting wird auch in den Klicktipps veröffentlicht.



07.11.06 - Hallescher FC suspendiert René Müller zunächst bis zum 31.12.2006 –
Ab sofort betreut Detlef Schößler die Oberligamannschaft

Das erweiterte Präsidium des NOFV-Oberligisten Hallescher FC wertete auf seiner gestrigen, planmäßigen Sitzung das bisherige sportliche Abschneiden der 1. Männermannschaft sowie das Verhalten von deren Cheftrainer René Müller gegenüber Vereins- und Medienvertretern aus. Im Anschluss daran traf es, auch in Abstimmung mit dem Wirtschaftsbeirat und insbesondere mit dessen Vorsitzendem, Herrn Wilfried Klose, einstimmig nachfolgende Entscheidungen:
1. Herr René Müller wird mit sofortiger Wirkung bis zum 31.12.2006 von seiner Funktion als Cheftrainer des HFC suspendiert.
2. Der bisherige Trainer der A1-Regionalliga-Junioren des HFC, Herr Detlef Schößler, übernimmt ab sofort – in Zusammenarbeit mit dem Co-Trainer Dieter Strozniak – das Training und die Betreuung der 1. Männermannschaft.
Ausdrücklich Wert wird in diesem Gesamtzusammenhang auf die Tatsache gelegt, dass diese Entscheidungen im Sinne einer sportlich erfolgreichen und wirtschaftlich stabilen Entwicklung des Gesamtvereins Hallescher FC getroffen wurden.
MS | JS

Kurzvorstellung Detlef Schößler:
Detlef Schößler wurde am 03.10.1963 geboren, begann seine Laufbahn beim 1. FC Magdeburg uns spielte später für Dynamo Dresden. Insgesamt kam er 169 mal in der DDR-Oberliga, 113 mal in der 1. Bundesliga und 6 mal im Europacup zum Einsatz. Das Trikot der DDR-Nationalmannschaft streifte er 18 mal über. Im Jahre 1995 wechselte er zum VfB Leipzig in die 2. Bundesliga (68 Einsätze). Nach seiner aktiven Laufbahn, welche er in der NOFV-Oberliga beim SV 1919 Grimma beendete, übernahm Detlef Schößler die A-Jugend und ab der Saison 2002/03 das Oberligateam des VfB Leipzig als Trainer.
Daran schloss sich in der Saison 2003/04 ein Engagement als Coach des SV 1919 Grimma an. Nach einer weiteren Zwischenstation als Trainer der Junioren-Bundesligamannschaft des FC Sachsen Leipzig übernahm Detlef Schößler ab dieser Spielserie die A1-Junioren des HFC und steht als Aufsteiger in die Regionalliga mit seinen Jungs dort derzeitig im Mittelfeld.
JS | Foto: Ro-Heb



07.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! – Volker Gehrmann schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr.Schädlich,
ich bin ein ehemaliger aktiver Fan des HFC und ehemaliges Mitglied bei dem Fanclub "Web-H@llunken". Durch einen Umzug und eine neue Tätigkeit kann ich den halleschen Fussball und insbesondere den HFC nur noch aus der Ferne beobachten. Was ich da lese und mitbekomme erschreckt mich zutiefst. Der HFC ist ein Traditionsverein, der nicht in diese Liga gehört. Sie haben bis jetzt eine gute und solide Grundlage geschaffen, um diesen Verein aus dem Tal der Bedeutungslosikeit herauszuführen.
Bitte gehen Sie diesen Weg weiter. Trennen Sie sich von den Leuten im Verein, die nicht von diesem Weg überzeugt sind. Seien es auch Spieler, Trainer oder die Klofrau. Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung und lassen Sie diesen Verein nicht im Stich.
MfG Volker Gehrmann



06.11.06 - Nachlese Regionalliga A-Junioren: HFC - SV Babelsberg 03 1:1
Chancenvorteile reichten nicht zum Sieg
Bei regnerischem Wetter begannen die Babelsberger die Begegnung schwungvoll. Die Hallenser benötigten eine Viertelstunde, um eigene Offensivaktionen zu starten. Jedoch wurde das Spiel nach dieser Abtastphase nur noch in Richtung Gästetor getragen. Sitte köpfte eine gute Flanke an den Pfosten. Nach einem Freistoß war es wieder Sitte der mit einem Kopfball die Querlatte traf. Auch der frei durchlaufende Schneider konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. Torlos ging es zur Halbzeitpause in die Kabinen.
Die Spielanteile der Saalestädter waren im zweiten Abschitt, nachdem sich die Gäste noch mehr zurückzogen, noch größer. Ein gut getretener Freistoß von Wehlert wurde von Horn zur 1:0-Führung genutzt. Einen Durchbruch von Sitte unterband ein Filmstädter mit Foulspiel. Nach dem Feldverweis für die Gäste konnte der Freistoß nicht zum Ausbau der Führung verwandelt werden. Leider wurde ein weiterer Durchbruch von Sitte wieder durch Foulspiel vereitelt. Die einzige Offensivaktion der Babelsberger in der zweiten Halbzeit brachte nach einem Freistoß den Ausgleich. Aber selbst in der Schlussminute hätte Schößler, nach guter Vorarbeit über links, den Siegtreffer erzielen können. Spielerisch und taktisch zeigte der HFC eine ansprechende Leistung.
HFC: Gehmlich, Schulz, Krug, Waldau, Hempowicz, Zacke (Schößler), Horn, Wehlert, Schneider (Barabasch), Lindenhahn (Dietrich), Sitte.
Torschütze: Horn
DeSchö | Ro-Heb


06.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! – Karsten Rehmann schreibt:
Hallo Herr Dr. Schädlich,
ich, als ehemaliger Spieler, konnte ihre Arbeit noch miterleben und bin natürlich im Stande sagen zu können, dass ihre Arbeit hier beim Halleschen FC "mehr als gut" ist!!!!! Sicher sind vielleicht die letzten Monate und Wochen nicht gerade sehr angenehm gewesen. Aber müssen wir nicht alle etwas dafür tun? Der Club muss einfach langfristig in die Regionalliga. Und nur mit ihnen - lieber Herr Schädlich und lieber Herr Klose - ist dieser Weg zu gehen. Sie beide tragen den halleschen Fussball im Herz und nur mit ihnen wird es gelingen. Lassen Sie sich nicht unterkriegen, auch wenn der Wind mal stärker ins Gesicht weht!!! Seit Sie das Ruder übernommen haben, sind wirtschaftliche Fortschritte ganz klar (dank ihnen beiden) aufzuweisen!!! Machen sie weiter, denn der Club wird nächstes Jahr in der Regionalliga spielen und braucht sie beide, Herr Schädlich und Herr Klose!!! Nur Sie haben den Auftrag, nur Sie können ihn auch erfüllen!!! Die Fans, die Stadt und das Umfeld werden es ihnen danken!!!
Grüße von Karsten Rehmann (Ex-HFC-Spieler)


