


30.05.05 - Termine: HFC-Nachwuchs "Auf zum Sandanger" -
Am kommenden Wochenende beenden unsere Nachwuchsmannschaften die Punktspiele. Dabei gibt es an beiden Tagen noch einmal ein volles Programm mit recht interessanten Begegnungen. Das absolute Top-Spiel findet in der A-Junioren-Regionalliga statt, in welchem unser Team auf den "Mitabstiegskontrahenten" 1. FC Lok Leipzig trifft. Die A-Junioren bestreiten dann am 12.6.2005 - 12.00 Uhr bei den Reinickendorfer Füchsen ihr letztes Punktspiel. Im Landespokalfinale treffen die Rutemöller-Schützlinge auf den 1. FC Magdeburg (A - Termin steht noch nicht fest). Unsere B-Junioren spielen am 11.6.2005 - 11.00 Uhr gegen den VfL Halle 96 (in Halle, auf neutralem Platz, auf welcher Anlage steht noch nicht fest) um den B-Junioren-Landesmeistertitel. Dabei ergibt sich eine recht interessante Konstelation: Unsere B-Junioren stehen in der Verbandsliga A-Junioren an der Tabellenspitze, während die Blau-Roten die Tabelle in der B-Junioren-Verbandsliga anführen. Der Sieger dieser Partie trifft in der Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga auf den Meister Brandenburgs (FC Eintracht Oranienburg oder FC Victoria Frankfurt/Oder, das erste Spiel gewann Oranienburg zu Hause mit 2:1). Diese Spiele finden am 19.6.2005 - 12.00 Uhr beim Meister Brandenburg und am 26.6.2005 - 12.00 beim Meister Sachsen-Anhalt statt.
04.06.2005: 10.30 Uhr - HFC D/VL - VfB IMO Merseburg
04.06.2005: 11.00 Uhr - HFC B/VL - 1. FC Magdeburg
04.06.2005: 11.00 Uhr - HFC B/LL - SG BUNA Halle
05.06.2005: 09.00 Uhr - HFC C/VL - VfL Bitterfeld
05.06.2005: 11.00 Uhr - HFC A/VL - Eintracht Salzwedel
05.06.2005: 12.00 Uhr - HFC A/RL - 1. FC Lok Leipzig
08.06.2005: 19.00 Uhr - Landespokalfinale C-Junioren: HFC - 1. FC Magdeburg


26.05.05 - Termine: Vorbereitung Oberligateam 2005/06 -
02.07.2005: 16.00 Uhr - SC Eintracht Gröbers (A)
06.07.2005: 18.30 Uhr - FSV Bennstedt (A)
09.07.2005: 14.00 Uhr - 3. CHEMIE-CUP-HALLE (H)
11.07.2005 - 16.07.2005: Trainingslager in Lindow
14.07.2005: 17.00 Uhr - FC Hansa Rostock/Am. (Lindow)
16.07.2005: 13.00 Uhr - Ludwigsfelder FC (A)
19.07.2005: 17.00 Uhr - VfL Wolfsburg/Am. (H)
23.07.2005: 15.00 Uhr - 1. FC Nebra (A)
26.07.2005: 18.30 Uhr - FSV Hettstedt (A)
30.07.2005: 14.00 Uhr - BFC Dynamo (A)
02.08.2005: Spiel in Halle, Gegner noch offen


22.05.05 - Denis Koslov weiter in Rot-Weiß -
Kurz vor Spielbeginn der letzten Oberligapartie gegen den FC Erfurt-Nord war die Vertragsverlängerung von Denis Koslov in trockenen Tüchern. Stadionsprecher Bernd Wolter kommentierte zehn Minuten nach Spielbeginn die heiße Nachricht mit dem treffenden Kommentar: „Besser in Rot-Weiß, als in Blau-Weiß“. Der 33-jährige Russe hatte das Vertragsangebot des HFC unterzeichnet und wird bis zum 30.6.2006 weiter für unseren HFC auf Torejagd gehen. Zu Saisonbeginn war „Koschi“ vom Regionalligaabsteiger FC Sachsen Leipzig in die Saalestadt gewechselt und erzielte in der nun abgelaufenen Saison in 32 Spielen immerhin 23 Tore. Damit liegt er in der abschließenden Torschützenliste der NOFV-Oberliga Staffel Süd hinter Sven Kubis (FC Oberlausitz Neugersdorf 24 Tore) auf dem 2. Platz. Eine beachtliche Quote die in der jüngsten fünfjährigen Oberligageschichte des HFC noch kein Spieler schaffte.
Wir wünschen Denis, den die HFC-Fans vor der heutigen Begegnung den Titel: „Denis Koslov Fußballgott“ zugedachten, viel Erfolg für die nächste Saison.


22.05.05 - HFC - Erfurt 3:0: Sommerfußball statt Torefestival -
Am letzten Spieltag gewann der HFC vor der Saisonminuskulisse von 726 Zuschauern gegen den schon seit langer Zeit feststehenden FC Erfurt-Nord verdient mit 3:0. Leider gelang es der Mannschaft nicht Denis Koslov noch die Torschützenkrone aufzusetzten. Denis, verlängerte heute kurz vor dem Spiel seinen Vertrag um ein Jahr bis 2006, bekam besonders in der ersten Hälfte zu wenig verwertbare Zuspiele. Die Rot-Weißen versuchten mit Standfußball die unsichere Erfurter-Abwehr auszuhebeln, was aber nur einmal gelang, als Sascha Kindling (bester HFC-Spieler am heutigen Tage) einen Abpraller von Roland Fienhold, zum 1:0 (17.) verwandelte. HFC dominierte die Partie zwar recht deutlich, doch die finalen Pässen waren allesamt schlecht. Bis kurz vor dem Halbpfiff war von den Gästen nichts zu sehen. Nur ein scharfer Schuss von M. Janke (41.) zwang Matthias Küfner zu einer Glanzparade.
In der zweiten Halbzeit versuchten es die Gastgeber weitaus öfter über die Flügel. Denis Koslov bemühte sich um einen Treffer (Lars Georg hatte in der 48. Minute aus einer selbst aussichtsreichen Position abgelegt), der ihm jedoch zunächst nicht gelang. Auch ein Kopfball in verheißungsvoller Position köpfte "Koschi" am Tor vorbei. In der 77. Minute jagte "Gema" einen 25m-Freistoß in den Winkel und sorgte damit einmal mehr für einen sehenswerten Treffer. Drei Minuten vor dem Spielende gelang dem HFC-Mittelstürmer doch ein ein Tor (Saisontreffer 23). "Gema" legte ihn den Ball super auf und der 3:0-Endstand war perfekt.... Galerie
Vor dem Spiel wurden Wellington, Holger Krauß, Marko Schädlich (geht für ein Jahr zum Studium in die USA), Christian Bölke, Mentor Miftari, Frank Schöne und Nico Breitkopf aus dem Oberligakollektiv verabschiedet.
STATISTIK:
HFC (rot-rot): Küfner - Trehkopf, Gleis, Friedrich - Georg, Krauß, Kindling, Quidzinski (76. Große), Gemazashvili - Koslov, Petrick (67. Römer). Trainer: i.V. Dieter Strozniak.
Erfurt (blau-blau): Fienhold - Frank, N.Janke, S.Huck, Heinrich - Keller, Klee, Lux, C.Huck (73. Vollmann) - M.Janke, Cyriax (80. Arnold). Tainer: Jürgen Heun.
Tore: 1:0 Kindling (17.), 2:0 Gemazashvili (77. direkter Freistoß/Vorarbeit Römer), 3:0 Koslov (87./Vorarbeit Gemazashvili). Freistöße: 12:9 (7:4). Abseits: 3:0 (2:0). Chancen: 6:2 (4:1): Zuschauer: 726. Schiedsrichter: Helmut Bley (Sehmatal). SRA: Udo Fritzsch, Danny Uloth. Aüßere Bedingungen: um die +20 Grad, gut bespielbare Rasenfläche, bedeckt, teilweise sonnig. RH+AT
Aus der Pressekonferenz:
Jürgen Heun (Trainer des FC Erfurt-Nord):
Es war der letzte Spieltag, es ging um nichts mehr. Meine Mannschaft hat versucht, hier etwas mitzuspielen. Dass uns der HFC überlegen sein wird, wussten wir schon vorher. Wir waren heute hier mit dem allerletzten Aufgebot. Ich bin jetzt froh, dass die Saison jetzt zu Ende ist. In den letzten Spielen war es sehr schwer, sich immer wieder neu zu motivieren, um nicht unterzugehen. Aus dieser Sicht haben wir heute doch ein ganz ordentliches Spiel gemacht. Jetzt ist der Kuchen gegessen.
Dieter Strozniak (Co-Trainer des HFC):
Das schönste am Spiel waren die drei Punkte und die drei Tore. Das sagt ja schon viel. Wir haben es heute nicht geschafft Denis Koslov zu Torschützenkönig zu machen. Leider hat er ja nur einmal getroffen. Insgesamt war unser Spiel schon eher Ferienfußball. Uns sind viele technische Mängel unterlaufen. Das darf unserer Mannschaft eigentlich nicht passieren.


