Newsarchiv 2005/06 - November

 

 

 

30.11.05 – In eigener Sache
Seit dem heutigen Tage ist die neue Popup-Seite der HFC-Internetpräsentation unter „www.hallescherfc.de“ online. Hier werden zukünftig Sponsoren und Förderer, welche sich auf unserer Vereinspage präsentieren möchten, benannt. Die Logos enthalten eine Verlinkung zu deren entsprechenden Internetangeboten. Auch das Layout der Startseite wird zeitnah überarbeitet. Parallel erfolgen weiterhin schrittweise die Aktualisierungen der einzelnen Rubriken und der entsprechenden Inhalte. Dieser Prozess ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber wir hoffen, dass es sich bereits jetzt schon lohnt, sich unseren offiziellen Internetauftritt einmal wieder etwas genauer anzuschauen.

 

29.11.05 - Kurzmeldung: FSV Bennstedt - HFC 1:2 

 

29.11.05 - Reise nach Nizza bei der Weihnachtstombola im GLOBUS SB-Warenhaus in Halle-Bruckdorf zu gewinnen!
Der HFC und die GLOBUS-Handelshof St. Wendel GmbH & Co. KG führen in diesem Jahr erstmalig eine Weihnachtstombola durch, deren Gesamterlös unserer Nachwuchsabteilung zugute kommt. Im Kassenbereich des GLOBUS SB-Warenhauses in der Leipziger Chaussee 147, 06112 Halle-Bruckdorf können ab sofort die Lose zum Preis von 1,00 Euro erworben werden. Insgesamt 65 attraktive Preise (Hauptpreis: 1 Reise für zwei Personen nach Nizza im Wert von 3.000 Euro, weitere Preise sind u. a.: ein Premiere-Abo mit DVD-Player, eine Canon-Videokamera, Fahrräder, Sport- und Freizeitgeräte etc.) winken den Gewinnern, die dort am 27.12.2005 um 15.00 Uhr öffentlich ermittelt und ggf. schriftlich benachrichtigt werden.
Die HFC-Nachwuchsabteilung und Lutz Lindemann, auf dessen Vermittlung diese tolle Aktion zustande kam, bedanken sich ganz herzlich beim gesamten GLOBUS-Team, insbesondere jedoch beim Geschäftsleiter Herrn Herbert Helget für die erwiesene Unterstützung unseres Vereins!

 

 

28.11.05 - Ab sofort HFC-Poster in der Geschäftsstelle zu haben!
Ab Dienstag, den 29.11.2005 können in der HFC-Geschäftsstelle im KWS an der Kantstraße die neuen Poster (2,00 EUR) und Postkarten (0,50 EUR)der Oberligamannschaft Saison 2005/06 erworben werden. In Kürze wird es auch Autogrammkarten der HFC-Oberligaspieler geben. Ein Dank an die Sponsoren, die diese schöne Sache ermöglichten.
Hinweis:
Wie bereits berichtet trifft eine HFC-Mannschaft (Oberligaanschlusskader und Verbandsligakader) morgen in Bennstedt auf den gastgebenden FSV. Anstoß 18.00 Uhr. Gespielt wird unter Flutlicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.11.05 - DFB-Auswahl U16 gewann 2:1 gegen Holland und unser Toni war dabei!
Deutschlands U-16- Nationalmannschaft bleibt weiter ungeschlagen. Im fünften Länderspiel, dem ersten vor eigenem Publikum, bezwangen die Jungs von DFB-Trainer Paul Schomann am vergangenen Freitag Holland mit 2:1 und feierten bereits ihren vierten Sieg. Vor 5.000 Zuschauern in Rheine war erstmals auch unser B-Jugendspieler Toni Lindehahn dabei. In der 75. Minute kam Toni für den Gladbacher Tappiser ins Spiel.
Die zweite, für Sonntag geplante Partie musste witterungsbedingt abgesagt werden. So konnte Toni im Spiel seiner Regionalligamannschaft in Magdeburg doch noch dabei sein. In der 13. Minute egalisierte er die schnelle Führung des 1.FCM, doch ein unglücklicher Torwartfehler von André Gehmlich (71.) brachte die Elbestädter doch noch auf die Siegesstraße. Zuvor konnte der HFC-Keeper aber einen an Robert Höppner (musste danach verletzt ausscheiden) verwirkten Elfmeter halten.
HFC-B: Andre Gehmlich, Andre Waldau (MK),Robert Höppner (41. Sebastian Schneider), Christopher Griebsch (55. Rawan Barakat), Patrick Theile, Christoph Schulz, Vincent Mustapha, Jan Pierre Schneider, Toni Lindenhahn, Robin Zern, Sebastian Heidel (65. Georg Engelhardt)

 

27.11.05 - Klarer 3:0-Heimsieg gegen Energie Cottbus II - Aufwärtstrend hält an!
Der HFC konnte im letzten Heimspiel des Jahres den Aufwärtstrend, der spätestens seit dem unglücklich verlorenen Chemie-Derby sichtbar ist, bestätigen! Gegen die gewiß nicht schlechte Cottbusser Reserve gewannen unsere Rot-Weißen jederzeit verdient mit 3:0. Die 871 Zuschauer sahen vor allem in der 1. Halbzeit eine sehr gute Oberligapartie. Erneut konnte beim HFC Michél Petrick überzeugen, der seine tolle Leistung trotz guter Chancen aber leider nicht mit einem Tor krönte. Statt dessen leistete er in einer der besten Szenen des Spiels tolle Vorarbeit und legte für Gleis beim 1:0 auf. Lars Georg per Direktschuss und Tobias Friedrich mit einem wuchtigen Kopfball unmittelbar vor dem Abpfiff sorgten für die weiteren Tore bei immer schlechter werdenden Platzverhältnissen. Nach diesem Spiel schauen sowohl Mannschaft als auch die Fangemeinde des HFC deutlich optimistischer in Richtung des Sachsen-Anhalt-Derbys am kommenden Sonntag in Magdeburg.

 

 

 

 

 

27.11.05 - STATISTIK: HFC - FC Energie Cottbus II 3:0 (2:0)
HFC (rot-rot): Küfner – Tews, Trehkopf, Friedrich, Gemazashvili (53. Römer) – Walle, Quidzinski (78. Wille), Georg, Zahorec – Petrick, Gleis (82. Scherz). Trainer: René Müller.
COT (gold-schwarz): Berntsen – Unversucht, Peßolat, Bankert, Jahn – Marrack, Zemlin, Hoßmang, Lindner – Matthes, Frahn (64. Schuster, 87. Göschik). Trainer: Thomas Köhler.
Tore: 1:0 Gleis (20. – Vorlage Petrick), 2:0 Georg (28. – Vorlage Petrick), 3:0 Friedrich (90. – Vorlage Walle.). Chancen: 7:2 (4:1). Freistöße: 26:23 (19:13). Ecken: 6:2 (1:2). Abseits: 2:1 (1:1). Verwarnungen: Gleis (30./Foul), Friedrich (85./Foul) – Bankert (31./Foul), Zemlin (36./Reklamieren). Gelb-Rot: Jahn (59./wiederholtes Foulspiel). Schiedsrichter: Lutz Rosenkranz (Plauen). SRA: Udo Fritzsch, Lars Albert. Zuschauer: 871 im KWS (darunter ca. 50 Fans aus Cottbus). Äußere Bedingungen: sonnig, kalt (2 Grad), Rasen anfangs gefroren, später angetaut und schwer bespielbar.
RH/AT 

 

 

 

27.11.05 - Aus der Pressekonferenz: HFC - FC Energie Cottbus II
René Müller (Trainer des HFC):
Wir haben zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gesehen. So lange der Platz gut war, spielte auch die Mannschaft gut. Ein Lob an die Leute die den Platz vorbereitet haben. Der Rasen war zunächst gefroren und taute dann an. Da konnte man kaum noch ordentlich Fußball spielen. In der ersten Halbzeit haben wir uns viele Chancen erspielt. Die Geduld hat sich doch noch gelohnt. So haben wir sehr gut gespielt, aber vielleicht ein Tor zu wenig geschossen. In der zweiten Halbzeit war dann etwas der Wurm drin. Je schlechter der Platz wurde, um so schlechter wurde auch die Mannschaft. Es wurde auch nicht viel besser nach der gelb-roten Karte. Auch die Einwechslungen haben nicht viel gebracht. Wir haben gesehen, dass die jungen Spieler auch noch gewissen Schwankungen unterliegen. Da weiß man nie genau was kommt. „Scherzer“ hatte dann wenigstens noch eine Hundertprozentige. Das Tor von „Frieda“ war dann eine Versöhnung für die Zuschauer. Wir spielten also mit zwei Gesichtern: Die erste Halbzeit war so, wie ich mir das vorgestellt habe. Die zweite Halbzeit war nicht viel, was aber eben auch auf der Fläche recht schwer war. Der Ball lief auf dem schweren Boden einfach nicht mehr. Demzufolge darf man da beiden Mannschaften keine großen Vorwürfe machen.

