
06.09.10 – TV-Serie zum Stadion-Neubau
Doku-Soap „Die Stadionbauer“ bei TV Halle startet im September
Auf eine ganz besondere TV-Premiere können sich die TV Halle-Zuschauer im September freuen. Am Mittwoch, 22. September 2010, flimmert um 18.20 Uhr die erste Ausgabe der TV-Serie „Die Stadionbauer – Halles neue Fußballarena entsteht“ über die Fernsehbildschirme in Halle und dem Umland. Ein ganzes Jahr lang begleitet der hallesche Regionalsender die umfangreichen Bauarbeiten an der Kantstraße, vom ersten Spatenstich Anfang September bis zum geplanten Eröffnungsspiel im Herbst 2011. Aller 14 Tage gibt es eine neue Folge im Fernsehen zu sehen, insgesamt sind 26 Folgen geplant. Und die Stadionbauer aus Halle erobern auch das Internet, denn die gesamte TV-Serie wird zusätzlich online abrufbar sein.
TV Halle-Geschäftsführer und Programmchef Ralf Schietrumpf freut sich auf den neuen Programmhöhepunkt. „Für uns ist ein derartiges Projekt eine große Herausforderung, auch wenn wir im Bereich von Dokumentationen und Reportagen schon auf einen beachtlichen Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Inszeniert wird nichts, sämtliche Hauptdarsteller sind authentisch. Ob Bauleiter, Polier oder Kranführer, der spannende Alltag auf der Großbaustelle steht im Mittelpunkt“, so Schietrumpf weiter. Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Bauherren, der GP Papenburg Hochbau GmbH und der beton & rohrbau C.-F. Thymian GmbH & Co. KG. Auch dort ist man schon sehr gespannt auf das Miteinander mit den Fernsehmachern. „Wir spüren schon seit geraumer Zeit das stetig wachsende Interesse der Bevölkerung, insbesondere der Fans des Halleschen FC. Mit der Stadion-Doku gibt es nun regelmäßig die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand der Bauarbeiten zu informieren, aber auch Interessantes über die verschiedenen Bauberufe und Arbeitsabläufe zu erfahren“, so Frank Heinze, Geschäftsführer der GP Papenburg Hochbau GmbH.
JS | Ro-Heb | Grafik: TV Halle
P. S.: TV Halle kann in den Kabelnetzen der Stadt Halle und in Teilen des Saalekreises sowie via DVB-T empfangen werden (derzeit ca. 700.000 Zuschauer). Außerdem wird das Programm via Livestream verbreitet. Mehr Informationen zum Sender erhalten Sie auch unter www.tvhalle.de.


05.09.10 – Gerechtes Unentschieden zweier auf Sieg spielender Mannschaften
HFC egalisierte durch Jan Benes und Benjamin Boltze eine zweimalige Gästeführung
Gästetrainer Peter Schubert war kurz nach dem Abpfiff immer noch völlig unschlüssig darüber, ob er sich über den gewonnen Punkt freuen oder ärgern sollte. „Wir haben bereits viermal gegen den HFC gespielt und gerieten dabei in drei Partien in Rückstand. Heute gehen wir selbst zweimal in Führung, und wieder hat es nicht für einen Sieg gereicht.“ Beide Trainer, einst gemeinsam auf der Fußball-Lehrerbank in der Sportschule Köln, wussten vordem um die Schwere der Aufgabe. Sicherlich hatten beide gute Noten im Fach Taktik, denn wie so oft auch unsere Mannschaft in den Auswärtsspielen erfolgreichen Konterfußball zelebrieren kann, waren auch die Ostseestädter bei ihrem Auftritt im Neustädter „Stadion am Bildungszentrum“ vorzüglich auf diese Taktik eingestellt. Beide machten zunächst das Wichtigste, nämlich keine Fehler. Die Abwehrspieler ließen ihren Gegnern kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Ganze 25 Minuten blieb der Notizblock des Autors völlig leer. Nach den Mannschaftsaufstellungen gab es zunächst keine weiteren Eintragungen. Doch dann sorgten der VfB für den „Urknall“. Innerhalb der nächsten fünf Spielminuten trauten die knapp 1.500 Zuschauern kaum ihren Augen, was da nun plötzlich auf dem gepflegtem Rasen abging. Praktisch mit dem ersten ernstzunehmenden Torschuss ging Lübeck mit 1:0 in Führung. Marcel Gebers marschierte auf der rechten Seite auf und davon. In