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Newsarchiv 2004/05 - April


30.04.05 - Buntes Treiben in rot-weißer Dominanz -
Der 3. HFC-Familientag war ein voller Erfolg. Über sechs Stunden gab es bei herrlichem Wetter unseren HFC zum Anfassen. Mit Kind und Kegel, Oma und Opa besuchten einige Hundert des Fest der Rot-Weißen auf dem Salzgrafenplatz. Mit einem vielfältigen Programm, bei dem niemals Langeweile aufkam, hatte die AG Marketing unseres Vereins um deren Chef Eckbert Brauer für jeden etwas zu bieten. Essen, Trinken, Musik hören, Toben, Spielen und vorallem über den Fußball quatschen. Auch unsere Oberligaspieler waren fast vollständig zugegen und erfüllten zahlreiche Autogrammwünsche. Die Nachwuchsabteilung präsentierte sich mit ihrer E- und F-Jugend auf der Scoreranlage. Viel Spaß gab es auf der Hüpfburg und der Kinderrutsche. HFC-Bühnenpremiere hatte die Rockband SekuNdaeR mit ihren rot-weißen Hit "Derbysieger".
Wer nicht da war oder nicht da sein konnte, hatte etwas verpasst.
Schnappschüsse vom HFC-Familientag

29.04.05 - Das Spiel HFC II - VfB Imo Merseburg wurde verlegt -
Auf grund eines tragischen Unglücksfalles beim VfB Imo Merseburg wurde das für morgen angesetzte Verbandsligaspiel unserer 2. Mannschaft gegen die Merseburger auf Mittwoch, den 18. Mai 2005 (18.00 Uhr) verlegt.
Mehrere Spieler des VfB Imo Merseburg wollen am Samstag an der Trauerfeier für den am Montag in Merseburg bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückten 15-jährigen Jungen teilnehmen.
Er war Spieler der C-Junioren des VfB. Drei Spieler der ersten Mannschaft gehörten früher zu seinen Trainern.


29.04.05 - "Otto" Holger Krostitz feiert seinen 50. -
Eine HFC-Fußball-Legende, Holger Krostitz von allen nur „Otto“ genannt, feiert heute seinen 50. Geburtstag. Dazu einen ganz herzlichen Glückwunsch von der „CHEMIE-Fußball-Gemeinde“. Als 18-jähriger schrieb sich Holger in die HFC - Analen ein, als er, eigentlich gar nicht zum Kader gehörend, in der Saison 1973/74 in der 1. Mannschaft sein Punktspieldebüt gab. Es war noch nicht in der Oberliga, sondern in der DDR-Liga. In jener Klasse, in der er auch zwölf Jahre später (1985/86) sein letztes Spiel für den Club bestritt.
Dazwischen lagen 206 Punktspiele für den HFC Chemie und 54 erzielte Tore. Mit dieser Quote belegt „Otto“ in der ewigen HFC-Torschützenliste noch immer den 6. Platz. Geradezu unvergessen seine Sturmläufe, in denen er manchmal schneller als der Ball war und natürlich seine Elfmeter, die häufig dem berühmten „Panenka-Elfmeter“ ähnelten und mit denen er serienweise die DDR-Nationaltorhüter abschoss. Er kam zu drei Einsätzen in der DDR-Olympiaauswahl und saß mehrfach auf der Bank des A-Teams, ohne jedoch ein Länderspiel für die DDR absolvieren zu dürfen.
Nach seiner aktiven Laufbahn war Holger lange Zeit für den SV Merseburg 99 aktiv und ist noch heute in der „Standby-Phase“ beim Landesligisten SV Romonta Stedten.


29.04.05 - "Treher" - Herzlichen Glückwunsch zum 23. Geburtstag -
Marcel Trehkopf begeht heute seinen 23. Geburtstag, zudem wir ihm alles Gute, starke Gesundheit und mit unserer Mannschaft die Erfüllung seines sportlichen Ziels, Profifußballer zu werden, ausdrücklich wünschen.
„Treher“ kam zu Saisonbeginn vom Regionalligisten 1. FC Schweinfurt 05 in die Saalestadt. Er spielte eine absolut solide erste Halbserie und gehörte, in der, nicht immer sicheren HFC-Abwehr zu den „Zuverlässigen“. Leider erlitt er in der Hallensaison einen Zehenbruch, konnte aber durch die medizinische Abteilung unseres Vereins schnell wieder fit gemacht werden und steht der Mannschaft nun wieder zur Verfügung. Vor einigen Wochen hat er seinen Vertrag beim HFC um weitere zwei Jahre verlängert.
Er kam bislang in 24 Oberligaspielen zum Einsatz und erzielte dabei drei Tore. So soll es weiter gehen Marcel. Noch sind fünf Spiele offen, um den einen oder anderen „Superfreistoß“ zu verwandeln. Dazu viel Glück!


28.04.05 - HFC verpflichtet neuen Torwart -
Am heutigen Donnerstag unterzeichnete der 21-jährige Norbert Guth einen 2-Jahresvertrag, beginnend ab dem 01.07.2005 bei unserem Halleschen FC.
Norbert Guth spielte von 1996 - 2001 beim VfL Halle 96 und wechselte 2001 zum 1. FC Weißenfels. Seit Saisonbeginn spielt der 1,92 m große und 80 kg schwere "Nobbi" beim Landeklassenspitzenreiter FC Markwerben. Er ist von Beruf Fachkraft für Lagerlogistik. Den HFC betrachtet er als einen gut geführten Fußballclub, bei dem er einmal Stammtorwart werden möchte. Sein Vorbild als Fußballer ist Bodo Ilgner, sein Lieblingsverein der 1. FC Köln. Am liebsten isst er Gulasch mit Klößen. In seiner Freizeit trifft er sich gern mit Freundin Mandy. Außer Fußball interessiert er sich für den Basketballsport.
"Nobbi" dann sei herzlich Willkommen bei Rot-Weiß.


28.04.05 - Auf zum 3. HFC - Familientag -
Mit einer Dankeschönveranstaltung möchte der HFC am kommenden Samstag, den 30.04.2005 mit seinen Fans, Sponsoren und Gästen den 3. Familientag begehen.
Ein kurzweiliges und vielfältiges Programm wird in der Zeit von 10.00 - 16.00 Uhr auf dem Salzgrafenplatz für viel Spaß und Unterhaltung sorgen.
Moderator Bernd Wolter sorgt mit der Gruppe "Nightbird" (Avantgarde-Pop), der Rockband "Sekundaer" und dem Duo Phil & Alex für Musik und Unterhaltung.
Das "Leipziger Brauhaus zu Reudnitz" und die Fleischerei "Bauerngut" stellen in einem Biergarten sowie mit einem Grillwagen die Versorgung sicher.
Außerdem u.a.: Nachwuchsturniere hallescher E- und F-Jugendmannschaften, Autogrammstunden der 1. Männer- und der 1. Frauenmannschaft des HFC, Kartenvorverkauf zum Oberligaspiel gegen den FC Carl Zeiss JENA am 7. Mai 2005, Preiswandtorschießen, Hüpfburg, Luftkissenrutsche.
Die Firmen: Allianz-Vertretung Christian Winter (ZDF-Torschusswand), SIEWERT-Wohnbau, Autohaus UFER, Reisebüro VETTER, Reisebüro REUTER und der WOSZ-Fan-Shop, präsentieren sich mit eigenen Informationsständen.
Wir erwarten die HFC-Familie in ROT-WEIß!


28.04.05 - Herzlichen Glückwunsch - Matthias Küfner wird heute 24 Jahre -
Unser Oberligatorhüter Matthias Küfner wird heute 24 Jahre. Dazu von der gesamten HFC-Gemeinde herzlichen Glückwunsch, eine stabile Gesundheit und vor allem immer einen sauberen Kasten.
Der Franke kam im Herbst zum Club und hütet steht seit dem im HFC-Oberligator. Zuvor spielte der Franke beim FC Bayern München und beim TSV 1860 München. Von der U15 bis zur U19 durchlief er alle DFB-Nachwuchs-Nationalteams und kam dabei auf 17 Einsätze. In kurzer Zeit hat sich "Küfi" nicht nur zum "Publikumsliebling" der Hallenser entwickelt, sondern gehört wohl zweilfellos zu den besten Torhütern der NOFV-Oberliga Staffel: Süd. Vor kurzem verlängerte er seinen Vertrag bei unserem HFC um weitere zwei Jahre bis zum 30.06.2007.


27.04.05 - HFC machte Denis Koslov ein Angebot zur Vertragsverlängerung -
Unser HFC hat dem 33jährigen Mittelstürmer Denis Koslov ein Vertragsangebot für ein weiteres Jahr bis zum 30.06.2006 unterbreitet. Der neue Vertrag ist stark leistungsbezogen. Denis Koslov hat nun 14 Tage Bedenkzeit sich zu entscheiden.
"Kosi" kam zu Saisonbegin zum Club und spielte davor für den FC Sachsen Leipzig in der Regionalliga.
In unserer Oberligamannschaft kam er bislang in 27 Punktspielen für den Club zum Einsatz und erzielte siebzehn Tore. Allein in den letzten drei Spielen traf er siebenmal in des Gegners Tor. In der aktuellen Torschützenliste der NOFV-Oberliga Staffel Süd liegt er hinter Sebastian Hähnge (JENA-23 Tore) auf dem 2. Platz.


26.04.05 - HFC verlängerte Vertrag mit Christian Fährmann -
Am heutigem Abend hat unser HFC den Vertrag mit dem 29jährigen Mittelfeldspieler Christian Fährmann um weitere zwei Jahre bis zum 30.6.2007 verlängert. Der neue Vertrag ist stark leistungsbezogen.
"Ferry" kam in der Saison 2003/04 zum Club und spielte zuletzt bei Tennis Borussia Berlin. Für Hertha BSC spielte der Berliner einst in der 1. Bundesliga.
In unserer Oberligamannschaft kam er bislang in 46 Punktspielen für den Club zum Einsatz und erzielte elf Tore.
Wir wünschen "Ferry" persönlich alles Gute, viel Gesundheit sowie zwei weitere schöne und vor allem erfolgreiche Jahre in Rot-Weiß.


25.04.05 - Rod Stewart steht auf "red-white" -
Anlässlich des bevorstehenden Konzertes von Rod Stewart (Samstag, 28.05.2005 um 20.00 Uhr in der ARENA Leipzig) weilte der MZ-Journalist und langjährige HFC-Anhänger Jan Wätzold zu einer Pressekonferenz in London und stellte uns das nebenstehende Foto zur Verfügung. „Die fußballbegeisterte englische Rocklegende erinnert sich gern an sein Konzert vor zehn Jahren im halleschen KWS und freute sich über das ihm übergebene HFC-Trikot“, meint dazu unser Vizepräsident ´Sascha´ Sachse.


25.04.05 - Happy Birthday "Adel" -
Am heutigen Montag begeht unser Torwarttrainer seinen 40. Geburtstag. Dazu wünschen Dir, Jens Adler, alle Freunde, Mitglieder, Anhänger, Sportler, Sponsoren, ehrenamtlichen Mitarbeiter und Funktionsträger „Deines“ Halleschen FC alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und Erfolg bei allen Tätigkeiten für unseren Verein. Wir bedanken uns an dieser Stelle für Dein Wirken auf und neben dem Spielfeld!
Der „letzte Nationalspieler der DDR“ (beim 2:0 Sieg gegen Belgien kurz vor Schluss eingewechselt) bestritt 198 Punktspiele für den HFC Chemie und streifte weiterhin die Trikots des VfL Halle 96, von Hertha BSC, und des BSV Stahl Brandenburg über.