Frage an René Müller:
Heute saß die junge Garde auf der Bank. Setzten Sie je mehr auf die erfahrenen Spieler?
Ja ich denke, dass dies schon so ist. Man muss doch mit den jungen Leuten geduld haben. Auch wenn das ringsherum etwas anders aussieht, sind sie dennoch großen Schwankungen unterlegen. Aufgrund der roten Karten und den Verletzungen haben wir ihnen die Chance gegeben zu spielen. Das ist von ihnen teilweise genutzt worden. Dann kamen auch dort Verletzungen dazwischen. Aber ich habe dann heute doch denjenigen vertraut, die etwas mehr in die Waagschale zu werfen haben und eben robuster sind, wie z. B. Sebastian Wille und Robert Römer. Ich das ist in der ersten Halbzeit auch ganz klar aufgegangen. Deswegen haben wir Wirkung erzielt. Es ist immer schwer gegen eine 2. Mannschaft zu spielen. Die Cottbuser sind alle gut ausgebildet und laufstark. Was ihnen fehlte war die Durchschlagskraft. Sie haben es bislang vielen Mannschaften schwer gemacht. Ich habe sie mehrfach beobachten lassen und habe auch die entsprechenden Spielberichte alle gelesen. Demzufolge wussten wir, dass wir zunächst einmal körperlich dagegenhalten müssen, nach vorn spielen und Wirkungen der beiden Spitzen erzielen. Das ist uns in der 1. Halbzeit sehr sehr gut gelungen. „Pette“ hätte das Problem mit seinem Kopfball schon eher lösen müssen, den der Cottbuser Torwart ganz stark gehalten hat. Ich denke, das die erste Halbzeit eine Klasse-Halbzeit war. ...

Thomas Köhler (Trainer des FC Energie Cottbus II):
Zunächst meinen Glückwunsch an den René und den HFC. Der Sieg, auch in der Höhe, geht völlig in Ordnung. Durch individuelle Fehler haben wir uns selbst auf die Verlierstraße gebracht. Nach 20 Minuten, als ich dachte, ja jetzt sind wir im Spiel, war es passiert. Anfangs haben wir uns von der Einsatzhärte des HFC beeindrucken lassen. Unsere Zweikampfschwäche spreche ich eigentlich Woche für Woche an, das ist momentan unser größtes Problem. Gerade da muss meine junge Mannschaft dazu lernen. So war das Spiel heute auch wieder ein Lernprozess. Auch im Spiel nach vorn sichern wir viel zu wenig Bälle, haben dann kaum Chancen nachzurücken, um den Gegner unter Druck zu setzen. Folgerichtig fiel auch das 2. Tor, wo wir wieder geschlafen haben. Es kann nicht sein, dass ein Spieler der gegnerischen Mannschaft so völlig frei zum Schuss kommt. Nach der gelb-roten Karte für Markus Jahn, waren die Messen fast gesungen. Kurioserweise, und so ist es nun einmal im Fußball, spielten wir dann mit zehn Mann aggressiver und besser als zuvor mit elf Mann. Aber dennoch haben wir uns kaum Chancen erarbeitet. Nach vorn waren wir viel zu harmlos. Deshalb geht der Sieg, wie schon gesagt, völlig in Ordnung.

 

27.11.05 - Keine Überraschungen in der Oberliga - HFC II unterliegt Piesteritz - Frauen mit 0:7-Schlappe in einem ungleichen Duell gegen den Spitzenreiter 1. FC Lok
Ohne Ausrutscher meisterten die Favoriten ihre Spiele in der Oberliga. In den drei Begegnungen des Samstag-Spieltages gewannen sowohl der VFC Plauen (3:1 zu Hause gegen den VFB Pößneck), als auch der 1. FC Magdeburg (2:0 beim Favoritenschreck SV Grimma) ihre Spiele. In der dritten Partie bezwang der TSV Völpke im „Kellerduell“ den FC Oberlausitz Neugersdorf mit 3:1. Bereits am Freitag trennten sich der Budissa Bautzen und der FV Dresden Nord 0:0-Unentschieden.
Am Sonntag "überraschte" nur das 1:1 von Auerbach beim FC RW Erfurt II. Halberstadt gewann in Meuselwitz beim Torefestival mit 5:3, die Sachsen bezwangen Eilenburg 2:0.
In der Verbandsliga verlor unsere 2. Mannschaft gestern im Stadion am Böllberger Weg gegen den FC Grün-Weiß Piesteritz mit 0:1. Die Strozniak-Schützlinge blieben nun schon das 5. Spiel in Folge ohne Sieg und rutschen auf den 9. Tabellenplatz ab. Auch unsere Regionalligafrauenmannschaft blieb ohne Treffer und verlor gegen den Spitzenreiter 1. FC Lok Leipzig deutlich mit 0:7. "Bis zum 0:1-Pausenstand sah es noch ganz gut aus. Doch dann sind wir gegen die zwei Klassen besser spielenden Leipziger innerhalb von 15 Minuten eingebrochen", meinte HFC-Coach Dietmar Noack.
Die weiteren HFC-Ergebnisse vom Wochenende
HFC A1 - FC Grün-Weiß Wolfen 8:0
HFC A2 - SV Rot-Weiß Weißenfels 2:4
1. FC Magdeburg - HFC B1 2:1
HFC C2 - FSV Hettstedt 4:2
HFC E2 - Einheit Halle II 5:1
HFC F1 - SV Blau-Weiß Dölau 3:0
SV Dautzsch - HFC F2 3:1 

 

26.11.05 - Freundschaftsspiel in Bennstedt
Am kommenden Dienstag, den 29.11.2005 weilt der HFC zu einem Freundschaftsspiel beim derzeitigen Tabellenzweiten FSV Bennstedt. Das Spiel findet anläßlich der Einweihung des neuen Sportlerheimes statt. Der HFC tritt mit einer Mannschaft bestehend aus Anschlußspielern des Oberligateams und der Verbandsligamannschaft an. Der Anstoß auf der Sportanlage Bennstedt ist um 18.00 Uhr. Das Spiel wird unter Flutlicht ausgetragen.

