Newsarchiv 2005/06 - September



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30.09.05 - In der Domstadt mit offensiver Grundausrichtung ins Viertelfinale -
Lang, lang ist es her. Vor knapp acht Jahren (30.10.1997) war der HFC schon einmal in der Domstadt Naumburg zu einem Landespokalspiel zu Gast. In der III. Hauptrunde traf der Oberliganeuling, kurz vor dem Ortsderby gegen den VfL Halle 96, auf den damaligen Spitzenreiter der Kreisliga, den Naumburger SV 05. Nach vier sieglosen Spielen war der HFC in der Oberliga auf „Tiefflug“ und konnte mit einem 6:1-Erfolg endlich wieder einmal einen Sieg einfahren. Vor 320 Zuschauern (darunter etwa 150 HFC-Fans, die den Club nach vorn trieben und es für die Rot-Weißen fast ein Heimspiel gab), gewann unsere Mannschaft mit 6:1. Lars Bartel, Dominik Witt und Patrick Albrecht trafen je zweimal. Den Ehrentreffer für den Gastgeber erzielte Borisch. Am kommenden Montag (Anstoß 14.00 Uhr) steht die bevorstehende Achtelfinalbegegnung natürlich unter ganz anderen Vorzeichen, auch wenn es an der Favoritenrolle unseres HFC nichts zu deuteln gibt. Die Naumburger (mit Matthias Krause und Jan Riedl sind zwei Ex-HFC-Oberligaspieler dabei) sind inzwischen in der Verbandsliga angekommen und gelten besonders zu Hause als einen kampfstarke Mannschaft. Für HFC-Coach René Müller ist nur das Weiterkommen entscheidend. „Wir spielen auf das erste Tor und versuchen, hinten die Null zu halten. Alles andere ergibt sich...“. Für den zuletzt besonders im offensiven Bereich schwächelten Marcel Trehkopf könnte der Tscheche Michal Zahorec eine Chance auf der linken Seite erhalten. Seinen "Bock" beim Halberstädter-Spiel (der zum 0:1 führte), hat René Müller längst vergessen. Er soll und wird seine Chance nutzen.
Das verlängerte Fußball-Wochenende wird Morgen um 12.00 Uhr (Sportkomplex Sandanger) unsere B-Juniorenmannschaft einleiten. Vielleicht gelingt dem Weber-Team gegen die bislang souveränen Herthaner aus Berlin doch eine Überraschung, welche mit einem Punktgewinn erfüllt wäre. In der Verbandsliga geht es für unsere 2. Mannschaft dann um 15.00 Uhr in Braunsbedra gegen einen Ex-Oberligisten. Die Geiseltaler stehen schon wieder, wie im Vorjahr im Abstiegskampf, und müssen unbedingt punkten. Das könnte die Chance für die Strozniak-Youngster sein, ihre spielerischen Potenzen auszuschöpfen und damit den ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison einzufahren. Trainer Dieter Strozniak unterstreicht diese Konstellation mit dem Kommentar: "Wir dürfen uns nicht am Gegner orientieren, sondern müssen unsere spielerischen Vorteile (d.A. vielleicht mit einige Oberligaspielern) zum Tragen bringen".
Ro-Heb
 

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27.09.05 - Nachlese: Norbert Nachtweih beim Mc Donald´s Fußballcamp -
Am vergangenen Wochenende gab es nicht nur Punkt- und Pokalsspiele, sondern auch Fußball für Kinder aus der Region. 65 Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren erlebten auf dem Sportkomplex Sandanger ein, von der Firma Mc Donald´s veranstaltetes, Fußballcamp.
Die fußballerische Betreuung übernahmen Vertreter des Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Als Trainer fungierte u. a. der frühere HFC-Oberligaspieler und spätere Bundesligaspieler (Eintracht Frankfurt, FC Bayern München) Norbert Nachtweih.
Das Camp erlebte ein buntes Rahmenprogramm und endete mit einer Mini-WM aller Teilnehmer. In der Fotogalerie gibt es kostenlose Downloads von Sven Lucke.
Galerie
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25.09.05 - Die jungen Wilden schafften fast noch den Sieg -
Im vierten Heimspiel blieb der HFC zwar weiterhin ungeschlagen, doch nach einem 0:0 gegen den ZFC Meuselwitz vor rund 1.300 Zuschauern gab es zum dritten mal in Folge auch keinen Sieg. Den hatten sich die Rot-Weißen allerdings in der letzten halben Stunde mehr als verdient, als mit den Einwechslungen der „Jungen Wilden“ - Robert Römer und Nico Scherz endlich Dampf in den bis dahin schwachen HFC-Angriffskessel kam. Die größte Möglichkeit vergab Nico Scherz in der 77. Minute, als er per Kopfball nur die Torlatte traf.
HFC-Coach René Müller hatte die Mannschaft gegenüber dem Dresdenspiel am vergangenen Mittwoch auf zwei Positionen umgestellt. Für Gordon Weniger und Alexander Gleis rückten Lars Georg und Denis Koslov in die Startformation. Während Lars Georg der beste HFC-Spieler des Tages war, nutzte Denis Kolsov wieder einmal seine klaren Chancen nicht und blieb insgesamt blass. Die erste Halbzeit verlief fast ohne Höhepunkte. Während der HFC irgendwie verunsichert wirkte und einfach nicht ins Spiel kam, warteten die Gäste ab und taten auch ihrerseits nur wenig für ein ansehnliches Fußballspiel. Am Ende der ersten fünfundvierzig Minuten hatten die Statistiker auf jeder Seite nur eine klare Chance notiert: 39. Denis Koslov scheiterte nach vorherigem Handspiel aus 5m am ZFC-Keeper Oliver Dix; 43. David Kwiatkowski prüfte mit einem 45m-Schuss die Aufmerksamkeit von Matthias Küfner, der den Ball aus dem Winkel kratzte.
Auch in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer kein besseres Fußballspiel und warteten lange auf, die dem Fußballsport so spannend machenden, Torraumszenen. Nach den Einwechslungen der beiden 19-jährigen Robert Römer und Nico Scherz drängte der HFC auf die Entscheidung und erspielte sich eine Vielzahl hochkarätiger Chancen. In der 63. Minute scheiterte Denis Koslov erneut an Dix. Knapp zehn Minuten später setzte, der blendend aufgelegte, Robert Römer eine Ablage von Jan Walle aus 14m nur knapp neben das Tor. Auch die Kopfbälle von Tobias Friedrich (75.) und Michel Petrick (85.) strichen über das Gebälk. Schließlich köpfte „Scherzer“ (77.) den Ball an das Lattenkreuz und Denis Koslov scheiterte im Nachschuss am starken Oliver Dix. Drei Minuten vor dem Ende lief „Roma“ dem ZFC-Abwehrchef Mike Baumann davon, legte aber den Ball in aussichtreicher Position uneigennützig auf den mitgelaufenen Denis Koslov ab, der jedoch Oliver Dix wiederum nicht überwinden konnte. So blieb es am Ende bei einem glücklichen Punktgewinn für die Gäste.
Weitere HFC-Ergebnisse vom Wochenende:
Verbandsliga: HFC II - 1. FC Romonta Amsdorf 3:0
Verbandsliga: HFC A1 - 1. FC Magdeburg II 5:0
Landespokal:Zorbau - HFC A2 0:2
Regionalliga: 1. FC Dynamo Dresden - HFC B1 0:0
Landespokal: HFC C2 - SV Braunsbedra 5:3
Stadtliga: TSG Wörmlitz - HFC E2 1:4
Stadtliga: HFC F1 - VfL Halle 96 2:1
Stadtliga: FSV 67 Halle - HFC F2 2:0
Ro-Re-Heb
 

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25.09.05 - STATISTIK: HFC - ZFC Meuselwitz 0:0 -
HFC (rot-rot): Küfner – Tews, Malchow (77. Gleis), Friedrich, Trehkopf – Wille (74. Scherz), Georg, Walle, Gemazashvili (57. Römer), - Petrick, Koslov . Trainer: René Müller.
ZFC (grau/rot-grau): Dix – Bronec, Rada, Baumann, Pinder – Weinert, Dimter, Großmann, Kwiatkowski (78. Kotowski) – Miltzow (46. Graf), Weiß (59. Sedlacek). Trainer: Damian Halata.
Freistöße: 18:13 (8:6). Ecken: 7:5 (2:2). Abseits: 2:1 (0:0). Chancen: 6:2 (1:1). Gelbe Karte: Bronec (89./Foul). Schiedsrichter: Daniel Hartig (Freital). SRA: Sven Friedrich, Marcel Viehrig. Zuschauer: 1.282 im KWS. Äußere Bedingungen: sonnig, sommerlich, sehr gut bespielbare Rasenfläche, Temperaturen ca. 20 Grad.
RH/AT
 

