1. Männer
15.02.2017

2:2 IN GELUNGENEM TEST

Der Hallesche FC trennte sich am Mittwochabend in einem temporeichen Testspiel auf Naturrasen 2:2 vom gastgebenden Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig. Hilal El-Helwe und Fabian Baumgärtel erzielten die Treffer für den HFC.

Weil die Trainingsmöglichkeiten in Halle angesichts der Witterungs- und Platzverhältnisse derzeit eingeschränkt sind und Wettkampfpraxis durch nichts zu ersetzen ist, wurde kurzfristig ein Testspiel beim 1. FC Lok auf dem Nebenplatz des Bruno Plache-Stadions vereinbart. Erwartungsgemäß bekamen vor allem jene HFC-Spieler Einsatzzeit, die in der Meisterschaft am vergangenen Wochenende nicht durchgespielt hatten.

Dass beide Mannschaften diese Partie sehr ernst nehmen und es kein „Schaulaufen“ wird, war bereits in den ersten Minuten unübersehbar. Dorian Diring setzte nach wenigen Sekunden zum ersten Tackling an, über die Außenpositionen ging mehrfach die Post ab. Zunächst machte vor allem die rechte HFC-Seite Druck nach vorn. Selim Aydemir kam nach Zuspiel von Florian Brügmann zum Abschluss (8.), Sascha Pfeffer versuchte es aus der Distanz (12.). Der zielstrebige HFC belohnte sich nach 14 Minuten mit dem 0:1, als Andre Wallenborn scharf nach innen passte und Hilal Elf-Helwe aus Nahdistanz zur Stelle war. Halle blieb am Drücker. Lok wäre nach Eingabe von Brügmann fast ein Eigentor unterlaufen (28.), Aydemir versuchte es mit links im Strafraum (29.) und nach Überzahlkonter hatte Sascha Pfeffer das 0:2 auf dem linken Schlappen (40.).

Angesichts der deutlichen Vorteile. Der Drittligist ging es mitunter etwas zu sorglos an, so dass Leipzig besser ins Spiel kam. Als die Abseitsfalle nicht zuschnappte steuerte Ziane allein auf das HFC-Tor zu, Oliver Schnitzler im Kasten parierte in seinem ersten Wettkampf für sein neues Team glänzend (32.) und wischte auch die nächste Chance der Hausherren gedankenschnell über die Latte (36.). Brenzlige Situationen nach Flanken klärte bis dahin vor allem Fabian Franke mehrfach mit gutem Stellungsspiel. Nach 42 Minuten war die Hintermannschaft allerdings machtlos, als der HFC im Spielaufbau den Ball verlor und Linksverteidiger Heßler per Aufsetzer zum 1:1 ins lange Eck traf. Völlig auf den Kopf gestellt wurde die Partie nach einem Missverständnis, das Torschütze Ziane zum 2:1 einlud (45.).

Zur Pause wechselte der HFC personell. Fortan hatten die Rot-Weißen das Zepter fest in der Hand, musste bei Kontern der Leipziger aber auf der Hut sein. Nick Fennell hatte den Ausgleich nach Eckball auf dem Fuß (49.), Martin Röser zwang den Lok-Torwart mit links zu einer Parade (60.) und ein Kopfball von Ajani wurde von der Linie gekratzt (64.). Den längst fälligen Ausgleich erzielte schließlich Fabian Baumgärtel, der Dropkick mit dem schwächeren rechten Fuß zum 2:2 traf (70.). Ein sehenswerter Treffer. Dabei blieb es schließlich in einem kurzweiligen Spiel, in dem es bis zum Schluss hoch und runter ging. Trotz der Intensität ging es fair zu. Für die einzige unschönere Szene sorgte ausgerechnet Florian Brügmanns Bruder Felix, als er gegen HFC-Keeper Oliver Schnitzler einen Schritt zu spät kam und unglücklich traf.

HFC: Schnitzler – Brügmann (46. Schilk), Kleineheismann (46. Fennell), Franke, Barnofsky (46. Baumgärtel), Aydemir, Diring, Pfeffer, Müller (€46. Gjasula), Wallenborn (46. Röser), El-Helwe (46. Ajani)

Von: LT / JS

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