 

25.11.05 - Beide NOFV-Oberligameister steigen in den Spielserien 2005/2006 und 2006/2007 direkt auf!
Der Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat bei seiner Sitzung am Freitag in Stuttgart einstimmig beschlossen, dass in den Spielzeiten 2005/2006 und 2006/2007 die Meister der Oberligen Nordost/Nord und Nordost/Süd direkt in die Regionalliga aufsteigen.
Der gemeinsam vom DFB-Spielausschuss und DFB-Regionalligaausschuss eingebrachte Antrag ist ein Ergebnis des Runden Tisches zur Situation des Fußballs im Osten vom 15. Juli 2005 in Leipzig. Damals verständigten sich die Teilnehmer bei einem Besuch einer DFB- und DFL-Delegation gemeinsam darauf, den Amateurfußball im Bereich des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) künftig dadurch zu fördern, dass es zwei statt bisher einem Aufsteiger aus den Oberligen Nordost in die Regionalliga geben soll.
Durch den Beschluss des DFB-Vorstandes entfällt bereits am Ende der laufenden Saison die Relegation um den Regionalliga-Aufstieg zwischen den beiden Meistern der Oberliga-Staffeln Nordost.
In der Saison 2006/2007 und 2007/2008 erfolgt die Staffel-Einteilung in den beiden Regionalligen nach regionalen Gesichtspunkten. Die Regionalliga Nord spielt in diesen beiden Spielzeiten mit 19 Mannschaften, der Regionalliga Süd gehören in diesem Zeitraum 18 Teams an. Am Saisonende steigen jeweils fünf Klubs aus der Regionalliga Nord und vier Vereine aus der Regionalliga Süd ab.
Quelle: www.dfb.de 

 

 

24.11.05 - Vorbericht: HFC empfängt einen Angstgegner, der es nicht länger sein muss
Nach einjähriger Zugehörigkeit zur Nordstaffel - Rang 7 mit 60:45 Toren und 45 Punkten - hat Energie Cottbus II wieder seinen angestammten Platz in der Oberliga Süd eingenommen. Ob das auch dem HFC gefällt, muss sich erst erweisen. Denn bis dato gehörte die Elf aus der Lausitz im Kurt-Wabbel-Stadion zu den Angstgegnern, gegen den es Jahre lang nichts zu gewinnen gab. Auch das letzte Ergebnis aus der Saison 2003/04 war nur ein mageres 1:1. Zuvor hieß es aus HFC-Sicht: 0:3, 0:1 und 3:3.
Aus dieser Mannschaft sind heute aber nur noch ganz wenige Spieler dabei. Schuld daran ist zum Einen der kontinuierlich fortgesetzte Verjüngungsprozess in dem Cottbuser „Ausbildungsteam“. So kommen von den neun neuen Akteuren im aktuellen Kader nicht weniger als acht aus den eigenen Bundesliga-Junioren, darunter mit Martin Hoßmang der Filius des Zweitliga-Assistenztrainers und ehemaligen Bundesliga-Recken Thomas Hoßmang. Bis auf den noch ein Jahr jüngeren Ersatzkeeper Christopher Böhm sind alle erst 19 Jahre alt. Und auch der einzige Neuzugang von außerhalb, der vor der Saison kurzzeitig vom HFC umworbene Ex-Laubegaster Matthias Peßolat, hat gerade mal das zweite Lebensjahrzehnt erreicht.
Zum Zweiten sind einige der Kicker, die früher schon mit dem HFC erfolgreich die Klingen kreuzten, derzeit verletzt. „Mit Toni Lempke, Sebastian Nuhs und Marcus Dörry fehlen mir seit Wochen die eigentlichen Leistungsträger“, bedauert Trainer Thomas Köhler (38), wobei Nuhs zuletzt gegen Grimma (1:2) zumindest zu einem Kurzeinsatz kam. Dafür fehlten in der erst in den allerletzten Minuten verlorenen Partie alle Feldspieler aus dem Zweitliga-Aufgebot, nachdem drei Tage zuvor im Nachholspiel gegen Eilenburg gleich fünf auf dem Platz gestanden hatten: Neben Torhüter André Thoms waren das der Pole Tomasz Bandrowski (kam von Gornik Zabrze!), Daniel Gunkel, Sebastian Schuppan, Lars Jungnickel und Kenan Sahin. Mit einigen von ihnen ist wahrscheinlich auch heute zu rechnen, zumal die Talente Schuppan (19), Bandrowski (21) und Sahin (21) bisher ohnehin ihre Haupteinsatzzeiten in der Reserve-Elf bekamen.
Derzeit rangiert sich Cottbus II in der Tabelle nur im unteren Mittelfeld ein, was den Trainer natürlich nicht zufrieden stellt. „Wir befinden uns noch mitten in dem Lern- und Anpassungsprozess“, sagt der ehemalige Torhüter, der weiter seine Spielerlizenz besitzt, also notfalls durchaus selbst noch einmal einspringen könnte. „Junioren-Fußball bleibt Junioren-Fußball, auch wenn er wie bei uns in der Bundesliga gespielt wird. Das sollte man nicht überbewerten. Die in der Oberliga nötige Zweikampfhärte müssen sich die Jungen jedenfalls erst Schritt für Schritt aneignen. Und damit sind sie auch, wie es uns etliche Gegner vorgemacht haben, noch zu beeindrucken“, hat Köhler feststellen müssen. „Außerdem fehlt es der Mannschaft, wenn sie wie gegen Grimma gleich mit einem halben Dutzend Youngstern aufläuft, natürlich an Erfahrung. Doch wir sind auf einem guten Weg. Die Zeit wird noch kommen, in der auch die Ergebnisse stimmen werden“, ist er überzeugt.
Elf Spieler teilen sich die bisher erzielten Treffer, wobei der 22-jährige Danny Matthes mit vier Toren bisher am erfolgreichsten war.
Man darf daraus schlussfolgern, dass unserem Gast ein echter „Knipser“ fehlt. Andererseits kann man daraus aber eine gewisse Unberechenbarkeit des jahrelangen Angstgegners unserer Mannschaft ableiten.
Auch unserem Team fehlt wohl so ein „Knipser“. Denis Koslov brachte es bislang auf 5 Tore, aber der ist zumindest bis zum Rückrundenstart nicht mehr einsatzfähig. Vielleicht schaffen es die jungen Robert Römer (2) und der zuletzt in Pößneck erfolgreiche Nico Scherz (2) in die Fußtapfen des Russen zu schlüpfen. In der Tendenz ist von unserer Mannschaft ein Sieg zu erwarten, dabei wäre es egal wer die Tore schießt.
KB/RH 

 

 

23.11.05 - HFC beginnt Budenzauber am 17.12.05 beim Regio-Cup in Riesa
Am 17. Dezember (Beginn 11.00 Uhr) startet unsere Oberligamannschaft mit der Teilnahme am „Regio-Cup“ in Riesa in die diesjährige Hallenfußballsaison.
Hier trifft unser Team in der Vorrunde auf den FC Rot-Weiß Erfurt, Hertha BSC II und den VFC Plauen.
Weiter geht es dann am 5. Januar 2006 beim „Reudnitz-Cup“ in der Leipzig-Arena. Hier sind die Teilnehmer: Lilleström SK, Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf, FC Carl Zeiss Jena, FC Eilenburg, FC Sachsen-Leipzig und der Gastgeber Nord-West Leipzig. Einen Tag später erlebt die hallesche „Brandberge-Halle“ das „Hallenspektakel“ um „techem-Cup“. Auch an diesem Turnier wird der Vorjahressieger aus Norwegen (Lilleström SK) unter Trainer Uwe Rößler teilnehmen. Weiterhin dabei: der 1. FC Magdeburg, Sachsen Leipzig, Union Berlin, Carl Zeiss Jena und der Chemnitzer FC.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22.11.05 - Toni Lindenhahn erstmals im DFB-Aufgebot
Unser B-Jugendspieler Toni Lindenhahn wurde erstmals in das Aufgebot der deutschen U16-Nationalmannschaft berufen. Das Team bestreitet in dieser Woche zwei Testspiele gegen Holland. Toni Lindenhahn, der am 15.11. seinen 15. Geburtstag feierte, spielt in unserer B-Jugendregionalligamannschaft und erzielte am vergangenen Wochenende den 2:1-Siegtreffer bei Hertha 03 Zehlendorf. HFC-Nachwuchsleiter Wolfgang Kleinschmager ist „sehr stolz darauf, dass unser HFC wieder einen Auswahlspieler für den DFB anbieten kann und hofft, dass Toni sein erstes Spiel im Nationaltrikot bestreiten kann. Sollte er zum Einsatz kommen, drücken wir ihm ganz fest die Daumen!“
Für die beiden Spiele am Freitag in Rheine und am Sonntag in Bottrop (jeweils 11 Uhr) nominierte DFB-Trainer Paul Schomann folgendes Aufgebot: Tor: Giefer (Bayer Leverkusen), Vollath (1. FC Nürnberg) – Abwehr: Evers (Borussia Dortmund), Maier (VfL Osnabrück), Mayr (1860 München), Pachan (FC Schalke 04), Stadler (Karlsruher SC), Untch (1. FC Nürnberg) – Mittelfeld: Bigalke (Hertha BSC), Funk (VfB Stuttgart), Rausch (Hannover 96), Teixeira (Bayer Leverkusen), Wolze (VfL Wolfsburg) – Angriff: Dowidat, Tappiser (beide M´gladbach), Gardawski (1. FC Köln), Lindenhahn (Hallescher FC), Sauerbier (Bayer Leverkusen).

