NEWSARCHIV
Oktober 2006


31.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!T. R. aus Bad Dürrenberg schreibt:
Seit vielen Jahren bin ich Fan des Halleschen FC. Ich habe mit dem Club schon viel mitgemacht. Zu DDR-Zeiten z. B. den Abstieg aus der Oberliga, danach der den Abstieg aus der 2. Bundesliga bis hin in die Verbandsliga. Aber trotzdem war und bleibe ich HFC-Fan. Ich möchte auch, dass es den HFC noch viele Jahre gibt. Dies geht aber nur mit Ihrem unermüdlichen Einsatz. Daher hoffe ich, dass Sie Ihre Entscheidung noch überdenken. Um meine Treue zu unserem HFC zu zeigen, werde ich jetzt HFC-Mitglied und kann nur sagen: „Zeigt Eure Verbundenheit zum HFC und werdet Mitglied!“
Pro HFC - Pro Dr. Michael Schädlich
T. R. Bad Dürrenberg



31.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Die Edelfans" schreiben:
Sehr geehrter Dr. Michael Schädlich!
Mit Entsetzen haben wir ihren Entschluss aufgenommen, nicht mehr als Präsident unseres HFC zu kandieren. Bitte überdenken sie diese Entscheidung. Der hallesche Fußball würde eine seiner schillerndsten Personen verlieren. Sie waren es, der unseren HFC in sicheres Fahrwasser aus der damals anstehenden Insolvenz geführt hat. Lassen sie sich durch ein Fehlurteil des NOFV nicht in die Enge treiben. Wir lassen uns nicht als Rassisten darstellen. Mit der Integration von ausländischen Spielern, wie z. B. Besart Konxheli, der in der Verbandsliga spielt, und anderen Spielern aus anderen Ländern, die im Nachwuchsbereich spielen, kann von Rassismus im HFC sicher keine Rede sein. Auch mit Fangruppen lässt sich reden. Die HFC-Familie steht geschlossen hinter Ihnen. Wenn sie Hilfe benötigen: Wir sind für sie da! Bitte machen sie Ihre getroffene Entscheidung rückgängig. Unser HFC ist nur so stark, wie seine Führung.
Hochachtungsvoll, HFC Fanclub „Edelfans“



30.10.06 - Nachlese: HFC-Fans auch in Eilenburg mit Sympathien für Ihren Präsidenten!
Wer sich gestern Mittag auf den Weg nach Eilenburg gemacht hatte, wäre am besten schon auf der A 14 wieder umgedreht. Richtig mieses Herbstwetter mit Sturm und Regen. Aber von den ca. 200 HFC-Fans tat es mit Sicherheit keiner. Auch wenn bei der Ankunft in der Muldenstadt kurzeitig „Klärchen“ zugegen war, es folgte wieder „Autobahnwetter“. Die HFC-Anhänger standen fast zwei Stunden in Wind und Regen auf der eigentlich unzumutbaren „Gegentribüne“ und unterstützten ihre Mannschaft, auch nach dem 0:2-Rückstand, unerbittlich. Es hat dann leider nicht gereicht. Vor dem Spiel bekundeten sie mit einem Plakat „HFCer geben nicht auf, Herr Schädlich“ ihre Zustimmung zur Aktion: PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH! Auch hierfür ein herzliches Dankeschön.
Ro-Heb



30.10.06 - Nachlese: HFC-Fans zeigten erneut Flagge für die Aktion: „PRO HFC - PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!“ – Recht herzlichen Dank und weiter so!
Am gestrigen Vormittag versammelten sich einige HFC-Fans vor der Abfahrt zum Oberligapunktspiel nach Eilenburg, um auf den neu gestaltetem Riebeckplatz, anlässlich dessen gestriger Einweihung, Unterschriften für die Aktion PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH zu sammeln. In den knapp 1,5 Stunden bekundeten viele Hallenser ihre Sympathien für den HFC und unterstützten die Fans aus insgesamt acht Fanclubs bei ihrer Unterschriftensammlung. Mehrere hundert Signaturen kamen in dieser kurzen Zeit zusammen. Der HFC bedankt sich ganz herzlich für diese Aktion!
Quelle: www.webhallunken.de
Foto: PROXIMUS, Ro-Heb | Proxi



30.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Unsere F1-Junioren" schreiben:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
wir gehören zu den Kleinsten des HFC, wir sind die F1-Junioren. Die Saison 2005/06 war unsere erste beim HFC. In diesem Spieljahr haben wir ständig Niederlagen einstecken müssen, aber wir haben immer weiter gekämpft und nicht aufgegeben. In dieser Saison haben wir es geschafft, bisher alle 7 Spiele zu gewinnen und darauf sind wir stolz. Wir sind auch stolz darauf, beim HFC trainieren zu dürfen und wünschen uns nichts sehnlicher, als dass es so bleibt. Dazu brauchen wir Sie! Bitte geben Sie uns weiterhin die Chance, beim HFC trainieren und Fußball spielen zu dürfen. Wir alle wissen, dass es durch umstrittene Entscheidungen (Geisterspiel), die Fans und andere Umstände für Sie nicht leicht war und ist. Aber bitte denken Sie bei Ihrer Entscheidung auch an uns! Ohne Sie hat der HFC keine Zukunft und wir als Fußballer auch nicht.
Ihre F1-Junioren, die Trainer und Eltern



30.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Thomas aus München" schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
ich bin ein langjähriger HFC-Fan, begleite den Club seit 1977. Ich habe also alle Höhen und Tiefen der letzten 30 Jahre mitgemacht. Seit 15 Jahren lebe ich aus beruflichen Gründen in München und beobachte den Werdegang des Clubs mit Interesse aus der Entfernung und besuche so oft wie möglich ein Spiel, wenn ich in Halle bin. Es hat mich richtig gefreut, das Sie mit Ihrer Politik den Verein wieder auf solide Füße gestellt haben. Endlich ist der Club in einer Position, wo es sportlich wieder aufwärts gehen kann. Ich würde es sehr bedauern, wenn Sie ihr Amt niederlegen und der Club wieder in die Bedeutungslosigkeit versinkt. BITTE BLEIBEN SIE DEM HFC TREU UND KANDIDIEREN SIE BEI DER NÄCHSTEN WAHL WIEDER!
Der langjährige HFC-Fan Thomas aus München



30.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Die Fanatics" schreiben:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
die Absicht, nicht wieder zu kandidieren, hat uns betroffen gemacht, da wir mit Ihrem Ausscheiden die Existenz unseres geliebten HFC deutlich bedroht sehen. Natürlich können wir nachvollziehen, dass Anfeindungen, einseitige Darstellungen der Medien, fehlende Unterstützung der Stadt und weitere Erschwernisse Ihnen zu schaffen machen. Aber wollen Sie deshalb jetzt alles Hinschmeißen? So, wie Sie die Mannschaft gerade in schweren Zeiten motiviert haben, das Beste zu geben, sollten SIE das jetzt auch tun. Denn wie heißt es doch so schön in einem unserer Fan-Lieder: "Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Chemie nicht. Alles, alles geht vorbei, doch wir bleiben treu." Bleiben SIE uns treu!
Mit rot-weißen Grüßen, HFC-FANATICS



30.10.06 - Nachlese A-Junioren: HFC zwingt Dynamo in die Knie
Am Sonntag trafen im altehrwürdigen Steyerstadion der Aufstiegsaspirant Dynamo und der Aufsteiger HFC bei regnerischem Wetter aufeinander. Die Saalestädter waren gewillt, den Gastgeber mit eigenen Angriffen zu beschäftigen. Die Elbestädter konnten im ersten Abschnitt nur zwei Fernschüsse auf das Tor des HFC verzeichnen. Das bewegliche Spiel der Roten fand auch im Angriffsbereich seine Fortsetzung, wobei im Abschluss und beim finalen Pass die nötige Präzision fehlte. In der 44. Minute wurde ein schneller Überzahlangriff der Kicker vom Sandanger leider nicht mit der nötigen Zielstrebigkeit zu Ende gespielt, so dass es mit einem 0:0 in die Kabinen ging. Die Dynamos steigerten ihre Offensivbemühungen nach der Pausenansprache der Trainer. Die Gäste standen in der Viertelstunde nach der Wiederbeginn zu dicht am eigenen Strafraum und beruhigten das Spiel nicht durch eigenen Ballbesitz. Erst ab ungefähr einer Stunde Spielzeit befreiten sich die Hallenser wieder. Jetzt setzte der HFC die - nicht immer sichere - Verteidigung der Dresdner mit schnellen Nadelstichen unter Druck. Aus einer dieser Situationen entsprang auch das spielentscheidende Tor durch Lindenhahn. Gedankenschnell nutzte er eine Unsicherheit des Torhüters der Sachsen an der Strafraumgrenze und knallte aus der Drehung den Ball fulminant unter die Querlatte. Die wütenden Angriffe der Dynamos wurden mit Glück und Geschick abgewehrt. Aber auch der Ausbau der Führung war nach einem Konter möglich. Auf Grund der taktisch und kämpferisch guten Leistung der gesamten Mannschaft war der Sieg verdienter Lohn.
HFC: Gehmlich, Schulz, Krug, Waldau, Hempowicz, Zacke, Wehlert, Horn, Schneider (Dräger), Lindenhahn (Dietrich), Sitte (Schwager.)
Torschütze: Lindenhahn
DeSchö | RoHeb



29.10.06 - Zwei Schlafeinlagen bescherten eine unnötige 0:2-Niederlage in Eilenburg
Am Nachmittag verlor unsere Oberligamannschaft beim FC Eilenburg vor 590 Zuschauern im Ilburg-Stadion enttäuschend mit 0:2. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, mit Chancenvorteilen für unser Team, entschieden die Steffens-Schützlinge binnen zwölf Minuten die nur auf durchschnittlichen Oberliganiveau stehende Partie nach zwei groben Abwehrschnitzern der Hallenser durch Christian Haufe (54.) und Thomas Hönemann (66.) für sich.
Vor dem Spiel schien die taktische Ausrichtung des HFC klar: Mit einer stabilen Abwehr keine Fehler produzieren und auf solche des Gegners warten. Entsprechend war auch die Anfangsformation der diesmal grün-weiß gekleideten Müller-Schützlinge. Mit Pietsch, Gröger, Wojtala, Georg, Kühnast, Kamalla und Gleis standen sechs Defensivspieler in der Startaufstellung des Tabellenzweiten. Auch wenn diese Taktik auf Kosten der HFC-Offensive ging, war sie lange Zeit erfolgreich und schien zumindest, bei Fehlerparität auf beiden Seiten, einen Punktgewinn beim Favoritenschreck in Eilenburg zu garantieren. Nach etwa einer halben Stunde hatte der HFC dann sogar ein spielerisches Übergewicht erreicht, welches bis dahin die Sachsen nicht zu nutzen wussten. Lediglich Christian Schmidt (18.) sorgte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel (ging am zweiten Pfosten vorbei ins Aus) für eine Möglichkeit der Gastgeber. Die Gäste näherten sich indes immer mehr dem Tor der Eilenburger und setzten auch einige Duftmarken (20. Pietsch-Fernschuss, 23. Wojtala verpasst eine Pietsch-Eingabe, 32. Gleis köpft eine Kühnast-Ecke nur knapp über das Tor). Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff war dann das 1:0 für den HFC eigentlich fällig, aber Manuel Endres (39.) scheiterte nach präzisem Zuspiel von Christian Kamalla am überragend reagierenden FCE-Keeper Norman Becker (siehe Foto links). Die Gastgeber sehnten den Halbzeitpfiff förmlich herbei, mussten aber noch einmal die Dienste ihres Torhüters in Anspruch nehmen, der auch einen scharfen Schuss von Maik Kunze (40.) meisterhaft parierte.


Die spielerische Überlegenheit der Hallenser fand auch mit Beginn der zweiten 45 Minuten (mit toller Unterstützung der ca. 200 HFC-Fans) ihre Fortsetzung. Doch es gelang dem HFC nicht, eine wirkliche Drucksituation aufzubauen. Die Eilenburger schienen sich nun in ihrer Konterposition recht wohl zu fühlen und suchten immer wieder durch ein unkompliziertes Überbrücken des Mittelfeldes den Abschluss. So musste Matthias Küfner (50.) gegen Christian Haufe per Fußparade klären und ein Fernschuss von Christian Schmidt (53.) segelte nur knapp am HFC-Tor vorbei. Als dann die gesamte hallesche Abwehr auf einen Freistoß spekulierte, machten die Eilenburger überraschend das 1:0. Der stark aufspielende Mario Schaaf zog auf der rechten Seite, völlig unbedrängt, auf und davon. Seinen Querpass auf die Linksaußenposition schob der ungedeckte Ex-Grimmaer Christian Haufe (Foto rechts im Zweikampf gegen den besten HFCer Pawel Wojtala) unhaltbar ins lange Eck. Noch war genügend Zeit, diesen Lapsus zu korrigieren, aber erneut vereitelte Norman Becker eine weitere gute Möglichkeit von Manuel Endres (63.). Nur wenige Minuten später folgte die hallesche Schlafeinlage Nr. 2, als Alex Gröger einen hohen Ball in den HFC-Strafraum völlig teilnahmslos ignorierte und Matthias Küfner gegen Thomas Hönemann wiederum keine Chance hatte. Als sich dann ein Heber von Christian Kamalla (73.) auf die Querlatte senkte, schienen die HFC-Körner verschossen. Auch ein Kunze-Schlenzer aus ca. 5 m Entfernung rutschte am FCE-Tor vorbei. Die Gastgeber brachten ihren wertvollen 2:0-Vorsprung über die Zeit und schossen sich damit überraschend auf den zweiten Tabellenplatz. Unsere Mannschaft rutschte auf den 3. Rang ab und kassierte bereits die vierte Saisonniederlage. Am kommenden Sonntag geht es im KWS gegen den FC Energie Cottbus II.
Ro-Heb


29.10.06 - STATISTIK: FC Eilenburg - HFC 2:0 (0:0)
FCE (orange-schwarz): Becker – Ackermann, Polten, Korb, Schaaf (86. Hund), Bernhard (55. Hönemann), Moritz, Karau (83. Baude), Haufe, Schmidt, Fischer. Trainer: Achim Steffens.
HFC (grün-weiß): Küfner – Kamalla, Pietsch, Gleis, Gröger (71. Wille) – Wojtala, Georg, Kühnast (65. Sokolowski) – Seipel – Kunze, Endres. Trainer: René Müller.
Tore: 1:0 Haufe (54.), 2:0 Hönemann (66.). Ecken: 1:3 (1:2). Chancen: 4:5 (1:3). Freistöße: 11:28 (10:9). Abseits: 0:8 (0:4). Gelbe Karten: Georg (28. – Meckern), Sokolowski (77. – Meckern). Schiedsrichter: Michael Wilske (Bretleben). SRA: Dirk Honnef, Marko Wartmann. Zuschauer: 590 (darunter ca. 200 HFC-Fans) im Ilburg-Stadion Eilenburg. Äußere Bedingungen: herbstlich kühl, ca. 13 Grad, bedeckt, regnerisch, sehr windig, Rasen sehr nass und rutschig.
Ro-Heb | AT





29.10.06 - AUS DER PRESSEKONFERENZ: FC Eilenburg - HFC
In der anschließenden Pressekonferenz gab es dann u. a. einen äußerst amüsanten Disput über die Leistung des Ex-Hallensers und jetzigen FCE-Torwarts Norman Becker. Während Achim Steffens in seiner bekannten, sarkastischen Art bemerkte: „Ich war nie Torhüter und kann das eigentlich gar nicht beurteilen. Er ist schon ein Guter – hatte heute aber nichts zu tun“, schob der Ex-DDR-Nationaltorhüter René Müller ernsthaft nach: „Der Norman Becker ist der eigentliche Sieger des Spiels. Hätte er die Chance von Manuel Endres nicht vereitelt, wäre das Spiel ganz anders verlaufen!“
Wenn, Hätte und Aber taugen für´s „Phrasenschwein“, leider aber nicht zum möglichen Punktgewinn bei „Der Macht von der Mulde“. Doch noch ist nichts entschieden, eine bessere Ausgangsposition für die nächsten 2/3 der Oberligameisterschaft für den HFC aber zunächst leichtfertig vergeben worden.
Die Trainer zum Spiel:
René Müller (Cheftrainer des HFC):
„Es ist keine Schande, in Eilenburg zu verlieren. Es ist aber eine Schande, wenn man trotz einer so soliden ersten Halbzeit nach dem Wechsel so ein grausames Tor zulässt. Wenn dir so ein Tor durch die Mitte passiert, kannst du auswärts nicht gewinnen. Was die Einstellung betrifft, kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Eilenburg kann lange weit vorn mitspielen und wenn sie sich in der Winterpause verstärken, sogar aufsteigen."
Achim Steffens (Cheftrainer des FCE):
„Egal ob Gegenwind oder nicht, wir haben in der ersten Hälfte Angst gezeigt. Das ist gar nicht nötig gewesen. Wir haben das in der Pause besprochen und es dann auch besser hinbekommen. Wir haben natürlich auch von den Fehlern des Gegners profitiert. Meine Mannschaft soll merken, was geht, wenn man an die Grenzen geht.“


28.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Bobby Dirk schreibt:
Bitte hören Sie nicht auf, Herr Schädlich!
Caroline und Chris Förster
Bitte bleiben Sie dem HFC erhalten!!!!!!!
Dein Christopher
Ein klares und eindeutiges Pro für Herrn Dr. M. Schädlich!!!
Ann-Christin Förster



28.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"PROXIMUS" schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
ohne Sie wird der Hallesche FC in kürzester Zeit aufhören zu existieren. Ein Verein, der es dank ihrer hervorragenden Arbeit als Präsident geschafft hat, seinen großen Altlastenschuldenberg völlig abzubauen und die drohende Insolvenz abzuwenden. In diesen Fußballclub haben Sie und eine große Anhängerschar jahrelang Arbeit, Zeit und Herzblut eingebracht. Das ist um so höher zu bewerten, da Unterstützung von anderer Seite rar war. Eher hatte man den Eindruck, dass vor allen in letzter Zeit jede Möglichkeit genutzt wurde, dem Verein zu schaden. Eine schlimme Rolle spielten da vor allem die Medien und der Verband. Das es dort Personen gibt, die den HFC am liebsten von der Landkarte tilgen würden, hat man ja vor kurzem erlebt. Sicher gibt es Momente, wo man resignieren möchte, aber ich bitte Sie: Lassen sie diese Leute nicht triumphieren! Lassen sie nicht zu, dass vielen Kindern und Jugendlichen der sinnvolle Inhalt ihrer Freizeitgestaltung genommen wird, das erreichte Ziele, wie der Bau des Kunstrasenplatzes dann bedeutungslos werden, weil es niemanden mehr gibt, der ihn nutzt! Lassen sie uns zusammen weiter kämpfen, allen Widrigkeiten zum Trotz. Bitte bleiben sie im Amt und kandidieren sie bei der nächsten Wahl. Für den HFC, seine Aktiven, seine Anhänger und Fans. Und für Sie selbst.
PROXIMUS


28.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Jürgen und Felix schreiben:
Hallo geehrter Herr Dr. Schädlich,
uns erschüttert die Ankündigung über ihren Rücktritt! Der Sport lebt nur, wenn kompetente Menschen ihn managen, und aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie weiter machen! Weil Politik, Verband und einige Unbelehrbare Ihnen das Arbeiten mit dem HFC erschweren, heißt es noch lange nicht, dass Sie uns in Stich lassen sollten. In unserer Stadt gibt es viele Fans, die den Halleschen Fußballclub in einer höheren Klasse spielen sehen wollen, und die daran glauben, dass es uns das gelingen kann. Also halten Sie auch weiterhin das Steuer in den Händen. Herr Klose geht, wenn Sie gehen und wer noch...? Ist es nicht auch ein klein wenig ihre Pflicht, an die zu denken, die später einmal in unsere Fußstapfen treten sollen. Wenn ich persönlich oder auch viele, viele andere mit Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit nicht zufrieden wäre, würde Ihre Ankündigung vielleicht Erleichterung auslösen. Dem ist aber nicht so. Ihre Arbeit zeigt uns allen, dass der HFC auf dem richtigen Weg ist! Lassen Sie sich doch von diesen "zwar nicht gerade angenehmen" Vorfällen nicht zurückwerfen und machen weiter. Wir, die Fans und auch die Spieler, brauchen Sie, Herr Dr. Schädlich!
Hoffnungsvolle Grüße von Jürgen und Felix Schiedlowski (Halle)
P. S.: Der Biber muss auch weiterhin dem HFC unter Ihrer Regie ein Glücksbringer sein!


28.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Uwe aus Leipzig schreibt:
Lieber Herr Dr. Schädlich!
Auch ich gehöre zu der großen Anhängerschar des HFC, die entsetzt ihre Rücktrittsankündigung vernahm. Seit 1969 gehe ich zum HFC und habe seit dem auch viele Höhen und Tiefen mitgemacht und auch den steinigen Weg vor 12 Jahren an der Seite von Herrn Muth verfolgt, der sich mutig dem Chaos stellte und zweifellos einen großen Verdienst daran hatte, dass der HFC heute noch existiert. Aber irgendwann kam auch er an seine Grenzen, was nicht negativ gemeint ist. Mit Ihrer Amtsübernahme Herr Schädlich ist die in dieser anschließenden Zeit festzustellende Diskontinuität beendet worden. Sowohl wirtschaftlich als auch sportlich ist der Erfolg in kleinen (für manchen Ungeduldigen auch zu kleinen) Schritten zurückgekehrt. Wie schon in anderen E-Mails angesprochen, wurden mit der Verpflichtung von hier in Leipzig (wohin ich durch meine Arbeit verschlagen wurde) sehr erfolgreichen Nachwuchstrainern Grundlagen gelegt, die wir auch bald in der 1. Mannschaft des HFC sehen werden. Endlich haben wir auch einen Kunstrasenplatz, auch wenn nur einer meiner Meinung nach noch nicht zur Euphorie berechtigt, wenn ich mir andere Städte anschaue. Aber es ist ein lohnenswerter Anfang! Leider geht es offensichtlich mit den Stadionplänen nicht voran. Wir brauchen Sie aber dazu, um diese Visionen doch noch zum Ziel zu führen. Ein Rücktritt von Ihnen und auch von Herrn Klose, würde das Projekt sicherlich für alle Zeit beenden. Darauf warten doch nur einige Politiker, die sich dann zurücklehnen könnten und auf unseren HFC zeigen, der ja seine Hausaufgaben nicht macht. Ich glaube nicht, dass ein Rücktritt solche Personen wachrüttelt und sie Verantwortung für unseren HFC übernehmen würden! Bedauerlich ist, dass unser HFC in jüngster Zeit wieder als Zielscheibe zur Exempelstatuierung vom NOFV genutzt wird, mit völlig überzogenen Rechtsurteilen. Ich will hier nicht weiter darauf eingehen, da ich mich in einer separaten E-Mail an den HFC dazu schon geäußert habe. Unsere Reaktion kann da nur lauten, nicht kleinbeizugeben, sondern erst recht zusammen für einen starken HFC zu kämpfen, der sportlich nach Jahren der Stagnation auf dem richtigen Weg ist, auch wenn es dieses Jahr mit dem Gipfel (sprich Aufstieg) noch nicht ganz klappen sollte. Dass es durch die Vorwürfe seitens des NOFV (ob berechtigt oder nicht) Reaktionen seitens des Vereins geben muss verstehe ich, aber wir sollten uns nicht selbst zerfleischen. Ich habe die Stellungnahme der Ultras mit großem Interesse gelesen und denke, da gibt es gute Gedanken und Ansätze, um zur Verständigung zu kommen. Ich war auch mal jünger und hitzköpfiger (und habe mich da auch mal daneben benommen) und kann deshalb diese Fans gut verstehen. Trotzdem ist ein vernünftiger Mensch aus mir geworden, denke ich. Es sollte also alles differenzierter und nicht nur mit dem Holzhammer betrachtet werden. Eine mehrjährige Stadionsperre halte ich auch für überzogen. Wie wäre es mit gemeinnützigen Arbeitsstunden im Stadion oder im Umfeld? Es gibt sicherlich noch weitere Möglichkeiten, die aber hier den Rahmen sprengen würden.
Ich bin der Meinung, Herr Schädlich, Sie sind der Mann an der richtigen Stelle und können noch eine Menge für unseren HFC bewegen! Bleiben Sie unser Kapitän! Von der Entwicklung unseres Vereins konnte ich bis heute sogar meine beiden Töchter begeistern, die öfters mit zum Fußball kommen. Das ist nicht leicht, da sich in ihrem Freundeskreis genügend Lok- und Chemie-Leipzig-Fans befinden. Ich bin stolz, dass sie zum HFC gehen. Wenn Sie aber gehen, werden Sie wohl zwei Fans an Leipzig verlieren, aber ich bleibe natürlich trotzdem bei unserem HFC. Auch in Eilenburg werden wir unserem HFC die Daumen drücken und anfeuern.
Lieber Herr Dr. Schädlich: Bleiben Sie im Amt, meine Stimme haben Sie sicher! Auch Herrn Klose wünsche ich, dass er seine Entscheidung nochmals überdenkt und den HFC weiterhin so aktiv unterstützt, wie bisher.
Mit sportlichem Gruß
Uwe M. aus Leipzig


