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Presseschau |
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Auf dieser Seite geben wir
Artikel mit HFC-Bezug aus der halleschen Lokalpresse wieder oder weisen
mit entsprechenden Links auf solche Artikel hin. |
31.05.05 - BILD - Alles Müller! Trainerdeal fast perfekt - Am 23. Februar hatte BILD zum ersten Mal spekuliert, daß René Müller (46, Erfurt) der neue HFC-Trainer wird. Seit gestern nacht ist es fast Gewißheit. Denn auf der Präsidiumssitzung ließ Boß Dr. Michael Schädlich (50) den Namen Müller inklusive aller Vertragsmodalitäten von den Kollegen abnicken. Noch diese Woche soll es die Unterschrift geben. Bis dahin halten sich beide Seiten weiter an ihr Schweigegelübde. Schädlich gestern vielsagend: "Müller? Ich möchte das Tor so schnell wie möglich schießen. Die Flanke ist unterwegs." Der Ex-DDR-Nationaltorhüter: "HFC? Ich sage erst was, wenn der Vertrag unterzeichnet ist." Doch schon vor Dienstantritt hat Müller in Halle seinen eigenen Fanklub. Bei Präsidium, Wirtschaftsrat und den Fans war er von Anfang an der Wunschkandidat Nr. 1. Doch es wurde ein wochenlanger Kraftakt, der jederzeit zu platzen drohte. Daß der Club es trotzdem schaffte, einen Zweitliga-Coach in die 4. Liga zu locken, ist dem Schulterschluß von Schädlich und Stadtwerke-Chef Wilfried Klose (HFC-Wirtschaftsboß) zu verdanken. Müller soll einen Zweijahresvertrag unterschreiben und die Zeit bekommen, diese Saison ein Team zu formen, das 2007 um die Regionalliga mitspielen kann. |
31.05.05 - MZ - Manager wartet auf den Trainer - Lutz Lindemann sitzt wie auf Kohlen. Der Manager des Fußball-Oberligisten HFC hofft, noch in dieser Woche den neuen Trainer des Klubs begrüßen zu können. "Der Präsident hat diese Personalfrage zur Chefsache erklärt und sich Anfang Juni für die Entscheidung als Ziel gesetzt. Bis jetzt konnte ich mich immer darauf verlassen", sagt Lindemann. Allerdings ging er nicht davon aus, dass bereits in der Präsidiumssitzung das letzte Wort gesprochen wird. "Ich denke, es wird noch ein wenig Zeit brauchen. Andererseits sollten wir nicht zu lange warten, Spielerbeobachtungen und Gespräche werden schwierig, wenn die Akteure erst einmal im Urlaub sind", erklärt Lindemann, der keinen persönlichen Favoriten für den Trainerjob hat. -> zum kompletten Artikel |
31.05.05 - MZ - Der Mann aus Reihe zwei - Er ist der typische Mann aus der zweiten Reihe. Rampenlicht und Ehrungen sind nicht sein Ding, einen Bundesliga-Star hat er auch nicht hervorgebracht. Und doch, er ist genau einer jener stillen Stars, von denen der Fußball an der Basis lebt: Tino Schumann, 43 Jahre alt, Diplomjurist, derzeit in der Druckfarbenfabrik Ammendorf damit beschäftigt, Forschungsergebnisse in die Produktion zu überführen. Und: Schumann trainiert mit Herzblut die B 2-Jugend des Halleschen FC. "Eigentlich sind wir ein Team, das sich um die insgesamt 32 B-Junioren kümmert. Torsten Weber und Thilo Knade haben die erste Mannschaft im Blick, Michael Kircheis und ich die zweite. Gute Tipps kommen auch immer von unserem Nachwuchs-Chef Wolfgang Kleinschmager." Da ist sie wieder, die Schumannsche Bescheidenheit. Dabei lernte der Inhaber der B-Trainerlizenz alles von der Pike auf. Vor zehn Jahren wollte der Hallenser, der sich bei Dynamo Leipzig als Judoka und später bei Einheit / Pädagogik im Fußball ausprobierte, eigentlich nur seinen damals sechsjährigen Filius beim HFC anmelden. Gemeinsam mit Jan, jetzt Austauschschüler in East Concorde (USA), wuchs Schumann dann in sein neues Hobby hinein. -> zum kompletten Artikel |
30.05.05 - MZ - Union holt endlich einen verdienten Sieg - Mit einem 1:0-Sieg gegen den HFC II konnte sich die SG Union am Freitagabend drei wichtige Punkte im heimischen Stadion sichern. Die Unioner begannen das Spiel konzentriert und engagiert. Seit langem einmal wieder konnten die Fans spüren, wie ihre Mannschaft um einen Sieg kämpfte. Schon in den ersten Minuten versuchte Sandersdorf, sich nach vorn zu spielen, doch durch Leichtsinnigkeit und unsaubere Pässe verschenkte man mehrmals Möglichkeiten. Bereits in der 9. Minute hatte Hagen Bernard, nach einem Pass von Markus Kluge, den Ball zum Schuss auf den Fuß, doch er schoss nur weit übers Tor. Eine ähnliche Situation ergab sich für ihn in der 12. Minute, in der das runde Leder wiederum weit übers Tor ging. Trotz des Kampfgeistes der Unioner bemühten sich die Hallenser ebenfalls um einen Treffer. Dazu hätte es in der 19. Minute kommen können, als der HFC - Spieler Tobias Große, frei vorm Tor stehend, die Chance zur Führung hatte, doch diese nicht verwerten konnte. Nach einem Freistoß der Gäste in der 23. Minute brachte sich Union dann selbst in Gefahr, indem sie vor dem eigenen Gehäuse im Gewühl den Ball zunächst nicht herausschlagen konnte. -> zum kompletten Artikel |
30.05.05 - BILD - Denis Koslov/ Scheidung! Aber er verspricht 20 Tore - Es ist Gewißheit! Die Ehe von Denis und Natalja Koslov ist nach 14 Jahren gescheitert. "Alles läuft auf eine Scheidung hinaus", sagt der HFC-Stürmer. Seine Familie bleibt weiter in Leipzig wohnen. Denis wird nach Halle in die WG Leuna ziehen, sich ab sofort um alles selbst kümmern. "In den 14 Jahren habe ich mir so viel abgeschaut, daß ich keine Angst vorm Waschen, Kochen und Saubermachen habe", ist er optimistisch. Doch die Seele leidet. Die Trennung von den Kindern Katja und Anastasia macht ihm schwer zu schaffen. Deshalb hat er auch in Halle unterschrieben und nicht beim 1. FC Magdeburg, Union oder in Yesilyurt. "Leipzig liegt ganz nah dran. Da kann ich meine Lieben fast täglich sehen", sagt "Kossi". Heute düst der Russe erst mal in den Heimaturlaub nach Moskau. Mama Albina und Bruder Nikita freuen sich schon. Danach geht's nach Sotschi ans Schwarze Meer. Da ist auch HFC-Kollege Gemazashvili - allerdings auf der georgischen Seite. "Er hat mich eingeladen. Ich schaue bestimmt mal rüber", verspricht er. Und wieviel Dinger verspricht uns der 23-Tore-Mann für die nächste Saison? "Zwischen 15 und 20 sind es bestimmt. Wer mich kennt, weiß daß ich diese Norm immer schaffe. Ich bin jetzt 33, aber immer noch gut genug für die Liga." Und er ist sicher: "Hätte ich nicht die halbe Saison Schattenstürmer spielen müssen, hätte ich noch öfter getroffen, wäre locker Torschützenkönig der Liga geworden." Kann er 2006 immer noch werden. Weil Breitkopf zum FC Sachsen ging und Koslov nun in der Spitze gesetzt ist. |
30.05.05 - BILD - Nach Leisten-OP spielt Linkert auf Bewährung - Riesen-Talent aber Zwergen-Leistung - was wird aus Reimund Linkert (22)? Die Zaubermaus spielte in geschenkten Wosz-Schuhen eine Seuchensaison, steht nach Leisten-OP vor einer ungewissen Zukunft. Geht da noch was mit dem HFC? "Vor der OP wollten sie mit mir verlängern. Jetzt ist das Interesse wohl abgekühlt", vermutet "Littlefoot" (Schuhgröße 38). HFC-Berater Lutz Lindemann: "Reimund muß fit werden. Er wird dann die Chance bekommen, sich dem neuen Trainer zu präsentieren." Heißt so viel wie: Linkert spielt auf Bewährung - eine unbefriedigende Situation für den Hobby-Philosophen (Schopenhauer-Fan). Doch der sagt: "Am 31. August endet die Wechselfrist. Bis dahin bin ich fit. Und ich spiele nächste Saison auf jeden Fall Oberliga." |
30.05.05 - BILD - HFC-Junioren müssen zittern - Nach dem 0:1 in Aue müssen die A-Junioren vom HFC um den Klassenerhalt zittern. Aue hatte nur eine einzige Chance und nutzte sie. Für Rot-Weiß versiebten Schmidt, Kongjeli und Cramer 5 "Hundertprozentige". Nächsten Sonntag muß für die HFC-Bubis gegen Lok Leipzig ein Heimsieg her. |
28.05.05 - MZ - HFC scheint mit Müller schon einig - Seit Freitag sind die Oberliga-Spieler des Halleschen FC im Urlaub. Kurz vor der Abreise wurde ihnen vermutlich offenbart, dass sie René Müller bei der Rückkehr am 1. Juli als neuer Trainer durch die Dölauer Heide "scheuchen" wird. Eine Bestätigung von offizieller Seite gab es dafür nicht, aber ausgeschaltete Handys und ausweichende Antworten von Spielern wie Funktionären sind deutliche Indizien. Zudem bekamen alle Beteiligten offenbar bis Montag einen Maulkorb verpasst. Nach den vielen negativen Schlagzeilen in der abgelaufenen Saison will HFC-Präsident Michael Schädlich einen prominenten Coach wie René Müller natürlich selbst und in gebührendem Rahmen präsentieren. -> zum kompletten Artikel |
28.05.05 - MZ - Ammendorfer geben klaren Vorsprung aus der Hand - Die Kicker des BSV Ammendorf haben am Freitagabend die dicke Chance verpasst, vorzeitig den avisierten einstelligen Tabellenplatz in der Verbandsliga zu sichern. Im vorgezogenen Spiel unterlag die Mannschaft von Trainer Marco Imhof Grün-Weiß Wolfen zu Hause mit 2:3 (2:1). Der Hallesche FC II verlor bei Union Sandersdorf 0:1 (0:0) und konnte dem Ortsnachbarn VfL 96 (Sonnabend, 15 Uhr, in Sangerhausen) damit keine Schützenhilfe im Kampf gegen den Abstieg leisten. Ammendorf Torwart Dirk Wißenbach, diesmal auch mit der Kapitänsbinde ausgestattet, schüttelte nach dem Schlusspfiff der Partie nur den Kopf. Verständlich, hatten seine Vorderleute die Wolfener im ersten Durchgang doch völlig im Griff gehabt. Vor allem Kominek, Fröhlich und Keitel wirbelten zur Freude der BSV-Fans unter den 105 Zuschauern. -> zum kompletten Artikel |
28.05.05 - BILD - Streit auf links! HFC sucht Bodyguard für Gema - Montag, spätestens Dienstag präsentiert der HFC mit Rene Müller (46) seinen neuen Trainer. Und man darf gespannt sein, mit wem er die vier noch offenen Arbeitsplätze im Team besetzen will. Auf jeden Fall haben die HFC-Scouts vorgearbeitet. Wenn Müller sein Büro bezieht, liegt auf dem Schreibtisch eine Liste. Besonders interessant: Die linke Seite. Da könnte mit Christian Streit (21) ein Hallenser zurückkehren. Streit kommt vom VfL 96, spielte bei den HSV-Amateuren und zuletzt für den VfB Lübeck. Er ist aber nicht der einzige linke Kandidat. Auch Jan Mutschler (22, von den Wolfsburg-Amateuren an Neuruppin ausgeliehen) ist im Rennen. Gut für Irakli Gemazashvili (27). Der 7-Tore-Mann hatte auf links ganz starke Momente - aber auch ganz schwache! Weil der Offensivkünstler keinen Bodyguard hatte, der ihn nach hinten absichert. Jetzt geht's mit Gattin Inga und den Kindern Paul und Nika erst mal auf Heimaturlaub nach Georgien. Die Mama in Tiflis besuchen und dann noch ein paar Tage am Schwarzen Meer relaxen. Wenn er wieder kommt, ist seine Verstärkung schon da. |
28.05.05 - BILD - Nachrichten - Regionalliga: Die HFC-A-Junioren wollen morgen (12 Uhr) bei Erzgebirge Aue für den Klassenerhalt punkten. |
27.05.05 - MZ - 96er krempeln die Ärmel hoch - Für die Zuschauer ist es reizvoll, für die betroffenen Kicker nervenaufreibend: Sowohl in der Verbandsliga (VfL 96) als auch eine Etage tiefer (FSV 67) geht der Überlebenskampf in die entscheidende Phase. Verbandsliga: "Wir müssen die Ärmel hochkrempeln, damit nicht doch noch das böse Erwachen kommt. Der Platz in der Verbandsliga ist für uns überlebenswichtig." Die Worte von Peter Thiele, dem Manager des VfL 96, an die Kicker vom Zoo vor dem Gastspiel am Sonnabend beim noch eine Minichance auf den Aufstieg besitzenden VfB Sangerhausen sind deutlich. Noch liegen vier Punkte zwischen dem VfL und dem ersten Abstiegsplatz. Auf dem liegt Hettstedt. Und der MSV empfängt die Magdeburger Preußen, die im Landespokalfinale über 120 Minuten gehen mussten und wohl auch von der Siegesfeier noch geschlaucht sind. Fehlen werden beim Tabellenelften Grosche (verletzt) und Hesse (zehnte Gelbe). Schützenhilfe für den VfL könnte Ortsnachbar HFC II am Freitag in Sandersdorf leisten. Union sitzt als 13. ebenfalls noch im Keller. Der BSV Ammendorf (7.) darf ab 18.30 Uhr gegen Wolfen (8.) befreit aufspielen. "Wir wollen den einstelligen Platz verteidigen. Also muss gepunktet werden", hat BSV-Trainer Marco Imhof das Ziel ausgegeben. -> zum kompletten Artikel |
27.05.05 - BILD - Schluß mit dem Eiertanz/ Holt endlich den Müller! - Montagabend tagt das Präsidium. Viel spricht dafür, daß Präsident Dr. Michael Schädlich (50) da den neuen Trainer präsentiert: Der heißt Rene Müller (46). Der Boß hat seinem Gefolge in Sachen Trainerfrage einen Maulkorb verpaßt. Aber das Feld ist bestellt. Seit Müllers Entlassung in Erfurt gibt es permanenten Kontakt zu HFC-Manager Lutz Lindemann (55). Pfingssonntag tranken Müller und HFC-Wirtschaftsboß Wilfried Klose (60) 3 Stunden lang Kaffee. Schädlich hat Müller am Telefon und auch schon persönlich gesprochen. Müller hat zur Bedingung gemacht, daß Lindemann beim HFC bleibt. Auch das ist seit Mittwoch erfüllt. Trotzdem eiert Schädlich rum! Weil er Angst hat, daß der Deal noch an finanziellen Dingen scheitert. Wenn, dann bestehen auch Kontakte zu Ränke (Babelsberg), Raab (Sachsen) und Rohde (CFC). Übrigens: Nach Peter Pacult (46, 1860) hat sich jetzt auch Rüdiger Abramczik (48, Ex-Nationalspieler und "Flankengott" von Schalke 04) beim HFC als Trainer beworben. |
27.05.05 - BILD - Gleis kennt ihn aus Plauen - Der HFC fast schon im Urlaub - aber die Spieler reden vom Trainer. Bevor Alexander Gleis (31) mit Freundin Anja und Sohnemann Maurice an die Ostsee auf die Insel Rügen fährt, würde er gern wissen, wer ihn ab Juli scheucht. Was denkt "Gleiser" über Kandidat Müller? "Der wäre eine sehr gute Wahl. Ich habe mit ihm 6 Monate in Plauen gearbeitet. Ein absoluter Fachmann und Taktiker, der die menschliche Schiene fährt. Er redet viel mit den Spielern, kann aber auch ein harter Hund sein. Ein Disziplinfanatiker, der seine Linie kompromißlos durchzieht." |
27.05.05 - BILD - Nachrichten - Liga 5: Heute spielen Ammendorf - Wolfen (18.30 Uhr), Sandersdorf - HFC II (19 Uhr.) |
27.05.05 - BILD - Nachrichten - Ex-HFC-Keeper Maik Völkner bleibt in Liga 5, wechselt aber von Sandersdorf nach Sangerhausen. |
26.05.05 - kicker - HALLE: Vier, fünf Trainer im Kandidatenkreis/ Wird René Müller neuer Coach? - Der HFC sucht einen neuen Coach. Und es wird gemutmaßt, dass unter anderem auch René Müller auf der Liste steht. Der 46-jährige "Leipziger WM-Botschafter" kennt sich in der Oberliga bestens aus. Schließlich führte er den VFC Plauen in die Spitze der Oberliga. Mit Rot-Weiß Erfurt schaffte er den Aufstieg in die 2. Bundesliga, wurde dort aber im Februar 2005 entlassen. Bis zum Saisonbeginn am 1. Juli soll der neue Trainer des HFC feststehen. Präsident Dr. Michael Schädlich zum Thema René Müller: "Ein sehr interessanter Mann, der als Trainer sicher höherklassige Optionen besitzt. Momentan glaube ich nicht, dass es wirtschaftlich machbar ist. Aber vielleicht kommen wir durch eine glückliche Fügung ja doch noch zusammen." Schädlich weiter: "In der Trainerfrage ist bislang absolut nichts entschieden. Wir haben 30 bis 40 Bewerbungen und sind mit vier bis fünf Kandidaten im Gespräch. Dabei gibt es natürlich viele Aspekte. Aber die wirtschaftliche Situation ist entscheidend." |
26.05.05 - MZ - Lindemann bleibt dem Verein treu - Der HFC, die Trainersuche und kein Ende. Am Mittwoch rückte das Thema aber erst einmal in den Hintergrund. Nach einem zweistündigen Vier-Augengespräch gestern Abend zwischen Präsident Michael Schädlich und Manager Lutz Lindemann ist klar, dass Lindemann beim Fußball-Oberligisten bleiben und dem HFC ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen wird. "Nach einer solchen Saison geht man nicht einfach nach Hause. Ich bin hier noch nicht fertig. Es ist so viel schief gegangen wie normalerweise in zehn Serien nicht", sagt der Manager, der nach dem Andreev-Rauswurf auch Trainer war und dabei zuletzt sogar einen schweren gesundheitlichen Rückschlag hinnehmen musste. "Wir wollen auf sein sportliches Fachwissen auch in Zukunft nicht verzichten und noch mehr von seinen Kontakten profitieren", meint der Präsident. Die Mannschaft erfuhr es beim gemeinsamen Grillabend und nahm die Nachricht erleichtert auf. Lindemann wird jetzt gemeinsam mit dem neuen Trainer den Kader vervollständigen. -> zum kompletten Artikel |
26.05.05 - BILD - Damit Müller kommt: Mehr Macht für Lindemann - Jaaaa, er lebt noch... Lutz Lindemann (55) und sein Abstieg vom HFC-Manager zum Frühstücksdirektor - die Rot-Weiß-Chefetage hat umgedacht. Seit gestern steht fest: Der "Holzmichel" aus Bermsgrün bleibt doch der starke Mann. Die einzig richtige Entscheidung! Soviel Kompetenz für so wenig Geld gibt's nirgendwo sonst. Arbeitsrechtlich heißt das: Bis 30. Juni wird er aus dem HFC-Topf bezahlt, danach über eine Mischfinanzierung. Lindemann als Berater und verlängerter Arm des Präsidiums und der Geldgeber - mehr Macht geht nicht. Sein Ressort erstreckt sich über den Sport- bis zum Marketingbereich. Auch die Personalie neuer Trainer ist eng mit ihm verknüpft. Die Gespräche mit mehreren Kandidaten kamen ins Stocken, weil seine Kompetenzen bis gestern nicht geklärt waren. Gerade Rene Müller, Wunschkandidat Nr. 1 am "Wabbel" macht sein Kommen auch von einem starken Lindemann abhängig. Zudem dürfte das halbe Team jubeln. Küfner, Gleis, Trehkopf, Petrick, Fährmann und Koslov bleiben nur wegen dem Lautsprecher aus dem Erzgebirge. Der bekam einen neuen Einjahresvertrag. Der Trainer soll für 2 Jahre unterschreiben. Zusammen sollen sie ein Team formen, das jetzt reift und 2006 punktuell verstärkt wird. Der Aufstieg wäre diesmal ein Betriebsunfall, soll 2007 aber wieder auf die Tagesordnung. |
25.05.05 - BILD - Alles Müller oder was? Aus 4 mach 1: Rot-Weiß-Boss fährt Karussell - Der HFC auf Trainersuche. Alle warten auf den entscheidenden Anruf... Vier Kandidaten haben ein mündliches Angebot, sollen sich entscheiden. Es geht um Müller, Rohde, Ränke und Raab. Präsident Dr. Michael Schädlich: "Es kann alles ganz schnell gehen oder auch nicht." In dem Fall hätten die ersten Vier abgesagt. Dann muß der HFC neu planen, kann insgesamt 27 Trainerbewerbungen abarbeiten. Und dabei ist ein pikanter Name: Peter Pacult. Der Ex-Coach von 1860 München und 1. Torschütze in der neuen Allianz Arena, derzeit in Österreich beim FC Kärnten angestellt, meldete sich über seinen Berater in Halle. "Löwen"-Fan Schädlich: "Wir werden uns für die Ehre bedanken. Finanzierbar ist er wohl nicht." Seit gestern ist auch Lutz Lindemann wieder im Diesnt. Der Ex-Trainager ließ sich auf eigene Verantwortung gesundschreiben. Wie geht's weiter? Neu-Berater Lindemann: "Mittwoch habe ich Termin beim Präsidenten. Dann werden wir klären, wie unsere Zusammenarbeit nach dem 30.6. konkret aussieht." |
24.05.05 - MZ - HFC bemüht sich um René Müller - Am Montagabend tagte das Präsidium des Halleschen FC einmal mehr turnusmäßig. Laut Präsident Michael Schädlich standen "keine wichtigen Entscheidungen auf der Tagesordnung". Punkt eins war dennoch der neue Trainer. Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei der Leipziger René Müller. Mit dem Namen konfrontiert, meinte Schädlich: "Ein sehr interessanter Mann, der als Trainer sicher höherklassige Optionen besitzt. Zum heutigen Tag glaube ich nicht, dass es wirtschaftlich machbar ist. Aber vielleicht kommen wir durch eine glückliche Fügung ja doch noch zusammen." Auch der frühere Nationaltorwart (46 Länderspiele für die DDR) und zweifache "Fußballer des Jahres" wollte am Montagabend gegenüber der MZ die Kontakte mit dem HFC "weder bestätigen noch kommentieren". Fakt ist, eine Dementi klingt anders. -> zum kompletten Artikel |
24.05.05 - MZ - Elsterstädter Teams blasen in Meisterschaft zum Endspurt - Mit starken Leistungen warteten Zeitzer Clubteams im Fußball-Nachwuchsbereich in der Endphase der laufenden Meisterschaft auf. In der Verbandsliga spielten die B-Junioren des 1. FC Zeitz beim HFC nach einer kampfstarken Leistung 4:4. Sebastian Selzer (1:0), Eric Hackel (2:1) und Kevin Haschke (3:2) schossen die Zeitzer dreimal in Front. Dann schienen die Hallenser das Spiel zu drehen, führten 4:3. Nach gelungener Kombination über Hackel und Haschke köpfte Theo Matthaes kurz vor Spielende zum verdienten 4:4 ein. -> zum kompletten Artikel |
24.05.05 - BILD - HFC-Trainerlotterie/ Müller ist der Hauptgewinn - Trainerlotterie beim HFC. Präsident Dr. Michel Schädlich ist bei der Suche nach dem Neuen tierisch genervt: "Kein Kommentar zur Trainerfrage." Doch BILD erfuhr: Der Club ist weiter als er zugibt. Denn auf der geheimen Vierer-Kandidatenliste steht ein Name ganz oben. Der von Rene Müller (46, Ex-Erfurt, - Plauen). Der soll Pfingstsonntag schon 3 Stunden auf der Terasse von HFC-Wirtschaftsboß Wilfried Klose gesessen haben. Und war Sonntag auch inkognito im "Wabbel". Klose: "Ich werde nichts dementieren, aber auch nichts bestätigen." Fest steht: Der HFC hat seine finanziellen Möglichkeiten mündlich übermittelt. Und muß Angst haben, daß der Ex-Zweitligacoach zu teuer ist. Bis spätestens morgen muß gezittert werden, dann da läuft seine Bedenkzeit ab. Was, wenn er absagt? Dann ist ein weiterer Kandidat Frank Rohde (45, Ex-CFC). Aber warum ist Schädlich so genervt? 24 Monate sportliches Chaos haben ihn unter Druck gesetzt. Mit Mankowski lag er falsch, mit Andreev auch. "Der nächste Trainer muß ein Volltreffer werden", sagt er. |