 

21.11.05 - Rückschau HFC B-Junioren: Endlich der erste Dreier -
Es war wieder ein Duell der Enttäuschten, denn die „kleine Hertha“, auch nicht gerade gut mit Punkten bestückt, lag vor diesem Spiel einen Platz vor uns. Gut ging es los, aber Sebastian Heidel bekam den Ball im Strafraum der Hertha nicht unter Kontrolle und konnte nicht abschließen und das war es dann auch schon in der ersten Hälfte, was die Offensive anging. Danach hatte die Mannschaft damit zu tun, sich zu ordnen und die flinken kleinen Herthaner unter Kon-trolle halten zu können. Sehr nervös und mit vielen einfachen Fehlern wurde agiert und so kam dann auch das unglückliche 0:1 aus unserer Sicht, was eigentlich nicht mal eine richtige Chance war, denn vielmehr ein Torschuss den Steffen Pinsler nicht festhalten konnte und der Ball unglücklich an den Rücken sprang und von da ins Tor fiel. Allerdings hatte „Pinsi“ zuvor zwei Mal herrlich reagiert und das Team vor einer früheren Führung der Zehlendorfer bewahrt. So ging es dann auch in die Pause, wo die beiden Trainer Weber/Knade mit Engelszungen nochmals auf das Team einredeten.
Die Jungs kamen aus der Kabine und man sah, dass sie jetzt endlich den Bock umstoßen wollten. Das erste Zeichen setzte „Schulle“ mit einem straffen Schuss Richtung Hertha Tor, aber die Abwehr stand im Weg. Danach gab es einen Freistoß für uns und „Griebschie“ spielte den Ball hoch rein. Robin Zerrn sprang höher als sein Gegenspieler und konnte zum 1:1 ausgleichen, dann ging es Schlag auf Schlag. In der 48. Minute dezemierte sich die Hertha (rote Karte nach einem üblen Foul an René Beßler) selbst und es ergaben sich mehr Chancen für unser Team. Jan Schneider drang in den Strafraum ein und wurde gelegt, aber René Beßler vergab den Elfmeter, den der Torhüter hielt. Weitere Chancen für René Beßler, Toni Lindenhahn, der das leere Tor nicht traf und die Latte rasierte, wurden nicht genutzt. Aber Toni machte es in der 78. Minute besser und netzte, viel umjubelt, zum 2:1 ein. Anschließend gab es noch einige Minuten zu überstehen, in denen die Hertha noch einen Spieler verlor (Gelb / Rot) und Andre Waldau eine 100 % ige vergab. Aber egal der erste Sieg ist da!!!
Die Freude war dementsprechend groß.
Thilo Knade
(Co-Trainer HFC B-Junioren)

 

19.11.05 - Kein Tobak, aber ein starker Scherz beim 3:0 an der Warte -
Nach drei sieglosen Auswärtspartien in Grimma, Bautzen und Leipzig konnte unsere Mannschaft am Nachmittag im Pößnecker Stadion an der Warte endlich vor 333 Zuschauern wieder einmal einen Dreier einfahren. Beide Mannschaften agierten in der ersten Halbzeit recht offensiv, nutzen aber beiderseits die nur wenigen Chancen nicht. Auf Seiten der Gastgeber vergaben diese Kühne, Förster und Walther, während bei den Rot-Weiße Michel Petrick nicht traf.
Doch der lange Zeit gesperrte, und in den letzten Spielen noch nach seiner Form suchende, „Pette“ sorgte dann kurz nach dem Wiederanpfiff (49.) für die verdiente 1:0-Führung. Bei seinem 21m-Pfund sah VfB-Keeper Wohlfahrt nicht gut aus. Danach legten die Gastgeber noch einmal kämpferisch zu und fighteten um den Ausgleich. „Küfi“ war aber auf der Hut und entschärfte zwei gute Chancen von (Walther-Freistoß/67.) und Woitha (72.). Dann kam die starke Schlussviertelstunde des 19jährigen Nico Scherz, der in der 46. Minute für David Quidzinski ins Spiel gekommen war. Zunächst drückte er eine Eingabe von Michal Zahorec über die Linie (75.) und schließlich schlenzte er den Ball in der Schlussminute jenseits der Strafraumgrenze zum 3:0- Endstand ins VfB-Gehäuse. Der fünfte Saisonsieg hievte die Müller-Schützlinge auf den 6. Tabellenplatz. Im Landesderby trifft der momentane Spitzenreiter aus Magdeburg am morgigen Sonntag im heimischen "Germer" auf den Tabellenvorletzten TSV Völpke. Am heutigen Oberligaspieltag blieben Überraschungen weitgehend aus. Plauen gewann 2:1 in Bautzen, Auerbach besiegte Dresden Nord mit 3:1, Halberstadt sicherte ein knappes 2:1 gegen Erfurt II, Eilenburg bügelte Meuselwitz mit 4:1 vom Platz (10. Saisontreffer von Hönemann), die Sachsen siegten mit wenig Mühe mit 4:1 in Neugersdorf (alle vier Tore erzielte Breitkopf), Grimma gewann erst in der Schlussphase bei unserem nächsten Gegner Cottbus II 2:1
Weitere Ergebnisse der HFC-Mannschaften
In der B-Junioren-Regionalliga gelang unseren Jungs endlich der erste Sieg. Mit dem 2:1-Erfolg bei Hertha Zehlendorf tauschten beide Mannschaften die Tabellenposition. Die Berliner sind jetzt Letzter. In der Verbandsliga verlor die 2. Mannschaft unseres Clubs beim Staffelfavoriten in Sangerhausen knapp mit 1:2 und fiel auf den 8. Platz zurück. Die A-Junioren gewannen bei Fortuna Halberstadt mit 4:1. HFC B2 - FC Grün-Weiß Wolfen 2:1; HFC C1 - Börde Magdeburg 5:0; HFC E1 - Rotation Halle 20:1; NSV Nietleben - HFC E1 1:3; FSV 67 - HFC F1 0:13; HFC F2 - BSV Ammendorf 2:3. 

 