06.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! – Joachim Scheiter schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
ich bin langjähriger HFC-Fan, begleite den Club seit 1970. Ich habe also die guten und die schlechten Zeiten der letzten 36 Jahre mitgemacht. Ihre Politik hat den Halleschen FC wieder in das richtige Fahrwasser gebracht. Gehen Sie als Kapitän von Bord, geht das rot-weiße „HFC-Schiff“ die Saale runter. Aber trotzdem war und bleibe ich HFC-Fan. Ich möchte auch, dass es den HFC noch viele Jahre gibt. Deshalb bedanke ich mich im Namen aller HFC-Fans für Ihren unermüdlichen Einsatz. Sie haben als ehrenamtlicher Präsident viel Zeit und Kraft in den Verein investiert, obwohl dieses Ehrenamt enorme Probleme mit sich brachte. Aber Sie haben als Präsident die Ruhe und die Souveränität ausgestrahlt, die dieser Club braucht. Ohne Sie und Ihr Team stünde der Hallesche FC heute nicht da, wo er gegenwärtig steht. Daher hoffe ich, dass Sie Ihre Entscheidung noch einmal überdenken. Sie sind und bleiben der beste Präsident, den der Hallesche FC je hatte und haben wird!!!!
Darum: Bitte, Herr Schädlich machen Sie weiter!!!!!!!!!
Für immer und ewig-HFC-Fan Achim

05.11.06 - Leider keine sportliche Antwort auf die Aktion: „PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH“ – Zweite Heimniederlage in Folge für die Rot-Weißen
Am Nachmittag verlor unsere Oberligamannschaft vor rund 1.000 Zuschauern im Spitzenspiel des 11. Spieltages gegen die „Rasselbande“ vom FC Energie Cottbus am Ende völlig verdient mit 0:1. Der Cottbuser Mittelstürmer Ralf Marrack nutzte einen Abwehrfehler der HFCer in der 28. Minute zum Tor des Tages. Zuvor hatte der beste HFC-Spieler, Maik Kunze, in der 5. Minute nur den Pfosten getroffen. Trotz optischer Überlegenheit erspielten sich die Müller-Schützlinge kaum noch Torchancen, während der neue Oberligaspitzenreiter in der Schlussphase dem 2:0 näher war, als die Hallenser dem Ausgleich. So blieben am Ende nur die imposante „T-Shirt-Aktion – Pro Dr. Michael Schädlich“, das emotional ansprechende Statement der HFC-Nachwuchsabteilung zum Thema „Antirassismus“ und schließlich die Übergabe der Fördermittelbescheide zum Fanprojekt die positiven Momente eines verregneten Sonntagnachmittags. Mit der dritten Niederlage in Folge fiel der HFC auf den 6. Tabellenplatz zurück. Schade, denn die Mitbewerber um eine Spitzenposition patzten auch.



Wie schon in Eilenburg herrschte auch an diesem Sonntagnachmittag ein typisches Herbstwetter. Dennoch fanden rund 1.000 Zuschauer den Weg ins KWS und waren erwartungsfroh, nach zwei Niederlagen in Folge nun endlich wieder einen punktenden HFC zu erleben. Zudem trugen fast alle bei diesem Mistwetter das T-Shirt „Pro Dr. Michael Schädlich“ und erfreuten sich an einer gelungenen Pro-Integrationspräsentation der HFC-Nachwuchsabteilung (siehe Sonderbericht: „Der HFC ist bunt! Die rote Karte dem Rasissmus!“). Die Oberligaspitzenpartie gegen die Cottbuser Bundesligareserve begann recht gutklassig, allerdings ohne echte Strafraumszenen.
Lediglich ein fulminanter Pfostenschuss von Maik Kunze begeisterte die HFC-Herzen. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel immer mehr von verbissenen Zweikämpfen beider Teams geprägt. So kamen die Gäste nach rund einer halben Stunde zu einem Freistoß, den DFB-Nachwuchsauswahlspieler Arne Feick eher harmlos in den HFC-Strafraum beförderte, aber die hallesche Abwehr damit überforderte. In die flache Eingabe lief Marrack, der den Ball ins lange Eck abfälschte und damit das 1:0 für Cottbus erzielte. Es war die erste und - bis zur Schlussviertelstunde - die einzigste Chance der Lausitzer. In der Folgezeit neutralisierte sich das Spiel zwischen den Strafräumen, ohne dass sich beide Mannschaften echte Torchancen erarbeiten konnten. Nur ein 25m-Schuss von Lars Georg, den André Thoms problemlos herunter pflückte, löste ein Raunen auf den Rängen aus. So blieb es bis zum Pausenpfiff bei der, nicht unverdienten, 1:0-Führung der Cottbuser.



Nach dem Wechsel blieb der HFC lange Zeit optisch überlegen, ohne spielerisch überzeugen zu können. Konzeptionslos und ohne Torgefahr überbrückten die Gastgeber das Mittelfeld. In der 57. Minute hatte dann Alex Gröger so etwas wie eine Tormöglichkeit, aber sein Kopfball, fast von der Grundlinie, war für den Energie-Keeper kein Problem. Auch die nachfolgenden Wechsel veränderten die Situation nicht. Alle HFC-Angriffe endeten spätestens am Energie-Sechzehner.
Zudem organisierte Philipp Unversucht seine Abwehr vorzüglich. In der Schlussviertelstunde wurden die Cottbuser immer kecker und waren dem 2:0 näher, als der HFC dem Ausgleich. So musste Matthias Küfner gegen den Polen Tomasz Bandrowski zweimal sein ganzes Können ausweisen, um die Spielentscheidung noch weiter zu verzögern. Kurz vor dem Abpfiff ergab sich dann aber doch noch einen Möglichkeit für den HFC, den Ausgleich zu erzielen. Aber wie schon zuletzt in Eilenburg vergab der eingewechselte Manuel Endres in aussichtsreicher Position per Kopf diese letzte Chance. Auch die fast vier Minuten Nachspielzeit überstanden die zweikampfstärkeren Cottbuser Youngster ohne Probleme. Damit war die zweite Heimniederlage in Folge perfekt und der Club blieb nun schon über drei Stunden ohne Torerfolg.
Eine „Erfolgsquote!“, die es in der nun schon siebenjährigen Amateuroberligageschichte noch nicht gegeben hat.
Mit dieser desolaten Leistung verabschiedete sich die Müller-Elf aus dem oberen Tabellendrittel und dürfte bei den anstehenden Spielen, ohne eine gravierende Leistungssteigerung, den Weg nach weiter unten nicht aufhalten können. Um dieses Desaster aufzuhalten, muss die Mannschaft, trotz Verletzungssorgen, zu ihren alten Tugenden, wie Abwehrstabilität (die gewinnt eine Meisterschaft) und Konterstärke (die gewinnt das Spiel), unbedingt zurückfinden.
Ro-Heb