24.05.05 - BILD - Neuer Ausrüster: Gleis zeigt uns die neuen Treter - Ein Trainer muß her, der neue Ausrüster ist schon da. Der HFC und Alexander Gleis wechseln von adidas zu Masita. Angerührt hat's der WOSZ-Fanshop. Die Verbindungsperson der Holländer nach Halle ist Masita-Vertreter Falk Hoffmann (Olympiasieger 1980 im Turmspringen). Auch bei den Schuhen gibt's was Neues. NIKE ist Trumpf. Die Rot-Weißen laufen nächste Saison im exklusiven Ronaldinho-Schuh (Tiempo) auf. Können Sie auch! BILD und der Wosz-Fanshop verlosen ein Paar Tiempo (Wert 135 Euro), eine Masita-Sporttasche, 2 NIKE-Bälle und einen Masita-Ball. Beantworten Sioe folgende Frage: Für welchen Verein spielt Ronaldinho? A: FC Chelsea, B: FC Barcelona oder C: ZSKA Moskau. Rufen Sie heute (13 bis 13.15 Uhr) unter Tel 0345/5126934 an. Rechtsweg ausgeschlossen. |
23.05.05 - Thüringische Landeszeitung - Nicht mal einen Blumenstrauß - Für beide Mannschaften ging es um fast nichts mehr. Halle wollte mit einem Sieg als beste Mannschaft aus Sachsen-Anhalt vor Magdeburg in der Tabelle einkommen. Das haben sie geschafft. Beim FC Erfurt-Nord wollte sich Keeper Roland Fienhold, dessen Karriere vor 27 Jahren beim HFC begann, von seiner aktiven Laufbahn verabschieden. Nach 175 Spielen für den FC Erfurt-Nord gab es noch nicht einmal einen Blumenstrauß, denn wieder wollte oder konnte vom FC Nord-Präsidium niemand die Mannschaft nach Halle begleiten. "Dennoch", so Nord-Trainer Jürgen Heun, der nur 13 Spieler zur Verfügung hatte und Keeper Arnold noch als Feldspieler einwechselte, "haben wir uns hier heute in Halle ganz gut verkauft". Aber ausgerechnet Fienhold war es, der nach mit missglückter Abwehr das Leder genau auf den Fuß von Kindling legte und der keine Mühe hatte, zur Führung zu treffen. Die Angriffsbemühungen der Erfurter hielten sich in Grenzen, aber chancenlos waren sie nicht. Norman Janke und Carsten Klee hätten den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen können. Bei den Hallensern war nach einer durchwachsenen Saison mit vielen Höhen und Tiefen die Luft auch raus. So dauerte es bis in die Schlussviertelstunde, bis der HFC mit den beiden Treffern von Gemazashvili und vom Ex-Rot-Weißen Koslov noch ein standesgemäßes Ergebnis erzielte. |
23.05.05 - MZ - Der Torjäger mit Pokerface trifft und bleibt - Der HFC hat die verkorkste Saison in der Fußball-Oberliga mit einem 3:0-Sieg über Absteiger Erfurt-Nord als Vierter beendet. Jena als Staffelsieger macht mit dem Nord-Team Neuruppin am 29. Mai auswärts und am 4. Juni daheim den Regionalliga-Aufstieg aus. Es blieb spannend bis zuletzt. Denis Koslov, der HFC-Torjäger mit dem Pokerface, ließ sich gleich doppelt Zeit. Erst kurz vor dem letzten Saison-Auftritt des Halleschen FC gegen den FC Erfurt-Nord unterschrieb der Russe noch einen neuen Einjahresvertrag und erteilte den Avancen des 1. FC Magdeburg endgültig eine Absage. Dann ließ er die HFC-Fans bis zur 87. Minute schmoren, um doch noch sein Tor zu schießen. Dass es trotzdem neben dem Jenaer Sebastian Hähnge (beide 23 Treffer) nur zum "Vize-Torschützenkönig" hinter dem Ex-Hallenser Sven Kubis (FC Oberlausitz/24) reichte, konnte Koslov verschmerzen. Äußerlich unbeeindruckt vom späten Signum seines Top-Stürmers zeigte sich HFC-Präsident Michael Schädlich. "Auch als passionierter Skatspieler beherrsche ich das Pokern schon ganz gut", ließ er das Gezerre um Vertrags-Konditionen durchblicken. -> zum kompletten Artikel |
23.05.05 - MZ - Club-Reserve fehlt die Zielgenauigkeit - Die HFC-Reserve kann auf eigenem Platz offensichtlich nicht mehr gewinnen. Dem peinlichen 1:1 gegen Absteiger VfB Imo Merseburg ließ die Mannschaft am Sonnabend das 1:2 (1:0) gegen Grün-Weiß Piesteritz folgen. "Diesmal kann ich meiner Truppe eigentlich keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft, gespielt, alles probiert", formulierte Club-Trainer Dieter Strozniak den Unterschied zwischen beiden Partien. Über die gesamte Spielzeit hatten vor allem Eberhardt im zentralen Mittelfeld, Weimann auf der linken Seite und Römer in der Spitze gekurbelt, um unter den Augen des künftigen Piesteritzers Wellington die kompakte Gäste-Abwehr zu zerpflücken. -> zum kompletten Artikel |
23.05.05 - MZ - Kalte Sektdusche nach Klassenerhalt - "Das war eine schwere Geburt, aber das Kind lebt", jubelte der Piesteritzer Mannschaftsarzt Thomas Winkler nach dem Abpfiff. Tatsächlich hatten die Gäste in 240 Sekunden ein Spiel gedreht, das die Gastgeber schon für gewonnen hielten. "Dieses Mal hatten wir auch Glück", so Trainer Detlef Stache. Mit dem Sieg gegen die Club-Zweite, die mit Marko Schädlich, Daniel Weimann und Jan Eberhardt drei Akteure aus dem Oberliga-Kader einsetzte, gelang der Sprung auf Platz drei. Damit ist die begehrte Bronzemedaille - trotz des schweren Restprogramms mit der Heimpartie am Sonntag gegen gegen den Meisterschaftsfavoriten Stendal und eine Woche später beim Abstiegskandidaten Merseburg - zum Greifen nahe. Aber nach den drei Punkten sah es in der ersten Halbzeit nicht unbedingt aus. So konzentrierte sich das Zuschauer-Interesse - der Kassierer zählte 69 Gäste - nicht nur auf das Spielgeschehen. Die Fans erblickten einen Prominenten: Wellington da Luz Teobaldo, der sich mit dem Piesteritzer Vorstandsmitglied Dirk Schmaler unterhielt. Tatsächlich galt das Interesse des 33-Jährigen der Volkspark-Elf. "Ich spiele künftig für Piesteritz. Nächste Woche unterschreibe ich den Vertrag", sagte der HFC-Oberliga-Spieler. -> zum kompletten Artikel |
23.05.05 - MZ - HFC-Frauen am Ende auf Platz sechs - Auf Rang sechs endete die Regionalliga-Saison für die HFC-Fußballerinnen. Ein 1:1 am 22. und letzten Spieltag beim USV Jena II war zu wenig, um den vor dem Spiel möglichen dritten Platz zu erreichen. "Deshalb bin ich enttäuscht. Aber wenn man sieht, wie eng die Vereine zusammen sind, relativiert sich die Platzierung", meinte Halles Trainer Dietmar Noack nach dem Spiel. Das hatte für sein Team gut begonnen. Schon nach 15 Minuten konnten die Rot-Weißen durch einen an Hesse verwirkten und von Herter in den Winkel verwandelten Foulelfmeter in Führung gehen. Doch danach wurde nur auf Ergebnis gespielt. -> zum kompletten Artikel |
23.05.05 - BILD - Koslov/ Torjägerkanone verpaßt, dafür neuen Vertrag geangelt - Sommerfußball vor 700 HFC-Edelfans - das maue 3:0 (1:0) gegen Absteiger Erfurt-Nord brachte keinen hoch. Die total verkorkste Saison endete wie 2004 auf Platz 4 (22 Punkte vorm Absteiger, 27 Zähler hinter Meister Jena). Die Anhänger bewiesen Humor: "Danke für eine fantastisches 5. Jahr in der Oberliga!" Auch Boß Schädlich zur Pause mit einem Lacher: "Hoffentlich halten wir das 1:0." Kindling (17.) war so frei. Wenigstens gab's spät noch 2 Glanzlichter. Super-Freistoß von Gemazashvili zum 2:0 (77.). Dann serviert "Gema" Goalgetter Koslov das 3:0 (87.) auf dem Tablett. Zur Torjägerkanone (Kubis mit 24 Buden) langte es wie bei Makaay nicht. Dafür angelte sich der Russe den neuen Vertrag bis 2006. Die Trainerfrage bleibt dagegen offen. Schädlich: "Wie verhandeln momentan mit 4 Kandidaten, überstürzen nichts." Übrigens: Beim 1. HFC-Sponsorencup reichte es für den Rot-Weiß-Vorstand nur zu Platz 5 (Geschäftsführer Kühne versagte im Elfmeterschießen). Sieger wurde die Polizei-Auswahl - 3:2 gegen das "Team Bischoff". Wachtmeister Michaelis glänzte mit 12 Buden. |
23.05.05 - BILD - Liga 5: VfB gescheitert - Generalprobe vorm Pokalfinale gegen Preussen Magdeburg (Dienstag in Dessau) verpatzt: Nach der 1:4-Pleite in Völpke kann Sangerhausen den Oberliga-Aufstieg abhaken. Baumann (4.), Linzert (9., Elfer; 70., Elfer) und Röper (57.) schossen den VfB ab. Spitzenreiter Stendal nach dem 2:0 gegen Amsdorf weiter mit 4 Punkten vorn. Dritter ist jetzt Piesteritz - 2:1 bei HFC II. Wiesegart (82.) und Naujoks (86.) drehten nach dem 0:1 durch Römer (25.) alles. Braunsbedra zittert wieder - 1:3 gegen Merseburg. Tore Seemann - Pöhlandt (2), Grimm. |
23.05.05 - BILD - Nachrichten - Regionalliga Frauen: Jena - HFC 1:1 (0:1). Keeperin Herter verwandelte wieder mal vom Punkt. Achtung: Ein West-Klub ist hinter Trainer Noack her. A-Junioren: HFC - Neubrandenburg 1:0. Schmidt machte das goldene Tor. |
22.05.05 - mdr online - Halle schleift sich auf Platz vier - Der Hallesche FC hat mit einem mühsamen 3:0-Heimsieg über Erfurt-Nord seine Position als bestes Oberliga-Team aus Sachsen-Anhalt gesichert. Halle nicht konsequent genug Gegen den harmlos auftretenden Absteiger war der HFC früh in Führung gegangen. Kindling hatte bei einer schwachen Fienhold-Abwehr nachgesetzt. Danach hatte Halle lange Zeit Mühe, seine spielerische Überlegenheit in Tore umzusetzen. Die Angriffsbemühungen endeten meist an der Strafraumgrenze, der finale Pass fehlte. Erfurt brachte kaum etwas zu Stande. HFC-Keeper Küfner war vor der Pause nur bei N. Jankes 12-Meter-Schuss gefragt. "Gemas" Freistoß passte Auch nach der Pause war Halle klar spielbestimmend. Nach Erfurts zweiter Chance, als Klee mit einem Kopfball an Küfner scheiterte, brachte auch Koslov auf der Gegenseite in ähnlicher Situation den Ball nicht unter. Erst ein Standard brachte die Entscheidung. Gemazashvilis 25-Meter-Freistoß landete im Dreiangel des Gäste-Tores (77.). Minuten vor dem Abpfiff sorgte Koslov nach Vorarbeit von Gemazashvili aus 11 Metern für das standesgemäße 3:0. Die Trainer zum Spiel Jürgen Heun (Erfurt): "Es ging um nichts mehr. Meine Mannschaft hat versucht, hier etwas mitzuspielen. Dass uns der HFC überlegen sein würde, wussten wir vorher. Wir waren mit dem allerletzten Aufgebot hier. Ich bi froh, dass die Saison zu Ende ist. In den letzten Spielen war es sehr schwer, sich immer zu motivieren, um nicht unterzugehen." Dieter Strozniak (Co-Trainer Halle): "Das Schönste am Spiel waren die drei Punkte und die drei Tore. Das sagt ja schon viel. Wir haben es heute nicht geschafft, Koslov zum Torschützenkönig zu machen. Insgesamt war unser Spiel eher Ferien-Fußball." |
22.05.05 - mdr online - Zwickau am Boden - Jena schießt sich ein - Selten war ein Sieg so bitter: Der FSV Zwickau gewann zwar beim Saisonfinale in Grimma mit 2:1, muss aber dennoch den traurigen Weg in die Landesliga antreten. Mehrere hundert mitgereiste FSV-Fans blieben nach dem Abpfiff erstarrt in ihrem Block, konnten nicht begreifen was in dieser Saison mit ihrem Traditionsverein geschehen war. Schützenhilfe blieb aus Aber an diesem letzten Spieltag wurde das traurige Zwickauer Schicksal auf anderen Spielplätzen besiegelt. Die Ferl-Elf war auf Schützenhilfe angewiesen, aber diese blieb aus. Der FC Eilenburg war ebenfalls noch abstiegsbedroht, gewann jedoch sein Heimspiel gegen Halberstadt mit 1:0. Auch die junge Mannschaft von Dresden-Nord stand bereits mit einem Bein in der Landesliga, aber das bessere Torverhältnis und eine biedere Nullnummer in Dessau genügten zur Rettung. Neun Törchen gaben letztlich den Ausschlag zu Gunsten der Nordlichter. Jena freut sich auf Neuruppin Die Jenaer Staffelsieger tanzten indes einen beeindruckenden Meisterwalzer. Die Weber-Elf düpierte den VFC Plauen mit 5:1. Die Vogtländer, die über die gesamte Saison der schärfste Widersacher Jenas waren, hatten nicht den Hauch einer Chance. Allein der überragende Endres traf vier Mal. Diese Treffer werden sicher in den nächsten Tagen von den Neuruppiner Kickern beäugt, denn der MSV sicherte sich den Relegationsplatz im Norden. Die Amateure von Hansa Rostock wurden zwar Staffelsieger, beantragten aber keine Lizenz für die Regionalliga. Am 29. Mai müssen die Jenaer nun zunächst in Neuruppin antreten. Das Rückspiel wird am 4. Juni angepfiffen. Torreiche Abschiedsspiele Der 1.FC Magdeburg machte am letzten Spieltag Lust auf die neue Saison: Beim 6:1-Heimsieg gegen den VfB Auerbach kamen die Zuschauer allemal auf ihre Kosten. Besonders in der zweiten Halbzeit drehte das Heyne-Team auf. Auch der FC Sachsen Leipzig half seinen Anhängern mit einem Positiv-Erlebnis in die fußballfreie Zeit. Die Leutzscher gefielen bei einem 3:1-Erfolg gegen blasse Neugersdorfer. Beim Halleschen FC klebte man ein kleines Trostpflaster auf eine miese Saison. Das 3:0 gegen Erfurt-Nord heilt jedoch längst nicht alle Wunden. Der ZFC Meuselwitz, erfolgreichster Aufsteiger der Saison, setzte einen würdigen 4:2-Schlusspunkt gegen Laubegast. |
21.05.05 - MZ - Koslov ist heiß auf die Torjäger-Kanone - Eine ordentliche Leistung, viele Tore und einen Sieg gegen den als Absteiger feststehenden FC Erfurt-Nord wünscht sich Dieter Strozniak vom letzten Spiel am Sonntag in der Fußball-Oberliga (Anstoß: 14 Uhr). Einer aus dem Team des HFC-Trainers ist ganz besonders heiß: Denis Koslov. "Er hat bei seinem Hattrick im Hinspiel gesehen, wie es geht. Jetzt ist er scharf auf die Torjäger-Kanone. Und die Mitspieler haben ihm versprochen, dass sie möglichst viele Bälle für ihn auflegen wollen", sagt Strozniak, der nach einem Gespräch mit dem Torjäger recht zuversichtlich ist, dass Koslov (22 Tore) auch in der neuen Saison für den HFC stürmen wird. Koslovs Konkurrenten beim Kampf um Platz eins in der Torschützenliste sind der Oberlausitzer Sven Kubis (24 Tore), der am Freitag einen Zweijahresvertrag beim 1. FC Magdeburg unterschrieben hat, und Sebastian Hähnge (Jena / 23). Denen sollte das Toreschießen in Leipzig (Kubis) und Plauen (Hähnge) aber schwerer fallen. -> zum kompletten Artikel |
21.05.05 - BILD - Zum Geyer! Der HFC braucht einen wie Ede - Wirtschaftlich steht der HFC super da. Sportlich liegt er seit 24 Monaten im Koma. Warum ist das so? Weil die Chefetage mit den Generälen Dr. Schädlich (Präsident), Klose (Wirtschaftsrat) und Winter (Finanzen) besetzt ist. Der Sportbereich aber nur mit Rekruten. 3 Mio. Euro verbrannt, 3 Trainer, einen Manager zerschlissen. Der Club braucht endlich Konstanz. Das geht nur über einen General, der den Bossen die Stirn bietet. Ihnen sagt, wo es sportlich langgeht. Und der Zeit hat, den Erfolg zu planen. Lutz Lindemann (55) ist ein General! Doch der scheiterte an der Ungeduld der Chefs. Statt den kompetentesten Strategen zu stärken, wurde er entmachtet. Die Posse beschäftigt sogar "Ede" Geyer (60), den "General" aus Cottbus. "Was da mit ihm gemacht wurde zeigt, daß das Präsidium nervös ist. Und jetzt noch dieser Beraterstab. Die sollten vielleicht eine Sekretärin einstellen, die das ganze Geschwafel aufschreibt. Das ist alles Unsinn. Wichtig ist, daß die Mannschaft funktioniert. Der stärkste Manager oder Trainer kann keinen Erfolg haben, wenn er keine langfristige Rückendeckung hat." Klare Worte von einem, der einen kleinen Spreewaldgurken-Klub zum Bundesligisten formte. So ein Kaliber braucht auch der HFC. "Geyer Gnadenlos" als Gegenstück zu den starken Männern im HFC-Präsidium - wäre das was? "Das kann ich aus dem Hut nicht sagen. Da müßte schon viel passen." Unter anderem die Finanzen! Natürlich ist er teuer. Aber andererseits wäre er für die Außendarstellung des Klubs pures Gold wert. Setzt man einem Sponsor "Ede" auf den Schoß, gehen die Geldbörsen schneller auf! Geyer: "Viele Dinge sind heute an Personen und ihr Charisma gebunden. Gehst du zur Bank und kennst den Direktor nicht, dann kriegst du auch nicht den Kredit mit den besten Konditionen." Geyer einer für den HFC? "Ich weiß nicht so recht. Vielleicht habe ich was Anderes." BILD erfuhr: Es gibt Kontakte nach Dubai. Abgesehen davon, ob er ihn überreden könnte - Boß Schädlich sollte "Ede" mal anrufen. Der könnte ihm viel erzählen - über Konstanz, Vertrauen und Aufstiege... |
21.05.05 - BILD - Koslov greift gegen Erfurt zur Torjägerkrone - Der verlorene Sohn ist wieder da. Marcel Geidel (26) kehrt nach einem Jahr in Dessau zum HFC zurück. Der Ex-Kapitän unterschrieb für 2 Jahre. Morgen (14 Uhr) verabschiedet sich der HFC gegen Erfurt-Nord aus der Seuchensaison. Interimstrainer Strozniak: "Wir wollen noch Dritter werden und Koslov zum Torschützenkönig machen." Denis (22 Buden, Hattrick im Hinspiel) muß mindestens 2 Tore auf Kubis aufholen. Fährmann fällt mit Angina aus. |
21.05.05 - BILD - Nachrichten - Heute (9 Uhr) steigt im KWS der 1. HFC-Sponsorencup. |
20.05.05 - MZ - Bronze-Platz noch möglich? - Der FC Grün-Weiß Piesteritz stellt sich offensichtlich im Schluss-Spurt der Verbandsliga ein neues Ziel: Platz drei. "In den nächsten beiden Spielen muss etwas passieren", sagt FC-Trainer Detlef Stache. Dabei gehören die beiden Kontrahenten zu den Spitzenteams der Klasse. Am 29. Mai wird im Volkspark Tabellenführer Stendal erwartet. Bereits am Samstag stellt die HFC-Reserve ab 15 Uhr am Böllberger Weg in Halle eine besondere Herausforderung dar. "Meine Spieler hat der Ehrgeiz gepackt, für diese Spiele brauche ich niemanden motivieren", sagt der Übungsleiter. Dabei kann er - "mein Kader steht" - auf die bestmögliche Formation zurück greifen. Stache will allerdings seine Anfangs-Elf nicht verraten. "Damit halte ich die Spannung in der Mannschaft hoch", verrät der Coach sein Pokerverhalten. Sein Hallenser Kollege Dieter Strozniak dagegen geht davon aus, dass das Team vom Mittwochabend - es reichte nur zu einem 1:1 gegen Merseburg - eine Chance zur Wiedergutmachung erhält. Bekannte Namen - im Hinspiel verlor die Club-Zweite trotz des Einsatzes von Christian Boelke, Reimund Linkert, Christian Fährmann und Mario Kövarie in einem begeisternden Spiel im Volkspark 1:2 - werden so zum Aufgebot gehören. Laut Strozniak ist auch wieder Nico Breitkopf dabei. -> zum kompletten Artikel |
20.05.05 - MZ - Ausgleich gelingt noch vor Pause - In der Nachholpartie vom 25. Spieltag erkämpfte sich der VfB Imo Merseburg gegen die Oberliga-Reserve des Halleschen FC ein gerechtes Unentschieden. Die erste Chance des Spiels hatte Hildebrandt; sein Schuss wurde aber abgeblockt (4.). Der VfB Imo spielte von Beginn an konzentriert und hätte in der 7. Minute sogar in Führung gehen können. Der Schuss von Schlorf zischte allerdings knapp am langen Pfosten vorbei (7.). Danach hatte der Hallesche FC einige sehr gute Konterchancen gegen die aufgerückte Defensive des VfB Imo, vergab diese aber kläglich. Der HFC fand aber mit fortschreitender Spieldauer immer besser ins Spiel. So hatte Römer nach einem Rückpass die Führung auf dem Fuß, doch zum Glück verzog er (19.). In der 24. Minute gelang nach einer Ecke des VfB Imo (!) die 1:0-Führung für den HFC. Einen schnellen Tempogegenzug schloss Nico Breitkopf eiskalt ab, nachdem er Rennert und Langbein ausgespielt hatte. -> zum kompletten Artikel |
20.05.05 - BILD - Chef vom Debattierklub! Lindemann entmachtet - Ex-Trainager Lutz Lindemann (55) und sein neuer Job als Berater des HFC - der einst zweitstärkste Mann im Club ist entmachtet. Präsident Dr. Michael Schädlich (50): "Wir brauchen professionellere Strukturen. Lindemann soll einem Beraterstab vorstehen, den Trainer und das Präsidium beraten." Er ist aber kein HFC-Angestellter mehr, kann sich die Arbeitszeit selbst einteilen, muß dabei nicht mal mehr in Halle sitzen. Ein entmachteter Macher, der telefonisch einen Debattierklub leitet, aber noch unterm Trainer steht - sollen das wirklich die angekündigten professionelleren Strukturen sein? Daran scheint auch der "Erfinder" selbst zu zweifeln. Schädlich: "Wehe den Beratern, wenn sie keinen Erfolg haben." Klingt hilflos und nach Zickzack-Kurs. Denn letztes Jahr mußte laut Schädlich unbedingt ein Manager her. Jetzt ein Beraterstab. Und nächstes Jahr wohl der Fußballgott... Doch professionellere Strukturen können nicht wachsen, wenn laufend das Konzept umgeschmissen oder jemand gefeuert wird! Bleibt zu hoffen, daß der neue Trainer, der Ende Mai da sein soll, auch Manager-Qualitäten mitbringt - und ein ganz dickes Fell. |
20.05.05 - BILD - Wellington vs. Bartels/ Reden bald die Anwälte? - Zwischen HFC-Kicker Wellington und Dr. Thomas Bartels kracht's (BILD berichtete). Der brasilianische Manndecker unterstellt dem "Doc" Inkompetenz, weil der ihm wegen der Achillessehne das Karriereende prophezeite. Die Kiste ist so verfahren, daß beide Seiten jetzt sogar über eine Klage wegen Verleumdung nachdenken. Doch was soll das ganze Theater? In 41 Tagen läuft "Wellis" Vertrag sowieso aus. Und er sieht ein: "Unter den Umständen habe ich keine Zukunft mehr beim HFC." Sein neuer Klub: Verbandsligist Grün-Weiß Piesteritz. |
