Profimannschaft
11.11.2017

SPÄTE KLARHEIT

Der Hallesche FC hat sich mit einem 3:0-Auswärtssieg beim Verbandsligisten MSV Börde für das Viertelfinale des FSA-Pokals qualifiziert. Martin Ludwig, Tobias Schilk und Tobias Müller sorgten mit ihren Treffern für späte Klarheit in diesem optisch einseitigen Duell.

Der HFC trat notgedrungen ohne Stürmer an, weil mit Mathias Fetsch, Petar Sliskovic, Hilal El-Helwe und Benjamin Pintol alle vier etatmäßigen Angreifer nicht zur Verfügung standen. In vorderster Spitze spielte deshalb Martin Ludwig, unterstützt von den offensiven Außen Marvin Ajani und Martin Röser. Mit einer Bänderverletzung im Sprunggelenk musste allerdings auch Marvin Ajani bereits nach 20 Minuten das Spielfeld verlassen.

Erwartungsgemäß überließen die Hausherren bei gut bespielbarem Rasen und nasskaltem Herbstwetter dem Favoriten aus der 3. Liga weitgehend die Initiative. So hatte der HFC zwar viel Ballbesitz und war um Spielverlagerungen bemüht, um den Gegner laufen zu lassen. Wirklich zwingend waren die Aktionen in der Spitze aber lange Zeit nicht. Martin Ludwig hatte noch die besten Gelegenheiten, stand jedoch bei einem Treffer im Abseits, fand mit Querpass keinen Abnehmer und setzte eine Direktabnahme über das Tor. Als auch der Kopfball von Erik Zenga das Ziel verfehlte und das beherzte Solo von Toni Lindenhahn nicht zum Erfolg führte, ging es mit einem 0:0 in die Kabinen. Der MSV überzeugte kämpferisch, konnte den HFC mit eigenen Angriffen aber nicht in Verlegenheit bringen.

Nach der Pause erhöhten die Rot-Weißen Druck und Schlagzahl, brauchten aber nochmals Geduld. Beinahe alle Feldspieler hatten sich bereits mit Torschüssen versucht, als Stefan Kleineheismann nach Steckpass von Toni Lindenhahn auf den zweiten Pfosten flankte und Martin Ludwig per Kopf keine Mühe hatte das 0:1 per Kopf zu markieren (72.). Danach war der hartnäckige Widerstand der tapferen Hausherren gebrochen, zumal der tiefe Boden bei Dauerregen sichtlich Kraft kostete. Mit einem Kabinettstückchen und abschließendem Fallrückzieher zum 0:2 entschied Tobias Schilk sehenswert die Begegnung (84.), ehe Tobias Müller nach Querpass von Tobias Schilk den 0:3-Endstand herstellte (88.). In der Schlussminute setzte Erik Zenga einen Elfmeter an den Pfosten, da war das Achtelfinale aber längst entschieden. Erfreulich: Fabian Franke wurde nach 80 Minuten eingewechselt und feierte damit sein Comeback nach langer Verletzungspause.

Im Viertelfinale kommt es nun zum Gipfeltreffen der beiden Drittligisten des Landes Sachsen-Anhalt. Der Hallesche FC empfängt den 1. FC Magdeburg, der Austragungstermin steht noch nicht fest.

HFC: Schnitzler – Schilk, Kleineheismann, Tobias Müller, Ajani (20. Baumgärtel), Bohl, Zenga, Landgraf, Lindenhahn, Röser (85. Pannier), Ludwig (80. Franke)

Von: LT / JS

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