05.01.2012 - Traditionelles Hallenfußballmasters um den Halplus-Cup
Teilnehmer:
FC Schalke 04 II (Regionalliga WEST)
Hallescher FC (Regionalliga NORD)
VFC Plauen (Regionalliga NORD)
1. FC Magdeburg (Regionalliga NORD)
VfL Halle 1896 (NOFV-Oberliga Süd)
BSV Halle-Ammendorf (FSA-Verbandsliga)
Nietlebener SV Askania 09 (Landesliga)

            

„HALPLUS-Cup 2012“: Der Gastgeber gewann endlich das eigene Hallenmasters
Die Rot-Weißen verloren nur gegen die „Waggonbauer“ und gewannen anschließend alle fünf Partien | VFC Plauen und der BSV Halle-Ammendorf auf den Plätzen | Dennis Wegner als bester Spieler ausgezeichnet | Er war mit sechs Treffern zugleich auch der erfolgreichste Torschütze des Turniers
Nach reichlich vier Stunden, mit zum Teil ansehnlichem Hallenfußball und insgesamt 68 Toren, war es soweit. Viermal in Folge kam der HFC bei letzten Turnieren in der Brandbergehalle nur auf dem 2. Platz ein, jetzt waren die Rot-Weißen bei ihren eigenem Hallenmasters endlich erfolgreich. Bis zur letzten Sekunde mussten die etwa 1.200 Zuschauern aber Bangen, um schließlich ihrem Jubel freien Lauf lassen zu können. Vor dem letzten Turnierspiel der insgesamt 21 Begegnungen führte der VFC Plauen (im ersten Spiel dem HFC mit 1:2 unterlegen) die Tabelle an. Der HFC musste gegen die U23 des Bundesligisten FC Schalke 04 (gestern Abend in Leipzig Turniersieger) nur gewinnen, da das Torverhältnis deutlich zugunsten der Hallenser ausfiel. Nicht so einfach, denn in Leipzig unterlagen unsere Jungs den „Jungknappen“ im Halbfinale mit 2:3, und auch im heutigen Turnierverlauf gab es für die Gelsenkirchener nur gegen den VFC Plauen (0:2) eine Niederlage. Das vermeidbare 0:1 der Köhler-Schützlinge gegen den engagiert auftretenden halleschen Verbandsligisten aus dem Süden der Saalestadt führte zu dieser nicht gerade komfortablen Finalsituation. Zunächst vergab der HFC Chance um Chance und schoss den königsblauen Keeper in Höchstform. Doch vier Minuten vor der Schlusshupe gelang Michael Preuß mit seinem zweiten Turniertreffer das viel umjubelte 1:0. Jetzt war eigentlich alles klar, aber noch immer vier Minuten zu spielen. In der Halle eine Ewigkeit! Die Schalker drehten auf und der HFC hatte eine kleine „Schwimmphase“ zu überstehen, in der er eigene Kontermöglichkeiten nicht nutzen konnte. Als dann zwei Minuten vor Spielende der Schalker Jefferey Volkmer eine Zweiminutenstrafe antreten musste, schien die Entscheidung gefallen. Doch in der aller letzten Sekunde strich ein Schalke-Geschoss nur knapp über den Querbalken des HFC Tores und ein deutlich hörbares Raunen verflüchtigte sich unter das Hallendach. Dann war es geschafft. Der HFC holte sich ertsmals den schmucken „halplus-Glaspokal“. Dem VFC Plauen blieb nur der 2. Platz. Auf Rang 3 kam der BSV Halle-Ammendorf ein. Die weiteren Platzierungen: 4. VfL Halle 96, 5. FC Schalke 04 II, 6. 1. FC Magdeburg, 7. Nietlebener SV Askania 09.
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS