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25.09.05 - Aus der Pressekonferenz -
Damian Halata (Trainer des ZFC Meuselwitz):
Ich glaube es war kein schönes Spiel für die Zuschauer. Bei beiden Mannschaften kam das Fußballerische etwas zu kurz. Ich muss natürlich auch sagen, wir kommen hier nach Halle zu einem Anwärter auf die vorderen Tabellenplätze, während wir in diesem Jahr einen nicht gerade glücklichen Saisonstart hingelegt haben. Da kann uns wohl keiner vorwerfen, dass wir hier die Offensive gesucht haben. Wir wollten eben nicht mit Mann und Maus nach vorne stürmen. Halle hat in der ersten Halbzeit sehr defensiv gestanden und hat viele lange Bälle geschlagen. Von diesem Spiel haben wir uns ein bisschen anstecken lassen. So kamen die Fußball – Ästheten natürlich zu kurz.
Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat bis zum Schluss gekämpft. Das Halle am Ende ein Übergewicht bekam ist ganz normal, die trainieren auch ein paar mal öfters in der Woche. Bei den hohen Bällen und die langen Kerls brauchte man natürlich auch etwas Glück, um das Spiel am Ende mit 0:0 über die Runden zu bekommen. Das haben wir uns heute auch verdient. Ich hätte mir natürlich auch gewünscht, dass wir nach vorn etwas mehr gemacht hätten. In der ersten Halbzeit sah es auch ein paar mal danach aus, aber es ist uns nicht richtig gelungen. In unserer Situation hilft uns das 0:0 natürlich etwas mehr als dem HFC.
René Müller (Trainer des HFC):
In der letzten halben Stunde der zweiten Halbzeit mussten wir das Spiel entscheiden. In der Anfangsphase hat die Mannschaft wohl noch das Mittwochspiel im Kopf gehabt. Da sollten wir der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Sie wächst noch und ist noch im Aufbau. Die erste Halbzeit haben wir verschlafen, auch wenn wir da schon eins zwei Möglichkeiten hatten. Mit den Einwechslungen von Robert Römer und Nico Scherz in der zweiten Halbzeit mussten wir das Tor machen.
Wir müssen unseren Weg weiter gehen und sukzessive schauen, dass sich die Mannschaft weiter stabilisiert. Wenn man z. B. sieht: Die erste Hälfte in Erfurt ist in Ordnung, nach der Halbzeit gegen Dresden-Nord und auch heute die letzte halbe Stunde spielen wir gut. Jetzt muss es uns gelingen diese Leistung einmal über siebzig, achtzig Minuten zu bieten. Das ist schwer, aber das ist der Weg den wir gehen müssen. Ich habe am Anfang der Serie gesagt, es ist kein schneller Weg. Ein Baum muss auch erst wachsen und ist nicht gleich so hoch wie eine Pappel. Da muss man gut arbeiten und auch eine schwere Situation überstehen. An solchen Situationen werden wir auch wachsen und dann einmal ein Team in Halle haben, das ganz vorn mitspielt, denn dies wünschen sich ja viele hier. Ich bin jetzt erst 12 Wochen hier. Da hatten wir einige Probleme. Die Ergebnisse waren knapp und wir hätten die Spiele auch gewinnen können. Demzufolge bin ich nicht unzufrieden. Aber heute hätte in der zweiten Halbzeit das Tor fallen müssen. Das ist der einzigste Punkt, der mich heute an diesem Spiel geärgert hat. Der Fußball, den wir in der letzten halben Stunde gespielt haben, ist in etwa dass, was ich mir vorstelle. Den aber durchgängig in dieser Liga zu spielen, ist sehr schwer. Denn auch die anderen haben elf Spieler auf dem Platz, die auch Fußballspielen können.
 

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24.09.05 - B-Junioren entführen Punkt aus der Elbestadt -
Eine erfreuliche Nachricht gab es am Nachmittag aus Elbflorenz zu melden. Unsere B-Junioren holten beim 0:0 in Dresden gegen den 1. FC Dynamo den ersten Punkt in der Regionalliga und verbesserten sich auf den 12. Tabellenplatz. Für dei Weber-Schützlinge war sogar noch mehr möglich, doch Latte und Pfosten verhinderten einen Dreier.

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24.09.05 - Bernd Bransch wird 61 -
Am heutigen Tage feiert Bernd Bransch seinen 61. Geburtstag. Dazu wünscht die HFC-Familie dem WM-Teilnehmer 1974 und Olympiasieger von 1976 sowie zweifachen "DDR-Fußballer des Jahres" alles Gute und eine stabile Gesundheit.

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24.09.05 - HFC-Reserve ohne Mühe beim 3:0 gegen schwache Amsdorfer -
Auch das dritte Heimspiel in der Verbandsliga Sachsen-Anhalts konnte unsere 2. Mannschaft mit einem Sieg abschließen. Gegen eine schwache Amsdorfer Mannschaft reichte eine durchschnittliche Leistung, um einen klaren 3:0-Erfolg einzufahren. Fast unter sich, lediglich die Oberligaanschlusskader Jan Eberhardt und Besart Konxheli standen in der Anfangsformation, beherrschten die Strozniak-Schützlinge von Beginn an die Verbandsligapartie. Mit einem schönen Solo sorgte Christian Kamala (22.) für die 1:0-Führung, die David Quidzinski (28.) per Kopf, nach einem Eberhardt-Freistoß, schnell auf 2:0 ausbaute. Bis zur Halbzeitpause mühte sich der Gast zwar um den Anschlusstreffer, doch Fengler (33.) und Ex-HFC-Junior Castello (37.) scheiterten jeweils am gut aufgelegten Norbert Guth. Das 3:0 lag kurz vor dem Pausenpfiff in der Luft, als Besart Konxheli einen Kopfball aus 9 m neben das Tor setzte.
In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel zusehends. Während der HFC sich dennoch einige gute Chancen erarbeitete (Seipel 61., Schmidt 65., Quidzinski 70.), strahlte bei den Amsdorfern nur HFC-Ex-Oberligaspieler Andreas Jüttner ein wenig Gefahr aus (67., 84.). HFC-Coach Dieter Strozniak monierte von der Außenlinie das bis dahin schlechte Flügelspiel seiner Jungs und wurde erhöhrt. Besonders der jetzt auf der rechten Seite stürmende Toni Sponer schlug gefährliche Flanken in den Gästestrafraum. Die Vorbereitung für das 3:0 leistete aber Benedict Seipel, dessen Eingabe der wuselige Sebastian Schmidt (77.) zum dritten HFC-Treffer aus Nahdistanz einschob.
STATISTIK:
HFC (rot-rot): Guth – Pilz (80. Lucht), Kamalla, M. Scheibe, Große – Quidzinski, Eberhardt (75. Schultz), Wirsing, Seipel – Konxheli (64. Sponer), Schmidt. Trainer: Dieter Strozniak.
Amsdorf (grün-grün): M. Czarnetzki – Sitte, Dockhorn, Jüttner, Liesenhoff, Albrecht (46. Hohberg), Adler, Stade, Fengler (35. M. Wiermann), Holzmann (73. Schumann), Castello. Trainer: Jürgen Haupt.
Tore: 1:0 Kamalla (22.), 2:0 Quidzinski (28.), 3:0 Schmidt (77.). Zuschauer: ca. 120. _Schiedsrichter:_ Nitsche (Bitterfeld). SRA: Labbert, Sturm
 