24.04.05 - HFC-Regionalliga: Frauenteam besiegt Neuruppin mit 8:3 - A-Junioren torlos gegen Zehlendorf -
Unsere Regionalligamannschaften konnten am Wochenende wieder einmal punkten. Nach drei Nullnummern (0:4 gegen Schwerin, 0:0 in Rostock, 0:3 in Neubrandenburg) gewann die Frauenmannschaft gegen das Schlusslicht vom MSV Neuruppin klar mit 8:3 (3:1). Für die HFC-Tore sorgten Stefanie Langenberg (3), Susan Heuser (2), Jana Scheffler, Corinna Vogg und die Gäste selbst mit einem Eigentor.
Die A-Junioren konnten gegen die in der Abwehr sicher stehenden Berliner von der kleinen Hertha kaum Torgefahr ausstrahlen. Lediglich ein Pfostenschuss von Besart Kongjeli (siehe Foto) in der 18. Minute sprang heraus. Auch als die Berliner ab der 73. Minute in Unterzahl (gelb-rote Karte für Thomas Simon) weiter spielen mussten, ließen sie nichts mehr anbrennen und hatten sieben Minuten vor dem Abpfiff durch Benedikt Ludwig sogar den Siegestreffer auf dem Fuß, doch der Ball strich knapp am langen Pfosten vorbei. Martin Scheibe in der Abwehr, Martin Weber im Mittelfeld und Linksaußen Sebastian Schmidt waren bei den Hallensern die besten Spieler.
HFC: Kansy – M. Scheibe, Redmann, R. Scheibe, Rose, Wehlert, Weber, Schmidt, Cramer (66. Böttger), Kongjeli, Kokot.


24.04.05 - Nächster Neuzugang beim HFC: Gordon Weniger unterschrieb Vertrag bis 2007 -
Gordon Weniger aus dem Amateurteam von Borussia Mönchengladbach wird in der neuen Spielserie 2005/06 zu unserem Halleschen FC wechseln. Der 21-jährige kreative Rechtsfuß für das offensive Mittelfeld unterschrieb heute einen Vertrag bis zum 30.06.2007.
Gordon wurde am 07.03.1984 geboren. Er ist 1,84 m groß und wiegt 71,0 kg. "Gordi" spielte von 1991 bis 2000 beim 1. FC Union Berlin und ab 2000 bis 2005 bei Borussia Mönchengladbach (Am.). Sein sportliches Zies ist es zunächst beim HFC einen Stammplatz zu erkämpfen und Profifußballer zu werden. Er ist mit Lena befreundet, unternimmt mit ihr sehr viel und hört gern Musik. Sein Lieblingsessen: Alles was Mutter Angela kocht. Ronaldinho ist sein fußballerisches Vorbild. Sein Lieblingsverein heißt ab sofort: Hallescher Fußballclub. In unserem Verein sieht er mit dem guten Umfeld eine Möglichkeiten, sich sportlich weiter zu entwickeln.


23.04.05 - 3:1 gegen Neugersdorf - Koslov trifft erneut zweimal -
Das Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg, denn trotz des 3:1 Erfolges unseres HFC waren die Gäste aus der Oberlausitz fast über die gesamte Spielzeit ein gleichwertiger Gegner und hatten selbst hochkarätige Chancen. Dank eines glänzend aufgelegten Matthias Küfner im Kasten des HFC und den Toren von Denis Koslov (12. und 77.) sowie des Treffers von Mentor Miftari (61.) entschied der Club dieses Spiel für sich. Das Gegentor von Israel (45.) fiel fast mit dem Pausenpfiff und wurde durch einige Missverständnisse in der Abwehr begünstigt. Mit seinen beiden Toren schraubte denis Koslov seine Saisonausbeute auf 17 Tore, wobei er allein in den letzten drei Spielen 7 Treffer erzielte - eine tolle Leistung! Der HFC steht nach diesem Heimsieg auf Platz 3 in der Tabelle.


23.04.05 - SPIELBERICHT: Kubis nutzte die HFC-Stockfehler nicht, da machte es Koslov besser! -
Vor der Saisonminuskulisse von 836 Zuschauern fand der HFC nach zehn Minuten ins Spiel und nutzte gleich seine erste Chance zum 1:0. Ähnlich wie beim Führungstreffer in Sondershausen war der junge Robert Römer (der beste HFC-Spieler auf dem Platz) Ausgangspunkt für eine verheißungsvolle Freistoßsituation jenseits der Strafraummarke. Ehe sich die Gäste so richtig formiert hatten schob Denis Koslov den Ball flach ins rechte Eck. Einen besseren Auftakt konnten sich die Rot-Weißen nicht wünschen, doch in der Folge bestimmten die Neugersdorfer die Szenerie und hatten durch Sven Kubis in der 21. Minute (Matthias Küfner parrierte den 6m-Schuß mit glänzender Fußabwehr) ihre erste klare Chance. Völlig unverständlich geriet der HFC völlig von der Rolle. Sven Kubis war von der halleschen Abwehr kaum zu stellen und sorgte beständig für Unruhe im HFC-Strafraum. In der 28. Minute standen die Gäste erneut vor dem Ausgleich, aber Matthias Küfner entschärfte mit einem tollen Reflex den scharfen Hubeny-Kopfball vom Elfmeterpunkt. Sieben Minuten später krallte „Küfi“ am Fünfmeterraum Kubis den Ball vom Fuß. Kurze Zeit später unterlief dem HFC-Keeper ein schwerer Fehler, als er einen Abschlag Sven Kubis genau auf den Fuß legte, aber dessen 14m-Schuss fabelhaft parrierte. Somit waren die Gäste in der ersten Halbzeit mit ihrem Latein fast am Ende, denn in den letzten zehn Minuten des ersten Abschnittes bekam der HFC wieder Oberwasser und durch Daniel Weimann (41.) und Robert Römer (42.) noch zu zwei glänzenden Chancen. Doch Oberlausitzer hatten sich den folgenden Ausgleich redlich verdient, auch wenn die komplette HFC-Abwehr beim Abstaubertor von Israel (45.) immense Schützehilfe leistete.
Die zweite Hälfte begann mit deutlich spielerischen Vorteilen für die Gastgeber. So war auch die erneute Führung durch Mentor Miftari nach rund einer Stunde völlig verdient. Der Rechtsaußen profitierte bei seinem ersten Treffer für den Club von der klugen Ablage Robert Römers, die er vehemennt ins lange Eck köpfte. Aber fast im Gegenzug hätten die Gäste das 2:2 erzielt, doch Sven Kubis nickte den Ball in aussichtsreicher Position (5 Meter vor dem Küfner-Tor) neben den Kasten. Das Spiel war nun wieder völlig offen. Eine Viertelstunde vor dem Spielende geriet die, nicht hochklassige aber kurzweilige, Oberligapartie in die entscheidende Phase. Zunächst brachte sich, der bis dahin überragende Neugersdorfer, Dirk Havel mit einem Frustfoul an Daniel Weimann aus dem Spiel. Auch wenn sich beide Trainer anschließend einig darüber waren, dass Havel zu allerletzt ein unfairer Spieler wäre, nahm ihn FCO-Trainer Peter Berndt vom Platz. „Es war nicht dieses unglückliche Foul, was mich dazu bewegte Dirk auszuwechseln, sondern seine schwindende Kraft. Zudem hatte ich noch drei A-Junioren auf der Bank, die ich einsetzen wollte, weil sie für noch sehr wichtig seien werden“, kommentierte Berndt nach dem Spiel. Der HFC fand nun wieder besser ins Spiel und erzielte nach einem Friedrich-Vorstoß in den Gästestrafraum das entscheidende 3:1. „Frieda“ legte aus halblinker Position im Strafraum für Denis Koslov auf, der aus ca.14 m flach ins rechte Eck zum 3:1 verwandelte. Die Gäste steckten nicht auf und kamen mit einem Dörner-Freistoß (83.) und einem Kubis-Solo (89.) noch zu zwei Möglichkeiten. In der letzten Spielminute hatte dann Michel Petrick sogar noch die Chance zum 4:1, doch sein Kopfball aus Nahdistanz strich nur knapp am Branis-Gehäuse vorbei. So blieb es beim zweifellos glücklichen 3:1-Erfolg für den HFC, der aber aufgrund der guten zweiten Halbzeit nicht unverdient war.


23.04.05 - STATISTIK: HFC - FC Oberlausitz Neugersdorf 3:1 (1:1) -
HFC (rot-rot): Küfner – Trehkopf, Gleis, Friedrich – Miftari, Eberhardt (46. Hartmann), Petrick, Krauß (65. Georg), Weimann (77. Schädlich) – Römer, Koslov. Trainer: Lutz Lindemann.
Auf der HFC-Ersatzbank: Schöne (ETW), Quidzinsky .
FCO (weiß-blau): Barta – Michael, Dörner,Winkler – Gierich (80. Tempel), Israel (77. Stübner), Hubeny, Uhlich, Krocian – Havel (74. Koch), Kubis. Trainer: Peter Berndt.
Auf der FCO-Ersatzbank: Mende (ETW).
Tore: 1:0 Koslov (12. – direkter Freistoß/Vorarbeit Römer), 1:1 Israel (45.), 2:1 Miftari (60. – Kopfball/Vorarbeit Römer), 3:1 Koslov (77. – Direktschuss/Vorarbeit Friedrich). Schiedsrichter: Marcus Walter (Martinroda). SRA: Tino Menzel, Dirk Honnef. Verwarnungen: Israel (38. .- Foul), Havel (73. – Foul). Ecken: 0:3 (0:2). Freistöße: 21:13 (11:8). Abseits: 5:4 (2:1). Chancen: 6:7 (2:5). Zuschauer: 836 im KWS.
Äußere Bedingungen: Um +15 Grad, sonnig, gut bespielbare Rasenfläche.
Statistik: Aaron Thieme.


