16.05.2010 - FSA-Landespokal, Finale, Saison 2009/10:
FSA-POKALSIEGER 2010:
HALLESCHER FC
VfB Germania Halberstadt - Hallescher FC 2:3 (0:1)
Der HFC holt den Landespokal
25 Sekunden vor dem Abpfiff traf „Linde“ die Halberstädter ins Herz
Im heutigen Landespokalfinale wurde unsere Regionalligamannschaft im Sangerhäuser Friesenstadion vor knapp 3.500 Zuschauern ihrer Favoritenrolle gerecht und bezwang in einer spannenden Partie den Oberligisten VfB Germania Halberstadt mit 3:2.
Thomas Neubert sorgte für die frühe 1:0-Führung (7.), die bis zum Halbzeitpfiff Bestand hatte. Nach dem Wiederanpfiff schien mit dem 2:0 durch Nico Kanitz bereits eine Vorentscheidung gefallen. Doch nachdem der „Dicke“ und Thomas Neubert es verpassten, die Führung auszubauen, kamen die Domstädter nach dem Anschlusstor von Jan Mutschler (73.) noch einmal zurück ins Spiel. Eine Minute vor Ultimo schafften sie sogar noch den zwischenzeitlichen Ausgleich, welchen Florian Eggert markierte. Doch unsere Rot-Weißen schlugen zurück.
Der in der 63. Minute für Angelo Hauk eingewechselte Toni Lindenhahn wurde von Philip Schubert angespielt, umkurvte noch einen Halberstädter Verteidiger und traf 25 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit zum vielumjubelten Siegestreffer, der den vierten Gewinn des Landespokals und den Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals, welche vom 13. bis 16. August 2010 stattfindet, bedeutete.
Nach der Siegerehrung, welche von einem rot-weißen Jubelmeer umrahmt wurde, machten sich unsere Jungs auf den Rückweg in die Siegerstadt und ließen mit einer kleinen Feier im Restaurant Mönchshof den erfolgreichen Ausflug nach Sangerhausen ausklingen. Zum Hit des Tages wurde dabei übrigens „Die Nr. 1 im Land sind wir!“ auserkoren...
Und deshalb gibt´s das offizielle T-Shirt auch für EUR 15,00 in den Größen S bis XXL im WOSZ Fan-Shop (am Rannischen Platz)!
Ro-Heb | JS | Foto: Agentur ROWIS
STATISTIK: VfB Germania Halberstadt - Hallescher FC 2:3 (0:1)
HBS (weiß-rot): Kischel - Götz, Saalbach, Kopp, Pölzing (79. Gerlach) - Siemund (39. Ruttke), Hosenthien, Rode (67. Krüger), Mutschler - Reitzig, Eggert. Trainer: Andreas Petersen.
HFC (schwarz-schwarz): Horvat - Knaack, Lachheb, Mouaya, Benes - Schubert, Finke - Hauk (63. Lindenhahn), Aydemir (60. Stark), Kanitz - Neubert. Trainer: Sven Köhler.
Tore: 0:1 - Neubert (7., Vorarbeit Knaack), 0:2 - Kanitz (53., Vorarbeit Benes), 1:2 - Mutschler (73.), 2:2 - Eggert (89.), 2:3 - Lindenhahn (90., Vorarbeit Schubert). Ecken: 10:3 (6:1). Freistöße: 12:18 (6:11). Chancen: 4:8 (1:3). Abseits: 1:6 (0:4). Gelbe Karten: Kopp (14., Foulspiel), Götz (68., Reklamieren), Krüger (74., Foulspiel) - Hauk (35., Foulspiel). Gelb-Rote Karte: Saalbach (wiederholtes Foulspiel).
Schiedsrichter: Patrick Kluge (Zeitz) - Note 2, behielt in der umkämpften Partie die Übersicht. SRA: Frank Hildebrandt, Peter Plaue. 4. Offizieller: Thomas Westphal.
Zuschauer: 3.460 (darunter ca. 2.500 HFCer) im Friesenstadion in Sangerhausen.
Äußere Bedingungen: 15° und leicht bewölkt, gut bespielbarer Platz.
Anmerkungen: Beim HFC fehlten die verletzten Pavel David und Marco Hartmann sowie der gesperrte Ronny Hebestreit (rote Karte).
Mit diesem Sieg holte der Club bei sechs Finalteilnahmen den Landespokal nach 1994, 2002 und 2008 zum viertenmal in die Saalestadt.
Statistik: JS | Ro-Heb | Foto: Agentur ROWIS
DIE TRAINERSTIMMEN:
Andreas Petersen (Cheftrainer des VfB Germania Halberstadt): „Wir sind mächtig enttäuscht, weil wir so dicht dran waren. Nach dem 0:2-Rückstand ist meine Mannschaft noch einmal richtig stark zurückgekommen, wurde aber nach dem Ausgleich für ihre Naivität bestraft.“
Sven Köhler (Cheftrainer des Halleschen FC): „Wir hatten die Favoritenrolle und haben 70 Minuten lang auch wie ein Favorit gespielt. Doch dann haben wir plötzlich die Ordnung verloren. Die Halberstädter haben gezeigt, dass sie besser sind, als sie in der Oberliga stehen. Pokalspiele sind ein wenig eigen. Nicht umsonst straucheln immer wieder die Favoriten.“
|