Der Turnierverlauf - Die 1. Runde:
Der HFC besiegt den VFC Plauen mit 2:1 und liegt vorn
Im Eröffnungsspiel standen sich der die beiden Regionalligisten 1. FC Magdeburg und die U23 des FC Schalke 04 gegenüber. Eine Partie ohne jegliche Höhepunkte, auf äußerst schwachem Niveau bringt erste Langeweile auf. Ganz anders und voller Spannung ist das Spiel Nr. 2. Quali-Sieger Nietleben spielt den Verbandsligisten aus Ammendorf in den ersten Minuten förmlich an die Wand und geht nach Toren von Winter und Brendel schnell mit 2:0 in Führung. Kominek schaftt zwar den Anschlusstreffer, aber „Schlitzohr“ Daouri stellt zwei Minuten vor Schluss mit einem schönen Tor den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Die erste Turnierüberraschnung scheint perfekt. Doch der BSV wird von einem Papst trainiert und legt in der Schlussphase einen gehörigen Zahn zu. Nach dem 3:2 durch Theile, erzielte Ex-HFCer Beßler 25 Sekunden vor der Schlusssirene den nicht mehr erwarteten 3:3-Ausgleichstreffer. In der dritten Begegnung der 1. Runde gibt es endlich einen Sieger. Im Regionalligaduell zwischen dem VFC Plauen und dem HFC gerät der Gastgeber durch ein Tor von Schindler zunächst mit 0:1 ins Hintertreffen. Doch Tom Butzmann, übrigens ein tolles Turnier spielend, gleicht fast im Gegenzug aus. Alles ist wieder offen. Der HFC wird für seine offensive Einstellung belohnt und geht durch Dennis Wegner (9.) mit 2:1 in Führung. Die Vogtländer halten dagegen und drängen auf den Ausgleich. Doch der HFC hat einen „Ritter“ im Tor, der in den letzten sechzig Sekunden mit tollen Paraden den Sieg fest hält. Das reicht für unsere Jungs, um die Tabellenführung zu übernehmen.
Ergebnisse: 1. FC Magdeburg – FC Schalke 04 II 0:0, Nietlebener SV Askania 09 – BSV Halle-Ammendorf 3:3, VFC Plauen – HFC 1:2.
Tabelle: 1. HFC 2:1/3, 2. Nietleben 3:3/1, 3. Ammendorf 3:3/1, 4. FC Schalke 04 II 0:0/1, 5. 1. FC Magdeburg 0:0/1, 6. VfL Halle 96 0:0/0, 7. VFC Plauen 1:2/0.


Der Turnierverlauf - Die 2. Runde:
HFC verliert gegen Ammendorf | Nietleben übernimmt überraschend die Tabellenspitze
Der Landesligist aus der Heide kommt kaum zum Luft holen. Doch die scheint ihm nicht auszugehen. Ganz im Gegenteil. Der insgesamt blamable Auftritt der „Größten der Welt“ beginnt. Unbekümmert aufspielend liegen die Nietlebener gegen den Regionalligisten aus der Landeshauptstadt durch drei herrlich herausgespielte Tore von Daouri, Jähne und Brendel mit 3:0 in Führung. Das 1:3 durch Scharlau lässt die Magdeburger hoffen. Doch Askania wiederholt die Fehler aus der Begegnung gegen Ammendorf nicht und geht als völlig verdienter Sieger von der Platte. Nebenbei verdienen sich die jetzt wohl recht durstigen Blau-Gelben durch das 11. Turniertor von Markus Jähne sogar das erste Köthener-Bier-Sixpack. Eine weitere Überraschung deutet sich auch im nächsten Spiel an. Der erste Turnierauftritt des halleschen Oberligisten vom Zoo ist beeindruckend. Erst 40 Sekunden vor Spielende kann der Schalker Weber die Führung des VfL Halle 96 durch Huth noch korrigieren. In der folgenden Begegnung wiederholt ein schon zweimal in den Jahren zuvor statt gefundenes Ereignis. Der BSV Halle-Ammendorf bezwingt den HFC. Wenn auch etwas glücklich, doch nicht unverdient bringen die „Südstädter“ das durch Marcel Keitel erzielte 1:0 über die Runden. Der HFC versucht sich in sinnlosen Einzelaktionen, bei denen der besser postierte Nebenmann häufig übersehen wird. BSV-Keeper Guth knallt jeden Ball, nach tollen Paraden, in die Zuschauermassen. In den letzten 60 Sekunden verpasst Konxheli, völlig frei stehend, sogar das mögliche 2:0. Eine weitere Überraschung ist perfekt. Sie könnte für den weiteren Turnierverlauf sogar entscheidend sein.
Ergebnisse: 1. FC Magdeburg – Nietlebener SV Askania 09 1:3, FC Schalke 04 II – VfL Halle 96 1:1, BSV Halle-Ammendorf – HFC 1:0.
Tabelle: 1. Nietleben 6:4/4, 2. Ammendorf 4:3/4, 3. HFC 2:2/3, 4. FC Schalke 04 II 1:1/2, 5. VfL 96 1:1/1, 6. 1. FC Magdeburg 1:3/1, 7. VFC Plauen 1:2/0.