19.05.05 - Volksstimme - Club-Reserve ohne Chance - Die zweite Mannschaft der A-Junioren des 1. FC Magdeburg unterlag im einem Nachholspiel der Fußball-Verbandsliga dem Halleschen FC klar mit 0:3 (0:2). Gegen den Spitzenreiter boten die stark ersatzgeschwächt angereisten Cracauer ein zerfahrenes Spiel. Besonders die neuformierte Abwehr fand nie zur Ruhe, kassierte nach zehn bzw. 15 Minuten das 0:1 bzw. 0:2. Auch nach dem Wechsel hatte der Club keine zwingende Chance, kassierte kurz vor Ultimo gar noch das 0:3. |
19.05.05 - Volksstimme - Zum dritten Mal in Folge Cupsieger - Die B-Junioren des 1. FC Magdeburg sicherten sich durch einen klaren 4:1- (1:0) Erfolg beim Halleschen FC zum dritten Mal in Folge den Fußball-Landespokal in ihrer Altersklasse. Die C-Junioren des Vereins zogen durch ein 4:0 (1:0) über den VfB Germania Halberstadt in das Finale ihrer Altersklasse ein. Magdeburg (mak/ddz). Für die siegreiche B-Junioren-Elf von Trainer Matthias Kahl erzielten Marcel Schmelzer, Florian Beil, Felix Krause und Sascha Wiegel die Treffer für die jederzeit überlegenen Gäste. Von der ersten Minute an setzten die Blau-Weißen den HFC unter Druck und kamen dabei früh zu guten Gelegenheiten. Doch scheiterten Schmelzer, Krause, Beil und Pascal Matthias zunächst am Hallenser Schlussmann. Auf der Gegenseite war FCMKeeper Robert Sträter bei zwei Hallenser Chancen auf dem Posten. So dauerte es bis zur 36. Minute, ehe Schmelzer nach gutem Zusammenspiel mit Beil die Führung erzielte. Direkt nach der Pause führte ein Doppelschlag zur Entscheidung des Spiels zu Gunsten der Magdeburger. Zunächst traf Beil nach Schmelzer-Zuspiel (44.) und weitere zwei Minuten später war Krause nach einem Eckball von Schmelzer zur Stelle. Das 4:0 war dann Wiegel überlassen, der frei vor dem Torhüter die Nerven behielt. Weitere Großchancen der Magdeburger in der Folgezeit wurden von den Blau-Weißen teilweise fahrlässig vergeben, so dass der HFC in der Nachspielzeit noch zum verdienten Ehrentreffer kam. Mit diesem Erfolg stehen die B-Junioren des 1. FC Magdeburg im Viertelfinale des NOFV-Pokales, welches am 19. oder 20.6. in Magdeburg gegen den FV Dresden Nord stattfindet. Ein genauer Termin wird noch festgelegt. 1. FC Magdeburg: Sträter - Werner, Ulrich, Jahnel, Sommermeyer (55. Gebauer), Wiegel, Krause (65. Rode), Matthias, Herold (62. Gewelke), Beil (59. Dentz), Schmelzer Den Einzug in das Finale des Fußball-der C-Junioren sicherte sich der 1. FC Magdeburg auf dem Sportplatz Seilerwiesen durch einen klaren 4:0-Erfolg gegen den VfB Germania Halberstadt. Die Treffer für die von Andreas Grabinski und Rüdiger Bartzsch betreuten Blau-Weißen Kicker erzielten Fabian Zittlau, Marcus Lamprecht (2) und Markus Müller. Jetzt bestreiten auch die C-Junioren des Clubs das Endspiel in Halle, Gegner ist erneut der Hallesche FC. Von Beginn an bestimmte der 1. FC Magdeburg das Spiel, hatte in der ersten Hälfte die bessere Spielanlage, konnte aber bis auf eine Situation nicht seine Chancen nutzen. Diese verwandelte Zittlau zum überfälligen 1:0. Auch in der zweiten Hälfte bestimmte der Club das Geschehen. Zwar musste das Trainergespann auf Grund vorangegangener Auswahlverpflichtungen der Spieler Dräger, Lösdau, Zittlau und Lamprecht früh durchwechsel, doch tat dies dem engagierten und überlegten Spiel der Magdeburger keinen Abbruch. Im Gegenteil, nunmehr nutzten die Magdeburger auch ihre Chancen und kamen durch die zwei Treffer von Lamprecht sowie das Tor von Müller zu einem jederzeit verdienten Sieg. "Das war ein gute Vorstellung unserer Mannschaft. Auf Grund unserer Spielanteile geht der Sieg auch vollauf in Ordnung" , freute sich im Anschluss Grabinski. Zwar wurde Halle als Endspielort bereits ausgelost, doch will man Seitens des 1. FC Magdeburg versuchen, dass Spiel noch an die Elbe zu holen. Nach den Vorstellungen des Clubs soll das Finale als Vorspiel vor dem Duell der Oberliga-Kicker des FCM gegen das Filmteam "Das Wunder von Bern" am Sonntag, den 12. Juni auf dem Sportplatz Seilerwiesen stattfinden. Ob da der HFC aber mitspielt ist wohl mehr als fraglich. |
19.05.05 - MZ - Klubführung sucht einen neuen Trainer - Am Mittwochabend haben beim Halleschen FC die Köpfe der Präsidiumsmitglieder bis Mitternacht gequalmt. Die Auswertung der alten und die Vorbereitung der neuen Saison brauchen einen langen Atem. Michael Schädlich will mit einem neuen Trainer in das nächste Spieljahr gehen: "Wir forcieren jetzt die Suche nach einem Coach." Der HFC-Präsident ließ offen, wie und in welcher Funktion Lutz Lindemann weitermachen könnte. "Darüber reden wir, wenn er wieder gesund ist", so Schädlich, der nächste Woche mit einer Rückkehr Lindemanns rechnet. Drei, vier Neue will der HFC noch holen, darunter Marcel Geidel aus Dessau. 20 Spieler werden gegenwärtig beobachtet. Offen ist das Pokerspiel um Torjäger Koslov. -> zum kompletten Artikel |
19.05.05 - BILD - HFC-Generalentscheidung: Lindemann bald nur noch Berater - Nachmittags wurde HFC-Kandidat Costa Khaiseh heimgeschickt. Der Namibier ist wohl durchgefallen. Abends wurde in der Rot-Weiß-Präsidiumssitzung Tacheles geredet. 1. Ab sofort hat die Cheftrainer-Suche Priorität. 2. Der erkrankte Noch-"Trainager" Lutz Lindemann (per Telefon zugeschaltet) ist ab 1.7. "nur noch" sportlicher Berater. Der Vorstand bleibt bei der Generalentscheidung, ab Sommer keinen hauptamtlichen Manager zu beschäftigen. 3. Lindemann soll dem neuen Beraterstab vorstehen. P.S.: Der Fall Koslov noch nicht geritzt - der HFC hofft, den Russen zu behalten. |
18.05.05 - BILD Magdeburg - Trifft Torjäger Koslov bald für den FCM ? - Das wäre einer für den blau-weißen Sturm. Die Anzeichen verdichten sich, dass Torjäger Denis Koslov (33) in der nächsten Saison für den 1. FC Magdeburg spielt. Beim Halleschen FC hat der Russe (früher u. a. Dynamo Dresden) gegenwärtig 22 Treffer auf dem Konto. Er kann noch Schützenkönig in der Oberliga Süd werden. Fakt ist: Der FCM braucht einen Knipser. Denn Tobias Kurbjuweit (11 Tore) und Fait-Florian Banser (letzte Serie 18, jetzt 3) gehen zum 1.FC Union Berlin und zu Germania Halberstadt. FCM-Trainer Dirk Heyne blockt allerdings noch. Sagt nur: "Wir sind mit Leuten für den Offensivbereich in Kontakt. Solange sie noch mit ihren Mannschaften spielen, ist nichts offiziell." Interessant: Koslov (damals BFC) war schon 2001 ein Thema. Bis er in der Relegation zur 3. Liga gegen den FCM traf. Danach ließ Ex-Trainer Eberhard "Matz" Vogel die Sache platzen: "Wer gegen uns ein Tor schießt, den holen wir nicht." Diese Saison versenkte Koslov einen Elfer zum Pokal-Aus des FCM in Halle... |
18.05.05 - BILD - Wenn Streß krank macht/ Lindemann knapp am Schlaganfall vorbei - "Mir geht's besser", sagt Lutz Lindemann (55). Leicht geprahlt, was der kranke HFC-Trainager abläßt. Jetzt kam raus: Er spielte mir seinem Leben. Der Hausarzt: "Er stand kurz vorm Schlaganfall." Wenn Streß krank macht! Lindemann im Dauerfeuer. Als Manager, dann als Trainer - eine Chaos-Saison! Schon damals war er angeschlagen. Die Seele blutete, die Stirn- und Nasenhöhlen waren vereitert. Er wollte kämpfen, seinen Ruf durch den Pokalsieg retten. Aber vollgepumpt mit Antibiotika und anderen Pillen machte sein Körper nach dem Halbfinal-Aus in Sangerhausen einfach zu. Wie geht's mit ihm weiter? Montag war Geschäftsführer Kühne am Krankenbett. Dienstag kam Petrick, brachte 2 Präsentkörbe und Grüße der Mannschaft: Bitte kommen Sie bald wieder. Und es wird mit ihm weitergehen. Er sagt: "Ich telefoniere oft mit dem Präsidenten. Egal in welcher Position, wenn die Kompetenzen abgesteckt sind, bin ich dabei." Aber auf jeden Fall nicht mehr als Trainer. Die Suche nach dem Neuen hat Boß Dr. Schädlich zur Chefsache erklärt... |
18.05.05 - BILD - Super-Zoff! Dr. Bartels von Wellington beleidigt - Wellington Da Luz Teobaldo (33) - nett, anständig, höflich. Doch der sanfte Riese kann auch anders. Seit ihm HFC-Doc Thomas Bartels vor 1 Jahr das Karriereende voraussagte, bepöbelt der Brasilianer alle, die seine degenerierte Achillessehne nicht gesundbeten wollen. Tatort Weidenplan, Praxis Dr. Bartels: Wellington unterstellt ihm Unfähigkeit und die Absicht, die Existenz seiner Familie zerstören zu wollen. Tatort Mansfelder Straße, Reha-Zentrum Saline: Wellington beschimpft Physiotherapeuten so böse, daß die sofort die Behandlung abbrechen. Tatort Merseburger Straße, Bergmannstrost: Dr. Michael Steen, einer der besten deutschen plastischen Chirurgen wird übelst beschimpft und der Komplizenschaft mit Bartels bezichtigt. Zugabe: Wellington erschlich sich durch Lügen eine Gesundschreibung von Bartels-Kollege Dr. Hein. "Das habe ich rückgängig gemacht. Welli muß endlich akzeptieren, daß er nie wieder Leistungsfußball spielt. Ich mache mich doch nicht strafbar", sagt Bartels. Aber für Wellington kann nicht sein, was nicht sein darf. Der Katholik beruft sich auf Gott und seinen Beistand. Bartels: "Ich bin auch Christ. Trotzdem muß ich von Realitäten ausgehen. Wir haben mehrere Spezialisten, darunter den Achillessehnen-Guru Dr. Schraff aus Essen, konsultiert. Für Wellington ist die Karriere beendet." |
18.05.05 - BILD - Costa - das ist der Neue - Das ist der Neue! HFC-Interimscoach Dieter Strozniak begrüßte gestern den namibischen Nationalstürmer Costa Khaiseh (24). Die schwarze Perle von TuS Schmidt (6. Liga, Mittelrhein) wird bis heute getestet. Dieters erster Eindruck: "Technisch hat er was drauf. Aber er ist körperlich kein Riese. Mal sehen, wie er sich bei den Spielformen gegen unsere Fighter durchsetzen kann." |
18.05.05 - BILD - Danny Fuchs/ Der Ex-HFCer ist jetzt Kneiper - Aufstieg in die 1. Liga vergeigt. Fast die ganze Saison verletzt. Und jetzt läuft auch noch sein Vertrag aus! Unsichere Zeiten für Ex-HFCer Danny Fuchs (29). Völlig offen, ob er bei Zweitligist Greuther Fürth noch eine Zukunft hat. "Ein Mittelfußbruch und eine Zehgeschichte haben mich fast die ganze Saison gekostet. Nach einem Gespräch mit Trainer Benno Möhlmann hänge ich irgendwie in der Luft", sagt der Halblinke aus Quellendorf. Berater Sven Jäger ist längst auf der Spur! Danny: "In dem Geschäft kannst du nicht warten, was passiert. Ich würde hier gern bleiben. Aber ich muß auch was in der Hinterhand haben, wenn man mich nicht mehr will." Vier Jahre will er mindestens noch im Profigeschäft bleiben. Aber auch ohne Fußball würden er und Freundin Sara (28) nicht verhungern. Der schlaue Fuchs hat mit Nationalspieler Marco Engelhardt (24, Lautern) und Clemens Fritz (24, Leverkusen) gerade das Nobel-Restaurant "Cantina Majolika" mit Bar und Terasse eröffnet. Stammgäste: Olli Kahn & Verena, Thorsten Fink und Bruno Labbadia. |
18.05.05 - MZ - Flinker Khaiseh hat körperliche Defizite - Vier Tage vor dem Saisonfinale in der Fußball-Oberliga gegen den FC Erfurt-Nord wartet man beim Halleschen FC offenbar sehnlichst auf die Rückkehr eines genesenen und wieder vor Tatendrang sprühenden Managers Lutz Lindemann. Schließlich will das Präsidium in seiner turnusmäßigen Sitzung am Mittwochabend ein erstes Fazit der Saison ziehen und einige Personalentscheidungen treffen. Was generell alles auf der Tagesordnung steht, die zumeist die Zeit bis Mitternacht in Anspruch nimmt, bleibt Geheimnis des HFC-Präsidiums. Aber Öffentlichkeit und Fans sind schon gespannt, wie sich die Führungsriege in Sachen Strukturen betreffs Manager- und Trainerposten entscheiden wird. Auch die Frage, wer künftig möglichst viele Tore für den Klub schießen soll, muss noch beantwortet werden. Dieter Strozniak trainierte am Dienstag zwar zwei Mal mit dem Team, aber wie sich beispielsweise Denis Koslov, der Hattrick-Torschütze vom Erfurter Hinspiel, entschieden hat, wusste er nicht. "Denis will seine Entscheidung dem Präsidium mitteilen", so der Coach. -> zum kompletten Artikel |
17.05.05 - BILD Magdeburg - 3:0! Plötzlich glänzt der FCM wieder - Ohne Aufstiegsdruck ist der Spaß zurück. Nach dem 5:0 gegen Halberstadt gewann der 1. FC Magdeburg sein letztes Auswärtsspiel beim FSV Zwickau mit 3:0. Und kletterte auf Platz 5 der Oberliga Süd. Trainer Dirk Heyne strahlte: "Nach dem Wechsel haben wir schnell gespielt und hatten noch mehrere große Möglichkeiten." Der FCM führte Zwickau teilweise vor und konterte den Abstiegskandidaten aus. Mit dem Pausenpfiff traf Benny Woitha. Tobias Kurbjuweit (64.) und Timm Kreibich (74.) legten nach. Im Tor glänzte Christian Person. Er hielt sogar einen Elfmeter von Köcher (87.). Für nächste Saison tut sich was: Stürmer Denis Koslov (33) vom HFC steht vor einem Wechsel zum FCM. Halberstadt vergeigte auch das letzte Heimspiel gegen Grimma 1:3. Erik Hartmann traf nur zum Ehrentor (58.). Trainer Thomas Pfannkuch: "Die Luft ist raus." |
17.05.05 - Sächsische Zeitung - Eißrich trifft zum Abschied - Auch im letzten Oberliga-Heimspiel konnten die Laubegaster nicht über ihren Schatten springen. Mit 4:1 (2:0) gewann der Hallesche FC relativ locker. Während die Gastgeber durch Andre Kohlschütter und Stefan Bernhardt nur die Torumrahmung trafen, waren Petrick und Koslov jeweils im "Doppelpack" erfolgreich. Wenigstens ein Tor der Heimelf konnten die Zuschauer auch bejubeln. Alexander Eißrich erzielte den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer (50.) der Ostdresdner, die nun Tabellenletzter sind. Gegenwärtig stellt Trainer Bernd Fröhlich sein Team für die kommende Landesliga-Saison zusammen. In zwei Wochen soll das Gerüst stehen. Die erste Mannschaft fungiert dann eigenständig. Gerrit Beckert und Bernd Kießling zeichnen für die sportliche Leitung verantwortlich. Den Technik-Bereich, dem durch den Neubau des Sportlerheimes große Bedeutung zukommt, leitet Dietmar Ehrlich, während Klaus Fritzsche als Nachwuchsleiter arbeitet. Trotz der sinnvollen Strukturen warnt Präsident Manuel Wolf vor zu viel Optimismus: "Ein direkter Wiederaufstieg ist wirtschaftlich und sportlich kaum möglich. In der kommenden Serie kann es nur darum gehen, einen ordentlichen Mittelfeldplatz zu erreichen. Wer bei uns spielt, wird zwar nicht viel Geld verdienen können, findet aber herausragende Trainingsbedingungen vor." |
17.05.05 - Volksstimme - "Es war eine schöne Zeit in Halberstadt" - Der VfB Germania Halberstadt verabschiedete am Sonnabend vor dem letzten Heimspiel der Oberliga-Saison zwei Spieler. Sven Döring wechselt zum Halleschen FC und Thomas Pfannkuch auf die Trainerbank bei den Halberstädtern. Mit einem Abschiedsgeschenk, einem Sieg gegen Grimma, wurde es allerdings nichts. Er kam auf Krücken in das Friedensstadion, um sich von seiner Mannschaft und den Fans zu verabschieden: Sven Döring wechselt zum Saisonende zum Oberliga-Konkurrenten HFC. Es ist ein schmerzlicher Abschied. Der Stürmer war erst in der zweiten Halbserie richtig warmgelaufen, hatte so manches Spiel durch seine Tore entschieden. Insgesamt traf er neun Mal. Schmerzlich ist der Abschied aber auch, weil er sich im Pokalspiel gegen Preussen Magdeburg einen Kreuzbandriss zuzog. Vor zwei Wochen wurde er operiert, ohne Krücken geht es immer noch nicht. "Ich hoffe, dass ich bis zum Saisonstart wieder fit bin. Ich darf nur nicht ungeduldig werden, und muss es in Ruhe angehen" , sagte der sympathische 23-Jährige. Sein Jahr bei Germania Halberstadt möchte der Hallenser nicht missen. "Es war eine sehr schöne Zeit in Halberstadt. Ich habe hier viel gelernt und durfte in einer tollen Mannschaft spielen. Die Entscheidung, zum HFC zu gehen, ist mir auch nicht leicht gefallen. Aber als Hallenser musste ich zugreifen. So ein Angebot bekomme ich nicht alle Tage" , wirbt Döring um Verständnis. Mit Thomas Pfannkuch wechselt ein zweiter Germania-Spieler - allerdings vom Aktiven auf die Trainerbank der Halberstädter. Derzeit noch im Hauptberuf beim Hauptsponsor WSW angestellt, wird Pfannkuch in der nächsten Saison hauptamtlich den Trainerposten inne haben. Wie sehr der 34-jährige Abwehr-Routinier im Team des VfB Germania fehlt, wurde bereits in den letzten Spielen deutlich, in denen Pfannkuch schon nicht mehr mit auflief. Acht Gegentore in zwei Spielen - mit Pfannkuch wäre das nicht passiert. Gegen den SV Grimma reichte es am Sonnabend nur zu einem 1: 3 (0: 2). |
17.05.05 - Volksstimme - Lange Gesichter bei Sudenburgern nach spätem Ausgleichstreffer - Die Verbandsliga-Kicker des MSV 90 verschenkten auf dem Weg zum noch möglichen fünften Platz am Pfingstsonnabend zwei wichtige Punkte. Im Nachholspiel gegen die zweite Mannschaft des Halleschen FC kam die Wagenknecht-Elf nicht über ein 1: 1 hinaus. Nikolaychuk hatte die Gastgeber spät in Führung gebracht, der Hallenser Schmidt glich kurz vor Schluss aus. Sudenburg. Das Spiel konnte die wenigen Zuschauer bei widrigen Witterungsverhältnissen wahrlich nicht erwärmen. Die Preussen mussten umbauen, brachten André Schmeißer im Sturmzentrum für den pausierenden Dapkus, während Alexander Siemke die rechte und Carsten Horn die linke Außenbahn besetzten, Andreas Wollnow zunächst Libero spielte. Von Beginn an taten sich beide Mannschaften im Spielaufbau schwer, waren gelungene Kombinationen über mehrere Stationen selten. Auch Dirk Hannemann konnte den Gastgebern keine Impulse verleihen, wurde Mitte der zweiten Halbzeit vom jungen Marcel Oberhack ersetzt. "Da steckt wohl doch schon das Pokalfinale in den Köpfen" , vermutete Preussens Abteilungsleiter Jörg Vaupel bereits zur Pause. Bis dahin hatten Jähne (13.) für die Gäste und Nikolaychuk per Kopf nach Jakuszeit-Vorarbeit (31.) die einzigen nennenswerten Gelegenheiten, die aber nichts einbrachten, passte Siemke zu Schmeißer, statt selbst zu schießen (44.). Nach dem Seitenwechsel wirkten die Elbestädter zumindest phasenweise etwas engagierter, verzog der eingewechselte Marcel Scheinhardt (48.), doch blieben die "Stockfehler" in Reihen der Schwarz-Weißen unübersehbar, nahm niemand das Heft des Handelns in die Hand. Auf der Gegenseite musste Siemke mit der Brust auf der Torlinie retten (61.), war der Gast bei Standards durch Weimann nicht ungefährlich. Wollnow, für den in der Schlussphase Thomas Sauer auf die Position des letzten Mannes rückte, gab dann in der 80. Minute den entscheidenen Pass auf Nikolaychuk, der ins linke Ecke zum 1: 0 verwandelte. Schmeißer hätte wenig später das 2: 0 machen müssen, während Hartmann für die Gäste mit einem Freistoß nur den Außenpfosten traf. Als alle Magdeburger schon mit dem knappen Sieg liebäugelten, nutzte Schmidt einen Stellungsfehler von Scheinhardt und traf zum 1: 1, als sein Schuss aus Nahdistanz unhaltbar vom rechten Innenpfosten ins Tor sprang (88.). "Nach Spielanteilen sicherlich ein gerechtes Resultat, doch wenn man 1: 0 führt, muss man das nach Hause bringen", befand Preussen-Trainer Rolf Wagenknecht, dessen Schützlinge nun am Freitag (19 Uhr) Ammendorf empfangen. |
17.05.05 - MZ - Rot-Weiße mit zwei Kantersiegen über Pfingste - Die Fußballfrauen des Halleschen FC haben am Pfingstmontag ihr letztes Saison-Heimspiel in der Regionalliga Nordost gewonnen. Gegen den Tabellenletzten Hertha Zehlendorf wurde im Stadion am Böllberger Weg ein klarer 10:1-Erfolg herausgespielt. In einer der besten Halbzeiten der Saison gefielen die Rot-Weißen gegen die völlig überforderten Berlinerinnen von Beginn an mit Tempofußball. Zwei frühe Tore (3., 5.) der insgesamt viermal erfolgreichen Spielführerin Hesse brachen den Widerstand der Gäste recht schnell. Schon nach zehn Minuten und dem 3:0 von Heuser stand der Sieger praktisch fest. Das anschließende sehenswerte Offensivspiel der Rot-Weißen brachte nach Treffern von Hesse (17.), Herter (23. Elfmeter), Helling (40.), Scheffler (44.) und abermals Hesse (45.) einen 8:0-Halbzeitstand. -> zum kompletten Artikel |