21.05.05 - Plakat 2005/06 - Wählt euren Favoriten bis zum 05.06.2005 -
Im Zuge der Vorbereitungen auf die Spielserie 2005/06 liegen nunmehr die Entwürfe für die neuen Spielaushangplakate vor. In Anbetracht des bevorstehenden Ausrüsterwechsels handelt es sich bei den Entwürfen jeweils um ein Groblayout, welches dann entsprechend noch aktualisiert wird. ... zur Abstimmung


21.05.05 - 1. HFC-Sponsorencup: Schädlich-Team scheitert erst am späteren Sieger -
Sechs Stunden Sponsoren-Fußball waren schnell vorbei, denn die 14 Teams boten teilweise beachtlichen Fußball mit viel Spaßeinlagen und spannenden Spielausgängen. Auch unser HFC war mit einer Mannschaft vertreten. HFC-Vize Sascha Sachse hütete das Tor. Weiter im Aufgebot: Präsident Dr. Michael Schädlich, Geschäftsführer Ralph Kühne, Nachwuchs-trainer Stefan Rutemöller, der Merseburger Hochschulrektor Prof. Jörg Kirbs, Oberliga-Co-Trainer Dieter Strozniak und der Mitarbeiter der HFC-Geschäftsstelle Stefan Rasenberger. An der Linie coachte in ungewohnter Funktion HFC-Marketingchef Eckbert Brauer. Die Rot-Weißen starteten mit einem 1:0 gegen den Turniersponsor BOSCH-Sicherheitssysteme und verloren gegen die McDonalds mit 0:2. Dennoch reichte es für den 2. Platz in der Vorrunde und damit zum Einzug ins Viertelfinale. Leider traf man hier schon auf den klaren Favoriten, einer Auswahl der Polizeidirektion. Der Gastgeber hielt die Partie lange offen und schaffte gegen den späteren Turniersieger nach der regulären Spielzeit ein beachtliches 0:0. Erst im Neumeterschießen setzten sich die Ordnungshüter durch. Das Finale bestritten das Team vom Restaurant Bischoff gegen die Polizisten. Auch hier entschied erst das folgende Neumeterschießen. Die Polizeiauswahl blieb glücklicher Sieger und gewann den 1. HFC-Sponsoren-Cup. Platz 3 belegte die Mannschaft der Firma Delta Automation vor dem Busunternehmen Vetter.


20.05.05 - 1. HFC-Sponsoren-Cup 2005 -
Am morgigen Samstag wird in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr im KWS der 1. HFC-Sponsoren-Cup um den Pokal der Firma „BOSCH-Sicherheitssysteme“ ausgespielt. Teilnehmer dieses Kleinfeldturniers sind folgende Teams: HFC e.V. (Präsidium und Geschäftsstelle), BOSCH-Sicherheitssysteme GmbH, McDonald´s, GP Papenburg Gesellschaft für Baustoffe und Transport, Polizeidirektion Halle, Vetter Busunternehmen, Ludwig Pfeiffer GmbH & Co. KG, Möhrlin GmbH, Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH, VNG – Verbundnetz Gas, EVH GmbH, Delta Automation GmbH, Gegenbauer/Bosse Gebäudeservice GmbH. Restaurant Bischoff.
Gespielt wird in der Mannschaftsstärke 1:5 auf zwei Kleinfeldanlagen. Die Spielzeit beträgt 1 x 12 Minuten. Aus den vier Vorrundenstaffeln qualifizieren sich die beiden Gruppenersten für die Endrunde. Das Endspiel beginnt gegen ca. 14:45 Uhr. Eine ausreichende Versorgung ist gewährleistet. Die AG Marketing würde sich über zahlreiche Besucher sehr freuen.


20.05.05 - Marcel Geidel ist wieder HFCer -
Marcel Geidel kehrt nach seinem einjährigen Gastspiel beim SV Dessau 05 zum Halleschen FC zurück. Der 26-jährige defensive Mittelfeldspieler, der bis zum Ende der Saison 2003/04 insgesamt 171 Punktspiele für unseren Verein bestritt und dabei 9 Tore erzielte, unterzeichnete am heutigen Freitag einen 2-Jahresvertrag bis zum 30.06.2007. ´Marcello´ meint dazu: „Ich freue mich, wieder für unseren HFC spielen zu können und hoffe, dass wir in der nächsten Serie zu einem echten Team zusammenwachsen. Jeder Spieler muss mit Herz für unseren Verein auflaufen! Über Einsatz und Kampfgeist wird der Funke wieder zu unseren treuen Fans überspringen. Ich bin optimistisch, dass wir in Halle über kontinuierliche und ehrliche Arbeit den Fußball mittelfristig weiter nach vorn bringen werden.“

18.05.05 - Aus der heutigen Präsidiumssitzung unseres HFC -
1. Neuer Cheftrainer
Das Präsidium hat den Beschluss gefasst; zeitnah, spätestens aber bis zum Beginn der neuen Spielserie am 1.7.2005 einen neuen Cheftrainer zu verpflichten.
2. Lutz Lindemann
Es besteht Einigkeit darüber, dass Lutz Lindemann in beratender Funktion in die weitere Arbeit des Vereins einbezogen wird. Konkrete Modalitäten dazu werden gemeinsam mit Lutz Lindemann von Angesicht zu Angesicht getroffen. Lutz Lindemann weilt zur Zeit nicht in Halle und ist noch krank. Telefonisch hat Lutz Lindemann dieser Verfahrensweise zu gestimmt.
3. Sportlicher Beraterstab
Um dem Präsidium mehr Kompetenz und Know How im sportlichen Bereich an die Seite zu stellen, wird ab sofort bzw. spätestens mit Beginn der Tätigkeit des neuen Cheftrainers ein sportlicher Beraterstab, ggf. unter der Leitung von Lutz Lindemann gebildet.
Der sportliche Beraterstab besteht aus: dem Cheftrainer der 1. Männermannschaft, dem Trainer der 2. Männermannschaft, dem sportlichen Leiter des Nachwuchsbereiches und dem Leiter des noch auszubauenden Scoutsystems.
4. Denis Koslov
Das Präsidium ist prinzipiell optimistisch, dass Denis Koslov auch in der nächsten Saison für den HFC auflaufen wird. Das Präsidium erwartet in dieser Personalfrage eine definitive Entscheidung bis Anfang Mitte nächster Woche.
5. Fanarbeit
Zur Präsidiumssitzung waren Mitglieder des Fanrates geladen. Zur Verbesserung der HFC-Fanarbeit ist angedacht, vor Beginn der neuen Saison einen „runden Tisch“ mit Vertretern der Vereinsführung und Mitgliedern aller Fanbereiche (einschließlich der „Saalefront-Ultras“) durchzuführen, um dort gemeinsam Anregungen für neue Fanstrukturen zu erarbeiten.


