Profimannschaft
10.09.2017

PETAR SLISKOVIC WIE VERWANDELT

Beinahe wären die Fans am Samstag im ERDGAS Sportpark Zeuge eines Jahrhunderttores geworden. Nur wenige Zentimeter fehlten beim Volleyversuch von Petar Sliskovic in der 76. Minute fast von der Mittellinie. Eine Szene, die viel aussagt über die Wandlung des HFC-Stürmers.

Nahe der Außenlinie verarbeitete Petar Sliskovic robust einen schwierigen Ball technisch versiert, ließ ihn einmal aufsetzen und jagte das Spielgerät entschlossen in hohem Bogen Richtung Gästetor. Der Wiesbadener Torhüter stand vor seinem Strafraum und hätte diese Bogenlampe wohl nie erreicht, der Ball senkte sich jedoch knapp neben den Pfosten. Das war kein Zufall oder ein Verzweiflungsversuch, sondern Indiz für den „neuen“ Petar Sliskovic. Der Stürmer strotzt vor Selbstvertrauen – und übernimmt Verantwortung.

Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet dieser Petar Sliskovic das Siegtor für den Halleschen FC erzielte. Viele Versuche brauchte er nicht. Als sich die Chance bot in jener 65. Minute, nutzte er sie eiskalt im Stile eines Torjägers. Es war bereits der vierte Treffer des großgewachsenen Angreifers im siebten Spiel. Auch an nahezu allen weiteren torgefährlichen Situationen war beteiligt. Zudem verrichtet der schlaksige Torjäger enorme Laufarbeit für das Team.

Erstmals trug Petar Sliskovic am Samstag die Kapitänsbinde im eigenen Stadion. Er nimmt diese Rolle an, geht voran, zeigt kämpferische Körpersprache und sichert Bälle, gewinnt Kopfballduelle – und trifft. Diese Entwicklung hatten dem ehemaligen Mainzer vor Jahresfrist nur wenige zugetraut. Umso erfreulicher, dass er nun so wertvoll ist für die Mannschaft des Halleschen FC.

Von: LT / JS

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