seine scharfe Eingabe lief, völlig ungedeckt, Bastian Henning. Von dessen Fuß sprang der Ball ins Tor, weil Darko Horvat bereits auf dem Weg in die lange Ecke war. Der Adrenalinspiegel der Rot-Weißen stieg sicherlich sofort auf den doppelten Pegel. Mit voller Wucht inszenierten Sie den Gegenangriff und waren erfolgreich. Wieder einmal war es eine Standardsituation, übrigens perfekt einstudiert, die zum schnellen Ausgleich führte. Peter Schubert hatte vor dem Anpfiff seine Jungs noch davor gewarnt. „Da hatten sie die Situation völlig verkannt und wirkten ungeordnet“, ärgerte sich der Schwabe nach dem Spiel. Was war passiert? Benjamin Boltze knallte das Leder aus 16 m Entfernung auf das VfB-Tor. Vom Lattenkreuz und dem Hinterkopf des Lübecker Keepers sprang der Ball ins Toraus. Den Eckball von rechts hob dann Nico Kanitz gefühlvoll auf den Kopf von Thomas Neubert, der vom kurzen Pfosten auf den langen verlängerte, wo Jan Benes dann kraftvoll zum 1:1-Ausgleich einköpfte (28.). Bis zu diesem Zeitpunkt - und auch danach - war der HFC eindeutig die stärkere Mannschaft. „Wir spielten nach dem Ausgleich auf die 2:1-Führung“, analysierte Sven Köhler diese Phase des Spiels. Neben weiteren guten Möglichkeiten hatte Steve Finke (mit toller Leistung) das zweite HFC-Tor noch vor dem Pausenpfiff des souverän amtierenden Bundesligaschiedsrichters Felix Zwayer (Berlin) auf dem Kopf, doch der Ball strich nur knapp am VfB-Tor vorbei (44.). ...
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
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04.09.10 – HFC-Chefcoach Sven Köhler steht vor der „I-Frage“
„Malle“ oder „Harti“, einer von beiden besetzt die Innenverteidigerposition | Die Statistik verweist auf einen HFC-Sieg | Freitagspiele in der RL-NORD ohne Überraschungen
Während die Medien die Tage vor dem Länderspielwochenende nutzten, um mit „DFB-Jogi“ die „T- und K-Frage“ zu klären, steht unser Cheftrainer Sven Köhler vor dem heutigen Spiel vor der „I-Frage“. Wer für Patrick Mouaya den Platz in der Innenverteidigung einnehmen wird, ist weitaus medienirrelevanter als das große Problem vor dem unser Nationaltrainer stand. „Köhlei“ ließ sich deshalb auch von der regionalen Presse nicht heraus locken und entschied sich erst nach dem gestrigen Abschlusstraining. Für wen? Das müssen wir auch noch offen lassen. Eines ist aber sicher, unser Coach kann sich eigentlich nicht falsch entschieden haben, denn mit Marco Hartmann und Christian Kamalla stehen zwei gleichwertige Alternativen bereit. Während „Malle“ sein Handwerk in der Innenverteidigung versteht und schon 101 Punktspiele für den HFC (fast immer auf dieser Position) bestritt, kann „Harti“ (endlich einmal verletzungsfrei und in Topform) auf seine Kopfballstärke sowie die Fähigkeit, das Spiel aus der Abwehr heraus mit seinen technischen Fähigkeiten auch offensiv positiv zu beeinflussen, bauen. Der Trainer wird sich richtig entscheiden, denn er will gegen den VfB Lübeck den Sieg und wird dafür alles tun.
Am gestrigen Freitag gab es bereits zwei Spiele. Dabei wurde eine Frage aus der CHEMIKER-Druckausgabe, die morgen erscheint, bereits beantwortet. Die Leipziger „Bullen“ schubsten die Kieler „Störche“ aus ihrem bisher unbeflecktem Nest und gewannen durch ein Tor von Rost in der 89. Minute mit 2:1. Auch der VFC Plauen gewann erstmals auswärts. Zwar etwas glücklich, aber dennoch verdient, siegten die Vogtländer beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig II mit 1:0 und zogen damit temporär in der Tabelle an unseren Rot-Weißen vorbei. Drücken wir unserer Mannschaft die Daumen und vertrauen auch etwas der Statistik. Gegen die Marzipanstädter haben wir zu Hause noch kein Spiel verloren (4:0, 0:0). Steht hinten Dank „Malle“ oder „Harti“ die Null, dann wird unsere Offensive das Geschehen schon richten.