18.05.05 - HFC II nur 1:1 beim Wiedersehen mit Kricket -
In einem Nachholspiel der Verbandsliga gab es zwischen unserer 2. Mannschaft und dem abstiegsbedrohten VfB IMO Merseburg ein 1:1 Unentschieden. Erstmals im VfB-Trikot spielte Enrico Kricke gegen seine alten Mannschaftskameraden, die ihm kaum einen Stich ließen. Die Strozniak-Schützlinge waren über weite Phasen des Spieles klar überlegen, konnten aber weder in der 1. Halbzeit, noch in der zweiten Hälfte ihre vielen Chancen. Nur der aus dem Oberligakader eingesetzte Nico Breitkopf verwandelte ein Zuspiel von Daniel Weimann (24.) zur verdienten 1:0-Führung für die Rot-Weißen. Bis zu diesem Zeitpunkt war von den „Industriemonteuren“ nichts zu sehen. Jetzt wurden die Merseburger munterer, scheiterten aber zunächst (29. Schlauff, 30. Hildebrandt) am gut aufgelegten Christian Bölke. Gegen ein tolles Solo von Pohlandt (38.) aus der eigenen Hälfte war der HFC-Keeper allerdings machtlos. Der Merseburger Torschütze hatte dann auch in den zweiten 45 Minuten noch zwei Riesenmöglichkeiten (69., 78.), die er jedoch beide nachlässig vergab. Die letzte große Chance für den HFC verpasste Daniel Weimann, der acht Minuten vor dem Spielende mit einem 20m-Freistoß am VfB-Keeper Langbein scheiterte. So blieb es beim mageren 1:1-Unentschieden für unsere Mannschaft, die einfach eine schlechte Chancenverwertung an den Tag legte.
STATISTIK:
HFC II: Bölke – Schädlich, Kamalla, Schultz – Sponer (66. Wirsing), Große, Römer, Eberhardt, Weimann – Jähne, Breitkopf.
VfB: Langbein – Adler, Liesenhoff, Rosenhahn, Rennert (30. Furch), Wittke, Hildebrandt (73. Hauptmann), Plos, Pohlandt, Kricke, Schlauff.
Tore: 1:0 Breitkopf (24.), 1:1 Pohlandt (38.).


16.05.05 - Wieder ein 10:1-Erfolg der HFC-Frauen -
Im letzten Heimspiel der Regionalligasaison 2004/05 bezwang unsere HFC-Frauenmannschaft die Gäste vom FC Hertha Zehlendorf 03 klar mit 10:1 (8:0). Wie schon beim, in gleicher Höhe gewonnenen, Landespokalhalbfinale in Dölau, gingen die Noack-Schützlinge zu Beginn gleich ein hohes Tempo und raubten den Berlinerinnen sehr schnell die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Schon nach rund zehn Spielminuten lagen die Rot-Weißen mit 3:0 in Front. Der Tabellenletzte war dann stark überfordert und brach völlig ein. Für die HFC-Treffer sorgten: Sandy Hesse (4), Jana Scheffler (2), Susann Heuser (1), Anja Helling (1), Stefanie Landenberg (1) und schließlich Torfrau Frances Herter, die wie schon in Dölau einen Elfmeter sicher verwandelte.


14.05.05 - 3. Platz: Die HFC-Talente brachten es auf den Punkt -
Die D-Junioren unseres HFC belegten bei dem hochkarätig besetzten Pfingstturnier um den 2. „Fahrschule-Gebel-Cup“ in Großkugel einen ausgezeichneten 3. Platz. Die Organisatoren um Jörg Gebel hatten mit einem Minietat ganze Arbeit geleistet und ein Turnier mit fünfzehn Mannschaften aus sechs Bundesländern auf die Reihe bekommen. Nur eben der Wettergott war nicht auf der Seite dieser Fußballenthusiasten. Regen pur – „Kachelmann“ enttäuschte. Die HFC-Jungs um Trainer Thomas Diedrich schossen sich dennoch ungeschlagen ins Halbfinale und hatten dann ihre Probleme vom „Neunmeterpunkt“. Nach einer frühen Führung gegen die überraschend starken Kicker vom Nordberliner SC, mussten sie sich nach dem 1:1 in der regulären Spielzeit im Neumeterschießen geschlagen geben. Fast schien auch das Spiel um den 3. Platz (0:0 nach 18 Minuten regulärer Spielzeit) einen solchen negativen Ausgang zu nehmen. Doch die Rot-Weißen hatten mit ihrem Torhüter Eric Folter einen wahren „Hexer“ in ihren Reihen, der die schon klar vorn liegenden Jungs vom FC Energie Cottbus noch zwei „Neuner“ abkaufte und mit dieser Leistung völlig verdient der „Beste Torhüter“ des Turniers wurde. Das Endspiel gewann die absolut beste Mannschaft dieser rassigen Veranstaltung, der 1. FC Magdeburg gegen den Nordberliner SC mit 2:0.
Die weiteren Platzierungen: 5. Hertha BSC, 6. FC Sachsen Leipzig, 7. TSV Ochenbruck, 8. 1. FC Lok Stendal, 9. 1. FC Union Berlin, 10. FC Erzgebirge Aue, 11. VFC Plauen, 12. 1. FC Lok Leipzig, 13. FC Carl Zeiss Jena, 14. Chemnitzer FC, 15. MTV Isenbüttel.


14.05.05 - Koslov und Petrick jeweils mit Doppelpack - 4:1 in Laubegast -
Das letzte Auswärtsspiel der Saison sahen ganze 265 Zuschauer im Dresdner Stadtteil Laubegast. Die bereits als Absteiger feststehenden Gastgeber lagen dann auch schnell mit 0:2 im Rückstand, nachdem Denis Koslov (13.) und Michel Petrick (21.) für den HFC getroffen hatten. Doch der FV Dresden-Laubegast hielt kämpferisch dageben und traf zweimal nur Latte bzw. Pfosten. Nach der Pause dann der Anschlusstreffer durch Eißrich (50.). Erneut Michel Petrick konnte mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder herstellen (65.). Der Club tat danach nicht mehr als nötig und die Dresdner nutzten keine ihrer Chancen. Mentor Miftari sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. In Unterzahl machte Denis Koslov mit seinem 22. Saisontreffer den 4:1 Sieg dann perfekt (85.)....Galerie

14.05.05 - 1:1 - "Lore" punktet mit seinen "Fohlen" gegen die Preussen -
Klaus Lorenz holte mit seinen "Fohlen" beim Landespokalfinalisten MSV Preussen in Vertretung seines "Chefs" Dieter Strozniak, der mit der Oberligamannschaft in Dresden weilte, beim 1:1 einen verdienten Punktgewinn. "Lore", eigentlich als Mannschaftsleiter in der Verbandsligamannschaft unseres HFC tätig, musste schon über die Woche die Trainingseinheiten der Zweiten übernehmen und hatte Erfolg. In drei weiteren Nachholspielen der Verbandsliga Sachen-Anhalt sicherten sich die "Südstädter" vom BSV Ammendorf mit dem 3:1 gegen Amsdorf endgültig die Klasse, während die Elf vom Zoo nach der 1:5-Niederlage gegen den Aufstiegsfavoriten vom TSV Völpke noch um den Verbleib in der Verbandsliga bangen muss. "Hasan" Linzert (Ex-HFCer) erzielte in diesem Spiel zwei Tore.