17.05.05 - MZ - Koslov kämpft um die Kanone - Seit dem vorletzten Spieltag steht nun definitiv fest: Der spannendste Kampf beim Finale der Fußball-Oberliga am Wochenende ist jener um die Torjäger-Kanone. Und dort besitzt Denis Koslov, der Goalgetter des Halleschen FC, der es durch sein "Doppelpack" in Laubegast bislang auf 22 Buden gebracht hat, noch alle Chancen. Knapp vor ihm rangieren Sven Kubis (Oberlausitz / 24) und Sebastian Hähnge (Jena / 23). Aber die Oberlausitzer stehen in Leipzig ebenso wenig vor einer Tore-Flut wie Jena in Plauen. Für Koslov stehen die Chancen gegen Erfurt dagegen auf Angriff. Doch nicht nur der Russe, dessen Vertragsverhandlungen mit dem Ligarivalen 1. FC Magdeburg bereits sehr weit gediehen sein sollen, traf in Elbflorenz zwei Mal. Michel Petrick gelang das auch. Die Saalestädter hatten die Partie beim Absteiger durch die schnellen Tore von Koslov (13.) und Petrick (21.), für die jeweils Regisseur Christian Fährmann die Vorarbeit leistete, sicher im Griff. Auch der Anschlusstreffer von Eißrich (50.) bereitete Trainer Dieter Strozniak keine Kopfzerbrechen, weil Petrick (65.) nachlegen konnte. Als Mentor Miftari nach einem unübersichtlichen Gerangel an der Seitenauslinie einen "Lama-Anfall" bekam und Rot sah (71.), grübelte auch der Coach plötzlich wieder. Zu oft waren in der Vergangenheit sichere Führungen auswärts durch Undiszipliniertheiten noch gekippt. "Die rote Karte war berechtigt. Die Denkpause für Mentor reicht bis in die neue Saison. Vielleicht hilft sie ihm", so Strozniak. -> zum kompletten Artikel |
17.05.05 - BIlD - HFC 4:1/ Lama-Anfall! Mentor spuckt sich in die Arbeitslosigkeit - Für Dieter Strozniak ist die Welt endlich in Ordnung. Der Interimscoach des HFC fuhr im 3. Anlauf den 1. Sieg ein - 4:1 (2:0) in Dresden-Laubegast. Die Doppelpacks von Koslov (22. Treffer) und Petrick klärten die Fronten. Eißrich traf für den Absteiger. Aber Mentor Miftari (34) rastete völlig aus und bespuckte - wie einst Frank Rijkaard unseren Ruuuuudi Völler - Gegenspieler Eißrich. Dafür gab's Rot! Was sagt der Sünder? "Ich bin ausgeflippt. Der hat mich provoziert. Da bin ich außer Kontrolle geraten. Das war totaler Blödsinn. Ich weiß, daß ich der Mannschaft geschadet habe." Warum rastet einer in der Oberliga aus, der schon 7 Jahre 3. Liga und 1 Jahr 2. Liga gespielt hat? "Die ganze Situation ist Mist. Der HFC plant nicht mehr mit mir. Anfragen anderer Klubs sind nur Blablabla. Ich stehe praktisch vor dem Nichts", sagt der Kosovo-Albaner. Nach der Spuck-Attacke erst recht. Denn Wolfgang Senst, Verbandsrichter aus Dessau, sagt: "Grob Unsportlich. Im Extremfall kann man dafür sogar ein halbes Jahr Sperre plus Geldstrafe kassieren." Mentor traurig: "Ein Bewerbungsschreiben war das nicht. Ich habe mir wohl selbst am meisten geschadet. Ich bin jetzt 34. Am besten, ich höre ganz auf." Gattin Miranda, im Kosov ein gefeierter Schlagerstar, hätte wohl nichts dagegen. |
17.05.05 - BIlD - 22-Tore-Mann Koslov wird von Intimfeind Magdeburg gejagt - Auweia! Sieht so aus, als ob HFC-Stürmer Denis Koslov (33) zum Intimfeind 1. FC Magdeburg wechselt. Der Russe tut erst überrascht: "Das ist ja was ganz Neues. Ich habe keinen Kontakt." Aber vielleicht sein Berater? "Kann sein. In meiner Lage ist jeder Verein für mich interessant, auch Magdeburg." Wie es aussieht, hat den Deal FCM-Käpt'n Mario Kallnik angerührt. Koslov gibt zu: "Ein sehr guter Freund." Allerdings: Seit Wochen hat Kossi auch ein HFC-Angebot, braucht nur unterschreiben. Warum hat er das bisher nicht getan? "Über Vertragsangelegenheiten rede ich nicht", blockt er ab. Das Problem: Trotz seiner 22 Saisontreffer muß der bestverdienendste HFC-Kicker abspecken - um satte 25 Prozent. Denn: 12 seiner Tore machte er erst in den letzten 6 Spielen - davor war er auch bloß ein laues Lüftchen. |
17.05.05 - BIlD - Khaiseh! Schwarze Perle spielt heute vor - Neuzugang Sven Döring fällt mit Kreuzbandriß aus. Der HFC braucht einen Mittelstürmer. Heute und morgen spielt Costa Khaiseh (24) aus Namibia vor. Der 1,80 m großte Techniker brachte es schon auf 12 Einsätze in der Nationalmannschaft, war 2003/04 mit 27 Buden Torschützenkönig in der 1. Liga Namibias für den Civics C.C.. Und spielte zuletzt in der 6. Liga für TuS Schmidt (Mittelrhein). Costa, wird von Henner Janzen und Markus Hein, die auch Christian Tiffert (VfB Stuttgart) unter Vertrag haben, betreut. |
17.05.05 - BIlD - Liga 5: Braunsbedra machte Völpe naß - Sensation im Geiseltal! Braunsbedra schlägt im Nachholspiel Aufstiegskandidat Völpe 3:1 (1:0). Der TSV nach der Pleite immer noch 4 Punkte hinter Liga-Primus Stendal. Immig (3.) und Seemann (48., 83.) schossen die Gastgeber praktisch zum Klassenerhalt (7 Punkte vor Hettstedt). Die HFC-Reserve schaffte bei Preussen Magdeburg ein 1:1. Das 0:1 durch Nikolaychuk (80.) glich Joker Schmidt (kam in der 69. für Jähne) 2 Minuten vor dem Abpfiff aus. Wittenberg gewann in Wernigerode durch Tore von Naujoks (72.), Neubert (82.) und Dratschmidt (90.) locker 3:0. |
17.05.05 - BIlD - Schützenfeste - Die HFC-Girls zogen durch ein 10:1 (7:0) in Dölau ins Landespokalfinale am 5. Juni in Merseburg ein (Gegner FFC Magdeburg gewann 5:0 in Sangerhausen). Gestern folgte eine 10:1 (8:0) in der Regionalliga gegen Hertha Zehlendorf. Stefanie Landenberg, Sandy Hesse (je 6), Jana Scheffler (3), Susan Heuser (2), Torfrau Frances Herter (2 Elfmeter) und Anja Helling (1) trafen. |
17.05.05 - Leipziger Volkszeitung - Schwesinger wieder Mann des Tages - Sie kommen spät, sehr spät, zu spät in Wallung, die Fußballer des FC Sachsen. Pokaltriumph gegen Chemnitz, 2:0 in Sondershausen, jetzt das 3:0 in Auerbach: Kurz vorm Saisonende ist zusammen gewachsen, was zusammen gehört, stimmen Aufwand und Ertrag. Andreas Schwesinger (61./68.) und Benjamin Fraunholz (79.) machten die Tore im nasskalten Auerbach. "Wir wollen Platz drei sichern, das setzen die Jungs um", war Cheftrainer Wolfgang Frank einverstanden mit dem Part seiner Untertanen. Die ließen Ball und Gegner laufen, hatten erneut in Schwesinger den Matchwinner. "Schwese", noch unlängst als Chancentod und Entlauber bezeichnet, markierte seine Treffer sieben und acht. Beim Saisonfinale gegen den FC Oberlausitz (Sonntag, 14 Uhr, Kunzesportpark) genügt ein Remis, um sich die Rangvierten Hallenser vom Hals zu halten. Die Planungen für die Abschlussfete laufen, jene für die kommende Saison auch. Falls Rot-Weiß Erfurt in die Oberliga durchgereicht wird, könnte es zu einer thüringschen Völkerwanderung kommen. "Es gibt da einige interessante Spieler ...", so Rolf Heller, der im Oktober sein Aufsichtsrat-Amt in Erfurt quittiert hatte, um Sachsen-Präsident zu werden. Nach unseren Informationen werden diese Herren hoch gehandelt: Stürmer René Hebestreit, 30, Mittelfeldspieler David Fall, 27, Offensivmann Torsten Traub, 25, und - man höre und staune - Torhüter-Ikone René Twardzik. Der 34-Jährige, just zum Erfurter Spieler der Saison gewählt und jahrelang beim FC Sachsen eine Bank, wäre offenbar nicht abgeneigt. "Ich habe Sachsen Leipzig und diese fantastischen Fans immer im Herzen." Der Leutzscher Einkaufswagen wurde auch in Zwickau gesichtet. Auf dem Einkaufszettel: FSV-Allrounder Christian Müller, 23, der beim 1:2 in Leipzig das Zwickauer Tor köpfelte. Auch auf den Hallenser Routinier Mentor Miftari, 34, haben die Sachsen ein Auge geworfen. Dass der Abwehrcrack beim 4:1 des HFC in Dresden-Laubegast Rot wegen eines Lama-Anfalls sah, dürfte seine Wechselchancen verringert haben. Speiende Kicker mag Coach Frank gar nicht. Franks früherer Sportdirektor René Deffke (klagt auf Abfindung) und der FCSachsen stehen übrigens vor einer außergerichtlicher Einigung. Momentan sind runde 20.000 Euro im Gespräch. |
15.05.05 - Sächsische Zeitung am Sonntag - Letztes Oberliga-Heimspiel endet mit 1:4 gegen Halle - Der FV Dresden 06 wird nach drei Jahren die NOFV-Oberliga verlassen. Im letzten Heimspiel kassierten die Laubegaster vor 265 Zuschauern eine 1:4 (0:2)-Niederlage, stehen damit in der Rückrunde ohne einen "Dreier" zu Buche und sind Staffel-Letzter. Letztes Oberliga-Heimspiel endet mit 1:4 gegen Halle Das HFC-Sturmduo Koslov und Petrick überzeugte mit jeweils einem Doppelpack. Denis Koslov, früher bei Dynamo Dresden unter Vertrag, steht nun mit 20 Saisontoren zu Buche. Davor rangieren nur Sven Kubis (FC Oberlausitz/24) und Sebastian Hähnge (Jena/23). Die glücklosen Ostdresdner trafen durch André Kohlschütter nur den Pfosten (18.), 20 Minuten später setzte Stefan Bernhardt das Leder an die Querlatte. Kein Pech, sondern Unvermögen war die vergebene Chance von Robert Scannewin, der nach Johne-Vorarbeit das leere Tor nicht traf (28.) Als Alexnader Eißrich (Foto) nach der Pause nach schönem Johne-Anspiel auf 1:2 verkürzte (50.), keimte Hoffnung auf in Laubegast auf. Doch der erhoffte erste Sieg im Jahr 2005 blieb aus, obwohl Halles Miftari noch die rote Karte sah (81./Tätlichkeit). Trotz Unterzahl machte Koslov noch das 4:1, nachdem Petrick bereits seinen zweiten Tagestreffer für die Saalestädter markiert hatte. |
14.05.05 - mdr online - Sturmduo schießt Halle zum Sieg - Der Hallesche FC hat sich beim Absteiger Dresden 06 keine Blöße gegeben und mit 4:1 (2:0) gewonnen. Das HFC-Sturmduo Koslov und Petrick überzeugte mit jeweils einem Doppelpack. Koslov, der seinen alten Torriecher wiederentdeckte, schob nach einer Eingabe von Fährmann zum 1:0 ein. Auch beim 2:0 durch Petrick bereitete Fährmann mit einer Eingabe vor. Die glücklosen Dresdner trafen durch Kohlschütter nur den Pfosten. Kein Pech, sondern Unvermögen war die vergebene Chance von Scannewin, der nach Johne-Vorarbeit das leere Tor nicht traf. Als Eißrich nach der Pause nach schönem Johne-Anspiel auf 1:2 verkürzte, keimte Hoffnung auf. Dieses zerstörten Koslov und Petrick mit platzierten Schüssen. |
14.05.05 - Dresdner Neueste Nachrichten - "Ordentlich verabschieden" - Heute 14 Uhr gastiert der Hallesche FC in Laubegast. "Wir wollen uns im letzten Heimspiel ordentlich verabschieden und versuchen, das Beste draus zu machen", verspricht Trainer Bernd Fröhlich. "So werden es auch Rico Glaubitz und Alexander Eißrich probieren, die zuletzt wegen ihrer Blessuren gefehlt haben." Gesperrt sind Michael Heera (Feldverweis bei der Zweiten) und Robert Heiße, der den letzten Tag nach Rot in Grimma abbrummt. André Kohlschütter ist dagegen wieder mit von der Partie. Gegenwärtig stellt Bernd Fröhlich bereits sein Team für die kommende Landesliga-Saison zusammen. "Wir planen sehr bedacht eine Mannschaft mit Charakter, die auf jeder Position unserem Spielsystem gerecht wird und in 14 Tagen stehen soll. Bis dahin müssen sich die Bleibewilligen und die gewünschten Neuzugänge, mit denen wir Gespräche führen, entschieden haben." Derweil wurde auf der Mitgliederversammlung das neue Vereinskonzept samt Sonderumlage und moderater Beitragserhöhung für die Konten Jugend, Bau und Allgemeines beschlossen. Die erste Mannschaft fungiert komplett selbständig. "Wir verfügen jetzt über tragfähige Strukturen, können arbeiten und handeln", freut sich Bernd Fröhlich, der substanzielle Vorschläge eingebracht hatte und seine personellen Forderungen verwirklicht sieht: Gerrit Beckert und Bernd Kießling als Sportdirektoren, Nachwuchsleiter Klaus Fritzsche, Technik-Chef Dietmar Ehrlich. |
14.05.05 - MZ - Strozniak heiß auf den ersten Sieg - Eigentlich wollte Dieter Strozniak in seiner absehbar kurzen Zeit als Aushilfs-Cheftrainer kein einziges Spiel verlieren, auch nicht am letzten Sonnabend gegen den danach feststehenden Staffelsieger Jena. Die Wirklichkeit sah freilich anders aus: 0:1 gegen Jena, nur 2:2 beim Nachholspiel in Meuselwitz. "Meuselwitz ist natürlich nicht irgendwer, trotzdem haben wir uns alle über das Unentschieden geärgert. Die Stimmung war natürlich erst einmal am Boden", sagt der 50-Jährige, der nun am Wochenende endlich den ersten Sieg einfahren will. Beim fest stehenden Absteiger Dresden-Laubegast sollte Strozniaks erstes Erfolgserlebnis eigentlich ein Selbstläufer sein, aber die bitteren Erfahrungen dieser Saison lassen allemal Zweifel aufkommen. Deshalb auch hat Strozniak gestern seine Jungs noch mal mit aller Ernsthaftigkeit auf die Pflicht hingewiesen, wenigstens für einen halbwegs versöhnlichen Saisonausklang zu sorgen. Auch er selbst sieht sich in der Pflicht, denn sein Vertrag läuft am 30. Juni aus, drei Punkte können der gewünschten Weiterbeschäftigung sicher nicht schaden. "Am liebsten würde ich als Co-Trainer weiterarbeiten, egal, ob unter Lindemann oder einem neuen Chef", sagt Strozniak. Seine Vertragsgespräche liegen jedoch bis zur Genesung von Trainer / Manager Lutz Lindemann vorläufig auf Eis. -> zum kompletten Artikel |
14.05.05 - BILD - 1. Kicker reagiert aufs sportliche Chaos/ Küfner engagierte Sportpsychologen - Warum hat der HFC in den letzten 22 Monaten 3 Trainer verschlissen, 24 Spieler geholt, 3 Mio. Euro investiert, aber sportlich total versagt? Auf der Suche nach Antwort hat sich der 1. Spieler professionellen Beistand geholt. Keeper Küfner (24) engagierte eine Sportpsychologin. Der Publikumsliebling: "Auch Kahn und Hildebrandt machten gute Erfahrungen mit Mentaltrainern. Ich will nach oben, muß mit Drucksituationen umgehen." Über das Klischeee vom Nervenbündel auf der Psychocoach kann "Küfi" nur lachen. "Es geht nur darum, daß du deine Persönlichkeit, deine Stärken und Schwächen durch einen Psychologen bewußter kennenlernst." HFC-Doc Thomas Bartels zieht den Hut: "Je höher die Liga, je blanker die Nerven. Leistungsdruck, Medienrummel: kaum ein Trainer oder Spieler, der damit noch klar kommt. Ich kann jedem HFC-Spieler nur empfehlen, Küfners Weg zu gehen." Allerdings: Die Kosten übernimmt keine Krankenkasse. Trotzdem wollen Gemazashvili und Petrick nachziehen, aus eigener Tasche bezahlen. Und wer mental stark ist, ist auch ehrlich. Was Küfner nervt: "Ich höre in der Kabine immer nur Ausreden. Die Presse ist schuld, der schlechte Platz, der Schiedsrichter, oder der Nebenspieler. Noch nie habe ich gehört, daß sich einer selbst kritisiert. So lange sich das nicht ändert, werden wir nie aufsteigen." Übrigens: Der HFC spielt heute (14 Uhr) bei Dresden-Laubegast. Interimstrainer Dieter Strozniak hat wieder die bisher verletzten Kampfschweine Georg und Krauß an Bord. Gleis (Oberschenkel) fällt aus. |
14.05.05 - Sächsische Zeitung - Taschenrechner auf der Bank - Am Sonnabend steht von 14 Uhr an der 33. und vorletzte Spieltag in der Fußball-Oberliga Süd an. Der FC Erfurt-Nord und der FV Dresden 06, der den Halleschen FC auf dem Sportplatz an der Steirischen Straße erwartet, stehen als Absteiger fest. Weitere drei Klubs müssen noch mit in die fünfte Liga. FC Oberlausitz, FC Eilenburg und FSV Zwickau können den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. FV Dresden-Nord, SV Dessau 05 und Eintracht Sondershausen sind auf Schützenhilfe angewiesen. Eventuell entscheidet das Torverhältnis am 34. Spieltag. Dann benötigen die Trainer einen Taschenrechner. Die Neugersdorfer hätten mit einem Heimsieg über Sondershausen den Klassenerhalt sicher. Die Thüringer wären definitiv abgestiegen. Die Gäste brauchen unbedingt einen "Dreier" , um sich eine Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren. Der FC Oberlausitz könnte sich sogar noch zwei Niederlagen leisten, wenn beispielsweise Dresden-Nord aus den beiden ausstehenden Spielen nur noch maximal vier Zähler holt. Neuling Eilenburg würde schon ein Zähler heute in Dresden - gespielt wird im "Jägerpark" - reichen, um ins zweite Oberligajahr zu gehen. Der FV Nord kann den Klassenerhalt nicht mehr aus eigener Kraft schaffen, würde aber mit einem Heimsieg gegen Eilenburg die Rivalen unter Druck setzen, etwa den FSV Zwickau. Zwei Runden vor Saisonende haben es die Westsachsen aber in der Hand. Siege zu Hause gegen den 1. FC Magdeburg und zum Saisonfinale beim SV 1919 Grimma würden dem FSV den Oberligaverbleib garantieren. Zwickau wäre mit einem "Dreier" gegen den FCM auch schon am Sonnabend gerettet, wenn Dresden-Nord gegen Eilenburg verliert und Dessau in Erfurt nicht gewinnt. Ein Sieg lässt aber die Anhaltiner noch im Geschäft, und die letzte Partie "zu Hause gegen Dresden-Nord" würde zum absoluten Abstiegskrimi werden. Doch wie für die Elbestädter gilt für den SV Dessau 05: Aus eigener Kraft kann der Neuling die Klasse nicht mehr halten. Für die Sondershausener ist Nichtabstiegsplatz 13 rechnerisch auch noch möglich. Notwendig wären zunächst zwei Siege in Neugersdorf und danach zu Hause gegen den VfB 09 Pößneck. Das Torverhältnis (derzeit minus 40 Treffer) spricht aber deutlich gegen die Thüringer. Wahrscheinlich ist die Oberligazeit heute für die Eintracht beendet. |
13.05.05 - BILD - Wie reagieren Geldgeber auf das HFC-Chaos?/ Klose: Es wird kein Sponsor wegbrechen - Der HFC und sein sportlicher Eiertanz! Wie besorgt sind die Sponsoren? BILD fragte Wirtschaftsbeirats-Boß Wilfried Klose (60). "Besorgt weniger, wir sind eher maßlos enttäuscht. Ich gehe aber davon aus, daß alle wichtigen Sponsoren weitermachen", sagt Klose. Wie kann sich der HWA-Geschäftsführer da so sicher sein? "Der sportlichen Talfahrt steht ein starkes Präsidium und ein gesunder Verein gegenüber. Der HFC und das Wohlwollen der Sponsoren stehen und fallen mit der Person Michael Schädlich. Heißt das solange der Präsident an Bord ist, brennt nichts an? "So ist es. Wenn Schädlich bleibt, bleiben die Geldgeber. Im Umkehrschluß heißt es aber: Gibt Schädlich auf, wird es einen abrupten Erdrutsch bei den Sponsoren geben." Na Hilfe! Umgeben vom sportlichen Chaos geriet zuletzt auch Schädlich in die Kritik. Aber er sagt: "Ich bin nicht da, um Probleme zu bejammern, sondern sie zu lösen. Trotz Kritik habe ich immer noch mächtig Lust auf den HFC." |
13.05.05 - Volksstimme - Preussen empfangen morgen die HFC-Reserve/ Keine Punkte zu verschenken, doch Primat hat klar der Pokal - Noch zwei Heimspiele bestreiten die Verbandsliga-Kicker des MSV 90 Magdeburg vor dem Landespokalfinale am 24. Mai in Dessau gegen den VfB Sangerhausen. Morgen ist die HFC-Reserve zum Nachholspiel zu Gast, in einer Woche geht es gegen den BSV Ammendorf. Mit der zweiten Mannschaft des Halleschen FC gastiert morgen um 15 Uhr die unmittelbar vor den Preussen platzierte Mannschaft im Germerstadion. Die Saalestädter haben als Tabellenfünfter 42 Zähler aus 24 Partien, die Preussen als Sechster 37 aus 25. Mit etwas Glück könnten aus den ausstehenden fünf Partien durchaus noch genügend Zähler für den ursprünglich angestrebten fünften Tabellenplatz auf das Punktekonto der Sudenburger kommen. Doch von solchen Rechnungen hält Trainer Rolf Wagenknecht nicht viel: "Primat hat für uns absolut der Pokal, ohne dass wir nun Punkte verschenken wollen." Mit Blick auf das Pokalfinale am 24. Mai wollen die Preussen auch gern das Punktspiel gegen Ammendorf bereits am Abend des 20. Mai austragen. Abteilungsleiter Jörg Vaupel: "So hätten wir noch einen zusätzlichen Tag zur Erholung." Auch für das Derby gegen den MSV Börde am 4. Juni haben die Preussen schon Pläne. So soll die schon einmal geplante große Tombola stattfinden, werden mit Michael Schuster und Rajko Schmuck verdienstvolle Spieler verabschiedet. Schuster will im Ausland studieren, Schmuck hat sich bei Blau-Weiß Gerwisch angemeldet. Preussen-Coach Wagenknecht beklagt vor dem morgigen Punktspiel einige Ausfälle: "Kolfenbach (Bänderdehnung) und Jacobs (Nase) fallen definitiv aus. Bei Hannemann (Knie) und Dapkus (Oberschenkelzerrung) muss man abwarten, werden wir aber kein Risiko eingehen." Für die Offensive haben die Preussen André Schmeißer und den nach Kreuzbandriss wiedergenesenen André Siemke, auf den die Verantwortlichen auch für die neue Saison große Stücke setzen, wenn man dann wieder möglichst ganz oben angreifen will. |
13.05.05 - MZ - Neuauflage des letzten Halbfinales - Eine Neuauflage des letztjährigen Halbfinals im Landespokal steht am Sonnabend (14 Uhr) in Dölau an. Frauen-Verbandsligist Blau-Weiß empfängt dabei die Regionalliga-Kickerinnen des Halleschen FC, die sich vergangene Saison souverän 6:0 durchsetzen konnten. Nicht nur deshalb genießt die Heide-Elf vor erhofften 200 Zuschauern die absolute Außenseiterrolle. "Im Pokal ist zwar alles möglich. Aber diesmal sind wir wahrscheinlich chancenlos. Es fehlen vier, fünf unserer besten Spielerinnen", so Dölaus Abteilungsleiter Wolfgang Hempel, dessen Truppe im letzten Punktspiel 1:1 gegen Wernigerode gespielt hatte. Für HFC-Trainer Dietmar Noack wäre alles andere als das Weiterkommen "eine riesige Enttäuschung". -> zum kompletten Artikel |