Der Turnierverlauf - Die 3. Runde:
Schalke weißt Nietleben in die Schranken | HFC pausiert | BSV entscheidet das Stadtderby für sich
Nach ihrem dritten Auftritt sind die Landesligaspieler von Askania Nietleben erstmals geschlagen. Die Schalker gingen durch Erwig-Dröppel schnell mit 1:0 in Führung. Nach dem 1:1 von Malis hofften die Askanen noch auf eine weitere Überraschung, doch am Ende hieß es 1:5. Die Ammendorfer konnten auch das dritte hallesche Stadtderby für sich entscheiden. Mit dem 2:0-Erfolg (Torschützen: Kricke und Keitel) gegen den Oberligisten VfL Halle 96 übernahmen sie die Tabellenspitze und wurden faktisch inoffizieller hallescher Hallenfußballmeister. In allen drei Begegnungen gegen die hallesche Konkurrenz blieben die „Päpste“ ohne Niederlage.
Die Kicker aus der Landeshauptstadt blieben auch nach ihrem dritten Auftritt ohne Sieg und zeigten gegen den VFC Plauen (0:1) wiederum eine recht schwache Vorstellung. Der HFC war in dieser Runde spielfrei. Das zweite Sixpack ging an die Schalker. Pires erzielte beim 5:1 gegen Nietleben den 22. Turniertreffer.
Ergebnisse: Nietlebener SV Askania 09 – FC Schalke 04 II 1:5, BSV Halle-Ammendorf – VfL Halle 96 2:0, 1. FC Magdeburg – VFC Plauen 0:1.
Tabelle: 1. Ammendorf 6:3/7, 2. FC Schalke 04 II 6:2/5, 3. Nietleben 7:9/4, 4. VFC Plauen 2:2/3, 5. HFC 2:2/3, 6. VfL Halle 96 1:3/1, 7. 1. FC Magdeburg 1:4/1.


Der Turnierverlauf - Die 4. Runde:
HFC mit 7:1-Kantersieg | VfL 96 gewinnt gegen den 1. FCM mit 5:2 | Noch ist alles völlig offen
Die 4. Runde ist ein wahres Torefestival. In den absolvierten drei Spielen sehen die Zuschauer insgesamt 16 Tore. Die Hälfte davon ist in der Begegnung des HFC gegen Nietleben zu sehen. Innerhalb der ersten fünf Minuten trifft der Regionalligist fünfmal (Wagefeld, Butzmann, Preuß, Wegner, Teixeira) und vergeben fast eben so viel weitere klare Chancen. Nach zwei weiteren Toren von Wegner und Lindenhahn sowie dem Ehrentreffer durch Daouri (dafür gab es wieder einen Sechserpack des „Köthener-Zaubertrunks“) steht es am Ende 7:1. Das Ergebnis der nächsten Partie hält den Kampf um den „halplus-cup“ weiter offen. 40 Sekunden vor Schluss sichert Schmidt das 1:0 für den VFC Plauen gegen die bis dahin noch ungeschlagenen Ammendorfer. Danach rappelt es wieder in den Kisten. Der VfL Halle 96 wandelt den schnellen 0:1-Rückstand gegen den 1. FC Magdeburg nach einem lupenreinen Hattrick von Haufe in eine sichere 3:1-Führung. Und das innerhalb von nur 90 Sekunden. Scharlau (schon Schütze des 1:0) bringt den Regionalligisten mit 2:3 noch einmal heran. Es blieb aber nur die Hoffnung auf den ersten Sieg. Braun und Wittke demütigen den 1. FC Magdeburg mit zwei weiteren Treffern zum 5:2-Endstand.
Ergebnisse: Nietlebener SV Askania 09 – HFC 1:7, BSV Halle-Ammendorf – VFC Plauen 0:1, 1. FC Magdeburg – VfL Halle 96 2:5.
Tabelle: 1. Ammendorf 6:4/7, 2. HFC 9:3/6, 3. VFC Plauen 3:1/6, 4. FC Schalke 04 II 6:2/5, 5. VfL Halle 96 6:5/4, 6. Nietleben 8:16/4, 7. 1. FC Magdeburg 3:9/1.