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23.09.05 - Die Punkte gegen den ZFC sollten an der Saale bleiben -
Manche schrieben oder sprachen von einer Posse. Andere sahen im Rücktritt von Trainer Damian Halata einen geschickten, letztlich erfolgreichen Schachzug. Fakt ist jedenfalls, dass der 43-jährige, vierfache Nationalspieler mit dem ungewöhnlichen Akt seine Kompetenzen als Trainer des Zipsendorfer FC Meuselwitz gestärkt hat. Präsident Hubert Wolf, der sich zuletzt zunehmend in die sportlichen Belange eingemischt und nach dem enttäuschenden 1:1 beim bis dahin punktlosen Aufsteiger TSV Völpke besonders in Rage geraten war, überzeugte Halata nach einem Tag zum Rücktritt vom Rücktritt mit dem Versprechen, sich künftig mehr auf seine ureigensten Aufgaben zu konzentrieren.
Als sensationeller Sechster der Vorsaison in die neue Serie gestartet und in dieser von vielen Experten als eine Art Geheimfavorit angesehen, sah sich unserer heutiger Gast nach fünf Spielen plötzlich mit den Oberliga-Niederungen konfrontiert. Zu Stolpersteinen des vorjährigen Aufsteigers wurden ausgerechnet die Neulinge Erfurt II (0:4), Bautzen (1:2) und eben Völpke. Macher Wolf, der mit seiner Computerfirma entscheidend für den Aufschwung im Meuselwitzer Ortsteil Zipsendorf gesorgt hat, sah plötzlich sein Lebenswerk bedroht und brachte mit seiner Kritik sicher ungewollt auch den seit 2002 sehr erfolgreich arbeitenden Coach in Misskredit. Dabei wusste Wolf: „Damian Halata hat mit den sportlichen Leistungen und dem Fitness-Zustand der Mannschaft sowie seinem Engagement im Verein die Messlatte sehr hoch gelegt. Für diese Leistungsklasse gibt es kaum bessere Trainer.“
Vereinschef wie Chefcoach bauen nun auf eine entsprechende Reaktion der vom zwischenzeitlichen Trainerrücktritt ebenfalls geschockten Kicker. Das Fußballspielen können diese ja kaum verlernt haben. Und über Routine verfügt der Kader auch wie kaum ein zweiter in der Staffel. Mit Holm Pinder (34), Mike Baumann (32), Martin Bronec (32), Enrico Heim (34) und Mario Weiß (33) besitzen fünf von ihnen langjährige Erfahrungen in der Oberliga und teilweise höheren Klassen. Aber auch Matthias Großmann (29), Jaroslav Rada (29), Pavel Sedlazek (29), Sebastian Miltzow (27) sowie Neuzugang Falk Terjek (28/Dresden-Nord) sind alles andere als heurige Hasen.
Neben Verletzungsproblemen in der engeren Abwehr (Pinder, Bronec, Baumann) war es aus Sicht der Trainer und des Präsidenten vor allem das fehlende Engagement etlicher Leistungsträger, was zum unbefriedigenden Saisonstart führte. Vielleicht, und das ist der mögliche dritte Grund für Halatas überraschende Aktion, wollte der ehrgeizige Coach nur alle rechtzeitig wachrütteln. Wenn ihm das gelang und der ZFC heute an seine starke Leistung beim unglücklichen 1:2 (Tore: 0:1 Weiß, 1:1 Große, 2:1 Gleis) von vor einem Jahr anzuknüpfen weiß, ist bei der Heimelf höchste Konzentration und Leidenschaft gefragt. In punkto Routine liegt der Vorteil jedenfalls beim Gast. Mit seinem Potenzial kann er Halatas Zielsetzung, die Vorjahrsbilanz zu wiederholen, immer noch erfüllen.
Damian Halata war gemeinsam mit seinen Oberligatrainerkollegen Lothar Kurbjuweit und Dirk Heyne Augenzeuge des Mittwochspiels des HFC gegen Dresden Nord. Der ZFC-Trainer ist sich sicher, dass er am Sonntag eine völlig anderes Spiel sehen wird. Er ist der Überzeugung, dass der HFC nicht noch einmal eine so schwache Partie abliefern wird. Dazu wird auch HFC-Coach René Müller sein Bestes tun und natürlich die Mannschaft, die besonders im offensiven Bereich ernsthaft zulegen muss.
KB/RH
 

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21.09.05 - Ein Koslov-Tor reichte gegen die nimmermüden „Barone“ nicht -
Am Abend trennten sich im halleschen KWS in einem Flutlichtspiel vor rund 1.400 Zuschauern der gastgebende HFC und der FV Dresden Nord leistungsgerecht 1:1. Nach einer torlosen und zum Teil auch oberliganiveaulosen ersten Halbzeit legten beide Mannschaften spielerisch deutlich zu. Beide Trainer wechselten nacheinander den Erfolg ein. Zunächst erzielte Denis Koslov (66.) aus ca. 12 Metern das 1:0 für unseren HFC. Dann glich der gerade ins Spiel gekommenen René Schild (78.) zum 1:1 für Dresden aus. In einer harten, aber nicht unfairen Partie gab es zehn gelbe Karten.
Die erste Halbzeit verlief nahezu ohne Höhepunkte. Zunächst neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld und verursachten eine Vielzahl von Fehlpässen, so dass die Stürmer auf beiden Seiten kaum zu echten Chancen kamen. Einen 20m-Fernschuss von Marcel Trehkopf (4.) und einen 40m-Freistoß von Irakli Gemazashvili (36.) hielt der Dresdner Keeper Alexander Moritz sicher, während auf der anderen Seite Matthias Küfner bei einem Kopfball von Martin Streiber (19.) sein Können unter Beweis stellte. So wie die HFC-Fans in der Nordkurve schreite sich auch HFC-Coach René Müller die Seele aus dem Hals. Der Gastgeber wirkte gegen die gut aufgestellten Gäste einfach hilflos. Vor allem im Mittelfeld wusste keiner der Rot-Weißen Akzente zu setzen. Selbst der in Erfurt so überragende Jan Walle, war nicht wieder zu erkennen. Mit der Einwechslung von Denis Koslov kam aber dennoch endlich so etwas wie Torgefahr im Strafraum der tapferen Dresdner Nordlichter auf. Aber auch der Russe brauchte etwas Anlaufzeit und hatte in der 65. Minute nach einer Kopfballablage von Alex Gleis die größte Chance bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Schlappen, doch sein 12m-Schuss wurde von einem Dresdner Abwehrspieler noch zur Ecke abgefälscht. Es folgten die wohl stärksten fünf Minuten der Gastgeber, die fast zum, wenn auch glücklichen, Sieg gereicht hätte. Denn die nächste Chance, aus fast gleicher Position, ließ sich der Russe nur eine Minute später nicht nehmen. Mit einem unhaltbaren Flachschuss bezwang er FV-Keeper Moritz. Ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch der Gast. Der HFC igelte sich hinten ein und machte Fehler um Fehler. Als „Küfi“ einen Trop-Kick von André Heinisch aus dem Winkel holte (68.) schien die größte Gefahr vorbei. Aber die nimmermüden „Barone“ ließen nicht locker und erzielten in der 78. Minute nach einem Traumpass vom Ex-HFCer Sascha Pfeffer durch den gerade eingewechselten René Schildt das vom Gastgeber „erbettelte“ und somit völlig verdiente 1:1. Auch danach gab es durch die Müller-Schützlinge kein Aufbäumen mehr. Ganz im Gegenteil. Wenn nicht „Küfi“ erneut mit einer Glanzparade eine direkte Ecke von Schildt in großer Manier gehalten hätte, wäre ein erneuter Gästesieg der Elbestädter wie im Vorjahr durchaus noch möglich gewesen.
So bleiben die Hallenser nach fünf Spieltagen zwar weiter ungeschlagen, haben aber schon vier Punkte in drei Heimspielen liegen lassen. Das darf sich am Sonntag gegen die äußerst erfahrenen Meuselwitzer nicht fortsetzen. Anzumerken ist, dass die HFC-Viererkette, wie schon in Erfurt, recht gut funktionierte, aber nach einer Stunde wiederum völlig konfus wirkte. So fingen sich alle Abwehrspieler nacheinander eine gelbe Karte ein, wobei es für den durchaus überzeugenden Tobias Friedrich bereist die vierte Verwarnung war.
RH
 

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21.09.05 - STATISTIK: HFC - FV Dresden Nord 1:1 -
HFC (rot-rot): Küfner - Tews, Malchow, Friedrich, Trehkopf – Wille, Walle, Weniger (81. Georg), Gemazashvili (53. Konxheli) – Gleis, Petrick (53. Koslov). Trainer: René Müller.
DDN (schwarz/weiß-schwarz): Moritz – Härtig, Klippel (77. Schildt), Jugo, Georgi (70. Kostadinov) – Pfeffer, Gaunitz, Scholze, Heinisch (79. Hecht) – Streiber, de Hurbal. Trainer: Thomas Baron.
Tore: 1:0 Koslov (66. – Vorlage Friedrich), 1:1 Schildt (78. - Vorlage Pfeffer). Chancen: 4:5 (2:1). Freistöße: 21:20 (13:13). Ecken: 3:5 (2:1). Abseits: 2:1 (1:1). Gelbe Karten: Friedrich (51.), Tews (58.), Malchow (60.), Gleis (86.), Trehkopf (89.) – Klippel (38.), Härtig (48.), Georgi (58.), Heinisch (74.), Jugo (84.). Alle wegen Foulspiels. Schiedsrichter: Matthias Lämmchen (Meuselwitz). SRA: Michael Kahl, Carsten Östreich. Zuschauer: 1.337 im KWS (unter Flutlicht)
Äußere Bedingungen: sehr gut bespielbare Rasenfläche, Temperaturen ca. 15 Grad.
AT/RH