28.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Sindi" aus Braunschweig schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
ich möchte Sie bitten, ihre angefangene Arbeit nicht einfach so wegzuwerfen. Sicher sind die Zeiten nicht einfach, aber anhand der E-Mails kann man auch erkennen, dass der HFC mittlerweile nicht nur lokales Interesse geweckt hat. Wir, die HFC-Familie, müssen jetzt zusammen halten und wollen alles daran setzten, dass Sie uns als Präsident erhalten bleiben. Leider habe ich nicht oft die Möglichkeit, im KWS vorbeizuschauen, da ich durch meinen Beruf zeitlich oft eingespannt bin. Dennoch möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass Sie ihre Entscheidung überdenken und sich dazu entschließen, nochmals als Präsident zu kandidieren. Der Verein lebt und fällt mit Ihrer Entscheidung. Setzen Sie ein Zeichen für unseren Verein, bleiben sie uns erhalten für die nächsten Jahre!!!
RWG an alle Anhänger des HFC
Stefan "Sindi" Sindermann (Fanclub "Die Troyen" aus Braunschweig)



27.10.06 - HFC-Fans – PRO Dr. Michael Schädlich!
Am heutigen Abend trafen sich kurzfristig in der Gaststätte „Bischoff“ Vertreter der HFC-Fanclubs: Leuna Löwen, Troyen, Web-Hallunken, 69, Status Krass, Edelfans, Alte Kameraden, Geile Jungz, Goldene Raaben und Halle-Ost, zum Thema: „Wie können wir unseren Präsidenten Dr. Michael Schädlich helfen, um ihn als Präsidenten des HFC weiter zu erhalten?“ Zudem waren der HFC-Medienverantwortliche Jörg Sitte, der Redakteur des „CHEMIKERS“ Roland Hebestreit und der Leiter des Fanprojektes Steffen Kluge anwesend. Trotz einiger hitziger Diskussionen um viele andere durchaus wichtige Themen der Fanarbeit, war man sich in der Sache recht schnell einig und der HFC-Fanbeauftragte Peter Patan, der die, von etwa 60 Fans besuchte Veranstaltung moderierte, konnte folgende geplante Aktionen im Sinne der Themenstellung resümieren. 1. Ab sofort wird zu allen HFC-Spielen, inklusive der Spiele im Nachwuchsbereich, eine Unterschriftenaktion „Pro Dr. Michael Schädlich“ gestartet. Alle Anwesenden unterschrieben noch an diesem Abend eine improvisierte Liste und gaben damit den Auftakt. 2. Zwei Vertreter der anwesenden Fanclubs wenden sich für eine Anzeigenaktion an die regionale Presse. 3. Zum nächsten Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus II werden 1.500 T-Shirt´s mit dem Logo „Pro Dr. Schädlich“ kostenlos an die Zuschauer verteilt (Dank an die Sponsoren, die diese Aktion ermöglichen). 4. Am 02.11.2006 (siehe hier weiter unten) wird es ein vom Fanprojekt organisiertes HFC-Fanforum mit Dr. Michael Schädlich geben. Ein weiterer Vorschlag eines Anwesenden war es: „Jetzt ist der Zeitpunkt, um HFC-Mitglied zu werden. Damit würden wir mit Sicherheit unseren Präsidenten unterstützen.“ Das ist nur begüßenswert, denn alle waren sich einig: „Wir kämpfen hier um eine Familie und unsere eigene Existenz als HFC-Fans.“
Ro-Heb


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!
E-Mails für die Startseite des HFC-Internetauftritts bitte bis kommenden Dienstag nur an die E-Mail-Adresse ro-heb@gmx.net senden
Im Rahmen der Aktion „Pro HFC – Pro Dr. Michael Schädlich!“ bieten wir weiterhin allen Fans und Sympathisanten unseres Vereins die Möglichkeit, ihre Unterstützung auf der Startseite des offiziellen Internetauftritts zu artikulieren. Aufgrund des Feiertags am kommenden Dienstag, den 31.10.2006 bitten wir Euch, Eure E-Mails (gern auch mit Foto oder Logo) bis zu diesem Tage ausschließlich an die Adresse ro-heb@gmx.net zu senden.
Die eingegangenen Postings werden natürlich weiter auf unserer Homepage veröffentlicht, gesammelt und Herrn Dr. Michael Schädlich persönlich übergeben. Für die bislang eingegangenen Beiträge bedanken wir uns ganz herzlich.
Auf geht´s Chemie - kämpfen und siegen!
JS | Ro-Heb



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!
02.11.2006: Forum des Fanprojektes Halle im ´Begegnungszentrum Urban´
Das Streetwork Fanprojekt Halle hat sich bekanntermaßen der Aktion „Pro HFC – Pro Dr. Michael Schädlich!“ angeschlossen und lädt hiermit alle Anhänger, Fanclubs und Fangruppierungen des HFC zu einem Fanforum am Donnerstag, den 02.11.2006 um 18.30 Uhr in das ´Begegnungszentrum Urban´ am Thüringer Bahnhof in Halle ein. Der Präsident unseres Halleschen FC, Herr Dr. Michael Schädlich, hat am heutigen Tage seine Teilnahme bestätigt und steht auf diesem Forum den sicherlich zahlreichen Fragen unserer Anhänger Rede und Antwort. Dafür ein ganz großes Dankeschön, lieber Michael! Alle ursprünglich geplanten Themen dieses Fanforums sind von der bedauerlichen Entwicklung der letzten Tage überrollt worden. Im Brennpunkt steht nur die eine Frage: Wie geht es weiter mit unserem Präsidenten und damit mit unserem HFC? Das Fanprojekt sieht sich als Interessenvertreter der Fans UND des Vereins in der Verantwortung und möchte mit dieser Veranstaltung die Plattform zum Ausräumen von in der jüngeren Vergangenheit bestehenden Missverständnissen zwischen einzelnen Anhängern und der Vereinsführung bieten. Ohne einen Präsidenten Dr. Michael Schädlich und ohne einen Wirtschaftsbeirats-Boss Wilfried Klose bestehen für den HFC und seine Fans keine Perspektiven für eine erfolgreiche Entwicklung! Lasst uns auf diesem Forum gemeinsam die ersten Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft unseres HFC schaffen! Bitte erscheint recht zahlreich zu dieser Veranstaltung und zeigt damit den Zusammenhalt der gesamten „HFC-Familie“! Über eine kurze Teilnahmebestätigung per E-Mail an fanprojekt-halle@gmx.de oder per Telefon an (0163) 380 11 63 würden wir uns sehr freuen.
Euer Streetwork Fanprojekt Halle
Roland Hoffmann und Steffen Kluge
JS


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Hartmut aus Mainz" schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
ich möchte Sie und Herrn Klose hiermit bitten, Ihre Rücktrittsgedanken noch einmal zu überdenken. Durch Ihre Arbeit als Präsident, haben Sie in den letzten Jahren sehr viel für den Verein erreicht. Kein HFC-Fan möchte, dass unser Verein, in der Bedeutungslosigkeit von Liga 5 oder tiefer endet. Vor 12 Jahren stand der HFC am Abgrund zur Insolvenz - das Horrorszenario könnte sich jetzt wiederholen. Wir - die Anhänger dieses Vereins - stehen hinter Ihnen und Ihrer geleisteten Arbeit! Die Solidarität unserer Anhänger war nach dem "Urteil" des NOFV beachtlich. Die uneigennützigen Spenden sind ein Beleg dafür, wie viele Fans und Sympathisanten den HFC in dieser Situation unterstützten. Bitte, Herr Dr. Schädlich, machen Sie weiter! Dieses würde eine Signalwirkung für alle Bereiche geben, die Fangemeine wird durch die Ereignisse der letzen Wochen noch weiter zusammenwachsen und unseren Verein noch stärker unterstützen.
Eisern Chemie!
Grüße aus Mainz, Hartmut



27.10.06 - Alles Gute zum Geburtstag, Pawel!
Unser Kapitän Pawel Wojtala feiert heute Geburtstag! Der 14-fache polnische Nationalspieler, der bereits 41 Bundesligaspiele für den Hamburger SV und Werder Bremen sowie 52 Einsätze für Rot-Weiß Oberhausen, LR Ahlen und den KSC in der 2. Bundesliga bestritt, wird heute 34 Jahre jung.
Dazu wünschen Dir, lieber Pawel, das Präsidium, die Geschäftsleitung, die MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle sowie die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Fans unseres Vereins alles erdenklich Gute, vor allem aber eine schnellstmögliche Genesung und viele glückliche Momente mit dem HFC!
JS | Foto: Ro-Heb



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Micha die "Katze" schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Michael Schädlich,
wie so viele Hallenser und HFCer wurde auch ich von Ihrer Entscheidung hart getroffen. Ich muss Ihnen sagen, dass diese trotz allen Schmerzes nachvollziehbar ist. ABER: Wenn ich mir versuche einen HFC ohne unseren Doc vorzustellen, gerate ich an die Grenzen meiner Fantasie. Denn ein HFC ohne seinen Präsidenten Dr. Michael Schädlich – DAS GEHT EINFACH NICHT. Daher bitte ich Sie von ganzem Herzen: Spielen Sie denen, die Sie zu dieser sicher nicht leichten Entscheidung getrieben haben, nicht in die Karten, indem Sie Ihre Ankündigung verwirklichen. Die letzten Stunden und Tage zeigen, wie stark die HFC-Familie wirklich ist. Dies kann sie aber nur mit ihrem starken Oberhaupt, UND DAS SIND SIE, lieber Herr Dr. Michael Schädlich. Lassen Sie uns alle die kommenden schweren und leichten Aufgaben gemeinsam meistern, um die Früchte IHRER Arbeit mittelfristig ernten zu können.
Micha die "Katze"



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Der HFC-Fanclub ´The Brothers´ schreibt:
Sehr geehrter Präsident!
Wir als Fanclub "The Brothers" bitten Sie: Hören Sie nicht einfach so auf! Sie haben in ihrer 4 1/2-jährigen Amtszeit viel für den Halleschen Fussballclub getan. Wir als HFC-Fans haben über viele Jahre gute und schlechte Zeiten mit dem Club durch gestanden. Mittlerweile ist der Club wieder schuldenfrei, was auf jeden Fall durch ihre Arbeit kam. Es wurde zwar schon lange vom Aufstieg geredet, doch diese Saison hätte die Mannschaft wenigstens das passende Potenzial dazu. Aber dafür brauchen wir auch Sie. Darum: Bitte, Herr Dr. Schädlich, machen Sie weiter!!!!!! Einmal Rot-Weiß - immer Rot-Weiß!
Rot-Weiße Grüße vom Fanclub "The Brothers"



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Jan Wätzold schreibt:
Michael Schädlich muss wieder als Präsident kandidieren, damit der Klub von einem Mann geleitet wird, der Seriosität und absolute Treue zum HFC verbindet. Zustände wie bei vielen anderen Traditionsvereinen, in deren Präsidium sich zwielichtige Typen tummeln, können wir nicht gebrauchen. Schädlich ist genau der richtige Mann an diesem Platz! Wenn er den Job noch einmal macht, hat er am nächsten Tag meinen HFC-Aufnahmeantrag auf dem Tisch. Versprochen!
Jan Wätzold




27.10.06 - Katastrophen-Alarm
Müller schirmt die Mannschaft ab
Von MICHAEL NOWACK
Der Präsident geht, auch der Wirtschafts-Boss und mit ihnen die Sponsoren. Vor 12 Jahren stand der HFC am Abgrund zur Insolvenz. Das Horrorszenario könnte sich jetzt wiederholen... Kann das Team die Hiobsbotschaft und die damit verbundenen Zukunftsängste vorm Spiel in Eilenburg (Sonntag 14 Uhr) ausblenden? „Sie kann“, sagt Kapitän Lars Georg, „natürlich diskutieren wir die Lage. Aber auf dem Trainingsplatz spielt das keine Rolle mehr. Wir können unsere Antwort nur sportlich geben. Drei Punkte in Eilenburg sind Pflicht!“ Auch Trainer Rene Müller schwor die Jungs ein, Argumente für den Rücktritt vom angekündigten Präsidenten-Rücktritt zu sammeln. „Wichtig ist, dass wir uns vor den Sorgen abschirmen und uns professionell verhalten. Ich bin kein Mann von Shows und Spruchbändern. Die besten Argumente, unseren Präsidenten zu behalten, sind Siege.“ Wird nicht einfach: Fährmann, Kiral, Wanski und Petrick fallen aus. Der Fall Wojtala (Bänderanriss) wird ´ne Zitterpartie.
JS



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!T. Rehnert schreibt:
Es gibt nur ein´ Micha Schädlich!
Sehr geehrter Präsident!
Es gibt noch mehr Argumente, den Anfeindungen zu trotzen. Bitte denken Sie persönlich mal ein paar Jahre zurück, wie damals Ihr Sohn als Mini-Kicker über den Rasen eilte, um für den HFC ein Tor zu schießen! Können Sie vergessen haben, wie Kinderaugen leuchten können, wenn sie ein Spiel gewonnen haben - auch wenn die Hose da endet, wo die Stutzen anfangen? War es nicht der Jahrgang ´95 unseres HFC, der als einziges Team aus Sachsen-Anhalt bei der FIFA-WM in unserem Land aktiv dabei sein durfte und die Spieler von Holland und Serbien-Montenegro auf den WM-Rasen von Leipzig führte (siehe Foto)? Auch der Nachwuchs braucht unseren Präsidenten! Bitte führen Sie Ihre ausgezeichnete Arbeit weiter!!!
T. Rehnert (Trainer der F2-Junioren des HFC)



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Rob Delahaije schreibt:
Hallo HFCer,
ihr wisst: Jedes Schiff braucht ein Kapitän! Und wenn der Kapitän nicht mehr da ist, wisst ihr doch, was mit dem Schiff passiert. Ich hoffe für alle, die dem HFC ein warmes Herz zutragen, dass euer Kapitän fur den Verein erhalten bleibt. Und wenn wir nächstes Jahr wieder sehr gern zum Chemie-Cup nach Halle kommen, möchte ich Herrn Dr. Michael Schädlich als Kapitän des Halleschen FC die Hand drücken können. Ich drücke Euch ganz fest die Daumen!
Euer Rob Delahaije (Co-Trainer des MVV Maastricht)



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"dany" schreibt:
Sorry für mein schlechtes Benehmen! Ich habe die Diskussion im Saalefront-Forum angefangen, und ich möchte mich für meine Tonlage beim Doc entschuldigen. ABER mir kommt es immer so vor, dass, wenn es irgendwo schwer wird, die Chefs immer wegrennen (nur schnell weg hier). Ich war doch schon in den 80igern und 90igern mit Opi und Papi im Stadion und hab´ den HFC angefeuert. Ich bin ein 360 km entfernt wohnender HFC-Fan, der vor 6 Jahren Halle verlassen musste. Lesen Sie bitte mal den Brief auf der SF-Homepage. Bitte: Können sie uns Fans nicht auch verstehen? Ich würde ALLES dafür tun, zu Spielen auswärts und ins KWS zu gehen - geht aber nicht! Ich würde sogar für zwei Wochen auf dem Marktplatz für eine neue Flutlichtanlage betteln. Also, Herr Dr. Schädlich - weiter gehts?! Ich hoffe, Sie verstehen mich und uns ein wenig.
Tschau dany



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Die ´Saalefront-ULTRAS´ und angeschlossene Sektionen schreiben:
OFFENER BRIEF AN HERRN DR. SCHÄDLICH
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
mit großem Bedauern mussten wir Ihre Entscheidung zur Kenntnis nehmen sich, nicht erneut einer Präsidiumswahl des Halleschen Fussballclubs auf der Mitgliederversammlung am 14.12.06 zu stellen. Wir distanzieren uns ausdrücklich von den in der Presse geschriebenen Vorwürfen, wir hätten Sie am Sonntag in der 2. Halbzeit des Heimspiels gegen Dresden-Nord am Fanhaus "auf das übelste bepöbelt und abgewiesen", wie es in den Zeitungen dargelegt wurde. Wir haben versucht, auf Ihr spontanes Erscheinen am Fanhaus und somit das Zeigen der Gesprächsbereitschaft Ihrerseits bestmöglich zu reagieren. Doch leider müssen wir uns eingestehen, dass dieses Gespräch nicht auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden konnte und wir dies als bedauerliches Missverständnis ansehen. So würden wir uns hoch erfreut zeigen, wenn Sie uns die Möglichkeit auf ein klärendes Gespräch geben würden.
Keinesfalls wollten wir mit unserer Protestaktion am vergangenen Sonntag ihre Entscheidung GEGEN eine erneute Kandidatur zum Präsidenten des Halleschen Fussballclubs erleichtern. Wir wollten mit unserem Protest keine "Kriegserklärung" liefern, sondern lediglich auf unsere sehr schlechte Situation in Bezug auf Fanbelange aufmerksam machen und versuchen, eine Reaktion aus dem Präsidium hervorzurufen und sie zum Handeln hinsichtlich unserer Situation zu bewegen, womit niemals ein Rücktritt als Präsident gemeint war. Auch in diesem Brief wollen wir noch einmal auf Missstände hinweisen. Zum Einen wäre da die Problematik der Stadionverbote. Sicherlich gibt es genügend gerechtfertigte Stadionverbote, bei denen die Schuldigen eindeutig einsehen müssen, dass sie einen Fehler gemacht haben. Dennoch ist es häufig der Fall, dass verdächtigen Leuten einfach ein Stadionverbot ausgesprochen wird, obwohl das Ermittlungsverfahren der Polizei noch immer läuft und diese noch nicht einmal schuldig gesprochen wurden. Dazu kommt noch, dass diese Stadionverbote nicht etwa für ein halbes Jahr gelten, damit der vermeindliche Schuldige in der Lage ist, seine Chance zu nutzen und zu zeigen, dass er sich bessern kann und auch will. Nein, meistens gelten diese Stadionverbote sofort für 2, 3 oder auch gleich einmal für 5 Jahre. Für diese Leute ist Fussball nicht nur ihr Hobby, er ist ihr ganzes Leben. Weil sie eventuell in einer hektischen Szene einmal Emotionen gezeigt haben und vielleicht auch etwas überreagiert haben, kann man unserer Meinung nach sich nicht von diesen meist jungen Leuten, die gerade gerne noch etwas aktiver und agiler sind, abwenden und sie einfach mit einem jahrelangen Stadionverbot belegen. Man muss ihnen die Möglichkeit geben, ihre Fehler einzugestehen, Reue zu zeigen und sie wiedergutzumachen. Deshalb sehen wir als Lösungsvorschlag zur "Problematik Stadionverbote" eben bei diesen vorher eine Anhörung des Beschuldigten durchzuführen und, falls sich der Tatbestand bewahrheiten sollte, ein Stadionverbot auf Bewährung anzusetzen, um diesen Leuten auch die Chance der Wiedergutmachung zu geben. Mittlerweile fühlt man sich als HFC-Fan, der etwas mehr Emotionen zeigt als andere Zuschauer im Stadion, was zweifellos unsere Ultra-Mentalität ausmacht, als Verbrecher, der mit eben solchen auf eine Stufe gestellt wird. Dahingehend würden wir uns manchmal ein wenig mehr Engagement seitens des Präsidiums wünschen, das es sich ein bisschen mehr für seine Anhänger einsetzt.
Des Weiteren wollen wir eine klare Linie in Bezug auf Choreographien, Spruchbänder, Zaunfahnen und andere für uns relevante Fanutensilien im Stadion fahren. So wollen wir nicht jedesmal an den Stadioneingängen aus allen Wolken fallen, wenn uns gesagt wird, dass Spruchband X, Choreographie Y oder Zaunfahne Z nicht ins Stadion dürfen, obwohl lange Zeit vor dem Spiel schon alles vom Verein oder der Polizei abgesegnet wurde. Dabei fühlen wir uns schon ein wenig an der Nase herumgeführt und bekommen auch dadurch das Gefühl, dass wir im Kurt-Wabbel-Stadion sowohl von Polizei und Verband, als auch vom Verein nicht erwünscht sind. Hier sind unserer Meinung nach die Ordnungsdienste und die Führungsetage des Clubs gefragt, die uns schon manche Zensur aufgedrückt haben. Wir sind der Meinung, dass wir als Fans des HFC auch ein gewisses Mitspracherecht und Recht auf freie Meinungsäußerung im Verein haben und dabei bieten Choreographien, Spruchbänder etc. nunmal ein wichtiges Sprachrohr für uns Fans, auf das wir nicht verzichten wollen und auch nicht verzichten können. Wir sitzen teilweise Tage und Nächte lang in dunklen, kalten Hallen und opfern unsere Freizeit, um den Spielen des HFC einen würdigen Rahmen zu verleihen und die Mannschaft zu unterstützen. Zu unserer Mentalität von Fanleben gehört eben mehr als sich nur am Wochenende im Stadion blicken zu lassen, sich auf ein paar nette Unterhaltungen einzulassen und ein kühles Bier zu geniessen. Wir leben die ganze Woche über - jede Minute - für den Halleschen Fussballclub und zerbrechen uns oft den Kopf über den Verein und wie man ihn bei seinen Spielen kreativ unterstützen kann.
Die Vergangenheit hat doch auch gezeigt, dass es recht vernünftig funktionieren kann, wenn alle Beteiligten wollen, wie beispielsweise am Anfang der Saison in Dessau oder daheim gegen Germania Halberstadt, als das Team durch die bedingungslose Unterstützung aus der Fankurve gewann und alles sprichwörtlich "Friede - Freude - Eierkuchen" war. Warum geht dies nicht immer so? Alles hat damit angefangen, dass gegen Meuselwitz zuhause unsere Choreographie verboten wurde, weil sie nicht die Meinung einiger führender Vereinsmitglieder teilte und ging damit weiter, dass wir darauf ein Signal gegen den Chemnitzer FC zuhause setzen wollten, indem wir die zehn anfänglichen Minuten des Spiels boykottierten, um auf diese Missstände der Zensur hinzuweisen. Mittlerweile hat sich alles allmählich hochgeschaukelt und keiner möchte nachgeben, unter anderem weil man unsere Anliegen nicht versteht, so haben wir das Gefühl. Wohl wissend, dass Sie in der derzeitigen Situation viel Rummel um Ihre Person erfahren und demzufolge wahrscheinlich ganz anderen Problemen als unseren Fanbelangen ausgesetzt sind, hoffen wir nichtsdestotrotz, dass unsere Anliegen bei Ihnen, Herr Dr. Schädlich, ernsthaft aufgegriffen werden, sie sich noch ein wenig intensiver mit unserer Situation befassen und sich hoffentlich für unsere Lösungsvorschläge einsetzen, damit in naher Zukunft dieser Nebenkriegsschauplatz verschwindet und wir wieder alle mit gutem Gewissen in unserer Fankurve stehen und mit aller Kraft und Leidenschaft unseren Halleschen Fussballclub zum sportlichen Erfolg schreien können.
Wir möchten am Ende dieses Briefes noch einmal mit aller Macht betonen, dass wir trotz aller derzeit auftretenden Missverständnisse und Probleme von Ihrem Rücktritt als Präsident des HFC überhaupt nichts halten und sie gern auffordern würden, Ihre Entscheidung noch einmal gründlich zu überdenken. Wie oben bereits geschrieben, befürchten wir, dass uns ohne Sie als fähigster Mann im Präsidium des Halleschen Fussballclub ganz schwierige Zeiten bevorstehen würden. Um konkret zu werden, befürchten wir, dass es in diesem Fall um eine Zukunft des Halleschen Fussballclubs sehr schlecht stehen würde. Wir schätzen sie als fähigsten Mann in der Führungsetage des Halleschen Fussballclubs und als Ansprechpartner Nummer 1 für uns Fans und vor allem ihre großen Verdienste um diesen Verein. So haben sie den Halleschen Fussballclub in ihrer Amtszeit in der wahrscheinlich stärksten aller deutschen Oberligen als einen der am besten wirtschaftlich situierten Fussballclubs etabliert und die Mannschaft scheint jetzt langsam sogar an der sportlichen Schwelle zur Regionalliga zu stehen. Und dies soll nach Möglichkeit auch so bleiben, denn wir alle hängen an unserem HFC. Er ist für uns alle, egal ob Besucher der Fankurve, der Badkurve oder der Tribüne, nicht nur ein Freizeitvergnügen, sondern er beschäftigt uns mehr als das. Er bestimmt unseren gesamten Lebensweg. Der Hallesche Fussballclub ist unser ganzes Leben. Und wir alle sollten dafür kämpfen, dass unser geliebter Verein nicht untergeht. Doch leider hängt dieses Schicksal zu großen Teilen an Ihrem weiteren Werdegang beim Halleschen Fussballclub, Herr Dr. Schädlich. Wir können sie nur bitten, Ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken und sie gegebenenfalls zu revidieren.
In diesem Sinne: "In guten, wie in schlechten Zeiten - Alles für den Halleschen Fussballclub!"
Saalefront-Ultras, Jugendbande Saalefront, Sektion Red White Battle Boys, Sektion Süd, Sektion Ultras Red White, Sektion Wulfpack, Sektion Mücheln, JB-Sektion Weißenfels, Sektion Schräge, Sektion Red White Tigers