Der Turnierverlauf - Die 5. Runde:
HFC mit mühevollem 1:0-Sieg gegen den VfL | Der BSV verspielt eine mögliche Vorentscheidung
Der VFC Plauen war vor dem Spiel gegen die Nietlebener gewarnt. Dementsprechend motiviert begannen sie die Partie und gingen durch Hoßmang und Kai Zimmermann recht schnell mit 2:0 in Führung. Doch Brendel erzielte das 1:2 (die dritte Bierzugabe für den NSV) und bringt damit die Vogtländer noch einmal in Bedrängnis. Schmidt erhöht aber auf 3:1, ehe Schneer nur noch der Anschlusstreffer gelingt. Nun hatte der VFC Plauen die Tabellenführung übernommen. So geriet der HFC im nächsten Spiel gegen den alten Rivalen vom Zoo zusätzlich unter Druck. Der Spielverlauf macht dies auch deutlich. „Ritte“ im HFC-Tor muss ein ganzes Können abrufen, um einen Rückstand seiner Mannschaft zu verhindern. Maik Wagefeld (starker Turnierauftritt) übernimmt die Verantwortung und hämmert den Ball in der 7. Spielminute in das VfL-Gehäuse, was davor wie vernagelt schien. Dieses Tor reicht für den schmeichelhaften 1:0-Erfolg des HFC und der damit verbundenen zwischenzeitlichen Tabellenführung. Im nächsten Spiel verspielte der BSV Halle-Ammendorf eine mögliche Vorentscheidung. Nach der 1:0-Führung (Konxheli) spielt aber nur noch Schalke und schafft durch Quotschalla den verdienten Ausgleich.
Ergebnisse: Nietlebener SV Askania 09 – VFC Plauen 2:3, VfL Halle 96 – HFC 0:1, BSV Halle-Ammendorf – FC Schalke 04 II 1:1.
Tabelle: 1. HFC 10:3/9, 2. VFC Plauen 6:3/9, 3. Ammendorf 7:5/8, 4. FC Schalke 04 II 7:3/6, 5. VfL Halle 96 6:6/4, 6. Nietleben 10:19/4, 7. 1. FC Magdeburg 3:9/1.