13.05.05 - MZ - 96er wollen Völpke stoppen - Eines weiß Manfred Kampa genau: Auf die Rolle eines Steigbügelhalters kann er verzichten. So ist die Tagesaufgabe des VfL-Trainers für die Partie am Freitag gegen Völpke klar: "Wir wollen den TSV stoppen." Die Gäste, die den Oberliga-Aufstieg noch nicht aus den Augen verloren haben, kommen als Tabellendritter an den Zoo - mit sieben Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Stendal, aber auch mit dem Vorteil von noch drei Partien mehr. "Völpke steht noch mehr unter Druck als Stendal, das wir ja geschlagen haben. Das sollte unser Vorteil sein", ist Kampa zuversichtlich. Zumal die 96er schon im Hinspiel trotz des 1:2 keine schlechte Figur abgegeben hatten. Bei den Kickern des BSV Ammendorf ist die Vorfreude auf das Zusammentreffen mit Romonta Amsdorf groß. "Wir kennen uns bestens, haben zum Teil schon gemeinsam in einem Team gespielt. Zudem ist für beide die Saison ja gelaufen", sagt Thomas Koch. Um schmunzelnd anzufügen: "Hoffentlich kriegen wir nicht wieder sechs Dinger eingeschenkt wie im Vorjahr." Diesmal will der 30-Jährige selbst treffen. "Ich habe zwar lange hinten gespielt, aber als gelernter Angreifer klappte es zuletzt ja ganz gut. Anbrennen sollte bei uns nichts mehr", meint Koch. Er muss es wissen, arbeitet er doch bei einer Firma, die Sicherheitstechnik vertreibt - zum Beispiel Feuerlöscher. Dieter Strozniak hat am Sonnabend ein Problem: Oberliga-Elf des HFC und Reserve spielen (fast) zeitgleich, und zerteilen kann er sich nun mal nicht. So vertritt der Ex-Internationale bei der Partie in Laubegast erneut den kranken Coach Lutz Lindemann, während sein Mannschaftsleiter der "II.", Klaus Lorenz, das bei Preussen Magdeburg antretende Verbandsligateam führt. "Wer letztlich in welcher Truppe spielt, entscheide ich nach dem Abschlusstraining", deutet Strozniak ein Team-Puzzle an. -> zum kompletten Artikel |
13.05.05 - Märkische Allgeine Zeitung - Potsdam ist schöner als Berlin/ Almedin Civa kommt mit dem SV Yesilyurt nach Babelsberg zurück - Almedin Civa kann den Sonnabend kaum erwarten. Dann wird der 33-jährige Fußballer mit dem Oberliga-Fünften SV Yesilyurt, bei dem er seit Jahresbeginn spielt, an seine alte Wirkungsstätte im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion zurückkehren. "Beim SV Babelsberg habe ich trotz des Abstiegs und der Insolvenz die vier schönsten Jahre meiner Fußball-Karriere verbracht. Ich freue mich unheimlich auf das Spiel und die Fans. Ich habe die Nordkurve immer gemocht", schwärmt er. Civa hat von 1999 bis 2003 in Babelsberg gespielt, trug dort die Rückennummer 25 und die Kapitänsbinde. Er bestritt in vier Spielzeiten 129 Partien (fünf Tore) für die Nulldreier, schaffte im Jahr 2000 mit der Mannschaft den Sprung in die zweigleisige Regionalliga und zwölf Monate später sogar in die 2. Bundesliga. Von dort stürzten die "Babelszwerge" allerdings sofort wieder bis in den Regionalligakeller zurück. Nach Bekanntgabe der Insolvenz folgte "Alme", den die SVB-Fans 2000 zum "Spieler der Saison" gewählt hatten, Trainer Hermann Andreev zum VfB Leipzig. Doch auch dieser Verein ging Pleite. Es folgten "sportlich schöne Zeiten" beim FC Sachsen, wo er in der Regionalliga vor 30 000 Zuschauern das Eröffnungsspiel im neu erbauten Zentralstadion gegen die Amateure von Borussia Dortmund bestritt und unter Trainer Jürgen Raab wieder zum Mannschaftskapitän avancierte. Im Vorjahr ließ sich Civa zu einem Wechsel zum Halleschen FC überreden, wohl auch, weil Andreev dort als Trainer anheuerte. "Das war mein einziger Fehler in meiner Laufbahn als Fußballer." Die Sache ging schief, weil die neu formierte Truppe des HFC schnell zehn Punkte Rückstand auf den FC Carl Zeiss Jena hatte und das Präsidium Schuldige brauchte. Andreev und Civa, dessen direkte Art nicht allen schmeckte, wurden beurlaubt. Über seinen alten Kumpel Martino Gatti, der 2001 für Babelsberg das entscheidende Tor zum Zweitligaaufstieg schoss, fand Civa zum SV Yesilyurt. "Ich war lange genug von meiner Familie weg, wollte wieder zurück und im Berliner Raum Fußball spielen", erzählt der gebürtige Bosnier, der in Deutschland aufwuchs und mit seiner Familie seit Jahren in Groß Glienicke lebt. "Hier fühlen wir uns pudelwohl. Ich liebe Potsdam, finde die Stadt noch schöner als Berlin", schwärmt Civa. Mittlerweile geht Töchterchen Seherzada in die erste Klasse der örtlichen Grundschule, Söhnchen Karem wird im Sommer eingeschult. Beim SV Yesilyurt, wo auch noch der Ex-Babelsberger Cem Efe kickt, hat Civa einen Vertrag bis zum Sommer 2006. "Das Ziel war, oben mitzuspielen", erzählt er. Da in letzter Zeit mehrere Kicker fehlten - Gatti muss seit Wochen wegen einer Achillessehnenreizung pausieren, Civa setzte wegen einer Verletzung ebenfalls drei Partien aus -, gingen einige Spiele verloren. In der Tabelle ist allenfalls noch Rang vier, den derzeit TeBe inne hat, möglich. Natürlich weiß "Alme" um die Aufstiegschancen seines einstigen Vereins SV Babelsberg, doch verschenken wird Yesilyurt am Samstag nichts. "Wir sind Sportler, wollen immer gewinnen. Außerdem wäre es gegenüber dem MSV Neuruppin unfair", so Civa. In den Aufstiegsspielen zur Regionalliga sieht er ohnehin die Jenenser als Favorit. "Die haben die stärkste Mannschaft." |
12.05.05 - kicker - Nachfolger für Coach Lindemann gesucht - Am Ende der Saison steht der Hallesche FC mal wieder vor einem neuen Anfang. Nachdem es auch der derzeit erkrankte Routinier Lutz Lindemann (55) als Manager wie als Trainer nicht geschafft hat, das vor der Serie völlig runderneuerte und später noch enorm verstärkte Team auf den Erfolgsweg zu führen, wird ein neuer Übungsleiter gesucht, "der das eigentlich gut bestückte Orchester endlich zu einem erfolgreichen Klangkörper vereint", betont Präsident Dr. Michael Schädlich. Ein Vorteil des neuerlichen Neubeginns, diesmal bleibt das Grundgerüst des Teams erhalten. Nur Torjäger Denis Koslov (33) hat sich noch nicht entschieden und Nico Breitkopf (21) wechselt zum FC Sachsen. Als Neuverpflichtungen stehen bisher Sven Döring (23, Halberstadt), Gordon Weniger (21, Mönchengladbach Am.) und Torwart-Talent Norbert Guth (20, Markweben) fest. Vor allem im Angriff müssen Verstärkungen noch her. |
12.05.05 - MZ - Deutliche Führung reicht nicht - Mit einem 2:2 (0:0) im Nachholspiel beim Tabellennachbarn ZFC Meuselwitz (5.) hat der Hallesche FC (4.) in der Fußball-Oberliga Süd seine Chance auf den dritten Tabellenplatz so gut wie verspielt. Die Saalestädter agierten in der Blue-Chip-Arena zunächst aus einer sicheren Abwehr heraus und hatten auch die größeren Spielanteile. Chancen für den Klub waren im ersten Durchgang allerdings Mangelware. Diese besaßen dafür die Gastgeber, die aber entweder an ihren Nerven oder wie Rada (25.) und Miltzow (43.) am glänzend reagierenden HFC-Schlussmann Küfner scheiterten. Nach dem Wechsel wurden die Aktionen der Gäste zwingender und ausgerechnet der noch immer um einen neuen Vertrag bei den Saalestädtern kämpfende Torjäger Denis Koslov schien die Partie mit seinen Saisontoren Nummer 19 und 20 (63., 67.) entschieden zu haben. Zunächst traf er nach Kopfballverlängerung von Petrick im Anschluss an eine Ecke und dann nach herrlicher Vorarbeit von Fährmann per Fernschuss aus 18 Metern Entfernung. Die beiden Treffer räumen dem Russen wieder beste Chancen im Kampf um die Torjägerkrone ein. Knapp vor ihm liegen nur Sebastian Hähnge (Jena / 23) und Sven Kubis (Oberlausitz / 22). -> zum kompletten Artikel |
12.05.05 - BILD - Blamables 2:2! HFC vermeuselt Führung - Kein Witz, der HFC vermeuselt eine 2:0-Führung beim FC Zipsendorf. Das 2:2 (0:0) in Meuselwitz ein Abbild der Saison - Chaos pur! Auch Regisseur Fährmann nach 6 Wochen Sperre wieder dabei, änderte nichts. Hätte noch schlimmer kommen können. Aber Quidzinsky (11.) retet gegen Kotowski auf der Linie. Rada (25.) schädelt ans Lattenkreuz. Sedlacek's Nachschuß baggert Küfner weg. Der HFC-Keeper reagiert super gegen Mitzow ( 43.). Pressesprecher Sitte zur Pause: "Das beste ist hier noch die Bratwurst." Koslov gibt Senf dazu, trifft per Drehschuß (52.), dann aus 18 Metern (63.). Weiß (83., Elfmeter) und Heim (84.) schlagen vor 1104 Fans zurück. Die Mitgereisten pappesatt... |
12.05.05 - BILD - Amadou! Jetzt sind HSV & Hertha dran - Neues von Wunderstürmer Mohammed Cherif Amadou (20). Benins Nationalstürmer sagt: "Ich werde nächste Saison nicht mehr für den VfL Halle 96 spielen." Er über seine Zukunft: "Ich muß dringend einen besseren Verein finden, weil ich eine Profi-Karriere anstrebe." Paßt gut, daß gerade seine Aufenthaltserlaubnis für 3 Jahre erteilt wurde. Wie BILD berichtete sind der HFC, 1. FC Magdeburg und FC Sachsen an dem Supertechniker aus Dassazoume dran. Wer bekommt den Zuschlag? "Das weiß ich noch nicht. Denn mein Berater hat auch noch andere Angebote auf dem Tisch. Die Amateure vom HSV und Hertha BSC haben auch Interesse." Allerdings: Amadou ist im Moment verletzt (Muskelfaserriß) - Probetraining ausgeschlossen. |
11.05.05 - mdr online - ZFC schlägt zurück - Ein Doppelschlag durch Denis Koslov hat dem Halleschen FC nicht zum Sieg gereicht. Die Lindemann-Elf kam beim ZFC Meuselwitz lediglich zu einem 2:2. In der ersten Halbzeit wurde wenig Aufregendes geboten: Der HFC hatte mehr vom Spiel, war jedoch am gegnerischen Strafraum mehr oder weniger ratlos. Für den ZFC hatte Miltzow die Führung auf dem Schlappen (43.), aber HFC-Keeper Küfner klärte mit Fußabwehr. Vier Tore nach dem Wechsel Koslovs Doppel kam nach der Pause: Zunächst traf er nach einer Ecke aus der Drehung, dann erhöhte der Russe mit einem unhaltbaren Flachschuss aus 18 Metern. Geschockt wirkten die Meuselwitzer jedoch nicht - im Gegenteil: Die Halata-Elf wirkte plötzlich wieder hellwach. Als der Schiedsrichter einen Zupfer an Grafs Oberbekleidung mit dem Elfmeterpfiff bestrafte, ließ sich Weiß die Gelegenheit nicht entgehen und verkürzte. Zwei Minuten später gelang der Ausgleich. Nach einer Kwiatkowski-Eingabe wuchtete Heim das Leder mit dem Kopf aus sieben Metern ins lange Eck. Die Meinung der Trainer Strozniak (Co-Trainer HFC): "Das 2:2 geht am Ende in Ordnung. Nach den beiden Toren müssen wir das Ding allerdings ziehen. Doch bei einigen Spielern fehlte der Siegeswille. Wie der Petrick vor dem Ausgleich Kwiatkowski flanken lässt - da fehlte jedes Zweikampfverhalten. Aber das zieht sich ja schon wie ein roter Faden durch die Saison." Halata (ZFC): "Halle ist mit dem Remis noch gut bedient. Meine Mannschaft hat sich toll reingekniet und hätte schon vor der Pause führen müssen. Wie wir nach dem Doppelschlag zurückkamen, verdient Respekt. Toll, das Heim nach seiner langen Durstrecke endlich wieder getroffen hat." |
11.05.05 - mdr online - FCO klotzt - Kellerkinder kleckern - Der FC Oberlausitz hat wieder gute Aussichten auf den Klassenerhalt. Die Neugersdorfer gewannen ihr Spiel beim VfB Pößneck mit 3:1 und haben nun fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Die Sachsen überzeugten in Pößneck mit einer sicheren Abwehr und flinken Kontern. Kubis rechtfertigte seinen Ruf als Torjäger und traf gleich doppelt. Beim Stand von 3:0 lief der Ball dann sogar gefällig durch die eigenen Reihen. Die Heimelf sorgte nach dem Debakel am Wochenende für eine weitere Enttäuschung. Kellerduell ohne Sieger Am Göldner zählte eigentlich nur ein Sieg, aber es wurde gekleckert und nicht geklotzt. Die Kellerkinder aus Sondershausen und von Dresden-Nord trennten sich 2:2. Für beide Teams ein Punktgewinn, der eher zur Suche nach dem Rechenschieber animiert als zu Begeisterungsstürmen. Für den neutralen Zuschauer war das Spiel dennoch unterhaltsam, denn die Partie stand stets auf Messers Schneide. Die Sondershäuser glichen spielerische Defizite durch großen Kampfgeist aus und waren letztlich dem Sieg sogar näher. Wehrhafte Meuselwitzer geben sich nicht geschlagen Einen Fußballabend ohne Abstiegsangst erlebten die Zuschauer beim ZFC Meuselwitz: Beim Spiel gegen den Halleschen FC legte sich die Halata-Elf dennoch mächtig ins Zeug und holte einen 0:2-Rückstand auf. Koslov hatte die Gäste mit einem Doppelschlag in Führung gebracht. Die Meuselwitzer schlugen jedoch in den Schlussminuten zurück und erkämpften einen hochverdienten Punkt. |
11.05.05 - MZ - Fährmann in der Anfangs-Elf - "Unser Minimalziel Platz drei wollen wir schon noch schaffen. Dafür brauchen wir drei Siege", sagt Dieter Strozniak vor dem heutigen Auftritt (Anstoß: 18.30 Uhr) beim starken Aufsteiger in Thüringen. Der Co-Trainer des Fußball-Oberligisten HFC, der seinen erkrankten Chef Lutz Lindemann auch am Wochenende in Laubegast noch vertreten muss, packt seine Männer bei der Ehre. Doch aus eigener Kraft ist selbst das Minimalziel nicht mehr zu erreichen. Die bislang auf Rang drei platzierten Leipziger müssten dafür in Auerbach oder zu Hause gegen Oberlausitz Federn lassen. Nach sechs Partien Sperre und einer Knöchelverletzung kehrt heute Spielmacher Christian Fährmann in die Anfangs-Elf des Klubs zurück. "Christian Fährmann hat einiges gut zu machen und wird voraussichtlich auf seiner angestammten Position hinter den Spitzen spielen", sagt Strozniak, der aber erst noch abwarten muss, was seine Wackelkandidaten sagen. Alexander Gleis und Holger Krauß sind gegen Jena verletzt ausgeschieden. Ob sie in Meuselwitz auflaufen können, wird sich nach Lage der Dinge erst unmittelbar vor der Abfahrt entscheiden. -> zum kompletten Artikel |
11.05.05 - BILD - Fährmann-Comeback/ Strozniak fordert 3 Siege in Folge - Heute 18:30 Uhr muß der HFC in Meuselwitz ran. Dieter Strozniaks 2. Auftritt als Interimstrainer. Der sagt: "Das Ziel kann nur sein, die letzten 3 Spiele zu gewinnen." Kontakt zum kranken Chef Lutz Lindemann ist da, aber "Stroze" hat taktisch völlig freie Hand. Für ihn klar: "Christian Fährmann kehrt nach Rotsperre ins Team zurück. Er hat viel gut zu machen, kann uns zeigen, daß er aus den Fehlern gelernt hat." Sorgen gibt's bei Alex Gleis (Verhärtung im Oberschenkel) und Holger Krauß (Rückenblockierung) - die Abwehrrecken wackeln gewaltig. Und Jan Eberhardt, der in der Reserve gelbrot sah, fällt auch aus. |
10.05.05 - BILD - HFC-Boß unter Beschuß/ Aber Rücktritt kein Thema - Der HFC anno 2005 - ein sportlicher Alptraum. Nach dem Pokal-Aus kochte der Volkszorn: Bis auf Küfner könnt ihr alle geh'n! Lindemann, Kühne, Spielern, selbst Präsident Michael Schädlich wurden in offenen Briefen die Kompetenz abgesprochen. Und sie wurden zum Rücktritt aufgefordert. Was nun, Herr Präsident? "Darauf gehe ich nicht ein. Ich bin angetreten, um etwas zu bewegen. Wenn man aber meint, es gibt einen Besseren, dann klebe ich nicht an diesem Stuhl", stellt Schädlich klar. Und er kontert zurück: "Die Kritiker sind doch so weit weg von den echten Problemen. Sonst würden sie sich nicht Kühne als Feindbild aussuchen. Keiner arbeitet härter für den HFC als er." Trotzdem ging bei Rot-Weiß sportlich alles schief, was schief gehen konnte. Welche Schuld trifft ihn selbst? Schädlich: "Ich habe Dinge getan, die im Nachhinein Fehler waren. Dazu muß ich stehen. Aber ich werde diese Dinge jetzt nicht auf dem Marktplatz diskutieren, sondern erst in den Clubgremien." Fest steht, die sportliche Bankrotterklärung hat viel Vertrauen bei Sponsoren zerstört. Wie viele Ausrutscher kann sich der Klub noch leisten? Der Boß: "Ich gehe davon aus, daß die Sponsoren nicht glücklich sind. Aber auch davon, daß sie die solide und ehrliche Arbeit des Präsidiums schätzen. Es ist also noch Vertrauen da." |
09.05.05 - kicker - HALLESCHER FC - Trainer Lutz Lindemann (55), der gegen seinen Ex-Klub Carl Zeiss Jena wegen einer Stirnhöhlenvereiterung verhindert war, hat unmittelbar nach dem verlorenen Pokalendspiel gegen den Verbandsligisten Sangerhausen (0:1) seinen Rücktritt angeboten. Eine Reaktion darauf wird von der heutigen turnusmäßigen Präsidiumssitzung erwartet. |
09.05.05 - kicker - Jena erreicht erstes Ziel: Meisterfeier in Halle/ Endres macht per Kopf alles klar - Der Schlusspfiff ging im Jubel der Jenaer unter. Dafür gesorgt hatte zuvor der erst in der Winterpause gekommene Endres mit seinem bereits 13. Saisontreffer. Mit seinem Kopfball nach einer Flanke von Görke machte er den etwas glücklichen 1:0-Sieg und damit die Staffelmeisterschaft aufgrund des Torverhältnisses klar. "Wir sind endlich so aufgetreten wie ein Tabellenführer: diszipliniert und mit Leidenschaft", lobte Zeiss-Trainer Heiko Weber seine Mannen nach dem echten Spitzenspiel, zu dem auch der HFC seinen Teil beigetragen hatte. |
09.05.05 - BILD - Neueinkäufe auf Eis gelegt/ HFC sucht neuen Trainer... - 0:1 (0:0) gegen Jena! In der 87. Minute hielt Endres vor 2000 Fans den Schädel hin - da waren die Thüringer Süd-Meister. Die HFC-Verlierer gratulierten artig. Auf der Tribüne tagte da längst der Krisenstab. Weil nach der Chaossaison ein neuer Coach her muß. Wer? "Auf jeden Fall kein Sensibelchen. Er muß der Medienstadt Halle gewachsen sein. Eine Namensdiskussion ist aber verfrüht", sagt Boß Dr. Michael Schädlich (50). Noch-Trainer Lutz Lindemann (55) liegt mit Stirnhöhlen- und Mandelentzündung flach, wird die Saison wohl nicht mehr auf die Bank zurückkehren. Aber in der nächsten Saison wohl wieder als Manager. Schädlich vor der heutigen Präsidiumssitzung: "Wir müssen die starken Seiten, die ein Lindemann hat, an den Verein binden. Wir werden sehen, welche Mehrheiten es dafür gibt." Fakt: Der HFC hat alle Personalentscheidungen erst mal für mindestens 10 Tage auf Eis gelegt. So die Vertragsverlängerung von Koslov, die Rückhol-Aktion von Geidel (Dessau) und die noch offenen vier Planstellen. Deshalb, weil man dem neuen Trainer keine fertig eingekaufte Mannschaft vor die Nase setzen kann. Wer sucht den Neuen aus? Schädlich: "Wir holen uns die Meinung von vielen Experten ein, sind für alle Vorschläge offen." |
09.05.05 - BILD - Bubis bekamen Haue/ Die Noack-Girls auch - 1:5 (Ehrentreffer Cramer) bei Tabellenführer Union Berlin - die HFC-A-Junioren stecken weiter im Regionalliga-Abstiegskampf. Mittwoch (18 Uhr) kommt Kellerkind Lichterfelde. Trainer Rutemöller: "Da ist ein Sieg Pflicht." Die rot-weißen Girls verloren nach 1:0-Führung durch Steiner noch 1:2 in Hohen Neuendorf. Trainer Noack: "Kein Vorwurf. Es war ein großer Kampf." |
09.05.05 - Ostthüringer Zeitung - Zwischenziel erreicht - Schatten und Licht innerhalb von vier Tagen beim FC Carl Zeiss: der blamablen Niederlage im TFV-Pokal-Endspiel gegen den Fünftligisten aus Erfurt, durch die viel, viel Geld verschenkt wurde, folgte am Samstag im Kurt-Wabbel-Stadion von Halle die Meisterkrönung. Mit dem 26. Saisonsieg am 32. Oberliga-Spieltag hat die Elf von Heiko Weber den Sack zugebunden und ist zwei Spieltage vor Schluss durch das weitaus bessere Torverhältnis (plus 28) gegenüber dem Vorjahresmeister VFC Plauen nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Nun warten in den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Regionalliga am 29. Mai und 4. Juni der SV Babelsberg 03 oder der MSV Neuruppin. Vielleicht ist es ein Vorteil für den FC Carl Zeiss, dass das Rückspiel in Jena stattfindet. Als kaum noch einer in Halle mit einem Tor gerechnet hatte, angesicht der fast 80 Minuten überlegen spielenden Gäste, köpfte Einwechsler Endres drei Minuten vor dem Abpfiff den Ball nach einer Flanke von Görke in die Maschen. Tor Nummer 13 des im Winter nach Jena gekommenen Unterfranken sicherte dem FC Carl Zeiss nach drei vergeblichen Anläufen in Folge den Titel in der Süd-Staffel. Der Vertrag von Endres, hinter Hähnge zweitbester Torjäger der Jenenser, läuft erst nach der nächsten Saison ab. Für Heiko Weber war es in seiner noch relativ jungen Trainerlaufbahn der zweite große Erfolg: er hatte die Zeiss-Junioren in die Bundesliga geführt und nun, was vier seiner Vorgänger nicht gelang, die Mannschaft zum Oberligameister gemacht. Allerdings soll es nur ein Zwischenziel sein. Darüber ist man sich beim Süd-Staffelmeister im Klaren. "Wir haben offensiv gespielt und verdient gewonnen. Aber es war erst der erste Schritt in Richtung Regionalliga", sagte der 39 Jahre alte Coach. "Mit dem Sieg ist eine tonnenschwere Last von uns gefallen", meinte Präsident Rainer Zipfel. Man kann es nachfühlen, denn der FC Carl Zeiss Jena begann in der Schlussphase der Meisterschaft leicht zu schwächeln, angesichts der etwas glücklichen Siege gegen Eilenburg und Dessau. Wer weiß, was bei einem Remis in Halle geworden wäre. Die Heimpartie am Sonnabend gegen Meuselwitz, das gestern den VfB 09 Pößneck mit 7:0 vom Platz fegte, wäre zur Zitterpartie geworden, denn zum Abschlussspieltag wartet Plauen. Möglicherweise hätte dort der FC Carl Zeiss noch ein Remis zum Titel benötigt. Doch das alles hat sich der FC Carl Zeiss mit dem späten Treffer von Endres erspart. Dabei hätte bereits in Halbzeit eins eine Entscheidung fallen müssen, angesicht der vielen Chancen, meist von Ziegner vorbereitet. Doch Hähnge hatte keinen guten Tag erwischt, vergab mehrfach - und statt eines Elfmeters holt er sich die Gelbe Karte. Der ehrgeizige Gastgeber stand nach anfänglichen Unsicherheiten immer besser in der Abwehr. "Es war ein Kampfspiel. Ich glaube, wir haben verdient gewonnen. Jetzt hält uns auf dem Weg in die Regionalliga keiner mehr auf", sagte Zeiss-Kapitän Torsten Ziegner. |