14.05.05 - 10:1 in Dölau - HFC-Frauen im Landespokalfinale -
Unsere Frauen-Regionalligamannschaft gewann am heutigen Nachmittag das Halbfinale im Landespokal beim Verbandsligisten Blau-Weiß Dölau klar und deutlich mit 10:1 (7:0). Das Team von Trainer Dietmar Noack machte von Anfang an "Nägel mit Köpfen" und führte schon nach zehn Minuten mit 2:0. Dann sollten die Mädels etwas Kräfte sparen (schon am Pfingstmontag steht auf dem Bölli das nächste Regionalligaspiel gegen Zehlendorf an) und Kräfte sparen. Nach dem 7:0-Pausenstand bekamen einige B-Juniorinnen ihre Einsatzchance, ohne dass die deutliche Überlegenheit des HFC darunter litt. Für den zweistelligen Endstand sorgten die 17-jährige Stefanie Landenberg (5), Sandy Hesse (2) sowie Jana Scheffler und Susan Heuser mit je einem Treffer. Schließlich konnte auch unsere Torhüterin Frances Herter per verwandelten Elfmeter einen Treffer beisteuern. Im Finale (5.6.2005 im Merseburger Stadtstadion) treffen unsere Frauen auf den Regionalligakontrahenten FFC Magdeburg, der sein Halbfinale in Sangerhausen mit 5:0 gewann. HFC-Coach Dietmar Noack meint: "In diesem Finale stehen die Chancen 50:50." Alle Rot-Weißen sollten dabei sein und unsere Mädels unterstützen.


12.05.05 - Attraktives HFC - Nachwuchsturnier in Großkugel -
Am Samstag, den 14. Mai 2005, in der Zeit von 09.00 – 17.00 Uhr, findet in Großkugel und in Raßnitz das 2. Turnier um den „Fahrschule Gebel Cup“ für D1-Juniorenmannschaften statt. Erstmals im Jahr 2004 ausgetragen, war das Turnier ein so großer Erfolg, dass wiederum Nachwuchskicker solch namhafter und traditionsreicher Clubs wie Hertha BSC, Union Berlin, 1. FC Magdeburg, Sachsen und 1. FC Lok Leipzig, Nordberliner SC, Energie Cottbus, Lok Stendal, VFC Plauen, FSV Zwickau, FC Carl Zeiss JENA, TSV Ochenbruck, MTV Isenbüttel, Chemnitzer FC, Erzgebirge Aue sowie der HFC teilnehmen. Zunächst werden in beiden Spielorten in vier Gruppen (mit jeweils vier Mannschaften) die acht Finalisten ausgespielt, die dann auf dem Sportkomplex der SG Großkugel den Sieger ausspielen.
Der HFC bedankt sich bei allen Organisatoren, insbesondere bei der SG Großkugel und dem FSV Raßnitz für die Ausrichtung dieses Nachwuchsturniers. Wir hoffen auf einen großen Zuschauerzuspruch. Es gibt für alle Altergruppen ein umfangreichen Rahmenprogramm.


11.05.05 - 2:2 - Zwei Koslov Tore und ein überragender Küfner reichten nur für einen Punktgewinn -
Im Nachholspiel des 27. Spieltages gab es zwischen dem gastgebenden ZFC Meuselwitz und unserem HFC vor rund 1.000 Zuschauern in der Zipsendorfer „Blue-Ship-Arena“ ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden. Die Rot-Weißen gaben in der Anfangsphase zwar den Ton an, kombinierten gefälliger, aber nicht gefährlich genug um den Aufsteiger in Bedrängnis zu bringen. Bis zum Pausenpfiff hatten die Halata-Schützlinge sogar die besseren Chancen (Rada traf in der 24. Minute nur die Latte).
Nach rund einer Stunde hatte wieder einmal Denis Koslov einen starken Fünfminutenauftritt und erzielte mit seinen beiden Toren zur 2:0-Führung der Gäste seine Saisontreffer 19 und 20. Zunächst knallte er eine Kopfballverlängerung von Michel Petrick (nach Fährmann-Ecke) unter die Latte (63.) und schließlich schob er einen Pass von Christian Fährmann aus ca. 18 m ins ZFC-Tor (67.). Die Gastgeber bemühten sich um den Anschlusstreffer und kamen nach einem Miftari-Zupfer an Graf zu einem Elfmeter (82.), den Weiß sicher verwandelte. Zuvor hatte Matthias Küfner schon mit einigen Glanzparaden das 1:2 verhindert. Nur zwei Minuten später köpfte Heim völlig unbedrängt eine Eingabe von Kwiatkowski zum 2:2-Ausgleich ins HFC-Tor. Der HFC hatte nichts mehr hinzuzusetzen und musste mit dem Punkt am Ende zufrieden sein. Wiedereinmal (wie zuletzt in Sangerhausen und gegen Jena) wurde das Spiel in den letzten Minuten vergeigt. Nunmehr ist der 3. Platz aus eigenen Kraft nicht mehr zu schaffen. Allerdings sollten in den beiden Schlussrunden (gegen die bereits feststehenden Absteiger Dresden 06 und Erfurt-Nord) sechs Punkte eingefahren werden und somit erstmals die 60-Punkte-Grenze seit dem Wiederaufstieg erreicht werden.
STATISTIK:
ZFC: Dix – Rada (82. Heim), Baumann, Bronec, Pinder – Kotowski, Weiß, Dimter, Kwiatkowski – Sedlacek (65. Graf), Miltzow. Trainer: Damian Halata.
HFC: Küfner – Trehkopf, Miftari, Friedrich – Kindling, Petrick, Fährmann, Quidzinski, Gemazashvili – Gleis (46. Römer), Koslov. Trainer: i.V. Dieter Strozniak.
Tore: 0:1 Koslov (63. – Vorarbeit Petrick), 0:2 Koslow (67. – Vorarbeit Fährmann), 1:2 Weiß (82./FE), 2:2 Heim (84./Kopfball).

11.05.05 - A-Junioren nach 0:0 weiter in Abstiegsgefahr -
Im Nachholspiel der A-Junioren-Regionalliga trennten sich am heutigem Abend auf dem Sandanger unser HFC vom Tabellenvorletzten VfB Lichterfelde torlos unentschieden. Mit einem Sieg hätten sich die Rutemöller-Schützlinge etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen können. Dazu gab es in der ersten Halbzeit fast ein halbes Dutzend Chancen, die allesamt vergeben wurden. Gegen die körperlich deutlich überlegenen Berliner wuselten sich die "kleine" HFC-Stürmer immer wieder gefährlich in den Strafraum. Schon nach 50 Sekunden vergab Tobias Cramer die wohl größte Möglichkeit für unsere Mannschaft. Das Spiel wurde mit zunehmender Spielzeit immer schlechter, wobei sich HFC-Keeper Marius Kansy mit einigen Paraden auszeichnen konnte und den Punktgewinn am Ende sicherte.
HFC: Kansy - M.Scheibe, Redmann, R.Scheibe, Rose, Hausius (60. Seipel), Weber (70. Böttger), Schmidt, Cramer, Kongjeli, Kokot.

08.05.05 - 1:0-Erfolg unserer 2. bei der Halle-Filiale in Amsdorf -
Am 26. Spieltag der Verbandsliga gewannen unsere "Fohlen" beim 1. FC Romonta Amsdorf vor 175 Zuschauen mit 1:0. Trotz Unterzahl (Jan Eberhardt musste in der 70. Minute per gelb-roter Karte vom Platz) konnte unsere zweite Mannschaft drei Punkte mit nach Halle. In der mit etlichen EX-HFCern gespickten Mannschaft des Gastgebers sorgte dann auch ein Ex-HFCer für das Tor des Tages. Der "Dicke" Albrecht traf in der 81. Minute ins eigene Tor und entschied die Partie.
Amsdorf: Bärwald - Köhler, Dockhorn, Jüttner, Brandt, Albrecht, Adler (87. Krebel), Hohberg, Stahr (75. Gomez), Witt, Czarnetzki (60. Denk).
HFC II: Roßberger - Schädlich, Kamalla, Wirsing, Schultz - Sponer, Große, Eberhardt, Quidzinsky, Weimann - Jähne (80. Schneider).