18.11.05 - In eigener Sache: HFC künftig mit neuer Internetpräsentation -
Mit Unterstützung des Mitgliedes des HFC-Aufsichtsrates Prof. Jörg Kirbs (Prorektor der Fachhochschule Merseburg) ist es gelungen ein neues Team für die HFC-Internetpräsentation zu bilden. Gemeinsam mit unserem Medienverantwortlichen Jörg Sitte sowie Reinhard Japel und Roland Hebestreit gab es in dieser Woche hierzu eine erste Arbeitsberatung.
Die beiden angehenden Absolventen der FH Merseburg: Steffen J. Markhoff und Sebastian Weber werden gemeinsam mit Sven Gores (Dipl.-Wirtschafts-Ing.) zeitnah dem HFC-Internetauftritt ein neues "Outfit" und eine neue Struktur verleihen. Die die drei Merseburger gründeten vor wenigen Tagen die Firma DIGI-FAC.
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14.11.05 - Nur vier Minuten fehlten zum verdienten Punktgewinn! -
Lange Zeit war es ein typisches Null-zu-Null-Spiel. Die fast 7.000 Zuschauer in der Leipziger WM-Schüssel sahen nur ein durchschnittliches Oberligaspiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Doch vier Minuten vor Ultimo erzielte Richard Baum nach einem von der HFC-Abwehr zu kurz abgewehrten Ball das 1:0 für die Gastgeber. Robert Römer und Denis Koslov nutzten in der Schlussminute den einzigsten Twardzik-Fehler nicht, um das am Ende gerechtere 1:1 zu erzielen.
Das Spiel begann bei schönem Herbstwetter gleich recht flott. In der ersten Viertelstunde besaßen die Grün-Weißen leichte Feldvorteile und durch Breitkopf (14.), nach einem katastrophalen Fehlpass, des später stark spielenden, Artur Tews die erste Chance im Spiel. Matthias Küfner eilte aus seinem Strafraum und klärte gegen seinen Ex-Kollegen mit einer tollen Fußabwehr. Bis zum Halbzeitpfiff erspielten sich die Sachsen keine weitere Möglichkeit, was ein deutliches Zeichen für die starke Defensive des HFC war, aus der Tobias Friedrich noch herausragte. „Frieda“ war es auch, der für die ab der 20.Minute spielbestimmenden Hallenser die erste Chance hatte (17.), doch Sachsen-Kapitän René Twardzik kaufte ihm zweimal den Schneid ab. Nur sechzig Sekunden später köpfte Jan Walle (18.) eine Ecke von Michal Zahorec am langen Pfosten stehend nur knapp neben das Tor. Bis zum Pausenpfiff neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und blieben in der Spitze harmlos.
Beide Trainer nutzten die Halbzeit für je einen Wechsel. Bei den Leipzigern kam für Martin Soltau der junge Benjamin Watzka ins Spiel, während HFC-Coach René Müller für den zweikampfschwachen Nico Scherz jetzt Michel Petrick ins Spiel brachte.
Wie schon zu Beginn des Spieles gehörten die ersten fünfzehn Minuten erneut den Grün-Weißen. Nico Breitkopf (46., Kopfball aus 3m neben das Tor), Sebastian Seifert (53., setzt den Ball am langen Pfosten nur knapp neben das Tor) und Richard Baum (61., scheitert mit einem 12m-Hammer am nach fassenden Küfner) nutzten aber drei gute Möglichkeiten nicht. Hierzu ist allerdings anzumerken, dass nach der letzt genannten Aktion Nico Breitkopf es nur der unverständlichen Nachsicht des oftmals kleinlich entscheidenden Schiedsrichters Matthias Klatte (Wildau) zu verdanken hatte, dass er nicht mit einer Roten Karte vom Patz flog. Der „Schädel“ trat Matthias Küfner auf die Hand, nach dem der Ball längst aus dem Spiel war. „Küfi“ konnte erst nach einigen Minuten Spielunterbrechung weiter spielen. Der HFC hatte in den nächsten 15 Minuten seine stärkste Phase in der zweiten Halbzeit und verpasste es in Führung zu gehen. Ein gefährlicher Seitfallzieher von Lars Georg (65.) und ein straffer 12m-Schuss von Robert Römer (70.) strichen aber knapp über das Leipziger Tor. Der durchaus spielerisch überzeugende FCS-Libero „Prinz“ Ogungbure semmelte in dieser Phase „Roma“ das zweite Mal um und hätte, nach seiner gelben Karte nur wenige Minuten davor, schon frühzeitig unter die Dusche gemusst. Die Schlussviertelstunde ging wieder klar an den Gastgeber und in der bis dahin recht stabilen HFC-Abwehr offenbarten sich einige Unkonzentriertheiten. So hatten die Sachsen in der 81. Minute eine dreifache „Hundertprozentige“, die aber Matthias Küfner, Tobias Friedrich und Irakli Gemazashvili mit viel Glück (und glücklichen Händchen) bereinigen konnten. Mit der nächsten derartigen Aktion waren die Gastgeber aber dann doch noch erfolgreich und erzielten das 1:0, als Richard Baum einen zu kurz abgewehrten Ball (Schuss vom eingewechselten Schwesinger) aus ca. 12m unhaltbar flach ins rechte Toreck drosch. In der Schlussminute hatten die Gäste den durchaus verdienten Ausgleich auf den Füßen, aber Robert Römer scheiterte an René Twardzik und auch Denis Koslov traf den zu kurz abgewehrten Ball nicht ins leere Tor, sodass es beim schmeichelhaften 1:0-Erfolg der Sachsen blieb. Die anfangs von den HFC-Fans hervorragend in Szene gesetzte Choreografie „ Sieg – Alles andere zählt nicht!“ blieb außen vor.
RH 

 

14.11.05 - STATISTIK: FC Sachsen Leipzig - HFC 1:0 -
FCS (weiß-weiß): Twardzik – Köckeritz, Ogungbure, Wejsfeld, Kittler (72. Schwesinger) – Seifert (60. Boltze), Ferl, Garbuschewski, Soltau (46. Watzka) – Baum, Breitkopf. Trainer: Hans-Jörg Leitzke.
HFC (rot-rot): Küfner – Tews, Trehkopf, Friedrich, Zahorec (75. Gemazashvili) – Georg, Quidzinski, Walle – Scherz (46. Petrick), Gleis (75. Koslov), Römer. Trainer: René Müller.
Tor: 1:0 Baum (86.). Chancen: 5:5 (1:2). Freistöße: 16:25 (9:12). Ecken: 4:1 (1:1). Abseits: 1:6 (1:3). Verwarnungen: Ogungbure (51.), Baum (86.) - Trehkopf (44.). Schiedsrichter: Matthias Klatte (Wildau). SRA: André Stolzenburg, Marcel Müller. Zuschauer: 6.673 im Leipziger Zentralstadion.
RH/AT 

 

 

 

 

 

 

14.11.05 - AUS DER PK -
René Müller (Trainer des HFC):
Beide Mannschaften hatten recht viele Chancen, eigentlich ungewöhnlich für so ein Spiel. Da haben beide zuviel zugelassen. Wir haben es verpasst nach diesem Eckstoß das Tor zu machen, wo René Twardzik gut gehalten hat, und dann noch nachzulegen. Dann hätten wir Substanz gehabt. Aufgrund der zweiten Halbzeit waren die Sachsen verdienter Punktsieger, hätten aber in den letzten fünf Minuten abgestraft werden müssen, weil wir da den einzigsten Fehler von Twardzik nicht genutzt haben, als wir noch zwei Riesenchancen hatten. Ansonsten ein gutes Spiel, mehr kann man von der Oberliga nicht verlangen. Was beiden Mannschaften fehlt ist ein Knipser, mit dem hätten beide schon mehr Punkte.
Das Problem beim HFC ist die Tatsache, dass wir es in den letzten zwei Jahren nicht geschafft haben die Substanz im Nachwuchs aufzubauen. Die Sachsen haben ihre A-Jugendmannschaft in der Junioren-Bundesliga. Aber bei den Sachsen fehlt eben die Qualität und bei uns die Substanz. Beim Ein- und Auswechseln fehlt einfach dahinter die junge Garde. Da müssen wir ähnlich wie bei den Sachsen einen langen Weg gehen und noch Geld sammeln, damit wir auch Qualität holen können. Ansonsten wird man in der Oberliga nicht mehr vorn mitspielen können, weil es eine sehr schwere Liga ist.

Hans-Jörg Leitzke (Trainer des FC Sachsen):
Wir haben eine sehr junge Mannschaft auf dem Platz gesehen, der man einfach auch Fehler zugestehen muss. Es war schon gut anzusehen, wie die Mannschaft in der zweiten Halbzeit ihr Spiel umgesetzt hat. Wir hatten heute vielleicht das Quäntchen Glück, was uns in der vergangenen Woche gegen Magdeburg gefehlt hat.