23.04.05 - AUS DER PRESSEKONFERENZ: HFC - FC Oberlausitz Neugersdorf -
Peter Berndt (Trainer des FC Oberlausitz Neugersdorf):
Der HFC hat heute etwas Glück gebraucht, um diese drei Punkte einzufahren. Es war seit drei, vierWochen die stärkste spielerische Leistung meiner Mannschaft. Ich kann ihr, bis auf wenige Phasen des Spieles, nichts vorwerfen. Sie hat sehr aufopferungsvoll gespielt. Ich denke, dass sie von der Spielqualität her an die Leitungsgrenze gegangen sind. Wir hatten sehr gute Möglichkeiten das Halbzeitergebnis anders zu gestalten. Das ist uns leider nicht gelungen. Wir wussten natürlich, dass es im Spiel Phasen geben wird, wo wir im Abwehrbereich sehr aufpassen müssen. Genau da war auch der Knackpunkt des ganzen Spiels. Wir haben in wichtigen Situationen nicht aufmerksam genug verteidigt. Da haben wir es Halle sehr leicht gemacht, um auf die Siegerstraße zu kommen. Aber ich hoffe, dass die Mannschaft aus diesem guten Spiel noch etwas Schwung mit nimmt, damit wir in den jetzt folgenden Spielen noch punkten, um die Klasse zu halten.
Sicherlich wissen Sie, dass sich die Situation bei uns seit dem 1. Januar völlig verändert hat. Das war rein wirtschaftlich bedingt. Seit Wochen müssen elf zwölf Spieler Sonntag und Mittwoch spielen. Das ist eine hohe physische Belastung unter absolut amateurhaften Bedingungen. Wir wollen aber keine Ausreden finden und müssen einfach schauen, wo wir noch den einen oder anderen Punkt machen, damit wir im nächsten Jahr sehr gerne wieder nach Halle kommen können.
Frage an Peter Berndt:
Wieviele Chancen braucht der Sven Kubis eigentlich? War das heute ein Spiegelbild seiner derzeitigen Verfassung oder war er heute besonders schwach in dieser Beziehung?
Antwort:
Also dass weiß ich eigentlich nicht. Wir haben aber in der letzten Zeit schon große Probleme in der Chancenverwertung. Er hatte heute schon gute Möglichkeiten. Aber das ist sicherlich auch ein Spiegelbild unserer gesamten Situation. Wir werden von Spiel zu Spiel unsicherer und spüren das Abstiegsgespenst. Nun weiß man aberauch, dass man in Halle so viele Chancen eigentlich nicht bekommt. Er nutzt die erste und zweite leider nicht. Wenn er sie dann aber gemacht hätte, dann erleben wir heute einen großen Kubis. Er er weiß auch, dass es wieder Fußballspiele geben wird, wo er erfolgreich sein wird. Das wäre für uns sehr wichtig.
Lutz Lindemann (Manager und Trainer des HFC):
Wir haben in den letzten Wochen ordentliche Ergenisse gemacht und teilweise auch gar nicht so schlecht gespielt. Der beste Mann auf dem Platz in der ersten Halbzeit, war unser Torhüter. Vielleicht wollte die Mannschaft, dass sich „Küfi“ auszeichnen kann. Aber so war das nicht geplant. Wenn wir hier zurHalbzeit 1:3 zurück gelegen hätten, dann hätten wir uns nicht beschweren brauchen,da sollten wir ganz ehrlich sein. In der Halbzeitpause war es nicht so leise wie sonst. Ich hätte da auch acht Spieler auswechseln können. Ich habe aber den Schwächsten ausgewechselt. Wenn ich als junger Spieler schon einmal eine Chance habe, von anfang an zu spielen, dann muss ich diese auch nutzen. Das betrifft nicht nur Jan Eberhardt, sondern auch noch den Einen oder Anderen. Da erwarte ich ganz einfach mehr, denn wir haben ja nichts zu verlieren. Wir spielen momentan ja völlig ohne Nervendruck. Die Mannschaft hat ja eine positive Serie gespielt. Ich weiß nicht, wenn ich dann ein erfolgeiches Debüt feiern will. Da sollen sich Einige mal ein Beispiel an den kleinen Römer nehmen, der seine Sache sehr ordentlich gemacht hat, ohne dass ich dies überbewerte. Ich halte auch nichts von den sogenannten Eintagsfliegen, aber ich denke es ist gut,so eine Planze zu pflegen und zu gießen. Wenn der Junge im Kopf klar bleibt, dann wird es schon. Der Junge lernt noch und kann deshalb nur unregelmäßig trainieren. Da hätten wir einmal wieder ein Talent.
In der zweiten Halbzeit haben wir dann etwas besser gespielt. Aber die Souveränität, wie wir zum Beispiel in Zwickau oder in Sondershausen hatten, war nicht da. Es ist leider immer so, wenn man an die Aufgaben denkt, die dann nächste Woche kommen werden. Aber man muss erst dieTagesgeschäfte erledigen bevor man weiter denkt. Im Fußball ist immer erst das wichtig, was zunächst ansteht. Der FC Oberlausitz ist in einer schwierigen Situation, wovor ich den Hut ziehe. Ich kenne den einen oder anderen Spieler sehr gut und hoffe, dass sie auch im nächsten Jahr mit dem FC Oberlausitz wieder in hier in Halle spielen werden.
Frage an Lutz Lindemann:
Wie waren Sie heute mit der Abwehr zufrieden?
Antwort:
Ich hatte es ja schon angedeudet. Die Abwehr, auch mit den erfahrenen Leuten die zuletzt sehr gut gestanden haben, hat heute einen Stockfehler nach dem anderen gemacht. Dafür habe ich eigentlich keine Erklärung. Nur vielleicht die, dass man diese Spiele vielleicht nicht ernst genug nimmt oder man verlässt sich auf Matthias Küfner. Wenn ich diese zweite Möglichkeit einmal so ausspreche, dann wäre das von der Mannschaft ja sehr fahrlässig. Ich denke, die haben alle zusammen hinten keinen gutenTag erwischt. Eine Ausnahme ist vielleicht Alex Gleis. Beide Manndecker haben doch einige Stockfehler gemacht. Es gibt schon zu denken, wenn den erfahrenen Leuten dahinten so etwas passiert. Aber es hängt auch damit zusammen, dass sie im Mittelfeld keine Unterstützung hatten. So war unser erstes Mittelfeld, mit Jan Eberhardt und Holger Krauß, nie in der Lage ordentlich die Zweikämpfe anzunehmen. Das wirkt sich natürlich auch negativ auf die Abwehr aus.
Frage an Lutz Lindemann:
Spricht es für Selbstbewusstsein, wenn der HFC-Torhüter anfängt zu trippeln?
Antwort:
Ja auch da muss man mit ihm reden. Er lässt sich sehr viel Zeit den Ball zu spielen. Da gehen die Gegenspieler natürlich ran und unser Platz ist nicht der beste. Das wissen wir, denn wir spielenja die ganze Woche drauf. Das müssen die Spieler auch wissen und dürfen Matthias Küfner in solchen Situationen nicht anspielen. Natürlich ist er selbstbewusst und schon einmal so ein Ding. Aber insgesamt ist er natürlich ein Vorzeigesportler und macht so etwas nicht mit Absicht. Natürlich werden wir darüber auch reden.
Frage an Lutz Lindemann:
Mit wem ist von den verletzten Spielern wieder zu rechnen?
Antwort:
Ich hoffe sehr, dass Gemazashvili wieder fit wird. Wer seinen Oberschenkle anschaut wird erschrecken. Er ist schwarz wie ein Raucherbein. Er wurde in Sondershausen schwer gefoult und dies genau vor der Trainerbank. Der Gegenspieler hat dafür nicht einmal eine gelbe Karte gesehen. Das sah wirklich richtig schlimm aus. Das uns „Gema“ fehlt, hat man heute recht deutlich gesehen. Daniel Weimann ist leider noch lange nicht soweit, auch wenn die jungen Leute immer sagen: „Ich muss ja mal eine Chance bekommen“.
Nico Breitkopf wird wieder kommen, der hat gestern schon das Abschlusstraining absolviert. Aber wir wollen ihn körperlich noch besser vorbereiten. Der Nico kommt dazu und wird unsere Durchschlagskraft ein wenig erhöhen. Auch Christian Kamalla wird wieder hinzustoßen, ohne dass ich ihn schon so stabil sehe, aber wir haben dann deutlich mehr Möglichkeiten. Weil dann Michel Petrick im Mittelfeld spielen kann und natürlich dort Zweikämpfe und Kopfbälle gewinnen kann.
Leider hat Reimund Linkert noch eine Blockierung im Wirbelbereich, die zur Zeit nicht behoben werden kann. Er wird trotz Spritzen einfach nicht frei und die Muskulatur ist immer noch fest. Es tut mir sehr leid. Reimund kann sich kaum richtig bewegen. Seine Ideen im Mittelfeld könnten wir schon gebrauchen, aber eben nur, wenn er im Vollbesitz seiner Kräfte ist.


22.04.05 - Jetzt ist Platz 3 wieder in Sichtweite -
Unsere Mannschaft konnte sich in den letzten sechs Spielen eine kleine Serie aufbauen und blieb bei drei Unentschieden (2:2 bei Dresden Nord, 1:1 gegen Sachsen Leipzig und 1:1 gegen VFC Plauen) und drei zu Null Erfolgen (1:0 gegen Dessau, 3:0 in Zwickau, 2:0 in Sondershausen) ungeschlagen. Da die Grün-Weißen vom FC Sachsen Leipzig nach ihrem starken Auftritt bei uns im KWS überraschenderweise regelmäßig patzten, ist der 3. Platz für unser Team wieder in Sichtweite. Lange Zeit war auch der morgige Gegner aus der Oberlausitz ein Kandidat dafür. Doch die bislang mäßige Rückrunde (fünf Punkte aus neun Spielen) belässt den Berndt-Schützlingen maximal nur noch einen einstelligen Tabellenplatz.
Nach der Winterpause musste beim FC Oberlausitz Neugersdorf die Reißleine gezogen werden. Es gab eine einschneidende Kurskorrektur. Der wirtschaftlich klamme Verein trennte sich aus finanziellen Gründen von sechs Leistungsträgern (Branis, Jugo, Miltzow, Haasler, Capek, Grund) sowie von Trainer Matthias Schulz. FCO-Präsident Ernst Lieb korrigierte den Kurs auf den langfristigen Erhalt des Oberligaplatzes und setzte ab sofort auf den eigenen Nachwuchs. In den letzten englischen Wochen sind die Sachsen sogar noch einmal Abstiegsgefahr geraten und werden mit ihrem Goalgetter Sven Kubis (15 Tore) alles tun, um in Halle zu punkten. Nach den zwei klaren Auswärtserfolgen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte sollte den „Lindemännern“ nun auch zu Hause eine überzeugende Leistung gelingen. Die treuen Fans erwarten zu Recht auch in den heimischen Gefilden attraktiven und erfolgreichen Fußball.

22.04.05 - Sven Döring fällt mit Kreuzbandriss aus -
Seit gestern Abend ist es leider Gewissheit. Der erste HFC-Neuzugang für die kommende Saison Sven Döring wird die komplette erste Halbserie 2005/06 ausfallen. Im Pokalviertelfinalspiel des VfB Germania Halberstadt gegen den MSV Preussen (1:3) musste der 23jährige verletzt vom Platz. HFC-Doc Dr. Thomas Bartels diagnostizierte einen Kreuzbandriss. So wird er für seinen alten Verein, dem VfB Germania Halberstadt definitiv nicht mehr zum Einsatz kommen. Wir wünschen Sven eine schnelle Genesung.


21.04.05 - HFC verlängerte Vertrag mit Alexander Gleis -
Gestern Vormittag hat unser HFC den Vertrag mit dem 31jährigen Abwehrspieler Alexander Gleis um weitere zwei Jahre bis zum 30.6.2007 verlängert. "Gleiser" kam mit Saisonbeginn zum Club und spielte zuletzt beim Ligakontrahenten VFC Plauen. Ursprünglich als Stürmer (2003-04: 13 Saisontore für Plauen) verpflichtet, spielt Alex seit dem Herbst in der zentralen Abwehrposition.
In unserer Oberligamannschaft kam er bisang in 25 Spielen zum Einsatz und erzielte vier Tore. Davon zwei wichtige in den Landesderbys gegen den 1. FC Magbedurg. Im Pokalspiel verwandelte Alex im Elfmeterschießen den entscheidenden und letzten Elfer. Beim Punktspiel in Magdeburg traf er wieder vom "Punkt" zum spielentscheidenden 1:0. Wir wünschen "Gleiser" persönlich alles Gute, viel Gesundheit und noch zwei erfolgreiche Jahre in Rot-Weiß.


20.04.05 - HFC II 3:0 gegen resignierende Ammendorfer -
Im Nachholspiel des 16. Spieltages gewann unsere 2. Mannschaft am Abend gegen den BSV Halle-Ammendorf das hallesche Verbandsliga-Stadtderby am Ende deutlich mit 3:0. Toni Sponer (37.), Tobias Große (67.) und Sascha Kindling (87.) sorgten vor ca. 250 Zuschauern für den klaren Erfolg der Strozniak-Schützlinge, nach dem es lange nicht aussah und dennoch hätte höher ausfallen können.
In den ersten zwanzig Minuten sah man von den HFC-Fohlen nicht viel. Die Ammendorfer machten das Spiel, waren aber kaum torgefährlich. Die letzten 25 Minuten in der ersten Halbzeit gingen dann eindeutig an die Gastgeber, welche zunächst durch Jähne (24.), Weimann (28./Pfostenschuss) und Kindling (29.) große Möglichkeiten ausließen und schließlich mit einem Distanzschuss von Toni Sponer in Führung gingen. Auch in der ersten Hälfte der zweiten 45 Minuten waren die Südstädter ebenbürdig, eine echte Torchance konnten sie sich aber nicht herausarbeiten. Der HFC II konterte und hatte durch Marcus Jähne (58., 63.) wieder klare Einschussmöglichkeiten. Nach einem Eckball von Sascha Kindling köpfte Tobias Große den Ball „lehrbuchreif“ ins lange Eck. Die Imhof-Schützlinge gaben sich in Folge auf und scheuten die Zweikämpfe. So war es nur eine Frage der Zeit, dass unsere Mannschaft zu weiteren Toren kommen würde. Aber der eingewechselte Tino Schneider (71./83) und Rechtsaußen Sponer (75./Latte) trafen nicht. Nach einem Foul von Jörn Fröhlich an Sponer (87.) verwandelte HFC-Kapitän Sascha Kindling den fälligen Foulelfmeter sicher zum verdienten 3:0-Endstand. Sein Punktspieldebüt für den HFC gab Oberliga-Ersaztkeeper Frank Schöne, der eine tadellose Partie bot. Bester Ammendorfer war, dessen Libero, der Ex-HFCer Steffen Seifert.
STATISTIK:
HFC II (weiß-weiß): Schöne – Schädlich, Quidzinski, Schultz – Sponer, Große, Eberhardt (46. Kamalla), Wirsing (76. Pilz), Weimann (46. Schneider) – Kindling, Jähne.
BSV (rot-schwarz): Wissenbach – Pfeiffer, Keitel, Kominek, Schülbe, Bibic, Daour (70. Pieser), Koch, Fröhlich, Hasanovic, Seiffert.
Tore: 1:0 Sponer (37.), 2:0 Große (67.), 3:0 Kindling (87./FE.)