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21.09.05 - Aus der Pressekonferenz -
Thomas Baron (Trainer des FV Dresden Nord):
Das 1:1 ist leistungsgerecht. Wir sind hier nicht wie eine Mannschaft aus der hinteren Tabellenhälfte aufgetreten. Erstmals, nach zwei knappen Niederlagen gegen Sachsen Leipzig und Plauen, wurden wir für unsere sehr guten Angriffsleistungen auch belohnt. Am Ende gab es auf beiden Seiten einen hohen Kräfteverschleiß zu verzeichnen. Der Punkt ist gut für unsere Moral.
René Müller (Trainer des HFC):
Die Punkteteilung geht in Ordnung. Die Dresdner sind eine eingespielte Mannschaft und auf fünf sechs Positionen sehr gut besetzt. Das haben sie heute gezeigt und wir wussten, dass es schwer wird. Wenn wir aber dann schon das 1:0 schießen, dann darf man sich danach nicht in die Hosen machen. Da muss ich die Kritik an meiner Mannschaft ansetzen. Nach unserer Führung wollten wir den möglichen, sicherlich glücklichen, Sieg ermauern und das geht einfach nicht. Das hätten wir einfach abgezockter spielen müssen.
 

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20.09.05 - Die schwarzen „Barone“ sind jung und unbequem, aber nicht unbezwingbar -
Mit dem FV Dresden-Nord stellt sich morgen die Oberliga-Mannschaft mit dem jüngsten Kader vor. Von den neun Neuzugängen kommen sieben aus dem eigenen Nachwuchs, der bekanntlich in der Bundesliga spielt. Einzig Raimund Linkert, der nach einem unglücklichen Jahr mit viel Verletzungspech vom HFC zurückkam, an seiner einstigen Ausbildungsstätte aber weiter an seinen alten Leiden laboriert, verfügt über größere Erfahrung in der vierthöchsten Spielklasse. Mit den Abwehrspielern Falk Terjek (Meuselwitz) und Daniel Ackermann (Eilenburg) haben zwei bisherige Leistungsträger den Verein verlassen. Dazu hat der 35-jährige Mittelfeldstratege Frank Gaunitz die Töppen an den berühmten Nagel gehängt.
So macht FV-Coach Thomas Baron aus der Not erneut eine Tugend und vertraut seinen Youngstern, die er in der A-Jugend ja auch selbst trainierte. Marcel Courtoise de Hurbal (19), Sascha Pfeffer 8einst im HFC-Nachwuchs groß geworden) und Chistoph Klippel (beide 18) haben sich dabei bereits in den engeren Kader gespielt, aber auch die 19-jährigen Georg Balatka und Rene’ Schild durften bereits Oberliga-Luft schnuppern. Führen soll sie und ihre zumeist wenig älteren Mitspieler der Routinier Tino Gaunitz (36), der im Vorjahr bereits als Spielertrainer der Reserve-Elf fungierte, dann aber von Baron wieder zurückgeholt wurde und im allerletzten Moment den Abstieg mit verhindern half. Punktgleich mit dem FSV Zwickau, rettete die Elbestädter nach ihrem erfolgreichen Start (2:1 in Halle!) am Ende nur das um neun Treffer bessere Torverhältnis.
So weit soll es in der Dresdner Talenteschmiede nicht noch einmal kommen. Thomas Baron („Wir sind auf einem guten Weg“) ist jedenfalls optimistisch, dass in der neuen Saison ein erneuter „Betriebsunfall“ verhindert werden kann. Wenn sich die Youngster erst einmal frei geschwommen haben, so hofft nicht nur der „Macher“ des FV, wird der Verein seine Position in der Oberliga und unumstrittene Nummer zwei im Dresdner Fußball weiter festigen. Sein Markenzeichen ist und bleibt freilich die beispielhafte Talente-Ausbildung, von der zwar immer wieder auch begüterte Klubs profitieren, die aber stets auch für entsprechenden Nachschub im eigenen Verein sorgt. Beim jüngsten NOFV-Länderpokal, der für die Verlegung der heutigen Partie verantwortlich war, standen nicht weniger als fünf junge Oberliga-Kicker aus dem Jägerpark in der erfolgreichen Sachsen-Auswahl.
Für unsere Mannschaft kann es nur heißen an die Leistungen der jeweils ersten Halbzeiten gegen Neugersdorf und zuletzt in Erfurt anzuknüpfen. Mit einem erbarmungslosen Pressing kann auch dieser unbequeme (aber nicht Angst-) Gegner bezwungen werden. Dabei sollte die sich weiter stabilierte Viererabwehrkette eine wichtige Rolle spielen um hinten wieder eine Null stehen zu lassen.
KB/RH
 

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18.09.05 - 1:0 in Erfurt - Nach einer guten Stunde wurde es hinten heraus noch einmal eng -
Bei herrlichsten Spätsommerwetter sahen rund 800 Zuschauer im Erfurter Stadion an der Grubenstraße zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt II und dem Halleschen FC eine gutklassige Oberligapartie, die unsere Mannschaft durch einen von Jan Walle verwandelten Foulelfmeter (22.) am Ende zwar etwas glücklich, aber doch verdient mit 1:0 gewann.
Die Hallenser machten von der ersten Minute an Druck. Immer wieder kauften sie mit einem erfolgreichen Pressing den jungen Erfurter den Schneid ab und beherrschten den Gastgeber in der ersten Halbzeit ganz deutlich. Nur ein Manko hatte das HFC-Spiel. Es ergaben sich kaum klare Torchancen und die hohen Eingaben (immer wieder durch ein sehr gutes Zweikampfverhalten von Wille und Gema vorbereitet) wurden fast alle eine Beute der sicheren Erfurter Abwehr. Weder Alex Gleis, noch Michel Petrick gewannen ein Kopfballduell, wodurch sich Chancen eigentlich nur aus Standards und Fernschüssen ergaben. Bis zur 20. Minute hatte nur Marcel Trehkopf mit einem Freistoßversuch und einem 25m-Schuss eine echte Torchance auf dem Fuß. Im HFC-Mittelfeld bildeten Gordon Weniger und Jan Walle ein neues Tandem. Während Gordon Weniger nach einer starken ersten halben Stunde etwas abfiel, war Jan Walle der beste Spieler auf dem Platz. Nach einem Foul von Tony Schnuphase an Michel Petrick verwandelte er den fälligen Foulstrafstoß (22.) sicher zum 1:0. Doch das war gegen die noch eingeschüchterten Erfurter-Youngster zu wenig, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden.
Nach dem Wiederanpfiff hatte Jan Walle die Chance zum 2:0 (52.), doch er köpfte eine Tews-Flanke dem Erfurter Keeper aus knapp 7m in die Arme. Die Vorentscheidung bleib aus. Von nun an legten die Thüringer alle Hemmungen ab und kamen mehrmals gefährlich vor das Tor von Matthias Küfner, der in der ersten Halbzeit nicht einen Ball wirklich halten musste. „Küfi“ war es dann auch, der einen Fehler von Stefan Malchow gegen Tony Braunschweig (67.) ausbügelte und auch bei einer Doppelchance (76.) durch die Erfurter Müller und Ullmann den Kasten sauber hielt. Der HFC konnte ab der 60. Minute nur noch gelegentliche Konter setzen (Tews 73./ Gema 77.). Die größte Chance für den Gastgeber hatte dann erneut Tony Braunschweig (79.) aber dessen Kopfball aus Nahdistanz kratzte „Küfi“ unter die Querlatte fliegend aus der Luft. Acht Minuten vor dem Schlusspfiff sollte der letztendlich verdiente HFC-Sieg doch sicher sein. Denis Koslov brachte sich in eine ausgezeichnete Schussposition, fand aber in dem, mit einer Fußabwehr reagierenden, RWE-Keeper Sebastian Bach seinen Meister. Nach einigen weiteren gefährlichen, aber erfolglosen Angriffen der Erfurter gab es großen Jubel bei den mitgereisten 100 HFC-Fans.
Weitere Ergbenisse des HFC vom Wochenende
Magdeburger FFC - HFC-Frauen 2:0
1. FC Lok Stendal - HFC 3:2
HFC A1-Junioren - Eintracht Salzwedel 20:0
BSV Ammendorf - HFC A2-Junioren 1:6
HFC B1-Junioren - FC Sachsen Leipzig 0:1
VfB Sangerhausen - HFC B2-Junioren 2:1
HFC C1-Junioren - VfL Eintracht Bitterfeld 4:1
VfB/IMO Merseburg - HFC C2-Junioren 5:1
FSV 67 Halle - HFC D-Junioren 0:25
HFC E1-Junioren - SV Dautzsch 10:1
Rotation Halle - HFC E2-Junioren 0:5
Turbine Halle - HFC F1-Junioren 0:8
HFC F2-Junioren - FC Halle-Neustadt 1:2
 
