Profimannschaft
13.01.2018

BENNI PINTOL SCHLÄGT ZURÜCK

Der Hallesche FC hat den letzten Härtetest eine Woche vor Beginn des zweiten Saisonabschnitts erfolgreich gestaltet. Gegen den Regionalliga-Dritten Wacker Nordhausen behielt der HFC in Sangerhausen mit 2:1 die Oberhand. Mathias Fetsch und Benjamin Pintol trafen für die Saalestädter.

Mit 21 einsatzbereiten Spielern war der HFC zum Test angereist und trat in vermeintlich stärkster Formation an. Der Rasenplatz war nichts für Edeltechniker, immer wieder versprang beiden Mannschaften der Ball. Während Wacker kompakt in der eigenen Hälfte stand und auf Fehler und somit Konter wartete, bemühte sich das Team um Kapitän Klaus Gjasula um Tempowechsel, Spielverlagerungen und Ballbesitz. Vertikale Pässe waren allerdings schwierig, weil Nordhausen tief verteidigte und die Räume eng machte. So hatte HFC-Linksverteidiger die beste Torchance nach einem Stockfehler seines Gegners, lupfte den Ball gedankenschnell an den Pfosten (25.). Die verdiente Führung fiel nach schönem Zusammenspiel zwischen Martin Röser und Marvin Ajani auf der rechten Seite. Martin Röser tankte sich bis zur Grundlinie durch und überflankte die gesamte Wacker-Abwehr inklusive Torwart, Mathias Fetsch hatte bei seinem Kopfball zum 1:0 keine Mühe zu verwandeln (33.). Dabei blieb es bis zur Pause in einem sehr intensiven und zweikampfgeprägten Spiel.

Nach der Pause wechselte der Hallesche FC munter durch, brachte alle mitgereisten Kicker zum Einsatz. Am Spielverlauf änderte das zunächst wenig. Größter Aufreger blieb aber lange Zeit die offenbar schwere Verletzung von Martin Röser nach Zweikampf an der Mittellinie. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und ausgekugelter Schulter musste der beste Saisontorschütze des HFC das Spielfeld verlassen und sofort ins Krankenhaus. Wacker kam nach 77 Minuten zum Ausgleich, als ein Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf zum 1:1 genutzt wurde. Doch die Rot-Weißen schlugen zurück, Benjamin Pintol traf erstmals nach seiner langen Verletzungspause per Kopf zum 2:1-Sieg des Drittligisten. Ein verdienter Erfolg, der teuer „erkauft“ wurde.

HFC: Tom Müller (Schnitzler) – Schilk (Franke), Kleineheismann (Pannier), Baumgärtel (Landgraf), Ajani (Ludwig), Zenga (Bohl), Fennell (Lindenhahn), Gjasula (Pintol), Röser (Manu), Fetsch (Stenzel), El-Helwe.

Von: LT

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