05.11.06 - STATISTIK: HFC - FC Energie Cottbus II 0:1 (0:1)
HFC (rot-rot): Küfner – Pietsch, Gröger, Gleis, Kühnast (58. Schwarze) – Seipel (57. Endres), Georg, Wojtala, Sokolowski (71. Römer) – Döring, Kunze. Trainer: René Müller.
COT (schwarz-schwarz): Thoms – Schöckel, Hoßmang (61. Hochscheidt), Hoffmann, Zemlin, Marrack (76. Neumann), Trytko, Riedeberger (88. Tröger), Bandrowski, Feick, Unversucht. Trainer: Thomas Köhler.
Tor: 0:1 Marrack (28.). Chancen: 2:4 (1:1). Freistöße: 16:21 (7:12). Ecken: 3:3 (1:1). Abseits: 1:1 (0:0). Gelbe Karten: Gleis (32.), Gröger (44.), Pietsch (90.) – Hoßmang (13.), Marrack (64.), Trytko (67.), Feick (90.). Schiedsrichter: Markus Häcker (Pentz). SRA: Norman Schulze, Thorsten Krampikowski. Zuschauer: 951 im KWS. Äußere Bedingungen: regnerisch, Temperaturen um 9 Grad plus, nasse, schwer bespielbare Rasenfläche.
Ro-Heb | AT



05.11.06 - AUS DER PRESSEKONFERENZ: HFC - FC Energie Cottbus II
Vorab bemerkt: Die heutige Pressekonferenz in den Katakomben des KWS besaß schon ein gewisse Einmaligkeit. Der Autor hatte in den letzten 10 Jahren noch niemals erlebt, dass ein Cheftrainer unseres HFC vorzeitig diese Veranstaltung verließ. Bemerkenswert ist diesbezüglich, dass er in keiner Weise von den anwesenden Pressevertretern - im Beisein von HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich und sportlichem Berater Lutz Lindemann - dazu provoziert worden wäre. Aber dies ist nur eine objektive Anmerkung, die der Autor nicht weiter kommentieren möchte. Dazu werden die anwesenden Pressevertreter sicherlich ihre eigene Meinung haben und diese in den nächsten Tagen kundtun.
Nun die Trainerstimmen zum Spiel.
Thomas Köhler (Trainer des FC Energie Cottbus II):
„Wir haben ein sehr kampfbetontes Oberligaspiel gesehen, in dem sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben. Wir wussten, dass dieses Spiel nur über einen starke Zweikampfführung zu entscheiden ist. Darauf hatten wir uns eingestellt, und meine junge Mannschaft hat dies auch von Anfang an umgesetzt. Durch unser aggressives Zweikampfverhalten blieben wir ständig im Spiel und haben letztendlich, wenn auch etwas glücklich, aber nicht unverdient gewonnen. Der HFC hat alles versucht und uns durch sein körperbetontes Spiel vieles abverlangt. Dabei mussten wir bei den vielen langen Bällen schon gehörig aufpassen.“
René Müller (Cheftrainer des HFC):
„In den ersten zwanzig Minuten hat meine Mannschaft all das umgesetzt, was wir zuvor besprochen hatten. Aber der Segen, und ich betone der Segen, und nicht das Glück, vom Spiel beim FC Sachsen und gegen Jena hat sich nicht fortgesetzt. Der Schuss von Maik Kunze in der Anfangsphase ging eben nicht ins Tor, sondern an den Pfosten. Wäre er ins Tor gegangen, hätte das Spiel einen ganz anderen Verlauf genommen. So führte ein krasser Abwehrfehler zur einzigen echten Chance für Cottbus und zum 1:0. Solche Fehler darf man nicht machen. Ich habe es den Spielern immer wieder gesagt, wie man sich bei solchen Standards verhalten muss. Aber immer wieder machen wir bei gegnerischen Standards den gleichen Fehler. Einige kennen da meine Worte schon seit 1 ½ Jahren. Manchmal glaube ich, die erreiche ich gar nicht mehr. Mit diesem Abwehrfehler haben wir uns selbst bestraft. Dass dann Küfner einen in der zweiten Halbzeit hält, ist doch selbstverständlich, denn dazu steht er schließlich im Tor. Seit dem Sachsen-Spiel ist nie mehr Ruhe in den Verein gekommen, und das ist bitter. Der Segen ist uns verloren gegangen. Nicht das Glück, sondern der Segen, und den muss man herausfordern und erkämpfen. Es ist für mich unglaublich, dass wir in der wichtigsten Phase der letzten HFC-Geschichte, wo wir einmal ganz oben stehen könnten, versagen und dies nicht gemeistert haben. Dafür gibt es Ursachen. So kann ich das Anliegen dieses Dings, welches hier auf dem Tisch liegt (gemeint war das T-Shirt mit dem Aufdruck: „Pro Dr. Michael Schädlich“) zum jetzigen Zeitpunkt nicht verstehen und auch nicht unterstützen. Wir wurden in den letzten vier Wochen zweimal besiegt. Einmal außerhalb des Vereins, nach dem Spiel beim FC Sachsen und einmal innerhalb des Vereins, mit der Verkündung, sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung einen Rücktritt zu erklären. Das ist ein emotionaler Tod. Ich habe nun nichts weiter zu sagen und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag“. Mit diesen Worten stand René Müller auf und verließ die noch nicht beendete PK.

05.11.06 - Der HFC ist bunt – Rote Karte dem Rassismus – Pro Integration!
Eine Aktion der HFC-Nachwuchsabteilung
Vor dem heutigen Oberligaspiel zogen die ausländischen Spieler der HFC-Nachwuchsabteilung auf das Spielfeld und dokumentierten in eindrucksvoller Weise die soziale Verantwortung des Halleschen FC für die fußballerische Jugend des Clubs dieser Stadt. Mit den Fahnen ihrer Herkunftsländer dokumentierten die jungen „Fußballdeutschen“ ihre eindeutige Stellung gegen jedweden Rassismus, den sie in ihrem Verein, dem HFC, niemals zu spüren bekamen. Ganz im Gegenteil: Sie fühlen sich sehr wohl bei den ROT-WEISSEN und zeigen dem Rassismus die rote Karte.
Der aus Benin stammende Horry-Man Bukuru wandte sich an das Publikum mit den Worten: „Mein Name ist Horry-Man Burkuru, ich bin 15 Jahre alt und Spieler der B1-Junioren. Es ist schade, dass die sportlichen Resultate des HFC im Moment nicht im Vordergrund stehen. Das finden wir nicht gut und deshalb wollen wir zeigen, dass unser tägliches Zusammenleben von Freude und Teamwork für ein gemeinsames Ziel geprägt ist. In Trainingslagern oder auf Wettkampfreisen verbringen wir viel Zeit miteinander und leben wie in einer großen Familie. Der HFC ist für uns mittlerweile ein zweites zu Hause geworden. Im Fußball geht es nur durch Anerkennung der Leistung, Respekt und Toleranz gemeinsam nach vorn.
Am Ausbildungsende wollen wir für den HFC positive Fußballnachrichten bringen. Dabei spielt es keine Rolle, wie ich aussehe! Wo ich geboren bin! Wo ich gelebt habe! Wir brauchen in unseren Mannschaften die Vielfalt, um Erfolg zu haben.
Auf diesem Wege möchte ich mich im Namen aller Trainer, Spieler und Mitarbeiter der Nachwuchsabteilung bei unserem Präsidenten Herrn Dr. Michael Schädlich und seinem Team für die bisher geleistete Arbeit und Unterstützung bedanken. Ich bitte Sie im Namen aller, bleibe Sie im Amt, um nicht zuletzt den neu eingeschlagenen Weg im Nachwuchsbereich gemeinsam weiter gehen zu können.“
Steven Niesel (F1-Junioren) richtete im übergroßen T-Shirt: „Pro Dr. Michael Schädlich“ folgende Worte an den HFC-Präsidenten: „Ich bin der Steven Niesel und spiele in der F1-Junioren. Herr Schädlich, bitte versprich mir, dass du solange unser Präsident bleibst, bis ich einmal in dieses Trikot passe. Alles klar?!“
Hagen Schmidt | Ro-Heb