17.04.05 - Comeback für den "Luchter" -
Als sich die Ersatzspieler unserer 2. Mannschaft in der Halbzeitpause in Braunsbedra „warm machten“ war auch Steve Lucht dabei. Er wirkte noch nicht fit. Doch das war nicht wichtig. „Ich habe mich entschlossen heute auf der Bank Platz zu nehmen, weil einfach zu wenig Spieler da sind. Eigentlich reicht es noch nicht. Maximal für zehn Minuten. Ehrlich gesagt nur für drei. Ich habe über ein halbes Jahr nicht trainieren können und versuche es seit drei Wochen wieder mich fit zu machen.“, kommentierte der 20jährige seine überraschende Anwesenheit auf dem „Grün“. Ganze zwei Spiele (1 Tor) konnte „Luchter“ in dieser Saison bestreiten, weil er bei einem Verkehrsunfall sich schwer verletzt hatte und mehrere Tage im Koma lag. Er gehörte zum Stamm der Aufstiegsmannschaft im Vorjahr. In 21 Landesligaspielen erzielte er sechs Tore. Nun war er wieder da. Ein echter Sportsmann der sich nie aufgegeben hat. Das wusste auch unser „Fohlen-Coach“ Dieter Strozniak zu würdigen und winkte „Luchter“ in Braunsbedra kurz vor dem Abpfiff zur Bank. Er sollte nicht umsonst ins Geiseltal gereist sein und kam in der 90. Minute für Robert Römer ins Spiel. Da der Schiedsrichter einige Zeit nachspielen ließ, wurden es sogar noch mehr als drei Minuten, die Steve auf der „Matte“ stand.


17.04.05 - A-Junioren verloren nur knapp mit 0:1 beim 1.FC Magdeburg -
Mit den knappsten aller nur möglichen Niederlagen verlor unsere A-Junioren-Regionalligamannschaft beim Landesrivalen in Magdeburg. Kurz vor der Halbzeit hatten die Blau-Weißen zugeschlagen und das 1:0 bis zum Schluss verteidigt. Unsere Mannschaft hatte neben einem Lattenschuss noch eine weitere klare Chance zum Ausgleich.
Die Verbandsliga A-Junioren gewannen ihr Heimspiel gegen Eintracht Bitterfeld mit 3:1. In der Verbandsliga B-Junioren blieb unsere Mannschaft 4:2-Sieger beim TV Askania Bernburg. Eine knappe 2:3-Niederlage musste unsere B-Junioren-Landesligamannschaft beim VfL Halle 96 quittieren. Beide C-Juniorenmannschaften holten drei Punkte. Die Verbandsligamannschaft gewann bei Eintracht Köthen souverän mit 11:0, die Landesligaelf gewann auf dem Sandanger gegen den VfL Halle 96 knapp mit 2:1. Ein hart erkämpftes 1:1 schafften die D-Junioren in der Verbandsliga bei Germania Rosslau. Die D-Landesligaelf gewann gegen den VfL Halle 96 ihr Heimspiel mit 4:1. In den Nachwuchskreisliga der E-Junioren gewann die 1. Mannschaft mit 11:2 gegen den FSV 67, während sich die 2. Mannschaft eine spannende Partie mit dem VfL Halle 96 lieferte, am Ende aber 2:3 verlor. Unser Jüngsten, die F-Juniorenmannschaft gewann bei der Spielgemeinschaft Kanena/Gröbers überzeugend 13:0.


17.04.05 - HFC-Frauen: 0:3-Niederlage in Neubrandenburg unter unglücklichen Umständen -
Das Glück war unserer Frauenmannschaft beim wichtigen Spiel in Neubrandenburg wahrhaftig nicht holt. Zunächst musste HFC-Coach von den aktuell fünf verletzten Spielerinnen zwei aufs Feld schicken, da ihm nicht ausreichend Kickerinnen zur Verfügung standen. In der Anfangphase des Spiels haben unsere Mädchen gut gegen gehalten. Doch in der 18. Minute musste Carolin Buchwald verletzt vom Platz. Mit einem Verdacht auf Kreuzbandriss und einer Miniskusverletzung musste sie nach acht Spielminuten Unterbrechung vom Platz und wurde von ihren Eltern sofort in ein Neubrandenburger Krankenhaus gefahren. Das erst 17jährige Talent der HFC-Frauenabteilung wollte am Abend eine Reise nach England antreten. Doch die erste Diagnose ließ dies nicht mehr zu. Sie musste im Krankenhaus verbleiben. Verständlicherweise standen die HFC-Mädchen natürlich unter Schock und kassierten in der Folge zwei Tore. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhielten die Nordländer auch noch ein klares Abseitstor zugesprochen. In der zweiten Halbzeit gaben dann die Rot-Weißen alles, scheiterten aber an der ausgezeichnet haltenden Neubrandenburger Torhüterin. So blieb es beim 0:3.
Wir wünschen Carolin gute Besserung und unserer Mannschaft einen glücklichen Saisonabschluss, denn den hat sie sich nach der heutigen Leistung zweifelsohne verdient. Noch ist im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga nichts entschieden. Auch wenn es jetzt sehr schwer wird.


17.04.05 - HFC II gewinnt 3:1 beim Ex-Oberligisten in Braunsbedra -
Am heutigen Nachmittag gewann unsere 2. Mannschaft ein Verbandsligaspiel beim Ex-Oberligisten SV Braunsbedra vor 285 Zuschauern verdient mit 1:0. Die Gastgeber bestimmten zunächst die Partie und hatten durch einen Lattenheber von Sven Seemann (34.) ihre größte Chance. Dann übernahm der HFC das Zepter. Sascha Kindling machte mit einem herrlichen Treffer, aus ca. 15m unhaltbar unter die Latte, das 1:0 (41.). Die Geiseltaler gaben sich nicht auf und drängten mit dem Wiederanpfiff auf den Ausgleich. Allerdings hatten sie nur eine klare Möglichkeit, als Christian Bölke einen scharf geschossenen Freistoß von Alex Immig nicht festhalten konnte (58.). Die HFC-Abwehr um Libero Jan Eberhardt stabilisierte sich aber wieder und war Ausgangspunkt einiger gefährlicher Konter. Zunächst verpasste Robert Römer (67.) eine gute Möglichkeit und schließlich lenkte der Brausnbedraer Tilo Günter einen Jähne-Schuss ins eigene Netz (70.). Als dann Robert Römer in der 79. Minute das 3:0 erzielt hatte schien die Partie entgültig entschieden. Doch Braunsbedra steckte nicht auf, kam aber in der 81. Minute durch Rützel nur noch zum Anschlusstreffer. Ein Abseitstor von Thiele (90.+1.) ließ der gute Referee Torsten Eckert (Magdeburg) nicht gelten. In der letzten Minute feierte Steve Lucht sein Comeback nach einer schweren Verletzung (Autounfall) vor rund einem halben Jahr.
STATISTIK:
SV Braunsbedra - HFC II 1:3 (0:1)
HFC II (rot-rot): Bölke - Schädlich, Eberhardt, Schultz -Sponer, Wirsing (78. Pilz), Kindling (78. Schneider), Große, Weimann - Jähne, Römer (90. Lucht).
Tore: 0:1 Kindling (41.), 0:2 Günter (70./ET), 0:3 Römer (78.), 1:3 Rützel (81.).


16.04.05 - 2:0-Erfolg in Sondershausen: Denis Koslov machte die Tore (2) und unser "Küfi" sorgte für die Null (0) -
Nach einem abwechslungsreichen Spiel vor 520 Zuschauern (darunter 104 HFC-Fans) ging unser HFC, wie schon in Zwickau als verdienter Sieger vom Platz. Während Matthias Küfner mit einem halben Dutzent Glanzparaden hinten für Null sorgte, war es erneut Denis Koslov, der im HFC-Angriff die Tore erzielte. Die erste Hälfte war recht ausgeglichen. Die Sonderhäuser Rustler (10.) und Jager (43.) trafen nur Pfosten und Latte. Auch Christian Kamalla (25.) köpfte das Leder nach einer Ecke an den Pfosten. Denis Koslov versemmelte in der 35. Minute aus acht Meter Entfernung die bis dahin größte Chance im Spiel.
Nach dem Wechsel bestimmte der HFC eindeutig die Szenerie, ohne sich aber klare Chancen zu erarbeiten. Lediglich ein Trehkopf-Freistoß forderte den BSV-Keeper Greschke heraus. Nachdem der überragende Matthias Küfner zwei klare Chancen für die Gastgeber (63. Tanne, 64. Caspar) zunichte gemacht hatte folgte wieder der Auftritt von "Koschi". Seinen 18m-Freistoß fälschte die BSV-Mauer zum 0:1 ab (71.). Ein langes Solo von der Mittellinie vollendete er clever zum 0:2 (85.). An beiden Toren war der junge Robert Römer beteiligt (kam in der 65. Minute für den erneut enttäuschenden Sven Hartmann ins Spiel). So war der 19jährige der gefoulte HFC-Spieler vor dem Koslov-Freistoß und schließlich gab er den Pass zum 2:0 für seinen Sturmkollegen. Am Ende hatten die Gastgeber nichts mehr hinzuzusetzen und gaben sich auf.
Irakli Gemazashvili erlitt eine Oberschenkelverletzung und musste bereits in der 48. Minute ausgewechselt werden.

16.04.05 - STATISTIK: BSV Eintracht Sondershausen - HFC 0:2 (0:2) -
BSV (weiß-grün): Greschke - Wehrmann, Gerschewski, Rustler (79. Bohne) - Tanne, Töpfer, Nieke (27. Kloth), Klaus (75. Plachy), Jager - Krug, Casper. Trainer: Steffen Krauss.
HFC (rot-rot): Küfner - Trehkopf, Gleis, Friedrich - Miftari, Kamalla (46. Eberhardt), Krauß, Gemazashvili (48. Weimann) - Petrick - Hartmann (65. Römer), Koslov. Trainer: Lutz Lindemann.
Tore: 0:1 Koslov (71. – direkter Freistoß halblinks aus ca. 18 m, abgefälscht), 0:2 Koslov (85. - Solo, nach Pass von Römer). Schiedsrichter: Rosenkranz (Plauen). Verwarnungen: Nieke (21. - Foul), Rustler (70. - Foul), Kloth (90. - Foul) - Kamalla (37. - Festhalten). Ecken: 8:5 (6:3). Abseits: 1:6 (0:1). Chancen: 7:8 (4:4). Freistöße: 22:25 (11:10). Zuschauer: 520 (ca. 100 HFC-Fans). Äußere Bedingungen: ca. +19 Grad; gut bespielbare Spielfläche, aber nicht gemäht; sonnig.