Ro-Heb | JS | Grafik: Agentur ROWIS


03.09.10 – Der CHEMIKER, Ausgabe 3
Darko Horvat – 100 Spiele und noch mehr!?
Am morgigen Samstag trifft unsere Regionalligamannschaft in ihrem zweiten Heimspiel der neuen Spielserie auf den VfB Lübeck. Ab 13.30 Uhr gilt es, gegen die Marzipanstädter den nächsten Dreier einzufahren, um weiteren Kontakt zur Spitze zu halten. In den bisherigen zwei Heimspielen blieb unsere Mannschaft gegen den Ex-Zweitligisten von der Ostseeküste ohne Gegentor und Niederlage (0:0, 4:0). Das ist doch eine gute Ausgangsposition, auch wenn unser Innenverteidiger Patrick Mouaya wegen einer Länderspielverpflichtung für die Republik Kongo definitiv fehlen wird.
Die dritte Ausgabe Eures CHEMIKERs der Spielserie 2010/11 beinhaltet diesmal u. a.:
- Grußwort: Roland Hebestreit „Darko Horvat - 100 Spiele und noch mehr!?“,
- Die Liga: „Jungwölfe“ ließen bislang nichts anbrennen,
- Der Gast: Bei den Marzipanstädtern geht es aufwärts,
- Spielerporträt: „Horvat unser Torwart“ mit 100 HFC-Kappen,
- Zum heutigen Spiel: Wenn im Team die Laufwege stimmen,
- Rückblicke: HFC - FC Energie Cottbus II und ZFC - HFC,
- News: HFC unterstützt Regionalligareform 2012,
- Vorschau: Spitzenpartie gegen ambitionierten CFC | Premiere beim Ex-Zweitligisten in Havelse,
- Info: Die Transferliste der Regionalliga NORD,
- Länderspieleinsätze: Klasse setzt sich durch | Patrick Mouaya für den Kongo,
- Kolumne: „Don Balon“ - Nochmal 4:0 - es war so wunderschön,
- Chronik: DDR-OL-Saison 1990/91 (Teil 3) - HFC schockte Magdeburg und Leipzig.
Der CHEMIKER kostet EUR 1,50, ist in den Kassenbereichen erhältlich und wird wieder zeitversetzt hier im Internet zum Herunterladen veröffentlicht.
Ro-Heb | JS | Layout: Agentur ROWIS


02.09.10 – NORD-Regionalligisten am Transfermarkt äußerst aktiv
304 Wechsel (Zu- und Abgänge) in der RL-NORD | Ailton (Oberneuland) und „Zecke“ Neuendorf (Hertha BSC II) die prominentesten Zugänge | HFC blieb weit unter dem Ligadurchschnitt
Am vergangenen Dienstag wurde die erste Wechselperiode der Saison 2010/11 beendet. Die Transferliste ist geschlossen. Seit dem 31. August um 23.59 Uhr und 59 Sekunden sind Zu- und Verkäufe von Spielern in allen Ligen des deutschen Fußballs untersagt. Damit stehen die Kader der Vereine fest - sofern die Verantwortlichen keine derzeit vertraglosen Spieler mehr verpflichten. Zeit, eine erste Bewertung der Wechsel (Zu- und Abgänge) in der Regionalliga NORD vorzunehmen.
Die letzten Transfermeldungen gab es kurz vor Schluss aus Wilhelmshaven und Chemnitz. Der vor einem Jahr von Hannover 96 II gekommene Ali Moslehe (in der vergangenen Saison einer der besten Mittelfeldspieler der Liga) wollte sich eigentlich einen neuen Verein suchen, wurde aber offensichtlich nicht fündig. So verlängerte der 23jährige bei seinen alten Verein SV Wilhelmshaven den eigentlich ausgelaufenen Kontrakt. Nachdem Pavel Dobry vom Drittligisten Dynamo Dresden zum CFC gewechselt war, verließ Steffen Kellig (29) wegen fehlender sportlicher Perspektive die „Himmelblauen“ und schloss sich dem Oberligisten FSV Zwickau an.