09.05.05 - Ostthüringer Zeitung - Bankdrücker wird zum Helden des Tages - Dass es eine denkwürdige Partie werden sollte, machte der FC Carl Zeiss schon sechs Minuten vor dem Anpfiff mit einer bemerkenswerten Geste deutlich. Die elf Spieler der Startformation waren im verregneten Halle vor die Kurve der rund 1000 mitgereisten Jenaer Fans gerannt. Zuversichtlich applaudierten sie dem stattlichen Anhang - wohl auch als Entschuldigung für die peinliche Schlappe im Thüringer Landespokalfinale am Mittwoch in Gera. Die Niederlage gegen die Erfurter Azubis war rund zwei Stunden später jedoch vergessen. Den 1:0-Erfolg und den damit praktisch verbundenen Staffelsieg feierten Zeiss-Fans und Spieler gemeinsam auf dem Rasen des Kurt-Wabbel-Stadions. So manche Freudenträne wurde vergossen. Möglich machte dies Manuel Endres. Der erst im Winter aus Schweinfurt gekommene Stürmer erzielte im 14. Match für die Thüringer sein 13. Tor. Seine Quote von 0,928 Treffern pro Spiel ist schier unglaublich - auch weil er nur drei Mal über die volle Zeit ran durfte. In Halle stand der 26-Jährige jedoch erstmals bei einem seiner Punktspieleinsätze nicht einmal in der Startformation. "Mit seinem verschossenen Elfmeter gegen die Erfurter Amateure hatte dies nichts zu tun. Mark Zimmermann und Sebastian Hähnge sind spielintelligenter. Bei Manuel weiß ich, dass ich ihn immer bringen kann", begründete Trainer Heiko Weber diese Maßnahme, die auf den Rängen für einige Überraschung sorgte. "Als mein Name nicht auf dem großen Bogen mit der taktischen Aufstellung auftauchte, war ich schon enttäuscht. Schließlich hatte der Trainer vor kurzum noch verkündet, dass es ohne Endres nicht geht", meinte der Goalgetter. Mitspieler Mark Zimmermann, der für Endres in der 60. Minute ausgewechselt wurde, lobte seinen Stürmerkollegen in diesem Sinne ausdrücklich. "Seine Torausbeute ist phänomenal. Manuel zieht die Bälle irgendwie magisch an. Dabei wirkt er so unscheinbar. Der Vergleich hinkt sicher. Aber er erinnert mich an Gerd Müller." Manuel Endres hofft, in den nächsten Partien mehr Einsatzzeit zu erhalten. Doch noch mehr als weitere eigene Treffer wünscht sich der Torjäger den Aufstieg in die Regionalliga. |
09.05.05 - Ostthüringer Zeitung - "Staffelsieger, Staffelsieger" - Das Restprogramm bis zur RegionalligaIm vierten Anlauf ist der FC Carl Zeiss Jena endlich Meister der Oberliga Staffel Süd geworden. Nachdem in den Jahren zuvor Sachsen Leipzig, Dynamo Dresden und der VFC Plauen die Relegation bestritten haben, dürfen die Jenaer erstmals ran. Doch zuvor stehen noch zwei Oberliga-Partien aus: Sa, 14. Mai ZFC Meuselwitz (H) 14 Uhr So, 22. Mai VFC Plauen (A) 14 Uhr Wer dann am 29. Mai Gastgeber für die erste Runde der Regionalliga-Relegation ist, wird sich wohl erst am letzten Spieltag der Oberliga-Staffel Nord entscheiden. Dort buhlen Neuruppin, Babelsberg und die Amateure von Hansa Rostock, die ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen, um den Meistertitel. Die Relegationsspiele: So, 29. Mai Hinspiel beim Nord-Meister Sa, 4. Juni Rückspiel in JenaNach dem 1:0-Sieg in Halle freuen sich die Zeiss-Fans schon auf die Relegationsspiele Von Sebastian Helbing Halle (OTZ). "Endlich. Endlich." Fan Olaf Felsch hat Tränen in den Augen. "Nach den Jahren voller Hoffen und Bangen, die wir durch gemacht haben, ist das unglaublich." Drei Spielzeiten hat er gelitten. "Wir waren trotzdem zu jedem Heimspiel und auch oft auswärts dabei." So wie am Samstag in Halle, als sein FC Carl Zeiss im vierten Anlauf Oberliga-Meister wird - zwei Spieltage vor Schluss haben die Jenaer sechs Punkte und 29 Tore Vorsprung vorm VFC Plauen. "Staffelsieger, Staffelsieger", skandiert der Zeiss-Anhang immer wieder, nachdem der eingewechselte Manuel Endres die gut 700 mitgereisten Jena-Fans zwei Minuten vor Schluss erlöst hatte. Dann recken sie im Fanblock sogar die Meisterschale in die Höh´ und sind sich sicher: "Dritte Liga, Jena ist dabei." Doch soweit ist es noch lange nicht. Erst das "Minimalziel" ist erreicht, sagt Trainer Heiko Weber. Die Fahrten auf die "Dörfer" in der Region würden sich Fans wie Mannschaft in der kommenden Saison gern schenken. Halberstadt, Neugersdorf, Auerbach oder Meuselwitz. Außerdem war "nach dem beschießenen Spiel am Mittwoch im Pokal gegen die Erfurter Amateure Wiedergutmachung angesagt", meint Felsch. Da hatten die Jenaer im Elfmeterschießen das erste Saisonziel verpasst. Auch wenn die Fans nach sechzig Minuten schon vom "Tag, so wunderschön wie heute" singen, hat Felsch noch gezittert - "bis zum Tor". Dann liegen sie sich in den Armen, seine Kumpels und er. Andere sind schon auf den Zaun geklettert. Sie laufen Richtung Spielfeld, als Jens Oehme endlich abpfeifft. Er hatte kurz nachspielen lassen, weil Hallenser Fans, als alles nach einem 0:0 aussah und sich die ersten Zeiss-Fans auf ein "Vertagen der Meisterfeier" eingerichtet hatten, mit Nebelbomben und Bengalos eine Spielunterbrechung erzwungen. Zwei Minuten später ist es soweit. Kurzzeitig versucht die Polizei, die Fans noch in ihrer Ecke hinterm Tor zu halten, dann lässt sie sie aber gewähren, schottet stattdessen die HFC-Fans vom Stadion-Innenraum ab. Das Kurt-Wabbel-Stadion ist Zeiss-Hochburg. Die Spieler lassen sich feiern. Faruk Hudurovic wird sogar über den Platz getragen. So recht fassen kann es Olaf Felsch da immer noch nicht, dass sein FC Carl Zeiss nun die erste Hürde Richtung Regionalliga genommen hat. "Endlich, endlich." Nach einer Viertelstunde ist auf dem Rasen alles vorbei und der Anhang kehrt friedlich in den Gäste-Block zurück. "Jetzt hoffen wir, dass wir auch noch die zwei entscheidenden Spiele in der Relegation gegen Neuruppin oder Babelsberg gewinnen und dann endlich wieder Regionalliga spielen können." Dann verabschiedet sich Olaf Felsch, weil die Hallenser Polizei, dick gepanzert, den Fanblock räumt. |
09.05.05 - Thüringische Landeszeitung Allgemeine - Ein Kopfball löst Kopf-Probleme - Noch drei Minuten waren für Jena in Halle zu spielen, noch immer stand es trotz Feldüberlegenheit der Saalestädter vor den 2003 Zuschauern 0:0. Da flankte von der Rechtsaußenposition Thorsten Görke in der Strafraum und der eingewechselte Manuel Endres erwischte die Kugel und ließ Halles Schlussmann keine Chance. Jenas Staffelsieg war somit perfekt und das erste Etappenziel der Saison erreicht. "Endlich haben wir es einmal geschafft", freute sich Zeiss-Präsident Rainer Zipel im Hinblick auf die nunmehr anstehenden beiden Relegationsspiele um den Regionalliga-Aufstieg allerdings nur kurz. Den Jenaern hing im Kurt-Wabbel-Stadion zunächst die Pokalschlappe vom vergangenen Mittwoch gegen die Amateure des FC Rot-Weiß noch in den Köpfen. Trotz permanenter Feldüberlegenheit zeigten Sebastian Hähnge (23.), Krzysztof Kowalik (26.), Faruk Hujdurovic (43.) und Ronny Thielemann bei ihren möglichen Einschusschancen nicht die geistige Frische wie sonst. Da auch Kapitän Torsten Ziegner seine Eckbälle immer wieder auf die kurze Ecke addressierte und Halles Spieler somit meistens keine bangen Momente ausstehen mussten, hätte den Hausherren nur noch ein Treffer gefehlt, und das Jenaer Nervenkostüm wäre wohl ins Flattern geraten. Chancen hatten nämlich auch die Gastgeber. Die erste davon besaß Koslov, als er plötzlich den Ball bei dem durch den Dauerregen aufgeweichten Platz knapp am Jenaer Tor vorbei schob (8.). Auch beim von Torwart Daniel Kraus unterschätzten Freistoß von Halles Kraus (39.) hätte der HFC jubeln können. Jena blieb auch nach der Pause das bessere Team und besaß weitere Möglichkeiten. Ein Kopfball von Mark Zimmermann nach Ziegners Freistoß (47.) und der Fernschuss von Kowalik (70.) brachten keine Entscheidung. Erst der kopfballstarke Endres erlöste Jena mit seinem Siegtor. |
09.05.05 - Thüringer Allgemeine - FC Carl Zeiss Jena macht Staffelsieg perfekt - Erleichterung bei Spielern und Fans. Der FC Carl Zeiss steht in der Relegation. Die Jenaer waren 2001 aus der Regionalliga abgestiegen und hatten in der Spielzeit danach den dritten sowie darauf zwei Mal den zweiten Platz in der Südstaffel belegt. 87 Minuten rannten die Jenaer vergebens gegen die Festung Halle an, doch dann gelang dem eingewechselten Torjäger Endres das entscheidende Tor. Görke hatte präzise geflankt. "Ich musste nur noch einnicken", freute sich der Torschütze. Bis zu diesem Zeitpunkt blieben die Jenaer erfolglos. Mehr noch, es schien, als lahmten die Kräfte. Einem bis kurz nach der Halbzeit schier verzweifelten Kapitän Ziegner gingen die Kräfte aus. Angreifer Hähnge, der in der 33. Minute vom Ex-Jenaer Friedrich im HFC-Strafraum gelegt wurde, verzweifelte, als nicht er einen Elfmeter, sondern vielmehr sein Gegenspieler einen Freistoß zugesprochen bekam. Kowalik hatte mit seinen Schüssen (26., 70.) kein Glück, und Hujdurovic (43.), Thielemann (45.) und Zimmermann (47.) sahen ihre Bemühungen nicht belohnt. Ein Solo von Jovic schloss dieser viel zu früh ab (85.). Aber auch die Hallenser hatten ihre Möglichkeiten. Da war zunächst Kraus´ einziger Fehler im Spiel. Er verrechnete sich bei einem Freistoß. Fast hätte der Ball den Weg ins Jenaer Tor genommen. Auch Torjäger Koslov besaß zwei Möglichkeiten (8., 62.). Doch auch er verfehlte bei dem seifigen Boden das Jenaer Gehäuse. Am Ende siegte die bessere Elf. Die Jenaer machten damit den Staffelsieg perfekt. Auf Grund der Tordifferenz (Jena +79) sind sie von Plauen (+51) nicht mehr einzuholen. Jenas Gegner in der Relegation (29. Mai/4. Juni in Jena) wird SV Babelsberg (64 Punkte) oder MSV Neuruppin (63) heißen. Die Potsdamer konnten die Vorlage an diesem Spieltag nicht nutzen. Nachdem Neuruppin am Freitag zu Hause dem Berliner AK 1:2 unterlag, büßte Babelsberg einen Zähler beim 1:1 in Wismar ein. Die in der Nordstaffel zwei Spieltage vor Saisonschluss führenden Amateure von Hansa Rostock nehmen ihr Aufstiegsrecht nicht wahr. |
09.05.05 - Dresdner Neueste Nachrichten - Jena bejubelt Staffelsieg - Jena ist Staffelsieger der Oberliga Süd. Zwei Spieltage vor Saisonende führen die Thüringer mit sechs Zählern Vorsprung auf Vorjahressieger Plauen. Zwar könnten die Vogtländer nach Punkten noch aufschließen, aber dann würde das Torverhältnis für Jena entscheiden. Am 29. Mai (auswärts) und am 4. Juni in Jena bestreitet der FC Carl Zeiss die Relegationsspiele zur Regionalliga gegen den Nord-Staffelsieger. "Der Sieg in Halle war ein ganz wichtiger Schritt zum Erreichen des Saisonziels, aber eben nur der erste Schritt. Jetzt folgen die beiden ganz schweren Aufstiegsspiele, die alles andere als ein Selbstläufer werden", erklärte Trainer Heiko Weber. Am 32. Spieltag schien zunächst noch keine Entscheidung zu fallen. Die Plauener fertigten zu Hause vor 930 Zuschauern den FC Oberlausitz mit 6:1 (2:0) ab, während Jena in Halle bis zur 86. Minute zwar drückend überlegen war, aber kein Tor zustande brachte. Erst Manuel Endres erlöste mit seinem Siegtor vier Minuten vor ultimo den Tabellenführer im Kurt-Wabbel-Stadion und sorgte zugleich für Enttäuschung im Plauener Vogtlandstadion. Enttäuscht war auch der Neugersdorfer Trainer Peter Berndt, denn seine Schützlinge "versauten" sich ihr einigermaßen gutes Torverhältnis durch das Debakel in Plauen gründlich. "Es war durchgängig ein Klassenunterschied zu sehen. Wir müssen versuchen, gegen Pößneck und Sondershausen die für den Oberligaverbleib notwendigen Punkte zu holen." Zwar markierte Torjäger Sven Kubis seinen obligatorischen Treffer (1:5/85. - sein 20. Saisontor), aber Reimann (14.), Zapyshnyi (20.), Popa (74., 81., 86.) sowie Schuch (78.) setzten ein halbes Dutzend dagegen. |
09.05.05 - MZ - Aufstiegstraum endgültig geplatzt - Die HFC-Fußballerinnen können endgültig für ein weiteres Jahr in der Regionalliga Nordost planen. Nach der 1:2-Niederlage der Hallenserinnen am Sonntag in Hohen Neuendorf beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Neubrandenburg acht Punkte. Der Aufstiegstraum des Herbstmeisters ist damit schon zwei Spieltage vor Saisonende ausgeträumt. "Ich muss meiner Mannschaft ein ehrliches Kompliment machen. Sie hat eine große kämpferische, spielerische und läuferische Leistung gezeigt", lobte HFC-Trainer Dietmar Noack nach den 93 größtenteils hochklassigen Minuten. -> zum kompletten Artikel |
09.05.05 - MZ - Sonntagsschuss am Samstag - "Für uns war es der optimale Spieltag", zeigte sich Marco Imhof äußerst zufrieden. Einerseits freute sich Ammendorfs Trainer über den glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg seiner Mannschaft über den konterstarken MSV Börde Magdeburg und den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz. Zum anderen kamen dem Coach mit Blick auf die abstiegsgefährdete Zone die anderen Ergebnisse entgegen - Wolfens Niederlage in Sangerhausen ebenso wie das 1:1 zwischen Hettstedt und Braunsbedra. "Jetzt kann ich richtig durchatmen", so Imhof. "Noch ein Jahr Verbandsliga, das ist für so einen kleinen Verein wie uns Gold wert." Für die totale Erleichterung beim Trainer der Waggonbau-Elf hatte vor allem Stefan Kominek mit seinem Sonntagsschuss aus 25 Metern gesorgt (76.), der den Erfolg gegen den MSV Börde Magdeburg perfekt machte. Damit krönte der 20-jährige Mittelfeldspieler, der auch schon ins Visier des HFC geraten war, seine seit Wochen starke Form. Zuvor allerdings hatte Keeper Wißenbach seine Elf mehrfach vor einem Rückstand bewahrt, während die ebenfalls auftrumpfenden Koch und Keitel gute eigene Möglichkeiten ausließen. Die HFC-Reserve hat ihren 1:0 (0:0)-Erfolg bei Romonta Amsdorf pikanterweise einem Ex-Hallenser zu verdanken, denn Albrecht fälschte einen Schuss des HFCers Wirsing ins eigene Netz ab (81.). -> zum kompletten Artikel |
08.05.05 - mdr online - Jena Staffelsieger - Dutzendware am Sonntag - Carl Zeiss Jena hat die erste Hürde genommen: Die über die gesamte Saison beste Mannschaft der Oberliga Süd hat sich den Staffelsieg gesichert. Plauen tat zumindest etwas fürs Torverhältnis. Meuselwitz, Eilenburg und der FCM zogen am Sonntag nach und trafen reichlich. Die Torfabrik Carl Zeiss Jena (101 Saisontore) hat seine Fans in Halle ungewöhnlich lange zittern lassen. Erst in der 87. Minute erlöste Endres die Thüringer und ihre Anhängerschar. Zuvor war der Staffelprimus wie fast immer in dieser Saison überlegen. Doch anders als gewohnt wirkte das Team von Heiko Weber im Abschluss unkonzentriert. Jena kann die letzten beiden Saisonspiele nun zum Schaulaufen nutzen und sich auf die beiden Regionalliga-Relegationsspiele am 29. Mai (im Norden) und am 4. Juni (im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld) vorbereiten. Viele Tore gegen den Abstieg Der Staffelsieg ist entschieden - im Abstiegskampf aber bleibt es spannend. Sechs Teams kämpfen noch um bzw. gegen die drei vakanten Abstiegsplätze. Grimma dürfte nach einem 0:0 gegen Dresden Nord eigentlich durch sein. Die Partie war übrigens die einzige torlose dieses Spieltages. Viel öfter jubeln durfte man in Eilenburg, wo der FC gegen Schlusslicht Erfurt 5:1 gewann, sich dabei aber kein Bein rausriss. In Dessau fielen ebenfalls sechs Tore. Mit dem 4:2 gegen Laubegast können die Anhalter weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Die Moral jedenfalls stimmt: In Unterzahl konnten sie das Spiel noch drehen. Einen 7:0-Kantersieg fuhr der ZFC Meuselwitz gegen Pößneck ein. Beim VfB werden angesichts dieser derben Pleite die Rufe nach einem neuen Trainer noch lauter werden. Zumindest mit dem Abstieg hat Pößneck nichts mehr zu tun. Genau so wenig wie Germania Halberstadt, die beim FC Magdeburg ähnlich heftig unter die Räder kamen. 0:5 verlor Germania und hatte damit einen nicht unerheblichen Anteil am mit 24 Treffern ausgesprochen torreichen Sonntag. Sonnabend: Plauen siegreich, aber erfolglos Ordentlich Zielwasser getrunken hatte übrigens auch der VFC Plauen. Der (inzwischen einstige) Verfolger von Jena tat im Heimspiel gegen den FC Oberlausitz alles, um den Meisterkampf weiter spannend zu halten, und polierte mit einem 6:1 wenigstens sein Torverhältnis auf. Etwas glücklicher fiel dagegen der der Sieg des FC Sachsen Leipzig aus. Beim Abstiegskandidaten Eintracht Sondershausen gab es ein biederes 2:0. Die Sachsen hätten sich auch über ein Unentschieden nicht beschweren dürfen, denn Sondershausen spielte frech und forsch auf, nutzte aber die sich bietenden Torchancen nicht. Zu guterletzt fuhr am Sonnabend der FSV Zwickau einen unerwarteten 2:1-Sieg in Auerbach ein und verließ vorerst die Abstiegsränge. |
08.05.05 - Super Sonntag - Jena sicherte sich Sieg - Freudentrubel oder Krawallmache? Ordnungskräfte und Polizei hatten gestern nach dem Abpfiff im halleschen Kurt-Wabbel-Stadion zu tun, die Fans im Zaum zu halten. Nicht die halleschen, sondern die der Gäste. Mit dem Siegtor von Manuel Endres, der erst in der 59. Minute für Mark Zimmermann eingewechselt worden war, hatten die Jenaer vier Minuten vor Spielende ihren Staffelsieg in der Oberliga perfekt gemacht und können jetzt auf den Aufstieg in die Regionalliga hoffen. Für das Freudenfest - Jenas Präsident Rainer Zipfel bezeichnete das Abbrennen von Raketen und Zerstören der Absperrungen und Werbeträger als ein "Kavaliersdelikt" - hätte sich HFC-Vize-Trainer Dieter Strozniak aber lieber das kommende Heimspiel der Jenaer gewünscht. Denn "hätten wir immer so wie heute gespielt, dann wäre in der Tabelle nicht so ein großer Abstand zu Jena entstanden" , lobte der die Trotzreaktion seiner Jungs nach dem verlorenen Halbfinale im Landespokal. Bereits in der 9. Minute hatte Denis Koslov schon den halleschen Führungstreffer auf dem Fuß, schoss aber vorbei. Die Chancen lagen dann zwar mehr bei den Gästen, aber Halles Abwehr und vor allem Torhüter Matthias Küfner sorgten dafür, dass der HFC immer noch hoffen konnte. "Es war optisch kein gutes Spiel" , urteilte dagegen Jenas Trainer Heiko Weber am Ende und hatte da wohl auch einige der gelben Karten im Blick, die seine Elf bekommen hatte. Aber Sieg ist Sieg und "wir haben im richtigen Moment Glück gehabt" , freute er sich. 27 Siege an 32 Spieltagen hinter und zwei Relegationsspiele vor sich - Dieter Strozniak konnte seinem Jenaer Kollegen nur gratulieren. |
07.05.05 - mdr online - Jena feiert Staffelsieg - Carl Zeiss Jena hat sich zwei Spieltage vor dem Saisonende den Staffelsieg in der Oberliga Süd gesichert. Mit 1:0 gewannen die Thüringer in Halle. Damit haben die Thüringer bei noch ausstehenden zwei Spielen sechs Punkte und 29 Tore Vorsprung auf Plauen. Jena kann die letzten beiden Saisonspiele nun ganz locker angehen. Ernst wird es erst wieder am 29. April. Dann steht das erste von zwei Aufstiegsendspielen gegen den Tabellenerster der Oberliga staffel Nordost an. Das Rückspiel findet am 4. Juni in Jena statt. Torjäger erlöst Jena Die Torfabrik der Liga (101 Saisontreffer) ließ die Fans diesmal ganz lange zittern. Erst in der 87. Minute erlöste der eingewechselte Endres die Anhängerschar. Nach einer Görke-Flanke köpfte er aus Nahdistanz ein. Zuvor agierte Jena bei strömendem Regen über die gesamte Zeit überlegen, doch die ansonsten so treffsicheren Hähnge & Co. wirkten vor dem Kasten zu unkonzentriert. Schon in der stürmischen Anfangsphase fehlte die letzte Konsequenz. Dazu hatte Halle mit Küfner einen sehr aufmerksamen Schlussmann. Seine guten Paraden gipfelten in der 43. Minute, als er einen Görke-Kopfball glänzend entschäfte. Auch nach dem Wechsel war Jena am Drücker. Halle, beschränkte sich größtenteils auf das Verteidigen, wurde etwas mobiler und kam durch Koslov auch zu einer guten Szene. Da auch Jena nicht bedingungslos auf Sieg setzte, sah alles nach einem 0:0 aus. Halle freute sich bereits insgeheim, hatte die Rechnung aber ohne Endres gemacht... Trainerstimmen nach dem Spiel Heiko Weber (Jena): "Wir haben sehr diszipliniert gegen einen starken Gegner gespielt, anders als zum Beispiel beim FC Sachsen. Im richtigen Moment ist uns auch das Tor gelungen, womit wir den verdienten Staffelsieg errungen haben. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft." Dieter Strozniak (HFC): "Unsere Mannschaft wollte heute ein Trotzreaktion zeigen. Ich habe vor dem Spiel an die Moral appelliert, das hat das Team verstanden und eine gute Partie geboten. Leider haben wir keinen Punkt geholt, den hatten wir angestrebt. Die Jenaer sollten den Staffelsieg zu Hause holen." |