05.11.06 - HFC-Fanprojekt jetzt in trockenen Tüchern - Dagmar Szabados und Werner Georg übergaben Förderbescheide
Vor der obligatorischen Pressekonferenz nach dem Oberligaspiel fand ein Pressetermin des HFC zum Thema HFC-Fanprojekt statt. Nach fast zwei Jahren starker Bemühungen ist das Fanprojekt nun auch finanziell abgesichert. Die Bürgermeisterin der Stadt Halle, Dagmar Szabados, vertrat die kurzfristig erkrankte Sozialministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Dr. Gerlinde Kuppe, und übergab HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich stellvertretend den Bewilligungsbescheid des Landes in Höhe von 10.000 Euro für das Jahr 2006. Zugleich stellt die Stadt mit 1 ½ Planstellen zwei Sozialarbeiter zur Verfügung, was immerhin einer finanziellen Unterstützung bis von über 60.000 Euro bis 2007 entspricht. FSA-Vize und NOFV-Oberliga-Spielleiter Werner Georg überreichte die Förderurkunde des DFB in einer Höhe von 25.000 Euro. HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich bedankte sich für diese Unterstützung mit der Bemerkung: „Jetzt ist es an der Zeit, dieses wichtige Problem gemeinsam anzugehen.“ Ro-Heb





04.11.06 - Verbandsliga: Hochverdienter 3:2-Erfolg unserer „Fohlen“ im kleinen Stadtderby
Am Nachmittag gewann unsere 2. Mannschaft das kleine Stadtderby im ´Stadion am Zoo´ vor 272 Zuschauern völlig verdient mit 3:2. Schon nach rund einer Viertelstunde lagen die Strozniak-Schützlinge deutlich mit 2:0 in Führung und versäumten es bis zur Pause, das gutklassige Spiel frühzeitig für sich zu entscheiden. Beide Teams spielten mit offenem Visier, was aber bei den Trothaern fast ins Auge gegangen wäre. Sebastian Schmidt nutzte zwei grobe VfL-Abwehrfehler zu zwei Treffern in Folge und hatte in der 21. Minute nicht nur einen Hattrick, sondern auch die Spielentscheidung auf dem Fuß. Doch der Ex-Hettstedter zögerte zu lange und wurde zudem von einem VfL-Abwehrspieler noch abgedrängt. Fast im Gegenzug erzielten die Gastgeber durch den überragenden Steffen Grosche (23.) mit einem direkt verwandelten Freistoß den verdienten 1:2-Anschlusstreffer. Aber es war nur ein Strohfeuer für die Rot-Blauen, denn der HFC beherrschte in der Folgezeit weiterhin die Szenerie und erspielte sich mit sehenswerten Angriffe weitere Chancen. Die größte hatte dann der beste Spieler auf dem Platz, HFC-Kapitän Sascha Kindling. Leider traf er (43.) mit einem 18m-Freistoß aber nur die Torlatte.
Auch die zweite Halbzeit begann mit einer starken Druckphase der Rot-Weißen. Aber ein von Marko Schädlich (siehe Foto, spielte ansonsten eine starke Partie) - im Duett mit Marcel Geidel - an Christoph Georgius verwirkter Foulelfmeter machte das Spiel wieder völlig offen. Steffen Grosche ließ Sebastian Rossberger vom Punkt keine Chance und erzielte mit seinem zweiten Treffer (53.) den 2:2-Ausgleich. Die Einheimischen setzte zwar noch gelegentliche, nicht ungefährliche Konter (70. Georgius), doch so richtig fihteten sie nicht um den nun doch möglichen Sieg. Der im HFC-Angriff eingewechselte Besart Konxheli sorgte für viel Unruhe in der oftmals konfus wirkenden VfL-Abwehr. So legte er in der 72. Minute für den, ebenfalls gerade eingewechselten, Georg Stroehl auf, der aus Nahdistanz das 3:2 erzielte. Als dann der immer noch immens agile und seine jungen Mitspieler immer wieder antreibende, „VfL-Oldie“ Steffen Grosche mit einer doppelten Gelben, sprich Gelb-Roten „Meckerkarte“, vom Platz musste (82.), verschwanden zunächst die letzten Hoffnungen der VfL-Anhänger auf einen erneuten Ausgleich. Nur drei Minuten später musste auch Benjamin Wittke frühzeitig zum Duschen, da er Tobias Große nach einem eigenen Foulspiel den Ball ins Gesicht warf. Trotz Unterzahl versuchten die VfL-er nun doch noch, eine Resultatsverbesserung zu erzielen, liefen dabei aber immer wieder in gefährliche Konter des HFC, die allerdings Konxheli zweimal nicht zu nutzen wusste. Kurz vor dem Abpfiff zog der teilweise überforderte Schiri erneut die „Ampelkarte“ und schickte Tobias Cramer vom Feld.
Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff er die Partie ab.
STATISTIK:
HFC: Rossberger – Scheibe, Sund, Schädlich – Cramer, Quidzinski (46. Geidel), Kindling, Weber, Große – Römer (46. Konxheli), Schmidt (67. Stroehl). Trainer: Dieter Strozniak
Tore: 0:1 Schmidt (12.), 0:2 Schmidt (17.), 1:2 Grosche (23.),2:2 Grosche (53./FE), 2:3 Stroehl (72.). Zuschauer: 272.
Ro-Heb

04.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! – PSV Eindhoven schreibt:
Am Freitag erhielten wir einen Brief von dem Champions-League-Teilnehmer und unserem HFC freundschaftlich verbundenen PSV Eindhoven, dessen Text wie folgt lautet:



"PSV NV, Postbus 886, 5600 AW Eindhoven (NL)
T +31 (0)40 2 505 505 | F +31 (0)40 2 505 639 | www.psv.nl
Rabobank 15.01.38.083 | KvK Eindhoven 17104199

Hallescher FC e. V.
Presseabteilung
Herrn Jörg Sitte
Kantstraße

D - 06110 Halle (Saale)