07.05.05 - 0:1 - 87 Minuten hielt die HFC-Abwehr, dann feierte Jena -
In der 87. Minute entschied ein Kopfball des Jenaers Endres die Partie und der Jubel der Gästefans kannte keine Grenzen mehr, hatten sie damit doch den Staffelsieg in der Oberliga sicher. Bis zum Gegentor kämpfte die Mannschaft von Dieter Strozniak, konnte aber selbst kaum Akzente setzen. Die Gäste drückten lange Zeit, scheiterten aber stets im Abschluss. Als alles eigentlich schon mit dem Remis rechnete, war der Jenaer Torjäger jedoch zur Stelle.... Galerie
07.05.05 Spielbericht: - Die Rot-Weißen wehrten sich lange, doch dann kam es durch Endres noch anders! -
Zwei Spieltag vor dem Saisonende sicherte sich der FC Carl Zeiss JENA durch einen 1:0-Erfolg im halleschen Kurt-Wabbel-Stadion den Staffelsieg. Der in der 59. Minute für Zimmermann eingewechselte Endres erzielte drei Minuten vor dem Schlusspfiff das erlösende Tor für die Gäste. Eine weite Görke Flanke von rechts köpfte der Ex-Schweinfurter aus Nahdistanz unhaltbar ins linke Eck. Bis zu diesem Zeitpunkt sahen die 2003 Zuschauer bei Dauerregen ein typisches 0:0-Spiel, wobei die Thüringer zweifellos die größeren Spielanteile hatten. Die gegenüber dem Pokalspiel in Sangerhausen leicht veränderte HFC-Abwehr (Mentor Miftari spielte für Alexander Gleis Libero), stand lange gut und ließ vor allem bei den, in der ganzen Liga gefürchteten, Jenaer Standards kaum etwas anbrennen. Nach vorn ging leider recht wenig, auch wenn sich Alex Gleis im offensiven Mittelfeld sichtlich mühte Ordnung ins Spiel zu bringen. So ergab sich in der ersten Halbzeit für den HFC nur eine klare Chance, als Denis Koslow in der 9. Minute einen Jenaer-Abwehrfehler nicht nutzen konnte und aus 12 m den Ball am langen Pfosten vorbei schoss. Auf der Gegenseite verzog Krystof Kowalik (25.) und Torsten Görke (43.) scheiterte mit einem Kopfball aus Nahdistanz am ausgezeichnet reagierenden Matthias Küfner. Als sich die Zuschauer, und wohl auch die Aktiven beider Mannschaften auf ein torloses Unentschieden eingestellt hatten, nickte Manuel Endres den Ball unhaltbar ins hallesche Tor. So fand die Meisterfeier der Blau-Gelb-Weißen doch noch in Halle statt. Unverständlich blieb aber die absichtliche Zerstörung von Werbebanden einiger Jenaer-Fans, die Jenas Präsident Zipfel in der anschließenden PK als einen Kavaliersakt und „Frustfreude“ herunter spielte.
Unser Glückwunsch dem neuen Oberligameister. Mit dem FC Carl Zeiss Jena hat sich die spielstärkste Mannschaft dieser Staffel durchgesetzt. Inwieweit es für einen Sieg in der Relegation mit dem "Nordmeister" reichen wird, ist völlig offen.


07.05.05 - AUS DER PRESSEKONFERENZ: HFC - FC Carl Zeiss JENA -
Heiko Weber (Trainer des FC Carl Zeiss JENA):
Mich freut, dass wir heute auch so aufgetreten sind, wie es der Tabellenstand aussagt. Ebene las eine Spitzenmannschaft, gegen einen starken Gegner hier in Halle. Wir haben heute anders als in Leipzig und gegen Magdeburg gespielt. Diszipliniert und mit Leidenschaft. Deshalb haben wir heute auch im richtigen Moment etwas Glück gehabt, indem wir ein spätes Tor erzielt haben. Mit diesem Sieg sind wir hoch verdient Staffelmeister geworden. Wir werden jetzt erst einmal kurz verschnaufen und dann das ganz wichtige Ziel Regionalligaaufstieg angehen werden. Es freut mich natürlich, dass wir dies schon heute, zwei Spieltag vor Schluss schaffen konnten. Erster zu werden ist eine sehr positive Leistung, dass konnten wir in den letzten Jahren leider nicht vollbringen. In diesem Sinne bin ich auf meinen Verein und meine Mannschaft sehr stolz. Ich möchte betonen, es war für die Zuschauer vom optischen her nicht so ein schönes Spiel, aber es war dennoch ein Spitzenspiel, wozu auch Halle seinen Beitrag geleistet hat.
Dieter Strozniak (Co-Trainer des HFC):
Zunächst möchte ich dem FC Carl Zeiss JENA zum Staffelsieg ganz herzlich gratulieren. Ich glaube diese Mannschaft hat den Staffelsieg völlig verdient. Aber sie sind noch kein Aufsteiger und haben mit Sicherheit noch zwei sehr schwere Relegationsspiele. Von meiner Mannschaft hatte ich eine solch gute Leistung erwartet. Ich erwartete, dass eine Trotzreaktion für das schlechte Pokalspiel am Mittwoch in Sangerhausen eintritt. Dazu habe ich an die Moral der Mannschaft appelliert. Ich glaube, dass hat die Mannschaft auch ganz gut umgesetzt. Letztendlich hat es aber nicht zum Punktgewinn gereicht. Das war eigentlich unser Ziel. Der FC Carl Zeiss JENA sollte den Staffelsieg eigentlich zu Hause feiern. Dafür hat es leider nicht ganz gereicht. Aber ich muss der Mannschaft trotz dessen ein Kompliment machen. Wenn wir immer so wie heute gespielt hätten, dann wäre der Abstand zum FC Carl Zeiss JENA am Ende sicherlich nicht so groß gewesen.
Reiner Zipfel (Präsident des FC Carl Zeiss JENA):
Mir sind heute Tonnen Steine vom Herzen gefallen. Und dies nicht nur mir, sondern sicherlich auch jeden anderen Verantwortlichen unseres Vereins. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei unserem Trainer und der Mannschaft zu bedanken. Wir hatten schon eine erfolgreiche Saison. Es war heute, am 32. Spieltag, immerhin der 27. Sieg unserer Mannschaft. Wenn denn das am Mittwoch im Landespokalfinale passiert wäre, dann könnten wir von einer Saison sprechen, die wir in Jena in den letzten drei Jahren nicht hatten. Aber jetzt kommt der Wermutstropfen. Bei aller positiven Euphorie haben wir immer noch zwei schwere Relegationsspiele vor uns. Natürlich freuen wir uns über den Staffelsieg. Nichts mehr habe ich mir heute gewünscht. Wir wollten heute hier die Entscheidung herbeiführen. Denn wenn wir heute hier nicht gewonnen hätten, dann wäre ein Sieg gegen Meuselwitz Pflicht gewesen und was im Fußball alles möglich ist, wissen wir alle. Aber was wir in den letzten Jahren in Jena immer kurz vor der Ziellinie erlebt haben, dies kann ich schon gar nicht mehr alles hören. So sind wir heute um so mehr froh. Ich möchte hier aber auch die Gelegenheit nutzen, um folgendes zu sagen. Ich bin einer der Verfechter im NOFV, der jedes Jahr dafür ist, diese Relegation abzuschaffen oder eine eingleisige Oberliga zu machen. Oder eben zwei Aufsteiger stellen zu können. Weil, egal wer in der Relegation gegeneinander spielt, beide hätten es verdient aufzusteigen. Aber einer wird es nur werden. Ich hoffe natürlich sehr, dass wir es schaffen. Es wird ein schwerer Weg. Heute können wir uns zunächst einmal freuen.
Es ist die pure Freude, dass hat man auch bei unseren Fans gesehen. Das war Frust der letzten drei vier Jahre, wofür ich mich ein bisschen entschuldigen möchte, weil sie noch ein bisschen Gas gegen die Polizei gegeben haben. Aber wenn man das sieht, dann versteht man, dass es für einige nur eine Erleichterung war. Sie wollten nur ihren Frust heraus lassen, weil es bei uns in den letzten drei Jahren nicht geklappt hat.
Abschließend noch einmal einen Glückwunsch an unseren Trainer und an die Mannschaft. Unser Trainer Heiko Weber hat von Anfang an hier eine andere Stimmung herein gebracht. Das ist ein starkes Team, wenn man nur sieht, wie viel Punkte, Siege und Tore es geschafft hat. Das ist einfach phänomenal. Deshalb dürfen auch einmal 1:0 in Eilenburg und 1:0 in Halle gewinnen. Ich bin da auch sehr zuversichtlich, dass wir die beiden Relegationsspiele erfolgreich für uns beenden werden.
Fragen und Antworten:
Frage an Heiko Weber: Wer wäre der Wunschgegner in den Relegationsspielen?
Antwort Heiko Weber:
Das ist mir völlig egal. Ich bin erst einmal sehr froh, dass wir an den Relegationsspielen teilnehmen. Auch dass wir heute so ein Spiel hatten. Es ist, egal ob gegen Babelsberg oder Neuruppin spielen, es wird genauso ein schweres Spiel wie heute gegen Halle. Da hat heute die Mannschaft gemerkt, dass es geht und, dass man in gewissen Situationen auch einmal etwas Glück braucht. Das die Mannschaft auch an sich glaubt und damit verdient gewinnt. Es wird genauso ein Spiel wie heute. Wer der Gegner ist, das ist mir wirklich völlig egal.
Frage an Heiko Weber: Haben Sie beide in Frage kommenden Mannschaften schon beobachtet?
Antwort Heiko Weber:
Nein. Das haben wir immer gesagt und auch noch nicht gemacht. Es gibt ein Pokalendspiel, drei Tage vor dem ersten Relegationsspiel und das werden wir uns anschauen.
Frage an Heiko Weber: Warum hat Endres zunächst auf der Bank gesessen?
Antwort Heiko Weber:
Mark Zimmermann und Sebastian Hähnge sind spielintelligenter als Manuel, der ein reiner Strafraumspieler ist. Ich bin eigentlich froh, dass ich ihn auf der Bank habe. Ich könnte ja auch sagen, dass wir den Gegner mürbe gespielt haben. Aber ich habe gemerkt, dass wir sehr viele Standards hatten, woraus nichts geworden ist. Dar war Manuel natürlich ganz wichtig. Aber sowohl Hähnge und auch Zimmermann waren schon draußen, auch Jovic und Werner, insofern ist das o. k.
Frage an Dieter Strozniak: Warum haben Sie einen Spieler eingewechselt, der von den Fans eigentlich gar nicht mehr gewollt wird? Ist das nicht etwas komisch? Haben Sie da provozieren wollen?
Antwort Dieter Strozniak:
Ich hatte ja gar keine andere Alternative. Er war der einzigste Offensive auf der Bank. Nico ist genug Profi und bei uns noch in Lohn und Brot, dass er weiß, seine Leistung noch bis zum Ende der Saison zu bringen.
Frage an Dieter Strozniak: Hattest du im Vorfeld noch die Möglichkeit, dich mit Lutz Lindemann abzustimmen?
Antwort Dieter Strozniak:
Ja wir haben telefoniert.