16.04.05 - Trainerstimmen zum Spiel: BSV Eintracht Sondershausen - HFC -
Lutz Lindemann (Trainer des HFC):
Wir hatten den Gastgeber heute so stark nicht erwartet. Die Sondershausener haben gute Chancen die Klasse zu halten. Sie leben von ihrer Kampfkraft und haben mit Casper einen immer gefährlichen Mann. Wir haben die erste Viertelstunde nicht konzentriert genug gespielt, da hätten wir in den Rückstand geraten können. Dann hatten wir den ersten Pfostenkopfball und eine Riesenchance für Denis Koslov. Danach kamen wir noch einmal ganz leicht in Bedrängnis. So war die erste Hälfte von den Chancen her ausgeglichen.
In der zweiten Halbzeit war der Gastgeber nicht mehr so dominant und aggressiv. Wir haben da auch besser gestanden. Es war für mich dann klar, dass wir Chancen kriegen und zumindest ein Tor machen werden. Wir haben nur noch einen Direktschuss zugelassen, den Matthias Küfner großartig gehalten hat. Ich denke wir haben knapp, aber verdient gewonnen. Für uns geht es darum, die Serie ordentlich zu Ende zu spielen. Das ist nicht so einfach, die Mannschaft Woche für Woche gegen die, die noch alles erreichen können, zu straffen.
Steffen Krauss (Trainer des BSV):
So wie wir die erste Halbzeit gespielt haben, war es eigentlich ok. Es wäre schön gewesen wenn wir von den Chancen, die wir hatten, auch einmal eine rein gemacht hätten. Dann hätten wir unsere Konter besser fahren können.
Unser Hauptziel in der zweiten Halbzeit war, besser und kompakter aufzutreten. Aber wir konnten uns nicht mehr so klare Chancen erarbeiten, wie das in der ersten Halbzeit der Fall war. Trotzdem war das 0:1 etwas unglücklich. Ein Freistoß durch die Mauer. Das zweite Tor war dann ein HFC-Konter und auch kein Abseits. Wir haben darüber auch gar nicht diskutiert. Von der Einstellung und der Bereitschaft war die Leistung meiner Mannschaft in Ordnung. Sicherlich sind wir fußballerisch auch wieder einmal an unsere Grenzen geraten. Wenn dann eine Mannschaft wie der HFC in der zweiten Halbzeit relativ gut steht, war es schwer. Wir hätten heute gern einen Punkt behalten. Es sollte eben nicht sein. Wenn es dann am Mittwoch drei werden, ist das auch gut so.


15.04.05 - HFC verlängert Vertrag mit Irakli Gemazashvili -
Am heutigen Tag hat unser HFC den Vertrag mit dem 27jährigen Georgier Irakli Gemazashvili um weitere zwei Jahre bis zum 30.6.2007 verlängert. "Gema" kam zum Saisonbeginn zum Club und spielte zuletzt in der georgischen 1. Liga beim FC Tbilissi. Davor war er beim Oberligakontrahenten VFC Plauen in Diensten und erhielt keinen neuen Vertrag. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein erzielte "Gema" im letzten Heimspiel den 1:1-Ausgleich. In der laufenden Oberligaserie absolvierte er 26 Spiele und erzielte dabei insgesamt sechs Tore. Für sein Heimatland Georgien bestritt er ein A-Länderspiel. Wir wünschen Irakli noch eine erfolgreiche Saison sowie alles Gute für ihn und seine Familie.


15.04.05 - Keine leichte Aufgabe auf dem Göldner -
Am morgigen Samstag reist unsere Oberligamannschaft zum BSV Eintracht Sondershausen. Beide Teams treffen seit dem gemeinsamen Aufstieg in der Saison 2000/2001 zum zehntenmal aufeinander. Obwohl unsere Mannschaft erst einmal auf dem „Göldner“ verlor (2001/02 mit 0:1 durch ein Tor des Ex-HFCer Daniel Trautmann in der 90. Minute), tat sie sich doch immer recht schwer. Nur in der Saison 2002/03 gab es in einem Nachholspiel unter polarem Klima einen 3:1-Erfolg. Die beiden anderen Spiele, auch das im vergangenen Jahr, endeten in Sondershausen jeweils 1:1. Seit ihrem Aufstieg in die Oberliga kämpfen die Thüringer beständig gegen den Abstieg und waren zumeist eine der „Schießbuden“ der Liga. Immer wieder schafften sie den Klassenerhalt. Aus der Aufstiegssaison ist noch immer gut die Hälfte des Teams (u.a. Plachy, Gerschewski, Kloth, Duft, Rasch, Nieke und Krug) dabei. Während die Sondershäuser in der ersten Saison mit nur einem Punkt Vorsprung (15. Platz, 32:63 Tore / 37 Punkte) vor Dessau die Klasse hielten, belegten sie in den letzten drei Jahren jeweils den 14. Platz. Zur Halbserie waren die Kraus-Schützlinge mit nur 13 Punkten Tabellenvorletzter und gemeinsam mit dem FSV Zwickau der erste Abstiegskandidat. Momentan liegen sie wieder auf Platz 14 und holten in den sieben Spielen der Rückrunde immerhin schon 11 Punkte. In den bislang zwei Heimspielen 2005 blieben sie noch ungeschlagen und bezwangen nach dem 1:1 gegen Dresden 06 den 1. FC Magdeburg mit 2:1. Dennoch ist Eintracht mit 12 Punkten in zehn Spielen die schlechteste Heimmannschaft der ganzen Oberliga. In der Winterpause konnten sich die Sondershäuser noch einmal verstärken und holten vom insolventen EFC Stahl Torhüter Lars Greschke und Mittelfeldspieler Robert Jager. Mit Sebastian Caspar (11 Tore) und Offensivallrounder Alexander Duft hat Eintracht zwei überdurchschnittliche Oberligaspieler in ihren Reihen, von denen besonders der Ex-Jenaer Caspar noch gut in hallescher Erinnerung sein wird. Er schoss mit seinen zwei Toren und weiteren guten Chancen den HFC im heimischen KWS (3:3) fast zur Niederlage. Unsere Mannschaft hat beim 3:0 in Zwickau bewiesen, dass sie möglicherweise zu alter Auswärtsstärke zurück gefunden hat und dürfte dem morgigen 29. Spieltag einigermaßen gelassen entgegen sehen. Die Sondershäuser müssen gewinnen. Da ergeben sich gegen die vermeindlich schwachen Eintracht-Abwehrspieler durchaus gute Konterchancen. Wartens wir ab. Ein leichter Gang wird es nicht, aber ein durchaus lösbarer.


13.04.05 - 3:0-Auswärtssieg in Zwickau: Koslov macht den Unterschied -
Im Nachholspiel beim stark abstiegsgefährdeten FSV Zwickau gewann unser HFC vor rund 900 Zuschauer klar mit 3:0. Äuffälligster Akteur auf dem Platz war Denis Koslov. Er hatte zwar nicht die meisten Ballkontakte, aber wenn der Russe sich dem Tor näherte, wurde es für die Westsachsen kreuz gefährlich. Innerhalb von fünf Minuten entschied "Koschi" mit einem lupenreinen Hattrick die insgesamt schwache Oberligapartie. Zunächst köpfte er einen Krauß-Freistoß (30.) in die Maschen, dann "lochte" er aus Nahdistanz eine Hartmann-Ecke (32.) ein und zirkelte schließlich aus 22 m das Leder in den rechten Winkel (35.). Von den Zwickauern war in Richtung Abstiegs"Kampf" kaum etwas zu sehen. In der zweiten Halbzeit traf dann Denis Koslov (57.) noch einmal die Latte und scheiterte mit einem Solo (90.), nach weitem Petrick-Pass, an der FSV-Abwehr. Eine weitere klare Möglichkeit hatte Tobias Friedrich (53.), als er am langen Pfosten mit dem Knie einen Krauß-Freistoß neben das Tor verlängerte.
Über die gesamten 90 Minuten zeigte der HFC die reifere Spielanlage. Nur in der ersten halben Stunde waren die Zwickauer in etwa gleichwertig. Doch es fehlte den Gastgebern am nötigen Biss, um den HFC ernsthaft bespielen zu können. Zwickaus Fußball-Legende Alois Glaubitz brachte es auf den Punkt: "Hier geht es um alles! Da muss es doch auf dem Spielfeld knistern!"
Lutz Lindemann musste die Mannschaft etwas umstellen. So erhielt Reimund Linkert eine Chance hinter den Spitzen. Dabei riss er keine Bäume aus und hatte Defizite in der Zweikampfführung. Ein wichtiger Unterpfand für den klaren Sieg war die wiederum gut stehende Abwehr, aus der Tobias Friedrich noch herausragte.
In der 60. Minute musste das Spiel unterbrochen werden, da aus dem HFC-Fan-Block "Bengalos" auf den Platz flogen. Das Spiel wurde dann nach drei Minuten fortgesetzt.

13.04.05 - STATISTIK: FSV Zwickau - HFC 0:3 (0:3) -
FSV (schwarz-schwarz): Rothe - Trochoki, Köcher, Fahrenholz - Ballaschk, Schmidt (69. Kögl), Hartung, Haprich (69. Böckel), Mees - Müller (78. Rosengarten), Werner. Trainer: Uwe Ferl.
HFC (weiß-weiß): Küfner - Miftari, Gleis, Friedrich - Hartmann (76. Weimann), Krauß, Linkert, Trehkopf (69. Eberhardt), Gemazashvili - Petrick, Koslov. Trainer: Lutz Lindemann.
Tore: 0:1 Koslov (30. – Kopfball nach Freistoß Krauß von rechts), 0:2 Koslov (32. - Nahdistanz nach Eckball Hartmann von links), 0:3 Koslov (35. - Fernschuss ca. 22m in den rechten Winkel). Schiedsrichter: Hofmann (Dachwig). Verwarnungen: Werner (40. - Foul) - Koslov (38. - Handspiel). Ecken: 1:2 (1:2). Abseits_: 1:3 (1:1). Chancen: 4:7 (2:4). Freistöße: 26:23 (14:11). Zuschauer: 908 (ca. 200 VFC-Fans). Äußere Bedingungen: ca. +8 Grad, gut bespielbare Spielfläche, bedeckt.


13.04.05 - Trainerstimmen zum Spiel: FSV Zwickau - HFC -
Lutz Lindemann (HFC):
Zunächst müssen Sie wissen, dass ich mit Uwe Ferl befreundet bin und wir uns natürlich auch Informationen austauschen. Heute tut es mir ganz persönlich leid, weil er in den letzten Wochen mit seiner Mannschaft gute Ergebnisse erzielt hat. Wir hatten, im Unterschied zu ihm, einen Denis Koslov, der aus drei Chancen drei Tore gemacht hat. Gespielt hat meine Mannschaft nicht besonders. Die erste halbe Stunde war ausgeglichen. Da hat man gemerkt, dass Zwickau wollte. Dann kamen diese drei Schläge, von der sich keine Mannschaft erholt. Deshalb haben wir hier gewonnen und sind zufrieden. Auch wir brauchen die Punkte, aber Uwe hätte sie sicher mehr gebraucht. Ich drücke den Zwickauern die Daumen. Wir werden am Wochenende in Sondershausen spielen. Da können wir vielleicht helfen, denn wir wollen gewinnen.
Uwe Ferl (Trainer des FSV):
Schönen Dank für die trostreichen Worte, aber lieber hätte ich heute etwas Trost gespendet. Aber so ist es nun einmal im Fußball. Wir haben eigentlich gut begonnen und dreißig Minuten gegen eine, von den Namen her, gut besetzte hallesche Mannschaft, einige Akzente gesetzt. Dann hat aber der Individualist Denis Koslow drei, vier Möglichkeiten bekommen, wo er dann meistens zuschlägt. Das war heute der Unterschied. Dies muss man ganz fair sagen. Trotzdem möchte ich mich auch bei den Zuschauern bedanken, wie sie z.B. reagiert haben, als Spieler ausgewechselt wurden sind. Ich denke schon, dass die Zuschauer sensibel genug sind und gemerkt haben, dass Trainer und Mannschaft in den letzten Wochen ordentlich miteinander gearbeitet haben. Wir werden bis zum Schluss alles versuchen, da gibt es keinerlei Diskussion. Man ist erst abgestiegen, wenn dann wirklich soweit ist. Ich glaube nach wie vor an die Mannschaft.