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Der HFC-Fanclub ´Die Web-H@llunken´ schreibt:
Hallo Jörg, hallo Roland,
auch wir, der HFC Fanclub „Die Web-H@llunken“, unterstützen Eure Aktion „Pro Dr. Schädlich – Pro HFC“ und wissen natürlich, was ein Rückzug von den Herren Schädlich, Winter und Klose für den Club bedeuten würde. Wir als Fans wollen im KWS Duelle gegen Magdeburg, Düsseldorf oder St. Pauli und nicht gegen Hettstedt, Völpke oder Wimmelburg erleben! Nach vier Jahre harter Arbeit eines Präsidenten mit mindestens Zweitliganiveau dürfen nicht in der Bedeutungslosigkeit von Liga 5 oder tiefer enden.
Zwar waren wir, als Fanclub und auch diverse Schreiber in unserem Forum, nicht immer konform mit Entscheidungen des Präsidiums vom HFC und haben auch mit und über Euch schon hitzige Debatten hinter uns. Aber letztendlich haben wir durch unser Forum mit entsprechend, harter, aber nie beleidigender Kritik für manchen Denkanstoß in den vergangenen fünf Jahren gesorgt. Denn nichts ist schlimmer, als eigene Vereinsblindheit.
Trotz aktuell wichtigerer Ereignisse im und um den HFC wollen wir zum nächsten Heimspiel gegen FC Energie Cottbus II in der Halbzeitpause in der Fankurve die Preisübergabe unseres Oberligatippspieles 2005/06 durchführen.
Rot-Weiße Grüße
„Steffko“ (Steffen Becker)
Fanclubpräsident des HFC-Fanclubs „Die Web-H@llunken“


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Der HFC-Fanclub ´Troyen´ schreibt:
Werter Herr Dr. Schädlich!
Der Fanclub ´Troyen´ des Halleschen FC bittet sie, Ihre Entscheidung, nicht mehr als Präsident unseres Vereins zu kanditieren, nochmals zu überdenken. Mit Ihnen als Präsident wurde es erreicht, den Verein weitestgehend zu entschulden und in die Spitzenregionen der Oberliga Nord-Ost zu führen.
Wo eine Nichtkandidatur Ihrerseits den Verein hinführen könnte, kann sich wohl jeder ausmalen. Ein geeigneter Nachfolger ist weit und breit nicht in Sicht. Niemand kann wollen, dass UNSER Verein in der Versenkung verschwindet. Der größte Teil der Anhänger dieses Vereins steht hinter Ihnen und Ihrer geleisteten Arbeit. Wir als Fanclub und die Anhänger des Halleschen FC hoffen, dass Ihre Entscheidung nicht endgültig ist.
Mit freundlichen rot-weißen Grüßen
Troyen (Fanclub des Halleschen FC)


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Der Akener" schreibt:
Hallo Doc,
dass ich heute noch zum HFC fahre, möchte ich einmal sagen, dass ich das nur Ihnen zu verdanken habe. Ich fahre seit ´83 so oft es ging zu den Spielen, bis dann anfang der ´90er der große Knall kam. Und dann kamen Sie, und wie Sie es gemacht haben, hatte meine volle Zustimmung. Der Verein ist schuldenfrei und spielt jetzt oben mit. Es ist ja so, dass der ganze Nachwuchs und die Frauenmanschaft es Ihnen zu verdanken hat, dass sie da sind wo sie jetzt sind. Was soll der Verein ohne Sie machen? Ich hab´ echt keine Lust mehr, wieder über die Dörfer zu turkeln. Lassen Sie uns alle gemeinsam einen letzten Versuch starten, aus dieser Situation das bestmögliche zu machen. Und das beste für den Club sind eben nun mal Sie - und es gibt auch keinen anderen! Bei der BILD soll man ja drei Antworten geben, also zu 1. würde ich sagen, dass Sie das reinste rot-weiße Blut in sich tragen,
zu 2. weil es keinen anderen gibt und
zu 3. weil nur Sie etwas im Punkt neues Stadion bewegen können.
Sie sehen ja selber, dass Sie für viele Fans und deren Familien wichtig sind, auch wenn es nicht immer so zu sehen war. Was Sie jetzt schon geschafft haben ist, dass sich jetzt schon sehr viele Leute mehr Gedanken über den HFC machen. Egal wer und egal über was, man denkt nach - und das ist wichtig. Also DOC, Kopf hoch! Sie kennen ja den Spruch" Nur gemeinsam sind wir stark!".
RWG, Der Akener


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Steffen K. schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
als Mitglied und Fan des HFC blutet mir das Herz, wenn ich derzeit die Schlagzeilen über unseren Club lesen und hören muss! Und dabei muss ich feststellen, dass es - 4 1/2 Jahre nach Ihrem Amtsantritt als Präsident unseres Clubs - viele gute Gründe gibt, positiv in die Zukunft zu blicken! Diese guten Gründe, für die Sie hauptsächlich verantwortlich sind, möchte ich an dieser Stelle herausstellen:
1. Der Verein steht wirtschaftlich auf gesunden Füßen, die Schulden sind abgebaut. Im Gegensatz zu manch anderem Verein ist der HFC nicht durch ein Insolvenzverfahren gegangen oder hat sich an dubiose Investoren verkauft.
2. Die Nachwuchsarbeit ist erfolgreich und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Es gibt ein schlüssiges Konzept und mit Hagen Schmidt sowie Detlef Schößler konnten ausgewiesene Fachleute verpflichtet werden. In zwei bis drei Jahren - meiner Einschätzung nach - könnten wir die ersten "Früchte" dieser guten Nachwuchsarbeit in unserer ersten Mannschaft begrüßen.
3. Die Infrastruktur ist wettbewerbsfähig geworden. Endlich gibt es einen Kunstrasenplatz, der optimale Trainingsbedingungen auch bei schlechter Witterung ermöglicht!
4. Die Solidarität unserer Anhänger war nach dem "Urteil" des NOFV beachtlich. Fast 5.000,00 Euro wurden uneigennützig gespendet. An dieser Stelle rufe ich alle Fans und Sympathisanten unseres Clubs auf, nicht nachzulassen und weiter zu spenden!
5. Weder unser Club noch unsere Fans sind rechtsradikal oder rassistisch! Ich besuche seit Jahren regelmäßig die Spiele unserer Oberligamannschaft und habe noch keinen rechtsradikalen oder rassistischen Fan des HFC kennengelernt! Spieler wie Wellington oder Ofodile waren Publikumslieblinge unserer Anhängerschaft. In unseren Nachwuchsteams gibt es viele Kinder und Jugendliche, deren Eltern in die Bundesrepublik eingewandert sind.
6. Endlich gibt es ein Fanprojekt in Halle!
Und nicht zuletzt 7. Unsere Oberligamannschaft spielt in dieser Saison - trotz des letzten Ausrutschers gegen Dresden-Nord - oben mit und hat das Zeug zum Aufstieg in die Regionalliga! Betrachte ich die Einzelspieler unseres Teams, so bin ich der Meinung, dass jeder einzelne von ihnen überdurchschnittliche Qualitäten für die Oberliga besitzt! Ich bitte Sie, Herr Dr. Schädlich, halten Sie sich die guten Gründe für eine Weiterarbeit als Präsident unseres Clubs vor Augen und entscheiden Sie sich nochmals neu! Bleiben Sie und kämpfen Sie gerade angesichts der letzten Niederschläge weiter! Ich appelliere an Ihr rot-weißes Herz, Herr Dr. Schädlich, so wie ich an alle Fans und Sympathisanten unseres Vereins appelliere, jetzt gerade zum Club und zur Clubführung zu stehen und besonnen zu handeln! Ich mag mir nicht vorstellen, wie es ab dem 14.12. ohne Sie für unseren Club weitergehen soll!
Steffen K.


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Rüdiger Markisch schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr.Schädlich,
ich möchte Sie hiermit bitten, Ihren Rücktrittsgedanken noch einmal zu überdenken. An Sie und Ihre Mitarbeiter glauben viele HFC-Fans. Es wäre der Untergang des HFC, wenn Sie als Präsident des HFC nicht mehr kandidieren würden. Der NOFV unter seinem Präsident Herrn Moldenhauer scheint das Ziel zu verfolgen, den HFC zu benachteiligen, wo es geht. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man diverse andere Urteile gegen den HFC verfolgt. Man muss annehmen, dass dies bewusst getan wird, damit Herr Moldenhauer seinen 1.FC Magdeburg in Sachsen-Anhalt endlich ohne Konkurrenz existieren lassen kann.
Genau das darf nicht passieren. Ich weiß, dass man es sich als Nichtbetroffener recht einfach machen kann. Aber soll man den anderen (NOFV) die Genugtuung bereiten, dass es den HFC dann nicht mehr gibt?
Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Markisch



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Andreas Heckel schreibt:
Lieber Herr Schädlich,
ich kann diese Hiobsbotschaft einfach nicht glauben. Als Fan unseres HFC, der seit ueber 30 Jahren mitleidet und immer auf bessere Zeiten hofft, bitte ich Sie sehr, Ihren Schritt ganz tief in Ihnen drin nochmals zu überdenken. Ich habe meinen Unmut über dieses beschämende Urteil beim NOFV kundgetan (leider ohne Antwort). Sie sehen, wir stehen zu unserem Verein und zu Ihnen. Bitte bleiben Sie unser Praesident! Wir helfen wo wir können.
Andreas Heckel




27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Dirk & Sven schreiben:
Lieber Dr. Schädlich,
ohne Sie gibt es keinen HFC. Ohne den HFC gibt es uns nicht mehr. Denn wir leben den HFC. Wenn man arbeitslos ist, fiebert man jedem Wochenende entgegen. Denn hier beim Club können wir dem traurigen Alltag entfliehen. Wir verstehen ihre Gründe. Aber wir müssen der Medienhetze entgegentreten. Gemeinsam!
Dirk & Sven




27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Patrick schreibt:
Sehr geehrter Dr. Schädlich,
leider bin ich zur Zeit mit der Bundeswehr in Afghanistan auf Tour und bekomme hier nur mit, wie es IHREM und UNSEREM Verein geht. Das, was sie in denn letzten 4 Jahren geleistet haben, ist einfach unglaublich und sollte nicht so zu Ende gehen! Jeden Spieltag verfluche ich, da ich nicht da bin und auf was ich mich wahnsinnig freue ist, wenn ich zurück bin: Endlich wieder zum Club gehen zu können. Und wissen sie, worauf ich mich am meisten freue: Nächstes Jahr im Stadion zu stehen und zu sehen, wie der HFC gegen denn 1. FCM in der Regionalliga gewinnt. Aber ich - und fast alle anderen Fans auch - wissen, dass das ohne sie nicht der Fall sein wird. Denn dann wird es wohl nur ´ne Niederlage gegen denn VfL 96 in der Verbandsliga. Also BITTE ich Sie im Namen ALLER HFC-FANS: Bleiben Sie beim CLUB und erleben sie mit uns diesen Sieg!
Patrick


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Raik Schüler schreibt:
Wie schon jemand im Webhallunkenforum schrieb, stelle ich mir auch immer wieder die Frage, warum wir, die HFCer, nur so gestraft sind. Ich denke aber, dass uns das eigentlich nur noch mehr zusammenschweißen müsste. Nach dem Bundesligaabstieg, dem Fastbankrott mit sportlicher Punktetalfahrt aber einer jungen Mannschaft, die den HFC trotz allem in Ehren gehalten hat, der Tingeltour über die Dörfer, dem Fallschirmspringerunglück, der Fastinsolvenz und der Fastfusion mit den VfL 96 dachte ich, der HFC bewegt sich langsam in einem Bereich, der den halleschen Fußball in eine bessere Zukunft bringt.
Warum sich der HFC als Verein immer wieder mit unobjektiven Anschuldigungen und fehlender politischer Unterstützung auseinandersetzen muss, bleibt mir ein Rätsel. Es muss für den HFC mehr als ernüchternd sein, wie rigoros man politischem Wirken und medialer Meinungs-, Stimmungsmache ausgesetzt ist. Herr Schädlich, wir sind ein Verein, dessen Fundament wir, die HFCer, selber gießen und tragen. Da ich Fan bin, möchte ich mich für Entgleisungen von Teilen der HFC-Fans gegen Ihre, aber auch gegen alle anderen Personen des HFC, entschuldigen. Ich denke, dass nicht nur ich das Gefühl habe, dass wir HFCer in den letzten Monaten viel enger zusammengerückt sind, bis auf Ausnahmen. Diese Situation müssen wir nutzen und ausbauen und noch mehr aufeinander zugehen, um Misstände zu beheben. Denn nur dann werden wir mehr Gehör bei politischen Entscheidungsträgern, Sponsoren und den Verbänden finden. Ich hoffe, dass der starke Stamm HFC Sie in ihrer Entscheidung positiv beeinflusst, um Präsident zu bleiben, als raschelnde Blätter negativ, um den HFC zu verlassen. Ich weiß nicht, wer alles dem HFC den Untergang wünscht. Es müssen einige sein. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich der derzeit verbreiteten Untergangsstimmung nicht ganz folgen kann. Ich bin mir sicher, dass Sie, wenn Sie sich gegen eine Neuwahl entscheiden, das Ruder des HFC aus Ihrer festen Hand in eine neue feste Hand weiterreichen werden, so dass der HFC keinen Zusammenbruch erleidet. Aber dennoch: Werfen Sie nicht hin, Sie sind Rot-Weißer! An die Mannschaft und René Müller: Kämpft! IHR könnt diese Saison DAS erreichen, wonach sich der HFC seit mehr als einem Jahrzehnt so sehnt. Ihr habt es in der Hand eine Leidenszeit zu beenden. Kämpft für Euch! Kämpft für den Verein! Kämpft für die Region!
R. Schüler, Rostock


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Christian D." schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
ich schließe mich dem Großteil der echten Fans an. Sie haben super Arbeit beim HFC geleistet und das muss so weiter gehen. Ich wohne jetzt seit über einem Jahr in Bonn. Ich probiere, zu soviel Spielen, wie möglich, zu fahren. Ich könnte natürlich zu noch mehr Spielen gehen, wenn der HFC in der Regionalliga spielen würde. Ich denke, dass der Weg in die Regionalliga (oder höheres) nur über Sie gehen kann. Zu meinem Bedauern muss ich immer wieder, hier im Westen, feststellen das wenn der Begriff HFC fällt, ich immer als Antwort die Wörter ´Rassismus´ und ´Idioten´ an den Kopf geworfen kriege. Oder auch fragen wie: Was ist denn der HFC? oder: In welcher Liga spielt ihr eigentlich? oder: Wie beim U21-Länderspiel in Leverkusen: Das sind doch die Rassisten, oder? Das alles regt mich richtig auf. Ich denke die Vorurteil und die Unbekanntheit vom HFC können wir auch nur mit Ihnen und dem derzeitigen Umfeld des HFC beseitigen. Bitte bleiben Sie!!!! Ich hänge sehr am HFC und der HFC an Ihnen. BITTE lassen Sie meinen/unseren Verein in dieser schweren Zeit nicht allein. Ich danke Ihnen schon im voraus, weil ich mir sicher bin das Ihnen der HFC auch wichtig ist.
Christian D. aus Bonn


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Talimo" schreibt:
Lieber Doc,
nach vielen unruhigen Zeiten und einer ungewissen Zukunft waren Sie es, der unseren HFC wieder in gesundes Fahrwasser brachte. Nach der wirtschaftlich soliden Arbeit hat man - trotz Dresden-Nord - besonders in dieser Saison das Gefühl, da kann was gehen. Auch für uns BottleBoys waren die Geschehnisse der letzten Wochen unfassbar. Wie schnell die Macht der Medien einen in die rechte Ecke drängen kann, war auch für uns nicht vorstellbar. Ein einknickender Verband, der gerade beim HFC schon oft einen fairen Umgang vermissen ließ, war denn auch das I-Tüpfelchen. Das Heimspiel gegen Jena II tat uns, genau wie Ihnen, weh. Doch gerade dies sind die Ereignisse, die einen stark machen. Sehen Sie sich das Echo auf Ihre Ankündigung an: Die HFC-Familie ist eine Einheit! Hier schlägt wie bei Ihnen ein rot-weißes Herz. Sie sind das Familienoberhaupt! Bitte bleiben Sie Präsident des Halleschen FC! Lassen Sie es nicht zu, dass Ihre Arbeit und Ihr HFC mit der Saale davonschwimmen!
Rot-Weiße Grüße
Talimo - BottleBoys Halle/Saale



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Ralph Dietze schreibt:
1975 war ich das erstemal beim HFC zu einem Heimspiel. Seitdem bin ich nicht mehr losgekommen vom Club. Immer und immer wieder bin ich mit dem HFC durch dick und dünn gegangen. Auch wen ich seit 3 Jahren nicht mehr in Halle wohne, ist der HFC in meinem Herzen, und ich bin immer interessiert, was es um den HFC gibt. Das Umfeld im Präsidium ist die letzten Jahre sehr stabil geworden und hat die Regionalliga nicht aus dem Auge verloren. Jetzt wo es Wirklichkeit werden kann und unser HFC aufsteigen wird, möchten Sie Herr Schädlich uns doch nicht verlassen. Ich sag´ immer zu mir: Wenn ich nicht weiter weiß, Ralph, es hätte noch schlimmer kommen können. Also Kopf hoch und durch!
In diesem Sinne drücke ich Ihnen die Daumen und wünsche Ihnen und Ihrer Familie noch viel Glück!



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Hotze" schreibt:
Hallo Doc,
da ist man einmal ein paar Tage nicht da und schon geht es drunter und drüber. Micha, Du weißt, ich persönlich schätze Dich und Deine Arbeit beim Club sehr. Schon deshalb kann ich es mir eigentlich nicht vorstellen, dass Du Dich einfach so zurückziehen willst. Deine angesprochenen Gründe sind im Verhältnis der Probleme von vor 4 Jahren nicht zu vergleichen! Nein, das ist nicht unser Doc, nicht der Doc, wie wir ihn kennen, kämpfen und schätzen gelernt haben! Ich möchte Dich eigentlich nicht bitten, weiter zu machen. Vielmehr erwarte ich von Dir, dass Du das zu Ende führst, was Du angefangen hast. Nein Micha, der Weg kann hier nicht zu Ende sein! Verstärke Dein Team im Dezember (richtig), gib nicht auf, denn dafür gibt es keinen Grund! Es wäre ja auch einfach, wenn einfach einfach einfach wäre!!!
Lieber Micha, Du bist in vielen Situationen Vorbild. Auch erwartest Du von Deinen Partnern und Freunden, dass diese ihren Weg konsequent gehen. Dann bleib aber auch Vorbild und geh Deinen Weg, der seit über 4 Jahren auch "unserer" ist!!!
RWG Hotze


27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Chris und Timo aus Braunschweig schreiben:
Unsere derzeitige Gemütslage kann man in folgende Worte fassen: Angst. Wenn sie gehen, Herr Schädlich, dann machen wir uns echt Sorgen um den HFC. Sie haben den Verein vor allem wirtschaftlich wieder auf den richtigen Weg gebracht. Und dies mit viel Engagement, Kampfeslust und Herzblut. Wollen sie das jetzt alles einfach so hinwerfen??
Bitte Herr Schädlich, überlegen sie es sich bitte noch mal. Der Hallesche Fussball Club bedeutet ihnen doch auch viel!!!
Rot Weisse Grüße aus Braunschweig.
Chris + Timo / North Side Halle/Saale



27.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Carsten Böhme schreibt:
Lieber Herr Dr. Michael Schädlich,
seit 1980 gehe ich ins KWS und verfolge ununterbrochen die Geschicke unseres HFC! Von 1991 bis 2001 war ich beruflich im Rhein-Main-Gebiet unterwegs und habe alle zubekommenden Infos sehnsüchtig über Videotext, Homepage oder aus dem Fernsehen "aufgesogen". Zu manchem Heimspiel habe ich es geschafft und habe das HFC-Flair genossen. Seitdem Sie am "Ruder" sind, stabilisierte sich unser HFC zusehends wirtschaftlich und letzlich auch sportlich (nach dem freien Fall aus der 2. Bundesliga) - IHR VERDIENST !!! Seit 2001 wohne ich wieder in meiner geliebten Heimatstadt Halle und kann meinen/unseren HFC wieder jederzeit genießen. Zusätzliches Bonbon ist, dass ich in Leipzig arbeite und dort von der besten Fußballmannschaft im mitteldeutschen Umkreis von ca. 75 km - dem HFC - schwärmen kann! Ganz zu schweigen von den Auswärtssiegen in der WM-Schüssel!
Herr Dr. Michael Schädlich, bitte bleiben Sie im Amt! Ich fiebere u. a. einem Auswärtsspiel in der nächsten Saison am Millerntor beim FC St. Pauli (und beim 1. FCM) entgegen! Und schön wäre mittelfristig nicht nur ein TRAINER namens "Schädlich" in der 2. Bundesliga! Ich bin überzeugt davon, dass diese Träume nur MIT IHNEN in Erfüllung gehen werden!
Carsten Böhme


26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Tom der Webhallunke" schreibt:
Hallo Doc!
die vielen ehrlichen Anhänger unseres Vereines haben schlaflose Nächte verbracht. Auch ich fühle mich, denke ich an die Zukunft, nicht wohl. Der HFC ist für viele wie eine Familie geworden. Wochenende für Wochenende immer und immer wieder, NUR DER HFC!
Ihr Herz schlägt Rot-Weiß und WIR alle gemeinsam, haben unsere Ziele noch nicht erreicht. Geben Sie nicht auf, kämpfen Sie mit allen denen der Verein am Herzen liegt für die gemeinsam gesteckten Ziele. Der HFC durchlebt eine schwere Zeit, die muss uns aber alle noch enger zusammenrücken lassen. Das geht nur mit Ihnen an der Spitze. Bleiben Sie Präsident des geilsten Clubs!
Lassen Sie uns nicht im Stich!
Rot-Weiße Grüße, Tom der Webhallunke


26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Chrissi P" schreibt:
Sehr geehrter Herr Dr. Schädlich,
ich bitte Sie inständig: BITTE BLEIBEN SIE. Ohne Sie würde es den HFC schon gar nicht mehr geben und der Schuldenberg wäre immer noch genau so groß wie damals. Sie haben es aber geschafft, den HFC zum schuldenfreien Verein zu machen. Wollen Sie das jetzt einfach so wegwerfen? Wenn Sie gehen, geht es mit dem HFC den Bach hinunter. Denken Sie mal bitte an die Mannschaft. Die hat endlich das Potenzial aufzusteigen und ich bezweifle, dass Ihr Rücktritt spurlos an der Mannschaft vorbei geht.
Sogar die Saalefront ist davon überzeugt, dass, wenn Sie gehen, es mit dem HFC zu Ende geht. Was in letzter Zeit alles vorgefallen ist, ist nicht das, was man sich als Präsident wünscht. Aber aus solchen Situationen geht man nur noch stärker heraus.
Im Forum der SF läuft zur Zeit eine heftige Diskusion über die Schuldfrage. Ich bin der Meinung, es gibt mehrere Faktoren, was zu diesen Umständen geführt hat. Zum einen muss ich sagen, dass die Fans nicht immer richtig reagiert haben und zum anderen muss ich aber auch sagen, dass der Verein Fehler gemacht hat. Aber genau das ist der Punkt, wo ich sage: Das sind diese Situationen, wo man nur draus lernen kann.
Also nochmal meine Bitte: BLEIBEN SIE PRÄSIDENT VOM HFC!
Zum Schluss möchte ich noch sagen: Wenn Verein und Fans zusammenarbeiten, dann kann man die Probleme aus der Welt schaffen.