 

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18.09.05 - STATISTIK: FC RW Erfurt II - HFC 0:1 -
RWE II (blau-blau): Bach – Gauder (55. R. Müller), Scherer, Nowak, Stark – Schnuphase, Gerke (55. Weiß), Fritz, Braunschweig, Kiehn (82. Habichhorst) - Ullmann. Trainer: Albert Krebs.
HFC (rot-rot): Küfner – Tews, Malchow, Friedrich, Trehkopf – Weniger, Gleis, Walle – Wille (70. Römer), Petrick (68. Koslov), Gemazashvili (90. Georg). Trainer: René Müller.
Tor: 0:1 Walle (22./FE – nach Foul an Petrick). Freistöße: 19:16 (5:10). Ecken: 2:9 (0:5). Abseits: 0:6 (0:3). Chancen: 4:6 (0:2). Zuschauer: 761. Gelbe Karten: Schnuphase (22./Foul), Stark (35./Foul), Scherer (83./Foul) – Wille (41./Foul), Trehkopf (65./Foul).
RH/AT
 

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18.09.05 - Aus der Pressekonferenz -
Albert Krebs (Trainer des FC Rot-Weiß Erfurt II):
Mich stört eigentlich das Ergebnis. Aber in der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. Die zweite Halbzeit war deutlich besser. Da hat man gesehen, dass die Jungs noch unbedingt punkten wollten. Bis auf die Elfmetersituation war die Abwehrleistung eigentlich sehr gut. Lieder haben nur schon das zweite Spiel nach einem Elfmeter verloren. Aber meine Jungs haben alles gegeben, auch diejenigen, die später herein gekommen sind. Wir hätten eben vorn einen machen müssen. Wir haben gegen Mannschaften verloren, die ganz andere Ambitionen haben als wir. Wir wollen gegen den Abstieg spielen. Da sind wir auf einem guten Weg und wenn wir so weiter machen, werden wir das auch schaffen.
René Müller (Trainer des HFC):
Wir haben hinten heraus glücklich gewonnen. Wenn man die Fehler der Erfurter in der ersten Halbzeit nicht konsequent bestraft, die Chancen leichtfertig liegen lässt bzw. die Angriffe nicht konsequent ausspielt, muss sich nicht wundern. Wer glaubt die Erfurter Reserve kann man im Vorübergehen schlagen, der muss vom Fußball nichts verstehen. Ich weiß wovon ich rede. Ich habe zwei Jahre in diesem Verein gearbeitet. Einige dieser Spieler waren da noch zu jung um sie schon in der 1. Mannschaft einzubauen. Leider müssen die Erfurter immer ihre gute Talente abgeben, aber hier wächst wieder ein guter Jahrgang heran. Es ist eine sehr gute Mannschaft mit Spielern aus der Junioren-Bundesliga und schließlich war Erfurt II nicht umsonst Landesmeister. Ich bin glücklich, dass wir hier 1:0 gewonnen haben. Anders hatte ich es mir nicht vorgestellt. Die Erfurter sind eine gute Fußballmannschaft. Sie boten schon in Leipzig beim FC Sachsen ein Superspiel, waren absolut überlegen und ließen den Sachsen eigentlich nur eine Chance. Die Erfurter Jungs bieten fußballerisch mit das Beste, was man in der Oberliga sehen kann. Es ist immer schwer gegen eine 2. Mannschaft zu spielen. Mit dem Abstieg wird diese Erfurter Mannschaft nichts zu tun haben. War das alles weiß, ist mit dem heutigen Ergebnis sehr zufrieden.
 

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15.09.05 - Keine leichte Aufgabe an der Grubenstraße -
„Für uns ist es aufgrund der sehr jungen Mannschaft (allein elf Akteure sind aus der Bundesligajuniorenmannschaft aufgerückt) ein absolutes Abenteuer. Doch wir werden das Beste daraus machen“, zeigte sich der Erfurter-Reserve Trainer Albert Krebs vor Saisonbeginn äußerst kämpferisch. Und es war kein Zweckoptimismus den der Ex-DDR-Nationalspieler posaunte. Nach fünf Spieltagen stehen seine Youngster in der Oberliga Süd überraschend auf dem 3. Platz. Trotz aller Jugend kicken bei den Rot-Weißen aus der Landeshauptstadt Thüringens auch einige erfahrenen Spieler. Neben den sechs Akteuren aus der vorjährigen Landesmeistermannschaft (Gauder, B. Krebs, Habichhorst, Staude, Franz und Sander), haben Nico Kiehn (Erfurt Nord) und Tino Gerke (Sondershausen) zwei gestandene Oberligaspieler das Team verstärkt.
Bei allem Respekt, unsere Mannschaft muss trotz unangenehm langer Pause und zwei Niederlagen in den Testspielen unbedingt punkten, um nicht im Mittelfeld der Tabelle stecken zu bleiben. Es spricht auch einiges dafür, denn mit René Müller steht schließlich der ehemalige Erfurter Cheftrainer an der Linie, der wohl wissen wird wo die Tugenden des Thüringer Kontrahenten liegen und wie er seine Mannschaft darauf einstellen kann. Gespielt wird am Sonntag um 14.00 im Stadion an der (Grubenstraße). Es ist genau das Stadion, indem der HFC in den letzten beiden Jahren in Oberligaspielen recht erfolgreich war (3:0 und 5:0 gegen den FC Erfurt-Nord) und ohne Gegentor blieb. Leider blieben Christian Fährmann und Marcel Geidel nach erneuten Verletzungen bis November weiter außen vor, doch mit deren Einsatz war wohl sowieso nicht zu rechnen. Bitter ist es dennoch.
 

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15.09.05 - Pokalachtelfinale am 3. Oktober in Naumburg - -
Durch die Spielplanänderungen in der NOFV-Oberliga (Auswärtsspiel-Nachholspiel am 8.10.2005 in Auerbach) kam der HFC in Terminnot für das Landespoalachtelfinale. Wie HFC-Geschäftsführer Ralph Kühne mitteilt, findet das Landespokalspiel beim Verbandsligaaufsteiger Naumburger SV 05 am Montag, den 3. Oktober 2005 um 14.00 Uhr in Naumburg statt. Wie allgemein bekannt ist auch das Oberligaspiel unseres HFC beim FC Sachsen Leipzig (8. Spieltag, ursprünglich am 2.10.2005 angesetzt) auf den 13. November 2005 um 14.00 Uhr im Zentralstadion neu angesetzt wurden.

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13.09.05 - Budenzauber: Auf in die Erdgasarena zum 7. Regio-Cup nach Riesa -
Nach einjähriger Abstinenz wir unsere Oberligamannschaft am 17. Dezember 2005 (Beginn um 11.00 Uhr) wieder am Super-Regio-Cup in Riesa teilnehmen. Der Veranstalter hat ein Achterfeld mit Mannschaften aus den neuen Bundesländern verpflichtet. Dabei treffen die Müller-Schützlinge in der Vorrundengruppe B auf die Regionalligisten FC Rot-Weiß Erfurt, Hertha BSC II und den Oberligakontrahenten VFC Plauen. In der Staffel A spielen der FC Carl Zeiss JENA, der Chemnitzer FC und der FC Sachsen Leipzig. Auf vielfachen Wunsch der einheimischen Fußballanhänger wird sich in dieser Vorrundengruppe eine regionale Auswahl der Herausforderung stellen, den Riesaer Fußball endlich wieder einmal überregional zu repräsentieren. Eintrittskarten gibt es unter der Tickethotline: 03525-601160 bzw. per E-Mail: info@ardgasarena.de. Vollzahler: 16,00 EURO, ermäßigt 13,00 EURO.
Bei den letzen Auftritt des HFC im Dezember 2003 schied unsere Mannschaft nach drei Niederlagen gegen Dynamo Dresden (2:7), 1. FC Magdeburg (2:4) und FC Rot-Weiß Erfurt (1:3) bereits nach der Vorrunde aus. Turniersieger wurde damals der CFC durch einen 5:4-Finalsieg gegen den FC Carl Zeiss JENA.