10.04.05 - HFC-Frauen 0:0 in Rostock -
Unsere Frauenmannschaft konnte, wie schon in der Vorwoche beim 0:4 gegen den FSV Schwerin, auch beim Tabellenneunten PSV Rostock keinen Treffer erzielen. Die gegen den Abstieg kämpfenden PSV-Mädchen hatten tüchtig Beton angerührt und standen zumeist mit zehn Spielerinnen in der Abwehr. Die Noack-Schützlinge versuchten alles und erarbeiteten sich auch eine Menge Chancen. „Doch das Runde wollte einfach nicht in das Eckige.“, kommentierte der HFC-Coach nach dem Spiel. „Gegen die eng stehenden Rostockerinnen war Fußball kaum möglich. Ich kann meinen Mädchen keinen Vorwurf machen, denn sie haben alles versucht. Auch die berühmte Brechstange reichte am Ende nicht. Ich bin sehr enttäuscht, dass uns nicht wenigstens ein Tor gelungen ist und wir mit einem 1:0 nach Hause fahren“, resümierte Dietmar. Dieses eine Tor war zehn Minuten vor dem Abpfiff schon so gut wie im Kasten, aber Susan Heuser setzte einen Foulelfmeter an den Pfosten.


10.04.05 - HFC-Nachwuchs stillt Torhunger -
Neben dem erfreulich klaren 4:0-Erfolg unserer Regionalliga A-Junioren gegen den SV Babelsberg 03, gab es auch in den anderen Alterklassen zum Teil recht deutliche Siege für den Club. So gewannen die B-Junioren in der Verbandsliga ihr Heimspiel gegen Fortuna Magdeburg mit 3:0. Ebenfalls in einem Heimspiel besiegte unsere B-Landesligamannschaft den BSV Halle-Ammendorf mit 5:0. In der C-Junioren-Verbandsliga unterlag unsere Mannschaft dem Gast vom VfL Halle 96 mit 1:3. Mit dem gleichen Ergebnis musste die C-Junioren-Landesligamannschaft die Heimreise von FSV Nienburg antreten. Beide D-Junioren fuhren klare Siege ein. Die Verbandsligamannschaft gewann in dieser Alterklasse ihr Heimspiel gegen den FSV 67 Halle mit 6:0, während die Landesligaelf mit einem 13:0-Sieg vom BSV Halle-Ammendorf zurück kehrte. Auch die E1-Junioren gewannen bei den Ammendorfern deutlich mit 15:0. Jeweils auf dem Sandanger siegten die E2 (8:0 gegen den FC Halle-Neustadt) und unsere Jüngsten (die F-Junioren) mit 5:0 gegen Motor Halle.
Die A-Junioren-Verbandsligamannschaft war an diesem Wochenende spielfrei.


09.04.05 - A-Junioren 4:0-Sieger gegen Babelsberg -
In der NOFV-Regionalliga gewannen unsere A-Junioren ihr "Sechspunkteheimspiel" auf dem Sandanger gegen den SV Babelsberg 03 souverän mit 4:0. Die Tore erzielten Sebastian Schmidt, der vom FC Sachsen Leipzig ausgeliehene "Ex-Vfler" Kokot und Kongejeli (2). Damit belegen sie momentan den klassenerhaltenden 9. Tabellenplatz. Leider überschneiden sich die Heimspieltermine sehr oft mit den Oberligaspielen unserer Mannschaft. Aber das nächste Heimspiel sollte mehr Zuschauer anlocken. Am Sonntag, den 24.04.2005, 12.00 Uhr geht es auf dem Sandanger gegen Hertha 03 Zehlendorf. Zwischenzeitlich spielen unsere Jungs am nächsten Wochendende im Landesderby beim 1. FC Magdeburg.


09.04.05 - Mit Kampf und Moral zum 1:1 gegen Plauen - 10 Mann holen einen Punkt - Zu zehnt erkämpften sich die Mannen des Clubs einen hoch verdienten Punkt gegen den Tabellenzweiten VFC Plauen. Der HFC machte von Anfang an ein gutes Spiel, jedoch die Gäste gingen nach einem Freistoßtor von Grund in Führung (17.). Christian Fährmann sah in der 25. Minute die rote Karte nach einer Tätlichkeit. Danach war die Mannschaft stark verunsichert und Plauen dominierte. Nach Wiederanpfiff fiel dann der viel umjubelte Ausgleich durch Irakli Gemazashvili (50.) nach Vorarbeit von Denis Koslov. Auch mit einem Mann weniger blieb der HFC gefährlich. Die Plauener bemühten sich, aber mit großen Kampf hielten die HFCer dagegen. Trainer Lutz Lindemann zeigte sich nach dem Spiel auch hoch zufrieden mit der Mannschaftsleistung.

09.04.05: Spielbericht - Intakte HFC-Moral: Lindemann-Schützlinge mit viel Beifall in die Katakomben geschickt -
Vor einer enttäuschenden Kulisse von nur 915 Zuschauern erkämpfte sich der HFC, über eine Stunde in Unterzahl spielend, ein völlig verdientes 1:1 gegen den Meisterschaftsmitfavoriten aus dem Vogtland. Nach einer allgemeinen Abtastphase in den ersten fünf Spielminuten beherrschten die Rot-Weißen die Szenerie und verbannten die Spitzenstädter fast ausnahmslos in ihre eigene Hälfte. In der 13. Minute brannte es erstmals im VFC-Strafraum, doch Petr Grund konnte eine Fährmann-Ecke noch von der Torlinie schlagen. Die Gäste imponierten vorerst durch ihre ruppige Zweikampfführung und suchten vor allem in Christian Fährmann ihr ständiges Opfer. Dies sollte dann auch spielentscheidend sein,weil sich der Berliner in der 26. Minute zu einer Tätlichkeit provozieren ließ, die zu einer Roten Karte führte. Zwischenzeitlich hatte, wie aus heiterem Himmel, Petr Grund mit einem 20m-Freistoß zum 1:0 eingeschossen. Lutz Lindemann kommentierte zu dieser empfindlichen Führung der Gäste: „Keiner kennt Grund und dessen Freistöße besser als ich. Ausgiebig hatten wir darüber gesprochen, doch Nico Breitkopf öffnete die Lücke in der Mauer und ließ Matthias Küfner keine Abwehrchance.“ Dennoch schien dieser VFC-Treffer nur eine glückliche Zwischenstation zu sein, denn Michel Petrick verpasste danach gleich zweimal den fälligen Ausgleich (23./25.). Mit dem Feldverweis von Christian Fährmann bekam das Spiel eine deutlich Wende und die Gelb-Schwarzen dominierten fortan die Partie, nutzen aber ihre Chancen durch M. Pannach (30.) und Paulick (33.) nicht. Nicht zufällig kamen diese beiden Plauener Mittelfeldspieler zu den klarsten Chancen, denn ihre beiden Stürmer (Zapyshnyi und Reimann) waren bei Lars Georg und Mentor Miftari völlig abgemeldet. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gab es für die Hallenser einen weiteren Tiefschlag. Nico Breitkopf erlitt in der 37. Minute (ohne gegnerische Einwirkung) einen Muskelfaserriss im Oberschenkel und musste verletzt ausscheiden. Für ihn kam Reimund Linkert ins Spiel.
Umnittelbar nach dem Wiederanpfiff, des immer schwächer werdenden Schiedsrichter Norman Herzberg aus Rostock (hatte auch das Punktspiel beim 1. FC Magdeburg gepfiffen), nutzen die Hallenser ihre erste Chance zum 1:1. Denis Kolov spielte mit einem Querpass den Ex-VFCer Irakli Gemazashvili frei, der aus 15 m den Ball direkt in das kurze Eck schlenzte. Der Georgier hatte damit sich und seine Mannschaft in die Herzen der Zuschauer geschossen. Die Lindemann-Schützlinge wurden von den Zuschauern in Kampf getrieben. Immer wieder war es HFC-Kapitän Holger Krauß, der mit vorbildlichem Zweikampfverhalten das Feuer am lodern hielt und die Funken auf die Zuschauertraversen überspringen ließ, obwohl ihm so mancher Finalpass einfach nicht gelingen wollte. Auch wenn die Gäste in der zweiten Halbzeit deutlich mehr Spielanteile hatten, die besseren Chancen besaßen die jetzt konternten Gastgeber. So verpassten in der 64. Minute Denis Koslov und Michel Petrick eine Doppelchance, die Geburtstagskind Jens Golle zunichte machte. Die Plauener hatten große Probleme ihre unübersehbare Überzahl zu nutzen und erarbeiteten sich kaum zwingende Chancen. Alle Schussversuche machte der HFC-Keeper Matthias Küfner zunichte, der, zehn Minuten vor Spielschluss, vom eingewechselten Popa verletzt wurde, aber bis zum Schluss seinen Kasten sauber hielt. Ganze fünf Minuten ließ dann Schiedsrichter Herzberg nachspielen (Tino Vogel: „Der NOFV sollte ernsthaft darüber nachdenken solche unerfahrene Schiedsrichter in einem Oberligaspitzenspiel anzusetzen!“), ohne dass sich noch eine ernsthafte Chance auf beiden Seiten ergab. Mit viel Beifall (da gab es selbst bei überzeugenden HFC-Heimsiegen schon wesentlich weniger) verabschiedenten die „HFC-Treuen“ ihre Mannschaft in die Katakomben und gingen durchaus zufrieden mit einem Punktgewinn nach Hause.

09.04.05 - STATISTIK: HFC - VFC Plauen 1:1 (0:1) -
HFC (rot-rot): Küfner - Georg, Gleis, Miftari - Kamalla (54. Trehkopf), Petrick, Fährmann, Krauß, Gemazashvili - Breitkopf (37. Linkert), Koslov. Trainer: Lutz Lindemann.
VFC (gelb-schwarz): Golle - Grund (65. Pietsch), Hölzel, Dashi - Risch, T.Pannach (64. Popa), Schulze, M.Pannach, Paulick - Zapyshnyi, Reimann. Trainer: Tino Vogel.
Tore: 0:1 Grund (17. – direkter Freistoß), 1:1 Gemazashvili (50. - Vorarbeit Koslov). Schiedsrichter: Norman Herzberg (Rostock). SRA: Schulze, Barsch. Verwarnungen: Gleis (33. - Foul), Kamalla (53. - Foul), Krauß (56. - Foul), Gemazashvili (84. - Foul) - T.Pannach (15. - Foul), Schulze (24. - Foul), Paulick (45. - Foul), Risch (88. - Foul), Dashi (90. - Foul). Rote Karte: Fährmann (26. - Tätlichkeit). Ecken: 4:6 (3:3). Abseits_: 1:0 (0:0). Chancen: 6:5 (2:2). Freistöße: 23:28 (12:13). Zuschauer: 915 (ca. 100 VFC-Fans). Äußere Bedingungen: ca. +9 Grad, gut bespielbare Spielfläche, bedeckt.