07.05.05 - STATISTIK: HFC - FC Carl Zeiss Jena 0:1 (0:0) -
HFC (rot-rot): Küfner – Trehkopf, Miftari, Friedrich – Kindling, Petrick, Gleis (75. Breitkopf), H. Krauß (59. Eberhardt), Gemazashvili – Koslow, Römer. Trainer: i.V. Dieter Strozniak.
Auf der HFC-Ersatzbank: Schöne (ETW), Quidzinsky, Schädlich, Kamalla, Hartmann.
JENA (blau-blau): D. Krauß – Görke, Holetschek, Hujdurovic – Maul, Thielemann, Ziegner, Kowalik, Schmidt (88. Holzner) – Zimmermann (59. Endres), Hähnge (75. Jovic). Trainer: Heiko Weber.
Auf der Ersatzbank von Jena: Kronholm (ETW), Werner, Manai.
Tor: 0:1 Endres (87. – Kopfball/Vorarbeit Görke). Schiedsrichter: Jens Oehme (Witzschdorf). SRA: Jens Stahlmann, Jens Breidel. Verwarnungen: Krauß (12./Foul), Gleis (33./Foul), Gemazashvili (75./Foul), Petrick (88./Foul) – Hähnge (32./Unsportlichkeit), Maul (37./Foul), Thielemann (45./Foul). Ecken: 0:10 (0:8). Freistöße: 23:30 (14:13). Abseits: 4:2 (3:1). Chancen: 3:9 (1:6). Zuschauer: 2003 im KWS.
Äußere Bedingungen: Um +11 Grad, Regen, nasse, aber gut bespielbare Rasenfläche.
Statistik: RJ.


05.05.05 - Der HFC ist kein Meistermacher! -
Spielplanungen sind sicherlich immer einem Puzzlespiel. Für die Ansetzungen der NOFV-Oberliga Staffel Süd wurden für die Saison 2004/05 offensichtlich der FC Carl Zeiss JENA, der VFC Plauen und unser HFC als die Meisterschaftsfavoriten ausgemacht. Zwei dieser drei möglichen Begegnungen wurden in die Schlussphase der Meisterschaft gelegt. So war die morgige Partie unserer Mannschaft gegen die Thüringer sicherlich als eine meisterschaftsentscheidende Partie geplant, was sie ja auch ist. Nur ist unser Team im Kampf um den Staffelsieg, in der wohl interessantesten und zuschauerträchtigsten 4. Liga Deutschlands, schon lange außen vor, und liegt mit 25 Punkten klar hinter dem momentanen Spitzenreiter. Insofern ist der HFC kein Meistermacher. Auch wenn der Schmerz bezüglich der Pokalniederlage in Sangerhausen nach 48 Stunden kaum nachgelassen hat, soll diese Tatsache mit dem morgigen Schlusspfiff noch erhalten geblieben sein. Denn nur wenn die Jenenser morgen im KWS gewinnen, wäre der HFC doch ein Meistermacher. Die dann sechs Punkte Vorsprung und das uneinholbare positive Torverhältnis gegenüber dem VFC Plauen würde die Blau-Gelben zum praktischen Meister der Oberliga Süd machen. Motivation, spielerisches Vermögen, ausgeglichener Kader, Toptorjäger (Hähnge und Enders) machen die Gäste zum klaren Favoriten und unser Team eigentlich chancenlos. Und genau in dieser eindeutig klaren Favoritenrolle der Weber-Schützlinge liegt die Chance für unseren HFC. „Ihr habt keine Chance, deshalb nutzt sie!“. Euch und der geschundenen rot-weißen Fan-Seele täte es gut und der 3. Platz (beste Platzierung seit dem Oberligawiederaufstieg 2000/01) wäre dann sicherlich auch noch drin.
Auf geht´s CHEMIE ist ROT-WEISS!


05.05.05 - L. Lindemann erkrankt: D. Strozniak betreut Erste gegen Jena -
Wie unser Medienverantwortlicher Jörg Sitte auf Anfrage der Redaktion mitteilte, wird unser Co-Trainer Dieter Strozniak für das Oberligateam zum Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss JENA verantwortlich sein. Unser Manager und Cheftrainer Lutz Lindemann ist seit mehreren Tagen stark erkältet, wollte aber die Mannschaft unbedingt beim Pokalspiel in Sangerhausen betreuen. Nun bekam er vom Arzt strenge Bettruhe verordnet und wird unserem Verein frühestens ab Mitte nächster Woche wieder zur Verfügung stehen. Weiterhin wird das Präsidium in seinen kommenden, turnusmäßigen Sitzungen im Monat Mai die sportlich ausgesprochen schlechte Spielserie auswerten und über entsprechende Maßnahmen in Vorbereitung der kommenden Saison entscheiden.