Insgesamt waren 304 Transferaktivitäten (vereinsinterne Wechsel wurden nicht berücksichtig) zu verzeichnen. Bei ca. 450 bis 500 Spielern in der Liga ist das eine gewaltige Summe. Üblicherweise fließen in der 4. Liga kaum Ablösesummen. Eine große Ausnahme bildete in der gerade abgelaufenen Periode die RasenBallsportler aus Leipzig. Allein für das Sturmduo Kamlott (800.000) und Frahn (200.000) wurde 1 Mio. Euro gezahlt. Vergleicht man diese Summe mit dem durchschnittlichen Marktwert aller Mannschaften (2,3 Mio. Euro), dann werden die Dimensionen deutlich. Auch der Vorjahresvizemeister bewegte etwas Geld und zahlte laut www.transfermarkt.de für den Wechsel von Torhüter Michael Müller vom SC Freiburg 10.000 Euro. Alle anderen Wechsel blieben ablösefrei. Eine komplette Mannschaft tauschte Türkiyemspor Berlin aus (je 15 Zu- und Abgänge). Es folgen RasenBallsport Leipzig (14/13), der FC Oberneuland-Bremen (10/16) und Drittligaabsteiger Holstein Kiel (7/18). Die beiden prominentesten Wechsel gab es mit den Ex-Bundesligaspielern Ailton (zu Oberneuland) und Andreas „Zecke“ Neuendorf (zu Hertha BSC II). Unsere Mannschaft wurde nur punktuell verstärkt. Mit je vier Zu- und Abgängen blieb der HFC, ebenso wie der ZFC Meuselwitz (4/4), weit unter dem Ligadurchschnitt von sage und schreibe 17 Transfers. Weitere Informationen gibt es in der nächsten Druckausgabe unseres CHEMIKERs am Samstag.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS


02.09.10 – 2. Hauptrunde im DFB-Pokal wurde terminiert
HFC spielt am Mittwoch, den 27.10.2010 (Anstoß: 19.00 Uhr) in der Red Bull Arena Leipzig gegen den MSV Duisburg
Der Pokalausschuss des DFB hat die Begegnungen der 2. Hauptrunde terminiert. Unsere Vereinsführung bat den DFB darum, das Spiel der 2. Hauptrunde gegen den MSV Duisburg zum o. g. Termin anzusetzen. HFC-Manager Ralph Kühne sagte dazu: „Wir haben um den Mittwoch gekämpft. Weil das Landesderby gegen 1. FC Magdeburg am Wochenende zuvor wahrscheinlich für den Sonntag (24.10.2010) angesetzt wird, wollten wir auf keinen Fall schon wieder Dienstag gegen Duisburg spielen. Zwei Tage Regeneration für unsere Spieler müssen schon sein. Zu den Vorkommnissen während des Spieles der 1. Hauptrunde gegen den 1. FC Union Berlin gibt es seitens des DFB bislang noch keine Reaktion. Dazu meinte Ralph Kühne: „Wir haben unsere Sicht der Dinge dargestellt. Jetzt können wir nur abwarten und darauf achten, dass zwischenzeitlich bei unseren Punktspielen alles glatt läuft.“ Zu Fragen des Vorverkaufes und anderen Informationen zum DFB-Pokalspiel unserer Mannschaft gegen den MSV Duisburg werden wir hier im CHEMIKER online zeitnah informieren.