26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"rico m" schreibt:
Herr Dr. Schädlich,
die große Masse der HFC-Anhänger steht absolut hinter Ihnen. Diese sind absolut friedlich und fühlen sich so wie Sie zu Unrecht in irgendeine rechte Ecke gedrängt. Diese Fans und der Vorstand gemeinsam sind der HFC. Ohne Sie ist alles Nichts!!! Da Sie als Anhänger unseres Vereins mit viel Herzblut Ihrer Arbeit im Club nachgehen, kann und will ich nicht glauben, dass Sie jetzt ernsthaft die Segel streichen und den Verein absaufen lassen wollen. Bitte bleiben Sie!!!!!!!!!!
Ihr HFC-Anhänger Rico



26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Familie Franke/Förster schreibt:
Bitte Weitermachen!!!
Unsere drei Töchter spielen Fussball beim Club und das soll auch so bleiben.
Wenn Sie, als fähiger Mann, hinschmeissen, ist der Club nicht mehr zu retten!
Das würde sehr, sehr vielen Menschen das Herz brechen und wäre für die Region eine Tragödie!
Ihre Familie Franke/Förster



26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Tom Halter schreibt:
In unser Stadt ist nach der Wende soviel an erstklassigem Sport kaputt gegangen, (Handball, Boxen, Fechten, Leichtathletik usw.), unser HFC scheint langsam zu alter Stärke zurückzukehren - und das unter Deiner Führung... Es haben sich verschiedene Fanclubs gebildet, deren Mitglieder oft nur den HFC haben und sonst nichts... Als Kind bin ich samstags nach der Schule in ein gut gefülltes KWS gefahren, und ich glaube, nur unter Deiner Führung könnten diese Zeiten wieder Wirklichkeit werden... Mach´ bitte weiter, Dr. Michael Schädlich!
RWG Tom Halter



26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"BobbyDirk" schreibt:
Auch meine beiden Töchter wollen den Fussball in Halle noch weiter erleben!! Selbstverständlich nicht beim VfL, sondern beim Club!!! Bitte Weitermachen!
Werter Herr Dr. Schädlich,
bitte-bitte-bitte nicht alles hinschmeissen!! Soll denn Ihre investierte Zeit und Kraft umsonst gewesen sein? Ich glaube und hoffe nicht! Sie sollten nicht vor einer Minderheit kuschen, ich denke die große Mehrheit steht zu Ihnen. So ist mein Gefühl, in der Hoffnung, dass ich richtig liege. Ich saß beispielsweise über 2 Jahre im Rollstuhl, hatte auch an aufgeben gedacht. Aber der Gedanke an den Club hat mich gestärkt. Heute laufe ich wieder!! Meine Meinung: Es gibt kein Problem, welches unlösbar ist. Ich für meine Person bin immer bereit, zum Club zu stehen, in guten, wie in schlechten Tagen!
In diesem Sinne. Ihr Club-Fan Dirk



26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"mücke" schreibt:
Seit der Saison 77/78 gehe ich zum HFC, erlebte einige Super -Spiele, ein paar gute Saisons ... das, was man "Höhen" nennt. Im Großen und Ganzen aber gab es doch mehr Tiefschläge, Dinge die einen Fan traurig machen, Abstiege, finanzielle Nöte bis hin zum Fiasko, eine Spielzeit mit nur 3 Punkten auf der Habenseite, Auswärtsfahrten die auf Dörfer statt in große Stadien führten, Häme & Spott von den Rivalen und immer die Gewissheit, nicht wirklich eine Lobby beim NOFV zu haben. All diese Dinge erträgt man als HFC-Fan und das insbesondere mit der Hoffnung, dass irgendwann bessere Zeiten kommen. Gekommen ist dann vor 4 1/2 Jahren Dr. Michael Schädlich, der Doc ... unser Doc. Er lenkte das fast schon gesunkene Schiff in ruhige Gewässer. Er sorgte mit seinem fundierten wirtschaftlichen Wissen, viel Arrangement und vor allem Herzblut dafür, dass der HFC für Sponsoren, aber auch für Spieler wieder eine interessante Adresse wurde. Lag man auch mit einigen Verpflichtungen daneben, so waren diese auch nur durch seine solide Vereinsführung zu finanzieren. Jahrelang hat er versucht, den HFC zu einem Spitzenteam der 4. Liga zu machen, das große Ziel war der Aufstieg, das Nahziel, doch wenigstens um diesen mitzuspielen. Wahrscheinlich ist es ein Teil des Schicksals vom HFC, das genau in einem Moment, wo wir nach kläglich gescheiterten Versuchen endlich im Rennen sind, uns unser Kapitän verlassen will. Sehr geehrter Dr. Schädlich, auch wenn sie sich wirklich letzten Endes gegen eine weitere Amtsperiode als HFC-Präsident entscheiden sollten, was der Großteil der Fans mit Sicherheit bedauern wird, BITTE sorgen sie gemeinsam mit dem Wirtschaftsbeirat und dessen Vorsitzenden W. Klose dafür, dass unser Verein auch ohne sie eine Zukunft hat. Die bessere Zukunft wäre zweifelsohne mit Ihnen. WIR ALLE SIND DER HFC!!! ...auch und vor allem sie Herr Dr. Schädlich!
RWG STATUS KRASS


26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!Thomas Godenrath schreibt:
Hallo, Gründe zum Bleiben gibt es genug!!! Die ECHTEN Fans, welche beispiellos den Verein mit einer Spendenaktion unterstützt haben. Der sportliche - trotz Dresden-Nord - Aufschwung, welcher durchaus zu verzeichnen ist. Endlich ein finanziertes Fanprojekt! Das neue Stadion - welches noch nicht verloren ist!!! Seine ganze Arbeit der letzten Jahre - alles umsonst? Mit dem Ende eines Trümmerhaufens HFC?? Das kann er nicht wollen!!
Thomas Godenrath (HFC-Fan und stellv. Vorsitzender des Sportausschusses)




26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!"Maussylvia" schreibt:
Bitte machen Sie weiter, denn so eine solide Arbeit wie Sie es die letzten Jahre gemacht haben, wird kein anderer machen können!!!! Auch wenn es Tiefschläge gibt muß man wieder aufstehen können. Mein bzw. Ihr oder unser Club hat solche Momente schon öfters gehabt. Aber Sie haben immer die Ruhe ausgestrahlt, die dieser Club braucht.
Darum: Bitte, Herr Dr. Schädlich, machen Sie weiter!!!!!!
Einmal Rot-Weiß - immer Rot-Weiß!




26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!
E-Mails für die Startseite des HFC-Internetauftritts
Im Rahmen der Aktion „Pro HFC – Pro Dr. Michael Schädlich!“ möchten wir allen Fans und Sympathisanten unseres Vereins die Möglichkeit geben, ihre Unterstützung auf der Startseite des offiziellen Internetauftritts zu artikulieren. Schließt Euch dieser Aktion an und schreibt uns in wenigen Sätzen Eure stichhaltigen Argumente, warum unser „Präsi“ auf der Mitgliederversammlung am 14.12.2006 erneut kandidieren muss!
Wie es geht? Einfach eine E-Mail (gern auch mit Foto oder Logo) an webmaster@hallescherfc.de oder an ro-heb@gmx.net senden. Selbstverständlich werden wir die eingegangenen Postings sammeln, Herrn Dr. Michael Schädlich persönlich übergeben und einzelne davon auch in den nächsten Ausgaben des CHEMIKERs abdrucken.
Auf geht´s Chemie - kämpfen und siegen!
JS | Ro-Heb
P. S.: Mails, welche nach 18.00 Uhr eingehen, können ggf. erst zeitversetzt eingestellt werden.


26.10.06 - PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!
Am 02.11.2006 soll ein Forum des Fanprojektes Halle im KWS stattfinden
Das Streetwork Fanprojekt Halle schließt sich der Aktion „Pro HFC – Pro Dr. Michael Schädlich!“ an und möchte alle Anhänger, Fanclubs und Fangruppierungen des HFC zu einem Fanforum - voraussichtlich am Donnerstag den 02.11.2006 um 18.30 Uhr - in den V.I.P.-Raum des KWS einladen.
Die Ereignisse der letzten Wochen haben bei allen HFC-Fans und den Funktionsträgern des Vereins tiefe Spuren hinterlassen. Nicht die sportlichen Erfolge, sondern unrühmliche Begleiterscheinungen prägten die Schlagzeilen und die Gesprächsthemen rund um unseren Halleschen Fußballclub.
Als Folge dieser Geschehnisse will unser Präsident Dr. Michael Schädlich berechtigterweise „das Handtuch werfen“. Ein wesentlicher Grund für seine Rücktrittsäußerungen sind erhebliche Querelen mit Teilen der eigenen Fans.
Lasst uns alle gemeinsam Position beziehen und ihm als einheitliche Fangemeinschaft unser uneingeschränktes Vertrauen aussprechen!
Die Interessen einzelner Fangruppierungen müssen in dieser schicksalsweisenden Zeit hinter den Gesamtinteressen und dem gegenwärtigen „Existenzkampf“ des Vereins zurückstehen. Das Fanprojekt wird alle Anstrengungen unternehmen, um den Präsidenten des Halleschen FC zu dieser Veranstaltung einzuladen und sich natürlich bei der endgültigen Terminierung nach seinem sicher übervollen Terminplan richten.
Am 05.11.2006 – zum nächsten Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus II – wird durch die Ministerin für Jugend und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Gerlinde Kuppe, nun der Förderbescheid des Landes an unsere Bürgermeisterin Frau Dagmar Szabados übergeben. Damit sind endgültig die finanziell notwendigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Fanprojektarbeit gegeben.
Doch ohne einen Präsidenten Dr. Michael Schädlich und ohne einen Wirtschaftsbeirats-Boss Wilfried Klose bestehen für den HFC und seine Fans keine Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft!
Wir bitten um eine rege Beteiligung und würden uns über eine kurze Teilnahmebestätigung per E-Mail an fanprojekt-halle@gmx.de oder per Telefon an (0163) 380 11 63 freuen. Natürlich sind wir auch für weitere Anregungen und Themenvorschläge im Sinne einer gegliederten Ablaufplanung dankbar.
Euer Streetwork Fanprojekt Halle
Roland Hoffmann und Steffen Kluge


26.10.06 - Halle kämpft um Dr. Schädlich
Unterschreiben Sie hier!
Von MICHAEL NOWACK
Ein Aufschrei des Entsetzens geht durch die Fußballstadt Halle...
HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich (52) legt sein Amt am 14. Dezember nieder. Mit ihm gehen dann auch Wirtschaftsbeirats-Boss Wilfried Klose (61) und viele Sponsoren. Wäre der Todesstoß für den HFC! Im besten Fall droht Freizeitfußball. Viele befürchten zwangsläufig die Insolvenz. Fakt: Ohne Schädlich geht es nicht! Fans, Team, Angestellte des Clubs und Prominente machen mobil, wollen um ihren Präsidenten kämpfen.
Kämpfen auch Sie mit: Vordruck ausschneiden, ausfüllen und an BILD schicken. Es geht um die Zukunft des HFC...

Pieper: Er ist der Beste
Das sagen prominente Fußballfans
HFC-Denkmal Klaus Urbanczyk (66): „Schädlich darf nicht gehen. Mir blutet das Herz, wenn ich an die Zukunft meines HFC denke. Ohne Schädlich und Klose bricht schlagartig die Lobby zur Wirtschaft und Politik weg. Dann können wir den Laden zumachen.“ Cornelia Pieper (47), Stellvertretende FDP-Vorsitzende der FDP, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im HFC-Wirtschaftsbeirat: „Ich bin gerade in Sofia, wir verhandeln mit der bulgarischen Regierung den EU-Beitritt. Ich habe soeben die schlechten Nachrichten aus Halle bekommen. Wenn Schädlich geht, geht der HFC den Bach runter. Es gibt keinen Besseren. Er muss bleiben. Ich möchte ihn nach meiner Rückkehr überzeugen, seinen Weg mit dem HFC weiterzugehen.“ Jens Bullerjahn (44), Stellvertretender Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Finanzminister und Stellvertretender SPD-Vorsitzender: „Ich habe heute mit ihm als Freund gesprochen, ihm geraten, noch mal alles zu überdenken. Er hat wie kein Zweiter ein Netzwerk aus Sport, Politik und Wirtschaft geschaffen. Ohne ihn wird es der HFC sehr schwer haben.“ Bernd Bransch (62), HFC-Legende und Kapitän der DDR-WM-Elf von 1974: „Er hat den Club 4 Jahre sehr gut geführt. Die stabilen Strukturen das HFC werden ohne ihn bröckeln. Ich habe große Bedenken, was die Zukunft betrifft.“

Elf Gründe, warum er HFC-Präsident bleiben muss
1 Weil Deutschland in einem Jahr nicht zwei Rücktritte von Michael Sch. (Schumacher/Schädlich) verkraften kann.
2 Weil kein Präsident der Welt das R bei Zweikampfhärrrrte“ so schön aus der Kehle knurrt wie er.
3 Weil dann keiner mehr den 1. FC Magdeburg so schön ärgern kann wie der HFC.
4 Weil die HFC-Kicker sonst nie mehr pünktlich ihr Geld bekommen.
5 Weil dann auch Wirtschaftsbeirats-Boss Wilfried Klose bleibt.
6 Weil Trainer Rene Müller dann keinen mehr hat, mit dem er sich auf so hohem Niveau streiten kann.
7 Weil wir Fans lieber in die WM-Schüssel nach Leipzig fahren als über die Dörfer.
8 Weil das marode Stadion sonst bald in sich zusammenbricht.
9 Weil es keinen besseren Präsidenten gibt.
10 Weil BILD egoistisch ist: Wir wollen weiter über rot-weißen Fußball schreiben.
11 Weil sonst ganz 1860 München trauert. Wenn Schädlich geht, verlieren die ihren einzigen Fan in Halle.
JS


26.10.06 - Artikel der Mitteldeutschen Zeitung
Auch die MZ berichtet heute wieder umfassend unter den Überschriften:
Verband droht mit Stadionsperre, Die Mannschaft will kämpfen und Stadt prüft Gefahr. Nachzulesen unter www.mz-web.de>.
JS



25.10.06 - Präsident tritt zurück – Wird der HFC bald beerdigt?
Von MICHAEL NOWACK
Hat ein Kämpferherz aufgehört zu schlagen?
Dr. Michael Schädlich (52), die Lichtgestalt des halleschen Fußballs, schmeißt hin. Das bedeutet praktisch die Beerdigung des HFC. Die Stadt sollte schon mal die Trauerfeierlichkeiten planen. Montagnacht auf der Präsidiumssitzung ließ der Präsident und Wirtschaftswissenschaftler die Bombe platzen. Unwiderruflich erklärte er: „Bei der Präsidentenwahl am 14. Dezember trete ich nicht mehr an.“ Auch Schatzmeister Thomas Winter erklärte seinen Rücktritt. Viereinhalb Jahre war Schädlich für Rot-Weiß im Amt. Das waren viereinhalb Jahre Klinkenputzen bei Sponsoren, Mauern einrennen bei Politikern, ideologische Auseinandersetzung mit den eigenen Ultra-Fans. Zuletzt beim Dresden-Spiel wurde er im Fanhaus aufs übelste bepöbelt. Dazu gibt’s sportliche Gründe. Viereinhalb Jahre hat er finanziell gepowert, 5 Trainer geholt, ist aber nie aufgestiegen. „Mein Herz hängt am HFC. Ich habe hier ein Stück meines Lebens investiert. Doch ich bin an dem Punkt, wo ich nicht mehr weiß, woher ich die Motivation nehmen soll.“ Der Boss klingt ausgebrannt. „Der Dreifrontenkrieg zollt Tribut. Ich habe in letzter Zeit das Vertrauen von Teilen der Fans, des DFB, des NOFV (in Bezug auf die Rassismusvorwürfe, d. Red.) und aus dem kommunalen Bereich vermisst.“ Schädlich geht – und mit ihm auch Wirtschaftsboss Klose und die Sponsoren. Nachfolger? In der Qualität gibt’s keine. Die Zukunft? Man muss froh sein, wenn ein besonnener Nachfolger auf die neue Finanzsituation reagiert und den HFC in der Verbandsliga positioniert. Ein Selbstdarsteller, und davon gab es vor der Schädlich-Ära genug, wirtschaftet den Club binnen kürzester Zeit Richtung Insolvenz...
JS

25.10.06 - Auch Wirtschaftsboss Klose räumt seinen Stuhl
Dr. Michael Schädlich und Wilfried Klose, ohne sie geht beim Club nichts. Wie sieht der Chef der Stadtwerke Halle und Vorsitzende des HFC-Wirtschaftsbeirates den Schädlich-Rückzug?
Von WILFRIED KLOSE
Er hat mich schon am Sonntag eingeweiht. Der HFC und auch ich persönlich haben damit ein Riesenproblem. Ich sehe niemand, der ihm in dieser Position in der Qualität auch nur annähernd das Wasser reichen könnte. Er verbindet leidenschaftliches Engagement, erfolgsorientiertes Arbeiten, ökonomische Disziplin und ist mit Abstand der beste Präsident, den der Club je hatte. Aus meiner Sicht gibt es keinen, der ihn ersetzen kann. Ich bin mit ihm vor über vier Jahren angetreten, den HFC zu entschulden, ihn sportlich nach vorn zu bringen. Aus der Sicht des Wirtschaftsbeirats ist Schädlich immer Garant dafür gewesen, diese Ziele umzusetzen. Ich würde mit ihm meine wichtigste Bezugs- und Vertrauensperson verlieren. Und wenn sein Entschluss unumstößlich ist, kann es auch für mich nur eine Konsequenz geben...
JS

25.10.06 - Und das neue Stadion wird nicht gebaut
Von MICHAEL NOWACK
26. Januar 2006 im Ballsaal des „Maritim“: Der HFC feiert 40. Geburtstag. Mittendrin viel Politprominenz. Sie schwelgen in Superlativen, reden von Regionalliga, vom neuen Stadion, stellen symbolisch Aufstiegs-Champagner kalt.
Nur Gesülze: Zu 99 Prozent ist das neue 20-Millionen Euro-Stadion am Hufeisensee gestorben. Und damit auch ein Lebenstraum von Dr. Michael Schädlich. Er spricht nicht drüber, aber genau das ist ein entscheidender Grund für seinen Rücktritt. Und erklärt auch, was Schädlich mit „ich habe in letzter Zeit auch Vertrauen aus dem kommunalen Bereich vermisst“ meint. Das Stadion war sein Ding, dafür hat er geworben, sich bei Politikern krumm gemacht. Für ihn war die neue Schüssel die Zukunftsgarantie des HFC! Der FC Sachsen Leipzig hat mit dem Bau des WM-Stadions automatisch seine Zuschauerzahlen und das Sponsorenaufkommen verdoppelt. Auf diesen Effekt setzte auch Schädlich. Leider umsonst...
JS


25.10.06 - Artikel der Mitteldeutschen Zeitung
Auch die MZ berichtet heute umfassend unter den Überschriften:
Hallescher FC bald ohne Spielstätte?, Schädlich will nicht mehr als HFC-Präsident kandidieren, Der Tag der Hiobsbotschaften und im Kommentar Schädlich für Rot-Weiß.
Nachzulesen unter www.mz-web.de.
JS



24.10.06 - Kommentar: PRO HFC – PRO DR. MICHAEL SCHÄDLICH!
Das rot-weiße Herz muss weiter schlagen. Ohne einen Präsidenten Dr. Michael Schädlich ist es aber stark infarktgefährdet. Die letzten Wochen waren sicher nicht leicht für uns alle, insbesondere aber für unseren Präsidenten. Einer weit überzogenen Medienkampagne nach dem Spiel in Leipzig – in deren Folge es eine ebenso überzogene „Fußballgerichtsbarkeit“ der NOFV-Oberen gab – folgte der „A....tritt“ einiger so genannter HFC-Fans, die selbst bestimmen wollen, wie sie sich zu benehmen haben und den Präsidenten reglementieren, wenn dieser es – wie viele andere Vereinsmitglieder auch – verständlicherweise anders sieht. Es ist einfach enttäuschend, welch ein „Miteinander“ hier von einigen Wenigen „zelebriert“ wird! Wer glaubt, es gäbe eine glorreiche HFC-Ära nach Dr. Michael Schädlich als Präsident, der irrt gewaltig. Ein „über die Dörfer tingeln“ wird nicht wieder stattfinden. Sein Hauptverdienst, unseren HFC endlich schuldenfrei zu machen und ihm durch gut funktionierende Strukturen eine neue Perspektive aufzuzeigen, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das wird sich aber nicht wiederholen, wohl aber die Situation, die davor bestand.
Deshalb gibt es nur eine Alternative: Pro HFC – Pro Dr. Michael Schädlich!
Wir Mitglieder des HFC sollten ihm wieder die Kraft verleihen, unserem Verein eine neue Zukunft zu bieten. Dabei benötigt er unsere Unterstützung, besonders in Zeiten, wo es an „Streicheleinheiten“ mangelt und eine hohe Eigenmotivation kaum noch ausreicht. Wir lieben Rot-Weiß und wollen seinem möglichen Untergang nicht tatenlos zusehen!
Roland Hebestreit (Ro-Heb) | Jörg Sitte (JS) | Peter Patan (PP)


24.10.06 - Mitgliederversammlung am 14.12.2006 im COM-CENTER +++ Präsident Dr. Michael Schädlich und Schatzmeister Thomas Winter wollen nicht wieder kandidieren
Auf der gestrigen Präsidiumssitzung wurde der Termin für die ordentliche Mitgliederversammlung des Halleschen FC e. V. für Donnerstag, den 14.12.2006 ab 18.30 Uhr im COM-CENTER Halle festgelegt. Die entsprechenden Einladungen mit der dazugehörigen Tagesordnung gehen den einzelnen Mitgliedern fristgerecht auf dem Postwege zu.
Beruhend auf der Tatsache, dass zu dieser Mitgliederversammlung turnusmäßige Neuwahlen des Präsidiums anstehen, erklären unser Präsident Dr. Michael Schädlich und unser Schatzmeister Thomas Winter, nicht wieder für ihre bisherigen Ämter im Präsidium des HFC kandidieren zu wollen. Neben „immensen Arbeitsbelastungen“ (so musste Schatzmeister Thomas Winter berufsbedingt aus dem Raum Leipzig/Halle wegziehen) äußerte Präsident Dr. Michael Schädlich als Begründung für seinen Entschluss: „Vor dem Hintergrund des aktuellen Umgangs des NOFV und seiner Sportgerichtsbarkeit mit dem Halleschen FC und seiner im Ehrenamt tätigen Vereinsführung wurde die Motivation des amtierenden Präsidiums deutlich beschädigt. Auch die Reaktion eines Teils der ULTRA-Fans am Rande des letzten Heimspiels gegen den FV Dresden Nord – in einer für den HFC äußerst komplizierten Phase – hat meine Meinung verfestigt, mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erneut einer Wiederwahl zu stellen.“
JS


23.10.06 - Unsere Frauen gewannen in Neukölln verdient mit 2:1
Am gestrigen Sonntag bestritt unsere Frauenmannschaft ihr Auswärtsspiel in der NOFV-Regionalliga und gewann dieses beim BSV Grün-Weiß Neukölln verdient mit 2:1. Die Tore zur 2:0-Halbzeitführung erzielten Jana Scheffler (22.) und Lisa Penner (44.). Der Treffer für die Berlinerinnen fiel in der 80. Minute. Trainer Dietmar Noack: „Unser Sieg war hochverdient. Wir hätten jedoch bereits vor dem Anschlusstor, nachdem es noch einmal etwas eng wurde, einige unserer Riesenchancen nutzen und den Sack zubinden müssen. Ich bin sehr stolz auf meine Mädels! Die nächsten Spiele gegen die vor uns platzierten Teams vom Magdeburger FFC (29.10.2006, 14.00 Uhr auf dem ´Bölli´) und beim 1. FC Union Berlin werden sehr schwer und zeigen, wo wir wirklich stehen.“
Nach dem 6. Spieltag haben die Noack-Mädels bereits 15 Punkte bei 17:6 Toren erzielt und liegen auf dem dritten Tabellenplatz.
JS | Fotos: Ivo Gabrowitsch



22.10.06 - HFC verlor nach einem Sonntagsschuss gegen den FV Dresden Nord mit 0:1 und konnte den „Platz an der Sonne“ nicht verteidigen
Am heutigen Nachmittag verlor unsere Oberligamannschaft gegen ihren „Angstgegner“ FV Dresden Nord vor 1.467 Zuschauern im KWS mit 0:1. Dabei fiel das spielentscheidende Tor bereits in der 5. Minute und war ein sehr kurioses: Nach einem Pressschlag zwischen Benno Töppel und Michel Petrick kurz vor der Mittellinie (!) flog der Ball in Richtung HFC-Gehäuse und wurde länger und länger. Matthias Küfner, der wohl mit einem Pfiff des im weiteren Verlauf sehr kleinlich agierenden Schiedsrichters Michael Geiler gerechnet hatte, schaute wie einst Winnetou erst dem runden Leder aus gut 40 Metern entgegen und danach demselbigen hinterher. Acht Minuten später reagierte ´Küfi´ jedoch sehr gut und parierte einen Direktschuss von Rico Hanke aus nur 6 Metern. Nach dem Schock des frühen Gegentores benötigten die Gastgeber einige Zeit und kamen erst nach rund 20 Minuten besser ins Spiel. Doch nennenwerte Chancen erarbeiteten sich die Müller-Schützlinge in der 1. Halbzeit keine, wenn man einmal von zwei kaum erwähnenswerten Fernschüssen von Torsten Kühnast (34.) und Maik Kunze (43.) absieht.
Drei Minuten nach Wiederbeginn verpasste der eingewechselte Manuel Endres eine Eingabe des wiederum ordentlich spielenden Benedict Seipel nur um Zentimeter. Knapp zehn Minuten später legte Uwe Sokolowski für Torsten Kühnast auf, doch der verzog aus aussichtsreicher Position. Während des gesamten Spiels fiel auf, dass der HFC kaum ein Mittel fand, um die bestehende Lufthoheit der Dresdner Abwehrrecken zu umgehen. Optisch die gesamten zweiten 45 Minuten zwar spielbestimmend, gab es nur noch eine Chance für die Rot-Weißen: Alexander Moritz, Keeper der „Nordlichter“, konnte einen 20 m-Hammer von Robert Pietsch erst im Nachfassen vor dem heranstürmenden Torsten Kühnast klären.
Die Enttäuschung nach dem Abpfiff war noch größer, als die Ergebnisse der anderen Sonntags-Begegnungen bekannt wurden. Fazit: Alles in allem eine unglückliche und durchaus vermeidbare Niederlage gegen eine Dresdner Mannschaft, der das Wollen sicherlich nicht abzusprechen war, deren spielerische Mittel jedoch sehr begrenzt erschienen. Doch leider war es beim HFC heute auch nicht besser...
JS | Foto: Mike Stötzel


22.10.06 - STATISTIK: HFC - FV Dresden Nord 0:1 (0:1)
HFC (rot-rot): Küfner – Pietsch, Gleis, Gröger – Seipel, Georg, Petrick, Kühnast – Kunze (72. Schwarze), Döring (46. Endres), Wille (38. Sokolowski). Trainer: René Müller.
DDN (schwarz-schwarz): Moritz – Kolan, Klippel, Georgi, Michael – Jugo, Hecht, Scholze, Töppel (35. M. de Hurbal, 54. Dietze) – Pfeffer (50. Göschick), Hanke. Trainer: Tino Gaunitz.
Tor: 0:1 Töppel (5. Schuss aus ca. 40 m). Freistöße: 19:9 (8:4). Ecken: 4:2 (3:0). Abseits: 6:2 (3:0). Chancen: 5:3 (1:2). Gelbe Karten: Georg (78. Handspiel), Endres (89. Ball wegschlagen) – Hanke (7. Foul), Jugo (31. Halten), M. de Hurbal (42. Halten), Hecht (73. Handspiel), Dietze (90. Zeitspiel). Schiedsrichter: Michael Geiler (Langenwetzendorf). SRA: Carsten Östreich, Tim Blöthner. Zuschauer: 1.467 im KWS. Äußere Bedingungen: sonniges Herbstwetter, ca. 18 Grad, Rasen sehr holprig. Anmerkung: Alexander Schwarze feierte sein Oberligadebüt.
Die weiteren Ergebnisse der NOFV-OL Süd von heute:
ZFC Meuselwitz - VFC Plauen 1:6 | FC Rot-Weiß Erfurt II - FSV Zwickau 1:1 | VfB Germania Halberstadt - FSV Budissa Bautzen 4:0 | FC Sachsen Leipzig - FC Eilenburg 2:2.
JS | Foto: Mike Stötzel | AT


22.10.06 - AUS DER PK: HFC - FV Dresden Nord
René Müller (Cheftrainer des HFC):
Es war das kurioseste Tor, was ich bisher gesehen habe. Der Rückstand war für uns sehr ungünstig und hat den Dresdnern in die Karten gespielt. Solch einen Spielbeginn habe ich wirklich noch nicht erlebt. Matthias Küfner hätte besser daran getan, die alte Regel zu beherzigen, dass das Spiel erst dann beendet ist, wenn der Schiri pfeift. Mit seiner tollen Parade gegen Hanke hielt er uns jedoch im Spiel. Der Einsatz war zwar da, doch die Standards wurden nicht diszipliniert ausgeführt. Trotz unserer vielen Verletzten wäre ein Punkt heute sicher drin gewesen und hätte mir persönlich nach dem Spielverlauf auch gereicht. Benedict Seipel spielte, wie schon gegen Jena II, solide. Ihm fehlt aber noch etwas ´Männlichkeit´, um sich noch besser durchzusetzen. Über die Flügel kam eindeutig zu wenig. Die zeitige Auswechslung von Sebastian Wille erfolgte, weil er sich auf seiner Seite nicht ins Spiel einbringen konnte.