 

 

 

 

 


 

12.11.05 - Chemie-Klassiker in der WM-Schüssel braucht einen Sieger! -
In den letzten Tagen ist in der Presse recht viel zum morgigen Spiel beider Mannschaften geschrieben worden. Da gab es viel Harmonien (René Müller spielte einst mit Hans-Jörg Leitzke zusammen beim 1. FC Lok und dem FC Sachsen) und Disharmonien (Sachsen-Torwart Twardzik, den HFC-Coach René Müller als einen der besten Torhüter in der Oberliga sieht: „Der gehört zumindest in die 2. Liga“, war u.a. Ausgangspunkt für den Abgang unseres Coaches in Erfurt), aber auch Zwischentöne (Koslov und Friedrich einst bei Sachsen, Breitkopf einst beim HFC) nach zu lesen. Wie auch immer, der Ausgang des „Chemie-Klassikers“ in der Leipziger WM-Schüssel ist völlig offen. Das Nachholspiel des 8. Spieltages hat keinen Favoriten, aber ein logisches Unentschieden würde beide endgültig den Kontakt zur Spitze abreißen lassen. Der Sieger springt auf den 4. Tabellenplatz. In der Geschichte beider Vereine gibt es morgen (Anstoß 13.30 Uhr) das 41. Derby. Auch diese Bilanz ist recht ausgeglichen, auch wenn die „Leutzscher“ seit 1949/50 (damals gewann die ZSG Union Halle vor 25.000 Zuschauern an der Pleiße mit 2:1) mit 15:12-Siegen (bei 13 Unentschieden / 53:52 Tore) knapp vorn liegen. Allerdings ist die Bilanz unseres HFC nach dem Wiederaufstieg in der Saison 2000 schon deutlich besser. Denn in dieser Statistik liegen die Rot-Weißen Chemiker mit 2:1-Siegen vorn. Nur in der Saison 2001/2002 gewannen die Leipziger vor 3.400 Zuschauern im „Kunze“ mit 2:1. Danach gab es drei 1:1 (nicht schon wieder) und zwei Siege für den HFC. Im vergangenen Jahr siegten unsere Jungs in der WM-Schüssel sensationell vor knapp 7.000 Zuschauern mit 3:0. Es war neben den drei „Derbysiegen“ gegen den FCM der Saisonhöhepunkt. Also kein Remis wieder! Die Zeichen stehen auf einen Sieg der „Rot-Weißen“, der ihnen gerade dann immer wieder gelang, wenn man es nicht erwarten konnte.

 

12.11.05 - HFC-Nachwuchs feierte im Landespokal und in den Punktspielen durchweg Siege! -
In dieser Woche wurde auf dem HFC-Sportkomplex „Am Sandanger“ die ersten Bahnen des Kunstrasens verlegt. Die Anlage wird in ca. 14 Tagen komplett fertig gestellt sein und unseren Mannschaften noch vor Beginn der Schlechtwetterperiode zur Verfügung stehen.
Dies war wohl auch ein kleiner Motivationsschub für unsere Nachwuchsmannschaften, die, trotz eingeschränkter Trainingsbedingungen (Fertigstellung des Kunstrasenplatzes), am Wochenende durchweg zu Siegen kamen. Das ist in der laufenden Saison noch nicht passiert. In einem Nachholspiel der A-Junioren-Verbandsliga gewann das Team von Trainer Hagen Schmidt beim 1. FC Lok Stendal klar mit 6:0. Endlich wieder einmal ein Erfolgerlebnis hatte unsere B-Jugend-Regionalligamannschaft. Sie gewann am Vormittag ihr Landespokalspiel beim Ortrivalen VfL Halle 96 mit 4:1. Auch die B2 zog im Pokalwettbewerb in die nächste Runde. Beim SV Dessau 97 gab es ein deutliches 8:0. Ebenfalls in der Muldestadt weilten die C2-Junioren. Sie gewannen das Landespokalspiel beim SV Dessau 05 sogar mit 14:0. Auf der Kreisebene gab es folgende Resultate unserer Mannschaften: BSV Ammendorf – HFC E1 1:2, HFC E2 – Dautzsch/Reideburg 4:3, HFC F1 – FC Halle-Neustadt 8:2, VfL Halle 96 I – HFC F2 0:3. 

 

 

 

10.11.05 - Ordentliche HFC-Mitgliederversammlung -
In diesen Tagen wurden die Einladungen zur ordentlichen Mitgliederversammlung unseres Vereins allen Mitgliedern zugesandt. Wie bereits mitgeteilt, findet diese am Samstag, den 3. Dezember 2005 um 11.00 Uhr im ComCenter Halle, Merseburger Str. 41 statt.
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Wahl des Versammlungsleiters
3. Feststellung der Tagesordnung und Beschlussfähigkeit sowie Bekanntgabe der Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder
4. Grußworte
5. Bericht des Präsidiums
6. Bericht des Rechnungs- und Kassenprüfers
7. Diskussion
8. Feststellung des Jahresabschlusses
9. Zustimmung zum Bericht des Kassenprüfers
10. Entlastung des Präsidiums für das Wirtschaftsjahr 2004/05
11. Anträge von stimmberechtigten Mitgliedern (Anträge müssen lt. Satzung 1 Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit einer Begründung beim Präsidium eingereicht werden.)
12. Ehrungen
13. Sonstiges
14. Schlussworte 

06.11.05 - Es gab schon glücklichere rot-weiße Wochenenden
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Nach dem erwarteten 2:0-Heimspielsieg des ZFC Meuselwitz gegen den Tabellenletzten aus Neugersdorf liegt unsere Oberligamannschaft auf einem ernüchternden 9. Tabellenplatz. Der Rückstand zum 1:0 in Leipzig siegreichen Tabellenführer 1. FC Magdeburg beträgt bereits 11 Punkte und wird auch nicht durch ein noch auszutragendes Nachholspiel relativiert, denn das findet am kommenden Wochenende im neuen Zentralstadion gegen den FC Sachsen Leipzig statt und dürfte kaum drei Punkte bringen. Oder doch? Im Vorjahr gewannen wir mit 3:0!
Einen überzeugenden 3:0-Heimerfolg fuhr unsere Frauen-Regionalligamannschaft gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn Adlershofer BC ein und stabilisierte damit den 6. Tabellenplatz. In der Verbandsliga Sachsen-Anhalt verpasste es unsere 2. Mannschaft einen weiteren Meisterschaftsfavoriten zu stürzen. Gegen den Tabellenführer FC Grün-Weiß Wolfen gab es, wie schon im Vorjahr auf dem Sandanger ein 0:0. Stefan Malchow verschoss dabei einen Elfmeter. Für die Regionalliga noch zu mager scheinen unsere B-Junioren zu sein. Gegen den bislang Tabellenvorletzten FV Dresden Nord reichte es wieder nicht zu einem Heimsieg. Fünf Minuten vor Ultimo erzielten die Dresdner das 1:0 und verteidigten diesen Vorsprung bis zum Abpfiff (Spielbericht siehe unten).
Im A-Junioren-Bereich gab es zwei klare Siege. Die A1 gewann in Haldensleben mit 5:0, die A2 in Mücheln ihr Landesligaspiel mit 3:0. Eine knappe 2:3-Niederlage erlitt die B2 zu hause gegen den SV Dessau 05. Ohne Sieg blieben die C-Junioren. Die C1 verlor in Halberstadt mit 1:3, während die C2 beim SV Merseburg 99 1:1 spielte. Ein Schützenfest gab es beim Landesligaspiel der D-Junioren in Sanderdorf. Unsere Mannschaft gewann das Spiel gegen Union mit 7:4. In der E-Junioren-Kreisliga trafen die E1 und E2 unseres Vereins aufeinander. Die 2. Mannschaft gewann überraschend mit 5:1. Deutlich mit 7:0 gewann die F1 bei der TSG Kröllwitz. Die F2-Junioren verloren ihr Heimspiel gegen Turbine klar mit 0:4.
RH 