DUITSLAND


Eindhoven, 02.11.2006

Hallo Jörg, sehr geehrter Herr Präsident Dr. Michael Schädlich,
Zuerst einmal vielen Dank für die übermittelten Glückwünsche zu unserem 2-0 Sieg in der UEFA Champions League gegen Galatasaray.
Heute schicken wir Euch den neuen media guide 2006-2007 vom PSV Eindhoven zu. Darin wurde auf Seite 114 das Gedenkspiel vom 28. April 2006 bei Eurem HFC aufgenommen. Wir haben an diesem Tag die Gastfreundschaft in Halle sehr genossen und sind froh, dass die Freundschaft zwischen unseren zwei Vereinen erneuert werden konnte.
Von der HFC-internetseite und aus persönlichen Gesprächen haben wir erfharen, dass Herr Dr. Michael Schädlich sich nicht wieder zur Verfügung stellen will. Auch unser ehemaliger Vorsitzender, Herr Rob Westerhof, lernte die Vereinsführung des HFC als ein sehr kompetente und faire Sportkameraden kennen. Wir wissen, wie viel Euer Verein in die Ausbildung des eigenen Nachwuchses investiert. Das ist eine Strategie, die auch unsere PSV Eindhoven verfolgt und die sicher dauerhaft zu mehr Erfolgen führen wird.
Wir verfolgen den Werdegang des HFC und freuen uns, dass der freundschaftliche Kontakt weiter gepflegt wird. Uns ist bekannt, welche wichtige Funktion gerade Euer Präsident für die Zukunft des Vereins inne hat. Bitte richte ihm unsere herzlichen Grüße aus und sage ihm, er soll sein Amt beim HFC fortführen. Viellecht möchten wir in der Zukunft bei uns in Eindhoven ein Spiel gegen Euren Verein austragen und dann auch Herrn Dr. Schädlich als Präsidenten des Halleschen FC im Philips Stadion begrüßen.
Mit rot-weiße Grüßen,
Pedro L. Salazar Hewitt - Manager Pers & Communicatie PSV
Jeroen van den Berk - Hoofdredacteur PSV"
Der Hallesche FC und seine Fans bedanken sich auf das Herzlichste für die Unterstützung der Aktion PRO HFC - PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH durch die Freunde von der PSV EINDHOVEN!!!
JS

04.11.06 - Spielvorschau: T-Shirt-Aktion zum morgigen Heimspiel unserer Oberligamannschaft gegen Cottbus II
Vor Saisonbeginn wurden andere Mannschaften als Staffelfavoriten gehandelt. Die „Experten“ nannten neben dem FC Sachsen Leipzig als dem „FC Chelsea der Oberliga Süd“ noch den VFC Plauen, unseren HFC, Germania Halberstadt, ZFC Meuselwitz und - als „starke Unbekannte“ - den derzeitigen Tabellenführer Chemnitzer FC. Von den Cottbuser Energie-Fohlen war dagegen keine Rede. Da erwies sich HFC-Trainer René Müller noch als einsamer Rufer in der Wüste, indem er unserem heutigen Gast „wegen seines großen Potenzials“ schon damals die Rolle eines Geheimfavoriten zuerkannte.
Und wie recht er hat. Hätten die Cottbuser nicht noch ein Heimspiel gegen Leipzig (14.11.) nachzuholen, könnten sie durchaus die Spitzenposition in der Tabelle einnehmen. Ihre bislang makellose Bilanz vor eigener Kulisse (13:1 Tore in vier Spielen) lässt das zumindest vermuten. Die großartige Serie der Schützlinge von Trainer Thomas Köhler wurde erst zuletzt mit dem 0:2 in Chemnitz unterbrochen. Dagegen kamen Meuselwitz und Halberstadt zu Hause jeweils über ein 1:1 nicht hinaus. Auswärts begann auch die Cottbuser Erfolgsgeschichte, und zwar mit dem 3:2-Auftaktsieg in Plauen, was VFC-Trainer Tino Vogel gleich den Job kostete. Aus heutiger Sicht haben da die Verantwortlichen im Vogtland freilich mehr als unbedarft reagiert, denn Energie II besitzt nun mal im Vergleich zur Vorsaison (Abschlussrang 9 mit 40 Punkten) ein ganz anderes Format.
Bundesliga-Coach Petrick Sander spricht denn auch mit Stolz von einer „richtigen Rasselbande“, welche die Zukunft des Klubs verkörpere. Und die sieht, das haben wir nicht zuletzt beim Gastspiel des FC Energie am 6. Oktober erfahren können, wirklich rosig aus. Ein guter Teil der „Rasselbande“ mit einem Durchschnittsalter von knapp über 20 Jahren trainiert bereits mit den Akteuren der ersten Liga, benötigt aber laut Sander noch Zeit, um „oben“ Fuß zu fassen. Dagegen spricht derzeit nicht nur die noch fehlende Erfahrung, sondern einfach auch die Tatsache, dass Sanders derzeitiger Stamm einen sensationellen Lauf hat. Hinzu kommen kaum Verletzungssorgen und der Fakt, dass fast alle Neuverpflichtungen sich als Volltreffer erwiesen haben. Ergo können die Talente vorerst höchstens auf Minuteneinsätze hoffen.
Benjamin Schöckel, mit 26 Jahren der „Routinier“ der Cottbuser Reserve, ist zum Beispiel derzeit nur die Nummer drei unter den Rechtsverteidigern und muss deshalb wie auch der talentierte Pole Tomasz Bandrowski (22) die Oberliga nutzen, um sich bei Sander für höhere Aufgaben anzubieten. Die „Schule für die Bundesliga“ absolvieren ebenso die 19-jährigen Neuzugänge Stiven Rivic und Premyslaw Trytko wie der gleichaltrige Christof Neumann, der wie der Erstliga erfahrene Lars Jungnickel (25) bereits vier Oberliga-Treffer erzielte.
Gerade 18 Jahre zählt das derzeit wohl größte Cottbuser Talent, U19-Nationalspieler Arne Feick. Von den insgesamt nicht weniger als neun vorjährigen Bundesliga-Junioren, die vor der Saison in die Oberliga-Elf eingegliedert wurden, haben auch Marcus Hoffmann, Stefan Koark, Christian Käther und Jan Hochscheidt schon für Furore gesorgt, wobei Defensivmann Hoffmann neben Neumann und Feick auf Anhieb zum Leistungsträger avancierte.
Für Thomas Köhler steht zwar „die Entwicklung von Spielern für die Profimannschaft im Mittelpunkt“, aber gegen einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga scheint man in der Lausitz - im Gegensatz zur Rostocker Praxis - sicherlich nicht abgeneigt.
Vor dem Gastspiel in Halle daraufhin angesprochen, gab es von Petrick Sander zudem alles andere als ein Dementi. Man muss also auch in dieser Frage mit der Energie-Reserve rechnen.
Wer am Sonntag (14.00) zum Oberligapunktspiel ins KWS kommt, erhält mit seiner Eintrittskarten kostenlos ein T-Shirt (siehe Foto links) mit dem Aufdruck: „PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH“. Also: Das Dabeisein lohnt sich in vielfacher Hinsicht...
KB | Ro-Heb

03.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! – Oliver Leiste schreibt:
Hallo Herr Schädlich,
ich weiß nicht, ob sie sich noch an mich erinnern: Im Mai haben sie mir beim HFC-Spiel gegen Hansa ein Paar Hansa-Socken organisiert. Beim Rausgehen riefen sie mir noch hinterher, ich sollte auch den HFC nicht vergessen. Nun in dieser schwierigen Zeit habe ich den HFC nicht vergessen. Ich finde sie sollten weitermachen!
Ihnen ist es zu verdanken, dass der Verein finanziell gut da steht. Auch sportlich läuft es ja nun einigermaßen. Für das marode Stadion kann keiner was, das war auch schon vor 15 Jahren nicht mehr komplett in Ordnung. Im Gegenteil: Durch die nun geweckte Aufmerksamkeit gibt es vielleicht neue Möglichkeiten, mit den Fans Druck auf die Stadt auszuüben. Die Rassismusvorwürfe sind kaum haltbar, da sich die Fans aktiv gegen die Störer wenden und selbst für Ruhe sorgen. Das Fanprojekt ist außergewöhnlich für einen Oberligisten, wie nun auch der NOFV endlich einsieht.
Doch damit es nun so richtig nach oben geht, brauchen wir jemanden, der Ahnung hat und der bereit ist, alles für den Verein zu geben. Dies trifft beides auf sie zu! Deshalb, bitte ich sie: Machen sie weiter!
Oliver Leiste
An alle, die das lesen: Schädlich und Alle, gemeinsam für Halle!

