Profimannschaft
05.01.2018

VERDIENTER TURNIERSIEG

Der Hallesche FC hat den Halplus-Cup 2018 gewonnen und den Siegerpokal den eigenen Fans gewidmet. Im Finale standen sich mit den beiden Drittligisten HFC und Carl-Zeiss Jena die Turnierfavoriten gegenüber, die Saalestädter behielten schließlich vom Neunmeterpunkt mit 3:2 die Oberhand.

Trainer Rico Schmitt nahm Rücksicht auf die zahlreichen Verletzungen des vergangenen Jahres und schickte nur Spieler aufs Parkett der ERDGAS Arena, die keine schmerzhafte Vorgeschichte haben. So stand eine junge HFC-Truppe auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Fokussiert, engagiert, bissige zeigte der HFC von Beginn an: das einzige Hallenturnier des Winters wollen die Rot-Weißen unbedingt gewinnen. In der Vorrunde gab es drei Siege ohne Gegentor. Gegen Blau-Weiß Dölau (2:0), Carl-Zeiss Jena (3:0) und den Nietlebener SV Askania (3:0) ließ der HFC ebenso wenig anbrennen wie im Viertelfinale gegen LSG Lieskau (4:0). Hilal El-Helwe ragte mit seiner Technik und Kaltschnäuzigkeit heraus, trat als bester Torschütze in Erscheinung und bekam tatkräftige Unterstützung des agilen Daniel Bohl. Grundstein für den späteren Turniersieg war allerdings die Rückwärtsbewegung der gesamten Mannschaft, die in sechs Spielen nur zwei Treffer aus dem Spiel heraus zuließ. Aufmerksam in der Abwehrarbeit war das gesamte Team inklusive der drei A-Jugendlichen Julian Guttau, Jonas Techie-Menson und Niklas Kastenhofer. Im Tor wechselten sich Tom Müller und Michael Netolitzky ab. Im Halbfinale hieß der Kontrahent erneut Dölau mit Patrick Moaya und wurde mit 5:1 deutlich in die Schranken gewiesen. Auch im Endspiel gegen Carl-Zeiss Jena sah es nach frühem Treffer von Hilal El-Helwe lange nach einem Start-Ziel-Sieg des Halleschen FC aus, doch 50 Sekunden vor Schluss schafften die Thüringer den Ausgleich. Die Entscheidung über den Turniersieg musste vom Neunmeterpunkt fallen. Mathias Fetsch, Stefan Kleineheismann und Hilal El-Helwe übernahmen Verantwortung und trafen souverän, Michael Netolitzky hielt den letzten Jenaer Neunmeter und sorgte für grenzenlosen Jubel auf der stimmungsvollen Fantribüne und auf dem Parkett.

Richtig gut schlug sich auch das Allstar-Team um Dariusz Wosz und Daniel Ziebig, das es bis ins Halbfinale schaffte und dort knapp am späteren Drittplatzierten Lok Leipzig scheiterte. Hilal El-Helwe wurde mit acht Treffern bester Torschütze des Turniers, Daniel Ziebig erhielt die Auszeichnung als bester Spieler und Leipzigs Benjamin Kirsten nahm den Pokal für den besten Torhüter entgegen.

HFC: Müller, Netolitzky – Ajani, Kleineheismann, Landgraf, Kastenhofer, Bohl, Manu, Guttau, J.Techie-Menson, Fetsch, El-Helwe

Von: LT

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