Tino Gaunitz (Cheftrainer des FV Dresden Nord):
Der Sieg ist für uns mehr als glücklich, genauso wie das Tor von Benno Töppel.
Meine Mannschaft hat sich, wie schon gegen Chemnitz und Leipzig, gut präsentiert. Da wir von Halle keine Großchancen zugelassen haben, ist das 1:0 für uns am Ende aber vielleicht doch nicht ganz unverdient.
Wir sind gut mit den vielen langen Bällen des HFC umgegangen, und die Abwehr hat kaum etwas anbrennen lassen. Jetzt freue ich mich erstmal mit meinen Jungs über den so nicht erwarteten Erfolg!




21.10.06 - HFC II: Verdienter Auswärtssieg beim 1. FC Romonta Amsdorf
Die „Männer“ von Trainer Dieter Strozniak gewannen am heutigen Nachmittag beim 1. FC Romonta Amsdorf vor ca. 350 Zuschauern in einem Verbandsligapunktspiel mit 2:0.
Die Begegnung stand insgesamt auf einem guten Niveau. Dabei machten die „HFC-Fohlen“ ihrem Spitznamen diesmal alle Ehre: ´Strotze´ schickte eine Anfangsformation auf´s Spielfeld, welche gerade einmal ein Durchschnittsalter von 20,6 Jahren aufwies. Der reine Verbandsligakader wurde nur noch durch einige A-Jugendspieler ergänzt. Die während des gesamten Spiels zu verzeichnenden leichten spielerischen Vorteile des HFC II führten zu zwei sehr schön herausgespielten Treffern von Sebastian Schmidt (28., 72.). Neben ihm ragten noch Torhüter Martin Geisthardt und Manndecker Marko Schädlich aus der entschlossen auftretenden Mannschaft hervor. Als die Gastgeber in der 85. Spielminute durch einen verschossenen Elfmeter die Chance zum Anschlusstreffer vergaben, war ihre erste Saisonniederlage besiegelt.
Damit belegt unsere 2. Mannschaft nach dem 9. Spieltag (bei erst sieben absolvierten Begegnungen) mit 11 erzielten Punkten bei einem Torverhältnis von 7:8 aktuell den 7. Platz in der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Spitzenreiter ist hier weiterhin das Team von Preußen MD mit bereits 23 Zählern.
Die weiteren Ergebnisse des 9. Spieltages:
SV Braunsbedra – Preußen MD 1:2 | SV 09 Staßfurt – FC Grün-Weiß Piesteritz 1:3 | FC Grün-Weiß Wolfen – FSV Hettstedt 6:2 | MSV Börde MD – TSV Völpke 0:1 | VfL Halle 96 – Union Sandersdorf 1:0 | Schönebecker SV – Naumburger SV 05 1:1. Morgen spielen: VfB 06 Sangerhausen – FSV Grün-Weiß Wimmelburg.
JS

STATISTIK:
1. FC Romonta Amsdorf - HFC II 0:2 (0:1)
HFC II (rot-rot): Geisthardt – Scheibe, Sund, Große, Schädlich – Schmidt (88. Kirstein), Kindling, Weber, Körnig – Konxheli (88. Wehlert), Cramer. Trainer: Dieter Strozniak.
Tore: 0:1, 0:2 Schmidt (28., 72.). Zuschauer: ca. 350. Äußere Bedingungen: Schönes Herbstwetter, ca. 17 Grad.
JS


20.10.06 - Parkmöglichkeiten zum Spiel gegen den FV Dresden Nord
Wie die Geschäftsstelle soeben mitteilte, ist zum Punktspiel unserer Oberligamannschaft gegen den FV Dresden Nord am Sonntag, den 22.10.2006 (Anpfiff: 14.00 Uhr im KWS) die Zufahrt für Inhaber eines Parkscheins der Kategorie Gesundbrunnen oder Kantstraße nur über die Max-Lademann-Straße möglich.
Die Einfahrt über die Straße der Republik ist wegen Baumaßnahmen derzeitig bedauerlicherweise nicht passierbar.
JS



20.10.06 - Vorschau: HFC – FV DRESDEN NORD
Beste Spiele gegen Spitzenteams
Mit einer fast unveränderten Mannschaft gegenüber der Vorsaison kann der FV Dresden Nord sein Gastspiel im KWS bestreiten. Von den am 21.09.2005 aufgebotenen Akteuren sind nur zwei nicht mehr verfügbar: Mittelfeldstratege Tino Gaunitz (37) hat von Urgestein Thomas Baron (nach fast 16 Jahren als Chefcoach nun Sportdirektor) den Trainerjob übernommen und Offensivspieler André Heinisch ist zum Ortsnachbarn Dynamo gewechselt. Für den HFC stehen dagegen nur noch fünf Akteure (Küfner, Gleis, Georg, Petrick, Wille), die in jenem Nachholspiel gegen die „Nordlichter“ ein mühsames 1:1 erreichten, im aktuellen Aufgebot.
Es gibt also keinen Grund, den Gast auf die leichte Schulter zu nehmen, auch wenn die Elbestädter in diesem Jahr wahrlich noch keine Bäume herausrissen. Der FV hat offensichtlich die gleichen Startprobleme wie vor einem Jahr, als er sich erst mit dem halleschen 1:1 aus der gefährdeten Zone lösen und am Ende einen sicheren Mittelfeldrang (10.) einnehmen konnte. Was Wunder, dass der neue Trainer von der jetzigen Partie auf ein ähnliches Signal hofft, zumal seine Elf ihre besten Spiele bisher gegen Spitzenteams ablieferte. So gab es ein 0:0 in Meuselwitz, eine knappe und zudem unglückliche 0:1-Niederlage in Chemnitz und zuletzt auf heimischem Platz das 0:0 gegen Sachsen Leipzig. So richtig vorgeführt, weil stilrein ausgekontert, sahen sich die Gaunitz-Schützlinge lediglich beim 0:4 im ´Jägerpark´ gegen den Aufsteiger Dessau 05. Ihren bislang einzigen Sieg holten sie zu Hause gegen die Erfurter Reserve (2:1).
Der FV Dresden Nord verfügt über einen jungen Kader, der nur noch von den zweiten Mannschaften aus Cottbus, Jena und Erfurt getoppt wird. So standen gegen Leipzig drei noch 19-jährige (Christoph Klippel, Benno Töppel, Sascha Pfeffer) in der Anfangsformation. Dass die Mischung trotzdem stimmt, besorgen die Routiniers Knut Michael (29) als Abwehrchef, die Mittelfeldspieler Sebastian Hecht (27), Ivo Kostadinov (29) und Elvir Jugo (27) sowie Angreifer Rico Hanke (31). Ein weiterer Oberliga-Haudegen ist ab 1. November spielberechtigt: Der einstige Grimmaer Mirko Liebich (32) hatte sich erst nach Ablauf der Wechselfrist für den FV Nord entschieden und muss deshalb drei Monate auf seinen ersten Einsatz warten. Von Liebich, der dem HFC bekanntlich einige Male die Nase gedreht hat, erhofft sich der Verein vor allem größere Torgefahr. Die bisher erzielten vier Treffer sind wirklich nicht das Gelbe vom Ei, zumal die Hälfte davon vom Elfmeterpunkt fiel.
Einen Gefallen hat der HFC seinem Gast schon getan: Durch sein 2:0 über Jena II und Dresdens anschließendes 0:0 gegen den FC Sachsen konnten die Elbestädter den Relegationsplatz 16 verlassen. Das sollte an Entgegenkommen eigentlich reichen...
KB | JS


19.10.06 - Der CHEMIKER, Ausgabe 7
Zum Oberligapunktspiel am Sonntag, den 22.10.2006 um 14.00 Uhr im KWS gegen den FV Dresden Nord erscheint die siebente Ausgabe des HFC-Clubmagazins der Spielserie 2006/07. Der CHEMIKER beinhaltet diesmal u. a.:
* Dr. Michael Schädlich: Der HFC und seine Fans sind gegen Rassismus!
* Gästeporträt: FV Dresden Nord,
* Im Gespräch: Neuzugang Robert Pietsch,
* Fotoserie: Der Elfmeterkrimi von MD,
* Sammelposter: HFC-Kapitän Pawel Wojtala,
* Anhaltsachse Kalle Koller: Urteilshammer einer Sportgerichte-Kammer,
* Chronik: Vor 30 Jahren - Die HFC-Saison 1976/77, Teil 4: Die Spiele bei LOK und gegen Riesa.
Der CHEMIKER kostet EUR 1,50 (inklusiv EUR 0,50 für die Nachwuchsförderung), ist an den Stadionkassen zum Spiel erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS






17.10.06 - HFC gewann gegen die tapferen Kanenaer mit 16:0
Am heutigen Abend gewann unsere Oberligamannschaft gegen den Kanenaer SV II mit 16:0 (14:0). Der Vertreter der 3. Stadtklasse hatte sich das Flutlichtspiel gegen die hallesche Fußball-Nr. 1 bei den SONNTAGSNACHRICHTEN „geangelt“ und machte das Freundschaftsspiel in KWS unter Flutlicht vor ca. 200 Zuschauern mit vielen eigenen Fans fast zum Heimspiel. Natürlich wurde der immense Klassenunterschied schnell offenbar. Schon bis zum Halbzeitpfiff führten die Rot-Weißen deutlich mit 14:0. Für den HFC trafen, bei der am Ende mit 16:0 endenten Partie: 2. Endres, 3. Quidzinski, 12. Kamalla, 15. Schwarze, 19. Römer, 22. Endres, 24. Endres, 26. Sokolowski, 27. Geidel, 30. Schwarze, 35. Sokolowski, 40. Endres, 42. Römer, 45. Schwarze, 57. Wille, 75. Kunze. Sicherlich hatten beide Mannschaften Spaß am Fußball, auch wenn die „Süd-Hallenser“ ihre Chance zum Ehrentreffer nicht nutzen konnten.
Ro-Heb | JeSchu



17.10.06 - HFC-Oldies wurden „Elf des Monats“
Wie die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, wurden die Oldies unseres HFC im Rahmen der von der Hasseröder Brauerei initiierten Aktion als „Elf des Monats“ ausgezeichnet. Dabei hob Günter Baufeld, Repräsentant der Brauerei, hervor: „Die Alten Herren des HFC schauen auch über das Fußballspielen hinaus in andere Bereiche, haben mit den bei ihren Auftritten erzielten Einnahmen bereits Kinderheime und soziale Begegnungsstätten unterstützt.“
Oldie-Ehrenspielführer Hartmut Meinert äußerte sich, „mit einem Teil der Prämie in Höhe von 2.500 Euro unseren Nachwuchs sowie die immer etwas im Schatten stehenden Fußball-Frauen unseres Vereins unterstützen zu wollen“.
JS





16.10.06 - Christian Fährmann erlitt Muskelriss im Unterarm
Unser offensiver Mittelfeldspieler Christian Fährmann (Foto) erlitt im Punktspiel gegen den FC Carl Zeiss JENA II einen Muskelriss im rechten Unterarm. Wie lange der Berliner nach dieser Diagnose von Mannschaftsarzt Dr. Thomas Bartels ausfällt, ist gegenwärtig noch nicht abschätzbar.
Dies ist um so bedauerlicher, da Cheftrainer René Müller nach den Verletzungen von Kapitän Pawel Wojtala (Bänderanriss und Sprunggelenksverletzung), von Phlipp Wanski (Schlüsselbeinbruch) und von Volkan Kiral (Muskelbündelriss) nur noch über wenig Alternativen für das Mittelfeld verfügt.
Wir wünschen allen vier Leistungsträgern eine schnellstmöglich Genesung!
JS | Foto: RoHeb



16.10.06 - Nachlese: HFC A1-Junioren - FC Sachsen Leipzig II 1:0
HFC-Sieg im Aufsteigerduell gegen Sachsen Leipzig
Beide Mannschaften strebten auf dem wie immer gut präparierten Spielfeld am Sandanger einen vollen Erfolg an. Gleich zu Spielbeginn war ersichtlich, dass die Vorstellungen zur Realisierung dieses Zieles sehr unterschiedlich waren. Die Sachsen versuchten mit sehr hohem körperlichen Einsatz, das Spiel der Saalestädter zu zerstören. Die Heimelf dachte, "nur" über spielerische Momente das angestrebte Ergebnis erreichen zu können. Die Erkenntnis, die harten Zweikämpfe anzunehmen, war ein langer Prozess. Dem Spielverlauf hätte das Nutzen einer der zwei Chancen der Roten im ersten Abschnitt gut getan.
In der zweiten Halbzeit konnten die HFC-Youngster den Ball länger in den eigenen Reihen halten. Das Spiel sah jetzt gefälliger aus, und der Druck auf das Sachsen-Tor stieg. Rund zwanzig Minuten vor Ende der Begegnung nutzte Schneider eine Unsicherheit der Gästeabwehr und spielte uneigennützig in die Mitte auf Sitte, der nur noch ins leere Tor schieben musste. Diese knappe 1:0-Führung musste noch gegen hohe Bälle der Sachsen verteidigt werden. Wobei zwei Kontersituationen des HFC den Ausbau des Ergebnisses hätten bringen können.
HFC: Gehmlich, Schulz, Krug, Barabasch, Waldau, Zacke, Wehlert, Schößler (Schneider), Lindenhahn (Horn), Sitte (Dräger), Hempowicz (Dietrich).
Torschütze: Sitte
DeSchö | Ro-Heb


15.10.06 - HFC wird nun doch gegen einzelne Aspekte des NOFV-Urteils vom 10.10.2006 Widerspruch einlegen
Nach einer intensiven Beratung und der Abwägung aller voraussichtlichen Vor- und Nachteile für unseren Verein ist das Präsidium des HFC zu dem Entschluss gekommen, den Rechtsbeistand unseres Vereins damit zu beauftragen, am morgigen Montag beim NOFV fristgerechten Widerspruch gegen einzelne Aspekte des Urteils vom 10.10.2006 einzulegen.
Die ausgesprochene Geldstrafe in Höhe von EUR 2.000,00 sowie das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den FC Carl Zeiss Jena II werden anerkannt.
Der Widerspruch soll sich insbesondere gegen nachfolgend nochmals zitierte Passage des Urteil richten:
„Der Hallesche FC e. V. wird weiter auf der Grundlage des § 30 Ziffer 2. der RuVO des NOFV beauflagt, ab sofort jeglicher Bekundungen seiner Anhänger, die geeignet sind, fremdenfeindliche und rassistische Assoziationen im Zusammenhang mit der Austragung von Fußballspielen zu erzeugen bzw. zu schüren oder als solche gedeutet werden können zu unterbinden.“
Ziel des Widerspruchs ist es, diese Passage so zu modifizieren, dass sie in der vierten Spielklasse praktisch umsetzbar ist. (In Auswertung der unschönen Vorfälle im Rahmen des Spiels der Nationalmannschaft in der Slowakei äußerte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger gegenüber dem ´sid´ in diesem Kontext: „Wir mussten leider wieder erfahren, dass man solche Ausschreitungen nicht ganz verhindern kann. Wir müssen uns entschuldigen, aber müssen auch immer wieder darauf hinweisen, dass dies keine Fans sind, sondern Menschen, die die Plattform Fußball für ihre Zwecke missbrauchen.") Angesichts dieser, vom DFB-Präsidenten Herrn Dr. Theo Zwanziger, charakterisierten Situation sieht sich der Hallesche FC als gemeinnütziger und sozial engagierter Verein nicht in der Lage, Auswirkungen gesamtgesellschaftlich bestehender Probleme in der vom NOFV geforderten Form vollumfänglich unterbinden zu können.
Weiterhin weist der Hallesche FC darauf hin, dass mit einem Anerkenntnis der Formulierungen zu Punkt 3 des NOFV-Urteils in ihrer jetzigen Form Spielmanipulationen und Wettbewerbsverzerrungen in der nahen Zukunft theoretisch ermöglicht würden, ohne dass Präsidien und Vereinsführungen darauf tatsächlich Einfluss nehmen könnten.
Ungeachtet des Widerspruchs distanzieren sich das Präsidium und die Geschäftsführung des Halleschen FC nochmals in aller Deutlichkeit von jedweder Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz und werden alles in ihren Kräften stehende tun, um friedfertige Fußballspiele mit einem hohen Erlebniswert zu organisieren!
Dr. Michael Schädlich (Präsident des HFC e. V.)
Rüdiger Sachse (Vizepräsident des HFC e. V.)
Jörg Sitte (Medienverantwortlicher des HFC e. V.)


15.10.06 - Holt Euch den HFC! +++ KANENAER SV II gewann bei der Aktion der SonntagsNachrichten +++ Anti-„Geisterspiel“ als Dank an die Fans am Dienstag um 18.30 Uhr im KWS
SN: Am Dienstagabend steigt im Kurt-Wabbel-Stadion ein echter Fußball-Schlager: Ab 18.30 Uhr empfängt der Hallesche FC als Tabellenführer den Zweitplatzierten, die zweite Mannschaft des Kanenaer SV, zu einem Testspiel. Für Spannung ist gesorgt, weiß doch im Vorfeld der Partie jedes Team einen Trumpf auf seiner Seite: Während der Oberligist nämlich mit Heimvorteil auflaufen kann, waren die Kanenaer an diesem Wochenende – in der dritten Stadtklasse – spielfrei.
Im September hatte SonntagsNachrichten zu der gemeinsamen Aktion mit dem Halleschen FC aufgerufen: „Holt Euch den HFC!“ Mit einer originellen Begründung konnten sich Fußballteams ab Landesklasse abwärts für ein Freundschaftsspiel gegen den Oberligisten bewerben.
Bis zum Einsendeschluss gingen 18 Bewerbungen aus der Stadt Halle und dem Saalkreis in der SN-Redaktion ein. Dabei wurde sehr viel Kreativität gezeigt, so dass die Auswahl eines Siegers recht schwer war. An dieser Stelle deshalb ein herzlicher Dank an alle 18 Einsender.
Die Auswahl fiel schließlich auf die Zuschrift vom Nestor der zweiten Mannschaft des Kanenaer SV, Armin Trautwein (55). Er schrieb: „Ich bin Spieler des derzeitigen Spitzenreiters der dritten Stadtklasse Halle, des Kanenaer SV II. Wir haben uns diese Position mit einer gesunden Altersstruktur (18-55 J.), sowie durch ‘hartes Training’ erarbeitet. Da wir vor einer dreiwöchigen Punktspielpause stehen, suchen wir Testpartner um unser wahres Leistungsvermögen zu bestimmen! Leider hat der FC Bayern im Moment einen terminlichen Engpass, so dass wir uns mit dem HFC als Gradmesser begnügen müssen. Da wir ein rein sportliches Interesse haben, verzichten wir sogar auf die Antrittsgage, um dem HFC in seiner momentanen Situation entgegenzukommen.“
Am Dienstagabend spielt nun die Zweite des Kanenaer SV gegen den HFC. Nach dem Geisterspiel können sich alle Fans von Kanena und dem HFC auf ein interessantes Spiel freuen. Der Eintritt kostet symbolische zwei Euro.
Das Präsidium und die Geschäftsführung unseres Vereins möchten sich mit diesem Spiel gleichzeitig für den tollen Zusammenhalt der gesamten „HFC-Familie“ vor, während und auch jetzt nach dem „Geisterspiel“ gegen Jena II (auf Grund eines unangemessenen NOFV-„Urteils“) bedanken!
JS


14.10.06 - HFC gab die richtige Antwort auf dem Platz, holte für seine Fans im „Geisterspiel“ den Sieg und schoss sich an die Tabellenspitze
Am Nachmittag bezwang unsere Oberligamannschaft den FC Carl Zeiss Jena II vor einer „Geisterkulisse“ (aufgrund eines überzogenen und unangemessenen NOFV-„Urteils“) im KWS mit 2:0. Dabei wurde es die erwartet schwere Begegnung. Die Gäste waren zumeist feldüberlegen und hatten durch den aus dem Profikader sortierten Robert Paul (3.) auch die erste Chance im Spiel. Aber „Küfi“ reagierte hervorragend. Schon mit ihrer ersten Möglichkeit gingen die Müller-Schützlinge, nach einer Ecke von Torsten Kühnast per Kopfball von Michel Petrick (17.) in Führung. Auch in der zweiten Hälfte blieben die Jenaer Youngster spielbestimmend, agierten aber vor dem HFC-Tor viel zu umständlich. Vier Minuten vor dem Abpfiff vollendete der zuvor eingewechselte Manuel Endres einen Konter zum 2:0-Endstand. Leider gab es nach 20 Minuten eine weitere schwere Verletzung für einen HFC-Spieler. Christian Fährmann musste mit Verdacht auf einen Armbruch frühzeitig ausscheiden. Rund 350 HFC-Fans verfolgten das Geschehen per Telefoninformationen auf der „Geisterparty“ im Stadion am Böllberger Weg. Große Klasse: Bei dieser Veranstaltung, zu der auch später die Mannschaft hinzukam, wurden ca. 1.500 € für die HFC-Kasse gesammelt. Dafür vorab vielen Dank!
Ro-Heb | Fotomontage: Ro-Heb + Uwe Köhn (BILD Halle).



14.10.06 - Spielbericht: HFC - FC CZ JENA II
Die 1. Halbzeit
Das hatte das KWS noch nicht erlebt. Unsere Mannschaft musste nach dem „Urteil“ des NOFV in einem Oberligaspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit antreten. Es herrschte eine Atmosphäre wie zu einem A-Junioren-Kreisligaspiel am Sonntagvormittag. Vor ca. 50 Offiziellen und Medienvertretern begann die Partie des 8. Spieltages gegen die U23 des Zweitligisten vom FC Carl Zeiss JENA. Die Schützlinge von Teamchef Michael Junker (ohne Trainerschein wie einst Rudi Völler und Franz Beckenbauer mit diesem Titel autorisiert) übernahmen sofort die Initiative. Schon nach drei Minuten musste HFC-Keeper Matthias Küfner sein ganzen Können aufbieten, um einen Schuss aus Nahdistanz von Robert Paul zu parieren. Trotz einer offensiven Grundausrichtung mit drei Angreifern, standen die Rot-Weißen sehr tief und überließen den Gästen das Mittelfeld. Die erste Offensivaktion der Hallenser war in der 8. Minute zu verzeichnen, doch Torsten Kühnast schlug den HFC-Eckball Nr. 1 hinter das Tor. Doch knapp zehn Minuten später dokumentierte HFC-Coach René Müller seine ständig zelebrierte Grundgeduld und beorderte den Ex-Eilenburger erneut zur Ausführung des 2. Eckballs. Und das war gut so. Torsten Kühnast schlug den Ball punktgenau auf den Fünfmeterraum. Der neue, zweite „Sechser“ Michel Petrick stand goldrichtig und wuchtete den Ball mit dem Kopf unhaltbar zum 1:0 in die Maschen. Am Spielverlauf änderte sich nichts. Die Thüringer blieben weiter dominant. Echte Chancen erspielten sie sich aber nicht. Jenas Teamchef hatte nach 20 Minuten nur den Kommentar: „Das ist doch wohl unglaublich: Die Hallenser kontern im eigenen Stadion!“ übrig. Die nächste nennenswerte Aktion war leider aus hallescher Sicht eine äußerst betrübliche. Christian Fährmann musste mit einer Armverletzung frühzeitig ausscheiden. Doch die Antwort folgte auf dem Fuß. Lars Georg knallte einen zweiten Ball auf das Jenaer Tor. FCZ-Keeper Kraus konnte den „Hammer“ nur prallen lassen, Sebastian Wille kam für den zweiten HFC-Treffer zu spät. So blieb es bei der 1:0-Führung der Hallenser.