07.05.05 - Ostthüringer Zeitung - Drei Matchbälle für Jena - Nach dem peinlichen Scheitern im TFV-Pokalfinale will der FC Carl Zeiss Jena heute die Meisterschaft gewinnen: Ein Sieg in Halle, und die Jenaer sind nicht mehr vom Thron der Oberliga zu verdrängen. "So dürfen wir nicht noch einmal spielen", analysiert Mannschaftskapitän Torsten Ziegner die 6:7-Finalniederlage gegen die Amateure von Rot-Weiß Erfurt. Die Jenaer lagen zweimal in Führung, kassierten zweimal den Ausgleich, scheiterten im Elfmeterschießen am Landesligisten. "Wenn der Torhüter drei Bälle hält, muss man eigentlich gewinnen", sagt Rainer Zipfel. Der Vereinspräsident hat sich so geärgert, dass sein Handy zu Bruch ging - das Zweite binnen einer Woche im übrigen, denn schon beim Dessau-Spiel musste sein Mobiltelefon leiden. Gestern hatte er die Niederlage verarbeitet. Ihn ärgert vor allem die entgangene Einnahme von mindestens 50 000 Euro. "Das wäre ein schöner Puffer in der Saisonplanung gewesen. Aber in unserem Lizenzantrag sind wir von null Euro aus dem Pokal ausgegangen", rechnet Zipfel vor. Er begrüßt Überlegungen vom Thüringer Fußball-Verband, künftig das Pokalendspiel nicht mehr auf neutralem Boden auszutragen, um mehr Zuschauer anzulocken. "In den Vorrunden sollte künftig der Reingewinn zwischen den beiden Vereinen aufgeteilt werden", fordert der Präsident, der Klartext vor seiner Mannschaft gesprochen hat. "Wir können dem Pokal nicht lange nachtrauern, schließlich haben wir am Samstag den ersten von drei Matchbällen auf die Meisterschaft", betont Zipfel. Mit Nervenflattern will er das Verhalten seiner Elf nicht umschreiben, sie habe ja schließlich sechs Punkte Vorsprung. Dennoch appelliert er an die Kicker, möglichst schon im ersten Spiel die Meisterschaft sicher zu machen. Schließlich bliebe so mehr Zeit für die Vorbereitung der möglichen Aufstiegsspiele. Für Trainer Heiko Weber ist die Relegation noch fern: "Das Finale war peinlich, aber ist abgehakt." Er stellt sein Team auf die Auswärtspartie in Halle ein, die heute um 14 Uhr angepfiffen wird. "Nach den Niederlagen in Leipzig und Magdeburg müssen wir in Halle wieder mal für ein positives Ergebnis sorgen", meint der Coach, der auf Kampf setzt, um zum Sieg zu kommen. Weber hat alle Spieler zur Verfügung. Kais Manai nimmt erstmals nach der Verletzung Platz auf der Reservebank. Er trainiert seit zehn Tagen - laut Weber reicht es aber noch nicht ganz für die Startelf. "Wir besinnen uns auf das, was uns stark gemacht hat. Fußball ist ein Mannschaftssport und ein Laufspiel", fordert Ziegner vollen Einsatz seiner Mitspieler. "Wir wissen, was das Umfeld von uns erwartet - den Aufstieg." In Halle fliegt der erste Matchball zum wichtigen Etappenziel. |
07.05.05 - Thüringische Landeszeitung - Köpfe wieder frei bekommen - An diesem Wochenende steht der 32. Spieltag in der Südstaffel der Fußball-Oberliga auf dem Programm. Dabei muss der FC Carl Zeiss Jena heute beim Halleschen FC antreten. Im Thüringen-Derby empfängt am Sonntag der ZFC Meuselwitz den VfB Pößneck. Eintracht Sondershausen ist heute Gastgeber für den FC Sachsen Leipzig, und der FC Erfurt-Nord tritt am Sonntag beim FC Eilenburg an. Alle Spiele werden 14.00 Uhr angepfiffen. Man darf gespannt sein, wie die Jenaer die Pokalpleite am letzten Mittwoch gegen die Amateure des FC Rot-Weiß Erfurt verkraftet haben. Nicht nur der finanzielle Verlust (rund 50 000 Euro kostet die Zeiss-Städter der verpasste Einzug in die erste Runde im DFB-Pokal) schmerzt Chef-Trainer Heiko Weber sehr. "Man hat heute nicht gesehen, dass wir Tabellenführer in der Oberliga sind", meinte Weber nach dem Pokal-Finale in Gera. Doch im Sport gibt es nur den Blick nach vorn. Und so kann es für Weber und seine Mitstreiter nur darum gehen, die Köpfe seiner Schützlinge wieder frei zu bekommen, damit es auch mit den Füßen klappt. Denn bei einem Sieg in Halle wäre die Meisterschaft angesichts der sechs Punkte und über 30 Tore Vorsprung perfekt. Obwohl die Zeiss-Fans am Mittwoch maßlos enttäuscht worden sind, werden sicher viele von ihnen in Richtung Halle pilgern, um ihrem FC Carl Zeiss den Rücken zu stärken. Vielleicht hat man ja heute allen Grund zum Jubeln. Im brisanten Thüringen-Derby treffen Meuselwitz und Pößneck aufeinander. Der Aufsteiger ist dabei angesichts seines imposanten fünften Tabellenplatzes Favorit. Doch Pößneck ist in diesem Jahr unberechenbar. Sondershausen will gegen Leipzig nachlegen, um die Klasse doch noch halten zu können. Das ist den Mannen um Trainer Steffen Kraus auch zuzutrauen. Mit dem letzten Sieg im Rücken ist nicht nur das Selbstvertrauen groß. Der FC Erfurt-Nord plant schon für die Thüringenliga. So könnte man eigentlich unbelastet aufspielen und Sondershausen Schützenhilfe leisten, denn Eilenburg ist noch nicht aus dem Schneider. |
07.05.05 - BILD - Lindemanns Trainertage gezählt/ Bleibt er doch HFC-Manager? - Nie war ein Topspiel überflüssiger als der "Hit" gegen Jena (heute 14 Uhr). Weil nach dem Cup-Aus nur eins interessiert: Wie geht's weiter mit "Trainager" Lutz Lindemann (55)? Der liegt nach der Schande von Sangerhausen in Bermsgrün mit Grippe im Bett. Viel mehr leidet die Seele. Gattin Monika schirmt ihn ab. Jeden Augenblick muß die Chefetage mit seinem Rücktritt rechnen. Aber auch so sind Lindemanns Tage als Trainer gezählt. BILD erfuhr: Der künftig gestrichene Managerposten soll mit Lindemann besetzt bleiben, dazu ein neuer Trainer her. Die üblichen Verdächtigen (Müller, Dörner, Vogel) kreisen ums KWS. Aufstieg und Pokalsieg vergeigt - auch PR-Mann Jörg Sitte total bedient: "Das Aus kostet uns 120000 Euro." Draußen kocht der rot-weiße Volkszorn - vor allem gegen Lindemann. Wen wundert's, daß ihn die Chefetage auch für Meuselwitz (Mittwoch) aus der Schußlinie haben will. Heute Coacht der "liebe Onkel Dieter". Vorteil Urgestein Strozniak: Mega-Bonus bei den Fans. Und das Team? Denis Koslov: "Jena kommt, da braucht uns niemand motivieren." Hört, Hört - und was war Mittwoch? Die Lizenz zum Gelddrucken interessierte keinen. P.S.: Gestern abend dann doch ein Lebenszeichen von Lindemann. "Es gibt keinen Rücktritt. Ich bin krank, voller Tabletten - und spreche nächste Woche mit dem Vorstand. Es ist alles offen. |
07.05.05 - MZ - Offener Brief eines Fans/ "Ihr seid ein herzloser Haufen" - Mit einem offenen Brief an die Mannschaft reagierte Fan "Billi" im Internet auf den Pokal-K.o. Habt Ihr Euch schon mal gefragt, wie man Fan einer Mannschaft wird? Es ist keine Entscheidung des Verstandes, eher eine aus dem Bauch heraus. Ich glaube, dass es eine Entscheidung des Herzens ist, die nie wieder revidiert wird. Und genau dieses Herz habt Ihr mir herausgerissen. Nicht, weil Ihr verloren habt, sondern weil Ihr verdient verloren habt. Ihr seid keine Mannschaft. Ihr seid ein herzloser Haufen. Ich sah niemanden von Euch, der sich den Fans stellte. Keinen vom Verein. Ihr habt uns alle im Stich gelassen. Warum tue ich mir das alles an? All die Kilometer, den Urlaub, Freizeit, all das Geld. Nur, um Euch spielen zu sehen. Doch Ihr setzt das alles aufs Spiel. Warum? Geht es euch zu gut oder am Arsch vorbei? Ich werde heute einer der wenigen sein, die sich Euch noch antun. Ihr werdet für mich so oder so verlieren. Gewinnt Ihr das Spiel, werde ich mich fragen: Wieso nicht am Mittwoch? Verliert ihr, feiert Jena den Staffelsieg. Ich verzeihe Euch schlechte Spiele und Niederlagen. Ich verzeihe nicht, wenn Ihr ohne Herz auflauft. Was Euch fehlt, sind "Eier". Beweist mir, dass Ihr es wert seid, weiter zu leiden. -> zum kompletten Artikel |
07.05.05 - MZ - Trainer bietet den Rücktritt an - Wer den Pokal-K. o. in Sangerhausen erlebt hat, der sah ein Spiegelbild der gesamten Saison. Ein Auf und Ab von Pleiten, Pech und Pannen. Und es bewahrheitete sich auf traurige Weise, was Denis Koslov nach der Entlassung von Trainer Hermann Andreev und Almedin Civa zum damaligen Manager Lutz Lindemann gesagt haben soll: "Manager, diese Saison können Sie vergessen." Andreev und Lindemann waren angetreten, um den Aufstieg in die Regionalliga zu schaffen. Nach den ersten beiden Spielen mit den Niederlagen gegen Dresden-Nord (1:2) und Halberstadt (0:3) lagen bereits die Nerven blank und es kam zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Civa und den Fans. Nach einem Drittel der Saison wurde das Ziel Aufstieg bereits zur Makulatur, weil der Coach die Grüppchenbildung duldete und aus charakterlosen Individualisten keine Mannschaft mit einer straffen Hackordnung formen konnte. Einer Identifikationsfigur wie Marcel Geidel wurde ein "Möchte-Gern-Profi" wie Civa vorgezogen. Und das nur, weil "Marcello" auch gegenüber Civa aussprach, was er über ihn dachte. -> zum kompletten Artikel |
07.05.05 - MZ - Waggonbau-Elf stellt die Weichen - Nach dem VfL 96 haben auch die Waggonbauer in Merseburg die Weiche Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga gestellt. Durch den 4:0 (2:0)-Sieg im Nachholspiel gegen den sich offensichtlich aufgebenden VfB Imo sollte beim BSV Ammendorf nichts mehr anbrennen. Selbst wenn Trainer Marco Imhof sagt: "Solange rechnerisch noch was drin ist für eine andere Mannschaft, müssen wir voll konzentriert bleiben." Will heißen: Gegen den MSV Börde Magdeburg sollen Sonnabend die nächsten Zähler gebucht werden, zumal der Tabellen-Achte punktemäßig sogar überholt werden könnte. "Wenn wir wieder so konzentriert spielen wie bei Imo, ist das drin", so der BSV-Coach, dem in einer geschlossenen Mannschaft drei seiner Routiniers mit ihren Toren eine besondere Freude machten. Allen voran der 30-jährige Koch, der zuletzt mehr auf der Reservebank geschmort hatte und nun in Merseburg die ersten beiden Treffer erzielte (10. / 39.). Kommentar Imhof: "Wie er sich erst als Reservist und jetzt wieder in der Mannschaft auf dem Feld verkauft hat, das nötigt mir großen Respekt ab. Es spricht eben auch für das gute Klima in unserer gesamten Truppe." Koch war es auch, der das 3:0 vorbereitete, als er vom VfB-Überraschungs-Libero Hildebrandt gefoult wurde. Den fälligen Elfer vollstreckte Neubert (34) in der 51. Minute, ehe "Pirat" Jendrezok - 37 Jahre alt - mit dem 4:0 den Schlusspunkt setzte. Imhofs internes Donnerwetter nach der 2:5-Pleite von Hettstedt hatte also gefruchtet. Bei aller Zuversicht, Imhof beweist weiterhin Achtung vor der Aufholjagd des FSV Hettstedt. Nach dem Sieg über Ammendorf legten die Mansfelder noch eine Schippe drauf und schickten auch die HFC-Reserve 1:2 geschlagen an die Saale zurück. -> zum kompletten Artikel |
07.05.05 - MZ - Hettstedter Sieg bringt Truppe ran - Nach einem 2:1 über die Zweite des Halleschen FC hat Verbandsligist FSV Hettstedt am Himmelfahrtstag wieder Tuchfühlung zu den Nichtabstiegsplätzen bekommen. Gelingt am Samstag, 15 Uhr, ein Sieg über Braunsbedra, ist der FSV bis auf einen Punkt an den Geiseltalern, momentan 13., dran. Schon in der 4. Minute schob Kapitän Thomas Vollmann den Ball völlig unbedrängt am halleschen Tor vorbei. Zwei Minuten später scheiterte Miroslav Koci an Keeper Roßberger. Beide Mannschaften gingen sofort ein hohes Tempo, wobei dem FSV noch zu viele Fehler im Spielaufbau unterliefen. Nachdem Koci erneut an Roßberger scheiterte (22.), verlief das Spiel bis zum Wechsel ohne große Höhepunkte. -> zum kompletten Artikel |
06.05.05 - mdr online - Jena kann Meisterschaft klar machen - Die heiße Endphase um den Oberliga-Staffelsieg und gegen den Abstieg läuft. Am Wochenende steht der drittletzte Spieltag auf dem Programm. Während Jena die Meisterschaft kaum noch zu nehmen sein dürfte, kämpfen noch immer acht Mannschaften gegen drei Abstiegsplätze. Der Sekt ist in Jena bereits kaltgestellt: Oberliga-Spitzenreiter Carl Zeiss Jena kann dem Regionalliga-Aufstieg am Sonnabend ein gehöriges Stück näher kommen. Wenn beim Auswärtsspiel in Halle ein Sieg gelingt, wäre zumindest der Staffelsieg in der Oberliga Süd und damit das Relegationsspiel gegen den Nord-Staffelsieger gesichert. Unter Umständen reicht Jena sogar ein Remis oder eine Niederlage. Hier müsste aber der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass der Tabellen-Zweite Plauen gegen die derzeit ganz schwachen FCO-Kicker aus Neugersdorf nur Untentschieden spielt oder gar verliert. Acht Teams spielen drei vakante Abstiegsplätze aus Weitaus spannender als beim fast entschiedenen Titelrennen wird am Wochenende der Kampf gegen den Abstieg sein. Aus nicht weniger als acht Mannschaften entscheiden sich die drei Absteiger, die den abgeschlagenen Tabellenschlusslichtern Dresden 06 und Erfurt Nord in die fünfte Liga folgen. Zwickau läutet das Punktesammeln gegen die Landesliga am Freitag ein. Nach zuletzt 13 Punkten aus acht Spielen haben die Westsachen den Klassenerhalt nun wieder in eigener Hand. Beim VfB Auerbach ist am Freitag (19:30 Uhr) ein Sieg Pflicht. Diesen braucht auch Sondershausen am Sonnabend. Der Tabellen-15. empfängt den neuen Pokalsieger des Landespokals Sachsen, den FC Sachsen. Drei Punkte für die Eintracht wären da schon eine dicke Überraschung. Einfacher haben es da vermutlich Eilenburg und Dessau 05, die die Absteiger Dresden 06 und Erfurt Nord empfangen. |
06.05.05 - kicker - Landespokale - TeBe hat mit einem 5:4 n.E. gegen den Verbandsligisten BFC Alemannia 90 Wacker gewonnen. Der Hallesche FC hingegen hat nach dem 0:1 beim vom DDR-Rekord-Oberligaspieler Eberhard Vogel (62) trainierten Verbandsligisten VfB Sangerhausen das Endspiel in Sachsen-Anhalt verpasst. |
06.05.05 - BILD - HFC: Peinlicher Pokal-K.o. gegen Sangerhausen/ Das war's dann wohl, Herr Lindemann - Lutz Lindemann, geh du voran, du hast die roten (HFC-) Schuhe an. Ob der Ex-Nationalspieler und Hoffnungsträger im Halle-Fußball (Lieblingswohnsitz Bermsgrün im Erzgebirge, sein "St. Moritz des Ostens") noch mal goldene Zeiten an der Saale erlebt - mehr als fraglich. Der Kredit der Jena-Legende (war später Macher des Aue-Wunders) scheint nach der 0:1-Pokalpleite (0:0, Tor Meyer 89.) in Sangerhausen aufgebraucht. Der Trainer, der seit November als Andreev-Nachfolger nie Zug in seinen lausigen Haufen brachte, nach der Blamage im Halbfinale: "Mein Team ist alles schuldig geblieben. Das war unter jeder Erwartung. Jetzt gibt's Konsequenzen, es wird unter Männern gesprochen." Der Talk mit Präsident Schädlich gestern war nur kurz. Der krankgeschriebene Grippepatient durfte heim zu Frau Monika, legte sich ins Bett. Das Ehre-Spiele gegen Jena morgen coacht "Co" Strozniak. Der Anfang vom Ende der HFC-Ära Lindemann? Ausgerechnet vorm Zeiss-Kick, den er mit dem 3:3 beim Trainerdebüt in der Hinrunde tapfer bestritt. Alles nur ein Mißverständnis, als Manager Lindemann Coach Andreev holte und dazu 11 Neue? Fakt: Beide Saisonziele (Platz 1 und Regionalliga-Aufstieg, dazu Pokalsieg mit 54000 Euro vom DFB) um Längen verfehlt. Jetzt wird abgerechnet. Montag tagt der Vorstand. |
06.05.05 - BILD - Boß Schädlich: Ich schäme mich/ Keeper Küfner: Ich find's zum Kotzen - Das uralte Lied der Grottensaison: Nur HFC-Keeper Küfner brachte beim VfB Leistung. Gestern ließ er Dampf ab: "Es kotzt mich an, schlimmer geht's nimmer." Thema Trainer: "Der ist das ärmste Schwein bei uns! Ich will nicht auf die Mitspieler schimpfen, aber..." Vermuteter Generalvorwurf: Grenzenlose Selbstüberschätzung, große Klappe, nix dahinter - dazu aber auch ein offenbar hilfloser Übungsleiter, auf den keiner hört. Von Mitleid will Boß Schädlich nix hören: "Kommt nicht in Frage. Wir prüfen die Lage, müssen an ihr wohl was verändern. Ich schäme mich für das 0:1. Keine Ahnung, warum das Team so verunsichert ist. Vor Jena gibt's meine Ansprache an die Mannschaft. Es ehrt Lindemann, daß er die volle Verantwortung übernimmt." Der Coach, der gestern nicht zu sprechen war, soll dem Präsidenten entgegengekommen sein: "Ich akzeptiere alle Entscheidungen, die getroffen werden." Der Boß: "Image- und wirtschaftlicher Schaden sind beträchtlich. Aber bei mir gibt's keine Schnellschüsse." Kann gut sein, daß der neue Lindemann-Vertrag (ab 1.7.) nie unterzeichnet wird... |
06.05.05 - BILD - Pokalheld Vogel wieder oben: Autogramm kommt - Torwart-Dino und Ex-HFC-Keeper Michael Walther (44) nach dem verdienten 1:0-Pokalcoup: "Verlängerung und Elfmeterschießen mußte nicht sein. Wir essen zu Hause zeitig." Und dann im Ernst: "Heute hat die bessere Mannschaft gewonnen, jetzt wollen wir auch den Pokal." Wieder mal war VfB-Coach "Matz" Vogel der Held im Cup. Vor Jahren machte er den großen FCB platt, jetzt düpierte er Lindemanns HFC-Haufen: "Im Finale sind wir Außenseiter, müssen die Punktspiel-Niederlage gegen Magdeburg wettmachen." Von Lindemann gab's spät die Gratulationshand und Vogel piepte: "Hoffentlich gewinnt ihr gegen Jena, dann geht für meinen Sohn Tino und Plauen noch was." VfB-Boß Günter Brötzmann war nach der fetten Überraschung aus dem Häuschen: "Das beste Spiel seit langem mit dem richtigen Sieger." Nachschlag: Der Trainer verlängerte im Friesenstadion. Perpektive Oberliga 2006 - zum Jubiläum 100 Jahre VfB. Dennoch war Brötzmann nach dem 1:0 bedient: "Es kann nicht sein, daß uns die Gästefans aus Frust das Stadion kaputtmachen. So macht 4. Liga keinen Spaß." |
06.05.05 - BILD - Liga 5: VfL ganz sicher - Nach dem 2:0 des VfL Halle beim MSV Börde (Tore Sitte, Dietze) machte auch Ammendorf die Verbandsliga-Hausaufgaben. Koch (2), Neubert und Jendrizok trafen beim 4:0 in Merseburg. Hettstedt besiegte die HFC-Bubis 2:1. Koci und Straube bogen das Spiel nach Rückstand (Römer) um. |
05.05.05 - MZ - VfB Sangerhausen und Preussen Magdeburg im Finale - Ganz Sangerhausen schien sich in den Armen zu liegen. Fast 2 000 Fans waren ins Friesenstadion gekommen, träumten vom großen Wurf und erlebten schließlich die Sensation gegen den HFC. Nach einem Treffer des eingewechselten Meyer flog am Ende tatsächlich Trainer Eberhard Vogel mit seinen Jungs in den Pokalhimmel. "Unfassbar, dass uns dieses Husarenstück geglückt ist. Wir haben sehr kompakt gestanden, die Räume verengt und am Ende auch verdient gewonnen", freute sich der Coach, der vor vier Jahren schon einmal einen süßen Außenseitertriumph ausgekostet hatte, als er mit dem 1. FC Magdeburg die großen Bayern eliminieren konnte. Beim "Spiel des Jahres" wurde der HFC in Sangerhausen zur Lachnummer und zum Gespött der Zuschauer. Jetzt dürfte auch der Stuhl von Trainer und Manager Lutz Lindemann wackeln, der eindringlich vor dem VfB gewarnt, aber offenbar niemanden außer Küfner erreicht hatte. Der Schlussmann hielt in der zweiten Halbzeit zwei Mal großartig, als er Freistöße von Trautmann und Schuhmann entschärfte. Beim entscheidenden Konter war aber auch Küfner machtlos. -> zum kompletten Artikel |
05.05.05 - MZ - VfL erreicht sicheres Ufer - Der VfL 96 hat am Mittwochabend mit seinem 2:0 (1:0)-Sieg im Nachholspiel bei Börde Magdeburg Nägel mit Köpfen gemacht. Elf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sollten der Mannschaft von Trainer Manfred Kampa letztlich reichen. "Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn das noch schiefgeht", meinte auch der sonst bei Prognosen sehr vorsichtige Coach. Nachdem Dietze (3. Minute) und Grosche (8.) gute Chancen ausgelassen hatten, schlug Sitte auf Vorlage Grosches zu und hämmerte den Ball aus gut 30 Metern ins Börde-Netz (44.). Mit etwas Glück überstanden die 96er eine Druckphase des Gastgebers (Schuss an die Latten-Unterkante / 55.). Dietze schloss dann eine schöne Kombination über Grosche und Georgius mit dem entscheidenden Tor ab (2:0 / 70.). Imhof-Elf in der Pflicht Marco Imhof sieht seinen BSV Ammendorf vor dem Match am Donnerstag in einer besonderen Situation. "Für die Merseburger geht es um alles, für uns um sehr viel", sagt der Coach der Waggonbau-Elf - und erinnert sich nur mit Bauchschmerzen an die 2:5-Schlappe in Hettstedt. Da hätte man eigentlich schon alles klarmachen können in punkto Klassenerhalt. Nun sind die Seifert, Neubert & Co. beim Nachbarn unter Druck. Ziel ist mindestens ein Zähler, um den Acht-Punkte-Vorsprung auf Imo zu bewahren. "In diesem Spiel muss jeder 100 Prozent Leistung von sich abfordern, sonst geht das schief", warnt Imhof. Fehlen werden in seiner Truppe die verletzten Pieser, Bibic, Daouri sowie Pfeiffer (5. Gelbe). Auch für die HFC-Zweite gibt es nur ein Ziel. "Wir wollen die Punkte aus Hettstedt mitbringen", lässt Coach Dieter Strozniak keine anderen Gedanken zu. Allerdings wohlwissend, dass im Alleingang bei den personell im Vergleich zur Herbstrunde verstärkten Mansfeldern nichts geht. "Da stehen jetzt Kicker mit höherklassiger Erfahrung. Und diese werden ihre theoretische Chance auf den Klassenerhalt bewahren wollen", so Strozniak, der den Hettstedter Erfolg über Ammendorf als Warnschuss sieht. "aber auch wir haben nichts zu verschenken -> zum kompletten Artikel |
