Profimannschaft
10.01.2018

HFC BRUTAL EFFIZIENT

Der Hallesche FC hat den Härtetest beim souveränen Regionalliga-Spitzenreiter FC Energie Cottbus mit Bravour bestanden und reiste mit einem 4:0-Auswärtssieg aus dem Stadion der Freundschaft nach Hause. Brutal effiziente Saalestädter entschieden dieses insgesamt ausgeglichene und intensive Spiel gemessen an den Spielanteilen etwas zu deutlich, haben den jüngst sehr guten Eindruck aber eindrucksvoll bestätigt.
Im Bus Richtung Lausitz fehlten mit Toni Lindenhahn (Blasenentzündung), Martin Röser (Adduktoren) und Vincent Stenzel (Prellung) einige Spieler mit leichteren Blessuren, die Langzeitverletzten Petar Sliskovic, Tobias Müller und Max Barnofsky waren ohnehin nicht dabei. Zu allem Überfluss brach auch bei Hendrik Starostzik nach wenigen Minuten eine Oberschenkelverletzung auf, für ihn war nach 20 Minuten Schluss.
Abgesehen von diesem Ärgernis präsentierte sich der HFC zehn Tage vor dem Punktspielstart 2018 in guter Verfassung. In einem temporeichen Spiel beim technisch und taktisch starken Gastgeber traf Mathias Fetsch an einstiger Wirkungsstätte bereits nach drei Minuten per Kopf zum 0:1 und erhöhte nur neun Minuten später nach toller Flanke von Marvin Ajani ebenfalls per Kopf am langen Pfosten auf 0:2 (12.). In der Folge kam der FC Energie besser in die Partie, stellte den HFC früh zu und kombinierte durchaus Chancen heraus. Der Drittligist wirkte insgesamt aber robuster und physisch stärker als die quirligen Cottbuser Offensivspieler. Nach 30 Minuten lag der Anschlusstreffer in der Luft, der Pfosten rettete für den HFC und Freitas traf nach Querpass freistehend das Tor nicht. Zudem war Tom Müller zur Stelle, als Mama allein auf ihn zulief. Der Hallesche FC bemühte sich um sicheres Passspiel, Tiefe und laufintensives Spiel, Klaus Gjasula per Kopf hatte die nächste Gelegenheit für die Gäste. Zur Pause blieb es in einem ausgeglichenen Spiel auf gutem Niveau beim 0:2.

Auch nach der Pause blieben beide Teams auf dem Gaspedal. Michael Netolitzky im HFC-Tor verhinderte gegen Boakye den Anschlusstreffer, besser machte es Martin Ludwig auf der anderen Seite. Nach Ballverlust der Cottbuser hatte Benjamin Pintol freie Bahn, den Abpraller vom Torwart brachte dann der Youngster aus Halle im leeren Tor zum 0:3 unter (73.). Zuvor hatte Benni Pintol mit sattem Schuss bereits knapp einen weiteren Treffer verpasst. Trainer Rico Schmitt wechselte munter durch, tragende Kräfte wie Klaus Gjasula, Erik Zenga, Nick Fennell und Fabian Baumgärtel hatten vorzeitig Feierabend. Doch die eingewechselten Spieler wie Daniel Bohl und Braydon Manu sorgten für Belebung. Bis zum Schluss wogte das Geschehen hin und her, Hilal El-Helwe besorgte mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern für den klaren 0:4-Endstand, der über den Spielverlauf doch ein wenig hinweg täuscht.

FC Energie: Kamenz – Startsev, Stein, Schlüter, Karbstein, Zickert, Zimmer, Weidlich, Freitas, Mamba, Boakye

HFC: Müller (Netolitzky) – Schilk (Ludwig), Kleineheismann, Starostzik (Pintol), Baumgärtel (Landgraf), Gjasula (Bohl), Zenga (Pannier), Fennell (Franke), El-Helwe (Manu), Fetsch.

Von: LT

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