06.11.05 - HFC B-Junioren: War`s das schon? -
Der Vorletzte war zu Gast, es standen sich also die beiden Mannschaften gegenüber, die beide noch kein Spiel in dieser Spielzeit gewinnen konnten und so ging es dann auch los, es war kein Fußball - Schmauß, nein, es war von Anfang Fußballarbeit und das auf dem Nebenplatz, da der Verein ja einen neuen Kunstrasenplatz bekommt und demzufolge der Hauptplatz gesperrt war. Es ergaben sich zunächst für unsere Farben zwar keine richtigen Chancen aber man war zielstrebiger und versuchte in den gegnerischen Strafraum einzudringen, aber Sebastian Schneider zu brav, Sebastian Heidel (in seinem ersten Spiel der Regionalligamannschaft) kam zu spät in den Strafraum, ansonsten nur Freistöße, die zwar in den Strafraum gespielt worden, aber nichts brachten, auch die Ecken waren nur von statistischem Wert. Das selbe Bild nach der Pause und auch die neuen Spieler, außer Toni Lindenhahn, konnten nicht wirklich für mehr Druck sorgen, im Gegenteil man sah deutlich, dass es am Spürsinn und auch am Quäntchen Glück fehlte, so plätscherte das Spiel so vor sich hin und mit fortschreitender Spielzeit kamen die Gäste immer öfter in unsere Spielhälfte, auch wenn nicht wirklich zwingend, aber dann in der 75.Minute, pennt die Innenverteidigung (oder war es Abseits?) und die Gäste gingen mit 1:0 in Führung und brachten diesen knappen Vorsprung dann auch geschickt über die Spielzeit.
Man muss es ganz deutlich sagen, nicht unverdient, denn so zwingende Chancen hatten wir nicht, um zu sagen, auch wir hätten gewinnen können.
Der Abstand zu den anderen Mannschaften vor uns ist nicht groß, aber wenn man keine Spiel gewinnt doch unerreichbar, es sieht einfach nicht gut aus. Wie geht es weiter – nächste Woche Pokalderby beim VfL Halle 96 und dann geht es nach Zehlendorf.
Thilo Knade 

 

05.11.05 - In der Schlussphase den möglichen Sieg vergeben -
In einer kurzweiligen Oberligapartie trennen sich der Hallesche FC und der VFC Plauen vor knapp 1.200 Zuschauern leistungsgerecht 1:1-Unentschieden. Nach einem 30m-Freistoß von Jan Walle nutzte HFC-Abwehrspieler Tobias Friedrich ein Durcheinander in der Plauener Abwehr zur 1:0-Führung der Gastgeber. Die in der zweiten Halbzeit anfangs druckvolleren Plauener kamen mit einem 18m-Freistoß durch Andryi Zapyshnyi (63.) zum verdienten 1:1-Ausgleich. Beide Mannschaften vergaben in der Schlussphase jeweils klare Chancen zum Sieg. Römer (80.) und Koslov (84.) für den HFC sowie Reimann und Popa (jeweils 88.) für die Gäste trafen aber nicht.
Das Aufeinandertreffen der „Enttäuschten“ begannen die Gastgeber recht couragiert und hatten schon nach rund 10 Minuten vier starke Offensivaktionen (3. Quidzinski-Schuss aus 18m, 6. Scherz verpasst eine Zahorec-Ecke am langen Pfosten, 8. Golle hält einen scharfen Römer-Schuss aus 16m Entfernung). Die größte Möglichkeit vergab aber Jan Walle, als er in der 8. Minute eine Eingabe von Nico Scherz aus Nahdistanz über das Tor schoss. Allerdings machte die nachmittägliche MDR-Berichterstattung deutlich, dass er bei seinem Schussversuch von einem Plauener Abwehrspieler klar von den Füßen geholt wurde. Erst nach einer Viertelstunde fanden die Gäste ins Spiel und hatten durch René Schulze (16.) eine Riesenmöglichkeit, doch der Blondschopf hob den Ball völlig unbedrängt über das Tor. Es folgten kurzweilige 20 Minuten, in denen die Gäste deutlich die Szenerie bestimmten. Aber irgendwie kam HFC immer wieder ins Spiel zurück und damit auch zu eigenen Möglichkeiten. Der im Mittelfeld stark spielende Jan Walle brachte (21.) mit einem gefühlvollen Diagonalpass den Ex-Plauener Alex Gleis in eine hervorragende Position, doch sein Kopfball strich nur knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus. Kurze Zeit später war der Berliner mit einem vermeindlichen Fehlpass Ausgangspunkt für eine weitere klare Torchance, allerdings für den VFC. Christian Reimann (30.) traf aber aus 14m in halbrechter Position das Tor nicht. Und wieder war es Jan Walle, der an der nächsten gefährlichen Aktion (36.) beteiligt war. Er hob einen Freistoß von der rechten Seite in den VFC-Strafraum. Die Plauener-Abwehr wirkte völlig konfus. Ein klares Handspiel von Zapyshnyi brachte Tobias Friedrich in Ballbesitz. Der wieder in der Innenverteidigung eingesetzte Abwehrspieler zog aus 14m ab und der Ball rollte vom linken Innenpfosten ins Tor. Der HFC führte in der stärksten VFC-Phase plötzlich mit 1:0 und brachte diesen knappen Vorsprung auch in die Pause.
Die ersten fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff gehörten wieder den Rot-Weißen, die aber eine gute Möglichkeit durch Robert Römer (47.) nicht nutzen konnten, da ein Plauener Abwehrspieler noch zur Ecke klärte. Dann war vom HFC lange Zeit nicht mehr viel zu sehen und die Gäste drängten auf den Ausgleich. Der fiel dann auch in der 63. Minute, als Andryi Zapyshnyi einen 18m-Freistoß über die viel zu passiv reagierende HFC-Mauer ins kurze Eck, unhaltbar für Matthias Küfner, schlenzte. Bis zehn Minuten vor Schluss blieben die Gäste weiter spielbestimmend. Die HFC-Abwehr (besonders Marcel Trhkopf scheint sein Formtief überwunden zu haben) hielt aber den VFC-Angriffen stand, obwohl sie es im Kopfballspiel gegen die jetzt tief stehende Sonne nicht leicht hatte. Die Schlussphase bot dann noch viele spannende Szenen hüben wie drüben. Jetzt war für Beide der Sieg noch möglich. Die Rot-Weißen begannen die Schlussoffensive. Einen 30m-Diagonalpass vom offensivstarken Michal Zahorec nahm Robert Römer (80.), 6m vor dem Tor, mit vollem Risiko und ballerte den Ball neben das Tor. Der erfahrene Denis Koslov (84.) war nicht cleverer und schoss das Leder aus 5m in zentraler Position dem VFC-Keeper Jens Golle in die Arme. Dann waren die Gäste dran. Aber auch Christian Reimann (88.) und Catalin Popa im Nachschuss, scheiterten am gut reagierenden Matthias Küfner. So blieb es beim eigentlich leistungsgerechten 1:1. Und doch hätte man unserer aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft, wie schon in Bautzen, das Quäntchen Glück gewünscht, eine solche Partie für sich zu entscheiden. Da sich im Verlaufe einer Saison Glück und Unglück ausgleichen, haben die Müller-Schützlinge noch Zwei gut. Beide Trainer haderten mit den vergebenen Chancen und wollten den Sieg, den am Ende aber wohl keiner so richtig verdient hätte.
RH 


05.11.05 - STATISTIK: HFC – VFC Plauen 1:1 (1:0) -
HFC (rot-rot): Küfner – Tews, Friedrich, Trehkopf, Zahorec – Georg, Quidzinski, Walle – Scherz (70. Petrick), Gleis (77. Koslov), Römer. Trainer: René Müller.
VFC (gelb-schwarz): Golle – Gillert, Noll, Fahrenholz, Dashi – Schulze (78. Böhme), Zapyshnyi, Hölzel, Pannach –_Reimann_, Stiefel (85. Popa). Trainer: Tino Vogel.
Tore: 1:0 Friedrich (36. – Vorlage Walle), 1:1 Zapyshnyi (63. – direkter Freistoß).
Verwarnungen: Friedrich (43./Foul),Zahorec (62./Foul) – Reimann (83./Hand), Pannach (90./Foul). Chancen: 6:4 (4:2). Freistöße: 24:15 (12:7). Ecken: 4:2 (2:0). Abseits: 2:1 (1:0). Schiedsrichter: Lämmchen (Meuselwitz). SRA: Michael Kahl, Carsten Östreich. Zuschauer: 1.240 (darunter ca. 60 VFC-Fans) im KWS. Äußere Bedingungen: ca. 14 Grad, sonnig, nasser Rasen, aber gut bespielbar.
RH/AT 