09.04.05 - Trainerstimmen zum Spiel: HFC - VFC Plauen -
Tino Vogel (VFC Plauen):
„Wir sind heute hier nach Halle gefahren, um dieses Spiel zu gewinnen. Dieses Ziel haben wir leider knapp verfehlt. Wir sind relativ schwer in beide Halbzeiten hineingekommen. Machen aber in der ersten Halbzeit durch einen guten Freistoß von Petr Grund das 1:0 und haben dann auch noch eine gute Kopfballchance, wo Halle auf der Linie klärt. Die Rote Karte von Christian Fährmann war dann nicht so einfach zu verkraften. Das haben wir auch zur Halbzeit angesprochen. Da tut sich jede Mannschaft gegen zehn Mann schwer. Im Prinzip war das heute auch wieder so. Wir haben auf der rechten Abwehrseite einen groben Fehler gemacht, den hat Halle bestraft. Dann hatten beide Mannschaften gute Möglichkeiten. Wir hatten dabei, die eine oder andere auch mehr. Dem entsprechend ist das Unentschieden gerecht.
Mir ist unerklärlich, warum ein so unerfahrener Mann aus Rostock hier pfeifft. Der hat hier mit Karten herum geschmissen, die teilweise für Lapalien waren. Bei uns sind drei Spieler mit Nasenbluten vom Platz gegangen. Das verstehe ich überhaupt nicht. Da sollte der NOFV vielleicht einmal überlegen und in solchen Spitzenspielen erfahrene Referees ansetzen."
Frage:
Haben ihre Spieler genug getan, um nach der Halbzeit das Spiel auch zu gewinnen?
Antwort:
Nach der Halbzeit war das natürlich nicht der Fall, sonst hätten wir den Ausgleich nicht bekommen. Der Ausgleich fällt aus einer Situation heraus wo wir eine klare Ecke hätten bekommen müssen. Dann bekommt Halle eine Ecke, das war ein Witz für mich. Da kann ich nur darüber lachen. Ich habe meinen Spieler danach befragt und er sagte mir, dass er schon Gelb hatte und ihn der Schiedsrichter provozieren wollte. Es war eine klare Ecke für uns, aber wir haben uns in dieser Situation taktisch schlecht verhalten. Deshalb hat Halle verdient den Ausgleich gemacht.
Natürlich wollten wir nach unserer 1:0-Führung sicher stehen und selbst Konter fahren. Die Hallenser hatten schon in der ersten Halbzeit einige Kontermöglichkeiten, die wir natürlich zu aller erst verhindern wollten. Deswegen sind wir nach der Halbzeit nicht gleich vorn drauf gegangen. Bis zu unserem Abwehrfehler war das auch in Ordnung. Dann war das vielleicht verkehrt. Trotzdem hatte wir danach noch die eine oder andere Chance, aber eben nicht das nötige Glück. Aber wenn vor der Saison jemand gesagt hätte, dass sich Halle über ein Unentschieden über uns freuen würde, dann denke ich mal, sind wir so schlecht nicht.
Wir sind ja nicht Real Madrid. Wir haben bislang eine Riesenserie gespielt und irgendwann macht jede Mannschaft auch einmal ein Unentschieden. Ich hoffe, dass dies auch den Jenaern passiert, denn die spielen ja auch noch hier. Das wird für sie auch kein leichter Gang. Da spielen vielleicht einige Hallenser wieder am Limit, wie sie dies heute getan haben. Wenn man zum Beispiel heute Denis Koslov gesehen hat, dann wäre Lutz Lindemann damit sehr zufrieden.
Frage:
Welche Verletzung hat Petr Grund?
Antwort:
Petr hatte eine Innenbandverletzung. Deshalb hat er schon gegen Dessau nicht gespielt. Michel Petrick ist ist wohl etwas ungestüm in den Zweikampf gegangen, so dass die Verletzung wieder aufgebrochen ist. Für ihn wird wohl jetzt Robert Pietsch spielen.
Lutz Lindemann (HFC):
Uns ereilten vor dem Spiel einige Hiobsbotschaften. Friedrich kann nicht spielen, Trehkopf konnte eigentlich nicht spielen und heute Mittag hatte sich auch noch Hartmann abgemeldet. Damit war für mich der Kader sehr eng. Trotzdem haben wir es versucht, anders als gegen Sachsen Leipzig zu agieren. Das ist uns auch gelungen. Ich erinnere mich, dass wir nach einer Ecke eine Chance durch Michel Petrick per Kopf hatten, wobei er deutlich behindert wurde. Danach vergibt er am Sechzehnmeter eine zweite Möglichkeit. Dann passiert uns die Geschichte mit dem Freistoß. Keiner kennt Petr Grund so gut wie ich. Wir haben vor dem Spiel darüber auch lange genug gesprochen. Aber Nico Breitkopf hat die Lücke gelassen und ist aus der Mauer heraus getreten. Damit lagen wir 0:1 zurück und dann war es natürlich schwer gegen die Plauener. Die bekanntlich eine starke Kontermannschaft sind und mit Reimann und Zapyshnyi zwei gute Stürmer haben. Dann waren wir dezimiert und ich habe zur Halbzeit noch einmal an die Moral erinnert. Und ich denke, wer im Stadion war, hat gesehen, dass diese dann auch in Ordnung war. Wir haben es versucht über Konter, die eine oder andere Möglichkeit noch zu kriegen.
Dieses Unentschieden bewerte ich natürlich viel höher, als das gegen den FC Sachsen Leipzig.
Frage:
Hat der HFC heute die Peinlichkeit von Dresden ausgemerzt, wo sie gegen nur neun Gegner gespielt haben?
Antwort:
Ich denke das Spiel in Dresden war an Peinlichkeiten nicht zu toppen. Heute hat sich die Mannschaft selbst bewiesen, dass die Mannschaft lebt und auch einer für den anderen kämpft. Das war in der heutigen Situation sehr wichtig.
Frage:
Muss der HFC-Trainer in der jetzigen Personalsituation die Fußballschuhe am Mittwoch in Zwickau selbst noch einmal anziehen?
Antwort:
Es ist natürlich schon eng. Wir müssen jetzt schauen wer da am Mittwoch zur Verfügung steht. Ich denke, dass Trehkopf wieder zur Verfügung stehen wird, der in dieser Woche richtig krank war. Wahrscheinlich müssen wir auch noch Spieler aus der 2. Mannschaft hinzuziehen. Das weiß ich noch nicht. Aber wir werden auf jeden Fall elf Spieler finden und ohne mich in der Anfangsformation.
Frage:
Was ist mit der Roten Karte von Christian Fährmann? Er betrachtet sich als unschuldig?
Antwort:
Ich habe diese Situation ich nicht gesehen. Deshalb werden Sie Verständnis dafür haben, dass ich mich jetzt dazu nicht äußere. Das werden wir intern tun. Darüber möchte ich erst einmal schlafen. Auch Christian Fährmann sollte jetzt nicht sagen, ich bin unschuldig. Ich äußere mich jetzt nicht dazu und auch nicht über Konsequenzen. Wir werden das klären. Diese Klärung ist in guten Händen.


08.04.05 - 1:0 im Stadtderby - Marcus Jähne entschied die Partie gegen den VfL 96 -
Am heutigem Abend gewann unsere 2. Mannschaft im Verbandsligaspiel gegen den Stadtrivalen VfL Halle 96 mit 1:0. In einer starken Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit verpassten die Strozniak-Schützlinge eine klare Führung, wobei Daniel Weimann (33.) mit einem Freistoß und Marcus Jähne (38.) mit einer Hundertprozentigen aus Nahdistanz, zwei Riesenchancen vergaben. Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff machte es dann "Mucki" besser und schob einen Kövarie-Querpass in die Maschen. In den letzten 30 Minuten hatte der VfL deutlich mehr vom Spiel, kam aber nur zu einer klaren Chance, die, der später vom Platz geflogene, Felix Hesse in der 60. Minute mit einem Freistoß vergab. Sebastian Rossberger reagierte großartig. Zwei Minuten vor dem Abpfiff "kniff" Marcus Jähne, nach einem herrlichen Römer-Zuspiel, vor VfL-Keeper Daniel Richter und vergab die letzte Möglichkeit. Für eine gut organisierte Abwehr sorgte Jan Eberhardt auf der ihm ungewohnten Liberoposition. Er kam in der 20. Minute für den mit einer Kopfverletzung ausgeschiedenen David Quidzinski ins Spiel. "VfL-Urgestein" Grosche war recht agil und immer wieder motivierend für seine jungen Mitspieler. In den HFC-Strafraum kam er aber nur selten. Wenn es dann doch einmal passierte, dann hatten ihn "Schulle" und Marko Schädlich (Foto links) immer sicher im Griff.
Auch HFC-Oberliga-Trainer Lutz Lindemann und einige seiner Spieler waren auf dem "Bölli" anwesend.
STATISTIK:
HFC II - VfL Halle 96 1:0 (0:0)
HFC II (rot-rot): Rossberger - Schädlich, Quidzinski (20. Eberhardt), Schultz - Römer, Große, Kindling, Wirsing, Weimann (89. Sponer) - Jähne, Kövari (75. Pilz). VfL (blau-blau): Richter - Jeckel (84. Friedrich), Arnold, Riemann, Sitte, Lüdicke (77. Bottke), Grosche, Dietze (57. Said), Lehmann, Hesse, Georgius.
Tor: 1:0 Jähne (50.- Vorarbeit Kövari). Schiedsrichter: Schramm. SRA: Agte, Herzog. Verwarnungen: Wirsing, Schultz - Sitte, Grosche, Jeckel. Gelb-Rot: Hesse. Zuschauer: ca. 350


07.04.05 - Morgen gibt´s das kleine Stadtderby -
Nachdem abstinenten HFC-Fußball-Mittwoch gibt es morgen schon den Wochenendauftakt im Stadion am Böllberger Weg. Um 18.00 Uhr trifft unsere 2. Mannschaft im Stadtderby auf den VfL Halle 96. Während die „Strozniak-Schützlinge“ mit breiter Brust aus Völpke zurückkehrten und durch das 1:0 drei wichtige Punkte mitbrachten, mussten die Blau-Roten beim Ex-Oberligisten in Braunsbedra ohne Tor und ohne Punkt die Heimreise antreten. Diese bittere Auswärtsniederlage brachte die Kampa-Schützlinge wieder nahe einem Abstiegsplatz, den die Geiseltaler durch das Tor von Stier wieder verlassen konnten. Unsere „Fohlen“ stehen zwar zwischen Gut und Böse, wollen aber unbedingt einen klaren Erfolg vor hoffentlich vielen Zuschauern. Schließlich ist da ja auch noch eine Rechnung vom Hinspiel offen, das unsere Reserve vor über 600 Zuschauern im Stadion am Zoo mit 1:2 verlor. Beide Torschützen dieses Spieles, der Brasilianer Issac Chaves (2/VfL) und Enrico Kricke (1/HFC) stehen nicht mehr in den aktuellen Aufgeboten der Teams.

06.04.05 - Eine englische Woche fürs Auge -
Am heutigen Mittwochabend geht es für 14 Oberligateams am 27. Spieltag wieder um Punkte. Während der HFC aus der vergangenen englischen Woche fünf Punkte holte und in drei Spielen unbezwungen blieb, aber leider fußballerisch wenig überzeugen konnte, sehen die Lindemannschützlinge diesmal nur zu. Das Spiel beim ZFC Meuselwitz wurde auf Wunsch der Thüringer auf den 11. Mai verlegt. Auch das Spiel Sonderhausen gegen Eilenburg findet erst im kommenden Monat statt. Interessant dürften die Heimauftritte beider Meisterschaftsanwärter werden. Bestehen beide diese Runde schadlos, wovon auszugehen ist, dann könnte unsere Mannschaft den Meisterschaftsausgang wesentlich beeinflussen. Ein Sieg am kommenden Samstag gegen den VFC Plauen würde wohl aus Jenaer Sicht schon eine Vorentscheidung bringen. Der FC Carl Zeiss Jena wäre so gut wie durch. Gelingt den Vogtländern im KWS aber ein Dreier und die Weber-Schützlinge unterliegen bei uns in der Saalestadt, dann käme es am letzten Spieltag im Vogtlandstadion mit der Partie VFC gegen JENA zu einem echten Meisterschaftsendspiel. VFC-Trainer Tino Vogel gibt’s sich recht optimistisch: „Wir haben nicht den Druck, den Jena hat. Es ist wohl auch so, dass Zeiss jetzt einmal wieder dran ist. Doch sollte der Spitzenreiter noch schwächeln, wollen wir natürlich da sein. Deshalb müssen wir nur unsere eigenen Spiele gewinnen.“ Also auch das in Halle, doch gab es in den letzten Jahren zwar immer spannende Spiele, aber meist einen punktenten HFC. In den beiden letzten Heimspielen sogar jeweils einen Sieg (1:0, 2:1) für die Rot-Weißen. So werden die Hallenser in dieser englischen Woche nicht nur nach London schauen, wo es heute den CL-KNaller Chelsea vs. FC Bayern gibt, sondern sicherlich auch ein Auge auf die Ergebnisse und die Spielanalyse der kommenden Oberligagegner werfen.