Ro-Heb | JS | Grafik: Agentur ROWIS


01.09.10 – Faniformation zum Landespokalspiel bei der IMO
Vorverkauf im WOSZ Fan-Shop ab morgen | Anstoß zum Spiel der 2. Hauptrunde im Landespokal beim VfB IMO Merseburg am 08.09.10 um 17.30 Uhr | Bereits das 4. Aufeinandertreffen beider Teams im Pokalwettbewerb
Wie bereits im CHEMIKER berichtet, spielt unsere Mannschaft am kommenden Mittwoch im Landespokal. Bereits zum viertenmal gastiert man zu einem Pokalspiel beim VfB IMO Merseburg. Das erste Aufeinandertreffen (III. Hauptrunde) erfolgte in der Saison 1995/96. Gegen den VfB (später fusionierte der Verein mit IMO zum VfB IMO) gab es im KWS einen knappen 1:0-Erfolg. Dann dauerte es fast zehn Jahre bis zur nächsten Begegnung im Landespokal. Im September 2006 gewann der HFC beim VfB IMO vor über 700 Zuschauern mit 2:1. Die HFC-Treffer besorgten Manuel Endres und Lars Georg. Fast auf den Tag genau im Jahre 2008 fand am „Ulmenweg“ die dritte Partie zwischen beiden Vertretungen statt. Und wieder taten sich die Hallenser äußerst schwer und trafen auf ein sehr engagiertes Merseburger Team. Die fast 1.000 Zuschauer sahen einen, am Ende auch verdienten, 2:0-Sieg des Regionalligaaufsteigers und Landespokalverteidigers. Ein Eigentor des Merseburgers Furch und ein Treffer von Kevin Kittler sorgten für die zwei Gästetore. Im vierten Aufeinandertreffen gegen den jetzigen Landesligisten ist die Favoritenrolle natürlich wieder eindeutig zugunsten der Hallenser verteilt. Doch wir wissen es aus eigener Erfahrung, im Pokal ist alles möglich!
Der Vorverkauf zu diesem Spiel, welches am Mittwoch, den 08.09.2010 im Merseburger Stadion am Ulmenweg angepfiffen wird, startet ab morgen im WOSZ Fan-Shop in der Bertramstraße. Der Eintritt beträgt EUR 5,00 bzw. EUR 4,00 (ermäßigt). Die Kassen öffnen am Spieltag um 16.00 Uhr.
Ro-Heb | JS | EE (VfB IMO) | Foto: Agentur ROWIS


31.08.10 – Klasse setzt sich durch – Auswahlberufungen für HFC-Spieler
Patrick Mouaya erhielt eine Länderspielberufung für den Kongo | Zehn HFCer stehen in der U18-Länderauswahl Sachsen-Anhalt
Am kommenden Wochenende ist Länderspielzeit. Mit im Einsatz wird unser Innenverteidiger Patrick Mouaya sein, der mit der A-Nationalmannschaft des Kongo im Qualifikationsspiel für den Afrikacup in Khartoum auf die Auswahl Sudans trifft. Dabei war die Nominierung unseres 26jährigen Innenverteidigers gar nicht so selbstverständlich. „Wir haben im Kongo mit Ivica Todorov (60) aus Serbien einen neuen Trainer, der besonders junge Spieler aus den U21-Mannschaften Frankreichs mit kongolesischer Herkunft in das Team integrieren möchte. Die spielen oftmals in den oberen Profiligen Englands und Frankreichs. Da werde ich es als Viertligaspieler schwer haben. Aber ich konnte bislang immer überzeugen und hoffe auf meine Chance“, meinte Patrick noch gegen Ende der letzten Saison. Nun kommt er hoffentlich zu seinem 14. Länderspieleinsatz. Dabei steht mit Franky Sembolo noch ein weiterer Spieler aus der Regionalliga NORD im Kader des 106. der Fußball-Weltrangliste. Sembolo spielte 2009 noch gemeinsam mit Patrick Mouaya beim FC Oberneuland in Bremen und wechselte zum Ligakontrahenten Holstein Kiel. Zum erweiterten Kader gehört ein weiterer Kicker, der in Deutschland Fußball spielt. Rolf-Christel Guiè-Mien (einst beim FC Sachsen Leipzig) kickt jetzt für den SC Paderborn. Einen „marktwertschweren“ Kollegen (7,0 Millionen) wird Patrick an seiner Seite in der kongolesischen Innenverteidigung haben. Christopher Samba heißt der 26jährige Abwehrhüne, der bei den Blackburn Rovers in der englischen Premier League spielt. Auch Delvin Ndinga hat mit rund 3,5 Millionen einen recht hohen Marktwert. Der 22jährige ist beim französischen Erstligisten AJ Auxerre unter Vertrag. Unser „Asamoa“ ist also schon in prominenter Umgebung. Wir wünschen ihm ein erfolgreiches Länderspiel am kommenden Montag im Sudan und eine gesunde Rückkehr in unsere Saalestadt.