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11.09.05 - HFC-Oberligateam muss im Landespokalachtelfinale zum Naumburger SV 05 -
Zunächst musste unsere Oberligamannschaft tatenlos zusehen (das Spiel gegen den FV Dresden Nord wurde aus bekannten Gründen verlegt) wie sie in der aktuellen Tabelle auf Platz 6 geschoben wurde und nahm dann zur Kenntnis, dass sie im Landespokalachtelfinale zum Verbandsligaaufsteiger Naumburger SV 05 reisen muss. Sicherlich eine lösbare, aber keinesfalls leichte Aufgabe bei den Domstädtern, in der mit Jan Riedl und Matthias Krause zwei Ex-HFC-Oberligaspieler stehen. Momentan liegt der NSV in der „Radio-Brocken-Liga“ auf dem 12. Tabellenplatz. In der 2. Hauptrunde gewannen die Männer aus dem Burgenlandkreis beim Landesligisten in Bismark mit 4:3 nach Elfmeterschießen. Ein Termin steht noch nicht fest, da unsere Oberligamannschaft zum ursprünglich angesetzten Spieltag das Nachholspielpunktspiel beim VfB Auerbach bestreiten wird.
Die weiteren Paarungen:
SV 09 Staßfurt (Landesliga) – 1. FC Magdeburg II (Landesliga)
Askania Bernburg (Landesliga) – MSV Preussen (Verbandsliga)
VfB Sangerhausen II (Landesliga) – Sieger Hettst./Piester. (Landesliga/Verb.liga)
1. FC Lok Stendal (Verbandsliga) – MSV Börde (Verbandsliga)
Sieger Stedt./Bennst.(Landesliga) - BSV Ammendorf (Verbandsliga)
VfB Sangerhausen I (Verbandsliga) – Germania Halberstadt (Oberliga)
VfL Gräfenhainichen (Landesliga) – 1. FC Magdeburg I (Oberliga)

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11.09.05 - Bittere 3:4-Niederlage unserer Frauenmannschaft gegen Tabellenletzten aus Chemnitz -
Am Vormittag verlor unser Frauen-Regionalligateam gegen den bis dahin Tabellenletzten Chemnitzer FC äußerst unglücklich mit 3:4. Dabei ging der HFC zweimal zu psychologisch günstigen Zeitpunkten in Führung und war bis in die Schlusssekunden zumindest einem Punktgewinn nahe. Corinna Vogg hatte die Rot-Weißen bereits in der 10. Minute frühzeitig in Führung geschossen. Corinna war es auch, die praktisch mit dem Wiederanpfiff (46.) das 2:1 erzielte. Doch in der 70. Minute führten dann die Gäste mit 3:2. Die letzten 10 Minuten stand besonders HFC-Torfrau Stefanie Herter im Focus der nur wenigen Zuschauer, als sie zunächst einen Foulelfmeter (80.) zum Ausgleich verwandelte und dann in der Schlussminute am 3:4 der Gäste nicht unerheblich beitrug. HFC-Coach Dietmar Noack war noch Stunden danach tüchtig verärgert und kommentierte: „Wer zu Hause drei Tore schießt darf nicht verlieren. Einige unserer erfahrenen Spielerinnen spielten weit unter ihrer sonstigen Form. Den jungen, teilweise erst Fünfzehnjährigen kann ich keinen Vorwurf machen. Wir machen in den letzten Spielen immer wieder die gleichen Fehler. Jetzt müssen wir zu den beiden Spitzenmannschaften nach Magdeburg und Hohen Neundorf. Da geht es wohl nur um eine Schadensbegrenzung.“
Nachwuchsergebnisse vom Wochenende:

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11.09.05 - Zwei schöne Kindling-Tore beim 3:1-Erfolg gegen Calbe -
Mit einem verdienten 3:1-Erfolg gegen den Verbandsligaaufsteiger TSG Calbe konnte unsere 2. Mannschaft den zweiten Saisonsieg einfahren. Eine Viertelstunde brauchten die Stroznaik-Schützlinge um die Partie gingen gegen die kampfstarken Gäste in den Griff zu bekommen und gingen folgerichtig durch den sehr agilen Benedict Seipel (25.) in Führung. Er schob eine Eingabe von Tobias Große aus Nahdistanz über die Linie. Selbige verloren dann die Rot-Weißen. Die Calber setzten einige gefährliche Konter, von denen Ex-VfLer Peter Westendorf (36.) zum 1:1-Ausgleich nutzte. Jetzt wurden die HFC-Youngster wieder munterer und waren nach einem tollen Schuss von Jan Eberhardt (43.) und einem Lattenknaller von Michal Zahorec (44.) der Pausenführung sehr nahe, die jedoch nicht mehr gelang.
Die zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff waren die besten im ganzen Spiel. Auffällig zwei HFC-Spieler, die bis dahin kaum zu sehen waren: Besart Konxheli und Sascha Kindling. Zweimal legte der „Koxer“ für seinen Kapitän auf, der sich mit wunderschönen Tore bei seinem Kollegen und den knapp 100 Zuschauern bedankte. Zunächst hob er den Ball aus halblinker Position in den Winkel (48.) und schließlich verwandelte er mit einem Fallrückzieher (53.) zum 3:1-Endstand. Das Spiel verflachte wieder und bot bis auf einen Pfostenschuss (77.) des eingewechselten Robin Scheibe kaum noch Höhepunkte. Die einzig klare Möglichkeit für die Gäste durch Jakobs (82.) verhinderte Michal Zahorec. Der Tscheche bot eine solide Leistung, vor allem in der Offensive. Aus dem Oberligakader war auch Sebastian Wille dabei, der sich erneut in vielen Zweikämpfen aufrieb. Besart Koxheli war mit seinen starken zehn Minuten wesentlich am 3:1-Erfolg beteiligt, bot aber über die gesamte Spielzeit gesehen kaum Oberliganiveau. Zu den besten beim HFC gehörten, neben dem in der zweiten Halbzeit überragenden Sascha Kindling, die 19-jährigen Martin Scheibe und Benedict Seipel.
STATISTIK:
HFC: Guth – Kamalla, M.Scheibe, Zahorec – Große, Eberhardt, Kindling, Wirsing (89. S.Schmidt), Seipel (65. R.Scheibe) – Konxheli (89. Jähne), Wille.
TSG: Harant – Pülicher (46. Kehr), Noack, Filax, Wojcik, Kauffmann, Kassuhn (65. Bittersmann), Würlich, Jakobs, Westendorf, Plantikow.
Tore: 1:0 Seipel (25.), 1:1 Westendorf (36.), 2:1, 3:1 Kindling (48./53.). Schiedsrichter: Kroll (Thale). Zuschauer: 100.
 
 

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10.09.05 - HFC verliert beim Test in Pirna mit 0:1 - Auslosung Landespokal am Sonntag -
Durch einen individuellen Fehler von HFC-Keeper Martin Geisthardt (vertrat den mit einer Rippenprellung pausierenden Matthias Küfner), welcher in der 25. Minute durch Pirnaer Marcel Kleber zum einzigen Tor des Tages führte, unterlagen die Müller-Schützlinge beim sächsischen Landesligisten mit 0:1. Neben "Küfi" fehlten auch Jan Walle, Jan Eberhardt und Sebastian Wille. Während René Müller mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft zufrieden war, fehlte es in der Offensive besonders an einem zwingenden Flügelspiel.
HFC: Geisthardt (45. Guth) - Tews (57. Konxheli), Malchow, Friedrich, Trehkopf - Römer, Georg, Weniger, Gemazashvili (46. Koslov), Gleis, Petrick (70. Zahorec).
Die Auslosung des Achtelfinales im Landespokal findet am kommenden Sonntag in der Halbzeitpause der Oberligapartie zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem FC Oberlausitz statt.
Neben den drei Oberligisten (1.FCM, Halberstadt und HFC) ist auch noch der Titelverteidiger Preussen Magdeburg im Lostopf.
Spieltermine im FSA-Landespokal 2005/06
08./09.10.2005 = Achtelfinale
12.11.2005 = Viertelfinale
17./18.12.2005 = Halbfinale
13.04.2006 = Finale in Dessau
 