14.10.06 - Spielbericht: HFC - FC CZ JENA II
Die 2. Halbzeit
Nach dem Wiederanpfiff kein anderes Bild. Allerdings wurde der Druck der Gäste immer größer. Auf der Pressetribüne war man sich deshalb einig: Wenn jetzt der HFC nicht das 2:0 macht, wird es sehr eng. Doch vom zweiten Tor waren die Gastgeber zunächst weit entfernt. Ein konstruktives Mittelfeldspiel und Konterattacken blieben rar. Aber auch die Jenenser blieben im Angriff relativ ungefährlich, auch wenn der äußerst agile Juraschek (65., 76.) mit Distanzschüssen sein Glück versuchte, blieb den Gästen der durchaus verdiente Ausgleichtreffer versagt. Erst zehn Minuten vor dem Abpfiff fanden die Müller-Schützlinge zu zaghaften Konterangriffen, in deren Folge Alex Gleis (79.) aber nur ein Netzlupfer gelang. Zuvor hatte der Jenenser Schlachta eine gute Möglichkeit aus halbrechter Position kläglich vergeben. Die letzte Chance der Gäaste vereitelte Robert Pietsch (83.) gegen Juraschek, als er einen Zweikampf im HFC-Strafraum gewann und zur Ecke klären konnte. HFC-Coach René Müller hatte in der Schlussphase verbale Schwerstarbeit zu leisten. Immer wieder feuerte er seine Jungs an: „Beisst auf die Zähne!“ Und er hatte Erfolg. Der „HFC-Beton“ in der Abwehr war nun fester, als die Mauern des altehrwürdigen KWS es je waren. Besonders Alex Gröger stemmte ihn besonders hart und gewann jedes Kopfballduell. Den einzig so richtig gefährlichen Konter nutzte dann der HFC noch zum 2:0. Torsten Kühnast gewann auf der linken Außenbahn einen Zweikampf gegen den Jenaer Kapitän Michael Urbanski und bediente mit einem Superpass Manuel Endres, der den FCZ-Keeper aus ca. 12 m chancenlos ließ. Das Spiel war entschieden, und die ca. 350 HFC-Fans auf dem „Bölli“ wurden durch den Sieg ihrer Mannschaft wenigstens etwas entschädigt. „Mücke“ kommentierte nach dem Schlusspfiff: „Es war hier am Böllberger Weg eine gelungene Veranstaltung, die eigentlich gar nicht hätte stattfinden müssen, weil das „Urteil“ des NOFV völlig überzogen ist. Dennoch sind wir traurig, das Spiel nicht gesehen zu haben. Wir haben unseren Verein mit Spenden unterstützt. Bis jetzt (17.00 Uhr) haben wir auf dem Bölli 1.500 Euro zusammen.“ Die Mannschaft stieß später zur Party hinzu und konnte sich dafür persönlich bedanken. Zumindest bis morgen ist der HFC wieder einmal Spitzenreiter der NOFV-Oberliga. Vielleicht bleibt es er auch nach dem Schlusspfiff der letzten Spiele des 8. Spieltages. Von Bedeutung ist dies allerdings noch lange nicht...


14.10.06 - STATISTIK: HFC - FC Carl Zeiss JENA II 2:0 (1:0)
HFC (rot-rot): Küfner – Pietsch, Gleis, Gröger – Fährmann (28. Seipel), Georg, Petrick, Kühnast – Kunze (67. Sokolowski), Döring, Wille (57. Endres). Trainer: René Müller.
Jena II (blau-blau): Kraus – Vulin, Riemer, Wachsmuth – Urbanski, Schimmelpfennig, Paul, Schlachta – Juraschek, Jelic, Wendler. Teamchef: Michael Junker.
Tore: 1:0 Petrick (17. Kopfball – Ecke Kühnast von links), 2:0 Endres (86. – Vorlage Kühnast von links).
Ecken: 6:3 (3:1). Chancen: 5:6 (2:1). Freistöße: 11:9 (4:5). Abseits: 2:1 (1:0). Gelbe Karten: Kühnast (53. Foul) – Vulin (75. Foul). Schiedsrichter: Ralf Böhm (Berlin). SRA: Alexander Molzahn, Adrian Maxelon. Zuschauer: wg. NOFV-„Urteil“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ca 50 Offizielle und Medienvertreter im KWS Halle. Äußere Bedingungen: herbstlich kühl, ca. 13 Grad, bedeckt, Rasen nass und teilweise sehr holprig. Anmerkungen: Christian Fährmann musste in der 28. Minute mit Verdacht auf einen Armbruch verletzt ausscheiden. Für ihn kam Benedict Seipel ins Spiel, der für den HFC sein Oberligadebüt feierte.
Die weiteren Ergebnisse der NOFV-OL Süd:
FC Energie Cottbus II - VfB Auerbach 4:0 | FSV Zwickau - Germania Halberstadt 2:2 | VfB Pößneck - ZFC Meuselwitz 0:1 | Budissa Bautzen - SV Dessau 05 0:0.
Ro-Heb | AT



14.10.06 - AUS DER PK: HFC - FC CZ JENA II
René Müller (Cheftrainer des HFC):
Jena hat eine hohe Qualität. Das wussten wir, ich habe diese Mannschaft zweimal beobachtet. Demzufolge wusste ich, was auf uns zukommt. Es macht sich natürlich bemerkbar, dass in Jenaer Nachwuchs über Jahre gut gearbeitet wurde. Wenn dann noch zwei drei Spieler von oben kommen, dann ist es immer eine gute Mannschaft, gegen die sich jedes Oberligateam tüchtig strecken muss. Man muss gegen eine solche Mannschaft sehr effektiv spielen, das ist uns in der ersten Halbzeit durch einen Standard gelungen. Jena gelang dies nicht, weil Küfner deren erste Chance zunichte gemacht hat. Christian Fährmann hatte sich dabei auf der Außenbahn verschätzt. Matthias Küfner hielt die erste hundertprozentige Chance. Demzufolge ist das Spiel für uns offen geblieben und wie haben unsere erste Chance genutzt. Es war dann nicht einfach gegen Jena, wo viele meinen, das ist ja nur eine zweite Mannschaft. Und dazu ein Spiel ohne Zuschauer. In der zweiten Halbzeit ist es uns nicht gelungen, die Konter ordentlich durch zu spielen und abzuschließen. Da war ich natürlich erleichtert, als das 2:0 fiel. Das war natürlich ein Klassekonter, so wie ich mir das vorstelle. Es kam nicht zu spät, aber es war schon ziemlich eng. Jena war bis zu diesem Zeitpunkt einfach überzeugende, laufbereit und zweikampfstark. Sie haben alles versucht, viel geschossen und auch abgefälschte Bälle sowie zwei bis drei gefährliche Standards. Da war es klar, dass wir irgendwann auch im Strafraum unruhig werden könnten. Ich habe in den letzen Jahren sehr oft gegen zweite Mannschaften gespielt, auch in der dritten Liga, diese Spiel ähneln sich alle. Das war heute demzufolge nichts neues und ich bin froh, dass wir so effektiv gespielt haben. Man darf dabei nicht vergessen, dass wir hinsichtlich gesunder Spieler nicht gerade gut geprägt sind. Da ist es nicht einfach jede Woche umzustellen und neue Leute zu bringen. Aber es ist gut, dass „Pette“ gerade zu richtigen Zeitpunkt wieder da war. Auch der Einsatz von Benedikt Seipel ist beachtenswert, wobei ich froh bin, dass ich ihn beim Pokalspiel in Magdeburg eine 120-minütige Einsatzchance gegeben habe. Ich möchte schon vor der heutigen Leistung meiner Mannschaft den Hut ziehen. Schließlich mussten wir auch ohne Zuschauer spielen. Ich bin zwar mit dem Spiel rundum nicht zufrieden, aber mit dem Ergebnis schon. Das wie, war schon in Ordnung und stimmt mich positiv. Aber die nächsten Wochen werden keinesfalls einfacher.


14.10.06 - AUS DER PK: HFC - FC CZ JENA II
Michael Junker (Teamchef des FC CZ JENA II):
Ja es ist leider so, dass es sich bei mir Woche für Woche wiederholt. Wir spielen auswärts gegen die großen Mannschaften wie Chemnitz, den FC Sachsen und den HFC eine gute Partie. Aber am Ende fahre ich erfolglos nach Hause. Ich denke, dass ist eben das Lehrgeld, was wir in der Oberliga derzeit bezahlen müssen. Wir hatten genug Möglichkeiten, machen die aber nicht rein. Im Gegensatz dazu passieren uns hinten individuelle Fehler, die mit einem Tor bestraft werden. Dann fahren wir nach Hause und sind wieder einmal enttäuscht. Jetzt kommen aber die Mannschaften, gegen die wir unbedingt gewinnen müssen. Ich denke, wir werden jetzt punkten, damit wir von den Abstiegsrängen weg kommen.





13.10.06 - Vorschau: HFC – FC CZ JENA II
Die Gäste kommen mit Elf plus X
Natürlich hat das morgige Oberligaspiel, das leider unter Auschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss, noch eine sportliche Seite, die wir in dieser Vorschau etwas näher beleuchten wollen. Es ist nicht einmal zwei Jahre her, da standen sich noch die ersten Vertretungen des HFC und FC Carl Zeiss gegenüber. Doch nach zwei Aufstiegen in Folge sind die Jenaer inzwischen in der 2. Bundesliga angekommen, während sich der Gastgeber wie schon einmal vor 20 Jahren mit der Jenaer Reserve - damals in der zweithöchsten Spielklasse - duelliert. Was dabei zu DDR-Ligazeiten galt, hat auch heuer Gültigkeit: Auch die zweite Reihe des einstigen Renommierklubs ist für die Saalestädter eine echte Herausforderung, setzt sie sich doch wie einst fast ausnahmslos aus Absolventen der nach wie vor vorzüglichen Jenaer Talenteschule zusammen.
Nach dem im Sommer geschafften Aufstieg gilt für den verantwortlichen Trainer Michael Junker (38) Spieltag für Spieltag die Formel „Elf plus X“. Das heißt, elf blutjunge Burschen bilden das Korsett, hinzukommen dann einige Spieler aus dem Kader der Zweitliga-Elf. Dass dabei - wie in fast allen zweiten Vertretungen - tüchtig rotiert wird, liegt in der Natur der Sache. „Das ist für eine Ausbildungsmannschaft schließlich normal. Immerhin sind wir in der letzten Saison damit Thüringenmeister geworden“, sagt Junker, der sich offiziell wie einst die Beckenbauer und Völler Teamchef nennen muss, weil ihm die erforderliche A-Lizenz fehlt. Aus diesem Grunde fungiert auch Manager Olaf Holetschek als verantwortlicher Trainer. Junker selbst hat in den Jahren 1989 bis 91 das Zeiss-Trikot in 17 DDR-Oberligaspielen getragen und einen Treffer erzielt.
Im Gegensatz zu Cottbus II bot beispielsweise die Zeiss-Reserve bisher fast ausnahmslos Youngster auf. Einzige „Stammspieler“ mit größerer Erfahrung sind Stefan Kühne (26) und der von Pößneck gekommene David Schimmelpfennig (25). Einmal wirkte der von Cheftrainer Heiko Weber zwischenzeitlich suspendierte Holger Hasse (28) mit. Auch der vom 1. FC Nürnberg geborgte Bosnier Petar Jelic (19) und das ebenfalls von Nürnberg noch für ein Jahr ausgeliehene Eigengewächs Ralf Schmidt (21) wechselten bisher zwischen beiden Männerteams der Jenaer.
Mit einer Reihe von Zeiss-Akteuren hat HFC-Angreifer Sebastian Wille bei den Junioren in der Bundesliga noch zusammengespielt. Neben Schmidt sind das Michael Urbansky, Patrick Leutloff, Andreas Keil, Robert Paul und Felix Holzner (alle 20 bzw. 21). Jüngster im Team ist der 18-jährige Marko Riemer, Stammkeeper Norman Wohlfeld ist gerade ein Jährchen älter.
Unserem HFC lag die U23 der Thüringer bislang nicht. In der NOFV-Oberliga gelang den Rot-Weißen in vier Spielen, bei 1:8 Toren, nur ein einziger Punktgewinn. Das wird und muss morgen auch ohne die leider unbesetzte HFC-Fankurve besser werden.
KB | Ro-Heb


13.10.06 - Der CHEMIKER, der nur im Netz erscheinen kann...
Zum Oberligapunktspiel am morgigen Samstag, den 14.10.2006 um 14.00 Uhr im KWS gegen den FC Carl Zeiss JENA II kann die im Entwurf bereits komplett fertiggestellte Ausgabe des HFC-Clubmagazins bedauerlicherweise nicht erscheinen. Da dieses Spiel wegen eines NOFV-„Urteils“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss, wurde der Druck zur Vermeidung weiterer Kosten storniert.
Für Interessenten steht ab sofort diese ´verhinderte´ Ausgabe des CHEMIKERs hier im Internet zum Herunterladen bereit. Für Sammler, die Einzelstücke in einer höheren Auflösung wünschen, hat die Agentur ROWIS eine CD mit einer druckfähigen pdf-Datei erstellt und an „Grabbel“ übergeben (zur Abklärung der genauen finanziellen Modalitäten bitte mit ihm unter den bekannten Kontaktmöglichkeiten in Verbindung setzen).
JS




13.10.06 - Regionale Medien unterstützen unseren HFC und seine treuen Anhänger mit Infos vom morgigen „Geisterspiel“
Nach einem NOFV-„Urteil“, welches unser Verein weiter als völlig überzogen und unangemessen betrachtet, zeigen sich viele regionale Medien solidarisch und wollen für unsere treuen und zahlreichen Anhänger verstärkt über das morgige „Geisterspiel“ gegen den FC Carl Zeiss JENA II berichten.
So wird beispielsweise radio SAW (auf UKW 103,3) viele Live-Einblendungen aus dem KWS senden und aller zehn Minuten den aktuellen Spielstand vermelden. Redakteurin Michaela John dazu: „Damit wollen wir als radio SAW zeigen, dass wir zu unserem Medienpartner HFC stehen. Eine weit über das normale Maß hinausgehende Berichterstattung von diesem ´Geisterspiel´ betrachten wir als selbstverständlichen Service für die vielen Anhänger des HFC.“
Die Mitteldeutsche Zeitung wird auf ihrem Internetauftritt unter www.mz-web.de erstmals einen Live-Ticker vom Spiel einrichten.
Auch TV Halle schließt sich an. Ab kommenden Montag, 18.30 Uhr erscheint ein umfassender, ca. 30-minütiger ´Geisterspiel´-Bericht. Dieser wird auch durch einen nicht unerheblichen Kostenzuschuss der Firma ´Baumann & Burmeister GmbH´ aus Halle (Mitglied des HFC-Wirtschaftsbeirates) ermöglicht. Herzlichen Dank dafür an deren Geschäftsführer, Herrn Dipl.-Ing. Jürgen Diekers! TV Halle-Geschäftsführer Ralf Schietrumpf: „Wir wollen den HFC-Fans – wenn sie schon nicht ihr Team im KWS unterstützen dürfen – zumindest in der Nachbetrachtung ´bewegte Bilder´ vom Spiel anbieten. Auch von der ´Geisterparty´ auf dem ´Bölli´ werden wir ausführlich berichten. Viel Glück für unseren HFC und morgen drei Punkte gegen Jena II!“
JS


13.10.06 - Das Interview gegen den Hass - Ede Geyer reicht HFC die Hand
Von MICHAEL NOWACK
Eduard Geyer (62) - die Fußballstimme des Ostens! BILD sprach mit dem Trainer des FC Sachsen Leipzig über das 0:1-„Skandalspiel“ am 1. Oktober gegen den HFC, Ogungbure, Rassismus und das Rückspiel am 1. April 2007.
Herr Geyer, Sie saßen am 1. Oktober noch als Sportdirektor im Zentralstadion auf der Sachsen-Bank. Wie haben Sie persönlich die Stimmung empfunden?
* 10.000 Fans verbreiteten eine tolle Fußballstimmung, die einem Spitzenspiel würdig war. Von Rassismus habe ich persönlich nichts bemerkt.
Trotzdem wurde der HFC hinterher vom NOFV wegen Rassismus zu 2.000 Euro Geldstrafe und einem Geisterspiel gegen Jena verdonnert.
* Rassismus ist nicht das Problem von Halle. Es ist eine generelles Problem, das gerade in Deutschland heiß diskutiert wird. Bei aller Wachsamkeit darf aber nicht in Hysterie verfallen und überreagiert werden.
Und man sollte die wirklich Schuldigen verurteilen und nicht nur die Vereine.
* Genau das ist das Problem. Am Ende trifft es die Vereine, wie jetzt den HFC. Die allein können das aber nicht lösen. Trotzdem dürfen wir nicht die Hände heben. Alle müssen helfen, das dumpfe Geschreie aus unseren Stadien zu verbannen.
Das Urteil des NOFV, das auch auf Aussagen ihres Spielers Ogungbure beruht, hat Wut in der HFC-Gemeinde erzeugt. Man muss Angst haben, dass sich die beim Rückspiel am 1. April entlädt. Geben Sie Ogungbure da Heimaturlaub?
* Auf keinen Fall. Das wäre Kapitulation vorm Rassismus. Beide Vereine können viel tun, um Aggressionen abzubauen und aus dem Rückspiel ein Fußballfest zu machen. Der gute Fußballfan - und das sind bei uns und in Halle mehr als 99 Prozent - muss im Stadion die Hosen an haben. Ich reiche dem HFC die Hand.
Ist angenommen! Wie wär´s, wenn Sie vorm Rückspiel nach Halle zu einem HFC-Fanforum kommen?
* Bin ich auf jeden Fall dabei. Das ist ein gutes Zeichen in die richtige Richtung.
Eduard Geyer - die Fußballstimme des Ostens. Und ein ganz weiser Mann...
JS
P. S.:
Auch die MZ spricht in ihrem heutigen Artikel unter der Überschrift „Geisterparty“ im Stadion Böllberger Weg - Informationen vor Ort und im Internet von einem „nach wie vor nicht nachvollziehbaren Urteil“.


13.10.06 - Bescheid der Stadt Halle (Saale) mit Auflagen für die „Geisterparty“ am Bölli
Soeben erreichte die HFC-Geschäftsstelle ein Telefax der Stadt Halle (Saale) mit dem amtlichen Bescheid zur „Geisterparty“ am Samstag, den 14.10.2006 von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Stadion am Böllberger Weg. Dessen Inhalt geben wir zur Information wie folgt wieder:
HALLE (SAALE)
Fachbereich Schule, Sport und Bäder
Halle (Saale), 13.10.2006
Bescheid über die Zulassung zur Benutzung öffentlicher Sporteinrichtungen in der Stadt Halle (Saale) gemäß § 22 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Sachsen-Anhalt (GOLSA) vom 26.04.1999 (GVBL LSA S. 152) I.d.F. des Artikels des Kommunalrechtsänderungsgesetzes vom 31. Juli 1997 (GVBL des LSA S. 721) und der Satzung über die Benutzung von Sportstätten und Bädern der Stadt Halle (Saale) vom 19. November 1997
1. Einrichtung:

Sportplatz Böllberger Weg
2. Nutzungszeiten / Veranstaltungen:
Fanveranstaltung, 14.10.2006, 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
2.1. Auflagen / Nebenbestimmungen:
Der Nutzer
ist für den Schutz der Sportfläche verantwortlich,
trägt die ausdrückliche Schadenshaftung;
Die Stadt
übernimmt keine Verantwortung für die Sicherheit der Fans,
übernimmt keine Garantie für das Punktspiel am 15.10.2060 bei Verschmutzungen und/oder Beschädigungen am Sportobjekt;
3. Sachkostenbeitrag:
gemäß Sportstättenentgeltsatzung vom 17.12.1997 ist die Nutzung unentgeltlich;
4. Kostenentscheid:
Die Entscheidung ergeht kostenfrei.
JS


12.10.06 - Interview gegen den Hass - Ede Geyer reicht HFC die Hand
Unter dieser Schlagzeile wird in der morgigen Ausgabe der BILD Halle ein großes Interview mit Ede Geyer erscheinen. Darin schildert der Trainer des FC Sachsen Leipzig seine persönlichen Eindrücke vom angeblichen Skandalspiel am 01.10.2006.
Die Fußball-Ikone versprach Bild-Redakteur Michael Nowack, vor dem Rückspiel der Grün-Weißen bei unserem Halleschen FC (am 1. April 2007 im KWS) nach Halle zu kommen und mit HFC-Fans in einer gemütlichen Runde über die Themen Fußball, Rassismus, Fanpotenziale und Vereinsrivalitäten zu diskutieren.
Also Leute: Morgen ran an den Kiosk, Interview lesen und danach eigene Meinung bilden!
JS




12.10.06 - Zustimmung des NOFV für die „Geisterparty“ am Bölli mit Auflagen
Soeben erreichte die HFC-Geschäftsstelle ein Telefax des NOFV mit der Zustimmung unter Auflagen für die Informationsweitergabe vom Spiel gegen den FC Carl Zeiss JENA II zur „Geisterparty“ am Samstag, den 14.10.2006 von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Stadion am Böllberger Weg.
Dessen Inhalt geben wir zur Information wie folgt wieder:
Berlin, 12.10.2006 Ihr Antrag auf Informationsweitergabe während des Spiels unter Ausschluss der Öffentlichkeit Hallescher FC - FC Carl Zeiss JENA II
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Beantwortung Ihres o. g. Antrages vom 11.10.2006 zur Veranstaltung im Stadion Böllberger Weg teilen wir Ihnen folgendes mit:
Dem Antrag wird grundsätzlich, unter nachfolgenden Auflagen, zugestimmt.
1. Der HFC nutzt die Veranstaltung, um die anwesenden Fans zu Fairplay, Antirassismus, Antigewalt und Toleranz aufzurufen.
2. Es werden keine Eintrittsgelder oder sonstige Kostenerhebungen vorgenommen.
3. Die Durchsagen begrenzen sich auf:
3.1. Begrüßung,
3.2. Appelle (siehe 1.),
3.3. Aufstellungen, Auswechslungen,
3.4. Torerzielungen,
3.5. Halbzeitstand,
3.6. Endergebnis,
3.7. je Halbzeit max. 4 Durchsagen mit einer max. Dauer von je 2 Minuten.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Veranstaltung in alleiniger Verantwortung des HFC stattfindet, der alle notwendigen Voraussetzungen zu erfüllen und evt. mögliche Rechtsfolgen zu tragen hat. Wir wünschen der Veranstaltung einen störungsfreien Verlauf und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
gez. Holger Fuchs
Geschäftsführer des NOFV
JS


12.10.06 - Presse-Akkreditierungen des HFC gelten am Samstag
Nach soeben erfolgter telefonischer Rücksprache mit dem Geschäftsführer des NOFV, Herrn Holger Fuchs, teilt der Hallesche FC mit, dass für das Oberligapunktspiel am 14.10.2006 (Anpfiff: 14.00 Uhr) gegen den FC Carl Zeiss Jena II, welches unter „Ausschluss der Öffentlichkeit“ stattfinden muss, die durch den HFC herausgegebenen Saisonpressekarten 2006/07 sowie Tagespressekarten in vollem Umfange Gültigkeit besitzen.
Wir bitten auf Grund der vielen Nachfragen von Medienvertretern um Verständnis, dass nicht jede einzelne dieser Anfragen persönlich beantwortet werden kann.
JS


12.10.06 - „Geisterparty“ am Bölli
Der Hallesche FC und das Fanprojekt Halle nehmen die Ideen unserer Anhänger auf und organisieren am Samstag, den 14.10.2006 von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr eine „Geisterparty“ im Stadion am Böllberger Weg.
Über eine telefonische Standleitung werden laufend aktuelle Infos aus dem Oberligaspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena II geliefert. Neben der Versorgung zu fanfreundlichen Preisen wird ein DJ den Partygästen ordentlich einheizen. Weiterhin ist eine Sonderkasse geöffnet, an der Spenden oder ein freiwilliger Obolus zu dieser Veranstaltung entrichtet werden können. Ein großes Danke an die Stadt Halle (Saale), die schnell und unbürokratisch die Genehmigung zur Nutzung des ´Böllis´ erteilte.
HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich dazu: „Ich persönlich und die gesamte Vereinsführung schämen sich, ein ´Urteil´ gegen 99% unserer aufrechten, ehrlichen Fans und Zuschauer durchsetzen zu müssen, welches gegenüber der eigentlichen Problematik völlig unangemessen ist!“
JS


12.10.06 - Presseschau -
MZ: Urteil löst das Problem nicht +++ BILD: HFC-Anwalt kritisiert NOFV-Urteil