Einige Ebenen tiefer kommen weitere zehn HFC-Spieler zu „Länderspieleinsätzen“. Die U18-Auswahl des Landes Sachsen-Anhalt nimmt vom 2. bis 7. September am traditionellen Länderpokalturnier für A2-Mannschaften in Duisburg teil. Vom HFC dabei: Fabian Hanetzog, Maximilian Hecht, Dennis Hornatsch, Jon Leue, Maximilian Romanowski, Lukas Scharfenberg, Dustin Scheibe, Maximilian Schnelle, Julian Schorch und Frederic Schütze. In ihrem ersten Spiel treffen die Jungs am Freitagvormittag auf die Auswahl Hessens.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS


29.08.10 – Und wieder versenkt Pavel eine Neubi-Eingabe zum Siegestor
Verdienter 1:0-Auswärtssieg des HFC auf der „Glaserkuppe“ | Wie im Vorjahr sorgte Pavel David für den Siegestreffer der Hallenser | Die Gäste überstanden die starke Schlussphase der zu einfallslosen Meuselwitzer
Es war das erwartet Stück harte Arbeit in Meuselwitz. „Wir wussten um die Schwere der heutigen Aufgabe gegen den ZFC“, betonte HFC-Chefcoach Sven Köhler nach dem Abpfiff. Der 1:0-Erfolg unserer Mannschaft war zweifellos verdient, aber vor und nach dem „Tor des Tages“ durch Pavel David hatten die Rot-Weißen es verpasst, die eine oder andere klare Möglichkeit zu einem weiteren Treffer zu nutzen. So machten es sich die Gäste selbst unnötig schwer und gerieten in der Schlussviertelstunde noch einmal unter Bedrängnis. Von Beginn an bestimmten die Hallenser das Spiel und setzten die Meuselwitzer mit beherzten Aktionen über die Flügel unter Druck. Im Gegensatz zum ZFC verzichtete der HFC auf lange Pässe und spielte schon aus der Abwehr heraus sicher. Die meisten Bälle hatten sich Steve Finke in der eigenen Hälfte erkämpft und Benjamin Boltze dann gefährlich verteilt. Thomas Neubert suchte sich in der Spitze wieder lange Wege und legte das Leder immer wieder geschickt in den Rückraum und auf die Flügel. Zu eigenen Chancen kam er kaum, da der ZFC spätestens im eigenen Strafraum zugriff. Man bekam aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr den Eindruck, dass der HFC zuschlagen wird. Nach 36 Minuten war es dann auch soweit. Nachdem „Bronco“ zweimal in aussichtsreicher Position gescheitert war, ließ er, nach tollem Zuspiel von Thomas Neubert, ZFC-Keeper Oliver Dix keine Chance und schob das Leder zum 1:0 ins Tor. Die Gäste brachten die wertvolle Führung sicher in die Pause, hatten aber bei zwei starken Aktionen des ZFC-Stürmers Sebastian Gasch das Glück auf ihrer Seite. Damian Halata musste weit vor dem Pausenpfiff seinen linken Außenverteidiger Richard Baum „einfangen“, der nach einer gelben Karte und einem vermeintlichen Handspiel gelb-rot gefährdet war. ...
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
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28.08.10 – Vor dem Spiel ist nach den Spielen
Die vorn liegenden Teams konnten gestern und heute allesamt gewinnen | Wolfsburg II und Absteiger Kiel noch ohne Punktverlust | RB bleibt weiter ohne Sieg | HFC gastiert an der „Glaserkuppe“ | Entscheiden einer der beiden „Achter“ das Spiel?