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08.09.05 - HFC B-Junioren unterlagen starken Hanseaten mit 1:4 -
In einem Punktspiel der B-Junioren Regionalliga verloren am heutigen Abend unsere Jungen auf dem Sportkomplex Sandanger vor ca. 100 Zuschauern gegen den FC Hansa Rostock klar mit 1:4. Dabei hatte das später ungleiche Spiel für die Weber-Schützlinge gut angefangen. Schon mit dem zweiten gefährlichen Angriff auf das Tor der Hanseaten gingen die Rot-Weißen mit 1:0 (10.) in Führung. Robin Zern nutzte einen kapitalen Rostocker Abwehrfehler. Aber nur zwei Minuten später bedankten sich die Rostocker für eine Schlafeinlage der HFC-Abwehr mit dem 1:1-Ausgleichstreffer. Zwei schön heraus gespielte Tore brachten dann die in allen Belangen überlegenen Gäste mit 3:1 in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause und man musste um die, vor allem auch körperlich unterlegenen Hallenser, bangen. Aber in der zweiten Halbzeit lief es dann besser, auch wenn nach vorn kaum etwas ging. Lediglich Georg Engelhardt (58.) hatte eine gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch die Ostseestädter machten in der 66. Minute den völlig verdienten Sieg perfekt.
STATISTIK:
HFC: Gehmlich – Engelhardt, Bessler, Waldau, Butzmann, S.Schneider, Griebsch (41. Grübsch), Theile, Mustapha (56. Horn), Zern, Lindenhahn (J.P. Schneider).
Tore: 1:0 Zern (10.), 1:1 Kremer (12.), 1:2 Kühn (16.), 1:3 Kühn (35.), 1:4 Lübke (66.).
Wochenendspielplan HFC-Nachwuchs auf dem Sandanger
Sa., 10.09.05, 10.30: D-Junioren - SV Dessau 05
Sa., 10.09.05, 10.30: C2-Junioren - MSV Eisleben
Sa., 10.09.05, 10.30: A2-Junioren - Spg. Weißenfels
So., 11.09.05, 10.30: E2-Junioren - BSV Ammendorf
So., 11.09.05, 11.00: B2-Junioren - 1. FCM II
So., 11.09.05, 11.30: F2-Junioren - VfB Lettin
 

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07.09.05 - HFC testet beim sächsischen Landesligisten VfL Pirna-Copitz 07 -
Wegen des am kommenden Wochenende in Bad Blankenburg stattfindenden NOFV-U20-Länderpokals musste das ursprünglich am Freitagabend angesetzte Oberligapunktspiel unseres HFC gegen den FV Dresden Nord verlegt werden. Beide Mannschaften stellen eine Reihe von jungen Spielern in den Landesauswahlmannschaften Sachsen und Sachsen-Anhalts. Vom HFC wurden durch den Landestrainer Hartmut Müller die Spieler Michel Pilz, Christian Sund, Toni Sponer, David Quidzinski und Nico Scherz berufen. Während dieses Turnier im NOFV-Spielplan keine Berücksichtigung fand, ist das Wochenende in der "Wernesgrüner" Sachsenliga von vornherein als spielfreies Wochenende geplant wurden. So kommt es am Freitag um 18.00 Uhr im Sachsenstadion Pirna zu einem Testspiel des HFC beim gastgebenden VfL Pirna-Copitz 07. Trainer der Pirnaer ist übrigens Andreas Trautmann. Der ehemalige „DDR-Fußballer“ des Jahres 1989 hat den VfL zu einer festen Spitzengröße der 5. Liga gemacht (im Vorjahr 4.). Er strebt mit seiner Mannschaft schon seit Jahren den Oberligaaufstieg an, scheiterte aber oftmals erst am letzten Spieltag. Mit Matthias Mauksch, Chris Auerswald (kam aus Eilenburg), Peter Heidler und Robert Krause (kam vom VFC Plauen) stehen einige oberligaerfahrene Spieler in der Mannschaft, zu der auch Slawa Petrukhin gehört, der in der Vorbereitung erfolglos beim HFC getestet wurde. So erwartet unsere Mannschaft ein ehrgeiziger Gegner, der sicherlich auch unsere zuletzt verbesserte Abwehr einen erneut harten Test unterziehen wird. Aber auch unsere Offensive sollte dieses Spiel nutzen, um mit einigen Toren etwas für das Selbstvertrauen zu tun.
Fußball pur gibt es dann am kommenden Sonntag auf dem "Bölli". Unsere Regionalliga-Frauenmannschaft trifft um 10.30 Uhr auf den Chemnitzer FC. Die HFC-Reserve anschließend um 14.00 Uhr gegen den Verbandsligaaufsteiger TSG Calbe.
Das Punktspiel unserer B1-Junioren in der Regionalliga gegen den FC Hansa Rostock wurde auf den morgigen Donnerstag verlegt. Anstoß auf dem HFC-Sportkomplex Sandanger ist um 17.00 Uhr.

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04.09.05 - HFC-Wochenendrückschau - Reserve wurde in Schönebeck ausgekontert -
An diesem Wochenende waren alle HFC-Teams aktiv. Unsere Oberligamannschaft verlor ein Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten FC Schalke 04 vor rund 7.000 Zuschauern nach einer guten Leistung unglücklich mit 0:2. Die HFC-Reserve verlor beim Verbandsliganeuling in Schönebeck mit 3:6. Nach einem 1:1-Pausenstand, für den Ausgleich der Strozniak-Schützlinge hatte Robert Römer in der 26. Minute gesorgt, zog der Schönebecker SV mit Beginn der zweiten Halbzeit innerhalb von sechs Minuten mit 4:1 auf und davon. Als sich unsere Jungs durch Tore von Christian Kamalla (66.) und Tobias Große (71.) auf 3:4 heran gekämpft hatten wurden sie vom Gastgeber gnadenlos ausgekontert und verloren das Spiel in der Schlussviertelstunde noch mit 3:6.
HFC II: Guth - M.Scheibe, Schultz, Große (77. Jähne), Kamalla, Sund (66. R.Scheibe), Weniger, Römer (35. Schmidt), Scherz, Wirsing, Sponer.
In der Frauenregionalliga verlor unsere Mannschaft beim 1. FC Lok Leipzig klar und deutlich mit 1:4. Weitere, zum Teil schmerzliche Niederlagen gab es für die A2-Junioren in Zorbau (1:2), die C1 in Braunsbedra (0:10) und die C2 bei Einheit Halle (1:7). Aber es gab auch ebenso klare Erfolge unserer Mannschaften. Die A1-Junioren setzten sich beim SV Merseburg 99 klar mit 11:2 durch und fuhren in der Verbandsliga einen weiteren zweistelligen Sieg ein. Die B2-Junioren bezwangen in einem Heimspiel den SV Braunsbedra mit 6:3. Einen klaren 11:0-Sieg feierten unsere D-Junioren beim FC Grün-Weiß Wolfen. Auf Kreisebene gab es folgende Resultate: HFC E1 - Motor Halle 12:1, VfL Halle 96 - HFC E2 1:2, HFC F1 - HFC F2 19:0.
Das Punktspiel unserer B1-Junioren in der Regionalliga gegen den FC Hansa Rostock wurde auf den kommenden Donnerstag, den 8. September 2005 verlegt. Anstoß auf dem HFC-Sportkomplex Sandanger ist um 18.00 Uhr.

