Profimannschaft
05.02.2018

„ES HAT SPASS GEMACHT“

Benjamin Pintol war happy am Samstag um 15.50 Uhr. Seine HFC-Mannschaft hatte soeben den knappen 1:0-Vorsprung gegen den VfL Osnabrück über die Zeit gebracht. Mit ihm in der Startelf. Erstmals nach langer Verletzung. Und prompt war der filigrane Offensivspieler am einzigen Tor direkt beteiligt.

„Benni hat nachgesetzt und Ballbesitz erzwungen“, resümierte Trainer Rico Schmitt die Entstehung des „goldenen Tores“. Sein Pass in den Strafraum fand schließlich Vorlagengeber Erik Zenga, der für Torschütze Marvin Ajani auflegte. Dieser Dosenöffner hatte den Halleschen FC auf die Siegerstraße gebracht, nachdem zuvor nur wenige Torchancen gegen tief stehende Gäste herausgesprungen waren. Die beste hatte Benjamin Pintol nach sechs Minuten, als er erst Fabian Baumgärtel auf dem Flügel bediente und schließlich selbst per Kopf zum Abschluss kam.

„Es hat Spaß gemacht da vorn mit Fetschi“, blickte der Mann mit der Rückennummer 9 nach Abpfiff zurück. Natürlich war ihm im ersten Startelfeinsatz seit 6. August 2017 noch nicht alles gelungen. Aber er rackerte wie eh und je, machte Bälle fest, fand Lösungen in engen Situationen und sorgte immer wieder für eine Spielfortsetzung oder eine kluge Idee.

Ähnlich erfolgreich verlief das Comeback von Tobias Müller, nur etwas weiter hinter. Nach dem Heimspiel gegen Rostock war er am Meniskus operiert worden, gegen Osnabrück gehörte er nun wieder zur Anfangsformation. Mit seiner Schnelligkeit, seiner Ballsicherheit und seiner Ruhe im Aufbau sorgte Tobias Müller prompt für Stabilität und nahezu fehlerfreies Abwehrspiel des HFC. Osnabrück kam höchst selten zum Abschluss oder zu Torchancen, daran hatte der Rückkehrer maßgeblichen Anteil. Auch ihm hat es Spaß gemacht. Vor allem weil der Erfolg nach langer Leidenszeit Recht gab.

Von: LT

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