05.05.05 - Hallescher FC vs. FC Carl Zeiss JENA -
Eintrittskarten für den Oberligaklassiker unseres HFC gegen den FC Carl Zeiss JENA (am Samstag, den 7. Mai - 14.00 Uhr) sind ausschließlich an den Tageskassen erhältlich. Aufgrund der bestehenden Sicherheitsauflagen werden intensivierte Kontrollen an den Einlässen durchgeführt. Weiterhin ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Deshalb bittet der Gastgeber alle Zuschauer um rechtzeitiges Erscheinen!


04.05.05 - Pokalaus in Sangerhausen -
Die rot-weißen Fans waren da, aber wo war das adäquate Team dazu?
Der HFC verlor das Pokalhalbfinalspiel beim Verbandsligisten VfB Sangerhausen durch einen Treffer von André Meyer in der 89. Minute mit 1:0. Rund 1.000 HFC-Fans erlebten seit dem Abstieg aus der 2. Bundesliga vor rund 12 Jahren die wohl bitterste Niederlage ihres Vereins. Über die gesamte Spielzeit lieferten sie einen ausgezeichneten Support für ihre „Rot-Weißen“, doch schienen die irgendwie nicht anwesend zu sein. Die „Vogelschar“ hatte über 90 Minuten die klareren Chancen und war am Ende eindeutig das bessere Team. „Sachsenprinz“ Nico Breitkopf versemmelte in der 7. Minute, die einzigste und klarste HFC-Chance in der ersten Halbzeit. Vier nicht ungefährliche VfB-Fernschüsse strichen allesamt nur knapp über das Küfner-Gehäuse.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit spielten die „Lindemänner“ nur fünf Minuten gefährlichen Angriffsfußball, vergaben aber durch die „Torfabrik“ der letzten Spiele und den erneut enttäuschenden „Schädel“ vom Pleißeufer wiederum zwei gute Möglichkeiten. Bis 15 Minuten vor Spielende agierten nur noch die Blau-Weißen und vergaben durch den überragenden Tschechen Milan Janecek (48.), Ex-HFCer Daniel Trautmann (54.), Mirko Schuhmann (67.) sowie dem Ukrainer Igor Jadlos (70.) reihenweise gute Chancen. Als dann der, viel zu spät, eingewechselte Robert Römer wieder einen Freistoß an der Strafraumgrenze heraus holte, glaubten viele der HFC-Fans an eine Wiederholung der Freistoßtore gegen Neugersdorf und Sondershausen. Zunächst nahm auch Denis Koslov Maß, doch schließlich knallte Mentor Miftari das Leder an die Latte. Keine Frage – er hätte sich diesen Treffer verdient. Denn der eigentliche „Oldie“ und noch vertragslose Defensivmann war der beste HFCer auf dem Platz. Fortan war vom HFC nichts mehr zu sehen. So kam es wie es kommen musste und die treuen HFC-Fans es nicht verdient hatten. Der Oberligist reagiert nur noch und überließ den durchaus nicht überirdisch Fußball spielenden Gastgebern den „Aktionspart“. Die hatten schon nach dem Wiederanpfiff auf Zeit gespielt und mit robuster Zweikampfführung ihre Taktik versucht erfolgreich umzusetzen. Der gerade eingewechselte André Meyer nahm einen langen Ball aus dem Mittelfeld auf und schlenzte ihn unhaltbar ins linke Eck. Aus – Schluss – Vorbei! Rot-Weiße Tränen kann man sich nur anschmicken, aber echt geflossen sind viele. So manche Bemerkung, eigentlich gestandener "Rot-Weißer-Profis", nach dem Spiel möchte sich der Autor hier schenken! Es geht weiter, denn letztendlich ist eben alles nur ein Spiel? ... Galerie


03.05.05 - Landespokalhalbfinale in Sangerhausen: Konzentrierte Chancenverwertung ist gefragt -
Der Oberligaaufstieg für die Rosenstädter dürfte sich nach der 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende beim Mithalbfinalisten Preussen Magdeburg erledigt haben. Natürlich möchte der VfB 06 die „Lindemänner“ ins stolpern bringen und träumt schon von einem ähnlichen Los wie der vorjährige Landespokalsieger aus Völpke, der in der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München traf. In der laufenden Saison kassierte die „Vogelschar“ zu Hause erst einen Gegentreffer (bei der einzigsten Heimniederlage - 0:1 gegen Völpke) und traf selbst bereits 22mal.
In der Landespokalgeschichte trafen beide Teams dreimal in der Rosenstadt aufeinander. Sowohl 1999 (in der II. Hauptrunde 4:2) als auch 2001 (im Achtelfinale 3:0) und 2002 (wiederum in der II.Hauptrunde 2:1) gingen die Hallenser als Sieger vom Platz. Beim letzten Aufeinandertreffen machte Marcel Riediger aus drei Chancen zwei Tore. Eine ähnliche Quote geling ja zur Zeit Denis Koslow, eine Sieggarantie ist dies aber eben noch lange nicht. Sollte unsere Mannschaft aber genauso konzentriert wie in diesen Sangerhäuser Pokalfights ins Spiel gehen, dann ist das Erreichen des Landespokalfinales durchaus möglich – Pflicht ist es sowieso. Auch das Testspiel in der Winterpause sah die Rot-Weißen aus der Saalestadt mit 5:1 klar im Vorteil. Es ist eine fußballerische Binsenwahrheit, dass Pokalspiele eben ihre eigenen Gesetze haben. Doch zumeist soll diese Floskel den Favoriten verunsichern. Denn nur der trägt den höheren psychischen Ballast. Worauf auch VfB-Trainer Eberhardt Vogel spekuliert. Dabei kann sich der Ex-DDR-Nationalspieler allerdings nicht auf die Insiderinformationen seiner drei Ex-HFCer (Michel Walther – von 1980 bis 1987 = 78 Spiele, Daniel Trautmann 1999/2000 = 34 Spiele / 6 Tore und Maik Rüdiger von 1995 bis 1999 = 90 Spiele / 21 Tore) verlassen, denn die sind von der heutigen halleschen Mannschaft genauso weit entfernt, wie die anderen Kicker seines Teams.


02.05.05 - Rund um den HFC -
Ab dem 1. Juli startet der HFC ins Jubiläumsjahr
Die Saison 2005/06 ist keine gewöhnliche Fußballserie. Die Sportstadt Halle wird 1200 Jahre. Im September 2005 feiert das hallesche Sportgymnasium sein 50-jähriges Bestehen. Der HFC begeht am 26. Januar 2006 seinen 40. Geburtstag.
Unter Beachtung dieser Jubiläen wird der HFC seine Öffentlichkeitsarbeit ab dem 1. Juli 2005 ausrichten.
CHEMIE-CUP 2005
Die Planungen für den 3. CHEMIE-CUP-2005 sind in vollem Gange. Erstmals wird der obligatorische Empfang im ehemaligen Klubhaus der Leuna-Werke statt finden. "Wir kommen jedes Jahr der CHEMIE um 500 Meter näher", kommentierte HFC-Präsident DR. Michael Schädlich diese erfreuliche Neuerung.
Die Saison 2005/06 wird mit gekürztem Etat angegangen
Um die 200.000 EURO wird der Etat für die kommende Saison niedriger ausfallen. "Wir haben die Finanzplanung abgeschlossen. Schon seit drei Jahren handhaben wir diese so, wie sie die Regionalligalizenz erfordert, ohne dass wir wir sie beantragt haben. Da sind wir auf der sicheren Seite", unterstreicht HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich.
"Mit einem Etat von rund 1 Mill. EURO sollte man eine Oberligasaison planen", da sind wir ehrlich, fügte er hinzu. Die Streichungen werden nur die 1. Mannschaft betreffen. Das heißt, die Spieler erhalten Verträge zu reduzierten Bezügen. Neue Stars und große Namen kann und will sich der Club in der neuen Saison nicht leisten. Das Ziel ist für die neue Serie mit einem Platz unter den besten fünf Mannschaften klar definiert. Das Modell mit "guten und fertigen Spielern", so sehr selbstkritisch Dr. Schädlich, ist gescheitert. "Wir müssen jetzt die Kontinuität wichten". Seit Januar sind mehrere Scouts unterwegs, um junge, willige Spieler zu beobachten. Ein Ergebnis dessen ist auch die Verpflichtung des neuen Torhüters aus Markwerben. "Den Platz 1 kann man nicht erzwingen. Diese Erfahrung mussten wir leider sammeln. Die laufende Saison wird wirtschaftlich ordentlich abgeschlossen", unterstrich der HFC-Chef nachdrücklich.