06.04.05 - Lars Georg bleibt beim HFC - Das „HFC-Urgestein“ Lars Georg, der seit 1997 dem Halleschen FC angehört und bisher 217 Punktspiele (19 Tore) für den Oberligisten absolvierte, verlängerte seinen Vertrag bis zum 30.06.2007. Der 31-jährige Defensivallrounder steht als einzig verbliebener Spieler seit dem Wiederaufstieg nunmehr schon die fünfte Saison im Oberligateam und meint dazu: „Ich bin Hallenser, stehe zu meiner Heimatstadt und unserem HFC und freue mich, dass ich weiterhin meinen Beitrag zu einer sportlichen Weiterentwicklung des ´Clubs´ leisten kann. Das sehr gute Umfeld und die daraus auch für mich resultierenden Perspektiven sowie unsere treuen Fans machten mir meine Entscheidung leicht.“


03.04.05 - HFC-Nachwuchs mit durchwachsenem Wochenende -
Trotz dreier Niederlagen: Die A-Junioren (10. der Tabelle) verloren mit 1:3 beim FC Sachsen Leipzig, die B-Junioren-Verbandsliga (6.) 2:3 beim Tabellenführer VfL Halle 96 und unsere Kleinsten (F-Junioren/4.) mit 9:1 bei der SG BUNA Halle, gab es noch reichlich Tore und Siege zu feiern. In der Verbandsliga siegten die A-Junioren 5:0 gegen den MSV Börde. Beim VfB Sangerhausen gewannen unsere C-Verbandsligamannschaft (7.) mit 4:2 und die D-Verbandsligamannschaft (5.) sogar 7:2. In der B-Landesliga festigte unsere Mannschaft durch einen 4:3-Erfolg beim MSV Eisleben die Tabellenspitze. Ebenfalls auf den ersten Plätzen stehen die C-Landesligamannschaft (2:1 gegen Schwarz-Gelb Bernburg) und die D-Junioren (19:0 gegen den FC Halle-Neustadt). Auch unsere E1-Junioren bleiben nach dem 9:0 gegen Buna Halle Spitzenreiter in der halleschen Kreisliga. Die 2. E-Jugendvertretung gewann ihr Pflichtfreundschaftsspiel in Reideburg souverän mit 6:1.


03.04.05 - HFC-Frauen verloren 0:4 gegen Schwerin -
Nach dem 3:1-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen den Adlershofer BC ging es am heutigen Vormittag wieder in ein "Aufstiegsendspiel". Dabei unterlag unsere Frauenmannschaft im Stadion am Böllberger Weg dem Tabellenachten FSV 02 Schwerin deutlich mit 0:4. Beide Mannschaft trennen, bei einem Nachholsspiel für die Norddeutschen, nur noch vier Punkte. Der FSV Schwerin hat ebenso wie der HFC, BW Hohen Neuendorf, der USV Jena II und der FFV Neubrandenburg, die Lizenzunterlagen zum Aufstieg in 2. Bundesliga beantragt. Trotz des bitteren Rückschlags, ist der Sprung nach oben für das Noack-Team immer noch möglich. Allerdings müssen die Rot-Weißen noch bei allen "Lizenzierungspartnern" jeweils auswärts antreten.


02.04.05 - HFC-Reserve gewinnt 1:0 in Völpke -
Auch im dritten Rückrundenspiel blieben die HFC-Fohlen ohne Gegentreffer. Durch ein Freistoßtor von Daniel Weimann (55.) gewannen die Strozniak-Schützlinge beim Meisterschaftsanwärter und noch amtierenden Landespokalsieger TSV Völpke mit 1:0. Die Vöplker rutschen nach ihrer dritten Heimniederlage auf den 3. Platz zurück. Tabellenführer Lok Stendal erreichte in Wolfen nur ein 0:0, während Sangerhausen beim Verbandsligaletzten Einheit Wernigerode mit 2:0 gewann.
Der HFC II festigte mit seinem vierten Auswärtserfolg den 6. Tabellenplatz und dürfte einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan haben. "Stroze" kommentierte zum Spiel: "Wir haben völlig verdient gewonnen. Unser Sieg hätte sogar um einen Treffer höher ausfallen müssen. Schon in der ersten Halbzeit traf Stefan Ebeling nur die Latte. Auch kurz vor dem Abpfiff gab es für uns noch einen Treffer ans Quergebälk. Unsere Abwehr stand sehr sicher. Ich habe heute dem äußerst trainingsfleißigen Sebastian Roßberger eine Chance im Tor gegeben und hat er hat mich erwartungsgemäß nicht enttäuscht."


02.04.05 - Küfner und "Ferry" retten die Serie - 1:1 gegen Sachsen Leipzig -
Auch im 14 Aufeinandertreffen im Kurt-Wabbel-Stadion konnten die Sachsen aus Leipzig keinen Sieg landen. Dies verdankte der HFC in erster Linie seinem gut aufgelegten Torwart Matthias Küfner (der heute für zwei weitere Jahre in Halle unterschrieb) und Christian Fährmann, der kurz vor dem Ende mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den 1:1 Ausgleich erzielte. Die Gäste waren über weite Strecken des neunzig Minuten spielbestimmend und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Eine Unstimmigkeit in der halleschen Abwehr nutzte dann Toku zur Führung (73.). Der Club blieb vor allem in der zweiten Hälfte blass und sah sich zeitweise in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Der erlösende Ausgleich sollte jedoch Auftrieb geben für das nächste Spiel gegen den VFC Plauen.


02.04.05 - Ferry holte den Sachsen noch einen Punkt aus dem schon gepackten Koffer -
Spielbericht: Zwei Minuten vor dem Spielende schafften die lange Zeit klar unterlegenen Rot-Weißen noch den 1:1-Ausgleich. Reimund Linkert, gerade 10 Minuten im Spiel, tanzte auf der linken Seite zwei Leipziger aus und passte den Ball präzise an die Strafraumlinie. Christian Fährmann nahm den Ball direkt und verwandelte aus etwa 15 Metern.
Nach einer noch relativ ausgeglichenen ersten Hälfte, in der beide Mannschaft vor knapp 3.500 Zuschauern ein hohes Tempo gingen, dominierten die Grün-Weißen in den zweiten 45 Minuten eindeutig und vergaben durch Ronny Kujat, Robert Niestroj sowie Daniel Ferl (66. Kopfball an die Latte) hochkarätige Chancen. In der 73. Minute gingen sie dann durch ihren besten Spieler Farat Toku völlig verdient in Führung. Dabei nutzte er ein Missverständnis in der halleschen Abwehr (wobei auch Matthias Küfner nicht gut aussah) per Kopf aus Nahdistanz. Nur zwei Minuten später war Toku der gesamten HFC-Abwehr auf und davon gelaufen, scheiterte aber mit seinem Lupfer am HFC-Keeper. Mit einem Kopfball aus knapp fünf Meter Entfernung verpasste es Ronny Kujat (76.) das Spiel endgültig zu entscheiden.
Bemerkenswert aus HFC-Sicht ein 35m-Freistoß von Holger Krauß (79.), den Jan Burmeister, wie schon einmal in der ersten Halbzeit, glänzend parierte. HFC-Coach Lutz Lindemann brachte in der 78. Minute noch zwei neue Offensivspieler und wurde für diese Entscheidung belohnt. Während Denis Koslov sich gegen seine alten Rivalen ebenso so wenig durchsetzen konnte, wie Nico Breitkopf gegen seine neuen Mitspieler, blühte Reimund Linkert in den letzten zehn Spielminuten förmlich auf und war der Wegbereiter eines überaus glücklichen Unentschieden gegen den FC Sachsen Leipzig. HFC-Coach Lutz Lindemann betrachtete diesen Punktgewinn als einen Erfolg für die in den letzten Wochen so stark angeschlagenen Moral seiner Mannschaft.
Vor dem Spiel gab es noch zwei angenehme und freudvolle Dinge für den HFC festzuhalten. HFC „Urgestein“ Lars Georg feiert heute seinen 31. Geburtstag (dazu herzlichen Glückwunsch!) und Matthias Küfner (auch heute wieder der beste Spieler des HFC) unterzeichnete unmittelbar vor Spielbeginn einen neuen Zweijahresvertrag (bis 30.06.2007) bei unserem Verein.
Einen 3:1-Erfolg für den FC Sachsen Leipzig gegen den HFC gab es am Vormittag im Regionalligaspiel beider A-Juniorenmannschaften.
02.04.05 - Trainerstimmen zum Spiel: HFC - FC Sachsen Leipzig -
Wolfgang Frank (FC Sachsen Leipzig):
„Ich denke wir haben heute das beste Spiel der letzten Wochen gemacht. Die Einstellung war von Anfang an einfach top. Wir haben uns sehr viele Chancen herausgearbeitet. Leider sind wir dafür nicht belohnt wurden. Wir haben aber eben gesehen, dass wir mit der richtigen Einstellung Permanenz auf den Platz bringen. Es zeigten sich auch Defizite, aber daran arbeiten wir. Das werden wir auch in den Spielen, die so laufen wie das heutige,besser machen. Das Gegentor zum Schluss war schon recht ärgerlich. Das sind eben so Sachen, die einfach im Fußball passieren.“
Lutz Lindemann (HFC):
"Für beide Mannschaften ging es ja nicht mehr um allzuviel, da wir ja von der Tabellenspitze ziemlich weit entfernt sind. Aber ich denke es war ein Derby mit klaren Vorteilen für den FC Sachsen. Da dürfen wir uns die Augen absolut nicht verkleistern. Dass, was diese Woche auf unsere Mannschaft eingeflossen ist, war nicht so einfach. Nach dem Sieg gegen Dessau gab es dieses sonderbare 2:2 in Dresden. Da gab es mehr Diskussionen zwischen den Spielern und mir,als Training. Da wollten wir heute natürlich etwas über die Moral machen. Die Moral meiner Mannschaft war in Ordnung. Deswegen ist dieser Punkt zwar glücklich, aber in diesem Sinne wichtig. Wir waren weit davon entfernt die Sachsen in Bedrängnis zu bringen. Sie waren clever und das sollten wir auch sportlich anerkennen. Wir haben einen Punkt geholt, der für unsere Mannschaft sehr wichtig ist, wenn man die Moral betrachtet. Ansonsten war ich fußballerisch nicht zufrieden. Das war einfach zu wenig, auch von der Zweikampfführung der Mannschaft.
Einen besonderen Fußball haben wir in diesem Frühjahr nicht gespielt. Es wäre auch vermessen zu glauben, wir spielen jetzt mit großem Glanz. Die Mannschaft kann im Moment nur über die eigene Moral oder über Konter sowie körperliche Aktivität Spiele gewinnen. Den fußballerischen Glanz haben wir schon seit Wochen nicht gesehen. Deswegen hatte ich heute auch eigentlich nichts anderes erwartet. Wir haben heute vieles versucht, aber der Gegner war einfach besser."
02.04.05 - STATISTIK: HFC - FC Sachsen Leipzig -
HFC (rot-rot): Küfner - Trehkopf, Gleis, Friedrich - Georg, Kamalla (54. Hartmann), Fährmann, Krauß, Gemazashvili (78. Linkert) - Breitkopf (78. Koslov), Petrick. Trainer: Lutz Lindemann.
Sachsen (grün-weiß): Burmeister - Wejsfelt, Jack, Kittler, Gerster - Ferl, Niestroj, Toku, Noll - Seiffert, Kujat (90. Schwesinger). Trainer: Wolfgang Frank.
Tore: 0:1 Toku (73. – Kopfball), 1:1 Fährmann (88. - Vorarbeit Linkert). Schiedsrichter: Ronald Koch (Potsdam). SRA: Schmidt, Gericke. Verwarnungen: Trehkopf (68. – Foul) - Kittler (85. - Foul). Ecken: 4:6 (3:2). Abseits: 5:4 (0:0). Chancen: 5:9 (2:3). Freistöße: 15:17 (8:8). Zuschauer: 3.418 (ca. 1.000 Sachsen-Fans). Äußere Bedingungen: ca. 11 Grad, gut bespielbare Spielfläche, sonnig.
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