 

 

 


04.11.05 - Oberligavorschau: Beide Teams wissen genug voneinander und wollen gewinnen -
Am morgigen Samstag (Anstoß 13.30 Uhr im KWS) treffen unser HFC und der VFC Plauen zum dreizehnten Mal aufeinander. Mit einer Gesamtbilanz von 7 Siegen und 2 Unentschieden (Tore 18:10) liegen die Vogtländer deutlich vorn. Allerdings gab es den letzten Sieg des VFC im KWS vor vier Jahren (Saison 2000/01), als das Team, noch unter der Leitung unseres jetzigen Trainers René Müller, durch ein Tor von Gemeiner sechs Minuten vor dem Schlusspfiff knapp mit 1:0 gewinnen konnte. Während aus unserem damaligen Team nur noch Lars Georg dabei ist, waren beim VFC u. a. Golle, Dashi, Hölzel, Fahrenholz und Gemeiner schon damals dabei. Auch Irakli Gemazashvili spielte noch für die Gelb-Schwarzen. Im Frühjahr diesen Jahres trennten sich beide Mannschaften im KWS 1:1.
Auch wenn die Plauener aktuell auf Platz vier liegen ist wohl eher ein Spiel der „Enttäuschten“ als das eigentlich erwartete Spitzenspiel. So steht für beide nur ein Sieg zur Debatte. Plauens Coach Tino lässt an dieser Absicht keinen Zweifel. „Wir fahren mit dem festen Vorsatz nach Halle das Spiel zu gewinnen. Wir wollen uns die verlorenen Punkte aus der Heimspielniederlage gegen Grimma aus der vergangenen Woche in Halle zurückholen. Ich bin mir sicher, wir wissen genug voneinander“. Beide Trainer haben zwar noch mit einigen Verletzten ihre Sorgen, können aber dennoch die zur Zeit stärksten Teams aufbieten. So baut Vogel auf den wieder genesenen Andryi Zapyshnyi, während René Müller mit Jan Walle eine Alternative im offensiven Mittelfeld hat.
Aufgrund der Vorverlegung des Oberligaspieles vom Sonntag auf den Samstag, wird die Verbandsligabegegnung unserer 2. Mannschaft gegen den FC GW Wolfen am Sonntag (Anstoß 14.00 Uhr) auf dem Sandanger statt finden. Bereits um 12.30 trifft unsere Frauen-Regionalligamannschaft am Sonntag (Stadion am Böllberger Weg) auf den Adlershofer BC.


03.11.05 - Oberligastatistik: Der VFC Plauen kommt mit dem Torschützenkönig nach Halle -
Nach rund einem Drittel der Oberligasaison haben sich bislang insgesamt 115 Spieler in die Torschützenliste der Staffel Süd eingetragen. Ganz vorn steht momentan Christian Reimann mit neun Toren. Der einst auch vom HFC umworbene Ex-Pößnecker traf beim 4:0 seiner Mannschaft gegen den VfB Pößneck sogar viermal. Gefolgt wird der bullige Mittelstürmer von Thomas Hönemann aus Eilenburg (8) und dem Halberstädter Fait-Florian Banser (7). Jeweils sechs Mal trafen Aleksandar Kotuljac (1. FC Magdeburg), Carsten Pfoh (VfB Auerbach) und Steffen Kellig (Budissa Bautzen). Auf fünf Tore kam bislang unser Denis Koslov (im Vorjahr am Saisonende 23 Tore) ebenso wie Kevin Schlitte, Felix Binsker (beide Germania Halberstadt), Kai Zimmermann (VfB Pößneck, Mario Kallnik (1. FCM) und André Heinisch (Dresden Nord).
Die meisten Zuschauer kamen mit 17.888 ins Magdeburger Germer Stadion (Schnitt 2.981). Mit nur knapp 8.000 Zuschauern liegt unser HFC noch hinter Bautzen auf Platz 5. Allerdings hatte der HFC erst fünf Heimspiele.
In der internen HFC-Scorerliste (Summe aus Toren und Vorlagen) führt Denis Kolsov gemeinsam mit Robert Römer (je 5 Punkte, 3 Tore), gefolgt von Lars Georg (4). Übrigens absolvierte Lars Georg in Bautzen bereits sein 231 Punktspiel für unseren Verein in der 1. Mannschaft und erzielte dabei 21 Tore.

 

 


02.11.05 - Dr. Zwanziger in Halle: „Wir wollen eine Aufbruchstimmung im Land“ -
Zum Beginn seiner Besuchsreise bei Vereinen in den neuen Bundesländern war der Geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Dr. Theo Zwanziger, am heutigen Mittwoch in Halle an der Saale zu Gast. Nach einer Besichtigung des Kurt-Wabbel-Stadions, des Nachwuchsleistungszentrums und einer rund zweistündigen Diskussionsrunde, an der unter anderem auch die hallesche Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler, der Minister des Landes Sachsen-Anhalt für Gesundheit und Soziales Gerry Kley, der Minister des Landes Sachsen-Anhalt für Bau und Verkehr Dr. Karl-Heinz Daehre, die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP Cornelia Pieper und DFB-Vizepräsident Dr. Hans-Georg Moldenhauer teilnahmen, zeigte sich Dr. Zwanziger zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung, die so etwas wie den Startschuss in eine bessere Zukunft für den Oberligisten Hallescher FC bilden soll: „Wir sind nicht hierher gekommen, um Almosen zu verteilen. Vielmehr wollen wir eine Aufbruchstimmung im Land, der Kommune, der Wirtschaft erzeugen, die den HFC wieder dorthin bringen kann, wo er einmal gewesen ist. Ich denke, den Grundstein haben wir heute dafür gelegt.“
Besonders wichtig, für den fußballerischen Aufschwung in Halle ist nach Ansicht des Geschäftsführenden DFB-Präsidenten der Neubau eines modernen Stadions. Diesbezüglich konnte Oberbürgermeisterin Häußler im Rahmen der Diskussionsrunde bereits einen ersten Erfolg vermelden. Insgesamt 14 Investoren hatten sich im Rahmen der Ausschreibung für den Bau des vom Stadtrat genehmigten Stadions beworben, sechs davon kommen nun in die engere Auswahl. „Durch den Stadionbau werden ganz neue Perspektiven für den Nachwuchs geschaffen“, sagt Dr. Zwanziger und weißt darauf hin, dass ohne eine Förderung des Leistungsfußballs auf Dauer auch kein Nachwuchs- und Breitensport in der Region möglich sei. „Wenn sie auf die Spitze verzichten werden sie nichts erreichen und keine Breite entwickeln können.“ Aus diesem Grund wandte sich Dr. Theo Zwanziger nachdrücklich an die anwesenden Gäste aus Politik und Wirtschaft, den HFC intensiv zu unterstützen. „Es darf nicht unterschätzt werden, welch wirtschaftlichen Wert der Fußball für Unternehmen und somit auch für die Stadt hat“, so Zwanziger, der, die Zustimmung der Mitgliederversammlung vorausgesetzt, die Ehrenmitgliedschaft beim Halleschen FC annahm. Zudem bekam der Geschäftsführende DFB-Präsident einen Brief für Jürgen Klinsmann und Oliver Bierhoff überreicht, in dem alle aktiven Mitglieder des HFC ihre Unterstützung für die deutsche Nationalmannschaft zum Ausdruck brachten und die sportliche Leitung für die Zeit nach der WM nach Halle einladen.
Fortsetzen wird Dr. Theo Zwanziger seine Reise zu verschiedenen mitteldeutschen Vereinen, zu der er sich bei einem „Runden Tisch Ostfußball“ in Leipzig im September bereit erklärt hatte, in den kommenden Wochen in Jena, Erfurt und Plauen.
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