03.11.06 - Von der heutigen MZ-Leserbriefseite: „Urteil gegen HFC - Die Großen lässt man laufen
Zu ´Geisterspiel scheidet die Geister´, MZ vom 16. Oktober:
Da wird ein Urteil gegen den HFC gesprochen, das jegliche Grundsätze von Rechtsstaatlichkeit vermissen lässt: lückenlose Beweisführung, Verhältnismäßigkeit, gerechtes Urteil, Fairness, Anhörung des Beklagten - alles Fehlanzeige. Hinzu kommt ein nachträgliches Urteil zum Spiel gegen Chemnitz, um den HFC als Wiederholungstäter erscheinen zu lassen (einige Chemnitzer Chaoten versuchten sich in Randale). Als Auflage erhielt der HFC, dass sich verbale Entgleisungen nicht wiederholen. Wie soll ein Verein dies verhindern? Soll er allen Anhängern den Mund verbieten? Es herrscht Willkür. Dieses Urteil ist eine Schande.
Der Präsident des DFB sieht in Aachen, Mönchengladbach und Rostock die Richter in einer schwierigen Lage bei der Urteilsfindung (also keine Geisterspiele). Das Urteil in Halle gegenüber dem HFC findet er gerecht. Eine unglaubliche Sichtweise. Es gilt offenbar auch hier: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.
Klaus Jentzsch, Halle
JS

02.11.06 - Fanforum mit dem HFC-Präsidenten Dr. Michael Schädlich: „Ich werde mir es ganz schwer machen. Der HFC sind wir alle!“
Am heutigen Abend fand in der Begegnungsstätte „Urban“ ein Forum der HFC-Fans mit unserem Präsidenten Dr. Michael Schädlich statt. Die etwa 100 anwesenden Rot-Weißen erlebten eine sehr emotionale und sachlich geführte Veranstaltung. Das Tagungspräsidium („Schiffi“, Peter Patan, Steffen Kluge, Roland Hoffmann und Gernot vom Fanclub „Halle-Ost“) trugen ein T-Shirt mit dem Motto der Veranstaltung: „PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH“. Als Moderator dieser gelungen und ungezwungenen Veranstaltung fungierte „Schiffi“, der in seiner Anmoderation betonte, dass es hinsichtlich der aktuellen Geschehnisse um unseren Verein „keinen Supergau geben dürfe“.
Der Leiter des Fanprojektes (welches sich nun endlich der erforderlichen Fördermittel des Landes und des DFB sicher sein kann), Steffen Kluge, brachte zum Ausdruck, dass er große Hoffnung hat, dass es in der heutigen Veranstaltung „die ersten Schritte für eine neue Zukunft des HFC geben wird“. Deshalb sei es besonders wichtig, gemeinsam die wichtige Position des Präsidenten Dr. Michael Schädlich zu stärken und zu unterstützen.
Auch die Bürgermeisterin der Stadt Halle, Dagmar Szabados, fand einige Minuten Zeit, um dem Forum beizuwohnen und richtete an Dr. Michael Schädlich die Botschaft: „Ich weiß, was er geleistet hat. Wenn er bei seiner Entscheidung bleibt, dann steht der Sport in Halle vor schweren Zeiten. Bitte Micha, überleg es Dir noch einmal!“ Einen Rückblick auf die letzte Mitgliederversammlung und seine nun schon 30-jährige Geschichte als HFC-Fan gab Gernot vom Fanclub „Halle-Ost“ mit den Worten: „Ich bin seit 1976 HFC-Fan und habe die letzte HFC-Mitgliederversammlung noch gut in Erinnerung. Meine Worte waren damals: Ich bin stolz auf das heute gewählte Präsidium. Bitte, Herr Dr. Schädlich, zerstören Sie uns nicht den Traum des HFC. Die Fanszene war sich selten so einig wie heute. Auch wenn wir wahrscheinlich die leidgeprüftesten Fans jenseits des Urals sind. Ich erinnere mich noch genau, wie mich mein Vater 1971 auf seinen Schultern zum Spiel gegen den PSV Eindhoven ins Stadion getragen hat.“ Der HFC-Fanbeauftragte Peter Patan ist sich sicher: „Herr Dr. Michael Schädlich, Sie sind der Einzigste, der all jenen, die uns ausmerzen wollen, die Stirn zeigen kann. Bitte bleiben Sie. Dazu müssen wir alle enger zusammenrücken.“
Unser Präsident Dr. Michael Schädlich brachte dann seine derzeitige Position zur „Lage“ sehr emotional und geradezu begeisternd zum Ausdruck. Hier einige Kernsätze seiner bekannt freien Rede: „Ich spüre, wenn auch etwas spät, aus unserer HFC-Familie ein großes Solidargefühl. Dabei bin ich selbst darüber erschrocken, welche Reaktionen meine Entscheidung, nicht wieder, zu kandidieren heraufbeschworen hat. Besonders beeindruckt bin ich von der Spendenaktion. Das da bislang über 5.000 Euro zusammen gekommen sind, ist einfach phantastisch. Dabei ist es besonders beeindruckend, dass viele nicht gerade Geld übrig haben und jeden Cent dreimal umdrehen müssen.“
„Wenn heute über den HFC-Präsidenten gesprochen wird, dann muss ich betonen, dass der Schädlich nur so gut ist, wie das Team um ihn herum. Wenn Sie meine Leistung schätzen, worüber ich mich sehr freue, dann müssen Sie auch die Leistung meines Teams schätzen.“
„Trotz meiner verkündeten Nichtkandidatur zur nächsten Mitgliederversammlung habe ich meinen Kollegen deutlich gemacht, dass sich dennoch alle den A.... aufreißen müssen, um das gut funktionierende HFC-System weiter am Leben zu halten. Natürlich macht das HFC-System auch Fehler. Aber das HFC-System sind wir alle. Auch ich leide enorm unter den derzeitigen Problemen um unseren Verein. Ich war, bin und bleibe immer ein HFC-Fan, das ist das Wichtigste.“ „Natürlich gibt es konkrete Anlässe zu meiner Nichtkandidatur: So u. a. das Strafmaß des NOFV nach dem Spiel beim FC Sachsen. Dazu, und zum Strafmaß insgesamt, hatte ich heute ein über einstündiges Gespräch mit dem DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger. Dabei habe ich ihm deutlich gemacht, dass der HFC gezielt für eine politische, aber nicht fußballpolitische, Aktion benutzt wurde. Hier wurde versucht, am HFC ein Exempel zu statuieren. Dr. Zwanziger wird Anfang Dezember nach Halle kommen und uns in einem Forum zur Verfügung stehen.“
In seinen weiteren Ausführungen (für deren Darstellung hier leider kein Platz mehr ist) nahm Dr. Michael Schädlich zu vielen aktuellen Fragen rund um den HFC (u. a. Flutlichtanlage im KWS, Stadionneubau, Fanszene, Stadionverbote, Sandanger, Nachwuchsarbeit...) Stellung. Zu seiner Nichtkandidatur bemerkte er: „Es wird eine Vernunftsentscheidung. Ich werde es mir ganz schwer machen.“ Darauf erwiderte „Schiffi“: „Herr Dr. Schädlich, wir werden es Ihnen auch nicht leicht machen!“
Ro-Heb

