Profimannschaft
01.12.2017

MISSERFOLG ZUM ABSCHLUSS

Der Hallesche FC kassierte im letzten Heimspiel des Jahres 2017 eine der bittersten Niederlagen der jüngeren Vereinsgeschichte. Gegen den F.C. Hansa Rostock bestimmten die Saalestädter lange Zeit das Spiel, ehe ein unglückliches Eigentor die Weichen zur 0:2-Heimniederlage stellte.

Der Hallesche FC trat im 4-3-3-System an, bot mit Klaus Gjasula, Daniel Bohl und Erik Zenga ein kompaktes Zentrum auf und übernahm sofort die Initiative. Die Rot-Weißen hatten Spielkontrolle, spielten geduldig Richtung Gästetor und hatten durch einen Linksschuss von Martin Röser die erste Großchance des Spiels (13.). Auch den zweiten gefährlichen Torschuss gab Martin Röser, diesmal setzte er den Ball aus 18 Metern mit rechts knapp über den Rostocker Kasten (20.). Insgesamt traten beide Teams im Rückwärtsgang sehr diszipliniert auf, so dass die taktisch geprägte Begegnung wenig Torraumszenen bot. Hansa kam erst nach 23 Minuten durch den Linksschuss von Alibaz zum ersten ernsthaften Torschuss. Die Hausherren waren auch in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit Chef im Ring und hatten deutliche Vorteile gegen selbstbewusste Hanseaten.

Nach der Pause sorgte eine Spielunterbrechung nach Rauchentwicklung im Gästeblock für den ersten Aufreger. Unmittelbar danach kippte ein unglückliches Eigentor die Partie. Nach scharfer Eingabe von der linken Seite lenkte Stefan Kleineheismann den Ball beim Rettungsversuch ins eigene Netz zum 0:1 (55.). Der HFC suchte den sofortigen Ausgleich. Erst kam Tobias Müller am langen Pfosten nicht richtig hinter den Ball (57.), dann verpasste Mathias Fetsch per Kopf aus sieben Metern bei der bis dahin besten HFC-Chance das mögliche 1:1 (58.). Der Rostocker Keeper parierte glänzend. Fortan wartete Hansa auf Fehler der verzweifelt anrennenden Gastgeber, forderte nach Zweikampf zwischen Klaus Gjasula und Benyamina einen Elfmeter (60.) und bekam ihn schließlich in der 90. Minute, als Martin Röser den rechts durchbrechenden Gegenspieler berührte. Benyamina verwandelte zum 0:2-Endstand, zuvor hatte der HFC-Kapitän per Kopf nach Ecke noch eine große Chance zum Ausgleich, setzte den Ball aber zu mittig. Letztich blieb es bei einer bitteren, ärgerlichen und unnötigen Niederlage in einem Spiel, in dem der HFC nahezu alle Statistiken für sich entschied und an brutal effektiven Rostockern scheiterte.

HFC: Tom Müller – Schilk, Kleineheismann, Tobias Müller, Baumgärtel, Bohl (65. Landgraf), Zenga (84. Fennell), Gjasula, Röser, El-Helwe (76. Ludwig), Fetsch

Schiedsrichter: Steffen Brütting

Zuschauer: 10.067

Gelb: Gjasula - Wannenwetsch

Von: LT / JS

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