Der Turnierverlauf - Die 6. Runde:
Fazit: Der Turniersieg geht nur noch an den HFC oder Plauen | HFC deklassiert den 1. FC Magdeburg
Das Spiel Nr. 16: Nietlebener SV Askania – VfL Halle 96, sollte das bislang ohne eine Zeitstrafe verlaufende Turnier, in dieser Beziehung einen ersten Zuwachs bescheren. Beide Mannschaften agierten sehr aggressiv und gingen hart in die Zweikämpfe. Nach einer Tätlichkeit musste der Nietlebener Erik Folter per roter Karte von der Platte und Ricky Wittke (VfL) erhielt die erste Zweiminutenstrafe der Veranstaltung. Durch zwei Tore von Huth und einen Treffer von Braun führte der Oberligist bereits mit 3:0. Malis gelang nur noch der 1:3-Anschlusstreffer. Im nächsten Spiel mussten die Schalker unbedingt gewinnen, um sich noch eine geringe Chance auf den Turniersieg zu bewahren. Der VFC Plauen war in einer ähnlichen Situation. Unversucht und Kai Zimmermann machten den am Ende verdienten 2:0-Sieg für die Spitzenstädter perfekt. Danach kam es zum Duell Sachsen-Anhalts Erzrivalen. Die Gäste waren in dieser Partie von Beginn an chancenlos und lagen schon nach drei Spielminuten mit 0:2 (Tore: Wagefeld und Teixeira) zurück. Butzmann und Wegner erhöhten auf 4:0, ehe Falkenberg das zwischenzeitliche 1:4 gelang. Der HFC ließ in der Folgezeit noch einige Hundertprozentige aus. Dennis Wegner nutzt aber fast jede seiner Möglichkeiten und traf zum 5:1 und 6:1. Für den 6:2-Endstand sorgte Instenberg. Am Ende der 6. Runde lagen der HFC (mit weitaus besserem Torverhältnis) und der VFC punktgleich (je 12 Zähler) uneinholbar an der Tabellenspitze.
Ergebnisse: Nietlebener SV Askania 09 – VfL Halle 96 1:3, FC Schalke 04 II – VFC Plauen 0:2, 1. FC Magdeburg – HFC 2:6.
Tabelle: 1. HFC 16:5/12, 2. VFC Plauen 8:3/12, 3. Ammendorf 7:5/8, 4. VfL Halle 96 9:7/7, 5. FC Schalke 04 II 7:5/6, 6. Nietleben 11:22/4, 7. 1. FC Magdeburg 5:15/1.


Der Turnierverlauf - Die Schlussrunde:
Der HFC bleibt nach einem 1:0 gegen Schalke vorn | VFC Zweiter | Ammendorf auf Platz 3
Ausgerechnet der VfL 96 konnte bei einem Sieg gegen den Regionalligisten aus Plauen den HFC vorzeitig zum Turniersieger machen. Eine dementsprechende Unterstützung der Blau-Roten aus dem HFC-Fanblock gestattete der „Ehrenkodex“ wohl nicht. Aber auch ohne diesen waren die 96iger ganz nah dran, die letzten beiden Spiele des Turniers zur bedeutungslos zu machen. Huth konnte die 1:0-Führung der Plauener durch Mark-Philipp Zimmermann schnell egalisieren. Bis 20 Sekunden vor dem Abpfiff hatte das 1:1 Bestand. Falk Schindler zirkelte das Leder nach einem Freistoßheber zum 2:1 ins VfL-Tor. Somit blieb zunächst alles beim alten. Nachdem sich der 1. FC Magdeburg gegen die jetzt müde wirkenden Ammendorfer doch noch den ersten Sieg (1:0) sichern konnte und damit die Peinlichkeit des letzten Platzes noch abwand, stand das Finale an. Der HFC musste gegen Schalke gewinnen. Die Rot-Weißen belagerten das Schalke-Tor, vergaben aber wieder einmal Chance um Chance und wurden mit zunehmender Spielzeit immer nervöser. In der 6. Minute stocherte dann Michael Preuß die Kugel über die Torlinie und der HFC war dem Turniersieg jetzt ganz nahe. Und es reichte, der erste Cupgewinn nach vier zweiten Plätzen in Folge war perfekt.
Dennis Wegner wurde mit sechs Treffern der erfolgreichste Torschütze und zugleich als bester Spieler gewählt.
Ergebnisse: VFC Plauen – VfL Halle 96 2:1, 1. FC Magdeburg – BSV Halle-Ammendorf 1:0, FC Schalke 04 II – HFC 0:1.
Endtabelle: 1. Hallescher FC 6 5-0-1 17:5/15, 2. VFC Plauen 6 5-0-1 10:5/15, 3. BSV Halle-Ammendorf 6 2-2-2 7:6/8, 4. VfL Halle 96 6 2-1-3 10:9/7, 5. FC Schalke 04 II 6 1-3-2 7:6/6, 6. 1. FC Magdeburg 6 1-1-4 6:15/4, 7. Nietlebener SV Askania 09 6 1-1-4 11:22/4.