Nachfolgend zitieren wir aus Artikeln der lokalen Presse vom heutigen Tage auszugsweise:
MZ: „Urteil löst das Problem nicht
Fußball-Vizepräsident des Landes muss Geisterspiel in Halle durchsetzen
So richtig wohl ist Werner Georg nicht in seiner Haut. Der Vize-Präsident des Landes-Fußballverbandes muss am Sonnabend das Urteil des Sportgerichts durchsetzen. Danach hat der HFC in der Oberliga gegen Jenas Reserve unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu spielen. Die Richter hatten den halleschen Verein nach rassistischen Schmährufen am 1. Oktober in Leipzig gegen farbige Spieler des FC Sachsen im schriftlichen Verfahren zu diesem Geisterspiel und einer Geldstrafe von 2.000 Euro verurteilt. ´Nein´, sagt Georg, ´dieses Urteil löst das Problem nicht. Und es beruht einzig auf einem Stück Film des MDR-Fernsehens, auf dem niemand eindeutig zugeordnet werden kann´. Die Beweise für ein solches Urteil seien nicht ausreichend. Georg bedauert deshalb, dass das Sportgericht keine Zeugen gehört habe. Auch Jenas Präsident Rainer Zipfel ist enttäuscht: ´Mit der Entscheidung werden viele Fans getroffen, die sich vorbildlich verhalten und für die die Unterstützung der eigenen Mannschaft im Mittelpunkt steht´. ...“
Zum kompletten Artikel gelangt ihr unter www.mz-web.de.
BILD Halle: „HFC-Anwalt kritisiert NOFV-Urteil - Fans starten Spendenaktion
Das NOFV-Sportgericht verdonnerte den HFC zu 2.000 Euro Strafe und sperrte die Fans für das Samstagspiel aus.
Der Club geht nicht in Berufung! HFC-PR-Mann Jörg Sitte: ´Wer sich gegen ein Rassismus-Urteil wehrt, wird noch mehr in die rechte Ecke abgedrängt.´ HFC-Anwalt Michael Schunke kritisiert das Urteil aus juristischen Gründen sogar: ´Es beunruhigt mich, dass ein Verbandsgericht ohne sorgfältige Aufklärung solche Urteile fällen darf. Im Strafrecht wird ja auch nicht die Familie des Einbrechers bestraft, sondern nur der Einbrecher.´
Parallel dazu rücken die Fans, die für das Jena-Spiel (Samstag, 14 Uhr) ausgesperrt sind, noch enger zusammen. Sie wollen den finanziellen Schaden - der HFC gab gestern offiziell die Summe von 15.000 Euro an - der durch das Urteil entstanden ist, durch eine Spendenaktion ausgleichen. Auch Geschäftsleute, die in die Vorbereitung des Jena-Spiels einbezogen waren, werden dem HFC keine Kosten in Rechnung stellen.
Die Fan-Aktion ist auch ein Signal an Präsident Dr. Michael Schädlich und Wirtschafts-Boss Wilfried Klose. Beide sprachen nach dem Urteil entnervt und Massiv von Rücktritt.
Rücktritt verboten, Jungs! Der HFC braucht euch. Erst recht nach diesem Urteil...“
JS


11.10.06 - HFC-Anhänger mit großer Spendenbereitschaft
Nach dem NOFV-„Sportgerichtsurteil“ vom gestrigen Tage gingen unserem Verein über die Geschäftsstelle und per E-Mail überaus viele Erklärungen zu, die die Bereitschaft beinhalten, durch eine Spende den finanziellen Schaden - welcher insbesondere für unsere Nachwuchs- und Frauenabteilung entsteht - zu minimieren.
Der Hallesche FC bittet darum, für diese Spenden seine nachfolgende Bankverbindung zu verwenden:
Stadt- und Saalkreissparkasse Halle, Bankleitzahl: 800 537 62, Konto-Nr.: 387 301 070.
Für die Spendenbereitschaft und die ausgesprochenen Sympathiebekundungen ein ganz großes Dankeschön!
P. S.: Die Bankverbindung ist ebenfalls in den ´Klicktipps´ einzusehen.
JS



11.10.06 - Der CHEMIKER, der nicht erscheinen kann...
Zum Oberligapunktspiel am Samstag, den 14.10.2006 um 14.00 Uhr im KWS gegen den FC Carl Zeiss JENA II kann die im Entwurf bereits komplett fertiggestellte Ausgabe des HFC-Clubmagazins bedauerlicherweise nicht erscheinen. Da dieses Spiel aus den bekannten Gründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss, wurde der Druck zur Vermeidung weiterer Kosten storniert. Der CHEMIKER hätte u. a. beinhaltet:
* Gästeporträt: FC Carl Zeiss JENA II,
* Im Gespräch: Neuzugang Robert Pietsch,
* Fotoserie: Der Elfmeterkrimi von MD,
* Sammelposter: HFC-Kapitän Pawel Wojtala,
* Rückblick: HFC vs. FC Energie Cottbus,
* Chronik: Vor 30 Jahren - Die HFC-Saison 1976/77, Teil 4: Die Spiele bei LOK und gegen Riesa.
Für Interessenten wird diese ´verhinderte´ Ausgabe des CHEMIKERs zeitnah (noch vor dem Spiel!) hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht. Inwieweit durch die Agentur ROWIS Sammlerexemplare im Einzeldruck (dieser ist jedoch sehr kostenintensiv) bereitgestellt werden können, wird derzeitig geklärt.
JS




11.10.06 - Alles Gute zum 50. für Peter!
Unser Fanbeauftragter startet in sein neues Lebensjahrzehnt! Am heutigen Mittwoch wird unser HFC-Urgestein Peter Patan (im Foto rechts ;-o) 50 Jahre jung.
Dazu wünschen Dir das Präsidium, die Geschäftsleitung, die MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle sowie die SportlerInnen, Sponsoren, ehrenamtlichen Mitarbeiter und Anhänger unseres Vereins alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und noch viele glückliche Momente mit dem HFC!
Gleichzeitig möchten den Anlass nutzen, um uns für Deine Treue und Deinen Einsatz für unseren Verein ganz herzlich zu bedanken.
JS | Foto: TomHAL



11.10.06 - Durchführungsrichtlinien des NOFV für das „Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ +++ Presseinfo des FC Carl Zeiss JENA
Soeben erreichte die HFC-Geschäftsstelle ein Telefax des NOFV mit den Durchführungsrichtlinien für das „Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit“. Dessen Inhalt geben wir zur Information wie folgt wieder:

Berlin, 11.10.2006
Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Sehr geehrte Damen und Herren,
gemäß dem Urteil des NOFV-Sportgerichts Nr. 38/39-2006/2007 hat das Meisterschaftsspiel der Herren-Oberliga-Süd, Samstag, 14.10.2006, 14.00 Uhr, 8. Spieltag, Sp.-Nr. 060: Hallescher FC - FC Carl Zeiss JENA II unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattzufinden.
Das bedeutet, dass nur folgender Personenkreis das Stadion betreten darf:
1. alle auf dem Spielbericht aufgeführten Personen,
2. Spielbeobachter des NOFV - Werner Georg,
3. die zur Absicherung des Spieles notwendigen technischen Kräfte (Platzmeister etc.),
4. Ordnungs- und Sicherheitskräfte sowie Sanitätsdienst,
5. je 10 Personen jedes Vereins aus dem Bereich des Präsidiums bzw. Vorstandes, die namentlich zu erfassen und dem NOFV bzw. dem HFC bis zum 13.09.2006 - 12.00 Uhr vorzulegen sind,
6. Medienvertreter,
7. Weiterhin ist es untersagt, Übertragungen auf Videoleinwänden o. ä. vorzunehmen.
Wir bitten um entsprechende Beachtung und Einhaltung der Festlegungen.

Aus einer heutigen Presseinformation des FC Carl Zeiss JENA zitieren wir auszugsweise wie folgt:
„...Der FC Carl Zeiss Jena möchte hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, dass eine Anreise für Jenafans zwecklos ist, da definitiv keine Zuschauer zugelassen sind. Darüber hinaus bedauert FCC-Präsident Rainer Zipfel, ´dass mit der Entscheidung Fans getroffen werden, die sich vorbildlich verhalten und für die die Unterstützung der eigenen Mannschaft im Mittelpunkt steht.´“
JS


10.10.06 - Aktuelles Statement des Präsidiums und der Geschäftsleitung des Halleschen FC e. V.
Das am heutigen Tage durch das NOFV-Sportgericht ausgesprochene Urteil gegen unseren Verein ist drastisch und trifft 99 % der HFC-Anhänger, die weder rassistisch oder fremdenfeindlich sind. Bei einer unklaren Beweislage ist dieses Urteil unverständlich, da in einem Rechtsstaat im Zweifelsfalle für den Angeklagten entschieden werden sollte. Neben einem immensen Imageschaden für unseren HFC ensteht ein finanzieller Schaden von über 10.000 Euro. Diese Summe ist bedauerlicherweise nur aus den inneren Strukturen unseres Vereins (z. B.: zu Lasten des Nachwuchs- und Frauenbereiches) rezufinanzieren.
Das Urteil des NOFV-Sportgerichtes stellt in keiner Weise eine Lösung der bestehenden gesellschaftlichen Probleme dar.
Ungeachtet dessen versucht der Hallesche FC schon seit Jahren, durch eine zielgerichtete Sozialarbeit diese Probleme zu bewältigen und wird auch in Zukunft in seinen diesbezüglichen Bemühungen nicht nachlassen. Wohl wissend, dass unser Verein bei den einschlägig dafür verantwortlichen Gremien keine faire Chance besitzt, werden wir dieses Urteil annehmen, um weiteren Imageschaden von unserem HFC abzuwenden.
Wir sollten in dieser, für unseren Verein äußerst komplizierten Situation - beginnend vom Nachwuchskicker bis zum ULTRA-Fan - alle sehr eng zueinanderstehen und sportlich von der F2-Jugend- bis zur 1. Männermannschaft die gebührenden Antworten auf den Fußballplätzen geben!
Dies natürlich mit der uneingeschränkten und fairen Unterstützung unseres Fan- und Zuschauerpotenzials.
Präsidium und Geschäftsleitung des Halleschen FC e. V.
JS


10.10.06 - Urteile des NOFV-Sportgerichts
Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) teilt mit, dass das Sportgericht des NOFV in der Angelegenheit - Verletzung von Ordnung und Sicherheit, Zeigen faschistischer Symbole und fremdenfeindliche Äußerungen von Zuschauern im Zusammenhang mit der Austragung des Meisterschaftsspiels der Herren-Oberliga Süd Nr. 53 FC Sachsen Leipzig - Hallescher FC, ausgetragen am 1. Oktober 2006 - im schriftlichen Verfahren am 10. Oktober 2006 wie folgt entschieden hat:
Der FC Sachsen Leipzig 1990 e. V. wird wegen nicht ausreichender Wahrnehmung der sich für ihn aus § 16 Ziffer 8. der Spielordnung (SpO) des NOFV für die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit ergebenden Verpflichtungen sowie die nicht ausreichende Wahrnehmung der Verantwortung für das Verhalten seiner Zuschauer gemäß § 31 Ziffer 1. c) der Rechts- und Verfahrensordnung (RuVO) des NOFV und unter Berücksichtigung gegebener Wiederholungsfälle in Verbindung mit § 30 Ziffer 2. der RuVO des NOFV zu einer Geldstrafe in Höhe von 250,00 Euro verurteilt.
Der Hallesche FC e. V. wird wegen nicht ausreichender Wahrnehmung seines Beitrages für die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit sowie die nicht ausreichende Wahrnehmung der Verantwortung für das Verhalten seiner Zuschauer gemäß § 30 Ziffer 1. c) und i) der RuVO des NOFV und unter Berücksichtigung gegebener Wiederholungsfälle in Verbindung mit § 30 Ziffer 2. der RuVO des NOFV zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000,00 Euro und einem Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bei dem dieser Urteilsverkündung folgenden Meisterschaftsspiel der HOL Süd verurteilt. Für das Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird auf der Grundlage des § 12 Ziffer 6. der RuVO des NOFV der Sofortvollzug angeordnet.
Der Hallesche FC e. V. wird weiter auf der Grundlage des § 30 Ziffer 2. der RuVO des NOFV beauflagt, ab sofort jeglicher Bekundungen seiner Anhänger, die geeignet sind, fremdenfeindliche und rassistische Assoziationen im Zusammenhang mit der Austragung von Fußballspielen zu erzeugen bzw. zu schüren oder als solche gedeutet werden können zu unterbinden.
Dazu hat er sich mit dem Sicherheitsausschuss des NOFV zu beraten. Über die eingeleiteten Maßnahmen sind dieser Ausschuss und der Spielausschuss des NOFV bis zum 30.11.2006 zu informieren.
Das dieser Entscheidung folgende Meisterschaftsspiel der HOL Süd des Halleschen FC ist das Meisterschaftsspiel Nr. 060 Hallescher FC - FC Carl Zeiss JENA II am Samstag, 14. Oktober 2006, 14.00 Uhr.
Quelle: Nordostdeutscher Fußballverband (NOFV)
JS


10.10.06 - Ausrüstervertrag mit MASITA wird verlängert
Am vergangenen Freitag weilte Lutz Lindemann, sportlicher Berater des HFC, im Firmensitz unseres Ausrüsters in Echt (bei Maastricht) und handelte dort mit den Inhabern von MASITA die Verlängerung des bestehenden Vetrages bis zum 30.06.2009 aus. Zu diesem Thema befragt meint er: „Es war ein überaus freundlicher Empfang. MASITA zeigte sich mit der bisherigen Zusammenarbeit sehr zufrieden und unterzeichnete bereits die Vertragsverlängerung. Dabei brachten Herr Frans Balter und Herr Kurt G. C. Molin auch ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass der HFC baldmöglichst eine Klasse höher spielt. Die Vertragskonditionen sind für Oberligaverhältnisse herausragend. So erhält beispielsweise die 1. Mannschaft die komplette Ausrüstung kostenfrei. Man wird von den Niederländern - im Gegensatz zu diversen Mitbewerbern - als Partner anerkannt. Auch dafür ein großes Danke! Der Besuch des abendlichen Spiels vom uns befreundeten MVV Maastricht gegen den BV Veendam (3:1) war ein schöner Tagesabschluss.“
Die Jungs von Cheftrainer Jurrie Koolhof und Co-Trainer Rob Delahaije traten schon zweimal beim CHEMIE-CUP-HALLE an und belegen nach 10 Spielen mit 13 Punkten den 11. Platz in der 2. holländischen Liga - direkt hinter ´Namensvetter´ HFC (aus Haarlem).
JS


08.10.06 - HFC Frauen besiegen Erfurt klar mit 4:1
Unsere Regionalliga-Frauen gewannen am Nachmittag gegen den Neuling 1. FFV Erfurt deutlich mit 4:1. Bereits zur Pause führten die Noack-Schützlinge durch die Treffer von Sarah Schmied (6.), Jana Scheffler (15.) und wiederum Sarah Schmied (31.) mit 3:0. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Erfurterinnen zehn Minuten vor Ultimo stellte Elisabeth Rühlemann mit ihrem ersten HFC-Tor in der 85. Minute den 4:1-Endstand her. Mit dem dritten Saisonerfolg verbesserten sich die HFC-Mädels mit neun Punkten auf den 4. Tabellenplatz hinter dem Magdeburger FFC, Blau-Weiß Hohen Neuendorf (beide 12) und dem 1. FC Union Berlin (10).
Die weiteren Ergebnisse:
Magdeburger FFC - Adlershofer BC 8:0 | Chemnitzer FC - 1. FC Gera 03 0:4 | 1. FFC Turbine Potsdam III - SV Hafen Rostock 1:0 | Grün-Weiß Neukölln - BW Hohen Neuendorf 2:5 | 1. FC Union Berlin - LFC Berlin 1892 2:1.
Ro-Heb | JS


06.10.06 - HFC - FC Energie Cottbus: Der Bundesligist errang einen knappen 3:2-Sieg +++ Manuel Endres vergab die Chance zum 3:3 +++ zweiter Anzug des HFC passte überraschend gut +++ Verbandligastürmer Andreas Schwarze mit einer überzeugenden Leistung
Am Abend gewann der FC Energie Cottbus ein Freundschaftsspiel beim Oberligisten HFC nur knapp mit 3:2. Schon in der 9. Minute ging der Erstligist durch einen Kopfballtreffer von Benjamin Schöckel in Führung. Die Lausitzer bestimmten in der ersten Halbzeit klar das Spiel und besaßen durch Baumgart (16.), Gunkel (25.), Shao (38. und 42) gute Möglichkeiten, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Der HFC war in der Abwehr stark beschäftigt und hatte nur wenig Gelegenheit, gefährliche Konter zu setzen. Dennoch hätten Maik Kunze (traf bereits in der 2. Minute das Außennetz) und Sven Döring (32. – nutzte einen groben Abwehrschnitzer der Cottbuser nicht) Chancen zum Torerfolg. Auch in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit waren die Sander-Schützlinge deutlich überlegen. Nach herrlicher Vorarbeit des gerade eingewechselten Stiven Rivic erzielte der Chinese Jiayi Shao in der 52. Minute das 2:0. Es folgten zwei Riesenchancen der Lausitzer, die Francis Kioyo (54. Pfostenschuss, 55. Kopfball über das Tor) jedoch vergab. Nachdem HFC-Coach René Müller kräftig durchgewechselt hatte, kamen die Rot-Weißen immer besser ins Spiel und brachten den Bundesligisten immer wieder in Verlegenheit. Besonders auffällig agierte der in der 62. Minute eingewechselte Andreas Schwarze, der fast jeden Zweikampf gewann und für viel Unruhe in der Energie-Abwehr sorgte. So war er auch Ausgangspunkt des überraschenden Anschlusstreffers der Gastgeber, nachdem er von zwei Cottbuser Abwehrspielern in die Zange genommen werden musste und der HFC nahe der Strafraumgrenze einen Freistoß zugesprochen bekam. Der ebenfalls kurz zuvor ins Spiel gekommene Manuel Endres überraschte Energie-Keeper Gerhard Tremmel mit einem Schlenzer in die Torwartecke und erzielte das 1:2. Auch wenn der Bundesligist weiter eine optische Überlegenheit demonstrierte, hatte die nun fast komplett auf dem Platz stehende Verbandsligaelf der Rot-Weißen die deutlich klareren Chancen. In der 72. Minute prüfte erneut Andreas Schwarze den Cottbuser Torsteher mit einem 16 m-Hammer, den Tremmel mit einem Reflex per Faust gerade noch klären konnte. Nur vier Minuten später gelang dem unbekümmert aufspielenden Stürmer dann der vielumjubelte 2:2-Ausgleich. Der Neuzugang vom 1. FC Nebra erlief sich einen weit geschlagenen Freistoß seines „Kollegen“ aus der Zweiten, Martin Scheibe und ließ Tremmel mit einem platzierten Schuss keine Chance. Eine Überraschung lag in der Luft. Aber schon im Gegenzug (77.) machte Shao per Kopf das 3:2. Zehn Minuten vor dem Abpfiff musste Tremmel erneut sein ganzes Können beweisen, um den erneuten Ausgleich durch Andreas Schwarze zu verhindern. Es gab noch eine weitere klare Chance zum 3:3, als Manuel Endres in der 86. Minute bereits die gesamte Cottbuser Abwehr, einschließlich Torwart Tremmel, umkurvt hatte, aber der zurück geeilte Benjamin Schöckel den Ball von der Torlinie zur Ecke schlug. Kurz vor dem Abpfiff bekam dann auch Verbandsligakeeper Norbert Guth noch die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Einen 25 m-Knaller von Francis Kioyo lenkte er an den Pfosten. So blieb es beim knappen 3:2-Erfolg des Bundesligisten, der am Ende auch verdient war.
Leider besuchten nur etwas über 800 Zuschauer diese sehr unterhaltsame Partie. Dennoch: Alle Einnahmen - immerhin 3.500 EURO - gingen an die HFC-Nachwuchsabteilung. Unser Dank gilt der Firma enviaM, durch deren maßgebliche Unterstützung diese Partie zustande kam.
Ro-Heb | Foto: Andreas Löffler


06.10.06 - STATISTIK: HFC - FC Energie Cottbus 2:3 (0:1)
HFC (rot-rot): Küfner (82. Guth) – Pietsch (46. Sund), Kamalla, Gröger (46. Quidzinski) – Fährmann (55. Seipel), Petrick (75. Scheibe), Georg (46. Geidel), Kühnast – Römer (62. Schwarze), Döring (73. Kindling), Kunze (55. Endres). Trainer: René Müller.
FCE (orange-orange): Tremmel – Szelesi, Schöckel, Santos Sidney – Bandrowski (65. Trytko), Shao, Gunkel, Küntzel (46. Rivic) – Baumgart, Kioyo. Trainer: Petrik Sander.
Tore: 0:1 Schöckel (9.), 0:2 Shao (52.), 1:2 Endres (67.), 2:2 Schwarze (76.), 2:3 Shao (77.). Ecken: 2:7 (0:4).
Chancen: 7:11 (2:4). Schiedsrichter: Marcel Unger (Nordhausen). SRA: Sven Fache, Carsten Östreich. Zuschauer: 813 im KWS Halle. Äußere Bedingungen: ca. 14 Grad, gut bespielbare Rasenfläche, unter Flutlicht. Anmerkungen: Das Spiel war absolut fair. Es gab keine Verwarnung.
Ro-Heb | AT | Foto: Andreas Löffler




06.10.06 - Die 1. Bundesliga gastiert in Halle
Am heutigen Freitag läuft der FC Energie Cottbus zu einem Freundschaftsspiel gegen unsere Oberligamannschaft auf. Dabei soll laut Aussagen von Energie-Manager Steffen Heidrich der beste derzeitig verfügbare Kader zum Einsatz kommen. Aktuell sind bei den Lausitzern, die auf Platz 11 der 1. Bundesliga stehen, Vlad Munteanu und Vragel Da Silva verletzt. Kevin McKenna weilt mit der kanadischen Nationalelf in Jamaika. Die Eintrittspreise für diese Begegnung, welche um 18.30 Uhr im Kurt-Wabbel-Stadion angepfiffen wird, betragen wie zu einem normalen Oberligaspiel:
* EUR 9,00 (ermäßigt: EUR 7,00): Sitzplatz Haupttribüne,
* EUR 7,00 (ermäßigt: EUR 5,00): Sitzplatz Gegentribüne,
* EUR 6,00 (ermäßigt: EUR 4,00): Stehplatz.
Als Ermäßigungsberechtigte gelten ausschließlich Kinder bis zum Alter von 14 Jahren. Dauerkarten besitzen keine Gültigkeit. Die Einnahmen dieses Spiels kommen der HFC-Nachwuchsabteilung zugute. Ein großes Dankeschön dafür an die Firma enviaM, Hauptsponsor des FC Energie!
P. S.: Lutz Lindemann, sportlicher Berater unseres HFC, weilt gegenwärtig in Maastricht und führt dort Verhandlungen über eine Fortsetzung des Engagements von Ausrüster MASITA.
JS


06.10.06 - Nun auch noch Volkan Kiral verletzt
Der offensive Mittelfeldspieler Volkan Kiral (Foto) erlitt im Pokalspiel beim 1. FC Magdeburg II einen Muskelbündelriss. Nach dieser Diagnose von Mannschaftsarzt Dr. Thomas Bartels fällt der sympatische Deutsch-Türke voraussichtlich die nächsten drei Wochen aus. Dies ist um so bedauerlicher, da Cheftrainer René Müller nach den Verletzungen von Kapitän Pawel Wojtala (Bänderanriss und Sprunggelenksverletzung aus dem Sachsen-Spiel) und von Phlipp Wanski (Schlüsselbeinbruch) nur noch wenig Alternativen für das Mittelfeld besitzt. Wir wünschen allen drei Leistungsträgern eine schnellstmöglich Genesung!
JS | Foto: RoHeb




05.10.06 - Sanierung des Fanhauses begann +++ Fan-Weihnachtsfeier am 02.12.2006
Am 4. Oktober wurden mit HFC-Fans die Ausgestaltungsarbeiten am Fanhaus im Sportdreieck begonnen. Für die nächsten neun Monate werden im Rahmen einer ABM-Maßnahme zehn HFC-Anhänger mit Unterstützung des Eigenbetriebs der Stadt Halle, dem HFC und dem Streetwork Fanprojekt die mehr als baufällige Einrichtung auf Vordermann bringen und fanspezifische Veranstaltungen organisieren. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, zukünftig eine Anlauf- und Beratungsstelle für alle HFC-Anhänger einzurichten. Diese Einrichtung wird der Ausgangspunkt von zahlreichen Veranstaltungen und Projekten sein, an welchen die Fanszene aktiv beteiligt wird.
Eine davon wird die HFC-Fan-Weihnachtsfeier am 02.12.2006 ab 19.00 Uhr im Kino 188 am Böllberger Weg, zu welcher wir schon jetzt alle HFC-Fans recht herzlich einladen wollen. Ein DJ wird an diesem Abend für Unterhaltung sorgen, dazu gibt es kulinarische Köstlichkeiten aus der Gaststätte Zur Spätschicht, eine Tombola und einige Überraschungsgäste. Bitte meldet Euch rechtzeitig bei Thurid oder im Fanprojekt an. Der Unkostenbeitrag beträgt pro Person EUR 10,00.
SK | JS



05.10.06 - Der CHEMIKER, Ausgabe 5
Zum Freundschaftsspiel am Freitag, den 06.10.2006 um 18.30 Uhr im KWS gegen den FC Energie Cottbus erscheint die fünfte Ausgabe des HFC-Clubmagazins der Spielserie 2006/07. Der CHEMIKER beinhaltet diesmal u. a.:
* Gästeporträt: FC Energie Cottbus,
* Im Gespräch: Stadionsprecher Markus Hein,
* Interview: FCE-Trainer Petrik Sander,
* Sammelposter: HFC-Oberligateam 2006/07,
* Statistik: Alle Einsätze, Tore, Vorlagen, Karten, Zuschauerzahlen...,
* Rückblick: 6. und 7. Spieltag,
* Landespokal: Beide Teams ausgeschieden,
* Chronik: HFC Chemie vs. Energie - Alle Spiele gegeneinander.
Der CHEMIKER kostet EUR 1,50 (inklusiv EUR 0,50 für die Nachwuchsförderung), ist an den Stadionkassen zum Spiel erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
JS





05.10.06 - HFC-Fans sind keine Rassisten!
Einige, so genannte „Anhänger“, konnten es nicht unterlassen und haben unseren Verein durch ihr Verhalten während des Spiels beim FC Sachsen Leipzig in Misskredit gebracht. Danke an die beherzten HFC-Fans, die gegen solches Tun im Zentralstadion sofort vorgingen und damit auch die im Vorfeld des Spiels erfolgten Bemühungen seitens des HFC zum Tragen brachten. Dies ist zugleich ein deutliches Zeichen dafür, dass die Anhänger unseres Vereins nicht in die Schublade von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gehören!
Peter Patan, Fanbeauftragter


04.10.06 - Aktuelles Statement des Präsidiums des Halleschen FC e. V.
Vor dem Hintergrund von Nachfragen diverser Medienvertreter erklärt das Präsidium des HFC, dass während des Oberligapunktspiels am vergangenen Sonntag beim FC Sachsen Leipzig auf der Haupttribüne des Zentralstadions keine rassistischen Äußerungen zu vernehmen waren und dieses Thema auch nach dem Spiel im dortigen V.I.P.-Raum sowie während und nach der Pressekonferenz nicht thematisiert wurde.
Das Präsidium des HFC wendet sich gegen jedwede pauschale Verurteilung der halleschen Anhänger, welche an diesem Tage ihre Mannschaft mit viel Engagement und Leidenschaft zu einem verdienten Sieg trugen.
Sollte es ungeachtet dessen durch einzelne, so genannte HFC-„Fans“ zu rassistischen Bekundungen gegen einzelne Spieler des FC Sachsen Leipzig gekommen sein, so distanziert sich das Präsidium des HFC davon auf das Entschiedenste und wird ggf. alle Bemühungen unterstützen, um diese Personen zu ermitteln und entsprechend zur Rechenschaft zu ziehen.
Das Präsidium bittet seinerseits alle HFC-Anhänger, durch eine positive Fankultur und eine enge Kooperation im Verein das Image des Halleschen FC weiter im positiven Sinne zu stärken.
Präsidium des Halleschen FC e. V.