Der dritte Spieltag wurde heute mit weiteren drei Partien fortgesetzt. Abgesehen vom erneuten Unentschieden der „Millionen-Bullen“ gegen Hannover 96 II (1:1) blieben, ebenso wie in den Freitagabendspielen, die Überraschungen aus. Da gewannen die Elbestädter aus dem Norden unseres Landes in Wilhelmshaven mit 3:0, der Vorjahresvize aus Wolfsburg siegte gegen den bislang noch ungeschlagenen Aufsteiger Braunschweig II nur knapp mit 1:0. Absteiger Holstein Kiel gewann auch sein drittes Spiel, 3:2 in Oberneuland, hintereinander. Ohne jeden Zähler blieben in den heutigen Spielen die beiden Aufsteiger Cottbus II und der TSV Havelse. Während die Lausitzer im Heimspiel gegen den CFC bereits das dritte 0:1 in Folge kassierten und dabei wieder, wie schon gegen Meuselwitz und gegen unsere Mannschaft über weite Strecken zumindest gleichwertig war, unterlagen die Niedersachsen bei den Hertha „Bubis“ nur knapp mit 2:3. Am morgigen Sonntag stehen noch zwei Begegnungen der dritten Runde aus. In einem Spiel zweier bislang siegloser Teams erwartet der VFC Plauen die Vertretung von Türkiyemspor Berlin.
Unsere Jungs reisen ins „Dreiländereck“ nach Meuselwitz. Dabei kommt es zum 11. Punktspiel beider Mannschaften gegeneinander. Die Chancen auf einen Sieg auf der „Glaserkuppe“ stehen statistisch gesehen nicht schlecht. Die letzte und bislang einzige Niederlage (1:2) liegt schon vier Jahre zurück, den letzten und der bislang ebenfalls einzige Sieg (2:1) für unser Team im Ortsteil Zipsendorf der 12.000 Einwohner zählenden thüringischen Gemeinde Meuselwitz, gab es vor rund einem Jahr im September 2009. Inwieweit Fußballstatistiken von Bedeutung sind, zeigten die heutigen Ergebnisse in der 1. Bundesliga. Aber auch spielerisch dürfte es zu einem Dreier beim ZFC reichen. Sicherlich nicht im Vorbeigehen, denn dafür ist das Team von Damian Halata zu gut besetzt. Wichtig ist sicherlich, dass auf der Achterposition Benjamin Boltze seinen Ex-Kollegen Karsten Oswald Paroli bieten kann und die besseren Impulse im offensiven Mittelfeld setzt. Auch die Perfektion bei der Ausführung der Standardsituationen könnte den Ausschlag geben. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die gefährliche Sturmspitze des ZFC Sebastian Gasch. Ein absoluter Goalgetter, der unsere Innenverteidigung ganz sicher vor große Probleme stellen könnte.
Die voraussichtlichen Aufstellungen beider Mannschaften:
HFC: Horvat – Teixeira, Klippel, Mouaya, Benes – Lindenhahn, Finke, Boltze, Kanitz – David – Neubert.
ZFC: Dix – Brendel, Müller, Pikl, Baum – Riese – Weinert, Weis – Oswald – Bocek, Gasch.
Ro-Heb | JS | Foto: Sv-Heb


26.08.10 – Faninformation
Zum Auswärtsspiel beim ZFC Meuselwitz
Die Kassen in Meuselwitz öffnen am kommenden Sonntag bereits um 11:30 Uhr. Der ZFC Meuselwitz verfährt bezüglich von Fanutensilien nach dem „St. Pauli – Modell“, das heißt es ist fast alles erlaubt. Kann sich einer nicht benehmen, so gelten demnächst sehr strenge Beauflagungen. Folgende Punkte sind zu beachten: Die Stadionordnung wird konsequent umgesetzt. Bei Verstößen dagegen erfolgt sofortiges Hausverbot. Personen, bei denen bei den intensiven Einlasskontrollen Alkohol- oder Drogeneinfluss oder das Mitführen von Pyrotechnik festgestellt werden, erhalten keinen Zutritt.
Bestehende bundesweite und regionale Stadionverbote werden konsequent umgesetzt, eine Anreise für Personen mit einem ausgesprochenen Stadionverbot ist zwecklos.
Das Mitführen bzw. Zünden jeglicher pyrotechnischer Erzeugnisse ist strengstens untersagt und wird für die betreffenden Personen sofort mit einem Stadionverbot nach Anhörung und - sofern HFC-Mitglied - mit sofortigem Vereinsausschluss geahndet.
Die Parkplätze sind ausgewiesen.