Die Aufgebote aller Mannschaften:
Hallescher FC: 1 - Jürgen Rittenauer, 13 - André Grube | 28 - Sören Eismann, 19 - Tom Butzmann (3 Tore), 26 - Maik Wagefeld (3), 20 - Telmo Teixeira (2), 21 - Dennis Wegner (6), 6 - Toni Lindenhahn (1), 2 - Jan Benes, 15 - David Haider Kamm Al-Azzawe, 16 - Dennis Mast, 9 - Michael Preuß (2). Trainer: Sven Köhler.
VFC Plauen: 1 - Oliver Birnbaum | 4 - Felix Lietz, 5 - Martin Hoßmang (1), 6 - Daniel Rupf, 7 - Tony Schmidt (3), 11 - Falk Schindler (2), 15 - Paul-Max Walther, 17 - Mark-Philipp Zimmermann (1), 22 - Philipp Unversucht (1), 23 - Kai Zimmermann (2). Trainer: Thomas Hoßmang.
BSV Halle-Ammendorf: 1 - Norbert Guth | 3 - Patrick Theile (1), 4 - Stefan Kominek (1), 6 - René Beßler (1), 9 - Enrico Kricke (1), 10 - Bessart Konxheli (1), 11 - Patrick Siegel, 13 - Marcel Keitel (2), 15 - Christian Kamalla. Trainer: René Papst.
VfL Halle 96: 22 - René Hartleib, 1 - Leon Wolf | 5 - Christian Sund, 6 - Marius Nowoisky, 7 - Tobias Haufe (3), 8 - Matthias Allert, 9 - Robin Huth (4), 10 - Stephan Neigenfink, 11 - Oliver Laube, 13 - Ricky Wittke (1), 14 - Martin Wehlert, 19 - Steve Braun (2). Trainer: Lars Holtmann.
FC Schalke 04 II: 1 - Robin Himmelmann | 12 - Kevin Pires (2), 13 - Kamil Waldoch, 14 - Timmy Thiele, 15 - David Lohuder, 16 - Sabah Alban, 17 - Jonas Erwig-Dröppel (2), 18 - Richard Weber (1), 19 - Marco Quotschalla (2), 20 - Felix Frank, 21 - Jeffery Volkmer, 22 - Christian Görres. Trainer: Bernhard Trares.
1. FC Magdeburg: 1 - Matthias Tischer | 4 - David Halke, 5 - Patrick Henkel, 8 - Fabian Falkenberg (2), 10 - Dawid Krieger, 13 - Moritz Instenberg (1), 15 - Tobias Scharlau (3), 18 - Julian Austermann, 24 - Kosta Rodrigues, 30 - Asti Karagiannis. Trainer: Ronny Thielemann.
Nietlebener SV Askania 09: 1 - Christian Kersten | 2 - Sebastian Schnerr (1), 3 - Oliver Bornschein, 4 - David Brendel (3), 5 - Toni Caroli, 6 - Martin Stutzer, 7 - Erik Folter, 8 - Michael Winter (1), 9 - Daniel Malis (2), 10 - Marcus Jähne (1), 11 - Nabil Daouri (3), 12 - Alexander Orlamünde. Trainer: Matthias Zech/Ulf Sylla.
Ro-Heb | JS | Fotos: Agentur ROWIS


ARCHIV:
Internationales Hallenmasters des HFC um den „Halplus-Cup“ 2011
Internationales Hallenmasters des HFC um den „Halplus-Cup“ 2010
Internationales Hallenmasters des HFC um den „Halplus-Cup“ 2009
Internationales Hallenmasters des HFC um den „Halplus-Cup“ 2008
Internationales Hallenmasters des HFC um den „Halplus-Cup“ 2007
Internationales Hallenmasters des HFC um den „techem-Cup“ 2006