02.11.06 - HFC jetzt plötzlich Vorbild bei Gewaltprävention?!
Kommentar zum heutigen MZ-Artikel: In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die Mitteldeutsche Zeitung unter der Überschrift: Streetworker helfen Verein über die jüngsten Schauplätze zunehmender Gewalt und eine aggressive Stimmung in Fußballstadien. Der Vizepräsident des FSA, Werner Georg, wird u. a. wie folgt zitiert: „Die Gewaltbereitschaft nimmt zu. Wir setzen nach wie vor intensiv auf Prävention, reden mit allen Vereinen, gezielt mit Schwerpunktklubs. Das gesellschaftliche Problem kann der Fußball allein nicht lösen“. DFB-Präsident und HFC-Ehrenmitglied Dr. Theo Zwanziger äußert sich: „Es ist offenkundig, dass sich das Gewalt-Phänomen stärker auf die Regionalliga und die kleineren Klassen konzentriert. Darauf müssen wir Antworten geben.“ ... „Der Fußball ist nicht die Reparaturwerkstatt der Gesellschaft.“ FSA-Vize Werner Georg führt hinsichtlich des vom HFC seit über einem Jahr initiierten Fanprojektes weiter aus: „Hier ist der HFC für die Vereine im Nordosten beispielgebend und hat mit großem Engagement die Realisierung des Projektes verfolgt“.
Ja, was denn nun, liebe Fußballverbände? Gemäß NOFV-Urteil vom 10.10.2006 wurde unser Verein wegen angeblicher rassistischer Schmährufe im Spiel beim FC Sachsen Leipzig in hohem Maße belangt. „Erstaunlicherweise“ vernahm selbst der jetzige Trainer des FC Sachsen, Ede Geyer, der während des Spiels auf der Trainerbank und damit in unmittelbarer Nähe des HFC-Fanblocks saß, im Stadion nichts und äußerte sich im BILD-Interview vom 13.10.2006: „10.000 Fans verbreiteten eine tolle Fußballstimmung, die einem Spitzenspiel würdig war. Von Rassismus habe ich persönlich nichts bemerkt.“
Unser Präsident Dr. Michael Schädlich will auf der Mitgliederversammlung am 14.12.2006 nicht zur Wiederwahl kandidieren. „Ein hauptsächlicher Beweggrund für diesen Entschluss ist das NOFV-Urteil vom 10.10.2006. Vor dem Hintergrund der darin formulierten Auflage (Anm.: ´Der Hallesche FC e. V. wird weiter auf der Grundlage des § 30 Ziffer 2. der RuVO des NOFV beauflagt, ab sofort jeglicher Bekundungen seiner Anhänger, die geeignet sind, fremdenfeindliche und rassistische Assoziationen im Zusammenhang mit der Austragung von Fußballspielen zu erzeugen bzw. zu schüren oder als solche gedeutet werden können zu unterbinden´.) kann man eigentlich nur jedem ehrenamtlich fungierenden Vorstand eines Fußballvereins abraten, seine sozial wichtige Tätigkeit unter diesen Bedingungen weiterzuführen.“
Wenn unser Präsident und Wirtschaftsbeirats-Chef Wilfried Klose als „Kapitäne“ das „HFC-Schiff“ verlassen, besitzt unser Verein bei der Wirtschaft der Region Halle keine Lobby mehr. Der HFC wendet ca. 40 % seines Gesamtetats für den Nachwuchs- und Frauenbereich auf. Mit der ´EVH´ konnte ein Namenssponsor für das Nachwuchsleistungszentrum gewonnen werden, der jährlich einen fünfstelligen Betrag für die soziale Betreuung von über 250 Kindern und Jugendlichen der verschiedensten Nationalitäten beisteuert. Gerade wurde ´Am Sandanger´ der zweite Bauabschnitt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 85.000 Euro gestartet. Im Nachwuchsleitungszentrum des HFC wird Integration und Gewaltprävention an der Basis gelebt! Nach über einjähriger Anlaufzeit kann nun das Streetwork Fanprojekt Halle endlich seine Arbeit aufnehmen. Soll dies alles den sprichwörtlichen Bach (oder in diesem Falle die Saale) runtergehen? Wie urteilen die Verbandsgerichte nach den jüngsten Vorfällen beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft in der Slowakei und in anderen deutschen Fußballstadien in vergleichbaren Fällen und gilt dann auch der Gleichheitsgrundsatz? Warum wurden die HFC-Offiziellen, die sich nach dem Spiel beim FC Sachsen Leipzig mit den Argumenten äußerten, die nun auch der DFB-Präsident richtigerweise verwendet, von bestimmten Medien in eine „rechte Ecke“ gedrängt? Warum wurde nicht auf die Zivilcourage von halleschen Anhängern eingegangen, welche dafür sorgten, dass die angeblichen Schmährufe weder am Spielfeldrand, noch auf der Tribüne oder im Pressebereich des Zentralstadions zu vernehmen waren?
Viele Fragen, die sicherlich nicht nur die halleschen Fußballanhänger bewegen. Wir können nur hoffen, dass für unseren Verein – der sich ausdrücklich von jeder Form von Gewalt und Fremdenfeindlichkeit distanziert! – und den Fußball an sich endlich praktikable Lösungsansätze gefunden werden und unser Präsident ab dem 15.12.2006 weiterhin Dr. Michael Schädlich heißt!
JS | Ro-Heb

02.11.06 - Der CHEMIKER, Ausgabe 8
Zum Oberligapunktspiel am Sonntag, den 05.11.2006 um 14.00 Uhr im KWS gegen den FC Energie Cottbus II erscheint die achte Ausgabe des HFC-Clubmagazins der Spielserie 2006/07. Der CHEMIKER beinhaltet diesmal u. a.:

>Grußwort: Pro HFC - Pro Dr. Michael Schädlich!
>Gästeporträt: FC Energie Cottbus II,
>Im Gespräch: Neuzugang Philipp Wanski,
>Aktion: Pro Präsi - Statements aus dem Netz,
>Sammelposter: gibt´s diesmal nicht, dafür Stimmzettel und BILD-Fax,
>Chronik: Vor 30 Jahren - Die HFC-Saison 1976/77, Teil 5: Die Spiele bei Wismut Aue und gegen den FCM.