03.10.06 - Oberligist scheitert vom Punkt +++ HFC verschießt vier Elfmeter +++ FCM-Keeper Beer hält drei
Am heutigen Nachmittag verlor unsere Oberligamannschaft im Landespokalfinale vor ca. 700 Zuschauern (darunter ca. 80 HFC-Fans) im Magdeburger Heinrich-Germer-Stadion gegen den Landesligisten 1. FC Magdeburg II mit 2:3 nach Elfmeterschießen. Nach der verdienten 1:0-Führung der Müller-Schützlinge in der 30. Minute durch Manuel Endres (Kopfball nach einer Ecke vom besten HFCer Uwe Sokolowski) ging es in die Pause. Die Magdeburger „Bubis“ blieben auch in der zweiten Halbzeit stets mit ihren Kontern gefährlich und kamen in der 60. Minute durch Danny Matthias zum Ausgleichstreffer und brachte das Unentschieden auch über die Verlängerung. Der HFC war über weite Strecken feldüberlegen, erspielte sich aber nur wenig zwingende Chancen. So kam es zu einem dramatischen Elfmeterschießen, aus dem der Magdeburger Regionalligakeeper Christian Beer als wahrer Held hervorging. So parierte er die Schüsse von Sven Döring, Lars Georg und Uwe Sokolowski. Alex Gleis traf nur den Pfosten. Lediglich Christian Fährmann konnte den überragenden Torhüter der Blau-Weißen überwinden. Auch wenn Matthias Küfner zwei mal parieren konnte reichte es am Ende nicht zum erhofften Weiterkommen.
Auch unsere 2. Mannschaft schied aus dem laufenden Pokalwettbewerb aus. Der Verbandsligist unterlag dem Oberligisten vom VfB Germania Halberstadt nach großem Kampf und vielen vergebenen Chancen mit 0:3.
Die weiteren Ergebnisse:
Askania Bernburg - FC GW Piesteritz 3:2 | TSG Calbe - VfB 06 Sangerhausen 0:2 | MSV Börde - MSV Preussen 0:3 | BSV Halle-Ammendorf - TSV Völpke 0:1 | FC GW Wolfen - 1. FC Magdeburg I 1:0. Nachholspiel der 2. HR.: Naumburger SV 05 - SV Dessau 05 0:3.
Ro-Heb


03.10.06 - STATISTIK: 1. FC Magdeburg II – HFC 3:2 n.E., 1:1 n.V. (0:1)
FCM II (blau-blau): Beer – Loth, Schulz, Kauffmann, Zander, Tietz, P. Matthias (79. Probst), Weiß, Knöfler, Krüger (67. Windelband), D. Matthias. Trainer: Frank Siersleben.
HFC (rot-rot): Küfner – Pietsch, Gleis, Gröger, Sokolowski – Seipel, Georg, Quidzinski (91. Fährmann), Kiral (27. Kühnast) – Wille (66. Döring), Endres. Trainer: René Müller.
Tore: 0:1 Endres (30. Kopfball – Vorlage Sokolowski-Ecke), 1:1 D. Matthias (60.). Elfmeterschießen: Döring (Beer hält), Weiß (Küfner hält), Georg (Beer hält), 2:1 Zander, Gleis (Pfosten), 3:1 Zander, 3:2 Fährmann, D. Matthias (Küfner hält), Sokolowski (Beer gehalten). Schiedsrichter: Gunnar Melms (Osterburg). SRA: Clemens Schulte (Osterburg), Martin Retzlaff (Arendsee). Zuschauer: ca. 700 im Heinz-Germer-Stadion Magdeburg. Äußere Bedingungen: ca. 16 Grad, bedeckt, feuchte, aber gut bespielbare Rasenfläche. Anmerkungen: Zunächst saßen beim HFC die Oberliga-Stammspieler Torsten Kühnast, Maik Kunze, Christian Fährmann und Sven Döring auf der Bank. Volkan Kiral musste nach rund einer halben Stunde mit Leistenbeschwerden verletzt ausscheiden. Foto rechts: Die fünf HFC-Elfmeterschützen vor dem Elfmeterschießen.
Ro-Heb


03.10.06 - Holt Euch den HFC!
Heute letzter Berwerbungstermin bei den SonntagsNachrichten
Für eine Fußballmannschaft aus Halle oder dem Saalkreis soll der 17. Oktober zu einem ganz besonderen Tag werden: Dann wird dieses Team nämlich zu einem Freundschaftsspiel gegen den Oberligisten Hallescher FC auflaufen – im Kurt-Wabbel-Stadion – unter Flutlicht. Ihr wolltet schon immer mal gegen den HFC spielen? Euch hat schon immer ein größeres Stadion gereizt? Ihr träumt von einem Fußballabend mit Sonnenuntergang und Flutlichtbestrahlung?
SonntagsNachrichten und der Hallesche FC machen dies jetzt möglich – alle drei Wünsche auf einmal. Und dazu wird es für die ausgewählte Mannschaft eine kleine Überraschung geben, die allerdings an dieser Stelle noch nicht verraten wird. Ihr möchtet am 17. Oktober ab 18.30 Uhr im Wabbel-Stadion gegen den HFC spielen? Dann könnt Ihr Euch noch bis heute bewerben – mit einer möglichst originellen Erklärung, warum gerade Eure Mannschaft gegen den HFC spielen muss. Das ist unser Auswahlkriterium – hier ist also nicht Zweikampfhärte und taktisches Geschick gefragt, sondern Kreativität und Einfallsreichtum! Bewerben können sich alle Fußballteams ab der Landesklasse abwärts. Schickt Eure Bewerbung mit dem Kennwort H F C per eMail an: hfc@sonntagsnachrichten.de. Einsendeschluss ist der heutige Dienstag, 3. Oktober 2006. Die Auswahl erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Der HFC freut sich jetzt schon auf den noch unbekannten Gegner.
JS



02.10.06 - Hiobsbotschaft vor dem Pokalspiel
Der gestrige Sieg beim FC Sachsen Leipzig wurde teuer erkauft. Wie uns der sportliche Berater Lutz Lindemann soeben informierte, fällt Pawel Wojtala laut aktueller Diagnose von Mannschaftsarzt Dr. Thomas Bartels mit einer Sprunggelenksverletzung und einem Bänderanriss im linken Knie voraussichtlich die nächsten vier Wochen aus.
Trotz dieser schmerzhaften Verletzungen, die sich unser Mannschaftskapitän bereits Mitte der ersten Halbzeit zuzog, biss der defensive Mittelfeldspieler die Zähne zusammen und spielte die Partie in Leipzig zu Ende.
Lutz Lindemann kommentierte: "Das ist sehr bedauerlich, da Pawel als absoluter Leistungsträger in unserer Mannschaft auf einer sehr wichtigen Position ausfällt."
Wir wünschen Pawel auch auf diesem Wege gute Besserung!
Dennoch reist unsere Mannschaft, nach drei Zu-Null-Siegen in der Meisterschaft, mit viel Selbstbewusstsein im Rücken zum morgigen Landespokalspiel nach Magdeburg. Im Achtelfinale geht es gegen den Landesligisten vom 1. FC Magdeburg II. Dabei wissen die Müller-Schützlinge, dass der Gegner keinesfalls zu unterschätzen ist und er von unserem Team alles abverlangen wird. Unsere 2. Mannschaft trifft im gleichen Wettbewerb auf dem "Bölli" auf den zur Zeit "angeschlagenen" Oberligisten VfB Germania Halberstadt.
Die weiteren Ansetzungen: Askania Bernburg - FC GW Piesteritz | TSG Calbe - VfB 06 Sangerhausen | MSV Börde - MSV Preussen | BSV Halle-Ammendorf - TSV Völpke | FC GW Wolfen - 1. FC Magdeburg I | Naumburger SV 05 - SV Dessau 05 (Nachholspiel der II. Hauptrunde). JS | Ro-Heb


02.10.06 - Nachlese A-Junioren: 1. FC Magdeburg - HFC 5:0
Bittere Niederlage im Regionalliga-Landesderby
Die Mannschaft des HFC musste in der Landeshauptstadt eine Niederlage einstecken, die nach den letzten Leistungen so nicht zu erwarten war. Die Geschichte dieser Begegnung ist schnell erzählt. Der Aufstiegsaspirant Magdeburg machte gleich Druck auf das Tor der Youngster des HFC. In der ersten Viertelstunde konnte der 1. FCM sich jedoch keine nennenswerte Chance herausspielen. Das Dilemma der Gäste offenbarte sich in der Ballkontrolle und damit der Entlastung der Abwehr, so dass viele Bälle leichtfertig verloren wurden. Nach ungefähr zwanzig Minuten nahm das Unheil seinen Lauf. Magdeburgs linke Seite setzte sich mit gutem Dribbling und anschließendem klugen Rückpass in Szene. Ein einlaufender Blau-Weißer nahm die Vorarbeit zur 1:0-Führung dankend an. Sein Flachschuss schlug in der rechten unteren Ecke ein. Die Elbestädter verwerteten nur kurze Zeit später einen hoch auf den langen Pfosten geschlagenen Freistoß freistehend mit dem Kopf zum 2:0. Der beste Angriff der Saalestädter, der dem Spiel Spannung verliehen hätte, wurde leider vergeben. Zu allem Überfluss kassierte der HFC nach einer Flanke von links durch schlechtes Stellungsspiel den vorentscheidenden dritten Treffer. Die Gäste waren nach dem Pausentee bemüht, konnten jedoch keine große Durchschlagskraft entwickeln. Zwei individuelle Fehler zum vierten und fünften Tor besiegelten den Misserfolg des Aufsteigers.
HFC: Pinzler, Schulz, Krug, Barabasch, Waldau (Dräger), Zacke (Horn), Wehlert, Hartmann, Schößler (Theile), Sitte (Schneider), Hempowicz.
DeSchö | Ro-Heb


01.10.06 - FC Sachsen Leipzig – Hallescher FC 0:1 (0:0) +++ Nach 93 Minuten: Gänsehaut ohne Ende!
Am heutigen Nachmittag gewann unsere Oberligamannschaft vor der Saisonrekordkulisse von fast 9.000 Zuschauern (darunter über 2.000 Hallenser) im Leipziger Zentralstadion gegen den gastgebenden Aufstiegsfavoriten FC Sachsen mit 1:0 und schoss sich damit an die Tabellenspitze der NOFV-Oberliga Staffel Süd.
Im eigentlichen „Spitzenspiel“ trennten sich der ZFC Meuselwitz und der FC Energie Cottbus II 1:1-Unentschieden. Unsere Rot-Weißen entschieden in der 93. Minute die hart umkämpfte Partie, in der die Sachsen nach einer starken ersten Hälfte der Hallenser das Spiel lange Zeit dominierten, aber durch einen Treffer von Uwe Sokolowski faktisch mit dem Schlusspfiff eine schmerzliche Niederlage hinnehmen mussten. Danach war bei den HFC-Fans feiern angesagt, und die „Gänsehaut“ löste sich erst zu Hause so richtig wieder auf, als so mancher das erste kühle Getränk hinunter spülen konnte und die Aufzeichnung im MDR genoss... Da spielte sich der HFC an die Tabellenspitze, auch wenn dies noch ohne Bedeutung ist. Das meinte auch HFC-Coach René Müller: "Die Meisterschaft ist noch völlig offen. Sie wird erst in den letzen sechs Spieltagen entschieden." Ro-Heb | Sv-Heb


DIE ERSTE HALBZEIT:
Das Spiel begann bei ausgezeichnetem Fußballwetter und stimmungsvoller Kulisse. Obwohl der HFC-Fanblock verständlicherweise zahlenmäßig unterlegen war, musste er sich akustisch nicht verstecken und trieb die Mannschaft von Beginn immer wieder euphorisch an. Erwartungsgemäß bestimmten zunächst die Sachsen die Partie und schnürten in der ersten Viertelstunde unser Team in seiner eigenen Hälfte ein. Doch bis auf einen Distanzschuss des besten Leipzigers Tino Semmer ließ die starke HFC-Abwehr um Libero Alex Gleis nichts zu. Immer wieder war diese Phase der erste Halbzeit von rüden Attacken und vielen ´Nicklichkeiten´ geprägt. Bis zum Pausenpfiff verteilte Schiedsrichter Oliver Mattig insgesamt sieben gelbe Karten, wobei er das schwere Foul von Baum an Matthias Küfner als nicht kartenwürdig einschätzte. Auch das Foulspiel von Ogungbure (27.) gegen den sehr agilen Maik Kunze beließ er mit einer Verwarnung, obwohl Maik Kunze völlig allein durchgebrochen war und keinen Gegenspieler mehr vor sich hatte. Genau diese Aktion beflügelte das HFC-Spiel vehement. Ab der 25. Minute war vom Gastgeber nichts mehr zu sehen. Die Gäste bestimmten zusehends das Spiel und hatten durch Sven Döring (29. – Heber über Twardzik, knapp am Tor vorbei) und einen Distanzschuss von Alex Gleis (35.) zwei gute Chancen zur nicht unverdienten Pausenführung.


DIE ZWEITE HALBZEIT
Mit Beginn der zweiten Hälfte waren die Leitzke-Schützlinge wieder im Spiel. Nach gut zehn Minuten zog Rolf Christel Guie-Mien aus ca. 10 Metern aufs HFC-Tor, und die Sachsen-Führung schien schon fast vollzogen. Aber „HFC-Titan“ Matthias Küfner hielt den scharfen Ball phantastisch. Im Gegenzug hatte Sebastian Wille (56.) die erste Möglichkeit für die Rot-Weißen. Das Spiel der Grünen wurde immer erdrückender. Es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis ihnen ein Tor gelingen würde. Auch wenn der HFC den Spielfaden der ersten Halbzeit nicht wieder fand, setzte er immer wieder gefährliche Konter. So hatte Sven Döring (73.) eine erneute Möglichkeit zum ersten Treffer vertan. In den letzten zehn Minuten belagerten die Einheimischen geradezu das HFC-Gehäuse. Semmer (75.), Baum (83.) und Lee-Ganda (85.) scheiterten allesamt am eigenen Unvermögen oder am ausgezeichnet haltenden Matthias Küfner. Im HFC-Lager fand man, wie schon vor dem Spiel, dass hier ein Punktgewinn ehrenwert wäre. Aber es sollte doch noch mehr werden! Die dreiminütige Nachspielzeit gehörte vollends den Gästen, die zunächst durch den überragenden Christian Fährmann (wann hat man den Berliner schon einmal mit so einem Kämpferherz gesehen), der vor allem in der Defensive enorm stark spielte, eine tolle Chance hatten. Sekunden vor dem Abpfiff war es dann soweit: Der gerade zehn Minuten auf dem Platz weilende Manuel Endres nahm ein weites Zuspiel aus dem Mittelfeld an und setzte sich gegen Ogungbure und Rada durch. Perfekt spielte der Ex-Jenenser den Ball zum mitlaufenden Uwe Sokolowski, der das Leder in den rechten Winkel hämmerte und das kaum noch erwartete 1:0 erzielte. Sekunden später pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Der HFC hatte gewonnen und allen Grund, mit seinen Fans ausgiebig zu feiern.
Danke Jungs! Es war einfach geil!!!


01.10.06 - STATISTIK: FC Sachsen Leipzig – HFC 0:1 (0:0)
FCS (grün-grün): Twardzik – Rada, Ogungbure, Kittler, Baum – Ferl, Guie-Mien, Racanel (73. Lee-Ganda), Watzka (46. Garbuschewski)- Semmer, Ivanovic (58.Boltze). Trainer: Hans-Jörg Leitzke.
HFC (rot-rot): Küfner – Pietsch, Gleis, Gröger – Kühnast (61. Sokolowski), Fährmann, Wojtala, Georg – Wille (83. Endres), Döring, Kunze (67. Kiral). Trainer: René Müller.
Tor: 0:1 Sokolowski (90.+3 – Vorlage Endres). Gelbe Karten: Racanel (23./Foul), Ogungbure (27./Foul), Baum (37./Foul) - Gröger (15./Foul), Kühnast (17./Foul), Georg (44. /Foul), Fährmann (45./Foul). Freistöße: 22:26 (12:17). Ecken: 8:4 (2:2). Abseits: 1:1 (0:0). Chancen: 4:4 (1:1). Schiedsrichter: Oliver Mattig. SRA: Michael Wendorf, Sandro Tochtenhagen. Zuschauer: 8.959 (darunter über 2.200 HFC-Fans) im Leipziger Zentralstadion. Äußere Bedingungen: Sonnenschein, WM-Rasen perfekt, ca. 23 Grad. Anmerkungen: In der NOFV-Oberliga war es zwischen beiden Mannschaften insgesamt der neunte Vergleich. Wie vor zwei Jahren (3:0) gewann unser Team erneut in der Leipziger WM-Schüssel. Die Gesamtbilanz aus HFC-Sicht: 3 Siege | 4 Unentschieden | 2 Niederlagen | 12:9 Tore.
Ro-Heb | Sv-Heb | AT



01.10.06 - STIMME ZUM SPIEL: Uwe Sokolowski
Immer wieder wurde „Schoko“ in den letzen Wochen durch Verletzungen, die teilweise auch noch aus der Vorbereitungszeit herrührten, auf die Wechselbank verbannt. Schon am vergangenen Wochenende konnte der flinke Linksfuß mit einer Superflanke ein Tor gegen den Chemnitzer FC maßgerecht vorbereiten. Mit seinem Treffer gegen den FC Sachsen wird er mit Sicherheit in die Annalen unseres Vereins eingehen. Denn ein Ligaspitzenspiel in der 93. Minute zu entscheiden ist sehr selten. Dabei wäre zu bemerken, dass es gar nicht so einfach war, dieses Tor zu erzielen.
„Schoko“ meinte selbst dazu: „Irgendwie habe ich diese Situation geahnt. Ich spekulierte darauf, dass ´Manu´ diese Situation mit seinem körperlichen Einsatz für sich entscheiden kann. Deshalb bin ich mitgelaufen. Als ich dann den Ball bekam, habe ich versucht, den Schuss entgegen der Laufrichtung des Torhüters zu platzieren. So ist es auch gelungen. Ich bin natürlich sehr glücklich über diesen Treffer!“






AUS DER PK: FC Sachsen – HFC
René Müller (Cheftrainer des HFC):

Ich glaube, dass wir ein sehr umkämpftes Spiel gesehen haben. Vielleicht hatten einige ein anderes Spiel erwartet, aber wir sind in der 4. Liga und da geht es nur über eine harte Zweikampfführung und eine hohe Laufbereitschaft. Deshalb glaube ich, ein ordentliches Oberligaspiel gesehen zu haben. Die Sachsen hatten vielleicht mehr Ballbesitz, aber wir zunächst die klareren Chancen. Eine Sachsen-Chance ergab sich nach der Verletzung von Matthias Küfner, als wir uns nach einem Einwurf auch etwas dumm angestellt hatten. Dann wurde der Druck der Sachsen immer stärker, aber es hat für uns in der 89. Minute mit einem erfolgreichen Konter zum 1:0-Sieg gereicht. Es war klar: Wer das erste Tor schießt, gewinnt das Spiel. Wenn die Leipziger zwischen der 60. und 80. Minute das Tor gemacht hätten, dann hätten sie das Spiel auch durchbekommen. Aber wir haben in dieser Phase gut gegengehalten und deshalb am Ende auch verdient gewonnen. Morgen beginnt wieder der Alltag. Wir gehen auf den Platz, wo uns ein tüchtiger Wind um die Nase weht. Da geht es zu Spielen mit 200 Zuschauern... und und und. Die jetzige Tabellensituation ist nicht ausschlaggebend. Die Meisterschaft wird an den letzten sechs Spieltagen entschieden. Und dass solche Mannschaften, wie z. B. Meuselwitz, Fußball spielen können, wissen wir doch alle. Wir wissen doch auch, wo diese Spieler ausgebildet wurden.



Hans-Jörg Leitzke (Cheftrainer des FC Sachsen Leipzig):
Das war eine ganz bittere Niederlage. Wir wollten hinten die Null absichern und machen dann solch einen Fehler – das darf nicht passieren. Nun müssen wir in Chemnitz am Mittwoch drei Punkte holen.
Beim Tor der Hallenser sind wir für unser schlechtes 1:1-Verhalten durch den Gegner bestraft worden. In der zweiten Halbzeit waren wir überlegen und haben uns Chancen erarbeitet, doch sie nicht genutzt. Da muss ich mich bei den Eingaben auf den zweiten Pfosten als Stürmer auch einmal lang machen, um das Tor zu erzwingen. Wir haben dies nicht gemacht, und dafür sind wir hart bestraft worden.






Eduard Geyer (Sportdirektor des FC Sachsen Leipzig):
Wir haben in der vorigen Woche Halle gegen Chemnitz gesehen, da haben sie schon ein ordentliches Spiel gemacht. Beim Gegentor haben wir uns taktisch sehr flach verhalten. Der Spieler aus Halle, der das Tor gemacht hat, kommt aus dem Rückraum gelaufen. Bei uns fühlte sich niemand für diese Situation verantwortlich. Keiner ist den langen Weg mitgegangen. Natürlich macht Ade einen eklatanten Fehler. Eigentlich hatte er für das Spiel vielleicht die Note 2 verdient, aber nach dieser Aktion war er ein Totalausfall, weil er das Spiel verloren hat. Aber er wurde eben auch von den anderen allein gelassen, keiner hat da reagiert. Jeder muss mit der Möglichkeit rechnen, dass solche Fehler entstehen können. Die Mannschaft hat durchaus versucht, nach vorn zu spielen und ein Tor zu machen. Sie hat aber eben auch Probleme gehabt, den Ball über die Linie zu bringen. In der ersten Halbzeit hatten wir, aus meiner Sicht, zu wenig Chancen. Die wir hatten, resultierten aus Freistößen und Ecken. Dabei waren die Freistöße von Racanel mehr als miserabel. Wenn ich einen ruhenden Ball - mit seiner Erfahrung - nicht einmal ordentlich vor das Tor bekomme, dann muss ich mich nicht wundern. Der nötige Biss, um in den Strafraum zu kommen und den Gegner zu Fehlern zu zwingen, hat uns einfach gefehlt. Man kann ja nicht sagen, dass die Mannschaft von Anfang an desolat gespielt hätte. Aber wir hatten uns schon etwas mehr ausgerechnet.