Ro-Heb | RS | Foto: Agentur ROWIS


26.08.10 – Warnende Stimmen in Meuselwitz
Die Zipsendorfer spielen nunmehr ihre zweite Regionalligasaison und starteten mit einem 1:0-Auswärtserfolg bei den Amateuren des FC Energie Cottbus. Augenzeugen sprachen von einem glücklichen Sieg, der ZFC-Trainer Damian Halata sah es ähnlich: Gegenüber dem MDR meinte er: „Es wurde das erwartet ungewisse Spiel gegen einen unbekannten Gegner. Die erste Halbzeit war somit ein reines Abtasten, wobei wir zu viele Freistöße zuließen und unser Spiel nach vorn nicht zielstrebig genug war. Damit hatte Cottbus Vorteile. In der zweiten Hälfte haben wir das Spiel nach unseren Möglichkeiten kontrolliert. Das Tor kam uns natürlich sehr gelegen, so dass letztendlich die Cleverness über die Jugend siegte. Wir sind erst einmal froh über die drei Punkte."
Damit konnte der ZFC seine gute Auswärtsbilanz aus dem Vorjahr wieder bestätigen. Zu Hause fällt den Meuselwitzern das Siegen weitaus schwerer, auch wenn sie oftmals die spielbestimmende Mannschaft sind. Im ersten Regionalligaheimspiel laufenden Serie, gegen unseren nächsten Heimgast aus Lübeck, war das wieder genauso. Auf der ZFC-Homepage betonte Frieder Wittmann in seiner Spielauswertung: „Die vielen warnenden Stimmen vor der zweiten Regionalliga-Saison des ZFC Meuselwitz scheinen berechtigt zu sein. Bereits diese Niederlage im ersten Heimspiel der Saison 2010/11 offenbarte, dass es dem sehr kleinen Spielerkader des ZFC im Jahr eins nach dem umjubelten Aufstieg wesentlich schwerer fallen wird, den angestrebten Klassenerhalt zu erreichen. Es gab eine nicht so erfolgreiche Vorbereitungsperiode und gegenwärtig einen sehr zahlreichen Krankenstand im Kader, denn 6 Spieler fehlten am Sonntag krankheitsbedingt. Der ZFC hat also ernsthafte Problemfelder zu bearbeiten, die sich folgerichtig auf das Fußballspiel recht leistungshemmend auswirken. So sahen die 1 031 Zuschauer bei sehr schwüler Witterung eine nicht erhoffte 1:3-Niederlage gegen den VfB Lübeck.“ ZFC-Trainer Damian Halata war nur mit den ersten 20 Minuten seiner Elf zufrieden und sprach von einem Schock nach bitterem Ausgleich. Der ZFC hatte zeitweilig Probleme und verstand es nicht, mit spielerischen Mitteln Widerstand zu leisten.
Fast nach ähnlichem Strickmuster verlief in der vergangenen Saison die Heimbegegnung gegen unsere Mannschaft. Der ZFC nutzte seine durchaus vorhandenen Chancen nicht (Darko Horvat hielt gegen Oswald einen Foulelfmeter), während der HFC mit vielen gefährlichen Kontern erfolgreicher war und das Spiel am Ende durch Tore von N. Kanitz und P. David mit 2:1. Dennoch sollte unsere Mannschaft die „warnenden Stimmen“ auch für sich beanspruchen. Zwar ist unsere Mannschaft recht erfolgreich in die Saison gestartet, aber ein Selbstläufer wird es auf der „Glaserkuppe“ keinesfalls.
Ro-Heb | JS


23.08.10 – Mitglieder- und Presseinformation
HFC schließt bisheriges Mitglied wegen vereinsschädigendem Verhalten aus
Wie bereits gemeldet, erhielt unser Verein die Personalien des beschuldigten Fahnenanzünders beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Union Berlin durch die Polizei übermittelt und sprach dieser ein sofortiges Hausverbot für alle Einrichtungen unseres Vereins aus. Nach erfolgtem Abgleich mit der Mitgliederdatei stellte sich heraus, dass diese Person bisher dem HFC als Mitglied angehörte. Das Präsidium des Halleschen FC e. V. schließt ihn gemäß § 8 der gültigen Satzung wegen vereinsschädigenden Verhaltens mit sofortiger Wirkung aus und informiert ihn darüber per Einschreibebrief.
Präsidum des Halleschen FC e. V. | JS | Ro-Heb

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