Der CHEMIKER kostet EUR 1,50 (inklusiv EUR 0,50 für die Nachwuchsförderung), ist an den Stadionkassen zum Spiel erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS




02.11.06 - In eigener Sache
Mit dem jetzt noch verwendeten Redaktionssystem für den HFC-Internetauftritt können derzeitig nur die Hauptseite und die Klicktipps problemlos bearbeitet werden. Für einzelne Rubriken (z. B.: TEAMS, SAISON, GALERIE, CLUBMAGAZIN, NEWSARCHIV) kann die Aktualisierung nicht oder nur teilweise erfolgen.
Gemeinsam mit der Firma DIGIFAC aus Merseburg, deren Inhaber unseren HFC im Rahmen einer Diplomarbeit kostenfrei unterstützen, wird zeitnah ein neues und einfacher zu bedienendes Redaktionssytem für den gesamten Internetauftritt erstellt. Damit vereinfacht sich dann der Aufbau und die Pflege der einzelnen Unterseiten, und es ergeben sich weitere, neue Möglichkeiten. So ist beispielsweise neben einer stärkeren Sponsoreneinbindung geplant, dass jede Nachwuchsmannschaft ihre eigene Seite erhält, auf der dann jeweils ein Verantwortlicher dieses Teams selbstständig Spielberichte und Fotos einpflegen kann.
Für die zwischenzeitlich entstehenden Aktualitätsdefizite in den einzelnen Rubriken bitten wir die Internetnutzer um Verständnis.
Jörg Sitte (JS) | Roland Hebestreit (RH)



01.11.06 - Pressemitteilung der Stadt Halle (Saale): Kurt-Wabbel-Stadion - Konsequenzen aus dem Gutachten
Der Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Umwelt und Sport, Eberhard Doege, informierte im Pressegespräch, dass die Standfestigkeit der Flutlichtmasten im Kurt-Wabbel-Stadion nicht akut gefährdet ist. Bei der turnusmäßigen Begutachtung, die alle vier Jahre durch ein Statikbüro durchgeführt wird, wurden Korrosionsschäden an den Leuchtenaufbauten und am Fundament eines Flutlichtmastes festgestellt. In der Beratung mit dem Gutachter, an der auch Vertreter des Bauordnungsamtes der Stadt Halle (Saale), des Sport- und Bäderressorts und des Halleschen Fußball Clubs teilnahmen, wurde festgelegt, dass die Korrosionsschäden sowohl an den Leuchtenaufbauten aus auch am Fundament des betroffenen Fluchtlichtmastes umgehend beseitigt werden. Das zuständige Zentrale Gebäudemanagement wird damit sofort Spezialfirmen beauftragen. „Die Fluchtlichtanlage des Kurt-Wabbel-Stadions, die zu DDR-Zeiten nach TGL (Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen) errichtet wurde, steht unter Bestandsschutz. Damit gilt die TGL fort“, stellte Beigeordneter Eberhard Doege fest. Über die Sofortmaßnahmen hinaus ist vereinbart worden, die Flutlichtmasten einer jährlichen Inaugenscheinnahme zu unterziehen und die Praxis der vierjährlichen Begutachtung durch Statiker fortzusetzen. „Mit diesem Ergebnis reagiert die Stadt angemessen auf die Situation. Damit ist auch sicher gestellt, dass der Hallesche Fußball Club seine Oberligaspiele in dieser Saison im Kurt-Wabbel-Stadion durchführen kann“, fasste der Beigeordnete die Ergebnisse zusammen.
JS


01.11.06 - Berufungstermin beim NOFV am 08.11.2006
Die HFC-Geschäftsstelle erhielt ein Schreiben des NOFV, dessen Inhalt wir zur Information wie folgt wiedergeben:
„Berlin, 30.10.2006
LADUNG
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Verbandsgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes lädt zur Verhandlung in der Angelegenheit:
Berufung des Halleschen FC gegen das Urteil des Sportgerichtes des NOFV Nrn. 38/29-2006/2007 Pkt. 2 und 3 vom 10.10.2006
Datum: 8. November 2006, Zeit: 18.00 Uhr, Ort: Berliner Fußball-Verband, Geschäftsstelle...
Der Verein wird aufgefordert, im Falle der Verhinderung des Präsidenten einen bevollmächtigten Vereinsvertreter zur Beufungsverhandlung zu entsenden. Weiterhin ist der Fanbeauftragte des Halleschen FC geladen.“
JS



01.11.06 - Spendenkonto knackt „Schallmauer“!
Mit Stand vom 30.10.2006 beträgt die Gesamtsumme der beim HFC eingegangenen Spenden nach dem NOFV-„Urteil“ vom 10.10.2006 insgesamt 5.024,00 Euro! Im Einzelnen setzt sich diese aus 72 Zahlungseingängen auf dem Konto des HFC in Höhe von 3.229,00 Euro, aus 210 Spenden auf der „Geisterparty“ während des Spiels gegen den FC CZ Jena II mit 1.515,00 Euro und aus 40 Spenden während des Spiels gegen den FV Dresden Nord mit 280,00 Euro zusammen. Das Präsidium und die Geschäftsleitung des HFC bedanken sich ganz herzlich für den tollen Zusammenhalt der „HFC-Familie“!
JS



01.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!René aus Duisburg schreibt:
Sehr geehrter Dr.Schädlich!
Bitte machen Sie weiter!!! Sie dürfen sich nicht unterkriegen lassen. Ich bin nach der Wende in die alten Bundesländern übergesiedelt und jetzt in Duisburg zu Hause. Bin dem HFC trotzdem eng verbunden. Ich musste am letzten Wochenende die Horrornachricht im MDR hören. Und bin enttäuscht, dass die Stadt Halle so wenig für ihren Fußballclub tut. Herr Dr. Schädlich: Was wäre der HFC ohne Sie? Das kann ich Ihnen sagen: Den gäbe es wahrscheinlich schon lange nicht mehr. Bitte machen Sie weiter! Bitte! Bitte!
Gruß René Marschner



01.11.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"stuerze" schreibt:
Sehr geehrter Herr Schädlich!
Mit Entsetzen musste ich aus der Presse erfahren, dass Sie sich entschlossen haben, unseren geliebten HFC als Präsident zu verlassen. Auf der einen Seite ist das für mich absolut nachzuvollziehen. An Ihrer Stelle hätte ich dieses Szenario genauso in Erwägung gezogen. Doch auf der anderen Seite steht unser aller HFC. Unser Verein - unsere Liebe. Diese Liebe darf nicht sterben. Was Sie für den Verein in den letzten Jahren getan haben, ist einfach Weltklasse. Ohne Sie und Herrn Klose wäre unsere Liebe womöglich schon Geschichte. Wir würden wieder über die Dörfer ziehen. Dies soll und darf nicht geschehen! Wir Fans, die Mannschaft und der Vorstand des HFC wollen in absehbarer Zeit Mannschaften bei uns willkommen heissen, die FC Magdeburg, Dynamo Dresden oder St. Pauli heißen. Also bitte: Bleiben Sie! Pro Herr Dr. Michael Schädlich!
Ein treuer HFC-Fan