Profimannschaft
24.01.2016

BITTERE DERBY-NIEDERLAGE - „FEHLER EISKALT BESTRAFT“

Toni Lindenhahn trifft zum 1:1-Zwischenstand im Fallen flach ins lange Eck. Foto: STEFAN RÖHRIG

Der Hallesche FC hat zum Auftakt des Fußballjahres das heiße Drittliga-Derby gegen den 1. FC Magdeburg 1:2 (1:1) verloren. Nach der schnellen Gästeführung durch Sebastian Ernst (5. Minute) konnte Toni Lindenhahn mit einem Flachschuss zunächst ausgleichen (32.), ehe erneut Ernst den Siegtreffer für den FCM erzielte (68.). HFC-Cheftrainer Stefan Böger wollte und konnte „keinen Stab über die Mannschaft brechen. Magdeburg hat unsere Fehler eiskalt bestraft. Das waren zu viele, wir können das besser. Aber vorn muss bei unseren Chancen etwas Zählbares rauskommen. Und hinten eben weniger Fehler.“

Das Spiel nahm vor 12.503 Zuschauern im ERDGAS Sportpark bereits nach zwei Minuten Fahrt auf, als Selim Aydemir einen Freistoß direkt Richtung FCM-Tor schoss, Osayamen Osawe aber nicht abstauben konnte. Der erste Angriff des Aufsteigers brachte dann gleich Erfolg: Niklas Brandt köpfte einen Querschläger in den Strafraum - Ernst verwandelte humorlos aus zwölf Metern (5.). Kämpferisch absolut überzeugend übernahm Rot-Weiß nach dem Rückstand das Kommando und belohnte sich nach einer guten halben Stunde mit dem Ausgleich. Toni Lindenhahn traf im Fallen ins lange Eck (32.). „Danach haben wir gewackelt“, gestand Magdeburgs Trainer Jens Härtel ein und bezog sich auf die Chancen von Lindenhahn (42., Torwart Glinker parierte) und Aydemir (45., Sowislo klärte per Kopf vor der eigenen Linie).

Letzterer traf den Ball bei der ersten HFC-Möglichkeit nach dem Wechsel nicht voll (53.), dann kam eine Osawe-Flanke genau in Glinkers Arme statt zu den mitgelaufenen Kollegen (55.) - und in Minute 68 der 1:2-Schock. Fabian Bredlow konnte einen Rückpass nicht entscheidend klären, Ernst machte im Anschluss keinen Spaß und blieb erneut kalt und erfolgreich (68.). Bögers Fazit vorm Auswärtsspiel in Wiesbaden: „Wir müssen jetzt gemeinsam aus der Nummer rauskommen!“

STATISTIK:
Hallescher FC - 1. FC Magdeburg 1:2 (1:1)


HFC (rot/weiß-rot): Bredlow - Rau, Kleineheismann (75. Tob.Müller), Engelhardt (C), Acquistapace - Jansen (78. Barnofsky), Banovic (82. Stagge) - Lindenhahn, Bertram, Aydemir - Osawe. Trainer: Stefan Böger. Ersatzbank: Königshofer - Kruse, Pfeffer, Baude.
FCM (schwarz-schwarz): Glinker - Butzen, Handtke, Puttkammer, Niemeyer - Brandt, Löhmannsröben - Chahed (87. Bankert), Sowislo (C), Ernst (82. Hebisch) - Beck (90. Fuchs). Trainer: Jens Härtel. Ersatzbank: Tischer - Kruschke, Razeek, Altiparmak.
Tore: 0:1 - Ernst (5., Vorarbeit Brandt), 1:1 - Lindenhahn (32., Vorarbeit Banovic), 1:2 - Ernst (68. Vorarbeit Chahed). Ecken: 4:3 (3:0). Chancen: 6:4 (5:2). Gelbe Karten: Kleineheismann (17., Unsportlichkeit, Aydemir (57., Foulspiel), Jansen (76., Foulspiel), Tob. Müller (86., Foulspiel) - Brandt (17., Unsportlichkeit). Schiedsrichter: Benjamin Brand (Bamberg). SRA: Frederick Assmuth, Andreas Steffens.
Zuschauer: 12.503 (darunter ca. 3.000 Magdeburger) im ERDGAS Sportpark in Halle (Saale).
Äußere Bedingungen: 5 Grad, bewölkt; tiefer aber trotzdem gut bespielbarer Platz.
Anmerkungen: Beim HFC fehlten verletzungsbedingt Patrick Mouaya (Reha nach Kreuzbandriss), Timo Furuholm (Schambeinentzündung) und Florian Brügmann (Kreuzbandriss). Nicht im Kader standen Tom Müller, Björn Ziegenbein, Dorian Diring und André Wallenborn. Lukas Stagge kam zu seinem ersten Drittliga-Einsatz. Die gelbe Karte gegen Stefan Kleineheismann war dessen fünfte, so dass er im nächsten Spiel beim SV Wehen Wiesbaden gesperrt ist.
Statistik: KS | JS

Von: KS | CM

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Pos Mannschaft Spiele Tore Pkt
1. VfL Osnabrück 38 56:31 76
2. Karlsruher SC 38 64:38 71
3. SV W. Wiesbaden 38 71:47 70
4. Hallescher FC 38 47:34 66
5. FC Würzburger Kickers 38 56:45 57
6. FC Hansa Rostock 38 47:46 55
7. FSV Zwickau 38 49:47 52
8. Preußen Münster 38 48:50 52
9. 1. FC Kaiserslautern 38 49:51 51
10. SpVgg Unterhaching 38 53:46 48
11. KFC Uerdingen 05 e.V. 38 47:62 48
12. SV Meppen 1912 38 48:52 47
13. TSV 1860 München 38 48:52 47
14. FC Carl Zeiss Jena e.V. 38 48:57 46
15. SG So. Großaspach 38 38:39 45
16. FC Energie Cottbus 38 51:58 45
17. Eintracht Braunschweig 38 47:54 45
18. Sportfreunde Lotte 38 31:46 40
19. S.C. Fortuna Köln 38 38:64 39
20. VfR Aalen 38 45:62 31

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