05.05.05 - MZ - Braunsbedra Jungen bezwingen den HFC sicher - Auch der Hallesche FC konnte die Siegesserie der Braunsbedraer D- Junioren in der Fußball-Verbandsliga nicht stoppen. In der ersten Halbzeit konnte man dem SVB noch Paroli bieten, aber nach der Pause wurde der Druck dann doch zu groß. Die SVB-Bubis gewannen verdient mit 3:0 (1:0) Toren. Alle drei Treffer erzielte Kenny Kobylka, der damit seinen Aufwärtstrend unter Beweis stellte. -> zum kompletten Artikel |
04.05.05 - mdr online - Favoritenstürze in den Landespokalen - Hochspannung, viele Tore und manche Überraschung: Die Finals und Halbfinals in den Landespokalen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt boten am Mittwoch Fußballkost vom Feinsten. Im Thüringen-Pokal scheinen sich zwei Konstanten zu etablieren. Zum einen haben Carl Zeiss Jena und die "Zweite" von Rot-Weiß Erfurt wohl ein Abonnement auf das Finale gebucht. Zum anderen haben sich beide scheinbar auf ein Krimi um den Pokalsieg geeinigt. Wie im letzten Jahr musste auch 2005 das Elfmeterschießen über 50.000-Prämie und DFB-Pokal-Startrecht entscheiden. Im Vorjahr hatte Jena das bessere Ende, diesmal setzte sich Erfurt durch. Und das, obwohl Jena zwei Mal vorlegte (1:0/21., 2:1/97.) und auch im Elfmeterschießen schon mit zwei Toren führte. Doch RWE-Keeper Bach machte die Überraschung perfekt .... Chemnitz scheitert beim FC Sachsen Überraschung nach Extra-Zeit auch im Finale des Sachsen-Pokals: Regionalligist Chemnitzer FC zog bei Oberligist FC Sachsen Leipzig den Kürzeren. Vor mehr als 8.500 Zuschauern im Leipziger Zentralstadion lösten die Gastgeber in der Verlängerung das Ticket für die erste Runde des DFB-Pokals. Schwesinger traf Sekunden vor dem Ende der Verlängerung zum 2:1. Zuvor boten sich beide Teams eine abweckslungsreiche Partie. Halle draußen - Preußen und Sangerhausen im Finale Die dritte Überraschung des Tages spielte sich im Landespokal Sachsen-Anhalt ab. Hier ging es um den Finaleinzug, der dem Halleschen FC erneut verwehrt blieb. In einwem schwachen Auftritt des Oberligisten bei Verbandsligist Sangerhausen zog die Lindemann-Elf mit 0:1 den Kürzeren. Ein Sieg hätte der HFC aber auch nicht verdient gehabt, der Favorit enttäuschte gegen die agilen und kämpferischen Gastgeber auf ganzer Linie. Im Finale um den Sachsen-Anhalt-Pokal kommt es nun zum Aufeinandertreffen von Sangerhausen und Preußen Magdeburg. Verbandsligist Magdeburg besiegte Landesligist Bennstedt 6:2 (2:0). |
04.05.05 - mdr online - Sangerhausen wirft den HFC raus - Der VfB Sangershausen steht überraschend im Finale um den Sachsen-Anhalt-Pokal. Der Verbandsligist hat am Mittwoch Oberligist Hallescher FC aus dem Wettbewerb geworfen. Entscheidung kurz vor der Verlängerung Den verdienten Siegtreffer beim 1:0-Erfolg erzielte Meyer kurz vor dem Abpfiff: Nach einem Konter schob der eingewechselte Stürmer des Verbandsliga-Zweiten überlegt ein. In den 88 Minuten zuvor hatten die 2.000 VfB-Fans mehrmals den Torschrei auf den Lippen. HFC-Keeper Küfner, der einzige Hallenser in Oberliga-Form, hielt gegen den unterklassigen Gegner aber lange Zeit das 0:0. Von Halle war bis auf zwei Chancen durch Koslov (43.) nach Konter und Miftari per Freistoß (75.) wenig zu sehen. Lindemann denkt über Konsequenzen nach Von der Leistung der Saalestädter waren auch die mitgereisten HFC-Fans wenig erfreut. Nach dem Spiel verhinderten sie mit einer Sitzblockade vor dem Mannschaftsbus einen stillen und unbeobachteten Abgang der Hallenser Kicker. HFC-Trainer Lutz Lindemann ließ nach dem Spiel verlauten, dass er über Konsequenzen nachdenke. Ob er diese in der Mannschaft oder bei seiner Person zieht, ließ er jedoch offen. Vogel: "Beste Treffer mit dem Abpfiff" Eberhard Vogel, Trainer der Sandershäuser, freute sich dagegen: "Wir haben verdient gewonnen. Das sind die besten Treffer so mit dem Abpfiff. Da kannst Du Dich nicht mehr wehren. Das Endspiel wird das schwerste." |
04.05.05 - BILD - Lindmann tönt: Wir sind der Topfavorit - "Für Sangerhausen ist es das Spiel des Jahrhunderts. Aber wir sind der Favorit", stellt HFC-Trainer Lutz Lindemann (55) vorm Halbfinale klar. Hinweis an sein Pokalfighter: "Von der ersten Minute zeigen, wer Chef ist." Die sollten das auch umsetzen. Nach dem verpaßten Aufstieg ist der Cupsieg Pflicht. Es geht vor allem um viel Geld. In der 1. Runde das DFB-Pokals gibt's Minimum 54000 Euro zu verdienen. Steigert sich auf 113000, 241000 und 563000. Danach geht's um Millionen... Bedeutung erkannt: Lindemann bietet das Erfahrenste auf, was beim HFC laufen kann. Regisseur Fährmann fehlt nach Tätlichkeit. Gleis (Gelbsperre) kehrt als Abwehrchef zurück. Miftari spielt den Mittelfeldabräumer. Weil Georg (SChienbein) ausfällt, muß mit Kindling oder Römer ein junger Wilder ran. Vorn sind Breitkopf und 18-Tore-Mann Koslov gesetzt. Der Russe zu den Vertragsgesprächen: "Sieht gut aus für Halle. Freitag entscheide ich mich." Linkert wird am 24. Mai an der Leiste operiert. Seine Chancen auf einen neuen Vertrag werden nicht besser. |
04.05.05 - BILD - Vogel zwitschert zurück: Der HFC ist schlagbar - Verbandsligist Sangerhausen wurde vom HFC-Trainer zuletzt mit Lob zugeschüttet (BILD berichtete). Haben die gar nicht nötig. Im Mansfelder Land war das Selbstbewußtsein schon vorher groß. Trainer Eberhardt "Matz" Vogel (62): "Die sind schlagbar. Unsere Chance ist mindestens 40 Prozent." Außenbahnflitzer Maik Rüdiger (27), einst wie Daniel Trautmann selbst HFC-Kicker, wird noch offensiver: "Herr Lindemann will uns wohl einlullen. Fest steht: Der Club hat Probleme gegen kleine Gegner. Die wird er auch mit uns haben - garantiert. Und dafür müssen wir nicht mal die Pokalgesetze bemühen." Eine Rechnung ist nicht mehr offen: "Ich hatte schöne Jahre in Halle, ging im Guten. Jetzt spiele ich für den VfB, will den HFC schlagen. Wir haben einen Supertrainer. Aber seine Ansprache brauchen wir nicht. Wir sind schon heiß genug." Allerdings: Mit Serghiy Maherovych (Gelbsperre) fällt der Standard-Spezi aus, vor dem Lindemann am meisten Respekt hat. Vogel: "Jammern ist nicht. Unsere Fans werden die Lücke schließen." |
04.05.05 - BILD - Geheimtreff mit Weber: Es ging um Böhme - Will er sich so einen Ehrenplatz bei der Carl Zeiss-Aufstiegsfeier erschleichen? Unglaublich: Vorm Oberliga-Prestigeduell HFC - Jena (Samstag, 14 Uhr) wurde Trainer Lutz Lindemann gestern in Halle mit dem "feindlichen" Kollegen Heiko Weber gesichtet. Lindemann wiegelt ab: "Es gab keine Absprachen für Samstag. Über Fußball wurde nicht gesprochen." Weber: "Ich wollte Halle mal wieder sehen, schließlich bin ich hier bis 1980 auf die KJS gegangen." Schluß mit lustig - BILD erfuhr: Sie redeten über Jenas Außenbahnflitzer Robert Böhme (23). |
04.05.05 - BILD - Amadou/ Auch der FC Sachsen ist dran - Die VfL-Kicker haben acht Punkte Luft zum Abstiegsplatz. 96-Urgestein Grosche: "Wir brauchen noch 3 Siege." Zum Beispiel heute beim MSV Börde (18 Uhr). HFC-Kandidat Amadou ist trotz Augenbrauen-Cut (passierte beim Fußballtennis mit Partner Markus Bottke) dabei. Er will sich mit dem möglichen Wechsel noch 3 Wochen Zeit lassen. Neben HFC und FCM hat jetzt auch der FC Sachsen den Benin-Stürmer auf der Wunschliste. Morgen (11 Uhr) spielen in Liga 5: Hettstedt - HFC II, Merseburg - Ammendorf, Amsdorf - Wernigerode. |
05.05.05 - MZ - Preussen soll Marsch geblasen werden - Der FSV Bennstedt (gegen Preussen Magdeburg) und der HFC (beim VfB Sangerhausen) streben am Mittwoch ab 18 Uhr in den Halbfinals des Fußball-Landespokals das Endspiel an. Fest steht: Das Finale steigt am 24. Mai (19 Uhr) im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion. Ein Träumer ist Werner Uhlmann bestimmt nicht - aber eine ganz bestimmte Vision wird er einfach nicht los. "Ich möchte mit meiner Mannschaft im Endspiel gegen den HFC stehen", sagt der Trainer von Landesligist FSV Bennstedt. Um ihren Teil zum Erreichen des Ziels beizutragen, will seine Truppe den eine Klasse höher angesiedelten Preussen aus der Landeshauptstadt den Marsch blasen. Überraschungen haben die Kicker aus der fußballverrückten Saalkreisgemeinde im laufenden Wettbewerb schon einige vollbracht. Der VfB Imo Merseburg wurde ebenso rausgekegelt wie der BSV Ammendorf und zuletzt sogar Pokalverteidiger TSV Völpke - allesamt Verbandsliga-Vertreter. Also sagt Coach Uhlmann: "Wir haben schon mehr als erwartet erreicht. Wir feiern auch, wenn wir ausscheiden sollten." Umsonst jedoch will Uhlmann den Gegner beim Viertelfinalsieg über Oberligist Halberstadt aber nicht beobachtet haben. "Die Preussen sind sehr diszipliniert, das hat mich beeindruckt. Wir müssen vor allem den Radius von Regisseur Hannemann einengen. Und wenn wir das erste Tor schießen, ist alles möglich", bleibt Bennstedts Bürgermeister-Trainer, der personell aus den Vollen schöpfen kann, vor dem Spiel des Jahres gelassen. Am Dienstag lenkte er sich mit etwas Gartenarbeit ab und tüftelte unter blühenden Bäumen ganz entspannt die Taktik aus. Für die Kurzeja, Lesch & Co. spricht - auch wenn der Aufstiegstraum wohl nicht reifen wird - das Argument von 75 erzielten Toren, den meisten der Liga. HFC bleibt nur der Pokal Wenn der Hallesche FC in dieser Saison überhaupt noch etwas gewinnen kann, dann ist es der Landespokal. Denn die Oberliga betreffend musste Trainer Lutz Lindemann bereits vier Spieltage vor dem Ende einschätzen, "dass wir unser Ziel Aufstieg verpasst haben. Nur die später vom Präsidium korrigierte Vorgabe mit Platz drei können wir noch erreichen. Doch da haben wir in Pößneck zuletzt auch schon wieder zwei wichtige Zähler liegen gelassen". -> zum kompletten Artikel |
03.05.05 - MZ - Kunstrasen bis Jahresende - Die Fördermittel sind bewilligt, der Bauherr Hallescher FC muss nun schnellstens die notwendigen Ausschreibungen auf den Weg bringen, "damit wir im Juli beginnen können, den Kunstrasenplatz auf dem Sandanger anzulegen", sagt Michael Schädlich, der Präsident des Fußball-Oberligisten. Das 602 000 Euro teure Projekt wird aus vier Töpfen finanziert. Der für den Sport in Sachsen-Anhalt zuständige Minister Gerry Kley übergab dem Klub am Montag einen Fördermittelbescheid des Landes in Höhe von 270 000 Euro. Die weiteren Teile leisten die Stadt Halle (215 000 Euro), die Lotto-Toto GmbH (75 000 Euro) und der HFC selbst (42 000 Euro). Zu 80 Prozent wird der Nachwuchs von den besseren Trainingsbedingungen auf der seit Januar 2005 ohnehin in Verantwortung des HFC befindlichen Anlage profitieren. Für die übrige Auslastung soll das Oberliga-Team sorgen, das künftig nicht mehr die Fahrten nach Sandersdorf, Leuna oder Sangerhausen in Kauf nehmen muss. -> zum kompletten Artikel |
03.05.05 - MZ - Vorverkauf für den Pokal-Hit läuft schon auf Hochtouren - Noch ist der Jubel über den doppelten Triumph in den Endspielen des DFB-Kreispokals im Lager des VfB Sangerhausen nicht ganz verklungen, da steht auch schon der nächste Pokal-Knüller ins Haus. Am Mittwoch steigt im Friesenstadion für die Sangerhäuser das Spiel des Jahres. Im Halbfinale des DFB-Landespokals treffen die Schützlinge von Trainer Eberhard Vogel auf den Amateur-Oberligisten HFC. Die heiße Phase der Vorbereitungen auf das Halbfinale hat längst begonnen. Der Kartenvorverkauf läuft auf Hochtouren. Bereits am Montag gingen fast 100 Tickets über den Tisch. Verkauft werden die Eintrittskarten für 5 Euro im Vorverkauf in der Zeit von 11 bis 12 Uhr im Sportbüro des VfB sowie von 17 bis 18 Uhr an der Stadionkasse. Am Spieltag öffnen die Stadionkassen bereits 16 Uhr. Dann kostet die Eintrittskarte 6 Euro. -> zum kompletten Artikel |
03.05.05 - MZ - "Matz" Vogel glaubt an eigene Gesetze - So schnell lässt sich Eberhard Vogel nicht aus der Ruhe bringen. Nicht vom offenbar geplatzten Traum vom Aufstieg in die Oberliga. Und auch nicht vom Spiel des Jahres am Mittwoch im Landespokal-Halbfinale gegen den Halleschen FC. Dazu hat der 62-jährige Coach des Fußball-Verbandsligisten VfB Sangerhausen zu viel erlebt auf dem grünen Rasen und auf der Trainerbank. "Die letzten Punktspiele waren enttäuschend. Und was den möglichen Aufstieg betrifft: Wir haben von Anfang an keine Verpflichtung vom Vorstand dazu bekommen", sagt der 74fache DDR-Nationalspieler. "Für höherklassigen Fußball reicht die Substanz hier eh nicht. Meine Jungs arbeiten täglich bis 16 Uhr, nur drei Mal pro Woche wird trainiert." -> zum kompletten Artikel |
03.05.05 - BILD - 1981 standen sie zusammen im Europapokal-Finale/ Lindemann vs. Vogel: Morgen geben sie sich nicht mal die Hand - Am 13. Mai 1981 spielten Lutz Lindemann /55) und Eberhard Vogel (62) in Düsseldorf mit Jena im Europapokal-Finale gegen Dynamo Tiflis (1:2). Morgen (18 Uhr) beim Pokal-Halbfinale Sangerhausen - HFC sehen sich die Zeiss-Legenden (1977 - 1981 in einem Team) wieder. Aber sie werden sich wohl keines Blickes würdigen. Vogel kontra Lindemann - echte Freunde waren sie nie. Der HFC-Coach: "Ich habe vor ihm als Sportler große Hochachtung. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen." Der "Matz" piept zurück: " Man muß sich ja nicht gleich küssen, wenn man sich sieht." Und irgendwie scheinen sie auch verschiedene Spiele zu sehen. Spion Lindemann nach Sangerhausens 0:3 bei Preußen Magdeburg: "Die waren trotzdem das bessere Team, machten Druck über die Außen Trautmann und Rüdiger. Auch körperlich sind die richtig stark ud haben kaum Schwachpunkte." Vogel grinst: "Der Lindemann ist nicht doof. Aber was er sagt ist Firlefranz. Wir haben Angsthasenfußball gespielt, und mein Team kriegt heute richtig Feuerwerk. Aber wenn wir Halle schlagen, gebe ich Lutz einen aus." Vielleicht werden Sie ja beim Bier doch noch Freunde... |
03.05.05 - BILD - Schluß mit den Ausreden! HFC sät jetzt Kunstrasen - Eitel Sonnenschein rund um die HFC-Pressekonferenz im "Dorint" - die Fakten waren erfreulich, der Flachs blühte. Coach Lutz Lindemann mußte einstecken, Wirtschaftsbeirats-Chef Willi Klose und Sportminister Gerry Kley frotzelten um die Wette... Klose zum braungebrannten Lindemann: "Ich grüße den Urlauber." "Linde" zurück: "Das HFC-Training ist immer Urlaub." Kley nach der frohen Kunde, der ersehnte Kunstrasenplatz könne nun endlich gebaut werden, zum Trainer: "Eine Ausrede weniger für den Nichtaufstieg." Konter von Lindemann: "So schlecht sind wir nicht. Wir haben 3x den FCM aus der Landeshauptstadt geschlagen." Fakt: Der Platz kostet 602000 Euro. Die Stadt fördert mit 215 "Riesen", das Land mit 270. Lotto-Toto gibt noch mal 75 dazu. Das edle Geläuf ensteht am Sandanger, wo der Club seit 1.1. Pächter ist. Lindemann happy: "Jetzt müssen wir uns im Winter nicht als Bettler auf den Dörfern anstellen." Auch Gastgeber Thieme obenauf, hofft auf den Zuschlag als WM-Quartier. Mit "Wabbel" und "Dorint". Paßt ideal zu den Jubiläen 1200 Jahr Halle und 40 Jahre HFC. |
02.05.05 - Ostthüringer Zeitung - VfB Pößneck punktet beim Halleschen FC - Der VfB 09 Pößneck hat am Sonntag mit einer spielerisch starken Leistung dem Halleschen FC verdient ein 1:1 abgerungen. Bereits beim Hinspiel hatten die Pößnecker mit einem 1:0-Sieg ein Achtungszeichen gesetzt. "Jetzt müssen wir noch einmal drei Punkte nachlegen", schwor Trainer Olaf Distelmeier seine Elf auf die nächste Aufgabe am Mittwoch gegen Dresden-Nord ein. Allerdings zweifelt niemand mehr ernsthaft am Klassenerhalt der Pößnecker, die seit vier Partien zu Hause ungeschlagen sind. Was Lutz Lindemann, Trainer des Halleschen FC, von Serien im Fußball hält, machte er gestern nach dem Abpfiff deutlich: "Wir sind jetzt seit acht Spielen ungeschlagen. Doch das interessiert kaum jemanden. Jena und Plauen haben 20 Punkte mehr als der HFC. Und genau das ist der Unterschied. Meine Spieler haben gedacht, dass es hier mit ein bisschen Sonnenbad getan ist. Das 1:1 aus Sicht der Gastgeber ist mehr als gerecht, Pößneck war fleißig und sehr engagiert", zeigte sich Lindemann enttäuscht. Dennoch zog der frühere Aktive, der für den FC Carl Zeiss Jena und den FC Rot-Weiß Erfurt in der DDR-Oberliga um Punkte gespielt hat, wenigstens ein positives Fazit: "Ich hoffe, dass die Kasse immer gut gefüllt bleibt, denn in Pößneck gibt es die besten Bratwürste." Tatsächlich nahm er eine Stiege mit nach Hause. Offen ist nur, ob diese als Motivationsfutter für die Mannschaft dienen, die am Mittwoch im Pokal gegen Sangerhausen und am Sonnabend in der Liga gegen Jena zwei schwere Spiele hat. Aus Pößnecker Sicht war Trainer Distelmeier rundum zufrieden: "Wir haben die Leistung gegen Dresden-Laubegast vergessen gemacht. Das war unsere Aufgabe neben dem Punktgewinn. Und wir haben aus den Fehlern, die wir gegen Dessau gemacht haben, gelernt und vor allem die Räume eng gemacht." Die Pößnecker Mannschaft ließ sich nach dem 0:1-Rückstand durch Denis Koslov (29.) nicht aus dem Konzept bringen und erarbeitete sich vor allem in der zweiten Halbzeit ein spielerisches Übergewicht. Schon zu Beginn setzten Thomas Hurt (15. Minute) mit einem Fernschuss, Thomas Wolter nach Zuspiel von Steven Sonnenberg (18.) und Sonnenberg per Kopfball (20.) Akzente. Dem Ausgleich in der 68. Minute ging ein Standard voraus: Den Eckball von Hurt verwertete Kapitän Andr- Tews mit dem Kopf. "Wir wollten auf keinen Fall verlieren. Halle hat zurzeit einen guten Lauf, doch das Spiel war recht ausgeglichen. Mein Fehlpass, der zum 1:0 für Halle geführt hatte, war ärgerlich, weil das Ergebnis den Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt hat. In der zweiten Halbzeit hatten wir sogar ein leichtes Übergewicht an Chancen", so Tews im Gespräch. Die taktisch disziplinierte Vorstellung der Pößnecker vor 456 Zuschauern beeindruckte die Gäste: "Das Ergebnis ist verdient. Eine Unaufmerksamkeit führte zum Ausgleich und kostete uns den Sieg", gratulierte Tobias Friedrich aus Halle den Akteuren im Trikot des VfB. |
02.05.05 - kicker - HALLESCHER FC - Mittelfeldspieler Christian Fährmann (29) hat einen neuen Zweijahresvertrag unterschrieben. Die getesteten Brasilianer Michael Araujo (20) und Leandro Peduto (27) werden vorerst nicht verpflichtet. |
02.05.05 - BILD - Koslov zum 18. - sonst schonte sich der HFC - Zuviel Sommerfußball beim HFC. Das 1:1 (0:1) in Pößneck brachte Coach Lindemann (verlor Platz 3 an Leipzig) auf die Palme: "Wir haben die Führung nur verwaltet, zu wenig getan für den Sieg." Jetzt denken alle nur ans Pokal-Halbfinale Mittwoch in Sangerhausen... Wird schon klappen. Besonders wenn Koslov weiter trifft. Der Russe machte per Kopf den 18 Saisontreffer (29.), hätte locker auf 20 erhöhen können. Aber: Tews besorgte vor 500 Fans den Ausgleich (67.). Das Beste am Kick waren nach der Pause die Bratwürste. BILD dir deine Meinung... Jetzt die Woche der Wahrheit: Pokal und Hit um die Ehre gegen Jena. Lindemann (beobachtete Samstag Preussen gegen den VfB): "Auch am Männertag wird durchtrainiert." Ach ja, Koslov muß sich enstcheiden. Die Union-Aktien sollen im Keller sein (Opa Teixeira da), dafür spielt Yesilyurt (Civa und Co.) eine Rolle. Geduld, bei Einzelgänger und Legionär Denis macht's auch der Mammon. Fakt: Gleis kommt als Libero zurück, Miftari rückt raus, vielleicht beginnt sogar Reserve-Käpt'n Kindling. Wie einst beim 3:0 in Leipzig... |
02.05.05 - BILD - Girls hui/ Bubis pfui - Die HFC-A-Junioren verloren in der Regionalliga beim CFC 1:2 (0:1, Ehrentor Kokot). Die Girls gewannen das Pokal-Viertelfinale in Mücheln 10:0 (4:0). Tore Scheffler (3), Vogg (3), Radak (2), Gabrowitsch und Heuser. |
02.05.05 - BILD - Das war's dann wohl, armer VfB - Sangerhausen kann den Oberliga-Aufstieg endgültig abhaken. Der VfB ging bei Preußen Magdeburg 0:3 (0:2) unter. Völpke patzte beim 1:1 (0:0) gegen Piesteritz. Dratschmidt (75.) schoß die Gäste in Front. Lachender Dritter war Spitzenreiter Stendal mit dem 5:2 (2:2) in Braunsbedra. Tore: Stier (11.), Feist (33./BB) - Katt (31.), Berg (37./ 72), Oehm (77.) und Körner (89.). Dramatik pur beim 4:4 (1:3) bei VfL Halle gegen Amsdorf. 4 Buden von Czarnetzki (inclusive Hattrick) reichten Romonta nicht zum Sieg. Georgius (4.), Lehmann (52.) und Amadou (56., 66.) überlisteten Bärwald. Das Spiel HFC II gegen Merseburg wird am 18. Mai nachgeholt. Grund: der tödliche Verkehrsunfall von Florian Brandt (15) vor wenigen Tagen. Der Merseburger Nachwuchskicker wurde Samstag beerdigt, der Kick abgesagt. |