06.05.2006 – HFC
- VfB 09 Pößneck 4:0 (2:0) - 28.Spieltag NOFV-Oberliga (Süd)
HFC (rot-rot):
Küfner - Gröger, Kamalla, Friedrich - Fährmann (60. Kindling),
Georg, Quidzinski, Sokolowski (60. Römer) - Wille (70. Tews), Petrick, Gleis.
Trainer: René Müller.
VfB (gelb-blau): Ockruky - Krause, Busse, Sawetzki, Bartholmé -
Daum, Kühne, Wiegand (22. Mußler), Förster - Schimmelpfennig, Zimmermann
(53. Schmied). Trainer: Gerd Struppert.
Tore: 1:0 Gröger (13./ Vorlage Petrick), 2:0 Petrick (35. - Kopfball/
Vorlage Fährmann), 3:0 Sokolowski (55./ Vorlage Wille), 4:0 Gleis (77./
Vorlage Georg).
Freistöße: 10:12 (4:6),
Abseits: 2:0 (1:0),
Ecken: 8:3 (3:1),
Chancen: 14:0 (8:0).
Schiedsrichter: Oliver Mattig (Frankfurt/Oder). SRA: Sandro
Tochtenhagen, Peter Gerlach.
Verwarnungen: Krause und Sawetzki (beide wegen Foulspiels).
Zuschauer: 447 im KWS.
Anmerkungen: Sommerliches Wetter um die 20 Grad. Relativ gut bespielbare
Rasenfläche. Sehr faire Partie. Vor dem Spiel wurde die E-Juniorenmannschaft
des HFC geehrt, die in Duisburg bei einem Ausscheid mit dem 5. Platz als "Ballholer"
für die WM 2006 in Deutschland qualifizierte. Manuel Endres pausierte auf ärtzlichen
Anraten wegen muskulärer Probleme. Die Pößnecker waren verletzungsbedingt
nur mit 13 Feldspielern angereist. Die ausgewechselten Wiegand und Zimmermann
mussten ebenfalls verletzungsbedingt ausscheiden. VfB-Trainer Gerd Struppert
(einst Mittelstürmer beim FC Carl Zeiss JENA) ist erst seit dem vergangenen
Donnerstag für den nach Meuselwitz gewechselten Ulrich Oevermann (ebenfalls
als Torhüter in der DDR-Oberliga für den FC Carl Zeiss JENA spielend) im Amt.
RH/ RJ/ AT
Offensivfreudiger HFC
verpasste gegen desolate Pößnecker ein Schützenfest
Im
vorletzten Heimspiel dieser Serie präsentierte sich der HFC gegen die
abstiegsbedrohten Pößnecker in einer Top-Form und gewann vor nur knapp 450
Zuschauer klar und deutlich mit 4:0. Dabei verpassten es die Müller-Schützlinge
ein Schützfest zu feiern. Immerhin erspielten sich die Rot-Weißen ein
Chancenverhältnis von 14:0 und trafen dabei zweimal das Aluminium. Der
HFC-Coach hatte auf eine Dreierkette umgestellt, in der Christian Kamalla ein
gute Partie als Libero bot. Die offensive Ausrichtung der Gastgeber zeigte
gleich zu Beginn Wirkung und ließ die, wie ein Absteiger spielenden, Gäste
kaum zur Entfaltung kommen. „Wir hätten schon vor dem ersten Tor einige
Treffer erzielen müssen“, charakterisierte die Startphase seiner Jungs. Alex
Gleis (4.), Sebastian Wille (7.) und Uwe Sokolowski (10.) nutzten aber ihre
Chancen nicht. Nach einem Eckball des Form verbesserten Christian Fährmann, drückte
Alex Gröger die Kopfballverlängerung von Michel Petrick über die Linie. Bis
zur Halbzeitpause gab es noch weitere
sechs gute Möglichkeiten für die Hallenser, wobei „Pette“ in der 32.
Minute mit seinem Kopfballgeschoss nur den Pfosten traf. Drei Minuten später
zappelte aber der Ball erneut im VfB-Netz. Jetzt hatte Michel Petrick mehr Glück
und ließ mit seinem Kopfball, nach „Ferry“-Freistoß, VfB-Keeper Ockruky
keine Chance. Unter großem Beifall wurden die HFC-Kicker in die Halbzeitpause
verabschiedet.
Voller Elan kamen die Hallenser aus der Kabine und knallten Ockruky (noch
bester VfB-Spieler) die Bälle nur so um die Ohren. Wiederum scheiterte Michel
Petrick am Ex-Jenenser. Mit einer Kombination aus dem Fußball-Lehrbuch sorgten
dann Sebastian Wille (vorbildliche Eingabe von der rechten Außenposition) und
Uwe Sokolowski (schob den Ball souverän an Ockruky vorbei) mit dem 3:0 (55.) für
die Spielentscheidung. Nach einigen erfolglosen Versuchen der Thüringer, das
Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten (allerdings ohne einen ernsthaften
Torschuss), machte Alex Gleis (77.) mit einem Supertor das 4:0, und den damit
klarsten Heimsieg unseres HFC in diese Saison, perfekt. Nach einem ungestörten
Dribbling entlang der Strafraumgrenze zog „Gleiser“ den Ball in den linken
Winkel. In einer ähnlichen Situation hämmerte Sascha Kindling, wenige Minuten
vor dem Abpfiff, das Lader ans Lattenkreuz. Den ersten ernsthaften Torschuss
der Gäste gab es in der Schlussminute durch David Schimmelpfennig, der aber
Matthias Küfner in keiner Weise forderte.
RH
AUS DER PRESSEKONFERENZ
Gerd Struppert (Trainer des VfB Pößneck):
Ich hatte mir natürlich einen anderen Neubeginn in der Oberliga vorgestellt.
Mein Glückwunsch dem HFC, der uns heute total überlegen war. Der Sieg der
Hallenser ist völlig verdient. Unser Torwart hat noch Ärgeres verhindert. Uns
fehlte die Kampfgeist und Leidenschaft.
René Müller (Cheftrainer des HFC):
Wir hatten schon vor unserem ersten Treffer eine Vielzahl von Chancen. Der Sieg
geht in Ordnung. Wichtig waren die Tore, die haben unser Spiel deutlich
entkrampft. Meine Mannschaft hat seit dem vergangenen Mittwoch sehr ordentlich
gearbeitet und heute sehr gut gespielt. Da haben sie sich etwas Frust herunter
geschossen. So ist es eben im Fußball, wie mir schon ein erfahrener Fußballtrainer
einmal sagte: Wenn´s läuft, dann läuft´s. Wenn nicht, dann muss man es eben
zum Laufen bringen. Nun haben wir doch noch einen positiven Wochenausgang.
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