02.05.05 - Dorint Novotel Hotel und KWS im WM 2006-Katalog -
Einen richtigen Knaller, anläßlich des HFC-Preselunches, zelebrierte der Direktor des halleschen Dorint Novotel Hotels Dr. Thieme. Halle gehört mit dem Dorint Novotel Hotel im Charlottenviertel und dem Kurt-Wabbel-Stadion zu den drei sachsenanhaltinischen Anbietern, die im offiziellen "WM-Beherbergungskatalog" Berücksichtigung fanden. Wie kam es dazu? Die stellvertretende Hoteldirektorin Christine Gering berichtete im Fußball-Magazin "Hautnah" Ausgabe Mai 2005 voller stolz: "Die Anregung kam von der Hotelkette, danach wurden wir isnpiziert und schlossen einen Vertrag über die Bereithaltung der Anzahl der Zimmer (d.A. 60), den Zeitraum und weitere organisatorische Fragen. Die Stadt stellt übrigens das Stadion kostenfrei zur Verfügung." Dorint-Chef Dr. Thieme ergänzte: "Dank der ausgezeichneten Arbeit meiner Stellvertreterin waren wir zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle". So ist Halle, neben der Landessportschule Osterburg und Dessau, möglicherweise Gastgeber für eine Nationalmannschaft. Bis März 2006 fällt die Entscheidung, ob der "Charlottenhof" und die Kantstraße wirklich WM-Quartier werden.


02.05.05 - Minister Kley übergab Fördermittelbescheid für einen Kunstrasenplatz am Sandanger -
"Wir wollen optimale Bedingungen für das Fußball-Landesleistungszentrum des HFC schaffen. Dazu braucht der Verein eine bespielbare Fläche zu allen Jahreszeiten", kommentierte der "Sportminister" des Landes Sachsen-Anhalt Kerry Kley beim heutigen Presselunch des HFC die Übergabe des Fördermittelbescheids seines Ministeriums an unseren Verein. 602.000 EURO erbrachte eine Mischfinanzierung aus öffentlicher Hand und privater Investoren (HFC-Wirtschaftsbeirat) für das "Kunstrasengroßspielfeld" (im amtlichen Deutsch) auf dem Pachtgelände des HFC. 270.000 EURO Landesfördermittel, 215.000 EURO Mittel aus dem "Stadtsäckel", 75.000 EURO von Lotto-Toto und schließlich 42.000 EURO Eigenmittel unseres HFC sollen bis zum Herbst 2005 auf dem Sandanger "umgesetzt" werden. Der Vorsitzende des HFC-Wirtschaftsbeirates Wilfried Klose erfreute diese Entscheidung: "Dafür war die Zeit schon lange reif. Der HFC-Nachwuchs garantiert eine effektive Nutzung." HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich war sichtlich erleichtert. Einen besonderen Dank richtete er an Geschäftsführer Ralph Kühne, der an diesem Projekt über drei Jahre hart gearbeitet hat.
HFC-Coach Lutz Lindemann hat nun endlich auch in den Schlechtwetterzeiten optimale Trainingsbedingungen und muss nicht mehr auf die "Dörfer" dingeln. "Aber das Fußball in Halle auch ohne Kunstrasenplätze erfolgreich sein kann und sein musste, beweisst die Tatsache, dass in Magdeburg weit über 10 Kunstrasenplätze schon seit Jahren existieren, wir aber in dieser Saison immerhin alle drei Derbys gewonnen haben."


01.05.05 - 1:1 - Gerechtes Unentschieden im Sportpark an der Warte -
Bei hochsommerlichen Temperaturen trennten sich in einer an Höhepunkten armen Partie der Gastgeber VfB Pößneck und unser HFC völlig gerecht 1:1. Die Hallenser bestimmten in der ersten 45 Minuten deutlich das Geschehen und gingen in der 28. Minute durch einen Kopfballtreffer von Denis Koslov verdientermaßen in Führung. Aus ca. 5 Meter nickte "Kosi" eine "Gema"-Flanke unhaltbar in die Maschen und erzielte damit seinen 18. Saisontreffer. Nur zwei Minuten hatte der Russe das 2:0 auf dem Fuß, knallte aber eine raffinierte Hackenablage von Nico Breitkopf aus Nahdistanz über den Kasten. Auch ein wuchtiger Kopfball von Nico Breitkopf (43.) aus 12 m Entfernung verfehlte nur knapp das Okrucky-Gehäuse.
In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie zusehends. Die 456 Zuschauer (darunter ca. HFC-Fans) sahen nun eine stärkere Pößnecker Mannschaft, die in der 68. Minute nach einem Eckball von Thomas Hurt durch ihren Mannschaftskapitän André Tews per Kopf den 1:1-Ausgleich erzielte. Zwar gab es auf beiden Seiten noch eins zwei Möglichkeiten, aber einen Sieger hatte diese nur durchschnittliche Oberligapartie nicht verdient. Während die Pößnecker dem Klassenerhalt ein großes Stück näher kamen, fielen die Lindemann-Schützlinge wieder auf den 4. Tabellenplatz zurück. Galerie

01.05.05 - STATISTIK: VfB Pößneck - HFC 1:1 (0:1) -
VfB (gelb-blau): Okrucky – Tews – Busse, Krause, Mußler – Hurt (83. Raab), Wolter, Bloß, Walther (88. Wiegand) – Sonnenberg, Zimmermann (78. Förster). Trainer: Olaf Distelmeier
Auf der VfB-Ersatzbank: Jockiel (ETW), Hein, Schimmelpfennig.
HFC (rot-rot): Küfner – Miftari – Trehkopf, Friedrich – Petrick, Krauß, Kamalla (80. Quidzinsky), Gemazashvili – Breitkopf, Römer (67. Kindling), Koslow. Trainer: Lutz Lindemann.
Auf der HFC-Ersatzbank: Schöne (ETW), Schädlich.
Tore: 0:1 Koslov (28. – Kopfball/Vorarbeit Gemazashvili), 1:1 Tews (68. - Kopfball).
Verwarnungen: Wolter (27./Foul), Bloß (90./Unsportlichkeit) – Kamalla (25./Foul), Breitkopf (54. – Ball weg schlagen). Ecken: 3:5 (1:2). Freistöße: 18:18 (10:11). Chancen: 4:4 (2:2). Zuschauer: 456 im Sportpark an der Warte (ca. 100 HFC-Fans).
Äußere Bedingungen: Um +25 Grad, sonnig, hochsommerlich, gut bespielbare, teilweise sehr trockene Rasenfläche.
Anmerkung: David Quidzinsky bestritt sein erstes Oberligaspiel für unseren HFC.
Statistik: A.T.
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