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03.09.05 - Starke Leistung unseres HFC gegen den "Meister der Herzen" blieb unbelohnt -
In einem Freundschaftsspiel blieb unser HFC gegen den Bundesligisten FC Schalke 04 nach einer starken Leistung leider ohne Torerfolg und verlor vor knapp 7.000 Zuschauern mit 0:2. Lange Zeit war kein Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften erkennbar, auch wenn die „Knappen“ ohne ihre zehn Nationalspieler antraten. Immerhin standen noch neun Lizenzspieler in der Anfangsformation des Bundesligisten und mit Waldoch, Rodriguez, Sand sowie den beiden Brasilianern Rafinha und Lincoln keine Unbekannten. Kurzfristig musste Ralf Rangnick auf der erkrankten Bordon und den persönlich verhinderten Torhüter Frank Rost verzichten. Insofern ist die Leistung unserer Mannschaft als wirklich Klasse zu bezeichnen. Nach einer nahezu ausgeglichenen ersten Halbzeit, mit 4:3-Chancenvorteilen für die „Königsblauen“, trotze der Oberligist dem Champions-League-Teilnehmer eine torlose erste Halbzeit ab und begeisterte durch eine Vielzahl gelungener Spielzüge. Die besten Möglichkeiten in Hälfte eins hatten Michel Petrick und Jan Walle nach einer Musterkombination mit Sebastian Wille, als beide nacheinander in der 37. Minute am besten Schalker, Torwart Christofer Heimeroth, scheiterten. Nur 120 Sekunden später machte Matthias Küfner einen „Riesen“ von Simon Cziommer zunichte.
In der zweiten Halbzeit übernahm zunächst der Bundesligist das Zepter. Während der eine Brasilianer, Lincoln, nur mit Standfußball in Erscheinung trat, wurde der andere, Rafinha, immer stärker. In der 59. Minute nutzte dann Lewejohann eine weite Flanke von Aziz und überwand mit einem Kopfballaufsetzer Matthias Küfner. Die Schalker hatten jetzt die festgezurrte Handbremse der ersten 45 Minuten gelöst und setzten den HFC unter Druck. Doch die Müller-Schützlinge ließen sich nicht einschnüren und kamen über die überzeugend spielenden Jan Walle und Lars Georg (tanzte mehrmals die S04-Mittelfeldspieler wie auf dem Bierdeckel aus) immer wieder zu gefährlichen Offensivaktionen. Michel Petrick war von der Schalker Abwehr kaum zu stellen und immer anspielbereit. Aber auch Sebastian Wille bemühte sich torgefährliche Aktionen einzuleiten, wobei ihm leider zu oft der finale Pass missglückte. Der gelang ihm aber dann in der 67. Minute auf eingewechselten Denis Koslov. Doch „Koschi“ zog das Leder aus ca. 10 m nur knapp am Tor vorbei. Nach einem Zweikampf mit Ebbe Sand (72.) müsste „Küfi“ mit einer schmerzlichen Rippenprellung das Feld verlassen und wurde durch den 18jährigen Martin Geisthardt ersetzt, der sich mit seiner ersten Aktion gegen den Uru Dario Rodriguez gleich auszeichnen konnte. Im Gegenzug gab es dann den scheinbar erlösenden Torschrei bei den Rot-Weißen, aber Denis Koslov hatte vor seinem Treffer den Ball klar mit der Hand gespielt, sodass Schiedsrichter Heinrich keine andere Möglichkeit blieb,. dieses Tor nicht anzuerkennen. Die Schlussviertelstunde ging dann klar an den Viertligisten, aber Jan Walle (80.) nutzte eine gute Ablage von Michel Petrick nicht. Nach einem Pass von Borzek erzielte Aziz (83.) das 2:0 für die Schalker. Der Kampfesmut der Hallenser war aber noch lange nicht gebrochen, wurde aber leider nicht mehr belohnt. Besart Konxheli (86./87.), Michel Petrick (86.) und Denis Koslov (87./Lattenkopfball) trafen einfach das Eckige nicht, so dass es beim schmeichelhaften 2:0-Erfolg von S04 blieb.... Galerie
Ro-Heb

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03.09.05 - STATISTIK: HFC - FC Schalke 04 0:2 (0:0) -
HFC (rot-rot): Küfner - Tews (58. Eberhardt), Malchow, Friedrich, Trehkopf (80. Zahorec) - Walle, Gleis (58. Koslov), Georg - Wille (78. Konxheli), Petrick, Gemazashvili (46. Kindling). Trainer: René Müller.
S04 (blau-blau): Heimeroth - Rafinha (80. Sichler), Waldoch, Kläsener (46. Bungert), Rodriguez - Heppke, Klinger (46. Aziz), Lincoln, Cziommer (74. Vogt) - Sand (74. Borzek), Laumann (46. Lewejohann). Trainer: Ralf Rangnick.
Tore: 0:1 Lewejohann (59./Kopfball), 0:2 Aziz (83.). Chancen: 10:5 (3:4). Schiedsrichter: Heinrich (Torgau). Zuschauer: 6.682 im Kurt-Wabbel-Stadion Halle.

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01.09.05 - Kassenbereiche im KWS öffnen ab 13.00 Uhr -
Unser HFC empfängt im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Clubgründung am Samstag, den 03.09.2005 um 15.00 Uhr die Lizenzspielermannschaft des siebenfachen Deutschen Meisters FC Schalke 04 im Kurt-Wabbel-Stadion. Dieses Spiel wird durch die VICTORIA-Versicherungen, Haupt-und Trikotsponsor der Gelsenkirchener, präsentiert.
Die Kassenbereiche im KWS öffnen am Spieltag um 13.00 Uhr. Der HFC bittet um rechtzeitiges Erscheinen.
Karten von 9,00 EUR bis 15,00 EUR können nach wie vor im Vorverkauf über
TIM-Tickets im Kaufhof Halle,
MDR-Ticketgalerie im Stadtcenter Rolltreppe,
WOSZ Fan-Shop, Bertramstraße 20, 06110 Halle (am Rannischen Platz),
VICTORIA, Leipziger Straße 17, 06108 Halle, und über alle bekannten - CTS-Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter der Adresse www.tim-ticket.de erworben werden. V.I.P.-Tickets werden zu einem Preis von EUR 50,00 über die Geschäftsstelle des HFC, Kantstraße, 06110 Halle (Saale) angeboten.

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01.09.05 - Die Nachfolger des „Schalker Kreisel“ kommen ins Wabbel -
Nur noch wenige Stunden und das hallesche Kurt-Wabbel-Stadion erlebt in seiner über 80jährigen Geschichte wieder einmal einen fußballerischen Leckerbissen. natürlich wird zu diesem Höhepunkt auch ein Programmheft erscheinen. Hier einige Auszüge zur über 100jährigen Geschichte der "Knappen" aus dem HFC-Magzin Nr. 5 2005/06: HFC – FC Schalke 04.
„Der FC Schalke 04 geht als einer der besten Pioniere in die deutsche Fußballgeschichte ein.“ Mit diesen Worten würdigte der frühere DFB-Präsident Dr. Peco Bauwens den Revierklub aus dem Gelsenkirchener Stadtteil, der als erster Arbeiterverein über den Kohlenpott hinaus von sich reden machte und auch nach nunmehr 101 Jahren zu den Großen des deutschen Klubfußball zählt. Auch wenn inzwischen fast alle Zechen dicht gemacht wurden, der Kohlenstaub verflogen und der Wandel vom streitlustigen Kumpel-Klub zum straff geführten, modernen Fußballunternehmen vollzogen ist: Der FC Schalke 04 wirkt auch heute noch wie ein Magnet. Schalker zu sein, das ist für seine inzwischen über 50.000 Mitglieder eine Religion.
Als Geburtdatum des Vereins wird der 4. Mai 1904 geführt, als Zechenjungen und Fabriklehrlinge auf dem historischen Marktplatz der Arbeiter-Vorstadt den Sportklub Westfalia gründeten. Doch weil Fußball zu dieser Zeit eine Angelegenheit privilegierter Schichten war, blieb die von den Bergarbeitern wegen ihrer Maloche auf dem Platz sofort angenommene Mannschaft vorerst unter sich. Erst durch den Anschluss an den TV 77 erreichten sie die Aufnahme in den Verband. Und selbständig wurde der Klub erst 20 Jahre später im Jahre 1924. Das war die Zeit, als der berühmte Schalker Kreisel geboren wurde, das verwirrende Kombinationsspiel mit Flachpässen, das untrennbar verbunden war mit den Namen der verschwägerten Ernst Kuzerra und Fritz Szepan. Ersterer (insgesamt 12 Länderspiele) wurde 1927 erster Schalker Nationalspieler, Szepan war 1934 immerhin Spielführer der deutschen WM-Bronzeelf. Er bestritt 34 Auftritte in der Nationalelf und wurde erst von Olaf Thon (40 Einsätze als Schalker) als Rekord-Internationaler des Klubs abgelöst.
Die Blütezeit der Knappen-Elf von der Glückauf-Kampfbahn begann 1934, als im Endspiel um die deutsche Meisterschaft der bis dahin dominierende 1. FC Nürnberg durch Tore von Kuzorra und Szepan mit 2:1 besiegt wurde. Bis 1941 wurde die Viktoria weitere fünf Mal gewonnen (1935, 37, 39, 40 und 41), woran neben den genannten Schwägern auch Tibulski, Kalwitzki und Urban beteiligt waren. Neben den sechs Titeln gab es innerhalb von zehn Serien noch drei Finalteilnahmen.
Die siebte und bislang letzte Meisterschaft wurde 1958 gewonnen. Seit Gründung der Bundesliga erreichte der FC 04 zwar vier zweite Plätze und einen dritten, doch zum nationalen Champion reichte es noch nicht wieder. Einen großen Titel holten sich die Königs-Blauen dafür auf der internationalen Bühne: 1997 wurde Inter Mailand im Finale des UEFA-Cups nach einem 1:0 und 0:1 im Elfmeterschießen mit 4:1 besiegt.
von Klaus Blumtritt