HFC-Oldies - „Bei uns stimmt die Chemie - immer noch!“

Der lange Weg zum HFC.

Die Traditionen des HFC begannen vor über 50 Jahren 1948 mit der Finalteilnahme der SG Freiimfelde Halle als Vertreter des Landes Sachsen-Anhalt bei der 1. Ostzonenmeisterschaft. Sie setzte sich fort mit dem Gewinn des Ostzonenmeistertitels durch einen weiteren Vorläufer des HFC, die ZSG Union Halle. 1949 gelang dieser ein 4:1-Finalerfolg gegen Fortuna Erfurt.

1951/52 war es dann Turbine Halle vergönnt, den ersten und einzigen DDR-Meistertitel nach Halle zu holen. Unvergessen sind wohl die beiden FDGB-Pokalsiege des SC Chemie Halle-Leuna 1956 und des SC Chemie Halle 1962. Ebenso unvergessen auch die Europapokalteilnahmen gegen den OFK Belgrad, die PSV Eindhoven und gegen Torpedo Moskau. Natürlich gehören hierzu auch der 3. Platz des HFC Chemie in der DDR-Oberliga 1970/71 und der Aufstieg in die 2. Bundesliga 1990/91.

Schon seit den 70-iger Jahren gibt es eine HFC-Traditionsmannschaft. Jeden Dienstag trainieren die HFC-Oldies, um fit zu bleiben und sich auf die jährlich sehcs bis zehn Spiele zu den unterschiedlichsten Anlässen vorzubereiten. In dieser Mannschaft stehen viele Ex-HFC-Spieler, und das Team ist in seiner Besetzung kaum an hallescher Fußballprominenz zu überbieten. Der heutige HFC-Cheftrainer Sven Köhler hätte mit diesen Aktiven ganz sicher eine Mannschaft mit Drittliganiveau, auch wenn solche Vergleiche immer etwas hinken...

Die Addition der Oberliga-Kappen der HFC-Traditionsmannschaft ist beeindruckend. Da kommen immerhin fast 3.000 Einsätze in der jeweils ersten Mannschaft des HFC Chemie und des Halleschen FC e. V. zusammen. Einige der HFC-Oldies, wie Bernd Bransch oder Günter Riedl spielten sogar noch im grün-weißen Oberligatrikot des SC Chemie Halle, aus dem bekanntlich im Januar 1966 der HFC Chemie hervorging.

In der HFC-Traditionsmannschaft stehen u. a.: Manfred Fülle (214 HFC-Punktspiele in der 1. Mannschaft/12 Tore), Detlef Robitzsch (161/7), Roland Wawrzyniak (190/6), Hartmut Meinert (219/14), Bernd Bransch (316/61), Ulli Rothe (102/8), Jens Helling (96/16), Uwe Zorn (79/8), Günther Hoffmann (188/17), Werner Peter (284/88), Dieter Stricksner (100/1), Bernd Hoja, Bernd Donau (102/10), Dieter Strozniak (330/25), Dieter Ilgner (12/1), Helmut Brade (138/0), Holger Krostitz (206/59), Günter Riedl (178/6).

Dieses Team kann zu Recht für sich beanspruchen: „Bei uns stimmt die Chemie - immer noch!“

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