Profimannschaft
08.09.2017

FORMIDABLE PUNKTAUSBEUTE

Seit der Umsiedlung vom Wehener Halberg in das zehn Kilometer entfernte Wiesbaden und dem Neubau der Brita-Arena nennt sich der ehemalige SV Wehen seither SV Wehen Wiesbaden (SVWW). Der Verein ist mittlerweile Stammgast im ERDGAS Sportpark.

Bereits zum sechsten Mal tritt er die Reise nach Halle (Saale) an. Zwar ist der SVWW kein Gründungsmitglied der 3. Liga (in der Saison 2008/2009 spielte er wie in der Saison zuvor in der 2. Bundesliga), seit dem Abstieg aus der 2. Bundesliga 2009 spielt er jedoch ununterbrochen seine nunmehr neunte Saison 3. Liga.

In den vergangenen Jahren zählte der SVWW oft zu den Aufstiegsfavoriten, begründet durch die Wirtschaftskraft der Landeshauptstädter, Etat und Personal. Diesen Anforderungen wurde der Verein jedoch bislang nicht gerecht, im Gegenteil. In der Saison 2015/2016 rettete sich der SVWW am letzten Spieltag glücklich durch ein Tor in den letzten Sekunden der Nachspielzeit zum 3:1 gegen den VFB Stuttgart II und nur durch das hauchdünn bessere Torverhältnis gegenüber den Stuttgarter Kickers und Werder Bremen II vor dem Abstieg. Auch in der Saison 2016/2017 geriet der SVWW zunächst in Abstiegsgefahr, bis am 23. Spieltag Rüdiger Rehm (ehemals Sonnenhof Großaspach und Arminia Bielefeld) das Traineramt übernahm. Der SVWW war zu diesem Zeitpunkt Tabellenvorletzter, hatte 22 Punkte auf seinem Konto. Am Ende der Saison kam der SVWW auf 53 Punkte und wurde Tabellensiebter. In schmerzhafter Erinnerung für den HFC ist hierbei noch der 3:0-Sieg der SVWW am 37. Spieltag im EERDGAS Sportpark.

Auch der Start der SVWW in die Saison 2017/2018 kann mit dem aktuellen 5. Tabellenrang als gelungen bezeichnet werden, elf Punkte gab es aus den ersten sechs Spielen. Rüdiger Rehm erzielte somit in seinen bisherigen 22 Spielen als Trainer der SVWW 42 Punkte, einen Punktedurchschnitt von 1,9 Punkten pro Spiel. Hochgerechnet auf eine gesamte Saison würde dies mit 72 Punkten wohl den Aufstieg bedeuten. Zuletzt geriet die Punkteausbeute jedoch etwas ins Stocken. Trotz durchaus guter Leistungen gelangen nach drei Siegen zum Auftakt nur zwei Punkte aus den letzten drei Spielen (1:2 beim KSC, 0:0 bei Werder Bremen II, 1:1 daheim gegen Fortuna Köln). In der ersten Runde des DFB-Pokals wurde der FC Erzgebirge Aue souverän mit 2:0 bezwungen.

Bekannteste Spieler aus dem aktuellen, als hochkarätig einzuschätzenden Kader der Wiesbadener, die sicherlich zum erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter zählen, sind die beiden Urgesteine Torhüter Markus Kolke (seit 2011 bei den Wiesbadenern) und Alf Mintzel (seit 2010), der im Übrigen Mannschaftskollege von Trainer Rehm bei den Offenbacher Kickers gewesen ist. Ferner gehören hierzu David Blacha, Kevin Pezzoni (mit Bundesligaerfahrung beim 1. FC Köln), Manuel Schäffler und Patrick Breitkreuz. Jüngst wurde noch Maximilian Dittgen vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen. Ein Wiedersehen gibt es mit Steven Ruprecht, einem der Aufstiegshelden 2012 des HFC. Auf der Gegenseite feiert der verletzte Fabian Franke ebenso ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Wiesbadenern Mannschaftskollegen wie Martin Röser.

Bester Torschütze der SVWW in der bisherigen Saison ist Steven Ruprecht mit zwei Treffern, die übrigen sechs Treffer verteilen sich auf sechs Torschützen, der SVWW ist insofern schwer auszurechnen. Mit nur drei Gegentoren stellt der SVWW eine der sichersten Abwehrreihen der Liga.
Von den bisherigen zehn Spielen in fünf gemeinsamen Drittliga-Jahren konnte der HFC drei für sich entscheiden, bei zwei Unentschieden und fünf Niederlagen. Der bislang letzte Sieg des HFC gelang am 22.08.2015 mit einem 3:0 im heimischen Stadion (Torschützen: Florian Brügmann, Sören Bertram, Timo Furuholm).

Von: TD / LT

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